Di, 18. Januar 1966

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Mo, 17. Januar 1966   ◀                 1966                 ▶   Mi, 19. Januar 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vormittagsprogramm von ARD und ZDF
nur über die Fernsehsender des NDR, SFB, Meißner (HR), Kreuzberg/Rhön und Ochsenkopf/Fichtelgebirge (BR)
 10:00 Nachrichten
 10:05 Tagesschau
Wiederholung vom Vorabend
 10:20 Die aktuelle Schaubude
 11:00 Sie nannte sich Mata Hari
Bild eines Lebens – Dokument einer Zeit
Regie: Artur Müller
 12:00 Das aktuelle Magazin
– 13:30 Uhr

SR
 12:30 Im Dreieck
Eine Sendung für Schichtarbeiter im Montandreieck in deutscher und französischer Sprache (– 13:30 Uhr)

16:45 Wir modellieren mit Harald Isenstein
Aus einfachen Grundelementen – Zylinder, Kegel, Kugel – entsteht ein Elefant (Kinderstunde / NDR)
17:20 Ein Glockenguss
Filmbericht (Kinderstunde / NDR)
17:30 Biblische Geschichte
Heute: Rebekka
Stabpuppenspiel der Wuppertaler Puppenspiele Hans Scheu, Manuskript: Herbert Ruland, Regie: Udo Langhoff
Abraham fühlte, dass der Herr ihn bald von der Erde abberufen würde. Daher segnete er seinen Sohn Isaak und schickte seinen Vertrauen Elieser aus, für ihn eine Braut zu finden. Elieser macht sich auf den Weg nach Haran, in die alte Heimat. Hier traf er auf Rebekka, die nach dem Willen Gottes Isaaks Frau und Mutter seiner Kinder wurde (Kinderstunde für alle / NDR)
18:00 Nachrichten der Tagesschau
Alle Sender außer BR (– 18:05 Uhr)

NDR/RB
 18:05 Berichte vom Tage
 18:16 Die Nordschau
Heute: Im Zeitraffer – Tatsachen, Meinungen, Hintergründe
 18:50 Das Sandmännchen
 19:00 Nachrichten der Tagesschau
 19:03 Berichte vom Tage
 19:21 La Madrilena
Ein Bericht von Hannelore Schroth
 19:59 Programmhinweise

WDR
 18:05 5 nach 6
Für die Familie
 18:30 Hier und Heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:10 Abschied von einer großen Vergangenheit
 19:40 Extrablätter
Heute: Berlin 1928

HR
 18:05 Programmvorschau
 18:10 Hauptgewinn : 6
Heute: Der Albtraum
Lagermeister Schierwein bringt der Lottogewinn so manchen Albtraum ...
 18:40 Das Sandmännchen
 18:50 Die Hessenschau
 19:10 Nachrichten der Tagesschau
 19:15 Reise durch den 5. Kontinent
Heute: Von Adelaide nach Sydney
 19:50 Heute in Hessen

SR
 18:05 Aktuelles von hüben und drüben
 18:15 Drei aus Paris
 18:30 Das Sandmännchen
 18:35 Einfach lächerlich!
 18:45 Kommissar Freytag
Heute: Der Lodenmantel
 19:20 Mosaik
 19:45 Aktueller Bericht

SDR/SWF
 18:05 Tiere und Trommeln
Heute: Aktion Nashorn o.k
 18:40 Die Abendschau / Blick ins Land
 19:10 Das Sandmännchen
 19:20 Die Stimme, die tötet
Durch eine faszinierende Stimme muss ein schwedischer Musikforscher sterben
 19:54 Nachrichten
aus Baden-Württemberg bzw. Rheinland-Pfalz

BR
 18:25 Nachrichten
 18:35 Dschungelboy
Heute: Die Adoption
Dschungelboy und Dr. Laurence gelingt es, eine Epidemie zum Stillstand zu bringen, die durch verseuchtes Trinkwasser ausgelöst wurde. Dr. Laurence will dem Burschen ein neues Zuhause geben und adoptiert ihn ...
 19:05 Nachrichten und aktuelle Viertelstunde
 19:25 Die Münchner Abendschau
Heute: Zwischen Spessart und Karwendel

20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Hinter den Sternen
Heute: Schwarze Kunst
Ein unterhaltender Dokumentarfilm von Hans-Adolf Seeberg, Text: Peter von Zahn, Musik: Karlheinz Hanne, Kamera: Peter Fera, Gebhard Rahn, Frank Stokes und Pierre Abou-Absi
Mitwirkende: Helmut Gunst, Pastor Kemp, Vlastimil Elmann, Jiri Strnec und andere
Feuerschlucker aus Lagos, Zauberer aus Hamburg, eine große New Yorker Magic-Show – einige Punkte aus einem vielseitigen Zauberei-Programm, das für die heutige Sendung zusammengestellt wurde. In aller Welt traf Hans-Adolf Seeberg Menschen, die mit Abrakadabra und geheimen Tricks das Unmögliche möglich machen wollen. Die Sendung möchte informieren über die Vor- und Gegenwartsgeschichte der Magie. Dazwischen erscheint immer wieder ein Alchimist, um einen "neuen Versuch" zu wagen, am Ende "erfindet" er das Porzellan. Die Aufnahmen dazu entstanden in einer echten Alchimistenküche in Prag
Gong 3/1966: Interessante Sendereihe über die abenteuerliche Geschichte des Show-Business. Ab 14 (WDR)
21:15 Der Mitbürger
Fernsehspiel von Wolfgang Menge nach einer Idee von Ingeborg Wendt, Personen und Darsteller: Lenneweit (Ernst Jacobi), Inge (Isabel Stumpf), Dr. Jakobsohn (Ludwig Anschütz), Schwester Hilde (Anke Tegtmeyer), Frau Grübner (Charlotte Schellenberg), Herr Grübner (Herwig Walter), Laibl (Alfred Mendler), Dr. Plessinger (Wolfgang Engels), Kurdirektor Hofele (Hermann Lenschau), Däumler (Hansjoachim Krietsch), Hösch (Ulrich Matschoss), Dr. Roitzel (Wolfgang Hofmann) und andere, Szenenbild: Karl Wägele, Kamera: Hartmut Missbach, Regie: Rainer Wolffhardt
Ein junges Mädchen stirbt in einem Kurbad an den Folgen eines verbotenen Eingriffs. Der junge Beamte Lenneweit nimmt mit großem Eifer die Ermittlungen zu der Affäre auf. Eine heiße Spur führt ihn zum Arzt Dr. Jakobsohn. Damit erhält die Geschichte eine ganz neue Perspektive, denn der angesehene Mediziner ist Jude. Die Honoratioren des Kurortes befürchten peinliche Enthüllungen zur eigenen Vergangenheit im Dritten Reich und einen Skandal, der möglicherweise die ausländischen Kurgäste verprellt. Zwar sind die meisten davon überzeugt, dass Dr. Jakobsohn gegen den Paragraphen 218 verstoßen hat, aber sie versuchen, die Untersuchungen zu unterdrücken. Nicht nur Lenneweits Vorgesetzter mischt sich ein, auch der Staatsanwalt und beide warnen den Kriminalbeamten vor Übereifer in einer heiklen Angelegenheit. Doch Lenneweit lässt sich nicht beirren und verhaftet Dr. Jakobsohn schließlich. Er steht auf dem Standpunkt, dass vor dem Gesetz alle gleich sind ...
Gong 3/1966: Fernsehspiel, das an einem Kriminalfall eine falsche Art von Befangenheit gegenüber jüdischen Mitbürgern anprangern will. Ab 16
Bild + Funk 3/1966: Einen bemerkenswerten Beitrag zur Auseinandersetzung mit unserer "unbewältigten Vergangenheit" leistet "Stahlnetz"-Autor Wolfgang Menge mit seinem Fernsehspiel: Im Gewand eines spannenden Kriminalstückes wird das aktuelle Problem unseres Verhältnisses zu den jüdischen Mitbürgern behandelt
Hörzu 6/1966 schrieb in ihrer Kritik: Wolfgang Menge versuchte sich an einem Zeitstück: "Der Mitbürger". Ein guter Stoff, der an einem Einzelfall die Situation der Juden in der Bundesrepublik aufzeigen soll. Menge fand nicht die Mittel dazu: die gute Idee ließ ihn jede Dramaturgie vergessen. Da konnten weder ein bemühter Regisseur (Rainer Wolffhardt) noch so vorzügliche Darsteller wie Ludwig Anschütz, Ernst Jacobi oder Anke Tegtmeyer viel retten
Gong 6/1966 schrieb in seiner Kritik: Ein junger Polizeibeamter, der einem Vergehen nach § 218 (Abtreibung) nachforscht, entdeckt etwas gar Erschröckliches: Verdächtig ist ein Arzt, der obendrein – Jude ist. Angeblich ändert das alles. Die Provinzprominenz des kleinen Kurkaffs möchte die Sache im Sande verlaufen lassen; man will sich eine ärgerliche Auseinandersetzung in der Öffentlichkeit ersparen und sich aus lauter Vorsicht nur ja nicht dem Vorwurf des Antisemitismus ausgesetzt sehen; andere, die zur Nazizeit "scharfe Hunde" waren, fürchten, der Arzt könnte auspacken. Am Ende war alles falscher Alarm: Der Jude war es gar nicht. – Ein Krimi mit zeitkritischer Fracht. Er möchte vor falscher Befangenheit gegenüber jüdischen Mitbürgern warnen. Motto: Ein Verbrecher ist ein Verbrecher, auch wenn er Jude ist – eine umwerfende Erkenntnis. Die peinliche Geschichte, die das Selbstverständliche illustriert, wirft zuviele Probleme durcheinander und flickt ihre Zeitkritik aus zuvielen Klischees zusammen. Die Frage, die der § 218 stellt, wird überhaupt nicht ausdiskutiert. Wem soll mit derart verkleisterten Problemen gedient sein? Wolfgang Menge schrieb das verquaste Zeugs "nach einer Idee von Ingeborg Wendt". Rainer Wolffhardt inszenierte es nicht ungeschickt als Fernsehfilm, mit Ernst Jacobi, der dem Polizeibeamten linkischen Charme abgewann (SDR)
22:50 Tagesschau
Das Wetter morgen
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
Anschließend
Kommentar
23:05 Hallenhandball-Länderspiel Deutschland–UdSSR
Aufzeichnung vom selben Abend aus Dortmund
Vom Deutschen Fernsehen aus Köln
00:05 Nachrichten der Tagesschau

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:55 Französisch – in Paris gelernt (3)
En France comme si vous y étiez
Heute: L'hotel
Ein Sprachkursus
Kurzfassung der Sendung vom Samstag
18:10 Nachrichten
Anschließend
Wetterbericht
18:20 Die Drehscheibe
Ein Magazin zum Feierabend
Im Unterhaltungsteil singt Regine "Ich denke immer nur an Peter"
18:55 Der Mann ohne Colt
Geschichten aus dem Wilden Westen
Heute: Vergeltung (ab 14)
19:27 Der Wetterbericht
19:30 Heute
Nachrichten, Themen des Tages
20:00 Start einer neuen Reihe
Grünes Licht für helle Köpfe
Unterhaltsamer Verkehrs-Quiz mit Otto Höpfner und Monika Grimm, Paul Kuhn, Les Franky Babusios und Assistentin Eva Gebel
Es spielt das Hans-Günter-Bunz-Sextett, Regie: Klaus Überall
Nachdem Otto Höpfner den "Blauen Bock" in der ARD abgegeben hat, gibt er heute im Mainzer Fernsehen sein Debüt mit dem unterhaltsamen Verkehrsquiz, dessen Grundidee allerdings durchaus ernster Natur ist. Trotz musikalischem und humoristischem Beiwerk geht es darum, den Zuschauern am Bildschirm und im Studio zu helfen, sich im ständig gefährlicher werdenden Straßenverkehr zurechtzufinden. Kraft- und Radfahrer sowie Fußgänger sind zur Teilnahme am heiteren "Nachhilfeunterricht" aufgerufen, um sich in den Verkehrsregeln und -gesetzen sattelfest zu zeigen. Zu gewinnen gibt es auch etwas: in der Vorrunde wird jeder Kandidat mit einem Spielkapital von 300 DM ausgestattet, für jede falsche Antwort wird ihm ein Strafmandat von 100 Mark aufgebrummt. Die Verlierer gehen leer aus, die jeweiligen Gewinner der drei Runden treten in einer vierten gegeneinander an und spielen um einen Mittelklassewagen. Ein Staatsanwalt, ein Oberingenieur des TÜV und ein Fahrlehrer bilden die Jury
Hörzu 6/1966 schrieb in ihrer Kritik: Die Mainzelmännchen haben keine Mühen und – wie man hört – keine Kosten gescheut, den Wirt des "Blauen Bocks" der ARD abspenstig zu machen. Sie haben's geschafft – aber nach dem ersten Auftritt ihres neuen Quizmasters mag die Mainzer die Ernüchterung befallen haben. Otto Höpfners Verkehrsquiz war so bar jeden Witzes und Humors, dass es einen Hund jammern konnte. Gewinner dieser "Transaktion" ist zweifellos die ARD. Mit dem Höpfner-Nachfolger Heinz Schenk ist ein neuer Wind in den "Blauen Bock" gekommen. Schenks Debüt war imponierend
Hörzu 7/1966, Leserbriefe: Idee und Aufbau der Sendung sind gut – sogar lehrreich. Höpfner aber wirkt albern und ist der Sache nicht gewachsen!; – Die Quiz-Sendung von Otto Höpfner hatte ich mit großem Interesse erwartet. Sie hat mich ausgesprochen enttäuscht ...; – Höpfner wirkte wie ein karierter Clown. Seine plump-vertraulichen Redensarten waren eine Zumutung ...; – Hoffentlich sofort "rotes Licht" und Stopp für Höpfners "grüne" Sendung; – Die Billigkeit und Primitivität dieses "unterhaltsamen" Verkehrs-Quiz kann wohl kaum überboten werden; – Es kann nicht jeder Quiz-Master sein, bleib du bei deinem Äppelwoi!; – Ich fand die Sendung einfach fabelhaft
Bild + Funk 9/1966 schrieb in ihrer wöchentlichen Glosse, auch über die neue ARD-Quizserie "Alles oder nichts": Erst musste das Kind in den Brunnen fallen. [...] Aber man regt sich nicht auf, sondern man tröstet sich mit der Zukunft. dass jedoch Zeit und Geld nutzlos vertan sind, zieht man nicht ins Kalkül. Mit sehr viel mehr Intensität, aber nicht weniger zu spät hat sich jüngst auch das Zweite Fernsehen an die Brust geschlagen. "Hätten wir doch den ersten Verkehrsfilm mit Höpfner nur nicht über den Bildschirm geschickt! Die nächsten Folgen sind doch viel besser!' hieß es in Mainz, nachdem auch hier eine neue Quiz-Serie nur mit erheblicher Stolperei die erste Runde überstanden hatte. Wie München hatte auch Mainz vorher aufgezeichnet, hier wie dort entschieden also neben finanziellen Gründen auch technische Gesichtspunkte dafür, die Generalprobe als Premiere auszugeben. Alles ganz schon und gut, aber, Herrschaften, so geht es doch nun wirklich nicht! (Voraussichtlich ab 12)
20:45 Der Sportspiegel
Heute: Sport und Kunst (3): Rugby nach Noten
Anschließend
Auto-Test
Heute: Renault 16
Von Rainer Günzler
Anschließend
Kurznachrichten
21:15 Legende vom Schmelztiegel
Minderheiten in den USA: die Indianer
Ein Filmbericht von Karl Günther Renz
Wer bei uns an Indianer denkt, denkt an Karl May und seinen Winnetou, an die Kämpfe der Rothäute gegen die Bleichgesichter. Was ist aus Winnetous Erben geworden? Der Beitrag berichtet über ihr Leben in den Reservaten und im übrigen Amerika (ab 14)
22:00 Start einer neuen Serie
Unter heißem Himmel
Heute: Afrikanische Jagd
Fernsehfilm von Jonathan Hughes und Howard Browne, Personen und Darsteller: Ben Gregory (Barry Coe), Chet Simmons (Skip Homeier), Barnie Tait (Lee Philips), Kathy Richards (Gigi Perreau), Paul Templin (Brett Halsey), Leutnant Roper (Jay Lanin), Eric Jason (Gary Lockwood), Linda Tait (Susan Harrison), Mark Chambers (Mark Miller), Abdullah (Ivan Dixon), M'Boto (Hari Rhodes), Brian Pryor (Anthony Eustrel) und andere, Musik: Leonard A. Engel, Regie: Francis D. Lyon
Im Mittelpunkt dieser neuen Abenteuerserie stehen drei junge Journalisten, die in Honolulu eine Presseagentur betreiben, ihre Sekretärin und Polizeileutnant Roper. Heute geht es um eine Safari im schwarzen Erdteil, zu der Ben Gregory eingeladen wird. Sie entpuppt sich schnell als gefährliche Menschenjagd ... Auf der Suche nach einem "Knüller" ist Ben nach Kairo gereist, wo er einen gewissen Mr. Simmons kennenlernt, der ihn auf eine Safari einlädt. Schon unterwegs kommt manches dem Journalisten seltsam vor. Erst inmitten des afrikanischen Dschungels merkt Ben, dass das ganze Unternehmen nur gestartet wurde, um ein Verbrechen zu vertuschen ...
Gong 3/1966: Beginn einer Sendereihe über die Abenteuer dreier junger Journalisten in einem Pressebüro in Honolulu. Diesmal wird der Journalist Ben auf der Jagd nach einem Artikel in einen düsteren Mordfall verwickelt. Ab 16
22:45 Heute
Nachrichten, Wetter, Themen des Tages

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Benvenuti in Italia (29)
Italienisch für Anfänger mit Ima Agustoni
19:30 Das Laboratorium (16)
Eine Sendung von Hans-Jürgen Bersch
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Forum
Leitung: Peter Merseburger
20:15 Die Meinung
20:25 Ist der Nationalstaat überholt? Thesen von Sebastian Haffner
Anschließend
Nachrichten

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:30 Benvenuti in Italia (3)
Italienisch für Anfänger mit Ima Agustoni
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Perspektiven
Ein europäisches Kulturmagazin
1. Zeitgemäße Betrachtungen. Walter Jens blättert in illustrierten Zeitungen
2. Auf der Lesebühne: "Der Doppelgänger", ein Einakter von Friedrich Dürrenmatt mit Ernst Schröder (Der Schriftsteller / Der Mann / Der Doppelgänger), Friedrich Schoenfelder (Der Regisseur), Renate Densow (Inez), Regie: Reinhard Elsner
21:15 Nachrichten aus Hessen
21:20 André Gide
Porträt eines Dichters
21:50 Bildschöpfer unserer Zeit
Die Fotografie von ihren Anfängen bis zur Gegenwart (1) (– gegen 22:20 Uhr)

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

08:50 Schulfernsehen
Brownsche Molekularbewegung
Erste Wiederholung (– 09:15 Uhr)
19:00 Kursprogramm
Deutsch für Deutsche (3)
Mit Margarete Schaumann
Die heutige Lektion will zeigen, dass die Begriffe "dasselbe" und "das gleiche" nicht identisch sind und erklärt den Unterschied, zeigt den Missbrauch des Wortes "nobel" und stellt die Unsitte atemberaubender Treppensätze bloß
19:15 Kursprogramm
Cinematomobile (3)
Das filmische Album für das Auto
Heute: Das Automobil wird mobil gemacht
19:30 Der politische Bericht
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Politisches Studienprogramm
Föderalismus (2)
Heute: Das Elsaß – vom Streitobjekt zur Brücke zweier Völker
Von Paul Mautner
21:15 Chronik
Nachrichten und Information
21:30 Repetitorium
Französisch im Fernsehen (16)
Ein Konversationskursus mit dem Sprachfilm des Französischen Fernsehens ORTF
Wichtigstes Thema der heutigen Lektion ist die im Französischen häufig gebrauchte nahe Zukunft mit dem Zeitwort "aller"
22:05 Repetitorium
Deutsche Geschichte seit 1815 (3)
Von Prof. Golo Mann, Stuttgart
Heute: Geist des Vormärz
Zwei große Namen stehen im Vordergrund: der Meister der deutschen Sprache Heinrich Heine und der Sozialrevolutionär Karl Marx

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

09:00 Schülerprogramm
Zum Unterricht in Staatsbürgerkunde der 9. bis 12. Klassen
09:50 Medizin nach Noten
10:00 Aktuelle Kamera
10:25 Im Blickpunkt
10:35 Der schwarze Kanal
Wiederholung von gestern
10:55 20 Jahre DEFA-Film – eine Retrospektive des DFF: Für den Filmfreund ausgewählt
Der Kahn der fröhlichen Leute
Wiederholung von gestern
12:20 Oasen, Gletscher und Moscheen (2)
Heute: Auf der Suche nach den Tränen der Berge
12:50 Testsendungen
U.a. von 13.30–14:20 Uhr: Engel, Sünden und Verkehr / Lehrgang für Männer (– 16:45 Uhr)
16:50 Medizin nach Noten
17:00 Kinderfernsehen für Kinder von 5 Jahren an
Förster Grünrock
Heute: Am Waldsee erlebt ...
18:05 Fernsehakademie
Mathematik
Heute: Begriffe, Gesetze, Verfahren: Vereinigung und Durchschnitt
18:30 Tausend Tele-Tipps
18:45 Programmvorschau
18:50 Unser Sandmännchen
Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 Kybernetik
Populär und wissenschaftlich betrachtet
19:25 Das Wetter
19:30 Aktuelle Kamera
19:50 Im Blickpunkt
20:00 Mit Zikmund und Hanzelka durch Asien (3)
Heute: Mit der Kamera zum Himalaja
20:30 Die Passion des Johannes Hörder
Oper von Jean Kurt Forest nach Johannes R. Becher "Schlacht um Moskau", Personen und Darsteller: Johannes Hörder (Egon Schulz a. G.), Gerhard Nohl (Bernhard Burda), Major von Rundstedt (Peter Suffrian), Kriegsberichter (Walter Währ), Fürst Denikow (Hermann Mertes), Oberstleutnant von Quabbe (Siegfried Hallmeyer), Maria Hörder (Irmgard Kunze-Becker a. G.), Karl Hörder (Günter Schreiber), Xaver (Martin Kliefert), Offizier-Klavierspieler (Dieter Götze), General (Heinz Buder), Leutnant mit Klaps (Günter Selke), Landser (Rudolf Antefuhr, Harald Kobs, Dieter Kommerow, Siegfried Wolffram) sowie Chor und Orchester des Theaters Stralsund
Ausstattung: Otto Köhler a. G., musikalische Leitung: Jean Kurt Forest a. G., Fernsehregie: Georg F. Mielke, Inszenierung: Harry Kupfer a. G.
Übertragung aus dem Theater Stralsund
22:05 Aktuelle Kamera

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

18:30 Kurznachrichten
18:35 Let's learn English
Unser Fernsehsprachkurs für jung und alt mit Dr. Walter Fangl
Anschließend
Tipp-Revue
19:00 Naturgeschichtliche Plaudereien (2)
Von und mit Univ.-Prof. Dr. Konrad Lorenz
Anschließend
Für Sie notiert
19:30 Zeit im Bild
19:55 Schaufenster und Kurzfilm-Mosaik
20:05 Billy Smart's Circus
Ausschnitte aus dem großen Weihnachtsprogramm
Circus-Regie: Ronnie und David Smart, Manegemeister: Alfred Delbos, musikalische Leitung: Ken Griffin, Fernsehregie: Derek Burrell-Davis
Im Programm: Althoffs Bärendressur, "Die sieben Halasi" als Parterre-Akrobaten vom Budapester Staatszirkus, David Rosaires berühmte Pekineser Hunde, Ivan Karl, der "kleinste stärkste Mann der Welt", der erstmals im Fernsehen auftritt und eine Eisenstange verbiegt, die fünf Mortales aus Polen, die auf elegante Weise Humor und Akrobatik verbinden, die Degards mit einer Kopf-an-Kopf-Balance und schließlich die Ibarras, die durch die Zirkuskuppel fliegen
Eine Produktion der BBC
Österreich-Hörzu 6/1966 schrieb in ihrer Kritik: [...] zeigte wieder Sensationen der Arena – bemerkenswert in erster Linie, weil die Kameraleute der BBC die Vorführungen aus neuartigen Perspektiven aufnahmen. Zirkusluft freilich kann das Fernsehen nicht vermitteln
21:05 Programmänderung
Glücksspiel des Lebens
Spielfilm mit Joseph Cotten, Alida Valli
Österreich-Hörzu 6/1966 schrieb in ihrer Kritik: Statt dessen wurde der bittersüße Film "Glücksspiel des Lebens" eingesetzt, in dem Joseph Cotten verdächtig jung war und sein Gesicht nur sehr spärlich bewegen konnte. Gemessen an den schauspielerischen Qualitäten der Chefredakteure war Herr Cotten in dieser Rolle einen Null Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
Anmerkung: Ursprünglich vorgesehen, "Was halten Sie davon?", Diskussion der Chefredakteure, Österreich-Hörzu 6/1966 schrieb dazu: Die Sendung der Chefredakteure wurde abgesetzt, weil die Vorwahlzeit für eine solche Diskussionssendung angeblich ungeeignet ist (wir werden an einer anderen Stelle noch darauf zurückkommen)
Anschließend
Zeit im Bild

Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Kurznachrichten
19:03 Aus unserem Schulfernsehprogramm
Israel heute
Buch: Dr. Helmut Zilk, Beratung: Dr. Josef Neunteufl und Dr. Irmbert Fried, Regie: Dr. Helmut Wiesler
19:30 Zeit im Bild
20:00 Das Mädchen vom Moorhof
Deutscher Spielfilm mit Maria Emo, Claus Holm Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Nachrichten
19:05 Die Antenne
Anschließend
Tele-Spot
19:25 Unsere große Schwester
Heute: Der Modellfotograf
Anschließend
Tele-Spot / Programmvorschau
20:00 Tagesschau
Anschließend
Tele-Spot
20:20 Das Dienstag-Studio zeigt
Elitebildung in der Demokratie (2)
Heute: Das Beispiel England
20:50 "Karol" und "Polizei"
Von Slawomir Mrozek, aus dem Polnischen von Ludwig Zimmerer
Gong 3/1966: Deutet man das grotesk-hintergründige Stück politisch, so kann man es als einen Versuch verstehen, die ideologische Verhärtung unserer Zeit zu überwinden. Ab 16
22:15 Tagesschau
Spätausgabe
22:30 Programmvorschau

Mo, 17. Januar 1966   ◀                 1966                 ▶   Mi, 19. Januar 1966