Di, 19. Juli 1966

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Mo, 18. Juli 1966   ◀                 1966                 ▶   Mi, 20. Juli 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

07:45 Farbfernseh-Versuchssendungen
– 09:45 Uhr

Vormittagsprogramm von ARD und ZDF
nur über die Fernsehsender des NDR, SFB, Meißner (HR), Kreuzberg/Rhön und Ochsenkopf/Fichtelgebirge (BR)
 10:00 Nachrichten
 10:05 Tagesschau
Wiederholung von gestern
 10:20 Lied einer Straße
 11:00 Der große Zoo
Ein Musikaleum von und mit Ludwig Kusche, Dr. Hugo Hartung, Kurt Wilhelm und Fritz Wunderlich, Tenor
ARD-Erstsendung: 1. Mai 1966
 12:00 Das aktuelle Magazin
– 13:30 Uhr

SR
 12:30 Im Dreieck
Für Schichtarbeiter im Montandreieck (– 13:30 Uhr)

SFB
 16:10 Sprung aus den Wolken
Heute: Zwischen Leben und Tod

16:40 Nachrichten der Tagesschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
16:45 Spaß muss sein
Die lustige Flimmerkiste
Buster Keaton begegnet uns heute in dem Stummfilmstreifen "The Cops" Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia. 1022 Polizisten verfolgen ihn, erwischen ihn aber trotzdem nicht ... (Kinderstunde für alle / WDR)
17:00 Liederraten mit Kasperle und René
Heute: Der musikalische Drache
Peter René Körner schickt seinen Freund, den Hohnsteiner Kasper, heute in die Höhle des Drachen, um ein verlorengegangenes Glockenspiel zu suchen. Kasper hat Angst, aber der Drache ist sehr freundlich, als er den Zweck seines Besuches erfährt, denn das Geklimper geht ihm schon lange auf die Nerven ...
Auch in der zweiten Ausgabe sind wieder viele Preise zu gewinnen (Kinderstunde für alle / WDR)
17:30 Vilma und King
Die Geschichte einer Farmerfamilie
Ein Zirkusclown lässt sich auf einem Gelände nieder, um dessen Besitz sich Vilmas Vater und die Eisenbahngesellschaft streiten ... (Kinderstunde / WDR)
18:00 Nachrichten der Tagesschau
Alle Sender außer BR (– 18:05 Uhr)

NDR/RB
 18:05 Berichte vom Tage
 18:16 Die Nordschau
Heute: Im Zeitraffer – Tatsachen, Meinungen, Hintergründe
 18:50 Das Sandmännchen
 19:00 Berichte vom Tage
 19:21 Drei Sterne
Heute: Die Rache des Herzogs von Beaulieu
 19:59 Programmhinweise

SFB
 18:05 Programmhinweise
 18:15 Aus der christlichen Welt
Informationen der Katholischen Kirche
 18:30 Aus dem Alltag eines Matadors
Vom Stierkampf in Andalusien
 19:05 Das Sandmännchen
 19:15 Blick in die Presse
 19:23 Wetterbericht
 19:25 Berliner Abendschau

WDR
 18:05 5 nach 6
Für die Familie
 18:30 Hier und Heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:10 Flug nach Rio de Janeiro
 19:40 Die Episode
Der Bahnwärter
Nach Charles Dickens

HR
 18:05 Programmvorschau
 18:10 Der kleine Ausreißer
Fernsehspiel
Milou, der kleine Hund von Jacques, ist spurlos verschwunden ...
 18:40 Das Sandmännchen
 18:50 Die Hessenschau
 19:10 Ramwong und Reis
Dokumentarfilm
Ein junger Mann aus Bangkok kommt zu einem Verwandten aufs Land. Nach und nach gewinnt er nicht nur die Zuneigung des Bauern, sondern auch das Herz einer Schönen ...
 19:50 Heute in Hessen

SR
 18:05 Aktuelles
 18:15 Drei aus Paris
 18:30 Das Sandmännchen
 18:35 Einfach lächerlich!
 18:45 Gesucht wird ...
Heute: Der Fall Rojas
 19:20 Mosaik
 19:45 Aktueller Bericht

SDR/SWF
 18:05 Wilde Spiele
Heute: Löwenlotte und Judith
 18:40 Die Abendschau / Blick ins Land
 19:10 Das Sandmännchen
 19:20 André
André ist nicht nur Damenfriseur, sondern auch Seelendoktor für die zahlreichen Nöte seiner Kundinnen ...
 19:54 Nachrichten
aus Baden-Württemberg bzw. Rheinland-Pfalz

BR
 18:25 Nachrichten
 18:35 Förster Horn
Heute: Ein guter Einfall
Förster Horn hat den guten Einfall, gegen einen entsprechenden Stundenlohn Feriengäste für dringend erforderliche Wegearbeiten im Revier einzusetzen. Mit Humor geht man an die ungewohnte Arbeit ...
 19:05 Nachrichten und aktuelle Viertelstunde
 19:25 Die Münchner Abendschau
Heute: Zwischen Spessart und Karwendel

20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Besuch bei Fritzi Massary
Eine Sendung von Werner Baecker
Gong 29/1966: Sehenswerte Selbst-Darstellung der einst berühmten Frau. Möglich ab 14
Gong 32/1966 schrieb in seiner Kritik: Werner Baeckers Interview mit Fritzi Massary, im vergangenen Jahr bereits einmal bei einer plötzlichen Programmänderung unangekündigt ausgestrahlt, wurde völlig zurecht noch einmal dem Publikum gezeigt. Es war für die meisten schließlich ihre erste Begegnung mit einer Frau, die uns von vielen berühmten Literaten ihrer Zeit in den glanzvollsten Formulierungen geschildert wurde. Werner Baecker gilt zweimal Dank. Zunächst für das Zustandekommen dieses Rendezvous, ferner für seine Zurückhaltung, die er beim charmanten Plaudern Frau Massarys an den Tag legte. So entstand kein Interview im üblichen Sinne, sondern eine Selbstdarstellung voller Bescheidenheit, voller Herzensgüte und Liebreiz. Ihr Leben, das Hugo von Hofmannsthal kurz vor seinem Tode gerne noch zu einem Lustspiel verarbeitet hätte, schillerte auf dem Bildschirm in buntesten Mosaiksteinchen, die Baecker durch Zitate von Tucholsky und Polgar in Goldrahmen fasste. "Niemand war so elegant wie sie, niemand hatte ihre Souveränität auf der Bühne", erinnert sich Willy Haas in seinem Buch "Gesicht einer Epoche" an die junge Fritzi Massary. Nach diesem Besuch im Hause einer 83jährigen Königin glaubt man es ihm dreimal
Hörzu 33/1966, Leserbrief: Bisher kannte ich die Künstlerin nur vom Hörensagen, denn ich war zu ihrer großen Zeit noch ein Kind. Das Interview mit ihr hat mich sehr beeindruckt: Was für eine Persönlichkeit, diese Stimme, dieser Charme, wie ausdrucksvoll der Vortrag ihrer Lieder!
ARD-Erstsendung: 11. Oktober 1965 (NDR)
20:50 Das waren noch Zeiten (Good Times – Wonderful Times)
Dokumentarspiel von Lionel Rogosin, James Vaughan und Tadeusz Makarczyński, Kamera: Manny Wyen und Emil Knebel, Regie: Lionel Rogosin, deutsches Buch: Peter Höhne
Eine Cocktailparty ist in vollem Gange. Junge Leute stehen lässig herum, lachen und scherzen, trinken, sprechen von diesem und jenem. Auch vom Krieg. Was denken die sorglos lebenden jungen Menschen darüber? Dieser Dokumentarfilm gibt auf recht brutale Weise Auskunft. Denn den von Gleichgültigkeit geprägten Klischee-Ansichten der Partygäste werden dokumentarische Bilder gegenübergestellt, die das Grauen der Weltkriege und der Menschenvernichtung in den Konzentrationslagern zeigen. Der Film klagt an: den Krieg und das, was mancher heute über ihn denkt ... Der Ausruf "Das waren noch Zeiten" stammt von einem Veteranen des Ersten Weltkriegs in einem Versehrtenheim, der sich mit Wehmut und Stolz an seine Soldatenzeit erinnert. Der US-Dokumentarfilmregisseur Lionel Rogosin ist bei uns vor allem durch seine Filme "On the Bowery" und "Come Back, Afrika" bekannt geworden, Tadeusz Makarczyński ist ein junger polnischer Dokumentarfilmregisseur, dessen satirischen und politisch-aggressiven Kurzfilme internationalen Ruf haben. Der Film wurde anlässlich der XXVI. Festspiele in Venedig 1965 erstmals gezeigt
Gong 29/1966: Umstrittener Anti-Kriegsfilm des eigenwilligen amerikanischen Regisseurs. Die Konfrontation von frivolen Gesprächs- und Partyszenen mit dokumentarischen Aufnahmen vom Leiden und Sterben auf Kriegsschauplätzen und in deutschen Vernichtungslagern. – Filmkritiker haben Bedenken gegen den Film geäußert. Für Erwachsene, besonders kritische Aufmerksamkeit erforderlich
Hörzu 32/1966 schrieb in ihrer Kritik: Strenggenommen war es nur eine einzige Sendung, die den Durchschnittsrahmen sprengte: die eigenwillige Dokumentation "Das waren noch Zeiten". Eine Fanfare gegen den Krieg mit einer Lautstärke, wie sie im deutschen Fernsehen wohl noch nie ertönte. Regisseur Lionel Rogosin ließ zwei Ebenen, wie sie gegensätzlicher nicht sein können, hart und brutal aufeinanderprallen: Eine Party mit Sekt und Twist, Gesellschaftsphrasen, Banalitäten, unterbrochen von gespenstischen Dokumentarszenen aus Krieg und KZ. Ein Beispiel. Diskussion einiger Kriegsveteranen: "Wie alt waren Sie, als der Erste Weltkrieg ausbrach?" – "Da war ich noch gar nicht geboren." – "Sie haben das Schönste versäumt, Sie können einem Leid tun." Dann, ohne Übergang, Aufnahmen von zerschossenen und verkrüppelten Soldaten. Das ganze Grauen unseres Jahrhunderts – Leichenberge in den Gettos, die Hiroshima-Bombe, Hitlerjungen mit Gasmaske, erschossene Kinder, erhängte und erfrorene Soldaten – wurde in diesen 75 Minuten ausgebreitet. Diese Schocktherapie sollte zum Nachdenken und Diskutieren anregen. Aber wird es nach dieser Sendung ähnlich heiße Diskussionen gegeben haben wie nach dem umstrittenen Tor der Spanier?
Hörzu 33/1966, Leserbriefe: Ich bin erschüttert! Diese albernen, nichtssagenden Gespräche von Partygästen, die offenbar vergessen haben, dass ein Krieg kein Austoben jugendlichen Übermuts ist. Das Weinen der Kinder und Frauen verfolgt mich noch immer im Schlaf; – Ich finde, dass diese Art von Filmen gar nicht oft genug gezeigt werden kann. Die Menschen, nicht nur in Deutschland, leben im Moment in einem Traumzustand, aus dem es, wenn sie nicht vorzeitig geweckt werden, nur ein böses Erwachen geben kann. Vor allem die Älteren, die ja den Krieg aus eigener Erfahrung kennen, sollten sich etwas mehr mit diesen Themen befassen. Und nicht sagen, dass sie damit nichts zu tun gehabt hätten. Wer hat denn früher die Hand hochgerissen und "Heil" gerufen?; – Wir waren empört über diesen Film; – Kompliment dem Regisseur. Der Normalempfindende wurde von ihm zweimal schockiert: durch die Darstellung der wohl gehörten, aber nie geglaubten Grausamkeiten der Diener des Dritten Reiches und zweitens durch das Geblödel der Halbreifen, die Gehörtes, ohne nachzudenken, nachplappern; – Als Wehrpflichtiger war ich 18 Monate beim Bundesgrenzschutz. Da habe ich gelernt: Gefangene müssen gemacht werden, aber das Töten, das Erschießen muss vermieden werden. Deshalb: Bringt mehr Sendungen dieser Art, damit die Jugend aufgerüttelt wird. Sie muss endlich erkennen, dass das Leben lebenswert ist und nicht das Morden; – Nach dieser Dokumentation über die Konzentrationslager schäme ich mich, ein Deutscher zu sein. Dennoch: Derartige Berichte sind notwendig, auch wenn man sie nicht gerne sieht. Sie erinnern, sie mahnen, sie beugen vor!; – Wie lange sollen wir noch diese grausamen Filme mit ansehen? Arbeitende Menschen möchten etwas Angenehmes geboten bekommen; – Wie kann das Deutsche Fernsehen es wagen, solch einen scheußlichen Filmbericht zu bringen! Noch dazu von einem Engländer. Die haben doch selbst genug Dreck am Stecken. Man denke nur an den Burenkrieg; – Dieses Dokumentarspiel gab ein erschütterndes Bild über die Naivität der heutigen Wohlstandsbevölkerung; – Widerliche, obszöne Partygespräche. Als ob das unsere Jugend wäre. Gut, dass man den Fernseher abstellen kann; – Kaum der Beachtung wert!; – Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was das Deutsche Fernsehen uns da zeigen wollte: die degenerierten Partyferkel von heute oder die damalige "saubere Jugend" in Deutschland. Bestimmt werden manche sagen, so verkommenen Kinder und Jugendliche wären damals nicht geduldet worden; – Was waren das für Menschen, die so etwas Grausames zuließen? (NDR)
22:05 Fußball-Weltmeisterschaft
Berichte und Informationen vom Tage und Ausschnitte aus dem Spiel Argentinien–Schweiz
Vom Deutschen Fernsehen aus London
22:30 Tagesschau
Das Wetter morgen
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
Anschließend
Kommentar
22:45 Fußball-Weltmeisterschaft Portugal–Brasilien
Ausschnitte aus dem Spiel in Everton vom selben Abend
Sprecher: Hans-Joachim Rauschenbach
Portugal war noch nie bei einer Fußball-WM dabei, Brasilien dagegen als einziges Land bei sämtlichen. Nicht nur deshalb dürfte die heutige Begegnung eine Delikatesse werden: außerdem treffen die beiden Männer aufeinander, die als beste Fußballer der Welt gelten: Brasiliens Pelé und Portugals Eusébio
Vom Deutschen Fernsehen aus London
00:00 Nachrichten der Tagesschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

16:20 Fußball-Weltmeisterschaft Mexiko–Uruguay
Eurovisionssendung des Britischen Fernsehens BBC/ITV aus dem Wembley-Stadion
Sprecher: Gerd Krämer
Zwei Außenseiter-Mannschaften, die bei den letzten Testspielen sehr ungünstig abgeschnitten haben: Mexiko verlor gegen Nordirland 1:4 und gegen Italien 0:5, Uruguay gegen Portugal 0:3 Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
18:10 Nachrichten
Anschließend
Wetterbericht
18:20 Die Fußball-Drehscheibe
Rund um die Weltmeisterschaft 1966
Berichte und Reportagen zu den Ereignissen des Tages
18:55 Richard Löwenherz
Abenteuer eines ritterlichen Fürsten
Heute: Piraten an Land
Immer wieder tauchen an Englands Küste Piraten auf, die nicht nur Seefahrt und Handel gefährden, sondern auch die Bewohner der Küstengebiete in Atem halten. Piratenkönig "Forked Beard" ist ein besonders verwegener und dreister Bandit. Richard Löwenherz macht sich auf den Weg, den Piraten in seine Schranken zu weisen ... (ab 14)
19:27 Mainzelmännchen-Kapriolen und Wetter
19:30 Heute
Nachrichten, Themen des Tages
20:00 Fußball-Weltmeisterschaft Argentinien–Schweiz
Eurovisionssendung des Britischen Fernsehens BBC/ITV vom Sheffield-Wednesday-Platz
Sprecher: Werner Schneider Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
Anschließend
Kurznachrichten
21:15 Der Zoodirektor kam aus München
Deutsche in Tunesien
Bericht von Peter Berg
Tunesien gehört zu den wenigen arabischen Ländern, die nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und Israel nicht mit Bonn gebrochen haben. Staatschef Bourgiba hat die Interessen seines Landes über die arabische Solidarität gestellt. Hat sich diese aufsehenerregende Haltung gelohnt? Hat sie die deutsche Politik durch ein verstärktes wirtschaftliches Engagement in Tunesien honoriert? Der Beitrag untersucht die deutsch-tunesischen Beziehungen auf den Gebieten Tourismus, Wirtschaft, Entwicklungshilfe und Kultur anhand einiger Beispiele (ab 14)
Anmerkung: Bereits für vergangenen Dienstag, 12. Juli 1966 geplant
21:45 Checkmate
Heute: Verbrechen in Jericho
Fernsehfilm von Robert C. Dennis und Curtis Kenyon nach einer Idee von Eric Ambler, Personen und Darsteller: Don Corey (Anthony George), Jed Sills (Doug McClure), Dr. Carl Hyatt (Sebastian Cabot), Althea Todd (Audrey Meadows), George Thruxton (Donald Woods), Sarah Talbot (Jocelyn Brando), Harley Russell (James Griffith), Ray Terrill (Paul Newlan), Claire Lamson (Sylvia Marriott), Mrs. Cameron (Madge Kennedy), Busfahrer (Norman Leavitt), Mann (Dan White) und andere, Regie: John English
Die junge Schriftstellerin Althea Todd sammelt Informationen über einen ungeklärten Mord in der Kleinstadt Jericho und riskiert damit Kopf und Kragen. Seit sie sich mit dieser Sache beschäftigt, erhält sie Drohbriefe, Unbekannte warnen sie telefonisch. Aber Althea scheint die Gefahr, in der sie sich befindet, gar nicht richtig wahrzunehmen. Eigensinnig treibt sie mit Hilfe eines gut informierten Unbekannten ihre Nachforschungen voran ... (Für Erwachsene)
22:35 Heute
Nachrichten, Wetter, Themen des Tages
23:00 Aus London
Fußball-Weltmeisterschaft
Bericht vom Tage

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sendepause vom 4. April bis 4. September 1966

West 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

13:00 Ein Tag = eine Stunde
Aus den WDR-Regionalprogrammen
14:00 Programmhinweise
19:00 Programmhinweise
19:10 Nachrichten aus Nordrhein-Westfalen
19:15 Hierzulande – Heutzutage
Prisma des Westens: Zeitlupe / Kommentar "Für und Wider"
19:50 Ihre Heimat – Unsere Heimat
Für griechische Gastarbeiter
20:00 Nachrichten
Das Wetter morgen
20:20 Der menschliche Körper (3)
Eine Sendereihe von Hans Schaefer
Heute: Das Blut als Funktionsträger
Anschließend
Programmhinweise

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommerpause vom 16. Juli bis 18. September 1966

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommerpause vom 17. Juli bis 18. September 1966

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

09:50 Medizin nach Noten
10:00 Aktuelle Kamera
10:25 Im Blickpunkt
10:35 Der schwarze Kanal
Wiederholung von gestern
10:55 Eine kleine Romanze
Es singt Ludmilla Sykina
Wiederholung von gestern
11:30 Doktor
Jugoslawische Filmkomödie von Soja Jovanovic
Herr Cvijovic möchte einen Titel, um in die sogenannte gute Gesellschaft aufgenommen zu werden. Davon würde auch seine Schnapsfabrik profitieren. Und so soll Milorad ein Dokotor der Philosphie werden. Des Vaters Scheckbuch und der Fleiß des Vetters sollen die eigene Arbeit ersetzen ...
12:40 Testsendungen
U.a. von 13:30–14:15 Uhr: Menschen und Fische / Vom Nutzen des Wassers / Aus dem Tagebuch der Erde (– 15:35 Uhr)
15:40 Programmvorschau
15:45 Medizin nach Noten
15:55 Kinderfernsehen für Kinder von 5 Jahren an
Polyfix und Polyfax
16:25 Der Deutsche Fernsehfunk übernimmt vom Englischen Fernsehen
Fußball-Weltmeisterschaft 1966
Uruguay–Mexiko
Direktübertragung
18:30 Tausend Tele-Tipps
18:45 Programmvorschau
18:50 Unser Sandmännchen
Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 Aktuelle Kamera
19:20 Das Wetter
19:25 Der Deutsche Fernsehfunk übernimmt vom Englischen Fernsehen
Fußball-Weltmeisterschaft 1966
Brasilien–Portugal
Direktübertragung
20:15 In der Halbzeitpause
Im Blickpunkt
21:15 Noch minderjährig (Unter Achtzehn)
Österr. Spielfilm mit Paula Wessely, Vera Tschechowa, Regie: Georg Tressler Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
22:40 Aktuelle Kamera
Anschließend
Kommentar
22:55 Der Deutsche Fernsehfunk übernimmt vom Englischen Fernsehen
Fußball-Weltmeisterschaft 1966
Koreanische VDR–Italien
Fernsehaufzeichnung

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

16:15 Kurznachrichten
16:20 Fußball-Weltmeisterschaft 1966
Mexiko–Uruguay (– 18:15 Uhr)
18:45 Kurznachrichten
18:50 Die Langhaus-Indianer
Filmbericht über Sitten und Bräuche einer verhältnismäßig kleinen Gruppe von Indianern aus dem Stamm der Iroquois
Von Allan Wargon, Kamera: Hector Lemieux und Denis Gilson
Anschließend
Für Sie notiert und Schaufenster
19:20 Fußball-Weltmeisterschaft 1966
Portugal–Brasilien Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
In der Pause
Abendnachrichten
21:10 Solange du da bist
Deutscher Spielfilm mit Maria Schell
Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 20.07.1966: Das sind Menschen wie du und ich, wie er, sie und es: Der Herr Fischer, der ein Filmstar ist, spielt einen Filmregisseur. Die Frau Maria Schell, die ein Filmstar ist, spielt eine Filmkomparsin, aus der, das kann ja aus jeder werden, ein Filmstar wird. Und die Frau Horney, die ein Filmstar ist, spielt auch einen Filmstar. Nur der nette Hardy Krüger spielt keinen Filmstar. Aber er ist einer. Und weil das halt Menschen wie wir alle sind, haben auch sie große Probleme, die sie erledigen wie halt wir alle: Der Herr Fischer überzeugt die Umwelt dadurch, dass er Stoffe "direkt aus dem Leben" greift und an seinem Diabolismus dank eigener Kraft gerettet wird. Die Maria Schell muss ins Feuer, damit sie ein Star wird. Und so weiter. Dieser Film mit dem schönen Titel "Solange du da bist", den wir am Dienstag sahen, ist einer der vielen Beweise dafür, dass an der großen deutschen Filmkrise nur der deutsche Film selbst schuld war. Denn sobald die Stars nicht mehr da waren, war's aus. Und mit derlei Problemen allein ging's nicht mehr weiter. Zum Glück geht's nun auch wieder mit dem deutschen Film ein bissel aufwärts
Österreich-Hörzu 32/1966 schrieb in ihrer Kritik: Der Kinofilm "Solange du da bist" stammt aus der großen Ära des Gespanns Maria Schell – O. W. Fischer. Es war nicht die schlechteste Zeit des deutschen Films – Maria Schell ist eine hervorragende Schauspielerin und Fischer ein Mann mit großer Wirkung. Dass diese Zeit vorbei ist, liegt weniger an ihnen als an den sogenannten Filmmächtigen. Die beiden wurden dermaßen ins Klischee gepresst, dass ihre Kraft bald nachließ. Was allerdings nicht heißen soll, dass Frau Schell und Herr Fischer nicht eines Tages in alter Frische Stars der deutschen Kinoburgen werden. Angesichts dessen, was heute im deutschsprachigen Film tätig ist, müsste man das Comeback der beiden sogar sehr herzlich begrüßen Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
22:45 Zeit im Bild
23:00 Fußball-Weltmeisterschaft 1966
Argentinien–Schweiz
Aufzeichnung einer Eurovisionssendung

Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Tiere und Trommeln
Afrikanotizen einer Reise
Sprecher: Hermann Lenschau, Regie: Klaus Ruegenberg
19:25 Kurznachrichten
19:30 Frühstück mit Julia
Lustspiel von Burton Graham, deutsch von Jochen Weber-Unger, Personen und Darsteller: Julia (Eva Pflug), Rob (Gunnar Möller), Bren (Gerhard Riedmann), Conchita (Brigitte Grothum), Szenenbild: Heinrich Mager, Fernseheinrichtung und Regie: Kurt Wilhelm
Marineoffizier Rob Schaeffer macht mit Julia, die Schwägerin eines Kollegen, einen Barbummel durch Sydney. Julia zögert zwar zunächst, aber da sie sich von ihrem durch Mittelamerika reisenden Ehemannes Bren vernachlässigt fühlt, gönnt sich die lebenslustige Frau doch den Spaß. Nach einer feuchtfröhlichen Nacht steht Julia vor einem Problem: Rob ist völlig betrunken und sie findet kein Hotelzimmer für ihn. So muss sie ihn bei sich übernachten lassen – und kommt in arge Erklärungsnot, als Bren überraschend aus El Salvador zurückkehrt. Das Auftauchen der hübschen Conchita bringt zusätzliche Verwicklungen in die Geschichte ...
ZDF-Erstsendung: 21. Juli 1965
20:50 Wilhelm von Tegetthoff
Dokumentation anlässlich der Seeschlacht bei Lissa vor 100 Jahren

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Tagesschau
Anschließend
Tele-Spot
19:20 Fußball-Weltmeisterschaft 1966
Argentinien–Schweiz
Sprecher: Jan Hiermeyer
In der Pause
Tele-Spot / Programmvorschau
21:15 Die Antenne
21:30 Der 18. Geburtstag
Fernsehspiel von Klaus Roehler und Theodor Kotulla mit Hans W. Hamacher (als Herr Hopp), Eike Siegel (als Frau Hopp), Burghild Schreiber (als Justine, 17, ihre Tochter), Stefan Gohlke (als Kibus, 16, ihr Sohn), Wolfgang Schmidt (als Ulses, 18, Justines Freund), Musik: Peter Zwetkoff, Kamera: Gert Süß, Regie: Peter Lilienthal
Die Beziehung zwischen Eltern und Kindern – das ist der Grundtenor des Stückes. Vater und Mutter Hopp fahren nach Paris. Justine, die Tochter, feiert zuhause einsam ihren 18. Geburtstag – und fühlt sich ungeliebt und ungewollt ...
Erstsendung im früheren 2. Programm der ARD: 3. Januar 1962
22:15 Tagesschau
Spätausgabe
22:25 Fußball-Weltmeisterschaft 1966
Portugal–Brasilien
Sprecher: Ernst Hui
Anschließend
Programmvorschau

Mo, 18. Juli 1966   ◀                 1966                 ▶   Mi, 20. Juli 1966