Di, 21. Juni 1966

Seite zuletzt bearbeitet vor 87 Tage
Aus TV-Programme
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Mo, 20. Juni 1966   ◀                 1966                 ▶   Mi, 22. Juni 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

07:45 Farbfernseh-Versuchssendungen
– 09:45 Uhr

Vormittagsprogramm von ARD und ZDF
nur über die Fernsehsender des NDR, SFB, Meißner (HR), Kreuzberg/Rhön und Ochsenkopf/Fichtelgebirge (BR)
 10:00 Nachrichten
 10:05 Tagesschau
Wiederholung von gestern
 10:20 Die aktuelle Schaubude
 11:00 Parade im Circus Krone (2)
Das Sommerprogramm 1965
 12:00 Das aktuelle Magazin
– 13:30 Uhr

SR
 12:30 Im Dreieck
Für Schichtarbeiter im Montandreieck (– 13:30 Uhr)

16:40 Nachrichten der Tagesschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
16:45 Biblische Geschichte
Heute: Davids Flucht vor Saul
Ein Stabpuppenspiel der Wuppertaler Puppenspiele Hans Scheu
Manuskript: Herbert Ruland, Musik: Rudolf Sonder-Mahnken, Regie: Udo Langhoff
Als König Saul nach dem Sieg der Israeliten über die Philister heimkehrte, feierte man David, der Goliath überwunden hatte. Saul jedoch trachtete ihm nach dem Leben. Da verließ David die Heimat und kehrte erst nach Sauls Tod zurück in das Land seiner Väter ... (Kinderstunde für alle / NDR)
17:25 Unser kleiner Reiseführer
Heute: Holland (2) (Kinderstunde für alle / NDR)
18:00 Nachrichten der Tagesschau
Alle Sender außer BR (– 18:05 Uhr)

NDR/RB
 18:05 Berichte vom Tage
 18:16 Die Nordschau
Heute: Im Zeitraffer – Tatsachen, Meinungen, Hintergründe
 18:50 Das Sandmännchen
 19:00 Berichte vom Tage
 19:21 Drei Sterne
Heute: In geheimer Mission am Zarenhof
 19:59 Programmhinweise

WDR
 18:05 5 nach 6
Für die Familie
 18:30 Hier und Heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:10 Geheimagent Tegtmeier
Heute: Die Bücherfreunde
Tegtmeier erhält einen Tipp über eine Rauschgiftbande. Es ist schwierig für ihn, auf der richtigen Fährte zu bleiben ...
 19:40 Das seltsame Bett
Nach einer Erzählung von Wilkie Collins

HR
 18:05 Programmvorschau
 18:10 Whisky aus erster Hand
Der Chef der Familie Kwipers im US-Staat Florida ist ein eigentümlicher Kauz. Für ihn ist "Trödel" ein Wort ohne negativen Beigeschmack ...
 18:40 Das Sandmännchen
 18:50 Die Hessenschau
 19:10 Flaggschiff DES 543
Dokumentarfilm über einen Hafenschlepper aus Kiel
 19:50 Heute in Hessen

SR
 18:05 Aktuelles von hüben und drüben
 18:15 Drei aus Paris
 18:30 Das Sandmännchen
 18:35 Einfach lächerlich!
 18:45 Gesucht wird ...
Heute: Der Fall Harbo
 19:20 Mosaik
 19:45 Aktueller Bericht

SDR/SWF
 18:05 Wilde Spiele
Heute: Afra, die Giraffe
 18:40 Die Abendschau / Blick ins Land
 19:10 Das Sandmännchen
 19:20 Die Umleitung
Eine nicht einkalkulierte Straßenumleitung führt eine Familie statt nach Italien in ein fränkisches Städtchen
 19:54 Nachrichten
aus Baden-Württemberg bzw. Rheinland-Pfalz

BR
 18:25 Nachrichten
 18:35 Förster Horn
Heute: Die Forsthaus-Pension
Reisebürobesitzer Behrend schlägt Elisabeth vor, einige Zimmer des Forsthauses über sein Reisebüro zu vermieten ...
 19:05 Nachrichten und aktuelle Viertelstunde
 19:25 Die Münchner Abendschau
Heute: Zwischen Spessart und Karwendel

20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Ein Schloss
Von Ivan Klima, deutsch von Ehrenfried Pospisil, Personen und Darsteller: Josef Kan (Gerd Baltus), Franziska (Ursula Schult), Gustav (Alexander Golling), Albert (Erich Aberle), Bernhard (Herbert Fleischmann), Cyril (Hubert Suschka), Emil (Wolfgang Weiser), Haba (Wolfgang Engels), Doktor (Wolfgang Schirlitz), Szenenbild: Rolf Zehetbauer, Musik: Bert Grund, Kamera: Gernot Roll, Regie: Franz Peter Wirth
Das Schloss ist der spezielle Aufenthaltsort eine Reihe angeblich höchst ehrenwerter, hochverdienter Männer, deren ungestörte geistige Arbeit für den Staat von entscheidender Bedeutung sein soll. Der Neuling Josef Kan betritt diesen erlauchten Kreis zunächst voller Ehrfurcht, muss aber bald erkennen, dass diese "Auserwählten" eine Gruppe egoistischer, intriganter Schmarotzer sind, die auf dem Schloss ein privilegiertes Leben führen. Josef beginnt zu opponieren, zumal ihm ein schrecklicher Verdacht kommt: Wurde Ilja, dem das Verhalten seiner Kollegen widerstrebte und der am Tage von Josefs Ankunft unter merkwürdigen Umständen ums Leben kam, ermordet? Trotz allgemeinen Protestes übernimmt ein Kriminalkommissar die Ermittlungen. Doch vor der endgültigen Klärung des Falles tritt eine dramatische Wendung ein ...
Die Tragigroteske "Zamek" ist das erste Bühnenstück des Prager Autors, der darin die innere Verlassenheit der Menschen im 20. Jahrhundert gleichnishaft darzustellen versucht, dabei im Titel und im Namen der Hauptperson bewusst eine Anspielung auf Kafka erkennen lässt
Gong 25/1966: Bühnenerstling des Pragers Ivan Klima (1964) mit Anspielungen auf den Roman Kafkas. Bittere politische Satire vor makaber-groteskem Hintergrund. Eher für Erwachsene
Gong 28/1966 schrieb in seiner Kritik: Es ist schon staunenswert, was man sich heute in den Ostblockländern als Autor erlauben darf. Und ohne Zweifel das Zeichen einer gewissen Liberalisierung. Eines der eindrücklichsten, in der letzten Zeit bekanntgewordenen Beispiele dafür ist diese vor zwei Jahren in Prag uraufgeführte Tragikomödie des 35jährigen, auch ins Deutsche übersetzten tschechischen Erzählers Ivan Klima. Es geht um eine makaber-groteske Skizze autoritärer Staatsgewalt: Intellektuelle werden zu "ungestörter Arbeit" und "produktivem Schaffen" für Jahre auf ein Schloss verbannt – völlig ohne Kontakt mit der Außenwelt, entrissen dem Mutterboden ihrer schöpferischen Existenz sind sie praktisch zum Vegetieren verurteilt. Es geht aber auch um sehr, sehr Menschliches: Wie diese Biologen, Dichter, Philosophen usw. sich eingerichtet haben, wie sie sich als Clique fühlen, wie sie jeden Außenseiter bekämpfen, steht eigentlich im Mittelpunkt, Es geht endlich aber auch noch um den Eindringling Josef, den jungen Mann, der vom Ganzen anfangs nicht die Spur begreift, dann rebelliert – und schließlich deshalb den Tod findet wie sein Vorgänger Ilja. Ein Zeugnis osteuropäischer Gegenwartsdramatik, wie man es sich eindrücklicher – auch im Aufbau und in den Dialogen – nicht vorstellen kann. Leider war die Aufführung jedoch nicht dementsprechend. Man spürte wenig von Franz Peter Wirths markanter Handschrift, die Rollenbesetzung (vielleicht mit einer Ausnahme: Herbert Fleischmann als Bernhard) war lange nicht die beste. Vor allem fehlte dem aufwühlenden Stück die notwendige Dichte, und so kam der künstlerische Wert nicht zustande
Hörzu 28/1966 schrieb in ihrer Kritik: Zwei der Spiele holten ihre Motive aus großen Dichtungen. "Ein Schloss" von dem Tschechen Ivan Klima setzt Kafkas Roman "Das Schloss" auf seine Weise fort, und die "Johannisnacht" (Anm.: morgen im ZDF) von Barrie ist ein Nachklang von Shakespeares "Sommernachtstraum". Hier ist also Literatur aus Literatur entstanden, und das ist beim "Schloss" nicht gerade förderlich für das Verständnis. Der Zuschauer fühlt zudem, dass er belehrt werden soll, er weiß nur nicht, worüber. Es blieb recht dunkel im "Schloss". Die Ansage hätte mit ein paar Worten wenigstens etwas Licht machen können. Aber nein, sie sparte sich die Erläuterung. Wohl nach dem Motto: Wer nichts sagt, sagt auch nichts Falsches, Doch solche Vorsicht ist das Falscheste. Sie weckt den dumpfen Verdacht, hier sei nicht nur dem Zuschauer etliches unklar geblieben. Das rätselvolle "Schloss" lief im Abendprogramm, die lichtvolle Scherchen-Sendung in der Nacht. Weshalb war es nicht umgekehrt? Auch das bleibt ein Geheimnis (WDR)
21:55 Unternehmen Barbarossa
Die Vorgeschichte des Russlandkrieges
Ein Bericht von Heinz Werner Hübner, Regie: Manfred Kornatz
Im August 1939 schloss Deutschland für alle überraschend einen Nichtangriffspakt mit der Sowjetunion. Hitler hatte jedoch seine Absicht, Russland anzugreifen, nicht aufgegeben. Wenige Monate später sprach er in vertrautem Kreis über die Möglichkeit, "Lebensraum im Osten zu gewinnen und den Bolschewismus auszurotten". Im Herbst 1940 starteten die Vorbereitungen für das sogenannte "Unternehmen Barbarossa", am 22. Juni 1941, vor 25 Jahren, begann der Feldzug. Dessen Vorgeschichte schildert die heutige Dokumentation (Möglich ab 14 / WDR)
22:55 Tagesschau
Das Wetter morgen
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
Anschließend
Kommentar
23:10 Bei der Arbeit beobachtet: Hermann Scherchen
Der Dirigent probt und dirigiert Beethovens "Schlacht bei Vittoria" mit dem Sinfonie-Orchester des Süddeutschen Rundfunks
Beethovens Werk hat entscheidend zum europäischen Ruf des Komponisten beigetragen, Regie: Rolf Unkel
Hörzu 28/1966 schrieb in seiner Kritik: Wer länger aufbleibt, hat mehr vom Fernsehen. Denn bewegende Ereignisse auf der Mattscheibe finden vorzugsweise in der Nacht statt. Fünf Minuten vor zwölf erst endeten Orchesterprobe und Konzert mit Hermann Scherchen. Und was da endete, war eine der großen Stunden des Fernsehens. Der Satz, dass ernste Musik nichts für den Bildschirm sei, stand ohnehin auf wackligen Beinen. Nämlich seit den Sendungen, in denen der ungarische Dirigent Ferenc Fricsay bei der Arbeit beobachtet wurde. Jetzt wurde die These vollends gestürzt. Da steht Scherchen vor den Musikern, ein Arbeitsmann, unfeierlich in Worten und Gesten, und geht mit ihnen die "Schlacht von Vittoria" durch. Spürt Takt für Takt die Absichten Beethovens auf. Fasst den Sinn jeder Passage in schlichte, klare Sätze. Singt ein paar Töne, und schon klingt aus dem Orchester der Ausdruck, den er haben will. "Da muss man den schnellen Schritt der marschierenden Franzosen hören – tam, tam, tam, tam." Und man hört ihn. Alles geschieht mit überlegener Unbefangenheit. Und siehe da, sie nimmt dem Zuschauer die Befangenheit. Beethoven – da musst du nicht in gedankenloser Ehrfurcht erstarren, da gibt es auch für deine Ohren eine ganze Welt reizvoll und lustvoll zu erleben. Gerade auch für deine Ohren. Das müsste noch oft gesagt und gezeigt werden. Aber wer soll es tun? Fricsay ist tot, und Scherchen starb zehn Tage bevor diese Aufzeichnung zu seinem 75. Geburtstag ausgestrahlt wurde. Trotzdem: Hier ist etwas begonnen worden, das nun nicht liegenbleiben darf (SDR)
23:55 Nachrichten der Tagesschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

16:00 Internationales Reit- und Springturnier (CHIO)
Eine Eurovisionssendung des Schweizer Fernsehens von der letzten Konkurrenz der Europameisterschaft der Springreiter aus Luzern
17:55 Französisch – in Paris gelernt (24)
En France comme si vous y étiez
Heute: Au Quartier Latin
Kurzfassung der Sendung vom Samstag
18:10 Nachrichten
Anschließend
Wetterbericht
18:20 Die Drehscheibe
Ein Magazin zum Feierabend
Im Unterhaltungsteil singt Frank Bergen "Capri ist noch immer schön" und der Bielefelder Kinderchor "Ia ruft die Nachtigall"
18:55 Der Mann von Interpol
Aus der Alltagsarbeit der Internationalen Polizeiorganisation
Heute: Goldregen (ab 16)
19:27 Mainzelmännchen-Kapriolen und Wetter
19:30 Heute
Nachrichten, Themen des Tages
20:00 Grünes Licht für helle Köpfe
Unterhaltsames Verkehrsquiz mit Otto Höpfner und Eva-Maria Gebel sowie Karl Tischlinger, als Gast: Marie France
Allen, die eine Urlaubsreise nach Frankreich planen, verrät ein Chanson der Künstlerin Marie France sprachliche Grundbegriffe für Verkehrsteilnehmer. Auch in der sechsten Ausgabe geht es wieder spannend zu: drei Paare, Fußgänger, Pkw- und Lkw-Fahrer, kämpfen um das Auto, das im August unter den Siegern dreier Runden ausgespielt wird
Es spielt das Hans-Günter-Bunz-Sextett, Regie: Klaus Überall
20:45 Der Sportspiegel
Heute: In der Ecke – Joe Louis, Triumph und Niedergang eines Boxers
Anschließend
Kurznachrichten
21:15 Städte im Wandel
Frankfurt am Main
Karriere einer Stadt
Bericht von Cordula Jelaffke
Gong 28/1966 schrieb in seiner Kritik: "Zeit ist Geld!" Dieser kaufmännische Grundsatz bestimmte das Tempo dieser Dokumentation. Mit einer Fülle von Eindrücken in einer oft fast zu schnellen Bildfolge machte Cordula Jelaffke den Pulsschlag der Stadt spürbar, die nicht nur für deutsche und kontinentale, sondern auch internationale Maßstäbe den Grad der Superlative erreicht hat. Aber an den Mut auch zu großen Projekten wurde zugleich das Dilemma sichtbar, in dem sich nicht nur Frankfurt, sondern fast alle deutschen Städte befinden, das Problem der Finanzierung. Es gilt, nicht nur den Nachholbedarf zu decken, sondern den Schritt ins Morgen zu wagen! So ist Frankfurt heute im Bundesgebiet zwar die Stadt mit der größten Schuldenlast, aber auch – nicht nur durch seine geographische Lage im Herzen Europas – die Stadt mit der größten Zukunft. – Nur in kurzen Einblendungen machte die Kamera den Versuch einer Konfrontation mit dem Bürger. Im Vordergrund stand das Produkt, eben die Stadt, eine Verzahnung von alt und neu. Aber vielleicht nur so wurde der Rhythmus spürbar, eine gelungene Begegnung zwischen Tradition und Fortschritt, zwischen Konservativem und Pioniergeist. Doch nur wer selbst einmal sein Ohr an das Herz dieser Stadt gelegt hat, kann die zum Schluss zitierten Worte von Professor Heuss verstehen, dass sich in ihr die Weite der Welt und doch das Gefühl der Heimat seltsam vermischen
22:00 Checkmate
Heute: Mordfall Parkman
Fernsehfilm von Mark Rodgers nach einer Idee von Eric Ambler, Personen und Darsteller: Don Corey (Anthony George), Jed Sills (Doug McClure), Dr. Carl Hyatt (Sebastian Cabot), Richter Leland McIntyre (Dana Andrews), Lawrence Dresher (Philip Abbott), Evelyn McIntyre (Lori March), Lee R. Anderson (John McLiam), Joanna Leigh (Carolyn Craig), Miss Williams (Kim Hamilton) sowie Sandra Bettin, Stan Jones, Paul Geary, Donald Freed, Joe Scott und andere, Regie: Alexander Singer
Richter Leland McIntyre hat vor einigen Jahren einen Mann zum Tod verurteilt, der seinen Partner ermordet hat. Wenig später wurde der Mann hingerichtet. Als McIntyre nun eine Vorlesung über den "Mordfall Parkman" halten will, wird sein Leben bedroht ... (Für Erwachsene)
22:50 Heute
Nachrichten, Wetter, Themen des Tages

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sendepause vom 4. April bis 4. September 1966

West 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

13:00 Ein Tag = Eine Stunde
Aus den WDR-Regionalprogrammen
14:00 Programmhinweise
19:00 Programmhinweise
19:10 Nachrichten aus Nordrhein-Westfalen
19:15 Hierzulande – Heutzutage
Prisma des Westens: Zeitlupe / Kommentar "Für und Wider"
19:50 Ihre Heimat – Unsere Heimat
Für griechische Gastarbeiter
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Vorbereitung auf die Geburt
Fernseh-Dokumentation von Winfried Schnitzler über die Möglichkeiten einer glatten Geburt ohne Komplikationen in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Kessler, Prof. Dr. Bickenbach und Prof. Dr. Martius in München
Anschließend
Programmhinweise

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:30 Benvenuti in Italia (23)
Italienisch für Anfänger mit Ima Agustoni
Heute: Auf dem Polizeirevier (Wh.)
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Theater und Gesellschaft
Rollenbilder im Wandel der Jahrhunderte
Heute: Nora oder Die emanzipierte Frau
Von Hellmuth Karasek mit Maria Becker, Renate Schroeter, Hans Otto Ball, Michael Degen, Frauke Janssen, Ursula Erber und Werner Rundshagen, Regie: Günter Andreas Pape
21:10 Nachrichten aus Hessen
21:15 Teleclub
Eine Kamera zieht in den Krieg
21:40 Günter Herburger liest
aus "Eine gleichmäßige Landschaft" (– 22:10 Uhr)

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

08:50 Schulfernsehen
Beton, ein Baustoff unserer Zeit
Erste Wiederholung (– 09:15 Uhr)
19:00 Kursprogramm
Benvenuti in Italia (50)
Italienischer Sprachkurs
Heute: Im letzten Augenblick
19:30 Die Information
Der politische Bericht
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Studienprogramm
Kurt Schuschnigg
Porträt eines Politikers von Horst Siebecke
20:45 Studienprogramm
Der politisch-wissenschaftliche Club
Leitung: Hermann Proebst
21:15 Chronik
Nachrichten und Information
21:30 Repetitorium
Französisch im Fernsehen (37)
Ein Konversationskursus mit dem Sprachfilm des Französischen Fernsehens ORTF
22:00 Repetitorium
Auf dem Wege zur Moderne (11)
Eine Interpretation von Remigius Netzer
Heute: Karl Hofer (– 22:10 Uhr)

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

09:30 Schülerprogramm zum heimatkundlichen Deutschunterricht (1. bis 3. Klassen)
Du bist dabei!
"Achtung – Vorfahrt beachten!"
09:50 Medizin nach Noten
10:00 Aktuelle Kamera
10:25 Im Blickpunkt
10:35 Der schwarze Kanal
Wiederholung von gestern
10:55 Für den Filmfreund ausgewählt
Öl ins Feuer (Unsichtbare Gegner)
Wiederholung von gestern
12:20 Testsendungen
U.a. von 13:30–14:25 Uhr: Der Tanzlehrling / Paris sur glace (– 16:40 Uhr)
16:45 Programmvorschau
16:50 Medizin nach Noten
17:00 Kinderfernsehen für Kinder von 4 Jahren an
Teddy Puck im Omnibus
17:30 Mit Filmreportern unterwegs
Moderne Nomaden / An der Wiege der Woge: Der neue Weg des Dnjepr / Am Onega-See
18:30 Tausend Tele-Tipps
18:45 Programmvorschau
18:50 Unser Sandmännchen
Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 Polizeiarchive berichten
Der Fall Tyburn
Regie: David Paltenghi
19:25 Das Wetter
19:30 Aktuelle Kamera
19:50 Im Blickpunkt
20:00 Deckname "Sommerreise"
Militärpolitische Betrachtung zum 25. Jahrestag des Überfalls Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion von Dr. Egbert von Frankenberg, Regie: Horst Schubert
20:40 Stützen der Gesellschaft
Schauspiel von Henrik Ibsen in einer Bearbeitung des Deutschen Fernsehfunks, Personen und Darsteller: Karsten Bernick (Gerd Biewer), Betty, seine Frau (Margarete Taudte), Olaf (Christian Reineck), Johann Tönnesen (Eberhard Schäfer), Lona Hessel (Brigitte Lindenberg), Hilmar Tönnesen (Harald Holgardt), Rörlund (Uwe-Detlef Jessen), Rummel (Heinz Scholz), Frau Rummel (Carola Braunbock), Fräulein Rummel (Margit Bendokat), Vigeland (Hans Klering), Sandstad (Erich Altrock), Dina Dorf (Christine Schorn), Krap (A. P. Hoffmann), Aune (Harry Hindemith), Frau Lynge (Ruth Glöss), Frau Holt (Marga Legal), Fräulein Holt (Elke Schuhrk), Szenenbild: Werner Richter, Kostüme: Elisabeth Lützenberg, Bildregie: Jens-Peter Proll, Inszenierung: Ottofritz Gaillard
22:05 Aktuelle Kamera
Anschließend
Kommentar

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

18:30 Kurznachrichten
18:35 Let's learn English
Unser Fernsehsprachkurs für jung und alt mit Dr. Walter Fangl und Don Richards
Anschließend
Tipp-Revue
19:00 Teatro della Marionetta
Dokumentation über das letzte noch aktive Marionettentheater Süditaliens
Gestaltung und Kamera: Paul Hartmaier
19:10 Onkel Guido
Heute: Die große Reise
Personen und Darsteller: Onkel Guido (Guido Wieland), Herr Pitzelberger (Johann Sklenka), Onkel Guidos Nichte (Helga Papouschek) und andere, Buch: Jörg Mauthe, Regie: Wolf Flemming
19:23 Für Sie notiert
19:30 Zeit im Bild
19:55 Schaufenster und Kurzfilm-Mosaik
20:05 Kanonenserenade
Ital.-dt. Spielfilm mit Vittorio De Sica, Regie: Wolfgang Staudte
Gong 25/1966: Ergötzliche Satire auf den Hurrapatriotismus südlicher Form mit Vittorio de Sica als ruhmsüchtigem Kommandanten eines kleinen Tomatendampfers, der britische U-Boote versenken will. Der Weltkrieg dient dem sehenswerten Film nur als Anlass. Ab 14
Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 22.06.1966: Aus der reichen Fülle von Kinofilmen, mit der wir derzeit und auch in nächster Zeit vom Fernsehen berieselt werden, ist Wolfgang Staudtes "Kanonenserenade" zweifellos einer der amüsanteren. Nicht ganz so erfolgreich als Kriegssatire, wie es sich Staudte vorgestellt haben mag, aber doch ein Film, der die Handschrift seines Regisseurs trägt und in dem Vittorio de Sica köstlich spielt. Allein der Untergang des kanonenbewehrten Gemüsefrachters, bei dem der Kapitän wie ein Fregattenkapitän salutierend mituntergeht, hat seine Meriten. Dennoch scheint das Überangebot an alten Kinofilmen zuviel des Guten. Wir werden darauf noch ausführlich zurückkommen müssen
Österreich-Hörzu 28/1966 schrieb in ihrer Kritik: Der Spielfilm "Kanonenserenade" hat auch im Fernsehen seine Wirkung behalten. Der Streifen hat eine echte Aussage, er ist stark satirisch und also Vittorio de Sica auf den Leib geschrieben. Davon abzuleiten, dass man also öfter Kinofilme ins Fernsehen bringen sollte, ist allerdings nicht gestattet, denn er ist für die Filmproduktion der letzten 20 Jahre nicht typisch. Er ist ein Ausnahmefall Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
21:30 Ihr Auftritt, bitte!
Die aktuelle Rundschau aus Oper, Schauspiel und Operette mit Heinz Fischer-Karwin
22:15 Zeit im Bild
22:45 Filmbericht von der Tour de France
1. Etappe: Nancy – Charleville-Mézières Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia

Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Kurznachrichten
19:03 Aus unserem Schulfernsehprogramm
Kommentar zum Zeitgeschehen
19:30 Zeit im Bild
20:00 Porträt: Igor Strawinskiy (2)
Heute: Apollon Musagète
Buch und Regie: Richard Leacock und Rolf Liebermann
20:40 The day the earth caught fire (Der Tag, an dem die Erde Feuer fing)
Englischer Spielfilm (1961) in Originalfassung mit Janet Munro, Leo McKern, Edward Judd, Regie: Val Guest
Ausgangspunkt des Films ist die Annahme, dass in den USA und der UdSSR zur genau selben Zeit Atombombenversuche gestartet werden und zwei Superbomben fast im selben Moment explodieren. Dadurch verschiebt sich die Erdachse und der Planet wird aus seinem Kurs geschleudert, steuert in Riesentempo auf die Sonne zu ... Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

09:15 Schulfernsehen
Betragen ungenügend
Anstandssendung von Josef Elias, Luzern, Leitung der Sendung: Erich Rufer
10:15 Schulfernsehen
Betragen ungenügend
Anstandssendung
16:00 Europameisterschaft der Springreiter
3. und letzte Prüfung, Sprecher: Max Rüeger
Eurovisionssendung aus Luzern (– 18:00 Uhr)
19:00 Nachrichten
19:05 Die Antenne
mit Berichten aus dem Bundeshaus
Anschließend
Tele-Spot
19:25 Mutter ist die Allerbeste
Anschließend
Tele-Spot / Programmvorschau
20:00 Tagesschau
Anschließend
Tele-Spot
20:20 Das Dienstag-Studio zeigt
Aus dem Familienalbum der Weltgeschichte: Napoleon und Eugenie (3)
Heute: Die Kehrseite der Medaille
20:50 Held Henry (Heinrich V.)
Von William Shakespeare, neu übersetzt von Erich Fried, Bearbeitung von Peter Zadek und Wilfried Minks, Personen und Darsteller: Held Henry (Friedhelm Ptok), Chorus / Bardolph (Traugott Buhre), Der Erzbischof von Canterbury (Ernst Rottluff), Bischof von Ely (Eberhard von Gagern), Lord Scroop von Masham (Erwin Wirschaz), Graf von Cambridge (Sieghold Schröder), Sir Thomas Grey (Alfred Kirchner), Herzog von Exeter (Willy Rees), Herzog von Westmoreland (Waldemar Vogelsang), Herzog von Erpingham (Heinrich Kastner), Montjoy (Rolf Becker), Court (Helmut Duevelsdorf), Pistol (Hubert Kronlacher), König Karl (Erich Keddy), Wirtin (Katharina Tüschen), Hauptmann Fluellen (Helmut Erfurth), Hauptmann Jamy (Hans Joachim Millies), Junge (Christiane Schröder), Prinzessin Katharina (Christa Witsch), Dauphin (Peter Neubauer), Hauptmann Gowner (Konstantin Paloff), Bates / Französischer Soldat (Vadim Glowna), Herzog von Bourbon (Jan Meyer), Williams (Wolfgang Schenck), Rambures (Hans Joachim Paulmann), Herzog von Orleans (Jochen Rathmann), Connetabel (Theo Staats), Henrys Konkubine (Judy Winter), Nym (Kurt Zielke) und andere, Musik: Peter Starke, Bühnenbild: Wilfried Minks, Bildregie: Heribert Wenk, Inszenierung: Peter Zadek
Aufzeichnung einer Aufführung der Theater der Freien Hansestadt Bremen
ZDF-Erstsendung: 3. Januar 1965
22:50 Das Theatergespräch
23:15 Tagesschau
Spätausgabe
23:25 Programmvorschau

Mo, 20. Juni 1966   ◀                 1966                 ▶   Mi, 22. Juni 1966