Di, 5. April 1966

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Mo, 4. April 1966   ◀                 1966                 ▶   Mi, 6. April 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vormittagsprogramm von ARD und ZDF
nur über die Fernsehsender des NDR, SFB, Meißner (HR), Kreuzberg/Rhön und Ochsenkopf/Fichtelgebirge (BR)
 10:00 Nachrichten
 10:05 Tagesschau
Wiederholung von gestern
 10:20 Die aktuelle Schaubude
 11:00 Die Firma Hesselbach
Heute: Der Wahrsager
ARD-Erstsendung: 16.11.1962
 12:00 Das aktuelle Magazin
– 13:30 Uhr

SR
 12:30 Im Dreieck
Für Schichtarbeiter im Montandreieck (– 13:30 Uhr)

16:45 Große Sorgen unter kleinen Tieren
Ein Zeichentrickfilm von Mignon Kirchhoff
Auch unter kleinen Tieren gibt es große Sorgen. So auch in der Vogelfamilie "Schnips". Die Liebe der Vogelmutter gilt ihrem nimmersatten Sprössling Iki, der sogar zuweilen seine Geschwister aus dem Nest wirft. Ihr Stolz geht sogar soweit, dass sie Iki zur Vogelkinderschönheitskonkurrenz schickt. Hier erlebt sie eine große Überraschung: Iki ist ein Kuckuck ...
Hörzu 19/1966, Leserbrief: Nicht wenige dieser Fernsehsendungen sind vom Standpunkt des Psychologen absolut ungeeignet für Kinder. Welcher Blödsinn ist es, von einer Schönheitskonkurrenz (unter gezeichneten Vögeln) zu reden. Müssen wir denn unsere 8- bis 12jährigen Mädchen schon mit diesem lächerlichen Unfug vertraut machen? Warum stellt das Fernsehen nicht wirklich fähige Kinderpsychologen an? (Kinderstunde für alle / RB)
17:05 Es war einmal ...
Ludwig Anschütz liest das Märchen "Von dem Riesen, der sein Herz nicht bei sich hatte" (Kinderstunde für alle / SDR)
17:20 Kampf mit der Unterwelt
Puppenfilm
Es geht in der Geschichte um die Abenteuer der Freunde Teddy, Pulli und Kartoffelkopf. Heute müssen die drei mit dem gefährlichen Räuber "Bandido" fertig werden, der die drei in einem unterirdischen Kanal in Bedrängnis bringt ...
Gong 18/1966, Leserbrief: Meine Tochter (6 Jahre) und ich sahen kürzlich den Puppenfilm, der nach dem Buch von Stefan Barcara entstand. Abgesehen davon, dass viele Szenen überdehnt waren, fiel dreimal das Wort "verdammt" und einmal "verflixt". Muss das Fluchen bereits von den Kindern gelernt werden, und fällt so etwas den Verantwortlichen beim Lesen des Textbuches nicht auf? (Kinderstunde für alle / SDR)
18:00 Nachrichten der Tagesschau
Alle Sender außer BR

NDR/RB
 18:05 Berichte vom Tage
 18:16 Die Nordschau
Heute: Im Zeitraffer – Tatsachen, Meinungen, Hintergründe
 18:50 Das Sandmännchen
 19:00 Nachrichten der Tagesschau
 19:03 Berichte vom Tage
 19:21 Nordische Skizzen
Heute: Das Revier der Robben
 19:59 Programmhinweise

WDR
 18:05 5 nach 6
Für die Familie
 18:30 Hier und Heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:10 Im Land der Tiere
Heute: Ein lustiger Osterhase
  Anschließend
Treffpunkt Hollywood
Heute: Sensationen für Millionen
 19:40 Die Eintrittskarte
Ivan Desny stellt vor: "Manessier"

HR
 18:05 Programmvorschau
 18:10 Zwei sehr blinde Passagiere
Rainer und Bimbo schleichen sich als blinde Passagiere auf das Schiff "Venus" ein ...
 18:40 Das Sandmännchen
 18:50 Die Hessenschau
 19:10 Nachrichten der Tagesschau
 19:15 Einkehr bei den Göttern
Ein Dokumentarfilm
 19:50 Heute in Hessen

SR
 18:05 Aktuelles von hüben und drüben
 18:15 Drei aus Paris
 18:30 Das Sandmännchen
 18:35 Einfach lächerlich!
 18:45 Hafenpolizei
Heute: Reisebegleiterin gesucht
 19:20 Mosaik
 19:45 Aktueller Bericht

SDR/SWF
 18:05 Donaug'schichten
Heute: W. M. und die Wiener Luft
 18:40 Die Abendschau / Blick ins Land
 19:10 Das Sandmännchen
 19:20 Der Fenstergucker
Heute: Sonnengesang
 19:54 Nachrichten
aus Baden-Württemberg bzw. Rheinland-Pfalz

BR
 18:25 Nachrichten
 18:35 Sie schreiben mit
Heute: Der Mann aus Australien
Sybille Keller lebt mir ihrer egoistischen Mutter zusammen. Eines Tages lernt Sybille Heinz Förster kennen, der aus einer Laune heraus erzählt, dass er in Australien lebe. Als sich das dann als Lüge herausstellt, zeigt Sibylle Verständnis, während ihre Mutter in dem Mann einen Hochstapler sieht ...
Mit Traute Rose, Gardy Granass, Regie: Hans-Bernd Müller
 19:05 Nachrichten und aktuelle Viertelstunde
 19:25 Die Münchner Abendschau
Mit Berichten aus der bayerischen Landeshauptstadt

20:00 Tagesschau – Wetter
20:15 Die venezianische Tür
Von John B. Priestley, deutsch von Willy H. Thiem und Hans Peter Doll, mit Heinz Moog (Martin Harkfast), Margot Trooger (Amy Holmes), Ingrid Resch (Magde Welland), Gefion Helmke (Mrs. Stonor), Heinz Weiss (Nigel Chester), Dietrich Thoms (David Peers-Johnston), Max Walter Sieg (Turpin), Claus Wilcke (Harold Chipster), Gisela Hoeter (Ethel Chipster), Robert Müller (Sir Jonas Buckden Bart), Walter Rilla (Teapot-Johnny), Robert Rathke (Ein Arbeiter), Szenenbild: Horst Scheel, Regie: Walter Rilla
Martin Harkfast ist zum viertenmal in den Konkurs geschlittert. Schuld daran ist auch diesmal der Versuch des idealistischen Kunsthändlers, begabten Malern den Weg zu ebnen. Finanzielle Einbußen konnten ihn bisher nicht davon abhalten. Doch jetzt wird es endgültig ernst: seine Galerie "Die venezianische Tür" wurde bereits geräumt, die Zwangsversteigerung steht unmittelbar bevor. In dieser ausweglosen Situation trifft Harkfast einen jungen Künstler, für den es sich lohnt, neu anzufangen ...
Priestleys Stück, 1958 unter dem Titel "Die goldene Pforte" bereits als Hörspiel gesendet, zeigt einen Menschen, der, nachdem er sich über den Mangel an eigener Schöpferkraft klargeworden ist, sein Leben der Förderung von Künstlern gewidmet hat. Dabei ist sein Urteil treffsicher und unbestechlich, sein Geschäftssinn jedoch katastrophal
Gong 14/1966: Stück des englischen Schriftstellers über das Schicksal eines Kunsthändlers von Format, der in der Provinz zu scheitern droht, weil er sich nicht zu Kompromissen und zum Erfolgsdenken bereitfindet. Ab 16
Gong 17/1966 schrieb in seiner Kritik: Dieses neue Fernsehspiel von John Boynton Priestley (geb. 1894), dem bekannten englischen Erzähler und Dramatiker, reicht nicht an seine stärksten Werke heran und ist doch ein echter "Priestley". Diese Story von dem uneigennützigen, aber erfolglosen Kunsthändler in der Provinz ist nicht mit dem berühmten "Ein Inspektor kommt" zu vergleichen – was man aber auch wahrscheinlich nicht sollte. Nimmt man das Geschehen um den alten Martin Harkfast an jenem Tage, an welchem ihm sein Lebensinhalt, das Geschäft "Die venezianische Tür", der Auktion genommen werden soll, weil es pleite ist, als eine Episode aus dem Dasein eines großen Idealisten, erscheint wieder jener Autor vor uns, der einmal den Ausspruch tat: "Zu unserem Vaterland sollten wir stehen wie eine Frau zu ihrem geliebten Mann. Eine liebende Frau wird alles für ihren Mann tun, nur das eine nicht: aufhören, ihn zu kritisieren und zu bessern." Da sehen wir dann wieder vor uns eine ganze Galerie von Typen jener Gesellschaft, die nur an sich, ihren Vorteil, ihr Vorwärtskommen denkt und nicht an den anderen, dessen Schwierigkeiten und dessen Sorgen. Das verschlägt dann, dass wir einen Kunstverstand von gestern vor uns haben, dass alles ein wenig hausbacken wirkt und zum Schluss gleich zwei "Deus ex machina" auf dem Bildschirm erscheinen, die das Elend zum Guten wenden. Wir dürfen uns am offensichtlichen "Anliegen" freuen. Wir können für das endlich erneut einmal in Erscheinung tretende "Positive" nur dankbar sein. Heinz Moog spielte die Hauptrolle in einer grandiosen Mischung von äußerster Disziplin und hinreißender Verve. Dieser lebensdurchpulsten Figur konnte kaum einer der Kollegen etwas Gleichwertiges an die Seite stellen (SWF)
21:45 Blick hinter den Bambusvorhang (2)
Heute: Rotchina – Freund und Feind
Der zweite Teil des ungeschminkten und unzensierten Berichtes aus Rotchina behandelt das Verhältnis des Landes zu den Kommunisten und den freien Ländern, so wie es sich im Innern des asiatischen Reiches darstellt. Und da Wolfgang Weber auch schon ein Jahr zuvor China bereist hatte, ergeben sich interessante Vergleiche. Denn in diesem Jahr hat sich der krasse Wandel zur militaristischen Erziehung, die sogenannte "Kulturrevolution" vollzogen (ab 14 / SWF)
22:30 Tagesschau – Wetter
Anschließend
Kommentar
22:45 Fußball-Europapokal der Pokalsieger
Halbfinalspiel West Ham United–Borussia Dortmund
Aufzeichnung vom selben Tag aus London
Hörzu 18/1966 schrieb in ihrer Kritik: Millionen Fernseher dürften bei dem vor Spannung knisternden Fernsehspiel "Zeitsperre" (Anm.: am Samstag) um das Leben des kleinen Steve gebangt haben. Dramatische Minuten wie bei der Übertragung des Europapokalspiels, bei dem die Fernseher um die Borussia-Elf bangten. Die Aufregung war beidemal umsonst. Der Junge wurde aus dem Tresor herausgeholt, und Emmerich und Cyliax knallten ihre Bälle in den "Tresor" der Engländer
Hörzu 18/1966, (allgemeine) Leserbriefe: Ich bin zwar nur eine Frau, doch sehe auch ich Fußballspiele sehr gerne. Aber was soll man dazu sagen, wenn das 1. Programm um 22:15 Uhr ein Spiel überträgt und das 2. Programm um 21:15 Uhr in den Kurznachrichten schon das Endresultat bekanntgibt? Das wäre doch genauso, als wenn man sich im 1. Programm einen Krimi ansehen will, und das 2. Programm gibt schon vorher den Mörder bekannt; – Arme deutsche Fußballfreunde, die sich demnächst 60 Stunden Weltmeisterschaft ansehen müssen! Und das dann mit so schlechten Bildern und einer so unmöglichen Kameraführung wie beim Spiel West Ham United gegen Borussia Dortmund in England; – "Das Fernsehen ist immer da am interessantesten, wo es aktuell ist, wo es direkt am Mann und an der Sache ist, wo es live sendet", schrieb der HÖR ZU-Kritiker. Da kann man nur sagen: Zu schön, um wahr zu sein. Millionen Fußball-Anhänger zahlen prompt ihre Gebühren, und was bekommen sie vorgesetzt? Stückwerk, Aufzeichnungen, Halbzeiten! Wann wird schon mal ein Länderspiel live gesendet?; – Sechzig Stunden Fußball! Was kann man tun, um so viel einseitiger Kost zu entgehen? Ich überlege schon, ob ich unsere für Juni geplante Sommerreise nicht doch lieber in den Juli lege. Man könnte vielleicht auch mit Gleichgesinnten eine "Antifußballdauerberieselungsliga" gründen Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
Anmerkung: Ursprünglich geplant: "Tanzparty mit dem Ehepaar Fern", Rumba und Letkiss, als Wiederholung
23:45 Nachrichten der Tagesschau

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

15:00 Hauptversammlung der VEBA-Aktionäre
Direktübertragung aus der Dortmunder Westfalenhalle
17:55 Französisch – in Paris gelernt (13)
En France comme si vous y étiez
Heute: Les secrets du futur
Kurzfassung der Sendung vom Samstag
18:10 Nachrichten
Anschließend
Wetterbericht
18:20 Die Drehscheibe
Ein Magazin zum Feierabend
Im Unterhaltungsteil Dunja Rajter mit "Djevojka mlada" (Eine Seele weint), die junge Sängerin aus Jugoslawien berichtet außerdem über ihre Pläne und Erfolge in Deutschland
18:55 Start einer neuen Reihe
Der Mann von Interpol
Aus der Alltagsarbeit der Internationalen Polizeiorganisation
Heute: Die Safeknacker
In der neuen 13teiligen Serie geht es um die Verfolgung von Verbrechen, bei denen die jeweilige Landespolizei nicht mehr weiterkommt und Interpol eingeschalten wird. – Ein junger Mann stellt seit einiger Zeit der Tochter des Juweliers Kaufman nach. Er benimmt sich verdächtig, und Mijnheer Kaufman wendet sich schließlich an die internationale Polizeiorganisation. Anthony Burns, der "Mann von Interpol" untersucht das Vorleben des Verdächtigen ... (ab 16)
19:27 Der Wetterbericht
19:30 Heute
Nachrichten, Themen des Tages
20:00 Sweet und Beat
Eine "takt"-volle Unterhaltung
Mitwirkende: Johannes Heesters, Irene Salemka, Ursula Schirrmacher, Karl Ernst Merker, Karl-Heinz Stracke, Monika Dahlberg, Monika Grimm, Roberto Blanco, Russel Bob Evans, Nelson Ferraz, René Kollo, die Cornely Singers, The Koreans Kittens, Chor und Ballett des Theater des Westens in Berlin, das Géne-Rees-Ballett, es spielt das Orchester Max Greger
Hörzu 18/1966, Leserbriefe: Das Wort Beat im Titel war reiner Hohn; – Sweet war ja genug da, doch wo blieb der angekündigte Beat?; – Ist es denn nicht möglich, in solch einer Sendung einer gute Beat-Gruppe zu zeigen? Kein Wunder, dass viele ältere Leute den Beat für den größten Unsinn unserer Zeit halten; – Eine sehr nett zusammengestellte Sendung. Für alle Jahrgänge passend; – Wenn dieses ohrenbetäubende Gekreisch der Korean Sister Beat gewesen sein soll, dann bin ich ab heute Heulbojen-Fan
20:45 Der Sportspiegel
Heute: Die Fußball-Weltmeisterschaften (1): Deutschlands Erfolg 1954 in der Schweiz
Vor der Weltmeisterschaft im Juli will der Sportspiegel in fünf Sendungen an einige Kapitel vergangener Weltmeisterschaften erinnern. An den Sendungen hat auch der frühere Bundestrainer Sepp Herberger mitgearbeitet
Anschließend
Kurznachrichten
21:15 ... und im Himmel ein Loch
Peter Kerstan und Christoph Kaiser berichtet über Madrid
"Jeder Spanier möchte in Madrid leben, in Madrid sterben und im Himmel ein Loch haben, um die Stadt von oben zu sehen." Diesen Spruch hört man häufig in der spanischen Hauptstadt. Heute vollzieht sich in Madrid mit einem Vorsprung von gut zwei Jahrzehnten gegenüber dem übrigen Land, die geistige und zivilisatorische Wandlung, der sich bald auch die gesamte spanische Provinz nicht mehr verschließen kann. Die Bevölkerung der Stadt hat sich in den letzten 15 Jahren verdoppelt und wird 1970 die Drei-Millionen-Grenze überschreiten, die alten Adelspaläste weichen Glas- und Marmorfassaden der Hochhäuser. Der Bericht versucht zu ergründen, warum Madrid so fasziniert und so schwer zu begreifen ist
Gong 17/1966 schrieb in seiner Kritik: Wenn alle europäischen Hauptstädte in der Art dieses Filmberichtes vorgestellt würden, wenn alle Nationen mit solchen sehenden Augen betrachten würden, wie es Peter Kerstan und Christoph Kaiser exerzierten, hätte das ZDF eine Sendereihe von völkerverbindender Wirkung. Die beiden Autoren waren weit davon entfernt, Postkartengrüße im Genre des Tourismus nach Deutschland zu schicken. Sie versuchten – und dabei kam ihnen d a s spanische Sprichwort zu Hilfe – eine Stadt und deren Menschen auf den Grund zu gehen. Ihre feuilletonistische Methode schloss es somit von vornherein aus, dass dieses Spiegelbild der nur für den Augenblick lebenden Stadt zu einer trockenen Zeigestock-Dokumentation wurde. Man bot eine Reportage, der jeder Madridkenner Liebe zur spanischen Mentalität bescheinigen musste, und bei Reiselustigen Fernsehern bereits jetzt – auch wenn es nicht Sinn dieser Sendung war – Urlaubspläne erweckte (ab 14)
22:00 Checkmate
Heute: Ein Mann in der Falle
Fernsehfilm von Mann Rubin und Sonya Roberts nach einer Idee von Eric Ambler, Personen und Darsteller: Don Corey (Anthony George), Jed Sills (Doug McClure), Dr. Hyatt (Sebastian Cabot), Lorna Shay (Dorothy Malone), George Shay (John Dehner), Gil Stoneham (Ed Nelson), Sheriff Bain (Lew Gallo), Gavin (Steve Gravers) und andere, Regie: Ron Winston
Lorna Shay, die junge Chefin eines Feriencamps, scheint ihrem älteren Mann gegenüber eine etwas zwielichtige Rolle zu spielen. Außerdem hat einer der Angestellten des Camp offenbar eine kriminelle Vergangenheit. Jedenfalls hat er eine Verbindung zu einem geflohenen Sträfling, den er vor der Polizei versteckt und mit Lebensmitteln und Waffen versorgt. Wie praktisch, dass Dr. Hyatt, der wissenschaftliche "Checkmate"-Kopf, gerade gründlich ausspannen möchte und sich in dem Feriencamp niederlässt ... (Für Erwachsene)
22:50 Heute
Nachrichten, Wetter, Themen des Tages
Anschließend
Sonderbericht
von der Hauptversammlung der VEBA-Aktionäre

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sendepause vom 4. April bis 4. September 1966

West 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

13:00 Ein Tag = Eine Stunde
Aus den WDR-Regionalprogrammen
14:00 Programmhinweise
19:00 Programmhinweise
19:10 Nachrichten aus Nordrhein–Westfalen
19:15 Hierzulande – Heutzutage
Prisma des Westens: Zeitlupe / Kommentar "Für und Wider"
19:50 Ihre Heimat – Unsere Heimat
Für griechische Gastarbeiter
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Der Panne an den Kragen (8)
Heute: Kühlwasser und Keilriemen
Ein unterhaltsames Autofahrer-Brevier von und mit Alexander Spoerl
Anschließend
Nachrichten

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ostersendepause bis 17. April 1966

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Zwei Generationen des Neorealismus
Eine Einführung in den italienischen Film von Dr. Martin Schlappner
In einer einführenden Sendung macht Dr. Schlappner, ein Spezialist für den italienischen Film, die Zusammenhänge und die Situationen sichtbar, aus denen sich der italienische Neorealismus entwickelt hat. Er eröffnet gleichzeitig mit einem Überblick die Schwerpunktwoche des Studienprogramms, die dem italienischen Nachkriegsfilm gewidmet ist
19:15 Fellini dreht
Ein Porträt von Sergio Zavoli
Vier Monate verfolgte der italienische Filmjournalist und enge Freund Federico Fellinis, Schritt für Schritt die Dreharbeiten zu dessen aktuellem Film "Julia und die Geister". Die Dokumentation gibt Einblick in die Arbeitsweise Fellinis, sein Temperament, seine Konzentration, die Augenblicke der Entspannung und lässt die Mühen erahnen, die sich Fellini auferlegt, wenn er dreht
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Zwei Groschen Hoffnung (Für zwei Groschen Hoffnung)
Ital. Spielfilm (1951) von Renato Castellani
Hörzu 14/1966: Renato Castellani, der Regisseur dieses heiteren Episodenfilms über die Liebe zwischen einem armen jungen Mann und der Tochter eines Fabrikanten, wird der italienische Meister der leichten Hand genannt. "Zwei Groschen Hoffnung" ist sein berühmtester Film (– 21:50 Uhr)

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

09:30 Schülerprogramm zum heimatlichen Deutschunterricht (1. bis 3. Klassen) Verkehrserziehung
Du bist dabei (2)
Stadtbummel
09:50 Medizin nach Noten
10:00 Aktuelle Kamera
10:25 Kalenderblätter
10:35 Der schwarze Kanal
Wiederholung von gestern
10:55 Für den Filmfreund ausgewählt
Drei Liebesbriefe aus Tirol
Wiederholung von gestern
12:30 Testsendungen
U.a. von 13:30–14:30 Uhr: Wie der Mensch das Fliegen lernte / Gläserner Himmel / Im freien Fall (– 16:45 Uhr)
16:50 Medizin nach Noten
17:00 Kinderfernsehen für Kinder von 5 Jahren an
Förster Grünrock
Von Ostern, Hasen und Osterhasen
17:30 Schülerprogramm zum Geographie-Unterricht (8. bis 10. Klassen)
Svalbard
Über die Gletscherforschung der DDR-Spitzbergen-Expedition
Erwärmung der Erde – Vereisung der Arktis nimmt ab – die Gletscher gehen zurück – die Erde ohne Winterpelz? Solche und ähnliche Überschriften standen in den vergangenen Jahren über den verschiedensten Veröffentlichungen zu Klima und Wetter unserer Tage. Seit etwa der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist nach mehreren Perioden kühleren und milderen Klimas eine allgemeine Erderwärmung festzustellen. Wird diese Erwärmung weitergehen und ist diese Tendenz auf allen Gebieten der Welt festzustellen? Solche Fragen, nur ein kleiner Teil des großen Wissenskomplexes Klima – Vergletscherung – Wasserhaushalt, beschäftigen viele Forscher und Wissenschaftler seit Jahrzehnten. Führende Länder in der Gletscherkunde oder Glaziologie sind die Sowjetunion und die USA, doch auch kleinere Länder treiben Forschungen in dieser Richtung. So rüstete die DDR bisher zwei größere Spitzbergen-Expeditionen aus, die gletscherkundliche Fragen zu klären versuchten: Wie z. B. sah es während der mehrmaligen zeitweiligen und teilweisen Vergletscherung auf dem europäischen Kontinent aus? Welche klimatischen Verhältnisse herrschten, welche Veränderungen zeigten sich in Flora und Fauna nach dem Rückgang des Eises (Postglazialzeit?). Die Lösung dieser Probleme soll der Wissenschaft helfen, die Ursachen für die Erwärmung der letzten Jahrzehnte aufzudecken. Unter den Teilnehmern der DDR-Spitzbergenexpedition 1962 befanden sich Mitarbeiter folgender Fachgebiete: Glaziologie, Geodäsie, Photogrammetrie, Hydrologie, Meteorologie, Geographie und Ionosphärenforschung. Sie wurde geleitet von Prof. Dr. Pillewitzer aus Dresden. Die in der heutigen Sendung als Reproduktion gezeigte kartographische Aufnahme des Mittleren Lowengletschers ist eines der vielen Arbeitsergebnisse der Expedition 1962. Ausschnitte aus dem Expeditionsfilm lassen erkennen, welch schwierigen Bedingungen die Forschungsarbeit unterworfen waren. Zum Schluss der Sendung gibt es eine Kontrollfrage: Weshalb ist Spitzbergen so gefragt bei den Gletscherkundlern? Zehn richtige Einsendungen an "Deutscher Fernsehfunk, 1199 Berlin, Redaktion: Schülerprogramme" haben Chance, Bücher zu gewinnen, die von verschiedenen volkseigenen Verlagen gestiftet wurden
18:00 Schülerprogramm zum Unterricht in Staatsbürgerkunde (9. bis 12. Klassen)
Die Technische Revolution und wir
Wie wird uns die Technische Revolution begegnen?
Mit Oberstudienrat Heinz Frankiewicz, gestaltet aus Beiträgen der Sendereihe "Bilder und Bemerkungen zur Technischen Revolution"
18:45 Programmvorschau
18:50 Unser Sandmännchen
Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 Tausend Tele-Tipps
19:25 Das Wetter
19:30 Aktuelle Kamera
19:50 Im Blickpunkt
20:00 Hallo – Dienstmann??
Bilder und Bemerkungen zur Technischen Revolution (6)
Manuskript: Horst Herrmann, Kamera: Wolfgang Groth, Regie: Georg Benzinger
Der Begriff "Dienstmann" scheint sich schwer mit dem großen Thema "Technische Revolution" in Verbindung bringen. Doch in allen modernen Industriestaaten wächst der Bedarf an Dienstleistungen. Sollten also aus unserem Nachwuchs mehr "Dienstmänner" kommen? Der allgemeine chronische Arbeitskräftemangel lässt die personelle Verstärkung des Dienstleistungssektors kaum zu. Zwei Forderungen stehen sich gegenüber. Die Lösung wird nicht einfacher, wenn man bedenkt, dass wir ohne die Mitarbeit der vier Millionen Frauen nicht in der Lage sein würden, die Technische Revolution durchzuführen. Andererseits lassen sich die schöpferischen Potenzen der Frauen nur freisetzen, wenn sie auf mehr und bessere Dienstleistungen zurückgreifen können. Der Teufelskreis lässt sich wohl nur mit mehr Zeit durchbrechen. Mehr Zeit für Bildung und Entspannung? Doch woher soll sie kommen? Ohne Zweifel könnte bereits ein ehrlicher "Lastenausgleich" in der Familie unseren Frauen helfen (von den statistischen 6,5 echten Freizeitstunden entfallen noch immer 4 auf den Mann!). Bietet aber nicht gerade die Technische Revolution neue Chancen, die Dienstleistungsprobleme in den Griff zu bekommen? Die Sendung möchte vor allem zum Nach- und Mitdenken anregen
20:30 Studio Halle
Geisterkomödie
Eine unwahrscheinliche Geschichte in drei Akten von Noel Coward, deutsch von Robert Gillner, Fernsehbearbeitung: Hans-Joachim Würzner, Dramaturg: Gerd Focke, Personen und Darsteller: Charles Condomine (Horst Schäfer), Ruth, seine Frau (Jessy Rameik), Elvira, seine verblichene Frau (Evelyn Cron), Madame Arcati, Medium (Ingeborg Krabbe), Dr. Bradman (Helmut Schreiber), Mrs. Bradman (Jutta Langhoff), Edith, Dienstmädchen (Christina Huth), Regie: Hans-Joachim Würzner, Bildregie: Ernst Gladasch
22:00 XXIII. Parteitag der KPdSU
Bericht vom Tage
Übernahme vom Sowjetischen Fernsehen aus Moskau
22:30 Aktuelle Kamera

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

18:30 Kurznachrichten
18:35 Akropolis – Thron der Athene
Kulturgeschichte eines Bauwerkes
18:55 Tipp-Revue
19:00 Und es begab sich ...
Matthäuspassion von Heinrich Schütz
Es singen Simon van der Geest, Friedrich Nidetzky, Ottokar Schöfer, Johann Strohbauer, Emil Ogris, an der Orgel: Kurt Rapf, musikalische Bearbeitung und Leitung: Oskar Wagner, es singt der Chor des Österreichischen Rundfunks, Chordirektor: Gottfried Preinfalk
19:23 Für Sie notiert
19:30 Zeit im Bild
19:55 Schaufenster und Kurzfilm-Mosaik
20:15 Die venezianische Tür
Übernahme von der ARD
21:45 Zeit im Bild
22:05 Was halten Sie davon?
Diskussion der Chefredakteure
Österreich-Hörzu 17/1966 schrieb in ihrer Kritik: Die Runde der Chefredakteure trat diesmal – zwar dem Wahlresultat, doch nicht den Wahlversprechungen gemäß – mit einem neuen Mann zur Diskussion an. Da aber die Parteiverhandlungen noch nicht abgeschlossen waren, und die Chefredakteure der Parteizeitungen nicht als Elefanten im Porzellanladen auftreten wollten, kam ein eher bescheidenes Gespräch heraus. Die Zurückhaltung der Herren reichte bis zur Verbreitung von Langeweile, andere werden das auch Vornehmheit nennen. Zu allem Überfluss waren die Herren Schulmeister und Portisch in die Osterferien gefahren, so dass auch die Profi-Würzer gefehlt haben. In diesem Zustand würde die Sendung "Was halten Sie davon?" nicht lange populär bleiben

Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Kurznachrichten
19:03 Aus unserem Schulfernsehprogramm
Geschichte der Lebewesen (3)
Heute: Neuzeit der Erdgeschichte
19:30 Zeit im Bild
20:00 Neues aus der Welt der Wissenschaft
Ein populär-wissenschaftliches Magazin
20:30 Les distractions (Riskanter Zeitvertreib)
Frz. Spielfilm mit Jean-Paul Belmondo, Alexandra Stewart
In Originalfassung

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Nachrichten
19:05 Die Antenne
Anschließend
Tele-Spot
19:25 Unser Wunderkind
Fernsehspiel von Hans Heinrich mit Günter Pfitzmann und Eva Ingeborg Scholz
Anschließend
Tele-Spot / Programmvorschau
20:00 Tagesschau
Anschließend
Tele-Spot
20:20 Das Dienstag-Studio zeigt
Tanz durch die Jahrhunderte (2)
Die Geschichte der Tanz- und Ballettkunst
Heute: Vom Mittelalter zum Barock
Drehbuch und Choreografie: Jean Deroc, Gestaltung: Emanuel Schillig
20:55 Der letzte Mann
Deutscher Stummfilm (1924) mit Emil Jannings Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
22:10 Tagesschau
Spätausgabe
22:20 Programmvorschau

Mo, 4. April 1966   ◀                 1966                 ▶   Mi, 6. April 1966