Di, 5. Januar 1960

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Mo, 4. Januar 1960   ◀                 1960                 ▶   Mi, 6. Januar 1960

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:00 Jugendstunde
Kleine Fernsehschule für Radfahrer
Leitung: Günter Jendrich
Radfahrer neigen oft dazu, sich wider Vorschrift und Vernunft durch den Verkehr zu mogeln. Die Polizei hat inzwischen ein scharfes Auge auf solche Übeltäter. Doch nun haben sich die Radler selbst in ein besseres Licht gerückt: Auf einen Vorschlag des Fernsehens hin stellten sich mehr als 1600 Jugendliche freiwillig zur Radfahrprüfung, die bald an allen Heimatorten abgelegt werden kann. "O diese Radfahrer" hieß eine Nachmittagssendung, in der der SWF mit Jugendlichen über sicheres Verhalten als Radfahrer diskutierte. Die Sendung fand ein unerwartet starkes Echo. Das Fernsehen will heute helfen mit einigen Hinweisen beim vorbereitenden Lernen (SWF)
17:25 Jugendstunde
Corky und der Zirkus
Heute: Oberst Jack kommt auf Besuch (NWRV)
17:50 Siehst du die Wirklichkeit?
Experimente zur Wahrnehmungspsychologie, gezeigt von Dr. M. W. Perinne mit Ernst von Khuon (– 18:15 Uhr / SWF)

NDR/RB
 18:45 Die Nordschau
 19:30 Sehpferdchen zeigt
Die fröhliche Kamera

SFB
 18:45 Das Telemagazin
 18:55 Das Sandmännchen
Unser Gute-Nacht-Gruß für die Kinder
 19:00 Unterhaltungsprogramm des Werbefernsehens
Tick-Tack-Quiz
 19:30 Berliner Abendschau

WDR
 18:45 Hier und heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:25 Intermezzo
So ein Seemann ...

HR
 19:00 Die Abendschau
 19:30 Zwischen halb und acht
Vater ist der Beste

SR
 19:00 Die Abendschau
 19:25 Bunte Palette
Inspektor Garrett

SDR/SWF
 19:00 Die Abendschau
 19:30 Werbefernsehen
Die sechs Siebeng'scheiten
In der neuen Reihe des SWF-Werbefernsehens, die voraussichtlich das ganze Jahr über gesendet wird, sollen Schüler verschiedenen Alters aus Schulen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg ihr Wissen unter Beweis stellen. Jeweils drei Schüler vertreten eine Schule – und sie gewinnen auch für diese Schule. Die Preise haben sich die Schulen ausgesucht: Projektoren, Plattenspieler, Turngeräte und Fernsehapparate. Die Reihe lief bereits vor rund eineinhalb Jahren im Programm "Zwischen halb und acht". Damals gehörte der Schülerwettstreit zu den beliebtesten Sendungen und gewann mit der Natürlichkeit der Schüler die Sympathie der Zuschauer. Für die Schüler ist die Sendung keine Schulstunde, die Fragen orientieren sich auch am Hobby der Beteiligten. Jürgen Graf, Reporter und Schauspieler, fungiert als Quizmeister

BR
 18:45 Die Münchner Abendschau
 19:30 Zwischen halb und acht
Vater ist der Beste

20:00 Nachrichten und Tagesschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
Leitung: Martin S. Svoboda
20:20 Projekt 16
Die Biographie einer Rakete – erzählt von Edward R. Murrow
16 Monate verfolgten Reporter und Kameraleute die Entstehung einer Weltraumrakete vom Reißbrett der Konstrukteure über die Fließbänder und Prüfstände der Fabriken bis zu den letzten entscheidenden Sekunden vor ihrem Abschuss. Erstmals gewinnt der Zuschauer einen Einblick in das Innere einer Juno 2 und in das Zusammenwirken ihrer über einhunderttausend Einzelteile. Wir sehen, wie ein lächerlicher Kurzschluss die monatelange Arbeit der Techniker, Wissenschaftler und Experten, den Aufwand von 5 Millionen Dollar in Sekundenschnelle zunichte macht und wie die Schwesterrakete drei Monate später erfolgreich gestaltet wird. – Die Sendung, die nicht nur für technisch interessierte Fernsehfreunde fesselnd sein dürfte, lief am 27. Oktober 1959 erstmals im US-Fernsehen CBS Television Network (NWRV)
21:05 Die Enttäuschten
Spielfilm mit Michele Meritz, Gerard Blain, Regie: Claude Chabrol
Deutsche Erstaufführung
Vom Deutschen Fernsehen aus Köln Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

11:00 Wir wiederholen für Spätarbeiter
Aktuelle Kamera
11:15 Wir wiederholen für Spätarbeiter
Sport und Musik
12:00 Wir wiederholen für Spätarbeiter
Die Nachtigall
Kriminalfernsehspiel
13:00 Testsendungen
U.a. von 13:30–15:00 Uhr: "Engel im Gebirge" (– 16:00 Uhr)
16:00 Kinderfernsehen für Kinder von 6 Jahren an
Wenn das Holz in den Öfen knistert
Anschließend
Testsendungen
– 18:10 Uhr
18:10 Es geht um Qualität
18:40 Kurz notiert
18:55 Unser Sandmännchen
Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 Alles vorne – hinten nischt
Chansons im Schatten
19:25 Das Jahr 1960
19:45 Aktuelle Kamera
20:00 Engel küssen keine fremden Herren!
Fernsehspiel von Dinah Nelken
21:20 Expedition ins Unbekannte (1)
Dr. Hans Hass erzählt über seine Erlebnisse und Entdeckungen auf dem Meeresgrund

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:30 Texas Rangers
20:00 Zeit im Bild
20:15 Ein klarer Fall
Von Claude Magnier, deutsch von Hans Weigel, Personen und Darsteller: Jacqueline (Lída Baarová), René (Toni Nießner), Robert (Walter Müller), Inszenierung: Kurt Nachmann
Übertragung aus der Löwingerbühne Wien
Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb zur Theaterpremiere im Herbst 1959: Das Löwinger-Theater spielt Claude Magniers heitere Begebenheit, sonst Komödie genannt, "Ein klarer Fall". Infolge eines starken Schlafmittels schlafen der in eine fremde Villa eingedrungene René und die Frau des Hauses, Jacqueline, im gleichen Bett nebeneinander ein, ohne einander überhaupt zu bemerken. Dem unerwartete zurückkehrenden Ehemann Robert scheint der klare Fall eines Ehebruchs gegeben, er lässt sich aber rasch gutgläubig eines Besseren belehren. Da verspricht sich René plötzlich etwas davon, Jacqueline glauben zu machen, er haben mit ihr, während das starke Schlafmittel zwar ihr klares Bewusstsein ausschaltete, dennoch zwei herrliche, auch ihrerseits hellwache Schäferstunden verbracht. Das Spiel verwirrt sich immer mehr, zuletzt ist der gutmütige Robert schon bereit, seine Frau für immer an René abzutreten: da explodiert mit feinem Knall die nette Schlusspointe, die uns überdies belehrt, dass der Handlungsfaden gar nicht so brüchig war, wie man vordem annehmen musste. Das amüsante Stück ergibt trotz starken Belastungen einen recht vergnüglichen Abend: Denn einmal bedeutet es für ein Dreipersonenstück fast eine Katastrophe, wenn die einzige Frauenrolle einer Darstellerin wie Lydia Baarova anvertraut ist, deren Sache es nicht ist, die Pointen eines französischen Lustspiels zu servieren. Überdies schleppt aber Kurt Nachmanns Regie, als wollte er uns statt dieses klaren Falles von Boulevardkomödie den Fall des Hauses Usher von Edgar Poe erzählen. Da bedeutet es allerhand, dass sowohl Tony Nießners Charme, in der Rolle des René, vieles wieder gutzumachen versteht und Walter Müller – nachdem ihm der Regisseur im ersten Bild surrealistische Wege übers Bett und damit eine unpassende Operettenbuffokomik aufgenötigt hat – dann ganz reizend den rührenden Hahnrei Robert zeichnet. Verdienter Beifall
Eine Berliner Theaterbearbeitung zeigte die ARD am 2. August 1959
Anschließend
Wiederholung der Zeit im Bild

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heute keine Sendung

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