Di, 5. Juli 1966

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Mo, 4. Juli 1966   ◀                 1966                 ▶   Mi, 6. Juli 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

07:45 Farbfernseh-Versuchssendungen
– 09:45 Uhr

Vormittagsprogramm von ARD und ZDF
nur über die Fernsehsender des NDR, SFB, Meißner (HR), Kreuzberg/Rhön und Ochsenkopf/Fichtelgebirge (BR)
 10:00 Nachrichten
 10:05 Tagesschau
Wiederholung von gestern
 10:20 Die aktuelle Schaubude
 11:00 Jazz für junge Leute
Mit Olaf Hudtwalcker
 11:30 Ärzte im Hintergrund
Ein Filmbericht über die Arbeit der Anästhesisten von Ralf Schneider
 12:00 Das aktuelle Magazin
– 13:30 Uhr

SR
 12:30 Im Dreieck
Für Schichtarbeiter im Montandreieck (– 13:30 Uhr)

16:40 Nachrichten der Tagesschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
16:45 Familie Montag und der Pinguin
Musikalische Bildergeschichte von Ursula Hauke, Klaus Wüsthoff und Oswin Meichsner
Montags Pinguin, dieses Zauberwesen, das alle Menschen besser machen soll, indem sie gut zueinander sind, versöhnt heute zwei alte Freundinnen, die sich schwer zerstritten haben ... (Kinderstunde für alle / BR)
16:55 Erzählen – spielen – basteln
Eine Sendung mit Erika
Heute machen wir einen Ausflug ins Schlaraffenland, das jedoch weder mit Flugzeug noch mit Schiff erreichbar ist. Erika und ihre Kinder wissen sich zu helfen und verlegen das schöne Land einfach ins Studio, in dem es beim Singen und Erzählen und beim Zeigen von großen Bildern vor den Augen der Kinder entsteht (Kinderstunde für alle / BR)
17:25 Lassie
Geschichten um einen treuen Hund
Timmy, Lassies neues Herrchen, fängt einen echten Pinguin, der aus einem Privatzoo ausgebüxt ist, und will ihn bei sich verstecken ... (Kinderstunde für alle / BR)
18:00 Nachrichten der Tagesschau
Alle Sender außer BR (– 18:05 Uhr)

NDR/RB
 18:05 Berichte vom Tage
 18:16 Die Nordschau
Heute: Im Zeitraffer – Tatsachen, Meinungen, Hintergründe
 18:50 Das Sandmännchen
 19:00 Berichte vom Tage
 19:21 Drei Sterne
Heute: Der schlaue Müller
 19:59 Programmhinweise

WDR
 18:05 5 nach 6
Für die Familie
 18:30 Hier und Heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:10 Geheimagent Tegtmeier
Heute: Die braven Mädchen
 19:40 Die Episode
Der Fehlschlag
Nach Hermann Melville

HR
 18:05 Programmvorschau
 18:10 Julia will heiraten
Julia und Harald wollen heiraten, obwohl beide Elternteile wenig begeistert sind ...
 18:40 Das Sandmännchen
 18:50 Die Hessenschau
 19:10 Treffpunkt New York
Heute: German Town
In der 86. Straße, genannt German Town, leben mehr Deutsche als in Heidelberg
 19:50 Heute in Hessen

SR
 18:05 Aktuelles von hüben und drüben
 18:15 Drei und Paris
 18:30 Das Sandmännchen
 18:35 Einfach lächerlich!
 18:45 Kommissar Freytag
Heute: Der Schatten
 19:20 Mosaik
 19:45 Aktueller Bericht

SDR/SWF
 18:05 Wilde Spiele
Heute: Löwenlotte und Jimmy
 18:40 Die Abendschau / Blick ins Land
 19:10 Das Sandmännchen
 19:20 Der Strandkorb
Wenn Vater und Sohn im Urlaub aufeinander aufpassen, gibt es naturgemäß Ärger und Aufregungen ...
 19:54 Nachrichten
aus Baden-Württemberg bzw. Rheinland-Pfalz

BR
 18:25 Nachrichten
 18:35 Förster Horn
Heute: Ein Schritt vom Wege
Holzdiebstähle auf den Einschlagplätzen beunruhigen den Förster ebenso wie Sägewerksbesitzer Roland. Mehrere Tage legen sich die beiden vergeblich auf die Lauer ...
 19:05 Nachrichten und aktuelle Viertelstunde
 19:25 Die Münchner Abendschau
Heute: Zwischen Spessart und Karwendel

20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Bitte umblättern
Ein Magazin zur Unterhaltung mit Beiträgen von Horst Günter, Horst G. Fleck, Corinne Pulver, Dieter Kronzucker, Ralf Schneider, János Mészaros
Das Unterhaltungsprogramm ist in seiner dritten Ausgabe ganz auf Urlaub eingestellt. Amüsante Beobachtungen auf Teneriffa, Eindrücke vom "Ball des Jahres" anlässlich der 100-Jahr-Feier in Monte Carlo und Zolltipps für die Rückkehr aus den Ferien, dazu die Knobelecke mit Joe Herbst mit Rätselkost für den Urlaub sowie die Themen "Hund" (mit dem Dackel der Schauspielerin Gutzi Willer) und "Boxsport" stehen heute auf dem Programm
Gong 27/1966: Sendereihe, die in origineller Form sachliche Informationen aus verschiedensten Gebieten geben will. Eher ab 16 (WDR)
21:00 Ohne festen Wohnsitz
Fernsehspiel von Clive Exton, deutsch von Peter Bahama, Personen und Darsteller: Opa (Hans Pössenbacher), Lofty (Sigfrit Steiner), Corp (Hubert Suschka), Tich (Werner Pochath), Hausvater (Paul Dättel), Musik: Peter Sandloff, Szenenbild: Renate Meduna, Regie: Heinz Schimmelpfennig
Inhaltsangabe 1: Das von Clive Exton für das Fernsehen geschriebene Stück spielt in einer Übernachtungsstätte für Obdachlose, der Autor bringt vier Männer, die sich vorher nie gesehen haben, für eine Nacht im Schlafsaal des Obdachlosenasyls zusammen. Einer ist auf dem Rückweg in die Heimat, nachdem er ein paar Monate auf einer Baustelle geschuftet hat, einer hat gerade ein Jahr Gefängnis wegen schwerer Körperverletzung abgesessen – er hat während der Besatzung ein deutsches Mädchen geheiratet, die ihm nach einer Reise gestand, von einem Sergeanten erpresst und verführt worden zu sein und er hat diesen daraufhin zum Krüppel geschlagen, der dritte ist ein Asozialer von echtem Schrot und Korn, der auch im Asyl lange Finger macht und der letzte ist ein 70jähriger, der noch einmal einen Neubeginn wagen will. Einer der anderen verspricht, ihm zu helfen. Doch als der Morgen dämmert, geht jeder der vier seines Weges, einsam und allein ...
Inhaltsangabe 2: Vier Männer ohne Unterkunft, ohne Aussicht auf ein besseres Leben, bereiten in einem Nachtasyl ihr ärmliches Lager. "Opa", der Älteste, bekommt von Anfang an zu spüren, dass ihn seine drei Nachtkumpane für höchst überflüssig halten. Der gutmütige Lofty hat zumindest Mitleid mit dem Alten, während ihm der junge Kriminelle Tich mit offener Feindseligkeit gegenübertritt. Als er "Opa" nachts sogar die Schuhe stiehlt, greift der dritte Zimmergenosse, ein früherer Corporal ein. Der Alte überredet seinem Helfer, sich mit ihm zusammenzutun ...
Gong 30/1966 schrieb in seiner Kritik: Das Interessante an diesem englischen Milieustück mit reiner Männerbesetzung (die ab und an am Fenster des Kellerraums vorbeiflanierenden Frauenbeine dürften wohl nicht zählen) waren die Charaktere. An ihnen konnten sich die Gedanken entzünden. Das Wesen eines Menschen tritt ja am stärksten zutage in Situationen, die ihn irgendwie fordern. Hier war es der Diebstahl der Schuhe in dem tristen Loch einer Obdachlosenunterkunft. Und so erkannte man in Tich einen jungen, schon haltlos gewordenen Herumtreiber, der weder Respekt vor dem Erwachsenen noch Maßstäbe für Gut und Böse besitzt. In Corp, dem ehemaligen Corporal, einen sehr rechtlich denkenden, freundlich-hilfsbereiten, aber aufbrausenden und dann die Gewalt über sich verlierenden Ex-Berufssoldaten. In "Opa" einen schon trottelig gewordenen Greis, der immer noch rührend von einer neuen Zukunft träumt; schwach, sich an den Stärkeren anzulehnen sucht, aber feige in dem Augenblick ihn verrät, in welchem er eine neue Bedrohung auf sich zukommen sieht. Und in Lofty einen braven, aber reichlich gleichgültigen Zeitgenossen, der dem Geschehen um sich herum keine wesentliche Bedeutung beimisst – er möchte seine Ruhe haben. Das wurde von Regisseur Heinz Schimmelpfennig mit dokumentarischem Einschlag (eine gute Geräuschkulisse) und mit sicherem Gespür für Wirkung (die handfeste Prügelszene), unterstützt von sauber arbeitenden Kameras, die nur die Totale zu Beginn vergaßen und es einem dadurch schwer machten, sich im Raum zu orientieren sowie verhältnismäßig sicher agierenden Schauspielern, ansprechend dargeboten. Dem Übersetzer Peter Bahama unterliefen aber leider ein paar Sprachschnitzer, die dem Zuschauer die Illusion raubten, das Ganze sich unter Briten abspielen zu sehen
Hörzu 30/1966 schrieb in ihrer Kritik: [...] war das mehr skizzenhafte Milieustück "Ohne festen Wohnsitz" eine Wohltat: sehr behutsam inszeniert von Heinz Schimmelpfennig und prächtig gespielt von Hans Pössenbacher, Sigfrit Steiner, Hubert Suschka und Werner Pochath (Eher ab 16 / SWF)
22:20 XVI. Internationale Filmfestspiele Berlin 1966
Übertragung der Preisverleihung
Kommentar: Rainer Höynck (SFB) Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
22:50 Tagesschau
Das Wetter morgen
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
Anschließend
Kommentar
23:05 Tanzparty mit dem Ehepaar Fern
Heute: Charleston und Blues, zu Gast: Täuschungskünstler Raxon
Wiederholung vom 2. April 1966 (WDR)
23:50 Nachrichten der Tagesschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:30 Tour de France
14. Etappe: Montpellier–Aubenas–Vals les Bains
Sprecher: Karl Erb
Aufzeichnung einer Eurovisionssendung des Französischen Fernsehens vom Nachmittag Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
17:55 Französisch – in Paris gelernt (26)
En France comme si vous y étiez
Heute: Les adieux
Kurzfassung der Sendung vom Samstag
18:10 Nachrichten
Anschließend
Wetterbericht
18:20 Die Drehscheibe
Ein Magazin zum Feierabend
Im Unterhaltungsteil Rob de Nijs mit "Nicht mal einen Dollar"
18:55 Start einer neuen 13-teiligen Serie
Richard Löwenherz
Abenteuer eines ritterlichen Fürsten
Heute: Krone in Gefahr (ab 14)
19:27 Mainzelmännchen-Kapriolen und Wetter
19:30 Heute
Nachrichten, Themen des Tages
20:00 Import aus Liverpool: Die Beatles
Münchner Gastspiel
George, John, Ringo und Paul in Deutschland
Hörzu 30/1966, Leserbriefe: Wochenlang freute ich mich auf diese Übertragung. Und was war? Eine halbe Stunde sah man alle möglichen uninteressanten Beatgruppen, knapp eine Viertelstunde die Beatles. Ich war enttäuscht und fühlte mich betrogen; – Skandalös, uns mit 10 Minuten abzuspeisen!
Hörzu 31/1966, Leserbrief: Dank, tausend Dank dem Mainzer Fernsehen für die Übertragung von den Beatles. Ich schreibe im Namen vieler Beat-Fans, denen die Beatles und ihre Musik einen neuen Lebenssinn gegeben haben (ab 14) Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
Anmerkung: Ursprünglich geplant: "Disney-Land": Magie der Straße, eine unterhaltsame Betrachtung von Walt Disney über den Straßenverkehr von gestern, heute und morgen
20:45 Der Sportspiegel
Heute: Die Meinung / Pilot in 21 Tagen. Der Beitrag entstand in der Flugschule Bruck im Bayerischen Wald, der Hauptakteur gewann unlängst die Jersey-Ralle. Der kürzlich in Mannheim verstorbene Fluglehrer Norman Dalla hatte großen Anteil an der Entstehung dieses Berichtes
Anschließend
Kurznachrichten
21:15 Aufgeschoben – aufgehoben?
Zur Auseinandersetzung über die Neugliederung des Bundesgebietes
Bericht von Heinz Hemming
22:00 Checkmate
Heute: Der Tod tanzt mit
Fernsehfilm von Robert Y. Libott nach einer Idee von Eric Ambler, Personen und Darsteller: Don Corey (Anthony George), Jed Sills (Doug McClure), Dr. Carl Hyatt (Sebastian Cabot), Janine Caree (Cyd Charisse), Stan Zobienski (John Emery), Lieutenant Thomas Brand (Ken Lynch), Ninon Granville (Lillian Bronson), Arturo Espinosa y Calderon (Carlos Romero), Barbara Simmons (Donna Douglas), Mike Lambeth (Addison Richards), Berta (Argentina Brunetti), Peter Mamakos, Joey Fay, Marc Wilder, Lorrie Richards und andere, Regie: Paul Stewart
Wo immer Janine Caree tanzt, ist auch Calderon. Er reist der attraktiven Primaballerina des Ballet Atlantic durch halb Amerika nach. Trachtet er ihr nach dem Leben? Dieser Verdacht Janines scheint sich zu bestätigen, als sich die Checkmate-Leute der Sache annehmen. Denn der ehemalige Kriminalist Mike Lambeth, der für die anderweitig beschäftigten Detektive einspringt, wird umgebracht ... (Für Erwachsene)
22:50 Heute
Nachrichten, Wetter, Themen des Tages

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sendepause vom 4. April bis 4. September 1966

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:30 Benvenuti in Italia (25)
Italienisch für Anfänger mit Ima Agustoni
Heute: Die Diebe haben Pech
Ima, Andreas und Lucia erleben einen Ganoveneinbruch in einem Restaurant mit ... (Wh.)
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Marcel Proust: Portrait Souvenir
Eine Dokumentation des Französischen Fernsehens ORTF von Roger Stephane
Zeit- und Weggenossen Marcel Prousts, der mit 43 Jahren gestorben ist, kommen heute zu Wort. Cocteau, Mauriac, seine Haushälterin, ein fast neunzigjähriger Mitschüler und viele andere entwerfen ein Porträt des Dichters, der sich mit 35 Jahren wegen seines schweren Asthmas vom Gesellschaftsleben zurückzog und in dieser Einsamkeit sein Hauptwerk "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" schrieb
21:40 Nachrichten aus Hessen
21:45 Meisterklasse Casals (6)
Pablo Casals arbeitet mit jungen Cellisten
Heute: Joseph Haydn: Konzert D-dur, op. 101, Allegro moderato
Aus der Meisterklasse: Bonnie Hampton und Janet Godman, Klavier (– 22:15 Uhr)

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

08:50 Schulfernsehen
Die Orgel
Erste Wiederholung (– 09:15 Uhr)
19:00 Kursprogramm
Benvenuti in Italia (52)
Italienischer Sprachkurs
Heute: Das Blumensträußchen
19:30 Die Information
Der politische Bericht
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Politisches Studienprogramm
Die großen Reviere (1)
Heute: Zwischen Manchester und Midlands
Mit diesem Bericht über das nordenglische Industriegebiet beginnt eine Reihe von Dokumentationen über die großen Reviere Europas
Eine Peter-von-Zahn-Produktion, Buch und Regie: Dietrich Koch
20:25 Politisches Studienprogramm
Der wirtschaftswissenschaftliche Club
... diskutiert in Brüssel aktuelle Europa-Fragen unter der Leitung von Klaus von Dohnanyi
21:15 Chronik
Nachrichten und Information
21:30 Repetitorium
Französisch im Fernsehen (39)
Ein Konversationskursus mit dem Sprachfilm des Französischen Fernsehens ORTF
In der letzten Lektion zeigt Fernsehlehrer Louis die Theaterprobe einer Laienbühne
22:00 Repetitorium
Auf dem Wege zur Moderne (13)
Eine Interpretation von Remigius Netzer
Heute: Oskar Kokoschka (– 22:15 Uhr)

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

09:50 Medizin nach Noten
10:00 Aktuelle Kamera
10:25 Im Blickpunkt
10:35 Der schwarze Kanal
Wiederholung von gestern
10:55 Zwei Nächte an einem Tag
Jugoslawisches Filmdrama
Wiederholung von gestern
12:15 Club du Piano
Wiederholung von gestern
12:35 Testsendungen
U.a. von 13:30–14:25 Uhr: "Hurra, wir haben Ferien" (– 16:40 Uhr)
16:45 Programmvorschau
16:50 Medizin nach Noten
17:00 Kinderfernsehen für Kinder von 5 Jahren an
Kater und Häschen
Heute: Die Brücke
17:30 Mit Filmreportern unterwegs
18:30 Tausend Tele-Tipps
18:45 Programmvorschau
18:50 Unser Sandmännchen
Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 Polizeiarchive berichten
Späte Entscheidung
19:25 Das Wetter
19:30 Aktuelle Kamera
19:50 Im Blickpunkt
20:00 Hat die Erde Brot für alle?
Manuskript und Redaktion: Karl Rother, Kamera: Helmut Heise, Regie: Dieter Grabe, mit Albert Hetterle (als Der Journalist) und Herwart Grosse (als Sein Widerpart)
20:25 Gott in Asien
Dramatischer Bericht von G. F. Alexan nach einer Szenenfolge von Alvah Bessie, Dramaturgie: Ilse Langosch, Personen und Darsteller: Tom Addams (H. W. Pätzold), Sue Addams (Margit Schaumäker), Bill Addams (Erik Veldre), Sam Adams (Tim Hoffmann), Richter (Hans Flössel), John Baker (Hans-Joachim Glaeser), Captain Hunter (Hans-Joachim Martens), Ngu (Siegfried Seibt), Gefangener Vietnamese (Kurt Goldstein), Vorsitzender (Gudio Matschek), Kommissionsmitglied (Gerhard Hänsel), Sergeant (Hans-Lothar Dimke) und andere, Szenenbild: Harro Neujahr, Regie: Norbert Büchner
21:15 Gilbert Bécaud
Impressionen eines Chansoniers
Übernahme einer Veranstaltung des Friedrichstadt-Palastes in Berlin, Bildregie: Berthold Beissert
22:00 Aktuelle Kamera
Anschließend
Kommentar
22:15 Bitte, Plätze einnehmen!
Sport aktuell
Mit Berichten vom Fußball-Länderspiel Polen–England in Warschau

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Kurznachrichten
19:05 Nachsitzen für Erwachsene (25)
Heute: Tierkunde
Mit "Professor" Paul Henckels und Christl Pfeil, Peter Schmitz, Victor Hospach, Erich Sehnke, Harald Dietl, Regie: Albert Loesnau
Der "Professor" macht mit den eifrigen Zöglingen einen Streifzug durch die Tierwelt. Was ein Nilpferd so an einem Tag zu sich nimmt, interessiert eben so wie das Leben in einem Ameisenstaat. Bei der Frage nach dem "Palmendieb" verstummt sogar Frl. Müller
19:25 Für Sie notiert
19:30 Zeit im Bild
19:55 Schaufenster
20:00 Unser Studiofilm
Yanco / Janco
Die Geschichte eines kleinen Indianerdorfes in Mexiko mit Ricardo Ancona, Jesus Medina, Maria Bustamente und anderen, Musik: Gustavo C. Carreon, Kamera: Alex Phillips jr., Regie: Seranco/Servando Gonzales
"Yanco" heißt die Geige eines alten mexikanischen Konzertmeisters, der einen hochmusikalischen Indianerjungen das Violinspiel lehrt. Die Dorfbewohner sind argwöhnisch, sie halten das Talent des jungen Juanito für Zauberei. Als der alte Meister eines Tages stirbt und seine Mutter schwer erkrankt, bricht für Juanito eine Welt zusammen ...
Der Film erhielt mehrere internationale Auszeichnungen, u.a. bei der Berlinale. Wie der Hauptdarsteller, der 8jährige Indianerjunge Ricardo Ancona sind alle Darsteller Laien und haben ohne Gage gearbeitet. Der Film kommt ganz ohne Dialog aus, hat aber viel Musik
Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 07.07.1966: Der Filmfan weiß, dass Mexiko als Filmnation hierzulande kaum bemerkenswert ist, dass bestenfalls ein Bunuel mexikanische Filme von Weltrang gedreht hat, dass Mexikos bizarre Landschaft hie und da als Filmkulisse sehr begehrt ist ("Viva Maria"). Und deshalb scheint es dem Filmfan wie ein kleines Wunder, wenn er einen mexikanischen Film wie "Yanco" sieht – wir sahen ihn am Dienstag im Fernsehen in der Reihe "Unser Studiofilm". Das war keiner jener Filme aus einem Entwicklungsland der Kinematographie, dem man mit leicht geminderter Überheblichkeit bescheinigen könnte, er sei in Anbetracht der Tatsache, dass er aus Mexiko kommt, ein ganz passabler und sehr geschickt gemachter Film. Das war schlichtweg ein Film, der es mit den Spitzenproduktionen der europäischen und amerikanischen Kinoszene aufnehmen kann. Und zudem war es kein Film, der irgendeine neue Welle oder irgendeinen Postneoverismus aus der europäischen Filmgeschichte zu imitieren versuchte – es war ein Film, der durch und durch mexikanisch war und sich von vornherein gegen alle Maßstäbe Europas sperrte. Es war ein lyrisches Kameragedicht, das klang. Es war ein Filmmärchen, das mitunter auch den härtesten Hitchcock-Fan ergreifen konnte. Es war ein Zauberspiel, das alle Theorien über den Realismus im Kinofilm poetisch erledigte. Es war, man verzeihe mir die Überschwänglichkeit, ein durchaus einzigartiger Film
21:25 Stadtgespräche
Eine Publikumsdiskussion und der Leitung von Dr. Helmut Zilk, heute aus Graz
Seit April zerbrechen sich die Bürger von Graz die Köpfe, wie ihr Rathaus künftig aussehen soll. Am 7. Juli soll nun eine Volksbefragung abgehalten werden. Die Diskussion wird vom Architekten Universitätsprofessor Dr Raimund Lorenz und vom Kunstreferenten der Stadtgemeinde Graz, Dr. Ernst Köller, die Proponenten der gegensätzlichen "Wahlvorschläge" eingeleitet
Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 06.07.1966: Waren bislang Dr. Zilks Stadtgesprächsthemen zumeist eher Umschreibungen einer latenten Situation, eher Titelkürzel, die anregen sollten zur Diskussion als Feststellungen, so war das Thema der gestrigen Diskussion eindeutig konkret: "Rathausfassade – so oder so?" Nicht diverse Möglichkeiten und Ausblicke standen zur Debatte; sondern zwei: soll das Grazer Rathausäußere so bleiben, wie's ist – oder nicht? Diese Konstellation förderte natürlich die Debatten, die Diskussion verfing sich nicht von Anfang an in Deutungsversuchen, fast alle Argumente waren ebenso konkret wie die Titelfrage. Allerdings schälte sich im Verlauf der Diskussion eine weitere, gar nicht so abwegige Alternative heraus: weder so, noch so – sondern einfach ein neues Rathaus, ein Haus des Jahres 1966. Dadurch kam ein Verlauf der Fronten "altes Rathaus" gegen "modernes Rathaus" zustande, an denen heftig und mit allen Argumenten inklusive Hausfrauendichtung und Meisterphotographien gekämpft wurde
Österreich-Hörzu 30/1966 schrieb in ihrer Kritik: Die "Stadtgespräche" aus Graz hatten zwar ein sehr lokales Thema – nämlich welchen Baustil die Grazer Rathausfassade haben soll. Aber der Meinungsstreit über Fassaden, Plätze und Stadtbilder tobt überall in Europa, und es ist gut, dass sich nicht nur Architekten und Stadtväter an diesem Problem erhitzen können
22:40 Zeit im Bild
23:00 Bericht von der Tour de France
14. Etappe
Kommentator: Ferry Dusika

Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Kurznachrichten
19:03 Aus unserem Schulfernsehprogramm
Quellen der Geschichte
Die Burg Hochosterwitz
Manuskript: Prof. Hans Wedenig, Beratung: Ing. Hans Dolenzund, Georg Khevenhüller-Metsch, Regie: Dr. Karl Stanzl
19:30 Zeit im Bild
20:00 Mit Melone und Glacéhandschuhen
Ital. Spielfilm mit Gabriele Ferzetti
Erstsendung im ORF-Hauptprogramm: 7. Januar 1966

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

18:30 Tour de France
Schlussphase der 14. Etappe Zeitfahren Aubenas–Vals les Bains
Aufzeichnung vom Nachmittag, Sprecher: Karl Erb
19:00 Nachrichten
19:05 Die Antenne
Anschließend
Tele-Spot
19:25 Mutter ist die Allerbeste
Anschließend
Tele-Spot / Programmvorschau
20:00 Tagesschau
Anschließend
Tele-Spot
20:20 Das Dienstag-Studio zeigt
Hedda Gabler
Schauspiel von Henrik Ibsen mit Ruth Leuwerik (als Hedda Gabler), Wolfgang Kieling (als Jörgen Tesman), Eva-Ingeborg Scholz (als Frau Elvsted), Martin Benrath (als Eilert Lövborg), Paul Hoffmann (als Amtsgerichtsrat Brack), Else Quecke (als Julia Tesman), Trude Breitschopf (als Berte), Szenenbild: Wolf Englert, Musik: Hans Conzelmann, Regie: Paul Hoffmann
Hedda, deren Vater General ist, wird in einer Welt voller Ansprüche großgezogen, die sie verwöhnt, lebenshungrig und gefühlsarm macht. Des Geldes wegen heiratet sie den Privatdozenten für Kulturgeschichte Jörgen Tesman. Sie liebt ihren Mann nicht, langweilt sich in der Ehe. Eines Tages taucht im Haus Tesmann ein Jugendfreund von Heddas Mann auf, Eilert Lövborg, vital und hochbegabt, jedoch ein kaum geheilter Alkoholiker. Er konkurriert mit Tesman um das Professorat an der Universität. Hedda bringt Lövborg, der gerade durch die Veröffentlichung eines wichtigen wissenschaftlichen Werkes großes Aufsehen erregte, vom Weg der Ordnung ab. Sie spielt mit dem Wissenschaftler und wird dadurch der Lächerlichkeit preisgegeben ...
ZDF-Erstsendung: 30. Oktober 1963
22:20 Tour de France
22:25 Nachrichten / Wiederholung der Tagesschau
22:40 Programmvorschau

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