Do, 10. Februar 1966

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Mi, 9. Februar 1966   ◀                 1966                 ▶   Fr, 11. Februar 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vormittagsprogramm von ARD und ZDF
nur über die Fernsehsender des NDR mit RB, Meißner (HR), Kreuzberg/Rhön und Ochsenkopf/Fichtelgebirge (BR)
 10:00 Nachrichten
 10:05 Tagesschau
Wiederholung vom Vorabend
 10:20 Die Fernseh-Elternschule
Heute: Was braucht ein Kind?
 10:50 Gut gefragt ist halb gewonnen
Heute: Olympiasieger 1960 gegen Olympiasieger 1964
 11:15 100 Jahre Kampf ums Matterhorn
Dokumentarbericht von Peter Kustermann mit Luis Trenker
 12:00 Das aktuelle Magazin
– 13:30 Uhr

SR
 12:30 Im Dreieck
Eine Sendung für Schichtarbeiter im Montandreieck in deutscher und französischer Sprache (– 13:30 Uhr)

16:45 Vilma und King
Die Geschichte einer Farmerfamilie
Die Fernsehserie kam bei den kleinen Zuschauern so gut an, dass auf zahlreiche Bitten hin aus den gesendeten Folgen die besten wiederholt werden sollen. Heute geht es um ein Pferderennen, bei dem Vilma in letzter Sekunde gewinnt ...
Wiederholung einer Kinderstundensendung für alle (WDR)
17:05 So ein Theater
Mit Peter René in Lindau
Auf der Liederreise durch Deutschland macht Peter René Körner Station in Lindau, um sich von seinem Schnupfen zu erholen. Hier gerät er mitten in die Vorbereitungen zu einem musikalischen Theaterspiel, das von den Schülern der Oberrealschule inszeniert werden soll. Bis zum rauschenden Finale gab es noch manche lustige Geschehnisse, an denen uns Peter René teilhaben lässt (Kinderstunde für alle / WDR)
Anmerkung: Nach anderen Angaben führte die Reise nach Landau
17:50 Zehn Minuten mit Adalbert Dickhut
(Kinderstunde / WDR)
18:00 Nachrichten der Tagesschau
Alle Sender außer BR (– 18:05 Uhr)

NDR/RB
 18:05 Berichte vom Tage
 18:16 Die Nordschau
Heute: Es geht ums Geld
Hinter den Kulissen der Theaterkassen
 18:50 Das Sandmännchen
 19:00 Nachrichten der Tagesschau
 19:03 Berichte vom Tage
 19:21 Duell an der Mur
Mit Christine Görner und Peter Minich
 19:59 Programmhinweise

WDR
 18:05 5 nach 6
Buntes Allerlei
 18:30 Hier und Heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:10 Im Land der Rentiere
 19:40 Europa steckt voller Merkwürdigkeiten
In Man

HR
 18:05 Programmhinweise
 18:10 Hallo, Herr Tankwart!
Große Aufregung gibt es heute um das Verschwinden eines Kindes ...
 18:40 Das Sandmännchen
 18:50 Die Hessenschau
 19:10 Nachrichten der Tagesschau
 19:15 Drei Sterne
Heute geht es auf die Jagd nach einer besonderen Speise, die nur Fleury zubereiten kann ...
 19:50 Heute in Hessen

SR
 18:05 Aktuelles von hüben und drüben
 18:15 Französischer Bilderbogen
 18:30 Das Sandmännchen
 18:35 Boso, der Clown
 18:45 Letzte Hoffnung
Heute: Darlene Fitzgerald
 19:30 Mosaik
 19:45 Aktueller Bericht

SDR/SWF
 18:05 Mutter ist die Allerbeste
Heute: Die Urlaubsreise
Donna sorgt bei der Urlaubsplanung der Stones für eine Überraschung ...
 18:40 Die Abendschau / Blick ins Land
 19:10 Das Sandmännchen
 19:20 Das Südwest-Magazin
Eine Sendung für den Rätselfreund
 19:54 Nachrichten
aus Baden-Württemberg bzw. Rheinland-Pfalz

BR
 18:25 Nachrichten
 18:35 Asiatische Miniaturen
Heute: Der Lebenskünstler Wanpen
Wanpen Tienchavalit arbeitet an der deutschen Botschaft in Bangkok, wie alle Diplomaten ausländischer Vertretungen in den Tropen nur vormittags. Die viele Freizeit und das gute Einkommen gestatten es ihm, das Leben zu genießen. Er kann sich sogar zwei Familien leisten. Wenn auch Wanpens Alltag nicht als typisches Beispiel thailändischen Lebens gelten kann, so vermittelt er dennoch zahlreiche Eindrücke seiner Umwelt und ein umfassendes Bild der Stadt Bangkok und ihrer Bewohner
Regie: Dr. H. W. Berg
 19:05 Nachrichten und aktuelle Viertelstunde
 19:25 Die Münchner Abendschau
Heute: Zum Zeitgeschehen

20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Die Gentlemen bitten zur Kasse (2)
Fernsehspiel in drei Teilen von Henry Kolarz mit Horst Tappert (Michael Donegan), Hans Cossy (Patrick Kinsey), Günther Neutze (Archibald Arrow), Karl-Heinz Hess (Geoffrey Black), Hans Reiser (Thomas Webster), Rolf Nagel (Gerald Williams), Wolfgang Weiser (Harold McIntosh), Harry Engel (George Slowfoot), Wolfram Schaerf (Andrew Elton), Günther Tabor (Ronald Cameron), Wolfried Lier (Walter Lloyd), Franz Mosthav (Alfred Frost), Kurt Conradi (Arthur Finegan), Horst Beck (Twinky), Günter Meisner (Smiler Jackson), Paul-Edwin Roth (Peter Masterson), Kai Fischer (Inge Masterson), Grit Böttcher (Jennifer Donegan), Eleonore Schroth (Eileen Black), Sylvia Lydi (Suzy Fast), Siegfried Lowitz (Dennis MacLeod), Lothar Grützner (Sergeant Robbins), Dirk Dautzenberg (Sergeant Davies), Albert Hoerrmann (Montague) und anderen, Sprecher: Hans-Günter Martens, Musik: Heinz Funk, Szenenbild: Matthias Mathis, Regie: John Olden († 12. September 1965) und Claus-Peter Witt
Heute geht der sensationelle Überfall über die Bühne, wir sehen das Versteck der Gentlemen-Bande und verfolgen die Ermittlungen der Polizei ...
Gong 9/1966 schrieb in seiner Kritik: Die ersten beiden Teile des Postraubfilms bereiteten Vergnügen. Man könnte einwenden, dies sei unangebracht, da es sich ja um ein Verbrechen handelt. Aber das Format der Operation und die filmische Durchführung weisen eher auf einen großen Abenteuerfilm hin, als auf einen üblichen Krimi in Fortsetzungen. Früher waren es die Seeräuber, die im Film bewundert wurden. Heute sind es die Posträuber, die generalstabsmäßig arbeiten und ganz naiv zu größtem "Erfolg" kommen. Es ist so viel Komik in diesem Film, dass man kaum unterscheiden kann, ob man ihn mit Schadenfreude gegenüber der britischen Behörde sieht oder mit Freude an den witzigen Situationen. Die Regie von John Olden (der während der Dreharbeiten starb) und Claus Peter Witt lässt sich Zeit. Sie muss keine Effekte erfinden, wie wir es von Durbridge kennen. Die Wirklichkeit ist effektvoll genug. Auch die erfundenen Beigaben passen sich gut an. Man kann alles langsam ausspielen, dabei kommt keine Langeweile auf. Nachdem im ersten Teil die Ganoven in ihrem Milieu vorgestellt worden waren, brachte der zweite Teil die Operation. Die vielen Männer traten nun stärker aus dem Kollektiv heraus, man erkannte Typen. Horst Tappert spielte den Generalstabsoffizier der Bande, Günther Neutze den Troupier. Die Damen erscheinen nur am Rande; es ist nicht leicht, sie auseinanderzuhalten. Das Ganze ist ein Männerfilm, der spannend gedreht wurde und mehr Gelächter hervorruft als vielleicht ein Lustspielfilm. Man kann noch unterhaltsame komische Abenteuerfilme drehen. Dieser hat über zwei Millionen DM gekostet
Gong 12/1966, Leserbrief: Dem Fernsehen sei Dank für die gute Reihe. Endlich mal eine "echte" Kriminalkomödie in außergewöhnlich spannender und amüsanter Form (NDR) Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
21:35 Deutsche Nordische Skimeisterschaften
Filmbericht von den Langläufern aus Reit im Winkl, nach anderen Angaben Willingen/Hochsauerland
Vom Deutschen Fernsehen aus Köln Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
21:50 Auf der Suche nach der Welt von morgen
Heute: Zum Mond und weiter (2)
Von Rüdiger Proske, Kamera: Bernhard Rieckhoff
Nahtlos schließt der zweite Teil an die Sendung vom Dienstag an: mit dem "Spacewalk" des Gemini-Projektes. Hier werden Wirklichkeit (Gemini-Projekt) und zu verwirklichende Utopie (Vorstoß zu den Planeten Mars, Venus, Saturn und Pluto) in aufregender Weise miteinander verbunden. Neue Ionen- und Plasmatriebwerke sollen den Vorstoß zu den fernen Welten ermöglichen. Außerdem beschäftigt sich die heutige zweite Folge mit der "Spacemedizin", die einen wichtigen Faktor des Weltraumprogramms bildet. Rüdiger Proske erfuhr während seiner USA-Reise Einzelheiten über Siedlungen auf dem Mond, die nach 1970 angelegt werden sollen, und über geplante Raumstationen. Viele Projekte sind schon heute vom Papier in die Wirklichkeit übertragen worden, wie der riesige "Mondhafen" auf Merrit Island. Der Abschluss bildet die glückliche Landung des Raumschiffes "Gemini" (ab 16 / NDR)
22:50 Neu im Programm
Eishockeyspiel um den Europapokal
EV Füssen–ZKL Brünn
Ausschnitte aus dem Spiel im Füssener Eisstadion vom selben Abend
23:50 Tagesschau
Das Wetter morgen
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
Anschließend
Kommentar

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

18:05 Wintersportwetter
18:10 Nachrichten
Anschließend
Wetterbericht
18:15 Die Drehscheibe
Ein Magazin zum Feierabend
Im Unterhaltungsteil Peter Beil mit "Wer kann das schon"
18:55 Das kleine Fernsehspiel
Scheidung auf englisch
Fernsehspiel von Carl Amery nach einer Geschichte von Kristin Martell, Personen und Darsteller: Arthur Patterson und John Patterson (Karl Lieffen), Ludmilla Patterson (Carla Hagen), Sadie (Christiane Maybach), Duncan (Peer Schmidt), Der Doktor (Werner Stock) und andere, Regie: Karl-Heinz Deickert
Arthur Patterson, einem einfachen Prokuristen, ist es nie gelungen, an ein Vermögen zu kommen. Ganz anders sein Bruder John: er heiratete vor neun Jahren in Übersee eine reiche Erbin. Der Prokurist und seine Frau sind überrascht, als John plötzlich auftaucht und den "sicher bevorstehenden" Tod seiner Frau beklagt. Als John in der Nacht an einem Herzinfarkt stirbt, übernimmt Arthur die Rolle seines Bruder und lässt diesen als Arthur Patterson begraben. Er hofft, auf diese Weise in den Besitz einer großen Erbschaft zu gelangen ... (ab 16)
19:27 Der Wetterbericht
19:30 Heute
Nachrichten, Themen des Tages
20:00 Rosemarie
Eine musikalische Geschichte aus dem Wilden Westen von Oscar Hammerstein II, Fernsehbearbeitung: Max Mania, Musik von Rudolf Friml und Herbert Stothart
Mit Monika Dahlberg (als Rosemarie), Michael Paryla (als Emile, ihr Bruder), Carlos Werner (als Jim), Hanne Wieder (als Lady Jane, Saloonwirtin), Klaus Havenstein (als Doktor Topper), Bruce Low (als Captain Malone), Walter Gross (als Korporal Herman), Lukas Ammann (als Howley), Olive Moorefield (als Wanda), Albert Hehn (als Graufuchs), Barbara Evers (als Lizzy), Esther Carola Regnier (als Lucy) und anderen
Es spielen Kurt Henkels und sein Orchester und die 'Western Gentlemen Hilly Billy Band', musikalische Leitung: Hans Hammerschmidt, Choreografie: Gordon March, Szenenbild: Nino Borghi, Regie: Wolfgang Schleif
Eine kleine Pariserin kommt in den Wilden Westen, um die Erbschaft eines Onkels anzutreten. Allgemein umworben entscheidet sie sich für den hübschen Jim. Der gerät unschuldig in den Verdacht des Totschlags – und bis zum Happy End sind einige turbulente Abenteuer zu bestehen ...
ZDF-Erstsendung: 1. Januar 1965 (ab 16)
Anschließend
Kurznachrichten
21:35 Zur Person: Helmut Schmidt
Das Gespräch des Monats
Eine Sendung von Günter Gaus
Gong 12/1966, Leserbrief: Die Fragestellung, wenn auch "Zur Person", dringt viel zu sehr in die Intimsphäre des Befragten und ist oft nur als zudringliche Neugier zu bewerten. Wichtiger wäre es, wenn die Zuschauer von den bisher zu verzeichnenden Kämpfen, Erfolgen und den Zielen der Aufgaben, die sich der Befragte gesetzt hat, erfahren würden
22:35 Heute
Nachrichten, Wetter, Themen des Tages
Anschließend
Wintersportwetter
23:05 Tanz mit mir!
Karl Breuer zeigt heute Hully Gully
Eine Party mit Monika Grimm
Wiederholung vom Samstag (– 23:35 Uhr)

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Die Kunst Asiens (6)
Eine Sendung von Prof. Dr. Heinrich Lützeler
Heute: Japan – Kunst und Geschichte
Wiederholung vom Montag
19:30 Benvenuti in Italia (32)
Italienisch für Anfänger
Wiederholung vom Dienstag
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
Literarische Illustrierte
Redigiert von Ernst Schnabel
20:15 Die Plebejer proben den Aufstand
Günter Grass liest aus seinem neuen Stück
20:25 Gespräch mit Günter Grass
Der Autor als Gast von Hans Mayer und Marcel Reich-Ranicki im "Literarischen Kaffeehaus"
21:40 Zeitgemäße Betrachtungen
Walter Jens blättert in illustrierten Zeitungen des In- und Auslandes
Anschließend
Nachrichten

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:30 Schreiben Sie schneller (6)
Stenografie mit Walter Klein
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Russische Revolution (1)
Heute: Vom Zaren zu Stalin
Eine Sendereihe von Konrad Falter und Helmut Groll
Die Reihe will nicht nur chronologisch die Ereignisse in Russland schildern, sondern versucht auch, das Phänomen des Bolschewismus verständlich zu machen
20:45 Die große Reportage
Heute: Kanurennen zwischen Eisschollen
Eine kanadische Produktion
21:15 Nachrichten aus Hessen
21:20 Ein' feste Burg ist unser Gott
Die Situation der evangelischen Kirche in Siebenbürgen
Ein Bericht von Sven Schürenberg
ARD-Erstsendung: 9. Mai 1965
21:50 Geschichte Hessens (6)
Die Sendereihe vermittelt einen kontinuierlichen Rückblick auf den Ablauf der geschichtlichen Ereignisse (– 22:05 Uhr)

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

08:50 Schulfernsehen
Der Großstadtbahnhof
Erste Wiederholung (– 09:15 Uhr)
19:00 Kursprogramm
Französisch im Fernsehen (19)
Ein Konversationskurs mit dem Sprachfilm des Französischen Fernsehens (Wh.)
19:30 Welt des Glaubens
Kommunität statt Kloster
Eine Diskussion über evangelische Bruder- und Schwesternschaften
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Kultur und Gesellschaft
Roma aeterna (4)
Heute: Amor und Psyche
Ein Essay von Reinhard Raffalt
21:15 Chronik
Nachrichten und Information
21:30 Repetitorium
Mozart und die Welt der Oper (6)
Eine Interpretation von Joachim Kaiser
Heute: Heile Welt und scharfer Blick
Wiederholung von gestern
22:15 Repetitorium
Europäisches Rokoko (6)
Mit Prof. Heinrich Lützeler
Heute: Der Maler Jean Baptiste Simeon Chardin oder Die absolute Form
Wiederholung von gestern

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

09:50 Medizin nach Noten
10:00 Aktuelle Kamera
10:20 Der lachende Mann
Bekenntnisse eines Mörders
Wiederholung von gestern
11:20 Sinfonia espansiva
Von Carl Nielsen
Es spielt die Königliche Hofkapelle unter der Leitung von Leonard Bernstein
12:00 Mit Zikmund und Hanzelka durch Asien (6)
Heute: Kennen Sie Betel? (Wh.)
12:30 Testsendungen
U.a. von 13:30–15:00 Uhr: "Ein Wiegenlied", russisches Filmdrama (1959) (– 16:45 Uhr)
16:50 Medizin nach Noten
17:00 Kinderfernsehen für Kinder von 8 Jahren an
Im Königreich des Schachspiels
Sendung des Sowjetischen Kinderfernsehens
18:05 Bulgarische Lieder und Tänze
Volkskunstwettbewerb im Pringelgebirge
18:30 Tausend Tele-Tipps
18:45 Programmvorschau
18:50 Unser Sandmännchen
Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 Der Nächste, bitte ...
Heute: Ihre Frage – unsere Antwort
Anfragen unserer Zuschauer beantworten Ärzte, die in früheren Sendungen mitgewirkt haben
Redaktion: Ehrentraud Novotný, Regie: Ellis Lander
19:25 Das Wetter
19:30 Aktuelle Kamera
19:50 Im Blickpunkt
20:00 Objektiv
Tatsachen – Hintergründe – Kontraste
Redaktion: Fred Lufer
20:40 Schauspielermosaik
Mit Erika Pelikowsky, Alfred Müller und Ekkehard Schall
Zwei szenische Monologe und ein Film über das Berliner Ensemble
Vom Schaden des Tabaks, heiterer Einakter von Anton Tschechow, Inszenierung: Wolfram Krempel, Fernsehregie: Rainer Pavel, mit Alfred Müller als Iwan Iwanowitsch Njuchin
Salz und Tabak, Monolog von Nicolaj Aldo, Kamera: Adam Pöpperl, Regie: Lothar Bellag, mit Erika Pelikowsky als Olympia
Ekkehard Schall – eine Studie seiner Arbeit, Regie: Ahmed Romhi
Anschließend
Im brasilianischen Urwald
Filmreportage
Anschließend
Aktuelle Kamera
Anschließend
Weltmeisterschaften im Rennschlittensport
Aus Friedrichroda

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

11:00 Kurznachrichten
11:03 Schulfernsehen
Sonnenfinsternis
7. Schulstufe
12:00 Schulfernsehen
Die Insel des Polyphem
(9. Schulstufe)
Anschließend
Kurznachrichten
18:30 Kurznachrichten
18:35 Let's learn English
Unser Fernsehsprachkurs für jung und alt mit Dr. Walter Fangl
Anschließend
Tipp-Revue
18:55 Sportkaleidoskop
Für die Pferde in der Freudenau gibt es keine Winterpause, denn tägliche Bewegung ist ebenso wichtig wie der tägliche Hafer. Für die im April beginnende Saison ist man gut aufgestellt. Durch starke Importe von Zweijährigen aus England, Deutschland und Ungarn hat man für wichtigen Nachwuchs gesorgt
19:23 Für Sie notiert
19:30 Zeit im Bild
19:55 Schaufenster und Kurzfilm-Mosaik
20:15 Wunder der Tierwelt
Von und mit Prof. Otto König
Tierhaltung im Winter, ein Thema, zu dem Prof. König heute wertvolle Anregungen geben möchte. Jetzt ist eine günstige Zeit, um Aquarien einzurichten. Wir hören dazu von den Körperfunktionen der Labyrinthfische, dazu ein Bericht über das Kampfverhalten gewisser Tiere, der zeigt, dass bei ritualisierten Kämpfen immer wieder gewisse Kreisbewegungen auftreten. Außerdem ein Bericht von Dozent Dr. Ferdinand Starmühlner von der Universität Wien über seine Expedition nach Neukaledonien
21:00 Die Ballade von Peckham Rye
Von Muriel Spark, Bühnenfassung von Muriel Spark und Christopher Holme, Musik: Tristram Cary, deutsch von Marianne de Barde und Hanns Jobst, Liedertexte: Peter Hirche
Personen und Darsteller: Dougal Douglas (Heinz Reincke), Nelly Mahone (Waltraut Schmahl), Mr. Vincent Druce (Eduard Marks), Merle Coverdale (Helga Roloff), Mr. Weedin (Wolfgang Spier), Humphrey Place (Franz Messner), Dixie Morse (Sylvia Lukan), Elaine Kent (Brigitte Grothum), Trevor Lomas (Helmut Griem), Beauty (Anita Kupsch), Arthur Crewe (Joachim Röcker), Mavis Crewe (Franzi Elkins), Miss Frierne (Ruth Hellberg), Miss Casemann (Lola Kneidinger), Mr. Willis (Gustl Bayrhammer), Joyce Willis (Erni Mangold), Connie Weedin (Monica Bleibtreu), Anette (Claudia Lehner), Lucille Potter (Rosemarie Schrammel), Odette (Corinne Hochwarter), Kantinenfrau (Gudrun Geier), Dawn Waghorn (Lotte Marquardt), Collie (Klaus Maria Brandauer) sowie Rudolf Geske, Helga Fellerer, Gerhard Mörtl, Szenenbild: Ewa und Franciszek Starowieyski, Inszenierung: Jan Biczycki, Choreografie: Sam Sanders, musikalische Leitung: Tristram Cary, Bildregie: Wolf Dietrich, Gesamtleitung: Ottokar Runze
Eine Produktion des Europa-Studios Salzburg im Auftrag von WDR und ORF
"Peckham Rye" wird die städtische Sport-, Spiel und Liegewiese des gleichnamigen Londoner Stadtteils genannt. Hier tummeln sich an schönen Tagen auch zahllose Südlondoner, die ein paar Stunden ihren verrußten Stadtvierteln entfliehen wollen. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen der moderne Mephisto Dougal Douglas und seine Gegenspielerin, die religiöse Fanatikerin Nelly Mahone. Dougal macht mit leeren Schlagworten Karriere als Betriebspsychologie, er ist ein unwiderstehlicher Don Juan und erledigt alle Gegner mit einem Spezialgriff ala James Bond ...
Gong 6/1966: Dougal Douglas, der bucklige Held dieser modernen Londoner Moritat, ist ein Taugenichts und Teufelskerl, der gar nichts dagegen hat, wenn man ihn für den Teufel persönlich hält. So zeigt die Ballade von Peckham Rye eine originelle Mischung aus Gesellschaftssatire und "schwarzer" Romantik. Sie geht auf einen Roman der englischen Dichterin Muriel Spark zurück, die zusammen mit Christopher Holme (Regisseur und Abteilungsleiter bei BBC) und dem Komponisten Tristram Cary auch die Bühnenfassung hergestellt hat: ein Spektakel mit Musik, in dem sich die verschiedensten Ausdruckselemente modernen Musik- und Sprechtheaters zu erregender, mitunter fast unheimlicher Gesamtwirkung verbinden
Österreich-Hörzu 6/1966: Zuerst hatte die englische Autorin Muriel Spark ihre "Ballade von Peckham Rye" als Roman geschrieben. Daraus entstand ein Hörspiel und aus diesem schließlich die Bühnen- und Fernsehfassung, die jetzt in der Aufführung des Salzburger Europa-Studios gesendet wird. Was am Ende der literarischen Entwicklungsreihe herauskam, ist eine Art Musical mit doppeltem Boden – über dessen Tragfähigkeit die Kritiker bei der Salzburger Uraufführung allerdings geteilter Meinung waren
23:00 Zeit im Bild

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:00 Le cinq à six des jeunes
Übernahme der Kinderstunde der Télèvision de la Suisse Romande, in französischer Sprache (– 18:15 Uhr)
19:00 Nachrichten
19:05 Die Antenne
Anschließend
Tele-Spot
19:25 Ein Spaziergang
Fernsehfilm
Anschließend
Tele-Spot / Programmvorschau
20:00 Tagesschau
Anschließend
Tele-Spot
20:20 Prisma
Eine Sendung für Unvoreingenommene
21:05 Weana Brettl (1)
Unterhaltungskabarett aus Österreich mit Gunther Philipp und Peter Wehle
21:45 Dezernat M
Heute: Die Beute im Tigerkäfig
22:10 Tagesschau
Spätausgabe
22:25 Plauderei am Tagesende
Es spricht Fritz Tanner
22:30 Programmvorschau

Mi, 9. Februar 1966   ◀                 1966                 ▶   Fr, 11. Februar 1966