Do, 14. Januar 1960
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| Mi, 13. Januar 1960 ◀ 1960 ▶ Fr, 15. Januar 1960 |
ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 17:00 | Jugendstunde Das Land mit dem rauschenden Fluss Ein Film über Paraguay Per Flugzeug und Jeep, mit Ochsenkarren, in Kanus und zu Fuß, streifte der österreichische Filmproduzent und Rundfunk-Reporter Eduard Edlitzberger ein Jahr durch Paraguay. Er filmte die steinernen Zeugen einer vergessenen Kulturperiode, lebte in den Hütten steinzeitlicher Indianer und war Gast des deutschstämmigen Diktators Stroessner und erlebte, wie das Land langsam aus seinem Dornröschenschlaf erwacht (HR) |
| 17:20 | Jugendstunde Jazz für junge Leute Mit Olaf Hudtwalcker Heute stellt sich Joe Harriott mit seinem Quintett vor. Der aus Jamaika stammende Künstler lebt in London und gilt inzwischen als bester Alt-Saxophonist Europas. In der Sendung wird das Quintett durch den Bongospieler Frank Holder verstärkt (– 18:00 Uhr / HR) |
NDR/RB | |
| 18:45 | Die Nordschau |
| 19:25 | Sehpferdchen zeigt Der Stärkere überlebt |
SFB | |
| 18:45 | Das Telemagazin |
| 18:55 | Das Sandmännchen Ein Gute-Nacht-Gruß für Kinder |
| 19:00 | Unterhaltungsprogramm des Werbefernsehens Chinesische Straße |
| 19:30 | Berliner Abendschau |
WDR | |
| 18:45 | Hier und heute Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen |
| 19:25 | Intermezzo Sag die Wahrheit! |
HR | |
| 19:00 | Die Abendschau |
| 19:25 | Zwischen halb und acht Eine Minute vor zwölf |
SR | |
| 19:00 | Die Abendschau |
| 19:25 | Bunte Palette Abenteuer unter Wasser |
SDR/SWF | |
| 19:00 | Die Abendschau |
| 19:25 | Werbefernsehen Musikalische Unterhaltung |
BR | |
| 18:45 | Die Münchner Abendschau |
| 19:25 | Zwischen halb und acht Die letzte Trift |
| 20:00 | Nachrichten und Tagesschau Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg Leitung: Martin S. Svoboda |
| 20:20 | Das Land der Verheißung Von William Somerset Maugham mit Inge Langen (Norah Marsh), Siegfried Wischnewski (Edward Marsh), Elfriede Rückert (Gertrud Marsh), Max Eckard (Frank Taylor), Eckart Dux (Reginald Horuby), Hans Müller-Westernhagen (Benjamin Trotter), Heinz Schimmelpfennig (Sidney Sharp), Grete Wurm (Frau Sharp), Heinz Schacht (James Wickham), Magda Hennings (Dorothea Wickham), Ilde Overhoff (Agnes Pringle), Kurt Faber (Clement Wynn), Eva-Maria Strien (Kate), Musik: William Keiper, Bühnenbild: Alfons Windau, Regie: Otto Kurth Das Stück erzählt die Geschichte der jungen englischen Gesellschafterin Norah Marsh, die aus Existenzgründen zu ihrem Bruder nach Kanada reist. Dort lernt sie ein Leben fern von Wohlstand und gesicherter Zivilisation kennen, begegnet Farmern, die sich im Schweiß ihres Angesichts das bisschen verdienen müssen, das sie zum Auskommen brauchen. Um ihren Bruder nicht länger zu belasten, heiratet sie überstürzt und ohne Liebe den benachbarten Farmer Frank Taylor und zieht zu ihm in sein Blockhaus. Hier beginnt der eigentliche Konflikt der Frau, denn in der kanadischen Prärie herrschen andere Gesetze als in britischen Salons. Norah gewöhnt sich nur schwer an die Lebensgewohnheiten ihres Mannes und die Einsamkeit des Landes ... Inge Langen spielt in diesem Stück die 15. Hauptrolle im Deutschen Fernsehen. Ihre Mutter, Professor Margret Langen, gilt als eine der erfahrensten Schauspiellehrerinnen, zu deren Schülern u.a. Maria Wimmer, Angela Salloker und Will Quadflieg gehörten. Für die Rolle des Clement Wyann war ursprünglich Claus Clausen vorgesehen Gong 5/1960 schrieb in seiner Kritik: [...] In drei Stationen – fast zu breit und episch ausgemalt, aber frei von jeder Ausschöpfung billiger Effekte – ließ es ein Frauenschicksal vor uns abrollen, dessen Darstellung auch im hervorragenden Spiel Inge Langens zu überzeugen vermochte. Auch Max Eckard als Frank Taylor gab seiner durchaus nicht einfachen Rolle Profil Hörzu 5/1960 schrieb in seiner Kritik: [...] ist nicht das beste Stück Somerset Maughams. Die Gegenüberstellung der dekadenten, blasierten Alten Welt und der kraftstrotzenden, naturhaften, arbeitsamen Neuen Welt ist nichtsdestoweniger von großem Reiz. Leider nivellierte die Regie diese Gegensätze. Die Blockhütte des Franz Taylor hatte die Ausmaße eines Palastes; Max Eckard als Frank war das Bild von einem Mann. Es war schwer zu glauben, dass sich ein Mädchen, selbst wenn es so altjüngferlich und "standesbewusst" war wie Inge Langens Norah, vor einem solchen Mann ekelte. Im Spiel jedoch konnten beide – ebenso wie die Träger der Nebenrollen – überzeugen (NWRV) |
| Anschließend Wiederholung der zweiten Abendnachrichten | |
DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 11:00 | Wir wiederholen für Spätarbeiter Aktuelle Kamera |
| 11:15 | Wir wiederholen für Spätarbeiter Gut aufgelegt |
| 12:15 | Wir wiederholen für Spätarbeiter Moskau im Schnee |
| 13:00 | Testsendungen U.a. von 13:30–15:00 Uhr: "Rauschende Melodien" (– 16:00 Uhr) |
| 16:00 | Kinderfernsehen Im Versuchsgarten des Dr. Basilius Liesl, Jacob und der Winterschlaf |
| Anschließend Testsendungen – 17:15 Uhr | |
| 17:15 | Schule und Leben Eine Sendereihe für Lehrer und Erzieher zum Unterrichtsfach Einführung in die sozialistische Produktion |
| 18:15 | Unsere Sportstafette Heute: Eisspezialitäten |
| 18:45 | Kurz notiert |
| 18:55 | Unser Sandmännchen Abendgruß des Kinderfernsehens |
| 19:00 | Neues aus Wissenschaft und Technik |
| 19:15 | Frauenmagazin |
| 19:45 | Aktuelle Kamera |
| 20:00 | Blaulicht (4) Aus der Arbeit der Kriminalpolizei Heute: Kippentütchen Ein Fernsehspiel von Günter Prodoehl, Dramaturgie: Evelyn Heyden, Personen und Darsteller: Oberleutnant Bruno Wernicke (Bruno Carstens), Leutnant Alexander Thomas (Alexander Papendiek), VP-Meister Horst Timm (Horst Torka), Leutnant Durian (Erich Fritze), Eva Wernicke (Ingeborg Holan), Peter Wernicke (Wolfgang Kammerer), Charly Gleisberg (Peter Dommisch), Ponny Olmetz (Vera Gürnt), Staatsanwalt Siebert (Werner Senftleben), Vorsitzender Erfurt (Friedrich Teitge), Dr. Rüdiger (Barbara Witte), Heinz (Lothar Böttcher), Macke (Gerhard Rachold), Piepel (Peter Friedrich), Qualle (Otfried Knorr), Wirt (Frank Michelis), Regie: Hans-Joachim Hildebrandt Raubmord an einer alten Frau in einer Schrebergartenkolonie. Ein selbstgedrehtes Kippentütchen, das am Tatort gefunden wird, führt die Volkspolizei auf die Spur der Jugendgruppe "Charley’s Clique" ... |
| 21:10 | Tante Carolinas Insel (2) Heute: Die Taverne zum "Toten Mann" |
Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 19:30 | Sportreporter unterwegs |
| 20:00 | Zeit im Bild |
| 20:20 | Das Land der Verheißung Übernahme vom Deutschen Fernsehen Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 17.01.1960: Köln hatte sich Somerset Maughams "Das Land der Verheißung" angenommen. Das Stück ist Warnung und Lockung für Kanadaemigranten, gleichzeitig auch eine moderne Fassung von "Der Widerspenstigen Zähmung": freilich ist uns der Original-Shakespeare lieber. Vor allem weist die weibliche Hauptfigur bei Maugham einige Charaktersprünge auf: Das zu Beginn des Schauspiels gezeichnete Mädchen würde sich wohl im Leben in keiner Situation so albern benehmen, wie es ihr der Autor streckenweise vorschreibt. Der Wert des Stückes besteht vielmehr in einem geschickten Aufbau der Handlung und im Halten der Spannung. Die von Otto Kurth geleitete Aufführung kam immerhin durch die Darstellung Inge Langens, Max Eckhards und Siegfried Wischnewskis über einen sauberen Durchschnitt hinaus |
| Anschließend Wiederholung der Zeit im Bild |
Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 17:30 | John Piper Ein zeitgenössischer englischer Maler Dokumentarfilm (Wh.) |
| 18:00 | Teenagers unter sich! Eine Sendung für die Sechzehn- bis Neunzehnjährigen (– 18:30 Uhr) |
| 20:15 | Tagesschau |
| 20:30 | Der Richter von Zalamea Anmerkung: Unklar, ob es sich dabei um die ARD-Version vom 19. Juni 1958 handelt, ursprünglich geplant: "Marius", der erste Teil der berühmten Film-Trilogie von Marcel Pagnol |
| 22:00 | Programmvorschau / Nachrichten / Wiederholung der Tagesschau |
| Mi, 13. Januar 1960 ◀ 1960 ▶ Fr, 15. Januar 1960 |


