Do, 16. Juni 1966
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| Mi, 15. Juni 1966 ◀ 1966 ▶ Fr, 17. Juni 1966 |
ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 07:45 | Farbfernseh-Versuchssendungen – 09:45 Uhr |
| Vormittagsprogramm von ARD und ZDF nur über die Fernsehsender des NDR mit RB, Meißner (HR), Kreuzberg/Rhön und Ochsenkopf/Fichtelgebirge (BR) | |
| 10:00 | Nachrichten |
| 10:05 | Tagesschau Wiederholung vom Vorabend |
| 10:20 | Der Sportspiegel ZDF-Wiederholung vom Dienstag |
| 10:50 | Die Fernseh-Elternschule Heute: Wer einmal lügt ...? |
| 11:20 | Behaglich wohnen muss nicht teuer sein |
| 11:30 | Die Drehscheibe |
| 12:00 | Das aktuelle Magazin – 13:30 Uhr |
SR | |
| 12:30 | Im Dreieck Eine Sendung für Schichtarbeiter im Montandreieck in deutscher und französischer Sprache (– 13:30 Uhr) |
| 14:30 | Nachrichten der Tagesschau Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg |
| 14:35 | Royal Ascot Traditioneller Höhepunkt: Tag des Goldpokals Sprecher: Heinz Eil Eine Eurovisionssendung des Britischen Fernsehens BBC aus Ascot |
| 16:45 | Spaß muss sein Die lustige Flimmerkiste Charlie Chaplin zeigt in "Charlie als Champion", dass ein Hufeisen wirklich Glück bringt, wenn man es als Boxer ganz naiv mit in den Ring nimmt und den verdutzten Gegner damit k.o. schlägt (Kinderstunde für alle / WDR) |
| 17:00 | Die Fahrt nach Tankinivi (2) Marionetten auf abenteuerlicher Reise Nach langer Irrfahrt erreichen die Marionetten die Insel. Auf Tankinivi soll es Gold und Edelsteine geben. Doch bevor sie landen können, werden sie von Piraten überfallen. Retter in der Not ist der gutmütige Walfisch Leopold ... ARD-Erstsendung: 2. Februar 1965 (Kinderstunde für alle / WDR) |
| 17:30 | Der Junge vom Tanasee (Kinderstunde für alle / WDR) Anmerkung: Nach anderen Angaben lief eine weitere Folge "Vilma und King", in der Großvater, auf Besuch, bei den Bohrungen nach Öl auf Wasser stößt. Wasser wird auf der Farm ebendso dringend benötigt ... |
| 18:00 | Nachrichten der Tagesschau Alle Sender außer BR (– 18:05 Uhr) |
NDR/RB | |
| 18:05 | Berichte vom Tage |
| 18:16 | Die Nordschau Heute: Es geht ums Geld |
| 18:50 | Das Sandmännchen |
| 19:00 | Berichte vom Tage |
| 19:21 | Physik in der Arena Gesetze der Artistik |
| 19:59 | Programmhinweise |
WDR | |
| 18:05 | 5 nach 6 Adam kocht selbst |
| 18:30 | Hier und Heute Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen |
| 19:10 | Die schweigende Stadt |
| 19:40 | Ballade Wolfgang Kieling spricht den Monolog des Marquis Posa aus Schillers "Don Carlos" |
HR | |
| 18:05 | Programmhinweise |
| 18:10 | Die Abenteuer des Hiram Holiday Hiram besichtigt den größten Diamanten der Welt, den sogenannten Stern von Shahbandar ... |
| 18:40 | Das Sandmännchen |
| 18:50 | Die Hessenschau |
| 19:10 | Drei Sterne Heute: Zwei Rivalen schließen Frieden Zwei Brüder sind in dasselbe Mädchen verliebt. Man will sich duellieren, aber ein gutes Mittagessen rettet die Situation ... |
| 19:50 | Heute in Hessen |
SR | |
| 18:05 | Aktuelles von hüben und drüben |
| 18:15 | Drei und Paris |
| 18:30 | Das Sandmännchen |
| 18:35 | Boso, der Clown |
| 18:45 | Die letzte Hoffnung Heute: Frank und Gene Westover |
| 19:20 | Mosaik |
| 19:45 | Aktueller Bericht |
SDR/SWF | |
| 18:05 | Mutter ist die Allerbeste Heute: Die Operation Dr. Stone operiert einen kleinen Patienten, der mit dem Tod kämpft. Zu Hause verschweigt er seine Sorgen, und die Kinder bestürmen ihn mit Belanglosigkeiten ... (Wh.) |
| 18:40 | Die Abendschau / Blick ins Land |
| 19:10 | Das Sandmännchen |
| 19:20 | Südwest-Magazin Konstanz steht im Mittelpunkt der heutigen Ausgabe der Sendung für den Rätselfreund von Dieter Pröttel mit Bill Ramsey |
| 19:54 | Nachrichten aus Baden-Württemberg bzw. Rheinland-Pfalz |
BR | |
| 18:25 | Nachrichten |
| 18:35 | Sag die Wahrheit! Im Rateteam bei Guido Baumann: Lilian Westphal, Petra Schürmann, Dr. Hans Stotz und Dr. Kreile, zu erraten gilt es heute einen "Bauführer für Straßentunnelbau" und eine "Akkordeon-Solistin" |
| 19:05 | Nachrichten und aktuelle Viertelstunde |
| 19:25 | Die Münchner Abendschau Heute: Zum Zeitgeschehen |
| 20:00 | Tagesschau Das Wetter morgen |
| 20:15 | Sie küßten und sie schlugen ihn Frz. Spielfilm (1959) von Francois Truffaut Gong 24/1966: Französischer Film (1959), der die Aufmerksamkeit der Erwachsenen auf die Erziehung der Jugend lenken will. Etwa ab 16 TV Hören & Sehen 24/1966: Truffauts Film klagt nicht an und verteidigt nichts. Er gestaltet ein Schicksal, ohne sentimental zu werden. Truffauts Kameramann Henri Decaë erreicht in diesem Film einen bisher kaum übertroffenen Realismus Vom Deutschen Fernsehen aus Köln |
| 21:50 | Menschen in Ostberlin Ein Bericht von Michael Blackwood Der Beitrag des US-Teams, das schon Walter Ulbricht auf der Ostseewoche gefilmt hat, zeigt unverstellt das Privatleben zweier Ostberliner an einem Wochenende. Sie ist Ingenieurin, er Vorarbeiter, die Schauplätze sind das Kabelwerk Oberspree, ihre Wohnungen, die Rennbahn Hoppegarten und eine Party im kleinen Kreis. Den West-Zuschauern wird damit erstmals ein intimer Einblick in die Lebensverhältnisse und die Lebensweise der "Normalbürger" Mitteldeutschlands geboten, sie können sich ein Urteil darüber bilden, was das Leben drüben von dem hier unterscheidet und was im Grunde genommen gleich geblieben ist. Ein Bericht, scheinbar ohne Politik, und doch ein Beitrag zu dem wichtigsten Problem des geteilten Deutschland: dem menschlichen Zusammenhalt (ab 14 / WDR) |
| 22:30 | Tagesschau Das Wetter morgen Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg |
| Anschließend Kommentar | |
ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 18:10 | Nachrichten |
| Anschließend Wetterbericht | |
| 18:20 | Die Drehscheibe Ein Magazin zum Feierabend In einer Außenübertragung aus dem Duisburger Hafen singt Heino Conti "Das ist das Seemannslos" |
| 18:55 | Das kleine Fernsehspiel: Start einer neuen Reihe Eine französische Ehe Heute: Eva und Adam Von Nicole de Buron mit Daniel Gélin (Monsieur), Micheline Presle (Madame) und anderen, Regie: Jean Becker Hörzu 24/1966: Wer bleibt Sieger: Adam oder Eva? Eine kleine Auseinandersetzung soll es hin und wieder auch hierzulande bei Eheleuten geben. Ob es dabei allerdings so temperamentvoll zugeht wie bei unseren Nachbarn jenseits des Rheins, ist fraglich. Heute und an den nächsten zwölf Donnerstagen gewähren Adam und Eva als französisches Musterehepaar dem deutschen Fernseh-Publikum einen Blick in ihren bewegten Ehe-Alltag (ab 14) |
| 19:27 | Mainzelmännchen-Kapriolen und Wetter |
| 19:30 | Heute Nachrichten, Themen des Tages |
| 20:00 | Der goldene Schuß Ein großes Tele-Armbrustschießen mit Lou van Burg, Schützen am Fernsehgerät und vielen Künstlern, den Assistentinnen Christine, Priska und Susanne, als Gast vorgesehen Connie Francis mit ihrem neuesten Schlager "Lass mich gehn", ihr erster Auftritt in der Bundesrepublik seit drei Jahren Es spielt das Orchester Max Greger, Szenenbild: Heinz Brendel, Produktion: Werner Schmid und Hannes Schmid, Regie: Kurt Ulrich Übertragung aus der Deutschlandhalle Berlin Auch in der 15. Ausgabe geht es wieder um gute Treffer, die dem Gewinner das begehrte Gold einbringen. Diesmal geht es aber auch um Silber. Um einen silbernen Pokal nämlich, den die Schmid-Productions gestiftet hat. Allerdings werden den Pokal nicht die üblichen Kandidaten gewinnen können, darum kämpfen die Tele-Armbrust-Landesmeister von Holland, Frankreich, Österreich, Schweiz, England, Dänemark, Belgien, Deutschland und Italien. Dieser Wettkampf ist die Attraktion der Sendung Hörzu 27/1966 schrieb in ihrer Kritik: Nett die Idee, bei Lou van Burgs "Goldenem Schuß" Geld für ein Paul-Simmel-Denkmal zu sammeln Hörzu 28/1966, Leserbrief: Es muss einmal gesagt werden: Lou van Burg ist und bleibt der Star in dieser Sendung, und das 1 1/2 Stunden lang. Er versteht es immer wieder, mit seinem Charme die Sendung interessant zu gestalten (ab 14) |
| Anschließend Kurznachrichten | |
| 21:30 | Das Deutschlandgespräch Leitung: Wolf Dietrich |
| 22:30 | Heute Nachrichten, Wetter, Themen des Tages |
| 22:55 | Sonderurlaub Fernsehspiel von Gerd Oelschlegel, Personen und Darsteller: Rolf Scheller (Fritz Wepper), Frau Scheller (Mila Kopp), Vater Scheller (Wolfgang Schirlitz), Renate (Hilde Ziegler), Lehrer Zinner (Heinz Weiß), Rossmann (Gerhard Just), Major (Herwig Walter), 1. Unteroffizier (Helmut Kempken), Berger (Hartmut Hinrichs), Maler (Wilmut Borell), Wirt (Helmut Brasch), Stinnemann (Theo Frisch-Gerlach), Szenenbild: Rolf Zehetbauer, Regie: Rainer Erler Volkspolizist Rolf Scheller erschießt während seines Einsatzes an der Berliner Mauer einen Flüchtling und erhält daraufhin wie in solchen Fällen üblich Sonderurlaub. Ereignisse wie dieses gehören zum traurigen Alltag des geteilten Deutschlands, fast täglich müssen Menschen auf ihrem Weg in die Freiheit ihr Leben lassen. Scheller kommt mit seiner Tat, dem Widerspruch zwischen Pflichterfüllung und Menschlichkeit, nicht zurecht, gerät in einer verzweifelte Gewissensnot ... ZDF-Erstsendung: 17. Juni 1963 Gong 24/1966: Unpathetische Darstellung ohne billige politische Propaganda, doch etwas schablonenhaft in der Figurenzeichnung. Sorgfältige Inszenierung. Eher ab 16 (– gegen 00:00 Uhr) |
Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Sendepause vom 4. April bis 4. September 1966 |
West 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 13:00 | Ein Tag = Eine Stunde Aus den WDR-Regionalprogrammen |
| 14:00 | Programmhinweise |
| 19:00 | Programmhinweise |
| 19:10 | Nachrichten aus Nordrhein-Westfalen |
| 19:15 | Hierzulande – Heutzutage Prisma des Westens: Fragezeichen / Kommentar "Für und Wider" |
| 19:50 | Ihre Heimat – Unsere Heimat Für türkische Gastarbeiter |
| 20:00 | Tagesschau Das Wetter morgen |
| 20:15 | Einführung in die Soziologie (6) Von Hans Paul Bahrdt Heute: Wandlungen der Familie Prof. Bahrdt analysiert die bisherigen soziologischen Forschungsergebnisse und das statistische Material über die Familie |
| 20:45 | Benvenuti in Italia (24) Italienisch für Anfänger mit Ima Agustoni Heute: Beim Augenarzt (Wh.) |
| Anschließend Programmhinweise |
Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 19:30 | Schreiben Sie schneller (22) Stenografie mit Walter Klein |
| 20:00 | Tagesschau Das Wetter morgen |
| 20:15 | Augenzeugen berichten Die Wahrheit über den Fall Cicero Eine Dokumentation von Hans Ulrich Reichert Der "Fall Cicero" gilt als die "größte Spionageaffäre des Zweiten Weltkriegs". Es gibt nur zwei Augenzeugen: den damals zuständigen Attaché der Deutschen Botschaft in Ankara Ludwig C. Moyzisch und den "größten Spion" selbst: Elyesa Bazna, genannt "Cicero". Aus ihren teils widersprüchlichen Aussagen versucht sie Sendung, die "Wahrheit über den Fall Cicero" herauszukristallisieren ARD-Erstsendung: 23. März 1964 |
| 21:15 | Nachrichten aus Hessen |
| 21:20 | Politisches Tagebuch Berichte, Informationen und Pressestimmen aus Hessen (– 21:50 Uhr) |
Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 08:50 | Schulfernsehen Gewässerschutz Erste Wiederholung (– 9:15 Uhr) |
| 19:00 | Kursprogramm Französisch im Fernsehen (36) Ein Konversationskurs mit dem Sprachfilm des Französischen Fernsehens (Wh.) |
| 19:30 | Der kulturpolitische Bericht |
| 20:00 | Tagesschau Das Wetter morgen |
| 20:15 | Kulturelles Studienprogramm Horizonte Ein europäisches Kulturmagazin, präsentiert von Kurt Hoffmann |
| 21:15 | Chronik Nachrichten und Information |
| 21:30 | Repetitorium Formen des Lebendigen (10) Eine biologische Vorlesung von Professor Adolf Portmann Heute: Weltbeziehung und Innerlichkeit Wiederholung von gestern |
| 22:00 | Repetitorium Der menschliche Körper (10) Wege zur Erforschung des Menschen mit Professor Hans Schäfer Heute: Die natürliche Bewegung (– 22:30 Uhr) |
DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 09:50 | Medizin nach Noten |
| 10:00 | Aktuelle Kamera |
| 10:20 | Schlager-Wettbewerb 1966 Wiederholung von gestern |
| 11:30 | Mit Zikmund und Hanzelka durch Asien (23) Heute: "Versuchen Sie's mal mit Stäbchen!" Wiederholung von gestern |
| 12:10 | Opernprobe nach Feierabend Wiederholung von gestern |
| 12:40 | Testsendungen U.a. von 13:30–14:45 Uhr: "Fahrerflucht" (– 16:25 Uhr) |
| 16:30 | Programmvorschau |
| 16:35 | Medizin nach Noten |
| 16:45 | Ostseestudio Rostock: Kinderfernsehen für Kinder von 12 Jahren an Abenteuerliche Geschichten von See und Küste Heute: Jochens Umweg in die Heimat Redaktion: Ingeborg Kalisch, Regie: Irmgard Köhlert |
| 17:30 | Ein Stück blauer Himmel Jugoslawischer Film, Regie: Toma Janic |
| 18:30 | Tausend Tele-Tipps |
| 18:45 | Programmvorschau |
| 18:50 | Unser Sandmännchen Abendgruß des Kinderfernsehens |
| 19:00 | Alte Bekannte "Schritte, Sprünge, Pirouetten" |
| 19:25 | Das Wetter |
| 19:30 | Aktuelle Kamera |
| 19:50 | Im Blickpunkt |
| 20:00 | Objektiv Tatsachen – Hintergründe – Kontraste Redaktion: Fred Lufer |
| 20:40 | Die vier Gerechten Heute: Verfolgungswahn ZDF-Erstsendung: 15. Juli 1964 |
| 21:05 | Studio Halle Der Erbe seiner selbst Gaunerkomödie von Walter Gilbricht, Personen und Darsteller: Marquis von Gorgonzola, Pächter (Jochen Zimmermann), Anselmo, sein Neffe (Hilmar Baumann), Sanjo, sein Diener (Georg Gellner), Prior (Harry Heßler), Pater (Rolf Colditz), Isabella (Ursula Reise), Lucinde, seine Nichte (Micaëla Kreißler), Pedro, Notar (Wolf Tiessen), Szenenbild: Günther Möller, Kostüme: Babette Koplowitz, Masken: J. Hübner, G. Fillun, Produktionsleitung: Armin Liersch, Aufnahmeleitung: Uta Geitel, Regie: Hilmar Elze |
| 22:15 | Aktuelle Kamera |
| Anschließend Kommentar |
Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 11:00 | Kurznachrichten |
| 11:03 | Schulfernsehen Frühchristliche Denkmäler in Österreich Manuskript: Bernhard Liss und Dr. Otto Kamm, Regie: Dr. Otto Kamm (Ab 8. Schulstufe) |
| 12:00 | Schulfernsehen British Life an Literature John B. Priestley: "Die Conways und ihre Zeit" in englischer Sprache Manuskript und Präsentation: Prof. Ernst Geiger, Regie: Dr. Jörg A. Eggers (ab 10. Schulstufe) |
| Anschließend Kurznachrichten | |
| 18:30 | Kurznachrichten |
| 18:35 | Let's learn English Unser Fernsehsprachkurs für jung und alt mit Dr. Walter Fangl und Don Richards |
| Anschließend Tipp-Revue | |
| 18:55 | Sportkaleidoskop Aktuelle Bildberichte, Kommentare, Interviews Zusammenstellung und Sprecher: Dr. Kurt Jeschko Heute geht es um den besten und beständigsten Diskuswerfer der Welt Ludvik Dunek |
| 19:23 | Für Sie notiert |
| 19:30 | Zeit im Bild |
| 19:55 | Schaufenster und Kurzfilm-Mosaik |
| 20:15 | Wunder der Tierwelt Von und mit Professor Otto Koenig Zu sehen sind heute Kolibris, Felsenhähne, Bienenfresser und Zwergohreulen aus Südamerika, die in der Biologischen Station am Wilhelminenberg eingetroffen sind, um sie auf ihre Verhaltensweisen zu prüfen. Außerdem informiert Prof. Koenig die Zuschauer über ein aktuelles Problem: derzeit wird das Gehege von Auerwild, Birkhühnern, Haselhühnern und Großtrappen gesucht und in diesem Zusammenhang wird an die Jäger appelliert, das fortschreitende Abnehmen des Auerwildbestandes zu erforschen |
| 21:00 | Ein Phönix zuviel Von Christopher Fry, deutsch von Hans Feist, mit Christiane Hörbiger (Dynamene), Walther Reyer (Tegeus-Chromis), Carla Hagen (Doto), Musik: Paul Angerer, Regie: Wolfgang Glück Die schöne Witwe Dynamene ist nach dem Tod ihres über alles geliebten Gemahls eine gebrochen Frau. Verzweifelt hat sie sich an das Grab des Toten zurückgezogen und will selbst nicht mehr weiterleben. Auch die Einwände der resoluten Dienerin Doto, sie sei immer noch schön und begehrenswert und fände sicher einen anderen Mann, ebenso kühn, tapfer und schön wie der Verstorbene, helfen nichts. Eines Tages erscheint der Soldat Tegeus, der sich ehrfürchtig und anständig den Frauen nähert. Er, der eigentlich einen Galgen und den Aufgehängten bewachen sollte, verliebt sich in die schöne Dynamene ... Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb zur Ausstrahlung: Dieses Spiel [...] ist eine moderne poetische Version des antiken Schwanks über die Witwe von Ephesus, die aus der völligen Resignation zur totalen Lebensbejahung zurückfindet. In seinem charmanten, nur scheinbar frivolen Einakter gestaltet Christopher Fry das alte Thema, das Lessing auf eine Lustspiel verwenden wollte und über das Cocteau eine Miniaturkomödie geschrieben hat, auf eine ebenso kühne wie anmutige Weise neu. Die Fröhlichkeit überwindet die Trauer, das Leben besiegt den Tod. Die Inszenierung des Österreichischen Fernsehens (nach längerer Pause wieder einmal eine Fernsehspieleigenproduktion) ist bemüht, dieses Element einer poetischen Heiterkeit szenisch zum Ereignis werden zu lassen Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 17.06.1966: "Die Fröhlichkeit ist zu lange auf der Seite des Teufels gewesen – und so ist eine der wichtigsten Forderungen der Zeit, sie zurückzugewinnen", schrieb Christopher Fry einmal. Kein anderes seiner Theaterstücke ist eine so schöne Illustration dieses optimistischen Programms wie "Ein Phönix zuviel". Hier geht Fry mit der unbesiegbaren Waffe des Lebens, eben mit der Fröhlichkeit, gegen alles an, was des sogenannten Teufels ist, und gegen das Dunkelste überhaupt, von dem die Farben unseres Lebens bedroht sind: gegen den Tod. Die Fröhlichkeit dieses Stücks ist nicht allein die der Aussage oder der Handlung, sondern auch eine der Sprache, die graziös, schwingend, leicht ist und überlegen, leise lachend. Man kann nun, zumal das Ganze im historischen Milieu spielt, alles Äußere nur stilisieren und es, mit einem kleinen Anflug von absurdem, schwarzem Humor, sozusagen modern inszenieren, könnte man. Vielleicht auch könnte man die Bilder der Sprache ein wenig ironisieren. Wolfgang Glücks Inszenierung ist traditionell, die Dekoration, die Kostüme sind realistisch, nur wenig modernisiert. Das geht bis in die Darstellung: Christiane Hörbiger und Walther Reyer spielten fast klassisches Theater, besonderes Reyer ohne Ironie. Und das stört an vielen Stellen sehr, besonders in jenen, die hinter der Trauer schon das Zukünftige ahnen lassen. Die erste Liebeserklärung allerdings, nachdem sie seine Semmel nimmt, war wunderschön. Herrlich aber Carla Hagen in der Dienerinnenrolle: das ist eine Komikerin von Format Eine frühere Bearbeitung zeigte die ARD am 19. März 1963 |
| 22:10 | Zeit im Bild |
| 22:30 | Die größten Boxkämpfe des Jahrhunderts (7) Redaktion: Karl Studynka, Sprecher: Teddy Podgorski Heute im Programm: der Kampf zwischen Joe Louis und Jack Sharkey am 18. August 1936, zwischen Joe Louis und James J. Braddock am 22. Juni 1937 und der Kampf Tommy Farr gegen Joe Louis am 30. August 1937 |
Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 17:00 | Le cinq à six des jeunes Übernahme der Kinderstunde der Télèvision de la Suisse Romande, in französischer Sprache (– 18:15 Uhr) |
| 19:00 | Nachrichten |
| 19:05 | Die Antenne |
| Anschließend Tele-Spot | |
| 19:25 | Expedition ins Unbekannte Heute: Das Wrack der Haie |
| Anschließend Tele-Spot / Programmvorschau | |
| 20:00 | Tagesschau |
| Anschließend Tour de Suisse Bericht von der 4. Etappe Lugano–Zug | |
| Anschließend Tele-Spot | |
| 20:25 | Rendezvous am Rhein Eine Unterhaltungssendung in Zusammenarbeit mit dem Französischen und Deutschen Fernsehen In Basel am Dreiländereck treffen sich populäre Interpreten und Orchester der leichten Muse aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz Mitwirkende: Jaqueline Boyer, Heidi Brühl, Dominique, Mireille Mathieu, Gus Backus, Claude Francois, Jo Roland, Henry Salvador, The 5 Dops, The Gentlemen, Basler Fasnachtsclique Harlekin, bekannte Sportler und viele andere |
| 21:25 | Prisma Sendung für Unvoreingenommene Leitung: Hans O. Staub |
| 22:25 | Tagesschau Spätausgabe |
| 22:35 | Plauderei am Tagesende Es spricht Fritz Tanner |
| Anschließend Programmvorschau |
| Mi, 15. Juni 1966 ◀ 1966 ▶ Fr, 17. Juni 1966 |


