Do, 16. Juni 1966

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Mi, 15. Juni 1966   ◀                 1966                 ▶   Fr, 17. Juni 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

07:45 Farbfernseh-Versuchssendungen
– 09:45 Uhr

Vormittagsprogramm von ARD und ZDF
nur über die Fernsehsender des NDR mit RB, Meißner (HR), Kreuzberg/Rhön und Ochsenkopf/Fichtelgebirge (BR)
 10:00 Nachrichten
 10:05 Tagesschau
Wiederholung vom Vorabend
 10:20 Der Sportspiegel
ZDF-Wiederholung vom Dienstag
 10:50 Die Fernseh-Elternschule
Heute: Wer einmal lügt ...?
 11:20 Behaglich wohnen muss nicht teuer sein
 11:30 Die Drehscheibe
 12:00 Das aktuelle Magazin
– 13:30 Uhr

SR
 12:30 Im Dreieck
Eine Sendung für Schichtarbeiter im Montandreieck in deutscher und französischer Sprache (– 13:30 Uhr)

14:30 Nachrichten der Tagesschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
14:35 Royal Ascot
Traditioneller Höhepunkt: Tag des Goldpokals
Sprecher: Heinz Eil
Eine Eurovisionssendung des Britischen Fernsehens BBC aus Ascot
16:45 Spaß muss sein
Die lustige Flimmerkiste
Charlie Chaplin zeigt in "Charlie als Champion", dass ein Hufeisen wirklich Glück bringt, wenn man es als Boxer ganz naiv mit in den Ring nimmt und den verdutzten Gegner damit k.o. schlägt (Kinderstunde für alle / WDR)
17:00 Die Fahrt nach Tankinivi (2)
Marionetten auf abenteuerlicher Reise
Nach langer Irrfahrt erreichen die Marionetten die Insel. Auf Tankinivi soll es Gold und Edelsteine geben. Doch bevor sie landen können, werden sie von Piraten überfallen. Retter in der Not ist der gutmütige Walfisch Leopold ...
ARD-Erstsendung: 2. Februar 1965 (Kinderstunde für alle / WDR)
17:30 Der Junge vom Tanasee
(Kinderstunde für alle / WDR)
Anmerkung: Nach anderen Angaben lief eine weitere Folge "Vilma und King", in der Großvater, auf Besuch, bei den Bohrungen nach Öl auf Wasser stößt. Wasser wird auf der Farm ebendso dringend benötigt ...
18:00 Nachrichten der Tagesschau
Alle Sender außer BR (– 18:05 Uhr)

NDR/RB
 18:05 Berichte vom Tage
 18:16 Die Nordschau
Heute: Es geht ums Geld
 18:50 Das Sandmännchen
 19:00 Berichte vom Tage
 19:21 Physik in der Arena
Gesetze der Artistik
 19:59 Programmhinweise

WDR
 18:05 5 nach 6
Adam kocht selbst
 18:30 Hier und Heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:10 Die schweigende Stadt
 19:40 Ballade
Wolfgang Kieling spricht den Monolog des Marquis Posa aus Schillers "Don Carlos"

HR
 18:05 Programmhinweise
 18:10 Die Abenteuer des Hiram Holiday
Hiram besichtigt den größten Diamanten der Welt, den sogenannten Stern von Shahbandar ...
 18:40 Das Sandmännchen
 18:50 Die Hessenschau
 19:10 Drei Sterne
Heute: Zwei Rivalen schließen Frieden
Zwei Brüder sind in dasselbe Mädchen verliebt. Man will sich duellieren, aber ein gutes Mittagessen rettet die Situation ...
 19:50 Heute in Hessen

SR
 18:05 Aktuelles von hüben und drüben
 18:15 Drei und Paris
 18:30 Das Sandmännchen
 18:35 Boso, der Clown
 18:45 Die letzte Hoffnung
Heute: Frank und Gene Westover
 19:20 Mosaik
 19:45 Aktueller Bericht

SDR/SWF
 18:05 Mutter ist die Allerbeste
Heute: Die Operation
Dr. Stone operiert einen kleinen Patienten, der mit dem Tod kämpft. Zu Hause verschweigt er seine Sorgen, und die Kinder bestürmen ihn mit Belanglosigkeiten ... (Wh.)
 18:40 Die Abendschau / Blick ins Land
 19:10 Das Sandmännchen
 19:20 Südwest-Magazin
Konstanz steht im Mittelpunkt der heutigen Ausgabe der Sendung für den Rätselfreund von Dieter Pröttel mit Bill Ramsey
 19:54 Nachrichten
aus Baden-Württemberg bzw. Rheinland-Pfalz

BR
 18:25 Nachrichten
 18:35 Sag die Wahrheit!
Im Rateteam bei Guido Baumann: Lilian Westphal, Petra Schürmann, Dr. Hans Stotz und Dr. Kreile, zu erraten gilt es heute einen "Bauführer für Straßentunnelbau" und eine "Akkordeon-Solistin"
 19:05 Nachrichten und aktuelle Viertelstunde
 19:25 Die Münchner Abendschau
Heute: Zum Zeitgeschehen

20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Sie küßten und sie schlugen ihn
Frz. Spielfilm (1959) von Francois Truffaut
Gong 24/1966: Französischer Film (1959), der die Aufmerksamkeit der Erwachsenen auf die Erziehung der Jugend lenken will. Etwa ab 16
TV Hören & Sehen 24/1966: Truffauts Film klagt nicht an und verteidigt nichts. Er gestaltet ein Schicksal, ohne sentimental zu werden. Truffauts Kameramann Henri Decaë erreicht in diesem Film einen bisher kaum übertroffenen Realismus
Vom Deutschen Fernsehen aus Köln Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
21:50 Menschen in Ostberlin
Ein Bericht von Michael Blackwood
Der Beitrag des US-Teams, das schon Walter Ulbricht auf der Ostseewoche gefilmt hat, zeigt unverstellt das Privatleben zweier Ostberliner an einem Wochenende. Sie ist Ingenieurin, er Vorarbeiter, die Schauplätze sind das Kabelwerk Oberspree, ihre Wohnungen, die Rennbahn Hoppegarten und eine Party im kleinen Kreis. Den West-Zuschauern wird damit erstmals ein intimer Einblick in die Lebensverhältnisse und die Lebensweise der "Normalbürger" Mitteldeutschlands geboten, sie können sich ein Urteil darüber bilden, was das Leben drüben von dem hier unterscheidet und was im Grunde genommen gleich geblieben ist. Ein Bericht, scheinbar ohne Politik, und doch ein Beitrag zu dem wichtigsten Problem des geteilten Deutschland: dem menschlichen Zusammenhalt (ab 14 / WDR)
22:30 Tagesschau
Das Wetter morgen
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
Anschließend
Kommentar

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

18:10 Nachrichten
Anschließend
Wetterbericht
18:20 Die Drehscheibe
Ein Magazin zum Feierabend
In einer Außenübertragung aus dem Duisburger Hafen singt Heino Conti "Das ist das Seemannslos"
18:55 Das kleine Fernsehspiel: Start einer neuen Reihe
Eine französische Ehe
Heute: Eva und Adam
Von Nicole de Buron mit Daniel Gélin (Monsieur), Micheline Presle (Madame) und anderen, Regie: Jean Becker
Hörzu 24/1966: Wer bleibt Sieger: Adam oder Eva? Eine kleine Auseinandersetzung soll es hin und wieder auch hierzulande bei Eheleuten geben. Ob es dabei allerdings so temperamentvoll zugeht wie bei unseren Nachbarn jenseits des Rheins, ist fraglich. Heute und an den nächsten zwölf Donnerstagen gewähren Adam und Eva als französisches Musterehepaar dem deutschen Fernseh-Publikum einen Blick in ihren bewegten Ehe-Alltag (ab 14)
19:27 Mainzelmännchen-Kapriolen und Wetter
19:30 Heute
Nachrichten, Themen des Tages
20:00 Der goldene Schuß
Ein großes Tele-Armbrustschießen mit Lou van Burg, Schützen am Fernsehgerät und vielen Künstlern, den Assistentinnen Christine, Priska und Susanne, als Gast vorgesehen Connie Francis mit ihrem neuesten Schlager "Lass mich gehn", ihr erster Auftritt in der Bundesrepublik seit drei Jahren
Es spielt das Orchester Max Greger, Szenenbild: Heinz Brendel, Produktion: Werner Schmid und Hannes Schmid, Regie: Kurt Ulrich
Übertragung aus der Deutschlandhalle Berlin
Auch in der 15. Ausgabe geht es wieder um gute Treffer, die dem Gewinner das begehrte Gold einbringen. Diesmal geht es aber auch um Silber. Um einen silbernen Pokal nämlich, den die Schmid-Productions gestiftet hat. Allerdings werden den Pokal nicht die üblichen Kandidaten gewinnen können, darum kämpfen die Tele-Armbrust-Landesmeister von Holland, Frankreich, Österreich, Schweiz, England, Dänemark, Belgien, Deutschland und Italien. Dieser Wettkampf ist die Attraktion der Sendung
Hörzu 27/1966 schrieb in ihrer Kritik: Nett die Idee, bei Lou van Burgs "Goldenem Schuß" Geld für ein Paul-Simmel-Denkmal zu sammeln
Hörzu 28/1966, Leserbrief: Es muss einmal gesagt werden: Lou van Burg ist und bleibt der Star in dieser Sendung, und das 1 1/2 Stunden lang. Er versteht es immer wieder, mit seinem Charme die Sendung interessant zu gestalten (ab 14)
Anschließend
Kurznachrichten
21:30 Das Deutschlandgespräch
Leitung: Wolf Dietrich
22:30 Heute
Nachrichten, Wetter, Themen des Tages
22:55 Sonderurlaub
Fernsehspiel von Gerd Oelschlegel, Personen und Darsteller: Rolf Scheller (Fritz Wepper), Frau Scheller (Mila Kopp), Vater Scheller (Wolfgang Schirlitz), Renate (Hilde Ziegler), Lehrer Zinner (Heinz Weiß), Rossmann (Gerhard Just), Major (Herwig Walter), 1. Unteroffizier (Helmut Kempken), Berger (Hartmut Hinrichs), Maler (Wilmut Borell), Wirt (Helmut Brasch), Stinnemann (Theo Frisch-Gerlach), Szenenbild: Rolf Zehetbauer, Regie: Rainer Erler
Volkspolizist Rolf Scheller erschießt während seines Einsatzes an der Berliner Mauer einen Flüchtling und erhält daraufhin wie in solchen Fällen üblich Sonderurlaub. Ereignisse wie dieses gehören zum traurigen Alltag des geteilten Deutschlands, fast täglich müssen Menschen auf ihrem Weg in die Freiheit ihr Leben lassen. Scheller kommt mit seiner Tat, dem Widerspruch zwischen Pflichterfüllung und Menschlichkeit, nicht zurecht, gerät in einer verzweifelte Gewissensnot ...
ZDF-Erstsendung: 17. Juni 1963
Gong 24/1966: Unpathetische Darstellung ohne billige politische Propaganda, doch etwas schablonenhaft in der Figurenzeichnung. Sorgfältige Inszenierung. Eher ab 16 (– gegen 00:00 Uhr)

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sendepause vom 4. April bis 4. September 1966

West 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

13:00 Ein Tag = Eine Stunde
Aus den WDR-Regionalprogrammen
14:00 Programmhinweise
19:00 Programmhinweise
19:10 Nachrichten aus Nordrhein-Westfalen
19:15 Hierzulande – Heutzutage
Prisma des Westens: Fragezeichen / Kommentar "Für und Wider"
19:50 Ihre Heimat – Unsere Heimat
Für türkische Gastarbeiter
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Einführung in die Soziologie (6)
Von Hans Paul Bahrdt
Heute: Wandlungen der Familie
Prof. Bahrdt analysiert die bisherigen soziologischen Forschungsergebnisse und das statistische Material über die Familie
20:45 Benvenuti in Italia (24)
Italienisch für Anfänger mit Ima Agustoni
Heute: Beim Augenarzt (Wh.)
Anschließend
Programmhinweise

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:30 Schreiben Sie schneller (22)
Stenografie mit Walter Klein
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Augenzeugen berichten
Die Wahrheit über den Fall Cicero
Eine Dokumentation von Hans Ulrich Reichert
Der "Fall Cicero" gilt als die "größte Spionageaffäre des Zweiten Weltkriegs". Es gibt nur zwei Augenzeugen: den damals zuständigen Attaché der Deutschen Botschaft in Ankara Ludwig C. Moyzisch und den "größten Spion" selbst: Elyesa Bazna, genannt "Cicero". Aus ihren teils widersprüchlichen Aussagen versucht sie Sendung, die "Wahrheit über den Fall Cicero" herauszukristallisieren
ARD-Erstsendung: 23. März 1964
21:15 Nachrichten aus Hessen
21:20 Politisches Tagebuch
Berichte, Informationen und Pressestimmen aus Hessen (– 21:50 Uhr)

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

08:50 Schulfernsehen
Gewässerschutz
Erste Wiederholung (– 9:15 Uhr)
19:00 Kursprogramm
Französisch im Fernsehen (36)
Ein Konversationskurs mit dem Sprachfilm des Französischen Fernsehens (Wh.)
19:30 Der kulturpolitische Bericht
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Kulturelles Studienprogramm
Horizonte
Ein europäisches Kulturmagazin, präsentiert von Kurt Hoffmann
21:15 Chronik
Nachrichten und Information
21:30 Repetitorium
Formen des Lebendigen (10)
Eine biologische Vorlesung von Professor Adolf Portmann
Heute: Weltbeziehung und Innerlichkeit
Wiederholung von gestern
22:00 Repetitorium
Der menschliche Körper (10)
Wege zur Erforschung des Menschen mit Professor Hans Schäfer
Heute: Die natürliche Bewegung (– 22:30 Uhr)

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

09:50 Medizin nach Noten
10:00 Aktuelle Kamera
10:20 Schlager-Wettbewerb 1966
Wiederholung von gestern
11:30 Mit Zikmund und Hanzelka durch Asien (23)
Heute: "Versuchen Sie's mal mit Stäbchen!"
Wiederholung von gestern
12:10 Opernprobe nach Feierabend
Wiederholung von gestern
12:40 Testsendungen
U.a. von 13:30–14:45 Uhr: "Fahrerflucht" (– 16:25 Uhr)
16:30 Programmvorschau
16:35 Medizin nach Noten
16:45 Ostseestudio Rostock: Kinderfernsehen für Kinder von 12 Jahren an
Abenteuerliche Geschichten von See und Küste
Heute: Jochens Umweg in die Heimat
Redaktion: Ingeborg Kalisch, Regie: Irmgard Köhlert
17:30 Ein Stück blauer Himmel
Jugoslawischer Film, Regie: Toma Janic
18:30 Tausend Tele-Tipps
18:45 Programmvorschau
18:50 Unser Sandmännchen
Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 Alte Bekannte
"Schritte, Sprünge, Pirouetten"
19:25 Das Wetter
19:30 Aktuelle Kamera
19:50 Im Blickpunkt
20:00 Objektiv
Tatsachen – Hintergründe – Kontraste
Redaktion: Fred Lufer
20:40 Die vier Gerechten
Heute: Verfolgungswahn
ZDF-Erstsendung: 15. Juli 1964
21:05 Studio Halle
Der Erbe seiner selbst
Gaunerkomödie von Walter Gilbricht, Personen und Darsteller: Marquis von Gorgonzola, Pächter (Jochen Zimmermann), Anselmo, sein Neffe (Hilmar Baumann), Sanjo, sein Diener (Georg Gellner), Prior (Harry Heßler), Pater (Rolf Colditz), Isabella (Ursula Reise), Lucinde, seine Nichte (Micaëla Kreißler), Pedro, Notar (Wolf Tiessen), Szenenbild: Günther Möller, Kostüme: Babette Koplowitz, Masken: J. Hübner, G. Fillun, Produktionsleitung: Armin Liersch, Aufnahmeleitung: Uta Geitel, Regie: Hilmar Elze
22:15 Aktuelle Kamera
Anschließend
Kommentar

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

11:00 Kurznachrichten
11:03 Schulfernsehen
Frühchristliche Denkmäler in Österreich
Manuskript: Bernhard Liss und Dr. Otto Kamm, Regie: Dr. Otto Kamm (Ab 8. Schulstufe)
12:00 Schulfernsehen
British Life an Literature
John B. Priestley: "Die Conways und ihre Zeit" in englischer Sprache
Manuskript und Präsentation: Prof. Ernst Geiger, Regie: Dr. Jörg A. Eggers (ab 10. Schulstufe)
Anschließend
Kurznachrichten
18:30 Kurznachrichten
18:35 Let's learn English
Unser Fernsehsprachkurs für jung und alt mit Dr. Walter Fangl und Don Richards
Anschließend
Tipp-Revue
18:55 Sportkaleidoskop
Aktuelle Bildberichte, Kommentare, Interviews
Zusammenstellung und Sprecher: Dr. Kurt Jeschko
Heute geht es um den besten und beständigsten Diskuswerfer der Welt Ludvik Dunek
19:23 Für Sie notiert
19:30 Zeit im Bild
19:55 Schaufenster und Kurzfilm-Mosaik
20:15 Wunder der Tierwelt
Von und mit Professor Otto Koenig
Zu sehen sind heute Kolibris, Felsenhähne, Bienenfresser und Zwergohreulen aus Südamerika, die in der Biologischen Station am Wilhelminenberg eingetroffen sind, um sie auf ihre Verhaltensweisen zu prüfen. Außerdem informiert Prof. Koenig die Zuschauer über ein aktuelles Problem: derzeit wird das Gehege von Auerwild, Birkhühnern, Haselhühnern und Großtrappen gesucht und in diesem Zusammenhang wird an die Jäger appelliert, das fortschreitende Abnehmen des Auerwildbestandes zu erforschen
21:00 Ein Phönix zuviel
Von Christopher Fry, deutsch von Hans Feist, mit Christiane Hörbiger (Dynamene), Walther Reyer (Tegeus-Chromis), Carla Hagen (Doto), Musik: Paul Angerer, Regie: Wolfgang Glück
Die schöne Witwe Dynamene ist nach dem Tod ihres über alles geliebten Gemahls eine gebrochen Frau. Verzweifelt hat sie sich an das Grab des Toten zurückgezogen und will selbst nicht mehr weiterleben. Auch die Einwände der resoluten Dienerin Doto, sie sei immer noch schön und begehrenswert und fände sicher einen anderen Mann, ebenso kühn, tapfer und schön wie der Verstorbene, helfen nichts. Eines Tages erscheint der Soldat Tegeus, der sich ehrfürchtig und anständig den Frauen nähert. Er, der eigentlich einen Galgen und den Aufgehängten bewachen sollte, verliebt sich in die schöne Dynamene ...
Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb zur Ausstrahlung: Dieses Spiel [...] ist eine moderne poetische Version des antiken Schwanks über die Witwe von Ephesus, die aus der völligen Resignation zur totalen Lebensbejahung zurückfindet. In seinem charmanten, nur scheinbar frivolen Einakter gestaltet Christopher Fry das alte Thema, das Lessing auf eine Lustspiel verwenden wollte und über das Cocteau eine Miniaturkomödie geschrieben hat, auf eine ebenso kühne wie anmutige Weise neu. Die Fröhlichkeit überwindet die Trauer, das Leben besiegt den Tod. Die Inszenierung des Österreichischen Fernsehens (nach längerer Pause wieder einmal eine Fernsehspieleigenproduktion) ist bemüht, dieses Element einer poetischen Heiterkeit szenisch zum Ereignis werden zu lassen
Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 17.06.1966: "Die Fröhlichkeit ist zu lange auf der Seite des Teufels gewesen – und so ist eine der wichtigsten Forderungen der Zeit, sie zurückzugewinnen", schrieb Christopher Fry einmal. Kein anderes seiner Theaterstücke ist eine so schöne Illustration dieses optimistischen Programms wie "Ein Phönix zuviel". Hier geht Fry mit der unbesiegbaren Waffe des Lebens, eben mit der Fröhlichkeit, gegen alles an, was des sogenannten Teufels ist, und gegen das Dunkelste überhaupt, von dem die Farben unseres Lebens bedroht sind: gegen den Tod. Die Fröhlichkeit dieses Stücks ist nicht allein die der Aussage oder der Handlung, sondern auch eine der Sprache, die graziös, schwingend, leicht ist und überlegen, leise lachend. Man kann nun, zumal das Ganze im historischen Milieu spielt, alles Äußere nur stilisieren und es, mit einem kleinen Anflug von absurdem, schwarzem Humor, sozusagen modern inszenieren, könnte man. Vielleicht auch könnte man die Bilder der Sprache ein wenig ironisieren. Wolfgang Glücks Inszenierung ist traditionell, die Dekoration, die Kostüme sind realistisch, nur wenig modernisiert. Das geht bis in die Darstellung: Christiane Hörbiger und Walther Reyer spielten fast klassisches Theater, besonderes Reyer ohne Ironie. Und das stört an vielen Stellen sehr, besonders in jenen, die hinter der Trauer schon das Zukünftige ahnen lassen. Die erste Liebeserklärung allerdings, nachdem sie seine Semmel nimmt, war wunderschön. Herrlich aber Carla Hagen in der Dienerinnenrolle: das ist eine Komikerin von Format
Eine frühere Bearbeitung zeigte die ARD am 19. März 1963
22:10 Zeit im Bild
22:30 Die größten Boxkämpfe des Jahrhunderts (7)
Redaktion: Karl Studynka, Sprecher: Teddy Podgorski
Heute im Programm: der Kampf zwischen Joe Louis und Jack Sharkey am 18. August 1936, zwischen Joe Louis und James J. Braddock am 22. Juni 1937 und der Kampf Tommy Farr gegen Joe Louis am 30. August 1937

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:00 Le cinq à six des jeunes
Übernahme der Kinderstunde der Télèvision de la Suisse Romande, in französischer Sprache (– 18:15 Uhr)
19:00 Nachrichten
19:05 Die Antenne
Anschließend
Tele-Spot
19:25 Expedition ins Unbekannte
Heute: Das Wrack der Haie
Anschließend
Tele-Spot / Programmvorschau
20:00 Tagesschau
Anschließend
Tour de Suisse
Bericht von der 4. Etappe Lugano–Zug
Anschließend
Tele-Spot
20:25 Rendezvous am Rhein
Eine Unterhaltungssendung in Zusammenarbeit mit dem Französischen und Deutschen Fernsehen
In Basel am Dreiländereck treffen sich populäre Interpreten und Orchester der leichten Muse aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz
Mitwirkende: Jaqueline Boyer, Heidi Brühl, Dominique, Mireille Mathieu, Gus Backus, Claude Francois, Jo Roland, Henry Salvador, The 5 Dops, The Gentlemen, Basler Fasnachtsclique Harlekin, bekannte Sportler und viele andere
21:25 Prisma
Sendung für Unvoreingenommene
Leitung: Hans O. Staub
22:25 Tagesschau
Spätausgabe
22:35 Plauderei am Tagesende
Es spricht Fritz Tanner
Anschließend
Programmvorschau

Mi, 15. Juni 1966   ◀                 1966                 ▶   Fr, 17. Juni 1966