Do, 17. Februar 1966

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Mi, 16. Februar 1966   ◀                 1966                 ▶   Fr, 18. Februar 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vormittagsprogramm von ARD und ZDF
Nur über NDR, RB, SFB, Meißner (HR) sowie Kreuzberg und Ochsenkopf (BR)
 10:00 Nachrichten
 10:05 Tagesschau
(Wiederholung)
 10:20 Musik in der hunderttürmigen Stadt
Ein Bericht von Hans Stepan
ARD-Erstsendung: 12. Oktober 1965
 11:20 Hätten Sie's gewusst?
Ein Fragespiel mit Heinz Maegerlein
Anmerkung: Nach anderen Angaben: "Was bin ich" mit Robert Lembke
 12:00 Das aktuelle Magazin
– 13:30

SR
 12:30 Im Dreieck
Eine Sendung für Schichtarbeiter im Montandreieck in deutscher und französischer Sprache (– 13:30 Uhr)

16:45 Flucht über die Pyrenäen
Ein Spielfilm für Kinder
Französische Dorfbewohner flüchten über die Pyrenäen,
als sie während der Regierungszeit Napoleons
zu Zwangsarbeit verpflichtet werden sollen.
Dabei werden sie von ihren Kindern getrennt.
Diesen gelingt es, die Verfolger irrezuführen.
So gelangen schließlich Kinder und Erwachsene
wohlbehalten nach Spanien. (Kinderstunde etwa ab 12 / NDR)
18:00 Nachrichten der Tagesschau
(Alle Sender außer Bayerischer Rundfunk, bis 18:05)

NDR/RB
 18:05 Berichte vom Tage
 18:16 Die Nordschau
Heute: Kulturspiegel aus Norddeutschland
 18:50 Das Sandmännchen
 19:00 Nachrichten der Tagesschau
 19:03 Berichte vom Tage
 19:21 Gertrud Stranitzki
Heute: Wer zuerst kommt, parkt zuerst
 19:59 Programmhinweise

WDR
 18:05 5 nach 6
Buntes Allerlei
 18:30 Hier und Heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:10 Drei Sterne
Heute: Der König und der arme Bauer
 19:40 Ballade
Zum 110. Todestag von Heinrich Heine

HR
 18:10 Die seltsamen Methoden
des Franz Josef Wanninger
Filmfolge: "Ballgeflüster"
Während eines Balles wird ein kostbares Halsband gestohlen ... Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
 18:40 Sandmännchen
 18:50 Die Hessenschau
 19:10 Nachrichten
 19:15 Die große Hoffnung
Fernsehspiel mit Toni Sailer als jungem Lehrer in Tauernbach, der alle Chancen hat, österreichisches Ski-Ass zu werden ...
 19:50 Heute in Hessen

SR
 18:05 Aktuelles von hüben und drüben
 18:15 Französischer Bilderbogen
 18:30 Das Sandmännchen
 18:35 Boso, der Clown
 18:45 Der Nachtkurier meldet ...
Heute: 3000 Dollar Finderlohn
 19:30 Mosaik
 19:45 Aktueller Bericht

SDR/SWF
 18:05 Schmuggel am Doi Tong Ching
Trotz Verbot und strenger Strafen blüht der Opiumschmuggel (Wh.)
 18:40 Die Abendschau / Nur SWF-Studio Mainz: Blick ins Land
 19:10 Sandmännchen
 19:20 Sag die Wahrheit
Ratespiel
 19:54 Nachrichten aus Baden-Württemberg / Nur SWF-Studio Mainz: Nachrichten aus Rheinland-Pfalz

BR
 18:25 Nachrichten
 18:35 Tiere und Trommeln
Filmfolge: "Aktion Nashorn o. k."
Im Umfolosi-Reservat lebten noch vor kurzem zweihundert Breitmaulnashörner im Gebiet eines Einheimischenstammes, der Wildschutz und Jagdverbote ignorierte. Die Regierung in Pretoria ordnete eine Umsiedlung der seltenen Tiere an – ein problematisches Unternehmen. Ein Veterinär entwickelte eine "Schlaf- und Vergessenheitsdroge", die den cholerischen Kolossen durch einen "Spritzenschuss" aus einem Spezialgewehr verpasst wurde. So ließ sich das stillgelegte Großwild in Kisten verladen und in seine neuen Heimat, das Hluhluwe-Park transportieren
 19:05 Nachrichten und aktuelle Viertelstunde
 19:25 Die Münchner Abendschau
Heute: Zum Zeitgeschehen

20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Unsichtbares
sichtbar gemacht
Dokumentarbericht von Ernst von Khuon
Elektronen- und Ionenmikroskope erschließen den Wissenschaftlern
die Welt kleinster Lebewesen, zeigen ihnen sogar die Bausteine der Materie.
Durch Zeitlupe und Zeitraffer werden Vorgänge,
die unendlich schnell oder sehr langsam vor sich gehen,
sichtbar gemacht.
Das Hamburger Abendblatt schrieb am 18.02.1966: Wer bereit ist, Wunder zu erleben, der hat in dieser Sendung Unvergleichbares gesehen. Wunderbares im wahrsten Sinne des Wortes! Was Ernst von Khuon (dessen Sendungen sich schon immer als besonders gut, interessant und lehrreich ausgewiesen haben) hier gezeigt hat, kann man nur als Brillantfeuerwerk bezeichnen. In einmalig faszinierenden und technisch perfekten Filmstreifen konnte man einen Blick in ungeahnte Welten werfen, die kleinsten Teile der Materie, die Atome, in Aktion beobachten, unvorstellbar schnell ablaufende Vorgänge langsam betrachten. Das stärkste Erlebnis dabei ist jedoch, zu erkennen, dass die Welt in ihren uns normalerweise verschlossenen Bezirken unglaublich schön und voller Zauber ist. Eine hervorragende Sendung
Hörzu 11/1966, Leserbriefe: Was uns Ernst von Khuon in dieser Sendung zeigte, gehörte zum Eindrucksvollsten, was ich jemals auf dem Bildschirm gesehen habe. Fotos von wahrhaft atemberaubender Schönheit; – ... ein Erlebnis! Müsste unbedingt wiederholt werden, damit man Freunde und Bekannte, die es versäumten, darauf aufmerksam machen kann (SWF)
21:00 Der Scheiterhaufen
Schauspiel von August Strindberg
Deutsch von Willi Reich
Personen:
Elise, eine Witwe..................Ehmi Bessel
Frederik, ihr Sohn.................Knut Hinz
Gerda, ihre Tochter...................Witta Pohl
Axel, Gerdas Gatte...............Siegurd Fitzek
Margret, Wirtschafterin.............Grete Binter
Szenenbild: Helmut Nentwig
Regie: Siegmar Schneider
Elise ist nie eine gute Mutter und Ehefrau gewesen. Ihre Kinder ließ sie frieren und hungern, ihren Mann hat sie in den Tod getrieben. Geliebt hat Elise immer nur sich selbst, höchstens noch Schwiegersohn Axel, mit dem sie ein Verhältnis hatte, bevor er Gerda geheiratet hat. Als den Kindern klar wird, wer für die Hölle ihrer Kindheit verantwortlich ist, naht der Tag der Abrechnung für Elise. Während sich Gerda dem Furchtbaren nicht gewachsen sieht, beschließt der trunksüchtig gewordene Sohn Frederik zu handeln ...
Für die Rolle der Wirtschafterin war möglicherweise auch Ilde Overhoff vorgesehen. Strindberg schrieb das Kammerspiel 1907 für sein "intimes Theater", das im selben Jahr in Stockholm eröffnet wurde
Bild + Funk 7/1966: In dem 1944 in Paris uraufgeführten Schauspiel von Jean-Paul Sartre "Geschlossene Gesellschaft" steht der Satz: "Die Hölle, das sind die anderen." Der schwedische Dichter August Strindberg (1849–1912) hat wenige Jahre vor seinem Tod vier Kammerspiele geschrieben, in denen schon ähnliche Erfahrungen Gestalt gewonnen haben. Auch der "Scheiterhaufen" von Strindberg ist eine Art "geschlossene Gesellschaft", eine Hölle, die im Bürgerhaus lebendig ist. Strindberg hat wie kein anderer zuvor die Abgründe menschlichen Wesens aufgedeckt, in denen die Schuld des einzelnen ebenso greifbar wird wie die seiner Mitmenschen. Der Dichter selber bezeichnet den Grundton seines Spätwerkes als schwarz. Entsprechend schonungslos fällt auch seine Abrechnung mit den Menschen untereinander aus. Einer zerbricht am anderen und reißt durch seine Verzweiflungstat Unschuldige mit ins Verderben. Im "Scheiterhaufen", in dem eine Mutter gegen ihre Kinder steht, verschlingt das Feuer alle und lässt zu Asche werden, was sich in furchtbaren Kämpfen und Leidenschaften aufbäumte
Gong 7/1966: Düsteres Schauspiel des schwedischen Schriftstellers. Die abgrundtiefe Niedertracht einer Frau verursacht den Untergang ihrer Familie. Der Autor nannte den Grundton seines Spätwerks "schwarz". Die knappe Form und die genaue Komposition des intimen, übersichtlichen und auf wenig Personen beschränkten, aber dadurch um so eindringlicheren Kammerspiels entspricht einer spezifischen Seite der Bedingungen und Möglichkeiten des Fernsehspiels. Für Erwachsene
Das Hamburger Abendblatt schrieb am 18.02.1966: Die Tyrannei einer egoistischen Mutter. Das Ausgeliefertsein, die Wehrlosigkeit ihrer Kinder. Und als grausame Folge ihre Unfähigkeit, das Schicksal selber in die Hand zu nehmen. Strindberg schildert die schmerzliche Phase des Erkennens von der wahren Person der Eltern, die jeder Mensch erlebt. Eltern sind Schicksal für ihre Kinder. Eine Erkenntnis, die dieses Stück nicht altern ließ, psychologisch genau bis in die Redensarten der Mutter, die man alle kennt. Psychologisch gut auch Regie und Darstellung, besonders aber die Fotografie: Die Aufnahmen erinnern an frühe, dickpappige Fotos, von denen uns ernste, in sich gefangene Menschen entgegenblicken. Ergreifend das Spiel der Geschwister (Knut Hinz, Witta Pohl)
Gong 10/1966 schrieb in seiner Kritik: Strindbergs Spätwerk war in einer Fernsehinszenierung Siegmar Schneiders zu sehen. Da der Autor sein Kammerspiel als "schwarzes Stück" deklarierte, ließ der Regisseur den Bildschirm weitgehend im Dunklen, die Schwärze herrschte vor, aus der die Figuren sich abhoben. Ehmi Bessel spielte die niederträchtige Mutter, die Inkarnation des Bösen im höllischen Familienleben, das hier vorgeführt wird. Sie tat es mit mildem Gleichmut, sie überzog niemals die schwierige Rolle. Knut Hinz (Sohn von Ehmi Bessel und Werner Hinz) war der Sohn Frederik; der junge Schauspieler bot wie Witta Pohl, die uns an Cordula Trantow erinnerte, eine beachtliche Talentprobe. Der Nachwuchs ist respektabel. Den kaltherzigen Schwiegersohn verkörperte Siegurd Fitzek etwas zu kabarettistisch. Wichtig war die Aufführung nicht. Sie gab nur einigen Schauspielern dankbare Rollen
Hörzu 11/1966, Leserbrief: Ich weiß nicht, ob Strindberg dieses Stück zu seinen gelungensten Werken zählte. Mir wollte es jedenfalls nicht gelingen, daran Geschmack zu finden. Die Charaktere waren einfach zu konstruiert und nicht echt (SWF)
22:10 Familienalbum der Weltgeschichte:
Napoleon und Eugénie
4. Folge: "Des Adlers letzter Flug"
Manuskript: Felix von Schumacher
Musik: Jacques Offenbach
Regie: Niklaus Gessner
Napoleon III. siegte im Krimkrieg (1854 bis 1856) über Russland,
im italienischen Krieg von 1859 über Österreich.
Seine erste Niederlage erlitt er in Mexiko: Seine Truppen,
die dort Kaiser Maximilian schützen sollten, wurden von Revolutionären besiegt.
Im deutsch-französischen Krieg musste sich Napoleon 1870 ergeben,
1871 ging er ins Exil.
Eine Gemeinschaftsproduktion des Österreichischen, Schweizerischen und Bayerischen Rundfunks
Das Hamburger Abendblatt schrieb am 18.02.1966: Wenn es sich um ein Familienalbum der Weltgeschichte handeln soll, dann muss man zugeben, dass das Familiäre, wenigstens in dieser Folge, entschieden zu kurz kam. Es ist ein schwieriges Unterfangen, Geschichte im Galoppschritt von 30-Minuten-Sendungen darzustellen. Dazu in zeitgenössischen Motiven. Wer wirklich interessiert daran ist, der nehme besser ein gedrucktes Buch zur Hand
Hörzu 11/1966, Leserbrief: In dieser Sendung beglückte uns das Fernsehen mit einer interessanten Entdeckung. Wir mussten da – sogar akustisch unterstrichen – vernehmen, dass es im Kriege 1870/71 schon Maschinengewehre gab, obwohl sie erst etwas 20 Jahre später erfunden wurden (ab 16 / BR)
22:40 Tagesschau
Das Wetter morgen
anschl. Kommentar
22:55 Nordische Ski-Weltmeisterschaften
30-km-Langlauf
Ein Filmbericht aus Oslo Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:30 Nordische
Ski-Weltmeisterschaften
30-km Langlauf
Aufzeichnung einer Eurovisionssendung
des Norwegischen Fernsehens aus Oslo
Sprecher: Harry Valérien Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
18:05 Wintersport-Wetter
18:10 Nachrichten – Wetter
18:20 Die Drehscheibe
Ein Magazin zum Feierabend
Jim Edward Brown mit
"Schöne Mädchen können nicht treu sein"
und andere Beiträge Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
18:55 Das kleine Fernsehspiel:
Kleiner Hund ganz groß
Von Frank Gabrielson
Personen:
Professor Franz.......................Ed Wynn
Madame Schmidt.........Barbara Morrison
Maestro Tallavalli.......Fortunio Bonanova
Dr. Haegendorff.....................Sig Ruman
Arzt..........................................Fritz Feld
und andere
Regie: Mitch Leisen
Prof. Franz, Flötist an der Oper, besitzt einen Hund namens Linda, der so musikalisch ist, dass er zum Wunder des Jahrhunderts erklärt wird. Doch eines Tages passiert dem Tier etwas recht "Hündisches" ... (ab 14)
19:27 Der Wetterbericht
19:30 Heute
Nachrichten; Themen des Tages
20:00 Vergißmeinnicht
Großes Fernseh-Quiz um Postleitzahlen
Eine öffentliche Veranstaltung von und mit Peter Frankenfeld
Es spiel das Orchester Kurt Henkels
Regie: Alexander Arnz
In der letzten Sendung am 30. Dezember hat Peter Frankenfeld einige Male versucht, einen bestimmten Witz zu erzählen. Es ging dabei um einen Bayern, der mit der Eisenbahn fuhr. Doch der Quizmaster kam über den Anfang nicht hinaus, weil immer wieder etwas dazwischen kam. Auf Anfrage hat Frankenfeld nun hoch und heilig gelobt, den Witz heute fertig zu erzählen. Noch etwas gibt es zur letzten Sendung anzumerken: spontan stellte einer der Gewinner einen Teil des gewonnenen Betrags der "Aktion Sorgenkind" zur Verfügung. Es war das erste Mal, wie Peter Frankenfeld versicherte, dass einer der Glücklichen durch eine solche Geste seine Verbundenheit mit den "Sorgenkindern", denen doch die Sendung gilt, bewies
Hörzu 11/1966, Leserbriefe: Die bisher schwächte Sendung. Welcher "neue Besen" hat denn da Regie geführt? Originellster "Höhepunkt" war die "Skatecke" der Gewinner; – Wie kann Peter Frankenfeld die Gewinner nach ihrer Adresse fragen, wo man doch heute schon Menschen wegen lumpiger 5 Mark totgeschlagen hat; – Am Schluss brachte Herr Frankenfeld auch noch die Ansagerin Frl. Voncampe in Verlegenheit. Trotz ihres Einspruchs zog er den Tisch weg, hinter dem sie saß, und brachte damit ihre Skihose und Skischuhe ins Bild. Ein Kavalier hätte das bestimmt nicht getan, Antwort HÖR ZU-Redaktion: Frl. Voncampe hält Peter Frankenfeld trotzdem für einen Kavalier. Denn diese kleine Einlage war natürlich vorher abgesprochen
Hörzu 11/1966 schrieb in ihrer Rubrik "Bummel durch die Studios": Eine Lawine brachte Peter Frankenfeld bei der letzten "Vergißmeinnicht"-Sendung ins Rollen. Er hatte Schlagersängerin Heidi Brühl neben dem obligaten Blumenstrauß auch noch eine Dose Spargel überreicht, weil sie dieses edle Gemüse besonders schätzt. Noch während der Sendung riefen die ersten Zuschauer an und ließen sich Heidis Adresse in Rom geben. Einige Spargelpakete sollen inzwischen schon eingetroffen sein Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
21:30 Aktion Sorgenkind
Bilanz der guten Taten
anschl. Kurznachrichten
21:45 Journalisten fragen – Politiker antworten
Gesprächsteilnehmer: Paul Lücke (CDU), Prof. Carlo Schmid (SPD), Thomas Dehler (FPD) und Dr. Maria Probst (CSU)
Das Hamburger Abendblatt schrieb am 18.02.1966: Der bevorstehende Wechsel im CDU-Bundesvorstand war diesmal Anlass zur Diskussion des Problems der Ämterhäufung. Bundestagsvizepräsident Prof. Schmid vertrat die Ansicht, es komme auf die Situation und die Person an, ob Parteivorsitz und Kanzleramt in einer Hand liegen sollten. Die Bundestagsvizepräsidentin Maria Probst hingegen sprach sich für eine strickte Ämtertrennung aus. Bundestagsvizepräsident Dr. Dehler meinte, es seine ideale Lösung, wenn Parteivorsitz und Fraktionsvorsitz in einer Hand lägen. Innenminister Lücke gab zu bedenken, dass die bevorstehende Wahl Dr. Barzels zum stellvertretenden CDU-Vorsitzenden für ihn als den jetzigen Fraktionsvorsitzenden einen erheblichen Machtzuwachs bedeute. Nach Äußerungen aller Gesprächsteilnehmer scheint eine Regierungsumbildung nicht unmittelbar bevorzustehen. – Warum diese hochpolitische Sendung mit einer Karnevalseinleitung versehen werden musste, ist einem Norddeutschen nicht recht verständlich
22:45 Heute
Nachrichten, Wetter; Themen des Tages
anschl. Wintersport-Wetter
23:15 Nordische
Ski-Weltmeisterschaften
Bericht vom Tage aus Oslo
Gong 12/1966, allgemeiner Leserbrief: Etwas blamabel. Folgende Szene (17.2, gegen 23:30 Uhr, ZDF) sollte Anlass zu einigen grundsätzlichen Überlegungen sein: Der Sportberichter interviewt einen Engländer, der bei einem wichtigen Rennen als Letzter durchs Ziel ging. Der Sportberichter fungierte gleichzeitig als Dolmetscher. Nach der Frage, ob der Engländer nicht daran gedacht habe, das Rennen aufzugeben, und der Antwort des Engländers, er habe sehr wohl vorübergehend daran gedacht, fragt der Sportberichtet: "And why did'nt you give up?" ("Und warum gaben Sie nicht auf?"). Antwort des Engländers: "Because who gives up once, gives up again!" ("Weil wer einmal aufgibt, wieder aufgeben wird!"). Übersetzung des Berichters: "Er gab nicht auf, weil er eben nicht aufgeben wollte". Diese Unexaktheit in der Übersetzung hatte weder welterschütternde Folgen, noch wird sie irgendjemanden die Freude an Sportberichten trüben. Trotzdem ist sie typisch für viele Berichterstatter. Man zeigt dem erstaunten Zuschauer- und Zuhörerpublikum, was man kann. Und beweist gleichzeitig, dass man eben doch nicht so gut kann, wie man eigentlich sollte, wenn man sich schon fremdsprachig gibt. Zwischen "sprechgewandt" und "sprachgewandt" besteht eben doch ein Unterschied

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Die Kunst Asiens (7)
Eine Sendung von Prof. Dr. Heinrich Lützeler
Heute: Japan – Tempel und Klöster
Wiederholung vom Montag
19:30 Benvenuti in Italia (33)
Italienisch für Anfänger
Wiederholung vom Dienstag
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
Literarische Illustrierte
Redigiert von Ernst Schnabel
20:15 Auf der Lesebühne
Der Prozess Oscar Wilde
Eine Rekonstruktion des Strafverfahrens gegen den Dichter aus den Gerichtsakten von 1894/95 von Reinhard Lettau
21:25 Open end (4)
Eine Gesellschaftssendung mit ungewissem Ausgang
Anschließend
Nachrichten

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:30 Schreiben Sie schneller
Stenografie mit Walter Klein
7. Folge
20:00 Tagesschau – Wetter
20:15 Aus der Welt der Industrie
Heute: "Vorstoß ins Unbekannte"
Die Raumforschung in der Bundesrepublik ist im Vergleich zu anderen Ländern noch in den Kinderschuhen. Sie wird vor allem durch zu geringe finanzielle Mittel und Abwanderung deutscher Wissenschaftler erschwert. Wie lässt sich im Hinblick auf diesen Tatbestand die kürzlich von US-Präsident Johnson gewünschte engere Zusammenarbeit zwischen den USA, der Bundesrepublik und anderen europäischen Ländern verwirklichen?
anschl. Diskussion
21:15 Nachrichten aus Hessen
21:20 Politisches Tagebuch
Berichte, Informationen
und Pressestimmen aus Hessen
21:50 Geschichte Hessens
7. Folge
(Sendeschluss: ca. 22:10)

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

08:50 Schulfernsehen
Die Löwin und ihre Jungen
(Erste Wiederholung, bis 09:15)
19:00 Französisch im Fernsehen
Ein Konversationskurs mit dem Sprachfilm
des Französischen Fernsehens
20. Folge
(Wiederholung)
19:30 Der technische Bericht
Mit Egloff Schwaiger
20:00 Tagesschau – Wetter
20:15 Bela Bartok
Leben und Werk
Eine Sendung von Michael Alexandre
Bela Bartok, der 1945 in New York starb,
machte sich nicht nur als Komponist und Volksliedforscher einen Namen,
sondern auch als Klaviervirtuose und Solist.
Von 1899 bis 1903 studierte der gebürtige Ungar in Budapest,
an jener Akademie, die ihn später auch als Professor berief.
1940 emigrierte Bartok als kranker und mittelloser Mann in die USA;
dort schrieb er in seinen letzten Jahren einige seiner besten Kompositionen.
20:45 Suburbia
Amerikanische Vorstädte,
gesehen von André H. Carbe
21:15 Chronik
Nachrichten und Information
21:30 Mozart und die Welt der Oper
Eine Interpretation von Joachim Kaiser
7. Folge: "Ein Verführer und seine Opfer"
(Wiederholung von gestern)
22:15 Europäisches Rokoko
Eine Sendung von Professor Heinrich Lützeler
7. Folge: "Der Lebensstil"
(Wiederholung von gestern, bis 22:30)

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

09:00 Für die Landwirtschaft
Eine nicht alltägliche Hochzeit
7. Folge der Sendereihe "Mehr – besser – billiger"
09:50 Medizin nach Noten
10:00 Aktuelle Kamera
10:20 Nordische Ski-Weltmeisterschaften in Oslo
30-km-Langlauf
Übernahme vom Norwegischen Fernsehen
13:05 Testsendungen
U.a. von 13:30–14:50 Uhr: "Der Teufel vom Mühlenberg" (– 16:45 Uhr)
16:50 Medizin nach Noten
17:00 Kinderfernsehen für Kinder von 8 Jahren an
Von Hunden und Wölfen
Bei Prof. Dathe im Berliner Tierpark
18:05 Ägyptisches Kunsthandwerk
18:30 Tausend Tele-Tipps
18:45 Programmvorschau
18:50 Unser Sandmännchen
Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 Aus der Welt des Verkehrs
Mit Dr. Walter Becker, Meister des Sports
Heute u.a.: Pkw im Examen
19:25 Das Wetter
19:30 Aktuelle Kamera
19:50 Im Blickpunkt
20:00 Prisma
Probleme – Projekte – Personen
20:35 Briefe ohne Absender
Kriminalfernsehspiel von Ulrich Waldner, Dramaturgie: Klaus Jörn, Personen und Darsteller: Inspektor Engström (Gerd Ehlers), Assistent Anheim (Dietmar Richter-Reinick), Chefredakteur Anderson (Wilfried Ortmann), Linda Anderson (Vera Oelschlegel), Alquist, verkommener Schriftsteller (Rudolf Ulrich), Dr. Johannsson, bankrotter Arzt (Horst Friedrich), Dr. Björnsson (Horst Schön), Frau Lundquist (Gaby Jäh) sowie Paula Grünert, Astrid Much, Karl Brenk und Horst Gill, Szenenbild: Günter Broberg, Regie: Werner Röwekamp
In Oresund sind anonyme Drohbriefe im Umlauf. Die Zeitungen drucken den ersten sensationellen Teil und es schlägt die Stunde der Klatschmäuler in der kleinen Stadt. Alle meinen zu wissen, wer für die Briefe verantwortlich ist: der Außenseiter und Querulant Almquist, ein versoffenes Genie. Inspektor Engström ist verärgert über den ganzen Auflauf. Als der junge Modearzt Dr. Björnsson ermordet wird, gerät der anonyme Briefschreiber in Verdacht ...
21:40 Ein trauriger Sonntag
Notizen zu einem kleinen Land von Reszö Seres
Gestaltung: Karl-Eduard von Schnitzler und Karlgerhard Seher
22:10 Aktuelle Kamera
22:25 Bitte, Plätze einnehmen!
Sport aktuell
Mit Berichten von den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

09:30 Kurznachrichten
09:55 Nordische Ski-Weltmeisterschaften in Oslo
30-km-Langlauf
Anschließend
Kurznachrichten
18:30 Kurznachrichten
18:35 Let's learn English
Unser Fernsehsprachkurs für jung und alt mit Dr. Walter Fangl
Anschließend
Tipp-Revue
18:55 Sportkaleidoskop
19:23 Für Sie notiert
19:30 Zeit im Bild
19:55 Schaufenster und Kurzfilm-Mosaik
20:15 Der Fremdenführer von Lissabon
Eine Verwechselungskomödie mit Vico Torriani,
Gunnar Möller, Inge Egger, Mara Lane, Mady Rahl u. a.
Regie: Hans Deppe
Gong 7/1966: Mühsam gebastelte Liebesgeschichte um einen singenden Fremdenführer. Ab 16 Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
21:50 Aus erster Hand
Kritische Kulturgespräche unter der Leitung von Burgtheaterdirektor Prof. Ernst Haeusserman
Heutiges Thema: Ist die Operette tot?
Redaktion: Karl Löbl und Dr. Herbert Nedomansky
22:40 Abendnachrichten
Anschließend
Streiflichter aus Österreich

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

09:35 Nordische Ski-Weltmeisterschaften
Eröffnungszeremonie und 30 km-Langlauf
Sprecher: Martin Furgler
Eurovision aus Oslo (– 12:30 Uhr)
17:00 Le cinq à six des jeunes
Übernahme der Kinderstunde der Télèvision de la Suisse Romande, in französischer Sprache (– 18:15 Uhr)
19:00 Nachrichten
19:05 Die Antenne Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
Anschließend
Tele-Spot
19:25 Expedition ins Unbekannte
Heute: Forschung mit Hindernissen
Anschließend
Tele-Spot / Programmvorschau
20:00 Tagesschau
Anschließend
Tele-Spot
20:20 Dopplet oder nüt
Ein Fragespiel um Steckenpferde Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
21:05 Blick ins Tierreich
Heute: Von kleinen und großen Katzen
21:40 Melodien aus Amerika
Querschnitt durch Western-Musicals,
mit Monika Dahlberg, Hanne Wieder, Barbara Evers, Heinz Friedrich, Carlos Werner, Walter Gross, Bruce Low u. a.
ZDF-Erstsendung: 22. April 1965
22:05 Tagesschau
22:15 Plauderei am Tagesende
Es spricht Fritz Tanner
22:20 Nordische Ski-Weltmeisterschaften
Anschließend
Programmvorschau

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