Do, 21. Januar 1960

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Mi, 20. Januar 1960   ◀                 1960                 ▶   Fr, 22. Januar 1960

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:00 Ein Besuch im Übersee-Museum Bremen
Es führen uns Dr. H. O. Wagner und Dr. Bodo Spranz (– 18:00 Uhr / NWRV Hamburg)

NDR/RB
 18:45 Die Nordschau
 19:25 Sehpferdchen zeigt
Express

SFB
 18:45 Das Telemagazin
 18:55 Das Sandmännchen
Ein Gute-Nacht-Gruß für Kinder
 19:00 Unterhaltungsprogramm des Werbefernsehens
Mexiko-Melodie
In einem mexikanischen Hafen landet das Golgowski-Quartett für ein kleines Gastspiel. Benuto, der Fremdenführer, überredet sie, sich landesüblich einzukleiden und dann "führen" zu lassen. Dabei erleben die Golgowskis allerlei heitere Situationen. Als aber gezahlt werden soll, reicht das Geld nicht aus. Das Quartett muss sich in einer kleinen Privatvorstellung auf dem Marktplatz freisingen, ehe es von Benuto zum Theater geführt wird, in dem die eigentliche Veranstaltung stattfindet ...
 19:30 Berliner Abendschau

WDR
 18:45 Hier und heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:25 Intermezzo
Tick-Tack-Quiz

HR
 19:00 Die Abendschau
 19:25 Zwischen halb und acht
Tick-Tack-Quiz

SR
 19:00 Die Abendschau
 19:25 Bunte Palette
Verschwommenes Glück

SDR/SWF
 19:00 Die Abendschau
 19:25 Werbefernsehen
Musikalische Unterhaltung

BR
 18:45 Die Münchner Abendschau
 19:25 Zwischen halb und acht
Sag die Wahrheit

20:00 Nachrichten und Tagesschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
Leitung: Martin S. Svoboda
20:20 Persönlich vorgestellt: Curd Jürgens
Die Sendung zeigt u.a. Ausschnitte aus "Des Teufels General", "Jakubowski und der Oberst", "Und ewig lockt das Weib", "Duell im Atlantik", "Die Herberge zur sechsten Glückseligkeit", "Auge um Auge", "Bitter war der Sieg", "Der blaue Engel" und ev. aus dem neuen Wernher-von-Braun-Film (NWRV Hamburg)
20:55 Einer von sieben
Fernsehspiel von Gerd Oelschlegel, Personen und Darsteller: Schwedler (Hans Söhnker), Werner (Richard Münch), Frau Werner (Karin Hardt), Thomsen (Benno Sterzenbach), Frau Thomsen (Ethel Reschke), Frau Steinhausen (Solveig Thomas), Altmann (Reinhard Kolldehoff), Simmel (Eduard Marks), Fürbringer (Friedrich Joloff), Ein amerikanischer Soldat (Alfred Jensen), Detektiv (Wilhelm Walter), Hausmädchen (Barbara Tross), Kellner (Herbert Wilk), Kamera: Karlheinz Wüst, Frank A. Banuscher, Josef Lipp, Johannes Jensen, Bildschnitt: Helga Stumpf, Ton: Horst Faahs, Aufnahmeleitung: Gerhard Riedel, Hubert L. Fröhlich, Regieassistenz: J. P. Wesselhöft, Szenenbild: Mathias Matthies, Musik: Siegfried Franz, Regie: John Olden
Das Erbe des Zweiten Weltkriegs und der Nazi-Herrschaft lastet schwer auf vielen Deutschen. In den letzten Tagen des Krieges hat Herr Schwedler seinen Bruder verloren – unter Umständen, die ihn an ein Verbrechen glauben lassen. Vierzehn Jahre später beschließt der Bildhauer, die Umstände aufzuklären, er erhält Unterstützung von Frau Steinhausen. Schwedler macht sich auf, alle Personen, die damals an der vermeintlichen Hinrichtung teilgenommen haben, zu stellen. Doch er stößt auf eine Mauer des Schweigens. Erst im Haus des Steuerberaters Werner, in dem sich sechs ehemalige Kriegskameraden getroffen haben, klärt sich die Angelegenheit ...
Gong 3/1960: Im Verlauf des Stückes wird deutlich, wie sich in verhängnisvoller Weise Befehl, Feigheit und ausweglose Notwendigkeit verketten. Am Ende des Spiels ist der Mann nicht klüger als zuvor. Schuld und Schwäche haben in den letzten Tagen des Krieges mehr Unheil angerichtet, als sich später ausgleichen lässt
Hörzu 6/1960 schrieb in ihrer Kritik: [...] Original-Fernsehspiele sind sehr seltene Pflänzlein auf der bunten Programmwiese unseres Fernsehens. [...] Eine Geschichte, wie wir ähnliche beinahe täglich in den Zeitungen lesen. [...] Oelschlegel lässt die Personen seines Spiels den Begriff Schuld auf die verschiedenste Art zurückweisen. Und da er weiß, dass politische Themen nicht gerade weit und breit beliebt sind, meidet er jegliche Spur von Leitartikel-Rede oder Staatsanwalt-Anklage, sondern spult seine Geschichte wie eine Kriminalstory ab: [...] Oelschlegel erzählt das ganz simpel, unmodern simpel, möchte man fast sagen; aber gerade das gibt seiner Arbeit die Spannung. Er fand die für jede Rolle gemäßen Darsteller. Wie echt wirkt allein die Sprechweise von Solveig Thomas in der Rolle einer Frau, die viel mit ihren Gedanken allein und deshalb ungeübt im Gespräch ist!
Hergestellt von Studio Hamburg
Eine Gemeinschaftsproduktion von NWRV Hamburg und Österreichischem Fernsehen
Anschließend
Wiederholung der zweiten Abendnachrichten

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

11:00 Wir wiederholen für Spätarbeiter
Aktuelle Kamera
11:15 Wir wiederholen für Spätarbeiter
Ein Tusch für Sie
13:00 Testsendungen
U.a. von 13:30–15:00 Uhr: "Damals in Paris" (– 16:00 Uhr)
16:00 Kinderfernsehen für Kinder von 10 Jahren an
Wenn wir in die Vorstellung gehen
Anschließend
Testsendungen
– 17:15 Uhr
17:15 Schule und Leben
18:15 Unsere Sportstafette
18:45 Kurz notiert
18:55 Unser Sandmännchen
Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 Neues aus Wissenschaft und Technik
19:15 Frauenmagazin
19:45 Aktuelle Kamera
20:00 Viel Lärm in Chiozza
Lustspiel von Carlo Goldoni
21:15 Enten zur Kur
Die Zwangsgesundung des Hyronimus Glück
Anschließend
Aktuelle Kamera
Anschließend
Politisches Nachtstudio
Lenin im Bild der Leninfilme

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:30 Sportkaleidoskop
20:00 Rabenmutter
Ein Lustspiel in einem Vorspiel und drei Akten von Hans Holt, Gesangstexte und Musik von Gerhard Bronner und Peter Wehle, mit Christl Mardayn (als Lil Mayherr), Susi Nicoletti (als Dr. Inge -Freifrau von- Schöffler), Elfriede Ott (als Theres), Hans Holt (als Korry), Hans Olden (als Korvin Lauer -von- Ravenhorst), Otto Schenk (als Ferdinand Mayherr), an zwei Klavieren: Herbert Seiter und Gustav Zelibor, Bühnenbild: Walter Hoesslin, Inszenierung: Franz Reichert
Übertragung aus dem Theater in der Josefstadt
Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 24.01.1960: Ob unter den derzeit auf den Wiener Spielplänen stehenden Bühnenstücken gerade die "Rabenmutter" das zur Übernahme auf den Fernsehschirm würdigste war? Jedenfalls hat auch das Kamerateam diesmal keine Lorbeeren gepflückt. Die Bildführung war einfallslos und unbeweglich wie in den Kindertagen unserer Television, die Ausschnitte oft unbefriedigend und ohne Detailwirkungen
22:30 Zeit im Bild

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:30 Kinderstunde
Den Blinden schulden wir unsere Hilfe. Kinder-Nachrichtenfilm von Mirel Sutter / Carl Stemmler und seine Tiere zu Besuch im Studio Bellerive (– 18:15 Uhr)
20:15 Tagesschau
20:30 Morgen Premiere!
Aktueller Bericht
20:55 Einer von sieben
Übernahme vom Deutschen Fernsehen
22:00 Programmvorschau / Nachrichten / Wiederholung der Tagesschau

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