Do, 30. Juni 1966

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Mi, 29. Juni 1966   ◀                 1966                 ▶   Fr, 1. Juli 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

07:45 Farbfernseh-Versuchssendungen
– 09:45 Uhr

Vormittagsprogramm von ARD und ZDF
nur über die Fernsehsender des NDR mit RB, Meißner (HR), Kreuzberg/Rhön und Ochsenkopf/Fichtelgebirge (BR)
 10:00 Nachrichten
 10:05 Tagesschau
Wiederholung vom Vorabend
 10:20 Der Sportspiegel / Auto-Test
ZDF-Wiederholung vom Dienstag
 10:50 Blick zurück im Film
Ausschnitte aus beliebten deutschen Spielfilmen
 11:15 Ferien vom Fließband
 11:30 Die Drehscheibe
 12:00 Das aktuelle Magazin
– 13:30 Uhr

SR
 12:30 Im Dreieck
Eine Sendung für Schichtarbeiter im Montandreieck in deutscher und französischer Sprache (– 13:30 Uhr)

16:40 Nachrichten der Tagesschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
16:45 Familie Montag und der Pinguin
Musikalische Bildergeschichte von Ursula Hauke, Klaus Wüsthoff und Oswin Meichsner
Bei Montags gibt es Ärger, etwas, was in jeder Familie vorkommen kann. Es gibt halt Tage, an denen der Krach schon morgens beim Aufstehen losgeht und sich nicht mehr abschütteln lässt, weil die Familie immer garstiger wird. Familie Montag hat für solche Fälle ihr Allerweltswunder, den Pinguin, der alles wieder ins richtige Gleis bringt – daheim und auf der Straße. Leider hat nicht jeder einen solchen Pinguin, aber vielleicht kann sich mancher einen Tipp für sich holen ... (Kinderstunde für alle / BR)
16:55 Bergbauernkinder
Der Alltag der Bergbauernkinder in Tirol ist meist gar nicht so aufregend und schön, wie es sich vielleicht die Stadtkinder vorstellen. Selbst in den Ferien müssen die kleinen Tiroler ihren Pflichten nachkommen. Der Autor dieses Beitrags, S. Materna, hat den fleißigen Bergbauernkindern ein Kompliment gemacht (Kinderstunde für alle / BR)
17:05 Luis Trenker erzählt
Heute: Der Mann mit den Aprikosen
Heute hören wir die Geschichte von einem bösen Mann, der mit leckeren Aprikosen zu Tiroler Kindern kam, um ihre Zuneigung zu gewinnen. Diese Früchte waren damals in Tirol eine große Seltenheit, dadurch fiel es dem Fremden nicht schwer, die Kinder anzulocken ... Thema der Sendung ist das uralte Problem vom sogenannten "guten Onkel" (Kinderstunde ab 12 / BR)
17:25 Lassie
Geschichte um einen treuen Hund
Gong 26/1966: Diesmal muss Jeff sich endgültig von Lassie trennen, da er mit seiner Mutter in die Stadt zieht. Mit Timmy bekommt das treue Tier ein neues Herrchen. Für alle (Kinderstunde / BR)
18:00 Nachrichten der Tagesschau
Alle Sender außer BR (– 18:05 Uhr)

NDR/RB
 18:05 Berichte vom Tage
 18:16 Die Nordschau
Heute: Es geht ums Geld
 18:50 Das Sandmännchen
 19:00 Berichte vom Tage
 19:21 Sag die Wahrheit!
Ratespiel mit Guido Baumann
 19:59 Programmhinweise

WDR
 18:05 5 nach 6
Adam kocht selbst
 18:30 Hier und Heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:10 Drei Sterne
 19:40 Kleines südosteuropäisches Feuilleton

HR
 18:05 Programmhinweise
 18:10 Dschungelboy
Heute: Der verlorene Sohn
Ein Botaniker und seine Frau möchten Dschungelboy adoptieren, da er sie an ihren verstorbenen Sohn erinnert ...
 18:40 Das Sandmännchen
 18:50 Die Hessenschau
 19:10 Ein bisschen Glück und viel Musik
Musikalische Unterhaltung aus einem ausgefallenen Warenhaus ohne Ware, aber mit viel Musik und parodistischen Witzen
 19:50 Heute in Hessen

SR
 18:05 Aktuelles von hüben und drüben
 18:15 Drei und Paris
 18:30 Das Sandmännchen
 18:35 Boso, der Clown
 18:45 Die letzte Hoffnung
Heute: Frank Clark
 19:20 Mosaik
 19:45 Aktueller Bericht

SDR/SWF
 18:05 Mutter ist die Allerbeste
Heute: Der Kavalier
Mary entdeckt in ihrem Bruder plötzlich einen perfekten Kavalier ... (Wh.)
 18:40 Die Abendschau / Blick ins Land
 19:10 Das Sandmännchen
 19:20 Die sechs Siebeng'scheiten
 19:54 Nachrichten
aus Baden-Württemberg bzw. Rheinland-Pfalz

BR
 18:25 Nachrichten
 18:35 Länder unter dem Regenbogen
Heute: Enkel der Inkas
Der Beitrag folgt den Spuren der Inkas in Peru und Bolivien, beginnend am Titicacasee, dem heiligen See der Inkas. Wir sehen Iquitos, die peruanische Urwald- und Gummistadt, Macchu-Picchu, Cuzco, die alte Hauptstadt der Inka-Kaiser, La Paz, Boliviens moderne Hauptstadt, die höchste Metropole der Welt und Lima, Perus Hauptstadt
 19:05 Nachrichten und aktuelle Viertelstunde
 19:25 Die Münchner Abendschau
Heute: Zum Zeitgeschehen

20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Die verschenkten Jahre
Fernsehspiel von Gerald Savory, Personen und Darsteller: Hilary Graythorne (Eva Maria Meineke), Stephen Graythorne (Erwin Linder), Patricia Graythorne (Herta Staal), Kenneth Graythorne (Michael Hinz), Peter Carroway (Bert Fortell), Doktor Bruce (Adolph Spalinger), Sir Gavin Marquand, M.P. (Hans Zesch-Ballot), Mrs. Banks (Hilli Wildenhain), Lorenzo (Herbert Weicker), Frieda (Anita Bucher), Maria (Eva Karsay), Kamera: Hans Egon Koch, Szenenbild: Wolfgang Hundhammer, Regie: Trude Kolman
Die 30jährige Hilary Graythorne, verheiratet, hat sich in den attraktiven, zuvorkommenden Peter Carroway verliebt. Für beide ist diese Liebe mehr als ein oberflächlicher Flirt. Als Peter Hilary bittet, seine Frau zu werden, will diese von ihrem Gatten die Einwilligung zur Scheidung. Innerlich hat sich Mrs. Graythorne nämlich schon längst von ihrem Ehemann und ihren beiden Stiefkindern Kenneth und Patricia entfernt. Die drohende Trennung macht den Familienmitgliedern klar, wie sehr sie alle an Hilary hängen ...
Gong 26/1966: Familienstück des englischen Autors. Unaufmerksamkeit und falsches Benehmen gefährden den Bestand einer Ehe und Familie. Ab 16
Hörzu 29/1966 schrieb in ihrer Kritik: Eva Maria Meineke, früher eine der meistbeschäftigten Fernsehdarstellerinnen, hat sich auf dem Bildschirm rar gemacht. In "Die verschenkten Jahre" feierte sie ein glänzendes Comeback. In einer Rolle, die ihr auf den Leib geschrieben schien: eine junge Frau, die einen älteren Mann geheiratet hat, dessen Kinder sie als Feindin, als Eindringling behandeln. Das Stück (kein großer Wurf, zu laut inszeniert) steht und fällt mit der Darstellerin dieser Rolle. Hier stand es – dank Eva Maria Meineke
Gong 29/1966 schrieb in seiner Kritik: Gerald Savorys gemütvoll-optimistische Spiele sind hierzulande weithin unbekannt. "Die verschenkten Jahre", ein Boulevardstück mit etwas geistigem Tiefgang, wurde uns von Trude Kolman offeriert, wobei diese bewährte Theater- und Fernsehregisseurin – das sei gleich vorweg gesagt – die Akzente zu sehr mit der leichten Hand setzte. Die Geschichte der beinahe ausbrechenden Ehefrau und ihrer "Heilung" begann bierernst mit einigen notwendigen heiteren Tupfen. Genau so hätte man sich den weiteren Verlauf gewünscht, weil in diesem Falle durch Ernst viel mehr Heiterkeit erzeugt worden wäre. Frau Kolman aber schuf durch zuviel Turbulenz plötzlich einen nicht zu übersehenden Bruch, der das Interesse an dem an sich reizenden Spiel erlahmen ließ (Die Dialoge schwankten zwischen Geist und leicht frivolem Witz). Eva Maria Meineke spielte mit Charme und Grazie, und Herta Staal, deren Rolle im Grunde weitaus interessanter war, als sie anfangs schien, bewies, dass sie nicht nur ein ewiger lausbübischer Quirl sein kann, als den man sie landläufig kennt. Zusammen mit Bert Fortell, der als Partner von Frau Meineke etwas zu jung erschien, schufen die Schauspieler immerhin eine bunte Seifenblase, die allerdings so schnell vergessen ist, wie sie aufgeblasen wurde
Hörzu 30/1966, Leserbrief: Ich sehe solche Stücke sehr gern. Die männlichen Rollen fand ich ausgezeichnet besetzt, bei den beiden weiblichen hätte ich mir allerdings eine andere Besetzung gewünscht (BR)
21:55 Zeichen der Zeit
Die Misswahl
Beobachtungen bei einer Schönheitskonkurrenz
Von Roman Brodmann
Unter den Schönheitswettbewerben in aller Welt nimmt die Wahl der "Miss Germany" eine Sonderstellung ein. Der Veranstalter erhebt neuerdings den Anspruch, unter den etwa dreitausend Laufstegkandidatinnen eine Wahl zu treffen, bei der neben äußerer Erscheinung und attraktivem Körpermaßen auch die Geistesgaben ins Gewicht fallen. Es ist ein Versuch, die Misswahlen vom Odium des Sexrummels zu befreien und salonfähig zu machen. Nicht nur die schönste Frau wird gewählt, sondern die "charmanteste Botschafterin" Deutschlands. Roman Brodmann und sein Kamerateam wohnten mehrere Wochen lang den Vorwahlen in den Hauptstädten der Bundesrepublik und der Endausscheidung in Berlin bei. Der Beitrag vermittelt Eindrücke von der zähen Energie, mit der Tausende von Mädchen im Badeanzug den Weg "nach oben" suchen
Hörzu 29/1966 schrieb in ihrer Kritik: Hinter die Kulissen eines anderen Ablegers des Showgeschäfts leuchtete Roman Brodmann mit seinem Bericht "Die Misswahl". Was sich da als Deutschland holdeste Weiblichkeit produzierte, war ziemlich kleingestrickt. Tröstlich die Erkenntnis, die ein Reporter formulierte: "Ich brauche hier nur über die Straße zu gehen und treffe schönere Frauen als hier im Saal bei der Schönheitskonkurrenz." Brodmann selber enthielt sich jeden Kommentars. Er ließ nur die Bilder sprechen. Und sie sprachen Bände. Überraschend und erfreulich, mit welcher Offenherzigkeit sich die Veranstalter der "Misswahl" in die Karten schauen ließen
Hörzu 30/1966, Leserbriefe: Ich finde es beachtlich, dass die Firma, die solche Wahlen ausrichtet, den Blick hinter die Kulissen gestattete; – Selten hat mich ein aktueller Bericht so amüsiert. Dem Reporter muss man Lob zollen. Er ließ die Ereignisse für sich sprechen; – Höhepunkt war das Probesingen der Mädchen bei einer Schallplattenfirma. Selten so gelacht. Man muss den derzeitigen Schlagersängern doch wohl einiges abbitten (SDR)
22:40 Tagesschau
Das Wetter morgen
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
Anschließend
Kommentar
22:55 Internationales Leichtathletik-Sportfest
Sprecher: Heinz Maegerlein
Aufzeichnung vom selben Abend aus Zürich
Vom Deutschen Fernsehen aus Baden-Baden
23:55 Nachrichten der Tagesschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:30 Tour de France
10. Etappe: Bayonne–Pau
Aufzeichnung einer Eurovisionssendung des Französischen Fernsehens vom Nachmittag Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
18:10 Nachrichten
Anschließend
Wetterbericht
18:20 Die Drehscheibe
Ein Magazin zum Feierabend
Im Unterhaltungsteil Michael Förster mit "Zwei Eisen im Feuer". Der 22jährige studiert Jura und hat seine erste Schallplatte gemacht. Außerdem heute: der Kurzfilm eines Kameramannes aus einem (geheimgehaltenen) Ostblockland zum Thema: Luxusgüter, die im Osten fehlen
18:55 Das kleine Fernsehspiel
Eine französische Ehe
Heute: ... und das Auto
Von Nicole de Buron mit Daniel Gélin (Monsieur), Micheline Presle (Madame) und anderen, Regie: Jean Becker
Frau am Steuer ... auch ein leidiges Thema in der französischen Ehe. Was tut Eva, wenn sie losfahren möchte, aber ihr Nagellack noch nicht ganz trocken ist? Sie trocknet ihn im Fahrtwind und irritiert die anderen Verkehrsteilnehmer. Wie verhält sie sich, wenn sie einen Parkplatz sucht? Wie, wenn ihr Wagen plötzlich mitten im Verkehr stehen bleibt, weil der Treibstoff ausgegangen ist? Was stellt sie an, um der Polizei zu entwischen? Dem Herren Gemahl bleibt da nur noch die Rolle als Zahlender und Verzeihender ...
Hörzu 32/1966, Leserbrief: Zu diesem kleinen Fernsehspiel muss dringend ein Lob ausgesprochen werden. Es ist köstlich, diesen Film zu sehen. Micheline Presle und Daniel Gélin sind wunderbar. Dieser trockene Witz und die alltäglichen Sorgen dieser Familie bringen jedem zum Lachen. Auf wieviel Filme können wir noch hoffen? Antwort Redaktion: Es sind insgesamt 13 Folgen vorgesehen (ab 16)
19:27 Mainzelmännchen-Kapriolen und Wetter
19:30 Heute
Nachrichten, Themen des Tages
20:00 Vergißmeinnicht
Großes Fernsehquiz um Postleitzahlen von und mit Peter Frankenfeld
Eine öffentliche Veranstaltung während der Internationalen Filmfestspiele in Berlin aus der Berliner Deutschland-Halle mit Mireille Mathieu, Rudolf Schock, dem Horst-Jankowski-Chor, den Walker-Brothers und anderen, u.a. drei Militärchöre sowie Postbeamter Walter Spahrbier und die Assistenten Victoria Voncampe und Brigitte Laufer, es spielt das Orchester Rolf Rosemeier, Regie: Alexander Arnz
Gong 26/1966: Erfolgreiches Fernseh-Quiz um Postleitzahlen, geschickt zusammengestellt und unterhaltsam vorgeführt. Eine Sendung für die "Aktion Sorgenkind". Durchschnittliche Bewertung der Reihe: ab 14
Hörzu 30/1966, Leserbriefe: Peter Frankenfeld hatte wieder einmal seinen ganz großen Tag; – Eine Sendung der Superlative!; – Die beste Sendung, die es je in dieser Reihe gegeben hat; – Sollte Peter Frankenfeld etwa glauben, dass man eine schwache, niveaulose Sendung mit billigen Gags und auf Kosten seiner Kollegen retten kann?; – Die Bemerkung, die Peter Frankenfeld über den pfeifenden deutschen Sänger am Fenster machte, hat mir sehr missfallen; – Das Überangebot an großen Stars war einfach erdrückend. In diesem Falle wäre weniger mehr gewesen; – Frankenfeld ist der Größte!; – Die Sendung ist einfach fabelhaft. Ich sehe sie immer wieder gerne
Gong 32/1966, Leserbrief: Wieder wurde uns eine Sendung mit viel Aufwand präsentiert. Dabei frage ich mich, warum man nur immer große Stars vorstellt. Man sollte doch auch einmal Sternchen eine Chance geben, deren Gagen gar nicht so hoch sind. Somit könnte man noch viel mehr Sorgenkindern helfen. Als Beispiel möchte ich die kesse Berliner Göre Hansi Jochmann anführen. Sie wurde zwar groß angekündigt, aber man ließ sie nicht auftreten. Warum?
22:00 Aktion Sorgenkind
Bilanz der guten Taten
Nach der 14. Runde konnten 961 926 DM für geistig und körperlich behinderte Kinder zur Verfügung gestellt werden. Davon stammen 730 337 DM aus dem TV-Quiz, während 231 589 DM als Spenden eingingen. Die "Aktion Sorgenkind" hat damit bisher über 8,2 Millionen Mark verteilt. Von den 961 926 DM erhielten je 100 000 DM der Westfälische Verein zur Förderung spastisch gelähmter Kinder in Münster, das DRK in Berlin und die Alsterdorfer Anstalten in Hamburg. Die Gelder werden für den Bau von heilpädagogischen Zentren oder Pflegeheimen für körperlich und geistig behinderte Kinder verwendet
Anschließend
Kurznachrichten
22:15 Die Kreml-Runde
diskutiert heute: De Gaulle in Moskau – Hoffnung oder Gefahr?
Gesprächsleitung: Bernd Nielsen-Stokkeby
Gong 26/1966: Politiker, Wissenschaftler und Journalisten diskutieren über Fragen der Ost-West-Politik
23:00 Heute
Nachrichten, Wetter, Themen des Tages

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sendepause vom 4. April bis 4. September 1966

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:30 Schreiben Sie schneller (24)
Stenografie mit Walter Klein
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Monatsmagazin
Der Juni in den Regionalprogrammen der deutschen Bundesländer
21:15 Nachrichten aus Hessen
21:20 Notizen aus Prag
Von Sven Schürenberg
21:50 Energie aus Materie
Wie arbeitet ein Atomkraftwerk? (– 22:05 Uhr)

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

08:50 Schulfernsehen
Das Münzamt
Erste Wiederholung (– 9:15 Uhr)
19:00 Kursprogramm
Französisch im Fernsehen (38)
Ein Konversationskurs mit dem Sprachfilm des Französischen Fernsehens (Wh.)
19:30 Welt des Glaubens
Ausblick auf Bamberg
Ein Gespräch zum Deutschen Katholikentag unter der Leitung von Gunthar Lehner
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Kulturelles Studienprogramm
1866 – Königgrätz
Eine Sendung von Adam Wandruszka, Peter Irion und Hans-Joachim Scholz mit Alexander Lernet-Holenia und Hans Joachim Schöps
21:15 Chronik
Nachrichten und Information
21:30 Repetitorium
Formen des Lebendigen (12)
Eine biologische Vorlesung von Professor Adolf Portmann
Heute: Der Mensch im Kreise der Säugetiere
Wiederholung von gestern
22:00 Repetitorium
Der menschliche Körper (12)
Wege zur Erforschung des Menschen mit Professor Hans Schäfer
Heute: Die Welt des Intellekts (– 22:30 Uhr)

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

09:50 Medizin nach Noten
10:00 Aktuelle Kamera
10:20 Mit Zikmund und Hanzelka durch Asien (25)
Heute: Ausflug nach Kamtschatka
Wiederholung von gestern
10:50 Schlager-Mixtur
Wiederholung von gestern
11:50 Wer muss der "Herr im Hause" sein?
Bilder und Gedanken zu 20 Jahre VEB
Wiederholung von gestern
12:20 Testsendungen
U.a. von 13:30–15:30 Uhr: "Das Lied der Matrosen" (– 16:40 Uhr)
16:45 Programmvorschau
16:50 Medizin nach Noten
17:00 Kinderfernsehen für Kinder von 10 Jahren an
Du sollst lachen, Toauh!
Junge Pioniere unterstützen den Freiheitskampf des vietnamesischen Volkes
17:30 Wo bist du, Sulfija?
Sowjetisches Filmlustspiel, Regie: Ali Chamrajew
18:30 Tausend Tele-Tipps
18:45 Programmvorschau
18:50 Unser Sandmännchen
Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 Alte Bekannte
"Gäste aus dem Ausland"
Ein Wiedersehen mit Mona Baptiste und Nelson Ferraz
19:25 Das Wetter
19:30 Aktuelle Kamera
19:50 Im Blickpunkt
20:00 Objektiv
Tatsachen – Hintergründe – Kontraste
Redaktion: Fred Lufer
20:40 Visitenkarte mit Charme
25 Minuten mit dem Drushba-Ensemble Edita Pjecha und Anatoli Karolow
21:05 Fünf Patronenhülsen
DEFA-Film mit Erwin Geschonneck, Regie: Frank Beyer Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
22:30 Aktuelle Kamera
Anschließend
Kommentar
22:45 Bitte, Plätze einnehmen!
Sport aktuell
Mit Bericht vom "Großen Preis der DDR" im Bahnradsport aus Leipzig

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

11:00 Kurznachrichten
11:03 Schulfernsehen
Hinter den Kulissen des Tiergartens Schönbrunn (2)
Heute: Fütterungsprobleme
Manuskript: Dr. Alfred Nikl, Beratung: Dr. Walter Fiedler, Regie: Jakob Laub (5. Schulstufe)
12:00 Schulfernsehen
Kampf dem nassen Tod
Nicht nur Schwimmer – auch Retter brauchen wir
Manuskript: Univ.-Prof. Dr. Hans Groll, Regie: Jakob Laub (6. Schulstufe)
12:25 Kurznachrichten
18:30 Kurznachrichten
18:35 Let's learn English
Unser Fernsehsprachkurs für jung und alt mit Dr. Walter Fangl
18:55 Sportkaleidoskop
Aktuelle Bildberichte, Kommentare, Interviews
Heute mit dem 2. Teil der Reihe "Weltmacht Fußball"
19:23 Für Sie notiert
19:30 Zeit im Bild
19:55 Schaufenster und Kurzfilm-Mosaik
20:15 Die verschenkten Jahre
Übernahme von der ARD
Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 01.07.1966: Sie sind so möchtegernfreisinnig, so halbliberal, so scheinunmoralisch, diese Fernsehspiele, in deren Mittelpunkt eine Frau steht, die ihren Mann und ihre Familie betrügt oder betrügen will. Da wird mit dem linken Aug' zur Ehebruchslust hingezwinkert, und das rechte Aug' schielt zur übernommenen Moral hin, und das Mundwerk darunter repetiert Phrasen, die Probleme unserer Zeit und unserer Gesellschaft zeichnen sollen. Eine solche dramatisierte Scheinheiligkeit war das Fernsehspiel "Die verschenkten Jahre", das wir gestern sahen. Da ist eine so wunderbare Familie, ein so ausgezeichnet geöltes Zusammenleben im Erwerben und Festhalten, dass diese Mutter, die immer noch eine Frau ist und es sein will, einfach ins Abseits rennen muss, um zu wissen, dass sie noch lebt. Wenn sie's nur tun würde, für immer dieser pragmatisierten Gleichgültigkeit den Rücken drehen würde! Nein! Die sogenannte Moral erlaubt das nicht. Und sie muss wieder zurück ins Laue, das ja nur momentan vorgibt, heiß zu sein. Sie kehrt, wie man so schön sagt, zurück in den Schoß der Familie. Bis nach zwei Wochen oder zwei Jahren dieselbe miese Lage erneut da ist. Deprimierend ist das
21:45 Zeit im Bild
22:05 Mit den Augen unserer Kinder
Heute: Haltet den Dieb
Ein Film über das Problem des Diebstahls bei Kinder und Jugendlichen
Nach Unterlagen von Dr. Heinz Eppl
22:30 Filmbericht von der Tour de France
Kommentar: Ferry Dusika Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

14:45 Tour de France
Schlussphase der 10. Etappe Bayonne–Pau
17:00 Le cinq à six des jeunes
Übernahme der Kinderstunde des westschweizerischen Fernsehens Télèvision de la Suisse Romande, in französischer Sprache (– 18:15 Uhr)
18:30 Tour de France
Aufzeichnung vom Nachmittag
19:00 Nachrichten
19:05 Die Antenne
mit Berichten aus dem Bundeshaus
Anschließend
Tele-Spot
19:25 Lieblinge unserer Eltern
Heute: Sybille Schmitz
Anschließend
Tele-Spot / Programmvorschau
20:00 Tagesschau
Anschließend
Tele-Spot
20:20 Kontakt
Eine Tele-Illustrierte aus Kultur und Wissenschaft
Redaktion: Peter K. Wehrli
21:05 Internationales Leichtathletik-Meeting in Zürich
Sprecher: Karl Erb
Anschließend
Tagesschau
Spätausgabe
Anschließend
Plauderei am Tagesende
Es spricht Fritz Tanner
Anschließend
Programmvorschau

Mi, 29. Juni 1966   ◀                 1966                 ▶   Fr, 1. Juli 1966