Do, 7. Juli 1966

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Mi, 6. Juli 1966   ◀                 1966                 ▶   Fr, 8. Juli 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

07:45 Farbfernseh-Versuchssendungen
– 09:45 Uhr

Vormittagsprogramm von ARD und ZDF
nur über die Fernsehsender des NDR mit RB, Meißner (HR), Kreuzberg/Rhön und Ochsenkopf/Fichtelgebirge (BR)
 10:00 Nachrichten
 10:05 Tagesschau
Wiederholung vom Vorabend
 10:20 Der Sportspiegel
ZDF-Wiederholung vom Dienstag
 10:50 Schlussveranstaltung
der XVI. Internationalen Filmfestspiele in Berlin 1966
Anmerkung: Ursprünglich geplant: Treibhaus Tropenwald, Dr. K. E. Groebner berichtet über seine Expedition durch die Urwälder und Sümpfe Westafrikas
 11:35 Die Drehscheibe
 12:00 Das aktuelle Magazin
– 13:30 Uhr

SR
 12:30 Im Dreieck
Eine Sendung für Schichtarbeiter im Montandreieck in deutscher und französischer Sprache (– 13:30 Uhr)

16:40 Nachrichten der Tagesschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
16:45 Besuch bei Onkel Peter
Eine Sendung mit Wolfram Schaerf (als Onkel Peter), Urla Dorcas, Frank, Ulrike und Gabi und vielen Büchern und Puppen aus der Sammlung von Gertrud Weinhold
Wir sehen Spielzeuge aus anderen Ländern und anderen Zeiten, im Vordergrund stehen Puppen und Tiere, die bekannte Figuren ausländischer Kinderbücher darstellen. Aber viele Märchen und Kinderbücher sind inzwischen international bekannt, so dass die meisten der kleinen Zuschauer keine Schwierigkeiten haben werden, die entsprechenden Puppen und Tiere wiederzuerkennen. Einzelne Figuren leiten außerdem zu Kurzszenen aus den betreffenden Büchern über (Kinderstunde für alle / SFB)
18:00 Nachrichten der Tagesschau
Alle Sender außer BR (– 18:05 Uhr)

NDR/RB
 18:05 Berichte vom Tage
 18:16 Die Nordschau
Heute: Kulturspiegel
 18:50 Das Sandmännchen
 19:00 Berichte vom Tage
 19:21 Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger
Heute: Das Wunder
 19:59 Programmhinweise

WDR
 18:05 5 nach 6
Adam kocht selbst
 18:30 Hier und Heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:10 Jungfernreise zum Rosengarten
 19:40 Kleines südosteuropäisches Feuilleton
Heute: Salem aleikum

HR
 18:05 Programmhinweise
 18:10 Dschungelboy
Heute: Die Adoption
Bei der Bekämpfung einer Trinkwasserepidemie werden Dr. Lawrence und Dschungelboy Freunde ...
 18:40 Das Sandmännchen
 18:50 Die Hessenschau
 19:10 Drei Sterne
Heute: Bonapartes Leibkoch
Napoleons Küchenchef Jaubert erfand bei dessen siegreicher Schlacht bei Narengo sein "Veau Marengo"
 19:50 Heute in Hessen

SR
 18:05 Aktuelles von hüben und drüben
 18:15 Drei und Paris
 18:30 Das Sandmännchen
 18:35 Boso, der Clown
 18:45 Der Nachtkurier meldet ...
Heute: Autoren gesucht
Eine Veröffentlichung im "Nachtkurier" soll dazu beitragen, neue Autoren zu entdecken ...
 19:20 Mosaik
 19:45 Aktueller Bericht

SDR/SWF
 18:05 Unsere große Schwester
Heute: Das Preisrätsel
 18:40 Die Abendschau / Blick ins Land
 19:10 Das Sandmännchen
 19:20 Einmal im Jahr
Die Büromädchen der Spedition Port träumen davon, einmal im Jahr eine große Dame zu sein ...
 19:54 Nachrichten
aus Baden-Württemberg bzw. Rheinland-Pfalz

BR
 18:25 Nachrichten
 18:35 Begegnung mit einem Trabrennfahrer
Der Film erzählt vom beruflichen Werdegang eines Trabrennfahrers, der, wenn er Erfolg hat, zu den bestbezahltesten Champions gehört
Deutscher Sprecher: Paul Edwin Roth
 19:05 Nachrichten und aktuelle Viertelstunde
 19:25 Die Münchner Abendschau
Heute: Zum Zeitgeschehen

20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Caroline
Komödie von William Somerset Maugham, deutsch von Alfred Sperl, Personen und Darsteller: Caroline Ashley (Sigrid Marquardt), Isabella Trench (Bruni Löbel), Maude Fulton (Alice Treff), Robert Oldham (Hans Caninenberg), Rex Cunningham (Klaus Barner), Dr. Cornish (Ernst Fritz Fürbringer), Cooper (Brigitte Kortmann), Kamera: Kurt Gewissen, Szenenbild: Walter Dörfler und Hans Ehegartner, Regie: Fritz Umgelter
Caroline, nicht mehr ganz jung, aber immer noch attraktiv, unterhält mit Anwalt Robert Oldham ein Verhältnis, während ihr desinteressierter Ehemann in der Weltgeschichte herumreist. Als nun Carolines Gatte in Nairobi das Zeitliche segnet, steht einem Happy End mit dem Anwalt eigentlich nichts mehr im Wege. Tatsächlich beginnen jetzt aber erst die Schwierigkeiten zwischen Caroline und Robert, den letzterer zeigt eine auffällige Ehe-Unlust. Auch der Versuch Carolines, ihn eifersüchtig zu machen, bringt nicht den gewünschten Erfolg. Roberts Freund Dr. Cornish fällt schließlich eine Patentlösung ein ...
Gong 27/1966: Salonkomödie des ironischen englischen Schriftstellers, der geistreich und mit Humor menschliches Verhalten in Liebes- und Ehefragen charakterisiert. Ab 16
Gong 30/1966 schrieb in seiner Kritik: Somerset Maughams vielgespielte, aber nicht zu seinen besten Werken zählende Gesellschaftskomödie erreichte uns in einer brillanten Inszenierung von Fritz Umgelter. Das etwas makabre und am Schluss keineswegs befriedigende Stück erfährt seinen Reiz durch eine ausnahmslos gute Besetzung der einzelnen Charaktere. Hier war sie gewährleistet und somit auch der Spaß am geistreich-ironischen Geplänkel. Obgleich für viele Zuschauer die Frage "Finden Sie, dass Caroline sich richtig verhält?" wichtiger erschienen sein mag als alle heiteren Lichter, die hier glanzvoll verbrannten
Hörzu 30/1966 schrieb in ihrer Kritik: Ein wirkliches Vergnügen für den, der am geschliffenen Wort seine Freude hat, gab es dann mit Somerset Maughams Komödie, in der der alte Spötter seine Ansicht vom Heiraten zum besten gibt. Die Darsteller [...] waren mit so viel Spaß bei der Geschichte, dass er sich mit Leichtigkeit auch diesseits des Bildschirms einstellte
Gong 31/1966, Leserbrief: Ich hatte diese Somerset-Maugham-Komödie vor Jahren auf einer Münchner Bühne gesehen, und ich muss nach diesem Fernsehabend sagen: Der Bildschirm lieferte die bessere Inszenierung. Alle Rollen waren glänzend besetzt!
Hörzu 31/1966, Leserbrief: Will man eigentlich alle anständigen Menschen durch den Kakao ziehen? Das Stück war abscheulich. Ich bin wirklich tolerant, aber hier wurden die selbstverständlichsten moralischen Grundsätze verspottet. Pfui Teufel! (WDR)
21:45 Was wird aus der NATO?
Die Krise in deutscher Sicht von Emil Obermann
Die alte NATO gilt als tot. Ihre "Integration" blieb im wesentlichen auf die Bundesrepublik beschränkt. Frankreich stellte nach dem 1. Juli jede Mitarbeit in der Organisation ein. Die alte NATO bot Schutz vor dem Osten und nahm unseren Nachbarn die Furcht vor der neu entstehenden deutschen Militärmacht. Lassen sich beide Funktionen in der neuen NATO ablösen? Kann es Sicherheit vor dem Osten und Belebung der deutschen Frage geben, wenn Frankreich sich widersetzt? Ist die Stunde für eine völlige Neuordnung Europas gekommen? Noch stecken die Konturen des Neuen in einem Nebel aus militärischen Details und politischen Vorstellungen. Der heutige Beitrag versucht, diese Konturen sichtbar zu machen
Hörzu 30/1966 schrieb in ihrer Kritik: Wieviel informativer dagegen (Anm.: zum Bericht über de Gaulles Reise in die Sowjetunion) Emil Obermanns kritischer Bericht "Was wird aus der NATO?"! Hier spürte man in jedem Satz die gründliche Vorbereitung, die profunde Sachkenntnis des Autors. So müssen Dokumentarsendungen sein, wenn sie auch notorisch uninteressierte Zuschauer einfangen sollen! (SDR)
22:30 Tagesschau
Das Wetter morgen
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
Anschließend
Kommentar
22:45 Berliner Bilderbogen
Musen und Menschen an der Spree
Eine Sendung von Friedrich Luft zu den XVI. Internationalen Filmfestspielen Berlin 1966
Nach dem Schluss und der Preisverteilung zeigt Friedrich Luft Beobachtungen und Urteile, illustriert durch Szenen aus den in Berlin gezeigten Filmen, er fragt in Interviews Regisseure, Stars und Produzenten nach ihren Eindrücken und Ansichten. Das gesellschaftliche Leben der Festspieltage bildet den Hintergrund für den Rückblick
Kamera: Jürgen Stahf, Regie: Michael Strauven (SFB)
23:40 Nachrichten der Tagesschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:30 Tour de France
16. Etappe: Le Bourg-d'Oisans – Briançon
Sprecher: Karl Erb
Aufzeichnung einer Eurovisionssendung des Französischen Fernsehens vom Nachmittag Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
18:10 Nachrichten
Anschließend
Wetterbericht
18:20 Die Drehscheibe
Ein Magazin zum Feierabend
Im Unterhaltungsteil Kristina mit "Ich bin zum erstenmal verliebt"
18:55 Das kleine Fernsehspiel
Eine französische Ehe
Heute: ... und die lieben Kinder
Von Nicole de Buron mit Daniel Gélin (Monsieur), Micheline Presle (Madame) und anderen, Regie: Jean Becker
Die beiden Kinder von Madame und Monsieur, ein Mädchen und ein Junge, sind so richtige Schlingel. Mit ihren kuriosen Einfällen und Streichen machen sie den Eltern das Leben schwer ... (ab 16)
19:27 Mainzelmännchen-Kapriolen und Wetter
19:30 Heute
Nachrichten, Themen des Tages
20:00 100 Jahre Kurfürstendamm
Ein Streifzug mit Musik von Max Colpet und Kurt Wilhelm
Mitwirkende: Willi Rose (der Gnädige Herr Landvermesser), Wilfried Herbst, Edith Hancke (Die Schwiegertocher), Günter Pfitzmann (u.a. als Berliner Original von 1870, der Eckensteher Nante), Nina Westen, Beate Hasenau (mit Gerd Vespermann in einem Rudolf-Nelson-Potpourri), Tatjana Sais, Agnes Windeck, Wolfgang Gruner, Balduin Baas, Manfred Grothe (als Wurstmaxe), René Kollo (mit Nina Westen als Buffalo Bill und Annie Oakland, die 1890 in Berlin gastierten), Loni Heuser (Die Gnädige Frau), Brigitte Mira (als Harfenjule), Gerd Vespermann, Peter Stephan (Der Fotograf) und Jo Herbst (Der Sohn), als Gäste: Tilla Durieux (die Berliner Ehrenbürgerin erzählt über das gesellschaftliche und kulturelle Leben am und um den Kurfürstendamm vor dem Ersten Weltkrieg), Werner Finck, die Stachelschweine und die Insulaner, Szenenbild: Otto Stich, Regie: Kurt Wilhelm
Heute wird ein Geburtstagskind besonderer Art geehrt: eine Straße. Der berühmte Berliner Kurfürstendamm feiert seinen 100. Geburtstag. Die Kamera erinnert an Glanzlichter und Schattenseiten, Geschichte und Geschichten. Der Bummel beginnt 1860, als das Land für die berühmte Prachtstraße vermessen wurde. Eine Berliner Familie taucht auf, die wir durch vier Generationen begleiten und deren Leben am und um den Kurfürstendamm wir verfolgen, erzählt durch Kabarett und Chansons. Der Krieg hat die Straße nicht verschont, 1945 waren nur noch 43 Häuser völlig bewohnbar, kaum vorstellbar, wenn sie heute mit seinen eleganten Geschäften, Hotels, Bars und Kinos prächtiger denn je ist. Die "Anlieger" des "Ku-Dammes", hauptsächlich Cafés, Theater und Kabaretts, erzählen von einer Vergangenheit und geben in diesem Rückblick auf die "Historie" einer Stadt den jeweiligen Rahmen und das Zeitkolorit
Hörzu 31/1966, Leserbriefe: Eine sommerlich leichte Kost, die wir uns mit viel Vergnügen angesehen haben; – Wo blieben die schönen Melodien? (ab 16)
Anmerkung: Welches "Geburtsdatum" das ZDF für seine Jubiläumssendung genau herangezogen hat, ist nicht ganz klar, da sowohl die damalige Hörzu 27/1966 als auch Wikipedia Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia andere, spätere Daten nennen, die KI schreibt: Jubiläum: Die Feierlichkeiten oder Bezüge zu „100 Jahren“ orientieren sich meist an diesem historischen Ausbaubeschluss aus den 1870er-Jahren (wobei das Jahr 1966 im Rahmen von Sendungen den historischen Weg und die Entwicklung der Straße ab der Reichsgründungszeit und den darauffolgenden Jahrzehnten humoristisch und musikalisch beleuchtete).
Anschließend
Kurznachrichten
21:30 Journalisten fragen – Politiker antworten
22:30 Heute
Nachrichten, Wetter, Themen des Tages

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sendepause vom 4. April bis 4. September 1966

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:30 Schreiben Sie schneller (25)
Stenografie mit Walter Klein
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Heute Abend Kellerklub
Junge Leute diskutieren mit Prominenten
21:15 Nachrichten aus Hessen
21:20 Politisches Tagebuch
Berichte, Informationen und Pressestimmen aus Hessen
21:50 An der Weichsel
Erinnerungen an eine kleine Stadt in Polen
Der Filmbericht führt in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg zurück. An Hand eines alten Fotoalbums rekonstruiert er die Stimmung des im Krieg völlig zerstörten Städtchens Kazimierz Dolny, das zwar inzwischen wieder aufgebaut wurde, aber nicht mehr die alte Atmosphäre ausstrahlt. Die Schriftstellerin Maria Kuncewiczowa, die heute in Amerika lebt, verbringt alle Jahre ihren Urlaub in Kazimierz. Sie schrieb den Text zu diesem kleinen Film und deutet impressionistisch das Vergangene an. Obwohl Kazimierz auch heute wieder ein beliebter Aufenthalt für Maler und Schriftsteller ist, ist es doch durch sein Schicksal gezeichnet. Die Anklage des Films ist nicht mit Worten formuliert, die Bilder sprechen eine deutliche Sprache (– 22:00 Uhr)

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

08:50 Schulfernsehen
Neue synthetische Elemente
Erste Wiederholung (– 9:15 Uhr)
19:00 Kursprogramm
Französisch im Fernsehen (39)
Ein Konversationskurs mit dem Sprachfilm des Französischen Fernsehens (Wh.)
19:30 Die Information
Der technische Bericht
Von Egloff Schwaiger
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Kulturelles Studienprogramm
Wilhelm von Kobell
Ein Film von Hans-Jürgen Syberberg
Wissenschaftliche Beratung: Siegfried Wichmann
Wilhelm von Kobell widmet das "Haus der Kunst" in München in diesem Sommer eine umfassende Ausstellung. Der Maler ist eine Schlüsselfigur der deutschen Kunstentwicklung des frühen 19. Jahrhunderts. Er ist der Begründer der Münchner Landschaftsmalerei und zugleich der charakteristische Meister des süddeutschen Biedermeier. Zusammen mit Caspar David Friedrich, Joseph Anton Koch und Ferdinand Olivier leistet er den deutschen Beitrag zur europäischen Malerei zwischen Klassizismus und Realismus
21:15 Chronik
Nachrichten und Information
21:30 Repetitorium
Formen des Lebendigen (13)
Eine biologische Vorlesung von Professor Adolf Portmann
Heute: Rückschau und Ausblick
Wiederholung von gestern
22:00 Repetitorium
Der menschliche Körper (13)
Wege zur Erforschung des Menschen mit Professor Hans Schäfer
Heute: Leib-Seele-Problematik (– 22:30 Uhr)

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

09:50 Medizin nach Noten
10:00 Aktuelle Kamera
10:20 Mit Zikmund und Hanzelka durch Asien (26)
Heute: Die Schätze von Jakutien
Wiederholung von gestern
10:55 Begegnung der Freundschaft
Wiederholung von gestern
11:55 Ostseestudio Rostock
Redefiner Kutschpartie
Begegnung mit dem edlen mecklenburgischen Warmblutpferd und seinen Züchtern
12:30 Testsendungen
U.a. von 13:30–14:40 Uhr: "Mondschein über Maubeuge" (– 16:40 Uhr)
16:45 Programmvorschau
16:50 Medizin nach Noten
17:00 Kinderfernsehen für Kinder von 10 Jahren an
Auf die Probe gestellt
Direktübertragung aus der "Universität im Grünen"
17:30 Ostseestudio Rostock
Hafenkonzert
Wiederholung
18:30 Tausend Tele-Tipps
18:45 Programmvorschau
18:50 Unser Sandmännchen
Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 Der Schlagerchronist
Schlagertexte im Examen
Redaktion: Klaus Tudyka, Regie: Wolfgang Asch
19:25 Das Wetter
19:30 Aktuelle Kamera
19:50 Im Blickpunkt
20:00 Prisma
Probleme – Projekte – Personen
Redaktion: Günter Reithmeier
20:40 Geld vor Pucusano
Abenteuer in einem peruanischen Hafen
Anmerkung: Nach anderen Angaben war die Folge 'Heißer Hafen Santos' aus der Reihe "Jörg Preda berichtet" geplant
21:05 Treff in der Arbatgasse
Sowjetischer Kriminalfilm aus der Zeit des Bürgerkrieges mit J. Balmussow, B. Sawtschenko, I, B. Perewersjew, A. Abrikossow, O. Krassina und anderen, Regie: Iwan Prowow
22:10 Aktuelle Kamera
Anschließend
Kommentar

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

11:00 Kurznachrichten
11:03 Schulfernsehen
Quellen der Geschichte (2)
Heute: Die Burg Hochosterwitz
Manuskript: Prof. Hans Wedenig, Beratung: Ing. Hans Dolenz und Georg Khevenhüller-Metsch, Regie: Dr. Karl Stanzl (6. Schulstufe)
12:00 Schulfernsehen
Was könnte ich werden?
Heute: Papiermacher (8. Schulstufe/ Wh.)
Anschließend
Kurznachrichten
19:00 Kurznachrichten
19:03 Sportkaleidoskop
Aktuelle Bildberichte, Kommentare, Interviews
Zusammenstellung und Präsentation: Dr. Kurt Jeschko
Heute Interviews mit prominenten Teilnehmern an dem internationalen Sportfest am 14. Juli im Wiener Stadion
19:25 Für Sie notiert
19:30 Zeit im Bild
19:55 Schaufenster und Kurzfilm-Mosaik
20:05 Die Sommerfrische
Komödie von Carlo Goldoni nach der Bühnenfassung von Giorgio Strehler, deutsch von Ernst Schoen, Personen und Darsteller: Giacinta (Brigitte Grothum), Vittoria (Sabine Sinjen), Filippo (Paul Dahlke), Leonardo (Erik Schumann), Guglielmo (Siegfried Rauch), Bernardino (Paul Verhoeven), Fulgenzio (Erland Erlandsen), Tognino (Eckart Aschauer), Sabina (Christine Oesterlein), Ferdinando (Alexander Hegarth), Constanza (Doris Kiesow), Rosina (Hanni Stadler), Paolo (Dirk Dautzenberg), Brigida (Lilli Schmuck), Pasquale (Walter Ladengast), Cecco (Günter Clemens), Tita (Wolfgang Jansen), Beltrame (Manfred Eder) und andere, Musik: Hans Martin Majewski, Kamera: Friedl Behn-Grund, Kostüme: Charlotte Flemming, Szenenbild: Jan Schlubach, Bearbeitung und Regie: Peter Beauvais
Eine Produktion der InterTel
Der lebenslustige junge Leonardo ist hoffnungslos verschuldet. Deshalb fasst er Filippos Tochter ins Auge, den die liebe Giacinta ist nicht nur hübsch, sondern auch begütert. Doch Giacinta liebt einen anderen, ein Hindernis, das Leonardo nicht weiter interessiert. Mit List und Tücke versucht er, Rivalen Guglielmo matt zu setzen. Gelegenheit ergibt sich, als Giacinta mit Freunden in die Sommerfrische fährt ...
ZDF-Erstsendung: 24. September 1965
Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 08.07.1966: Vittoria (Sabine Sinjen): "Stusteit mit Tschtschtagebt?" Leonardo (Erik Schumann): "Tschtschta, ichannam nichmeaöan!" Das ist ein kleines Zitat aus der Tonspur der gestrigen Fernsehinszenierung [...]. Nach längerem Forschen kam ich dahinter, dass damit folgender Dialog gemeint war: "Hast du Streit mit Giacinta gehabt?" – "Giacinta, Giacinta, ich kann den Namen nicht mehr hören!" Beauvais hat gedacht, Goldoni sei nur authentisch inszeniert, wenn so italienisch wie möglich – also: so rasch wie möglich – gesprochen wird. Demzufolge gab es stellenweise zwischen den meisten Darstellern einen atemberaubenden Kampf um die höchste Silbenzahl pro Dialogminute. Zweifellos eine sehr sportliche Sache. Aber schwer zu verstehen. Schade, jammerschade, um die ganze, schöne Inszenierung, der es gelang, das Stück spannend zu machen und sogar sehr modern. Schade, um die großartigen, stimmungsvollen Bilder und um die wunderbaren Kostüme
21:35 Zeit im Bild
mit Parlamentsberichten
22:20 Diese unsere Welt
Weltpolitische Betrachtungen zur Gegenwart, präsentiert von Alfred Payrleithner, Regie: Günther Schifter
Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 09.07.1966: Auch hierzulande ist der Fernsehnormalverbraucher über Vietnam informiert. Er hat sogenannte schonungslos harte Berichte gesehen, auch eindeutig propagandistische, er hat Leichen gesehen und Bombardements betrachtet, er hat Soldaten reden gehört und Politiker. Der tägliche routinierte Bericht vom Krieg, die Gewohnheit. Doch stets waren es Berichte aus Südvietnam. Und allein deshalb schon war der Nordvietnamreport, den Payrleithner am Freitag (!) in seiner Sendung "Diese unsere Welt" zeigte, so etwas wie eine kleine Sensation. Nämlich die Sensation des Neuen. Natürlich konnte sich jeder leicht vorstellen, dass im Norden, jenseits der allgemeinen Reportagelinien, auch Menschen wohnen, sicherlich hat kein Vernünftiger angenommen, dass die Nordvietnamesen grausliche Teufel sind. Doch allein das Dokument dieser Menschen, die sich unter dem Dröhnen der Bombermotoren in ihre Erdlöcher ducken, war ein Dokument, das mehr über den Krieg sagte als alle bisher gezeigten Unmenschlichkeiten, vom Gefolterten bis zur Selbstverbrennung
23:00 Filmbericht von der Tour de France
Kommentar: Ferry Dusika

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:00 Le cinq à six des jeunes
Übernahme der Kinderstunde des westschweizerischen Fernsehens Télèvision de la Suisse Romande, in französischer Sprache (– 18:15 Uhr)
18:30 Tour de France
Schlussphase der 16. Etappe
Sprecher: Karl Erb, Aufzeichnung vom Nachmittag
19:00 Nachrichten
19:05 Die Antenne
mit Berichten aus dem Bundeshaus
Anschließend
Tele-Spot
19:25 Zu Schiff durch Frankreich
Dokumentarfilm
Anschließend
Tele-Spot / Programmvorschau
20:00 Tagesschau
Anschließend
Tele-Spot
20:20 Praktische Medizin
Heute: Der stumme Patient
Direktübertragung aus der Veterinär-Medizinischen Fakultät der Universität Zürich (Wh.)
21:30 Zivilcourage
Heute: John M. Slaton
22:15 Tagesschau
Spätausgabe
Anschließend
Bericht von der Tour de France
22:35 Plauderei am Tagesende
22:40 Programmvorschau

Mi, 6. Juli 1966   ◀                 1966                 ▶   Fr, 8. Juli 1966