Do, 7. Juli 1966
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| Mi, 6. Juli 1966 ◀ 1966 ▶ Fr, 8. Juli 1966 |
ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 07:45 | Farbfernseh-Versuchssendungen – 09:45 Uhr |
| Vormittagsprogramm von ARD und ZDF nur über die Fernsehsender des NDR mit RB, Meißner (HR), Kreuzberg/Rhön und Ochsenkopf/Fichtelgebirge (BR) | |
| 10:00 | Nachrichten |
| 10:05 | Tagesschau Wiederholung vom Vorabend |
| 10:20 | Der Sportspiegel ZDF-Wiederholung vom Dienstag |
| 10:50 | Schlussveranstaltung der XVI. Internationalen Filmfestspiele in Berlin 1966 Anmerkung: Ursprünglich geplant: Treibhaus Tropenwald, Dr. K. E. Groebner berichtet über seine Expedition durch die Urwälder und Sümpfe Westafrikas |
| 11:35 | Die Drehscheibe |
| 12:00 | Das aktuelle Magazin – 13:30 Uhr |
SR | |
| 12:30 | Im Dreieck Eine Sendung für Schichtarbeiter im Montandreieck in deutscher und französischer Sprache (– 13:30 Uhr) |
| 16:40 | Nachrichten der Tagesschau Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg |
| 16:45 | Besuch bei Onkel Peter Eine Sendung mit Wolfram Schaerf (als Onkel Peter), Urla Dorcas, Frank, Ulrike und Gabi und vielen Büchern und Puppen aus der Sammlung von Gertrud Weinhold Wir sehen Spielzeuge aus anderen Ländern und anderen Zeiten, im Vordergrund stehen Puppen und Tiere, die bekannte Figuren ausländischer Kinderbücher darstellen. Aber viele Märchen und Kinderbücher sind inzwischen international bekannt, so dass die meisten der kleinen Zuschauer keine Schwierigkeiten haben werden, die entsprechenden Puppen und Tiere wiederzuerkennen. Einzelne Figuren leiten außerdem zu Kurzszenen aus den betreffenden Büchern über (Kinderstunde für alle / SFB) |
| 18:00 | Nachrichten der Tagesschau Alle Sender außer BR (– 18:05 Uhr) |
NDR/RB | |
| 18:05 | Berichte vom Tage |
| 18:16 | Die Nordschau Heute: Kulturspiegel |
| 18:50 | Das Sandmännchen |
| 19:00 | Berichte vom Tage |
| 19:21 | Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger Heute: Das Wunder |
| 19:59 | Programmhinweise |
WDR | |
| 18:05 | 5 nach 6 Adam kocht selbst |
| 18:30 | Hier und Heute Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen |
| 19:10 | Jungfernreise zum Rosengarten |
| 19:40 | Kleines südosteuropäisches Feuilleton Heute: Salem aleikum |
HR | |
| 18:05 | Programmhinweise |
| 18:10 | Dschungelboy Heute: Die Adoption Bei der Bekämpfung einer Trinkwasserepidemie werden Dr. Lawrence und Dschungelboy Freunde ... |
| 18:40 | Das Sandmännchen |
| 18:50 | Die Hessenschau |
| 19:10 | Drei Sterne Heute: Bonapartes Leibkoch Napoleons Küchenchef Jaubert erfand bei dessen siegreicher Schlacht bei Narengo sein "Veau Marengo" |
| 19:50 | Heute in Hessen |
SR | |
| 18:05 | Aktuelles von hüben und drüben |
| 18:15 | Drei und Paris |
| 18:30 | Das Sandmännchen |
| 18:35 | Boso, der Clown |
| 18:45 | Der Nachtkurier meldet ... Heute: Autoren gesucht Eine Veröffentlichung im "Nachtkurier" soll dazu beitragen, neue Autoren zu entdecken ... |
| 19:20 | Mosaik |
| 19:45 | Aktueller Bericht |
SDR/SWF | |
| 18:05 | Unsere große Schwester Heute: Das Preisrätsel |
| 18:40 | Die Abendschau / Blick ins Land |
| 19:10 | Das Sandmännchen |
| 19:20 | Einmal im Jahr Die Büromädchen der Spedition Port träumen davon, einmal im Jahr eine große Dame zu sein ... |
| 19:54 | Nachrichten aus Baden-Württemberg bzw. Rheinland-Pfalz |
BR | |
| 18:25 | Nachrichten |
| 18:35 | Begegnung mit einem Trabrennfahrer Der Film erzählt vom beruflichen Werdegang eines Trabrennfahrers, der, wenn er Erfolg hat, zu den bestbezahltesten Champions gehört Deutscher Sprecher: Paul Edwin Roth |
| 19:05 | Nachrichten und aktuelle Viertelstunde |
| 19:25 | Die Münchner Abendschau Heute: Zum Zeitgeschehen |
| 20:00 | Tagesschau Das Wetter morgen |
| 20:15 | Caroline Komödie von William Somerset Maugham, deutsch von Alfred Sperl, Personen und Darsteller: Caroline Ashley (Sigrid Marquardt), Isabella Trench (Bruni Löbel), Maude Fulton (Alice Treff), Robert Oldham (Hans Caninenberg), Rex Cunningham (Klaus Barner), Dr. Cornish (Ernst Fritz Fürbringer), Cooper (Brigitte Kortmann), Kamera: Kurt Gewissen, Szenenbild: Walter Dörfler und Hans Ehegartner, Regie: Fritz Umgelter Caroline, nicht mehr ganz jung, aber immer noch attraktiv, unterhält mit Anwalt Robert Oldham ein Verhältnis, während ihr desinteressierter Ehemann in der Weltgeschichte herumreist. Als nun Carolines Gatte in Nairobi das Zeitliche segnet, steht einem Happy End mit dem Anwalt eigentlich nichts mehr im Wege. Tatsächlich beginnen jetzt aber erst die Schwierigkeiten zwischen Caroline und Robert, den letzterer zeigt eine auffällige Ehe-Unlust. Auch der Versuch Carolines, ihn eifersüchtig zu machen, bringt nicht den gewünschten Erfolg. Roberts Freund Dr. Cornish fällt schließlich eine Patentlösung ein ... Gong 27/1966: Salonkomödie des ironischen englischen Schriftstellers, der geistreich und mit Humor menschliches Verhalten in Liebes- und Ehefragen charakterisiert. Ab 16 Gong 30/1966 schrieb in seiner Kritik: Somerset Maughams vielgespielte, aber nicht zu seinen besten Werken zählende Gesellschaftskomödie erreichte uns in einer brillanten Inszenierung von Fritz Umgelter. Das etwas makabre und am Schluss keineswegs befriedigende Stück erfährt seinen Reiz durch eine ausnahmslos gute Besetzung der einzelnen Charaktere. Hier war sie gewährleistet und somit auch der Spaß am geistreich-ironischen Geplänkel. Obgleich für viele Zuschauer die Frage "Finden Sie, dass Caroline sich richtig verhält?" wichtiger erschienen sein mag als alle heiteren Lichter, die hier glanzvoll verbrannten Hörzu 30/1966 schrieb in ihrer Kritik: Ein wirkliches Vergnügen für den, der am geschliffenen Wort seine Freude hat, gab es dann mit Somerset Maughams Komödie, in der der alte Spötter seine Ansicht vom Heiraten zum besten gibt. Die Darsteller [...] waren mit so viel Spaß bei der Geschichte, dass er sich mit Leichtigkeit auch diesseits des Bildschirms einstellte Gong 31/1966, Leserbrief: Ich hatte diese Somerset-Maugham-Komödie vor Jahren auf einer Münchner Bühne gesehen, und ich muss nach diesem Fernsehabend sagen: Der Bildschirm lieferte die bessere Inszenierung. Alle Rollen waren glänzend besetzt! Hörzu 31/1966, Leserbrief: Will man eigentlich alle anständigen Menschen durch den Kakao ziehen? Das Stück war abscheulich. Ich bin wirklich tolerant, aber hier wurden die selbstverständlichsten moralischen Grundsätze verspottet. Pfui Teufel! (WDR) |
| 21:45 | Was wird aus der NATO? Die Krise in deutscher Sicht von Emil Obermann Die alte NATO gilt als tot. Ihre "Integration" blieb im wesentlichen auf die Bundesrepublik beschränkt. Frankreich stellte nach dem 1. Juli jede Mitarbeit in der Organisation ein. Die alte NATO bot Schutz vor dem Osten und nahm unseren Nachbarn die Furcht vor der neu entstehenden deutschen Militärmacht. Lassen sich beide Funktionen in der neuen NATO ablösen? Kann es Sicherheit vor dem Osten und Belebung der deutschen Frage geben, wenn Frankreich sich widersetzt? Ist die Stunde für eine völlige Neuordnung Europas gekommen? Noch stecken die Konturen des Neuen in einem Nebel aus militärischen Details und politischen Vorstellungen. Der heutige Beitrag versucht, diese Konturen sichtbar zu machen Hörzu 30/1966 schrieb in ihrer Kritik: Wieviel informativer dagegen (Anm.: zum Bericht über de Gaulles Reise in die Sowjetunion) Emil Obermanns kritischer Bericht "Was wird aus der NATO?"! Hier spürte man in jedem Satz die gründliche Vorbereitung, die profunde Sachkenntnis des Autors. So müssen Dokumentarsendungen sein, wenn sie auch notorisch uninteressierte Zuschauer einfangen sollen! (SDR) |
| 22:30 | Tagesschau Das Wetter morgen Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg |
| Anschließend Kommentar | |
| 22:45 | Berliner Bilderbogen Musen und Menschen an der Spree Eine Sendung von Friedrich Luft zu den XVI. Internationalen Filmfestspielen Berlin 1966 Nach dem Schluss und der Preisverteilung zeigt Friedrich Luft Beobachtungen und Urteile, illustriert durch Szenen aus den in Berlin gezeigten Filmen, er fragt in Interviews Regisseure, Stars und Produzenten nach ihren Eindrücken und Ansichten. Das gesellschaftliche Leben der Festspieltage bildet den Hintergrund für den Rückblick Kamera: Jürgen Stahf, Regie: Michael Strauven (SFB) |
| 23:40 | Nachrichten der Tagesschau Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg |
ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Sendepause vom 4. April bis 4. September 1966 |
Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 19:30 | Schreiben Sie schneller (25) Stenografie mit Walter Klein |
| 20:00 | Tagesschau Das Wetter morgen |
| 20:15 | Heute Abend Kellerklub Junge Leute diskutieren mit Prominenten |
| 21:15 | Nachrichten aus Hessen |
| 21:20 | Politisches Tagebuch Berichte, Informationen und Pressestimmen aus Hessen |
| 21:50 | An der Weichsel Erinnerungen an eine kleine Stadt in Polen Der Filmbericht führt in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg zurück. An Hand eines alten Fotoalbums rekonstruiert er die Stimmung des im Krieg völlig zerstörten Städtchens Kazimierz Dolny, das zwar inzwischen wieder aufgebaut wurde, aber nicht mehr die alte Atmosphäre ausstrahlt. Die Schriftstellerin Maria Kuncewiczowa, die heute in Amerika lebt, verbringt alle Jahre ihren Urlaub in Kazimierz. Sie schrieb den Text zu diesem kleinen Film und deutet impressionistisch das Vergangene an. Obwohl Kazimierz auch heute wieder ein beliebter Aufenthalt für Maler und Schriftsteller ist, ist es doch durch sein Schicksal gezeichnet. Die Anklage des Films ist nicht mit Worten formuliert, die Bilder sprechen eine deutliche Sprache (– 22:00 Uhr) |
Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 08:50 | Schulfernsehen Neue synthetische Elemente Erste Wiederholung (– 9:15 Uhr) |
| 19:00 | Kursprogramm Französisch im Fernsehen (39) Ein Konversationskurs mit dem Sprachfilm des Französischen Fernsehens (Wh.) |
| 19:30 | Die Information Der technische Bericht Von Egloff Schwaiger |
| 20:00 | Tagesschau Das Wetter morgen |
| 20:15 | Kulturelles Studienprogramm Wilhelm von Kobell Ein Film von Hans-Jürgen Syberberg Wissenschaftliche Beratung: Siegfried Wichmann Wilhelm von Kobell widmet das "Haus der Kunst" in München in diesem Sommer eine umfassende Ausstellung. Der Maler ist eine Schlüsselfigur der deutschen Kunstentwicklung des frühen 19. Jahrhunderts. Er ist der Begründer der Münchner Landschaftsmalerei und zugleich der charakteristische Meister des süddeutschen Biedermeier. Zusammen mit Caspar David Friedrich, Joseph Anton Koch und Ferdinand Olivier leistet er den deutschen Beitrag zur europäischen Malerei zwischen Klassizismus und Realismus |
| 21:15 | Chronik Nachrichten und Information |
| 21:30 | Repetitorium Formen des Lebendigen (13) Eine biologische Vorlesung von Professor Adolf Portmann Heute: Rückschau und Ausblick Wiederholung von gestern |
| 22:00 | Repetitorium Der menschliche Körper (13) Wege zur Erforschung des Menschen mit Professor Hans Schäfer Heute: Leib-Seele-Problematik (– 22:30 Uhr) |
DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 09:50 | Medizin nach Noten |
| 10:00 | Aktuelle Kamera |
| 10:20 | Mit Zikmund und Hanzelka durch Asien (26) Heute: Die Schätze von Jakutien Wiederholung von gestern |
| 10:55 | Begegnung der Freundschaft Wiederholung von gestern |
| 11:55 | Ostseestudio Rostock Redefiner Kutschpartie Begegnung mit dem edlen mecklenburgischen Warmblutpferd und seinen Züchtern |
| 12:30 | Testsendungen U.a. von 13:30–14:40 Uhr: "Mondschein über Maubeuge" (– 16:40 Uhr) |
| 16:45 | Programmvorschau |
| 16:50 | Medizin nach Noten |
| 17:00 | Kinderfernsehen für Kinder von 10 Jahren an Auf die Probe gestellt Direktübertragung aus der "Universität im Grünen" |
| 17:30 | Ostseestudio Rostock Hafenkonzert Wiederholung |
| 18:30 | Tausend Tele-Tipps |
| 18:45 | Programmvorschau |
| 18:50 | Unser Sandmännchen Abendgruß des Kinderfernsehens |
| 19:00 | Der Schlagerchronist Schlagertexte im Examen Redaktion: Klaus Tudyka, Regie: Wolfgang Asch |
| 19:25 | Das Wetter |
| 19:30 | Aktuelle Kamera |
| 19:50 | Im Blickpunkt |
| 20:00 | Prisma Probleme – Projekte – Personen Redaktion: Günter Reithmeier |
| 20:40 | Geld vor Pucusano Abenteuer in einem peruanischen Hafen Anmerkung: Nach anderen Angaben war die Folge 'Heißer Hafen Santos' aus der Reihe "Jörg Preda berichtet" geplant |
| 21:05 | Treff in der Arbatgasse Sowjetischer Kriminalfilm aus der Zeit des Bürgerkrieges mit J. Balmussow, B. Sawtschenko, I, B. Perewersjew, A. Abrikossow, O. Krassina und anderen, Regie: Iwan Prowow |
| 22:10 | Aktuelle Kamera |
| Anschließend Kommentar |
Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 11:00 | Kurznachrichten |
| 11:03 | Schulfernsehen Quellen der Geschichte (2) Heute: Die Burg Hochosterwitz Manuskript: Prof. Hans Wedenig, Beratung: Ing. Hans Dolenz und Georg Khevenhüller-Metsch, Regie: Dr. Karl Stanzl (6. Schulstufe) |
| 12:00 | Schulfernsehen Was könnte ich werden? Heute: Papiermacher (8. Schulstufe/ Wh.) |
| Anschließend Kurznachrichten | |
| 19:00 | Kurznachrichten |
| 19:03 | Sportkaleidoskop Aktuelle Bildberichte, Kommentare, Interviews Zusammenstellung und Präsentation: Dr. Kurt Jeschko Heute Interviews mit prominenten Teilnehmern an dem internationalen Sportfest am 14. Juli im Wiener Stadion |
| 19:25 | Für Sie notiert |
| 19:30 | Zeit im Bild |
| 19:55 | Schaufenster und Kurzfilm-Mosaik |
| 20:05 | Die Sommerfrische Komödie von Carlo Goldoni nach der Bühnenfassung von Giorgio Strehler, deutsch von Ernst Schoen, Personen und Darsteller: Giacinta (Brigitte Grothum), Vittoria (Sabine Sinjen), Filippo (Paul Dahlke), Leonardo (Erik Schumann), Guglielmo (Siegfried Rauch), Bernardino (Paul Verhoeven), Fulgenzio (Erland Erlandsen), Tognino (Eckart Aschauer), Sabina (Christine Oesterlein), Ferdinando (Alexander Hegarth), Constanza (Doris Kiesow), Rosina (Hanni Stadler), Paolo (Dirk Dautzenberg), Brigida (Lilli Schmuck), Pasquale (Walter Ladengast), Cecco (Günter Clemens), Tita (Wolfgang Jansen), Beltrame (Manfred Eder) und andere, Musik: Hans Martin Majewski, Kamera: Friedl Behn-Grund, Kostüme: Charlotte Flemming, Szenenbild: Jan Schlubach, Bearbeitung und Regie: Peter Beauvais Eine Produktion der InterTel Der lebenslustige junge Leonardo ist hoffnungslos verschuldet. Deshalb fasst er Filippos Tochter ins Auge, den die liebe Giacinta ist nicht nur hübsch, sondern auch begütert. Doch Giacinta liebt einen anderen, ein Hindernis, das Leonardo nicht weiter interessiert. Mit List und Tücke versucht er, Rivalen Guglielmo matt zu setzen. Gelegenheit ergibt sich, als Giacinta mit Freunden in die Sommerfrische fährt ... ZDF-Erstsendung: 24. September 1965 Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 08.07.1966: Vittoria (Sabine Sinjen): "Stusteit mit Tschtschtagebt?" Leonardo (Erik Schumann): "Tschtschta, ichannam nichmeaöan!" Das ist ein kleines Zitat aus der Tonspur der gestrigen Fernsehinszenierung [...]. Nach längerem Forschen kam ich dahinter, dass damit folgender Dialog gemeint war: "Hast du Streit mit Giacinta gehabt?" – "Giacinta, Giacinta, ich kann den Namen nicht mehr hören!" Beauvais hat gedacht, Goldoni sei nur authentisch inszeniert, wenn so italienisch wie möglich – also: so rasch wie möglich – gesprochen wird. Demzufolge gab es stellenweise zwischen den meisten Darstellern einen atemberaubenden Kampf um die höchste Silbenzahl pro Dialogminute. Zweifellos eine sehr sportliche Sache. Aber schwer zu verstehen. Schade, jammerschade, um die ganze, schöne Inszenierung, der es gelang, das Stück spannend zu machen und sogar sehr modern. Schade, um die großartigen, stimmungsvollen Bilder und um die wunderbaren Kostüme |
| 21:35 | Zeit im Bild mit Parlamentsberichten |
| 22:20 | Diese unsere Welt Weltpolitische Betrachtungen zur Gegenwart, präsentiert von Alfred Payrleithner, Regie: Günther Schifter Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 09.07.1966: Auch hierzulande ist der Fernsehnormalverbraucher über Vietnam informiert. Er hat sogenannte schonungslos harte Berichte gesehen, auch eindeutig propagandistische, er hat Leichen gesehen und Bombardements betrachtet, er hat Soldaten reden gehört und Politiker. Der tägliche routinierte Bericht vom Krieg, die Gewohnheit. Doch stets waren es Berichte aus Südvietnam. Und allein deshalb schon war der Nordvietnamreport, den Payrleithner am Freitag (!) in seiner Sendung "Diese unsere Welt" zeigte, so etwas wie eine kleine Sensation. Nämlich die Sensation des Neuen. Natürlich konnte sich jeder leicht vorstellen, dass im Norden, jenseits der allgemeinen Reportagelinien, auch Menschen wohnen, sicherlich hat kein Vernünftiger angenommen, dass die Nordvietnamesen grausliche Teufel sind. Doch allein das Dokument dieser Menschen, die sich unter dem Dröhnen der Bombermotoren in ihre Erdlöcher ducken, war ein Dokument, das mehr über den Krieg sagte als alle bisher gezeigten Unmenschlichkeiten, vom Gefolterten bis zur Selbstverbrennung |
| 23:00 | Filmbericht von der Tour de France Kommentar: Ferry Dusika |
Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 17:00 | Le cinq à six des jeunes Übernahme der Kinderstunde des westschweizerischen Fernsehens Télèvision de la Suisse Romande, in französischer Sprache (– 18:15 Uhr) |
| 18:30 | Tour de France Schlussphase der 16. Etappe Sprecher: Karl Erb, Aufzeichnung vom Nachmittag |
| 19:00 | Nachrichten |
| 19:05 | Die Antenne mit Berichten aus dem Bundeshaus |
| Anschließend Tele-Spot | |
| 19:25 | Zu Schiff durch Frankreich Dokumentarfilm |
| Anschließend Tele-Spot / Programmvorschau | |
| 20:00 | Tagesschau |
| Anschließend Tele-Spot | |
| 20:20 | Praktische Medizin Heute: Der stumme Patient Direktübertragung aus der Veterinär-Medizinischen Fakultät der Universität Zürich (Wh.) |
| 21:30 | Zivilcourage Heute: John M. Slaton |
| 22:15 | Tagesschau Spätausgabe |
| Anschließend Bericht von der Tour de France | |
| 22:35 | Plauderei am Tagesende |
| 22:40 | Programmvorschau |
| Mi, 6. Juli 1966 ◀ 1966 ▶ Fr, 8. Juli 1966 |


