Fr, 1. April 1966

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Do, 31. März 1966   ◀                 1966                 ▶   Sa, 2. April 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vormittagsprogramm von ARD und ZDF
nur über die Fernsehsender des NDR mit RB, Meißner (HR), Kreuzberg/Rhön und Ochsenkopf/Fichtelgebirge (BR)
 10:00 Nachrichten
 10:05 Tagesschau
Wiederholung von gestern
 10:20 Sagt die Fotografie die Wahrheit?
Eine Sendung von und mit Liselotte Strelow
 10:35 Der Spieler
Von Nicolai Gogol, Regie: Walter Henn
ARD-Erstsendung: 28. März 1963
 12:00 Das aktuelle Magazin
– 13:30 Uhr

SR
 12:30 Im Dreieck
Eine Sendung für Schichtarbeiter im Montandreieck in deutscher und französischer Sprache (– 13:30 Uhr)

SFB
 16:10 Sag die Wahrheit!
Ein Ratespiel

16:45 Nerven wie Drahtseile
Heute: Stahlfinger
Die Japaner nennen ihren neuen Fernsehturm "Stahlfinger". Er wurde in Tokio errichtet und ist zum Empfang eurasischer Sendungen bestimmt. Die Männer, die in schwindelnder Höhe ihre Arbeit tun, müssen halbe Artisten sein ... (Jugendstunde ab 12 / WDR)
17:05 Die Glasmacher von Bida
René Gardi erzählt aus Afrika
Gardi berichtet von seiner Begegnung mit den letzten afrikanischen Glasarbeitern in Nigeria (Jugendstunde etwa ab 14 / WDR)
17:35 Amerikanischer Mondflug
Rendezvous-Manöver im Weltraum
Ein Trickfilm zeigt, wie sich die Amerikaner den Mondflug vorstellen (Jugendstunde etwa ab 14 / WDR)
17:55 Vorschau
auf das Nachmittagsprogramm der kommenden Woche (WDR)
18:00 Nachrichten der Tagesschau
Alle Sender außer BR (– 18:05 Uhr)

NDR/RB
 18:05 Berichte vom Tage
 18:16 Die Nordschau
Heute: Das Freitagsmagazin
 18:50 Das Sandmännchen
 19:00 Nachrichten der Tagesschau
 19:03 Berichte vom Tage
 19:25 Kentucky Jones
Heute: Vertauschte Rollen
 19:59 Programmhinweise

SFB
 18:30 Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger
Heute: Eine Spur für "Schneewittchen"
 19:05 Das Sandmännchen
 19:15 Nachrichten der Tagesschau
 19:23 Wetterbericht
 19:25 Berliner Abendschau
mit "Stricheleien-Sticheleien" von Oskar

WDR
 18:05 5 nach 6
Sportvorschau
 18:30 Hier und Heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:10 Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger
Heute: Kavaliere
 19:40 Musikalische Miniaturen
Hausmusik: Gemshorn, Sopran-Flöte

HR
 18:05 Programmhinweise
 18:10 Hessisches Tagebuch
Aktuelle Berichte
 18:40 Das Sandmännchen
 18:50 Die Hessenschau
 19:10 Nachrichten der Tagesschau
 19:15 Frühstück am Abend
 19:50 Heute in Hessen

SR
 18:05 Aktuelles von hüben und drüben
 18:15 Drei aus Paris
 18:30 Das Sandmännchen
 18:35 Wer will, der kann
 18:45 Frühstück am Abend
 19:20 Mosaik
 19:45 Aktueller Bericht

SDR/SWF
 18:05 Die Abenteuer des Hiram Holiday
Heute: Gibraltar-Kröte
 18:40 Die Abendschau / Blick ins Land
 19:10 Das Sandmännchen
 19:20 Frühstück am Abend
Eine fast kriminelle Fernsehpanne
 19:54 Nachrichten
aus Baden-Württemberg bzw. Rheinland-Pfalz

BR
 18:10 Panorama Italiano
Für Italiener in Deutschland
 18:25 Nachrichten
 18:35 Treffpunkt Hollywood
Heute: Sensationen für Millionen
Der Stuntman arbeitet überall dort in Hollywood, wo es für den Star gefährlich wird – sei es beim Sturz vom Pferd in einer Schlachtszene oder wenn der erschossene Bankräuber vom Dach stürzt
Ein Film von Werner Baecker
Gong 18/1966, allgemeiner Lesebrief zum Werbefernsehen: Ist es nicht eine Schande, dass unsere Kinder bei den Werbespots immer wieder mit sexuellen Reizen überfüttert werden? Glaubt man eigentlich, dass eine ausgezogene Frau den Verkauf eines so "geschmackvoll" angebotenen Artikels erhöht?
 19:05 Nachrichten und aktuelle Viertelstunde
 19:25 Die Münchner Abendschau
Heute: Das Magazin
Gong 17/1966 schrieb in seiner Kritik: Mit diesem "Nein" ist nicht die Reportage über die "Landflucht der Ärzte" gemeint, sondern die Tatsache, dass diese Landflucht beängstigende Formen angenommen hat. Es ist höchst bedauerlich, dass es kaum noch junge Mediziner gibt, die die Lücken, die der Tod alter Landärzte gerissen hat, schließen wollen. Aus den Interviews mit den Medizinstudenten ging deutlich hervor, dass heutzutage nicht der Beruf, die Berufung zum Arzt im Vordergrund der Überlegungen steht, sondern das Geldverdienen und die Bewältigung der Freizeit, für die sie natürlich in der Stadt mehr Möglichkeiten sehen. Die Ausflucht eines der Befragten, die Großstadt ermögliche während der Berufsausübung mehr Gelegenheit, sich fachlich weiterzubilden und die Kenntnisse immer auf den neuesten Stand zu bringen, klang sehr fadenscheinig. Man muss sich nur fragen: Sind die Berufsorganisationen der Ärzte nur dazu da, immer bessere Tarife auszuhandeln oder sollten sie nicht doch auch für eine ausreichende Ärzteversorgung auf dem Lande sorgen?

20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
Bild + Funk 13/1966 schrieb als Aprilscherz: Heute versuchsweise als Farbsendung. Wenn Sie trotzdem das Bild nur im üblichen Schwarzweiß empfangen können, schreiben Sie ruhig an die Tagesschau in Hamburg
20:15 Der revolutionäre Krieg
Partisanen – der unsichtbare Feind
Ein Bericht von Ralph Giordano und Claus-Ferdinand Siegfried
In den letzten Jahrzehnten ist eine neue Form politischer Machteroberung in den Vordergrund gerückt: der revolutionäre Krieg. Das Wesentliche ist, dass ein Ineinander von Volksrevolution und Kriegsführung geschaffen wird, eine stufenweise Machtentfaltung von Agitation und Partisanenüberfällen. Mao Tse-tung hat diese Methode erdacht und mit ihrer Hilfe China erobert. Auf diese Weise sind die Kommunisten in Jugoslawien, Albanien und Kuba zur Macht gekommen. Inzwischen haben auch nationale Befreiungsbewegungen die neue Kriegführung übernommen, zum Beispiel in Algerien und Zypern. Im Zentrum der heutigen Sendung steht Vietnam, das sich noch mitten im revolutionären Krieg befindet (ab 16 / WDR)
21:05 Start einer neuen Serie
Polizeirevier 87
Heute: Kings Lösegeld
Mit Robert Lansing (Carella, deutscher Sprecher: Arnold Marquis), Gregory Walcott (Havilland / Rainer Brandt), Ron Harper (Kling / Thomas Eckelmann), Normann Fell (Meyer / Gerd Martienzen)
Die neue Krimireihe nach Ed MacBains erfolgreichen Romanen spielt in einem Polizeirevier inmitten New Yorks, in dem sechzehn Detektive arbeiten, Messerhelden, Kidnapper, Einbrecher, Erpresser, Rauschgifthändler, Callgirls und ab und zu auch ein Mörder halten sie in Atem. Vier stehen im Mittelpunkt der Polizeiarbeit: Steve Carella, ihr tüchtiger Chef, Roger Havilland mit harten Fäusten, Meyer Meyer, der wirklich so heißt und Bert Kling, der Benjamin des Teams. Im ersten Fall verfolgen Steve Carella und sein Team die Spur der Verbrecher Eddie und Sy, die einen jungen Mann entführt haben, den sie für den einzigen Sohn des reichen Schuhfabrikanten King halten. Tatsächlich haben die Gangster den Sohn von Mr. Kings Chauffeur in ihrer Gewalt. Als die Gauner ihren Irrtum bemerken, bestehen sich trotzdem auf die Bezahlung des Lösegeldes, eine Viertelmillion Dollar ...
Bild + Funk 13/1966: Nach 56 Sendefolgen hat die berühmte Detektivagentur in der "77 Sunset Strip" [...] ihre Pforten geschlossen, Diese bisher längste Kriminalserie des Deutschen Fernsehens wird nun abgelöst durch "Polizeirevier 87
Hörzu 16/1966 schrieb in ihrer Kritik: Krimi heißt Notnagel Nummer 2. Hier wie dort scheint's Glückssache zu sein. Die neue amerikanische Serie "Polizeirevier 87" erwies sich als recht betulich und indifferent
Hörzu 17/1966, Leserbriefe: Die erste Folge hat mir besonders gut gefallen. Ein sehr guter Ersatz für "77 Sunset Strip"; – ... wirklichkeitsfremd! Die vier Revierdetektive durften sich nämlich gar nicht mit diesem Fall befassen. Für Kindesentführung ist in den USA das Federal Bureau of Investigation (FBI) zuständig; – Dieser "Superkrimi" wäre mit der 10. Steigerungsstufe von "langweilig" noch viel zu gut beurteilt
Vom Deutschen Fernsehen aus Köln (Voraussichtlich ab 16)
21:50 Tagesschau
Das Wetter morgen
22:05 Bericht aus Bonn
(WDR)
22:20 Kean
Von Jean-Paul Sartre nach Alexandre Dumas, deutsch von Marianne Wentzel, Personen und Darsteller: Kean (Karl Paryla), Anna Damby (Brigitte Grothum), Elena, Gräfin von Koefeld (Judith Holzmeister), Amy, Gräfin von Gosswill (Anneliese Stöckl), Graf von Koefeld (Kaspar Brüninghaus), Prinz von Wales (Manfred Heidmann), Salomon (Otto Tausig), Lord Mewill (Heinz Frölich), Der Inspizient (Fritz Grieb), Musik: Peter Fischer, Szenenbild: Adalbert Hartel, Regie: Gerhard Klingenberg
Schauspieler Kean will die schöne Gräfin Koefeld erobern, nicht aus Liebe sondern nur aus Selbstbestätigung. Der Komödiant seinerseits wird von Anna Damby umworben, einer selbstbewussten, ehrgeizigen jungen Frau, die Keans Gemahlin und eine große Bühnenschauspielerin werden will. Bei einer Othello-Aufführung, in der die völlig talentlose Anna die Rolle des Desdemona übernimmt, kommt es zum Skandal. Kean, dessen Privathaus von Gläubigern besetzt ist und der sich in der Nacht zuvor in einer Spelunke mit dem eifersüchtigen Lord Mewill geprügelt hat, kommt betrunken ins Theater und provoziert auf der Bühne nicht nur Anna sondern auch die Gräfin Koefeld und seinen bei ihr in der Loge sitzenden Freund und Gönner, den Prinz von Wales. Doch der Prinz verzeiht Kean und schickt ihn und Anna für ein Jahr gnädige Verbannung nach Amerika ...
Gong 13/1966: Effektvolles Schauspiel des französischen Autors und Philosophen. Der Konflikt des großen Shakespeare-Darstellers Edmund Kean (1787–1833) mit der aristokratischen Gesellschaft und die Frage nach dem Wesen der Existenz sind in eine Handlung von der Leichtigkeit und Eleganz eines Salonstücks gekleidet. Die Inszenierung betont – damit nicht überzeugend – mehr das Komödiantische als die Gesellschaftskritik. Für Erwachsene
Hörzu 18/1966, Leserbriefe: Hinreißend! Hier kam wirklich alles zusammen an Überragendem: Stück, Spiel und Regie; – Ich habe schon oft auf das deutsche Fernsehen geschimpft. Aber jetzt möchte ich auch mal ein Kompliment machen. "Kean" war einfach köstlich
ARD-Erstsendung: 10. November 1963 (WDR)
01:05 Nachrichten der Tagesschau

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:40 Die Sportinformation
Dreißig Minuten rund um den Sport
18:10 Nachrichten
Anschließend
Wetterbericht
18:20 Die Drehscheibe
Ein Magazin zum Feierabend
Im Unterhaltungsteil das Orchester Ambros Seelos mit "Kille, Kille"
18:55 Üb immer Treu nach Möglichkeit
Heitere Gaunergeschichten
Heute: Rauschgift oder Die Beerdigung findet in aller Stille statt
Mit Monika Berg, Klaus Knuth, Klaus Löwitsch, Jean-Pierre Zola, Götz Olaf Rausch, Wilfried von Aacken, Hans Zander und anderen, Szenenbild: Gabriel Pellon, Kamera: Karl Schröder, Musik: Erich Ferstl, Buch und Regie: Günter Gräwert
Den Plan hat diesmal einer von Gretchens Kumpane beiläufig aufgeschnappt – nämlich, wie man sich in den Besitz von Rauschgift bringen könnte. Gretchens Einfall für den Transport des Rauschgifts entpuppt sich als Reinfall ... (ab 14)
19:27 Der Wetterbericht
19:30 Heute
Nachrichten Themen des Tages
20:00 Kostenpflichtig zum Tode verurteilt
Dokumentarspiel von Walter Forster mit Ernst Stankovski (Georg Ritter von Sosnowski-Nalecz), Doris Schade (Benita von Falkenhayn), Ingrid Capelle (Renate von Natzmer), Franziska Bronnen (Ina von Gera), Barbara Saade (Vera Nianda), Dietrich Thoms (Kapitänleutnant Köpcke), Dirk Dautzenberg (Andrej Zielinski), Addi Adametz (Mura Runge), Manfred Fürst (Karl Sternheim), Klaus Jochen Ueltzen (Major von Klett), Ruth Gassmann (Ilse Ulrich) sowie Sid Sindelar Brecht, Peter Martin Urtel, Berno von Cramm, Harald von Koeppelle, Helmut Brasch, Michael Skelly, Willy Schultes und anderen, Szenenbild: Hans Zehetner, Kamera: Sepp Riff, Regie: Georg Tressler
Nach dem deutsch-russischen Vertrag von Rapallo fühlte sich Polen in seiner Existenz bedroht. Der Generalstab des Landes entwickelte daraufhin eine rege Spionagetätigkeit in Deutschland und entsandte im März 1926 den polnischen Rittmeister Georg von Sosnowski nach Berlin. Für den Aufbau eines Spionagenetzes in der deutschen Hauptstadt benötigte es viel Geschick, Geduld und Geld. Sosnowski gelang es in seiner Rolle als reicher, charmanter Lebemann, das Vertrauen einiger adliger Damen, die in Vertrauensstellungen im Reichswehrministerium tätig waren, zu erwerben. Die Frauen überließen ihm schließlich sogar wichtigste Geheimdokumente über Ausrüstung, Ausbildung und Aufmarschpläne des deutschen Heeres. Erst 1934 flog die Spionagetätigkeit Sosnowskis auf. Wieder spielte eine Frau die entscheidende Rolle – Vera Nianda, aus der der Spion eine zweite "Mata Hari" machen wollte, verriet ihn aus Eifersucht und Verzweiflung über ein gebrochenes Eheversprechen an die deutsche Abwehr. Das besiegelte auch das Schicksal der anderen Frauen. Benita von Falkenhayn und Renate von Natzmer wurden zum Tode verurteilt und in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Ina von Gera erhielt so wie Georg Sosnowski lebenslänglich, wobei er später im Zuge eines Gefangenenaustausches nach Polen zurückkehren konnte ...
Das Spionagedrama behandelte auch der Film "Rittmeister Wronski" mit Willy Birgel
Das Hamburger Abendblatt schrieb am 02.04.1966: Doch wurde die wirtschaftliche und politische Extremsituation der berühmten "goldenen zwanziger Jahre" mit Sorgfalt nachgezeichnet. Regisseur Georg Tressler trieb das Spiel mit Hilfe seines guten Kameramannes Sepp Riff und des Szenenbildners Hans Zehetner in die Hochspannung eines modernen Psycho-Thrillers. An der Spitze des sehr genau profilierten Ensembles agierten völlig glaubhaft Ernst Stankovski als eleganter polnischer Offiziers-Spion und die Damen Doris Schade (Fräulein v. Falkenhayn) und Ingrid Capelle (Fräulein v. Natzmer)
Gong 17/1966 schrieb in seiner Kritik: Dieser Landesverrats- und Spionagefall um Georg Ritter von Sosnowski-Nalecz und seine Damen aus dem Reichswehrministerium fesselte sehr und war, trotz zum Teil ungenügender Schnitttechnik, doch recht gut von Regisseur Georg Tressler ins Bild gesetzt. Man war beteiligt und erlebte mit, was (bis auf gewisse Einschränkungen) wohl den Tatsachen entsprochen haben wird. Nebenbei fiel eine Belehrung über den Landesverrat ab, von dem ja, wenn man in die Zeitungen blickt, manche Zeitgenossen keine Ahnung haben. Die Motive der Schreibstubendamen aus dem Reichswehrministerium waren nicht edel, es ging ihnen um erotische Bindung und Geld. Der Niedergang des Adels vor dreißig Jahren wurde durch die Affäre markiert. Die erotischen Abenteuer des polnischen Meisterspions kamen nur in Andeutungen auf den Bildschirm, man enthielt sich der Frivolitäten. Auch mit der Hinrichtung schockierte man nicht; die Sache ging "um die Ecke" vor sich. Man hatte Rücksicht auf die Zuschauer genommen. Wir haben oft geschrieben, dass Fälle aus der eigenen Geschichte heranzuziehen wären, wenn man die angloamerikanische TV-Krimi-Welle einmal stoppen möchte. Hier nur hatte man einen Fall, der dieser Forderung entsprach. Zwei Schauspielerinnen fielen auf: Ingrid Capelle als Renate von Natzmer und Doris Schade als Benita von Falkenhayn. Man möchte diese beiden Damen im Fernsehen wiedersehen. Durch ihr Spiel erhielt die Geschichte zusätzliche Reize. Ernst Stankovski war der Rittmeister mit nun schon etwas ältlichem Routine-Charme (Eher für Erwachsene) Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
Anschließend
Kurznachrichten
21:15 Blickpunkt
Informationen und Meinungen zur Außenpolitik (ab 16)
21:45 Die Fernseh-Elternschule: Das Jugendalter
Heute: Vom Erlebnis zur Erfahrung
Gesprächsleitung: Dr. Hertha Sturm
Um Erfahrungen machen zu können, braucht man Erlebnisse. Der Jugendliche hat oft eine reichere Erlebnisfähigkeit als der Erwachsene, doch fällt es ihm schwerer, die Erlebnisse zu durchschauen und zu bewerten. Hier kann dem Jugendliche manche unaufdringliche Hilfe geleistet werden, damit er in die Lage versetzt wird, aus seinen Erfahrungen zu lernen (ab 16)
22:15 Heute
Nachrichten, Wetter, Themen des Tages

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Das Laboratorium (26)
Eine Sendung von Hans Jürgen Bersch
Wiederholung vom Dienstag
19:30 Das Leben im Meer (13)
Heute: Ursprünge und Entfaltung
Wiederholung vom Mittwoch
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Instrumentales Theater
Eine Woche Avantgarde für Sizilien
Notizen von der "Sa settimana internazionale nuova musica" in Palermo
Buch und Regie: Klaus Wildenhahn, Kamera: Rudolf Körösi, Ton: Herbert Selk, Schnitt: Ria Uplegger, Produktion: Rolf Liebermann
Die Notizen vom letztjährigen Festival für "Instrumentales Theater" schließen auch die Vorbereitungen und Randerscheinungen dieser ungewöhnlichen Veranstaltung ein. Zu den Komponisten, die im heutigen Filmbericht vorgestellt werden, zählt der 1931 geborene, in Köln lebende Argentinier Mauricio Kagel
21:00 Instrumentales Theater
Mauricio Kagel: "Antithese"
Spiel für einen Darsteller mit elektronischen und öffentlichen Klängen
Darsteller: Alfred Feussner, Buch und Regie: Mauricio Kagel, Produktion: Rolf Liebermann
21:20 Studio III
Aus Kunst und Wissenschaft
Ausschnitte aus der Bremer Inszenierung der "Räuber" sowie ein Interview mit Peter Zadek (Regie) und Wilfried Minks (Bühnenbild)
In der letzten Sendung der Saison zeigt sich Studio III von der komischen Seite
Anschließend
Nachrichten

West 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

13:00 Ein Tag = Eine Stunde
Aus den WDR-Regionalprogrammen
14:00 Programmhinweise
19:00 Programmhinweise
19:10 Nachrichten aus Nordrhein-Westfalen
19:15 Hierzulande – Heutzutage
Prisma des Westens: Landesforum / Kommentar "Für und Wider"
19:50 Ihre Heimat – Unsere Heimat
Für italienische Gastarbeiter
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Der Große Krieg (1)
Geschichte des Ersten Weltkriegs
Heute: Sarajewo – vom Mord zum Völkermord
Eine Produktion der BBC
Die BBC London hat das Geschehen jener Zeit für das Fernsehen rekonstruiert. 60 Journalisten, Historiker und Militärexperten unterhielten sich mit Augenzeugen, trugen zeitgenössisches Schriftmaterial zusammen, sichteten Filme und Standfotos aus Archiven von über zwanzig Ländern
21:00 Der Tod in Amerika
Von Klaus Harpprecht
Anschließend
Programmhinweise

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Schreiben Sie schneller (13)
Stenografie mit Walter Klein
Wiederholung von gestern
19:30 Benvenuti in Italia (13)
Italienisch für Anfänger (Wh.)
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Comedy in Music
Viktor Borge mit seiner Ein-Mann-Show, Fernsehregie: Oskar Krüger
Die Kunst des Humoristen beruht auf der heiteren Hintergründigkeit der Sprache und der Begabung, sich mit der Mentalität und den Eigenarten Amerikas und der Amerikaner vertraut zu machen
21:20 Nachrichten aus Hessen
21:25 Der Sportkalender
Aktuelle Berichte und die "Fußballschule" (– gegen 22:15 Uhr)

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

11:35 Schulfernsehen
Das Christusbild im Wandel der Zeit
Zweite Wiederholung (– 11:55 Uhr)
19:00 Kursprogramm
Bausteine unserer Architektur (13)
Ein Beitrag zur Kulturgeschichte Europas mit Bodo W. Jaxtheimer
Heute: Architektur der Gegenwart
19:30 Schulfernsehen
Japan, das Land der fleißigen Hände
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Musisches Studienprogramm
Konzerte für die Jugend
Leonard Bernstein gibt eine Einführung in lateinamerikanische Musik
Es spielt das New York Philharmonic Orchestra
Gong 17/1966 schrieb in seiner Kritik: Nachahmenswert war der amerikanische Film [mit Leonard Bernstein]. Warum stellt sich nicht auch in Deutschland der eine oder andere prominente Dirigent für ein solches Jugendkonzert zur Verfügung und erklärt den jungen Menschen die Stilelemente einer Komposition? Es wäre sogar schon viel gewonnen, wenn es bei uns Dirigenten gäbe, die Erwachsenen die sogenannte "Moderne Musik" am Beispiel der Interpretation erklären würden. Das Bedürfnis für eine solche "Aufklärung" ist zweifelsohne vorhanden. Außerdem würde man den modernen Komponisten helfen, neue Interessenten zu gewinnen
21:10 Musisches Studienprogramm
Deutsche Dichtung
Ernst Ginsberg liest aus dem Roman "Siebenkäs" von Jean Paul die beeindruckend prophetische "Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei", eine bestürzend moderne Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Atheismus
21:30 Chronik
Nachrichten und Information

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

09:50 Medizin nach Noten
10:00 Aktuelle Kamera
10:25 Im Blickpunkt
10:35 Prisma
Wiederholung von gestern
11:15 Die vier Gerechten
Wiederholung von gestern
11:40 Stopp – der Hahn ist schuld!
Wiederholung von gestern
12:20 Ostseestudio Rostock
Bekanntschaft mit Anna Naumann
12:50 Testsendungen
U.a. von 13:30–14:20 Uhr: "Eine Meisternovelle" (– 16:15 Uhr)
16:35 Medizin nach Noten
16:45 Schülerprogramm zum heimatkundlichen Deutschunterricht – Verkehrserziehung 1. bis 3. Klassen
Du bist dabei (2)
Stadtbummel
17:00 Geboren unter schwarzen Himmeln (5)
Fernsehroman von Jutta Bartus und Rudolf Böhm
Erstsendung im DDR-Fernsehen: 31.05.1962
18:35 Tausend Tele-Tipps
18:45 Programmvorschau
18:50 Unser Sandmännchen
Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 Für junge Leute zwischen 12 und 16 Jahren sendet
Jugendwelle Berlin
"Mal ganz anders" mit Chris Wallasch
19:25 Das Wetter
19:30 Aktuelle Kamera
19:50 Kalenderblätter
20:00 Tag des Glücks
Sowjetischer Film (1963) mit Tamara Sjomina, Alexej Batalow, Walentin Subkow, Nikolai Krjutschkow, Larissa Golubkina, Jossif Konopazki und anderen, Regie: Iossif Cheifiz
21:20 Übrigens ... Wohin mit der Freizeit?
Redaktion: Friedrich Ostermuth, Buch und Regie: Hans Lebe
21:50 Aktuelle Kamera
22:00 XXIII. Parteitag der KPdSU
Bericht vom Tage
Übernahme vom Sowjetischen Fernsehen
22:25 Mann ohne Vergangenheit
Chronik einer Strafverfolgung
Notiert von Jutta Eberhardt und Wolf Ebermann, Dramaturgie: Erika Scheel, mit Rudolf Christoph, Marian Opania, Wilhelm Koch-Hooge, Harry Pietzsch, Horst Schön, Gerhard Rachold, Czyz Henryk, Theo Mack, Fred Ludwig, Heinz Schröder, Jerzy Rusmiaczek, Werner Kamenik, Eugen Eschner, Horst Preusker, Volkmar Kleinert, Karl Sturm, Wladislaw Kaczmarski, Zygmunt Mierzwiak, Robert Trösch, Wolfgang Thal und anderen, Szenenbild: Herbert Goralczyk, Regie: Ralph Boettner
Erstsendung im DDR-Fernsehen: 29. April 1965

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

10:00 Schulfernsehen
Männer und Mächte
Heute: Benito Mussolini
Wiederholung vom 30. März 1965
11:00 Kurznachrichten
11:03 Programm für Schichtarbeiter
Das Wunder einer Stimme – Enrico Caruso
Wiederholung aus dem Technischen Versuchsprogramm vom Mittwoch
12:13 Programm für Schichtarbeiter
Streiflichter aus Österreich
Wiederholung vom Mittwoch
Anschließend
Kurznachrichten
18:30 Kurznachrichten
18:35 Malerisches Hallstatt
Ein Ferienbericht von Willi Teske
Anschließend
Tipp-Revue
19:00 Markt zum Wochenende
Unsere aktuelle Marktrundschau, heute zum Thema "Eier"
In Österreich werden jährlich etwa 1,2 Milliarden Eier gegessen und ebenso viele Schilling dafür ausgegeben. Kaufen wir immer gut und billig? Wann sind Eier "vollfrisch"? Was versteht man unter einem "frischen" Ei? Kommt es vor, das "gelagerte" Eier als "frisch" verkauft werden? Um diese und ähnliche Fragen geht es in einer von Dr. Margaret Hacker geleiteten Diskussion zwischen Vertretern der Landwirtschaft, der Importeure, des Handels und der Konsumenten
Anschließend
Für Sie notiert
19:30 Zeit im Bild
19:55 Schaufenster und Kurzfilm-Mosaik
20:15 Bilanz der Saison – Frühling
Von und mit Karl Farkas, Regie: Peter Hey
Österreich-Hörzu 16/1966 schrieb in ihrer Kritik: Karl Farkas zog seine "Bilanz der Saison Frühling" in bewährter Manier. Er hat die seltene Gabe, Witze auch dann noch zur Wirkung zu bringen, wenn sie für das Publikum nimmer ganz neu sind. Seine besten Mitwitzler: Maxi Böhm und Ernst Waldbrunn
21:15 Zeit im Bild
21:35 Forumsgespräch
Unter der Leitung von Dr. Günther Nenning

Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Kurznachrichten
19:03 Streiflichter aus Österreich
19:30 Zeit im Bild
20:00 Der kuriös-musikalische Instrumental-Kalender des Gregorius Josephus Werner (4)
Heute: April
20:15 Willem van Saeftinghe
Oper von Frederik Devreese, Text von Jean Francis, holländische Bearbeitung: Dries Waterschoot und Korneel Goossesz, Ballett: Renee Lafontaine
Chor und Symphonieorchester vom Belgischen Fernsehen unter der Leitung von Frederik Devreese, Regie: Mark Liebracht
Lief im Dritten Programm Hessen am 4. März 1965
21:20 Bohrungen im Flachmeer

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:00 La Giostra
Settimanale per i ragazzi a cura di Mimma Pagnamenta
Für italienische Gastarbeiter
Wir übernehmen die Kinderstunde der Televisione Svizzera italiana in italienischer Sprache (– 18:00 Uhr)
19:00 Nachrichten
19:05 Die Antenne
Anschließend
Tele-Spot
19:25 Mario
Heute: Die Höhle
Anschließend
Tele-Spot / Programmvorschau
20:00 Tagesschau
Anschließend
Tele-Spot
20:20 Im Brennpunkt
Reportagen und Kommentare zur internationalen Lage
Leitung der Sendung: Hans O. Staub
20:45 Wer einmal aus dem Blechnapf frisst ... (3)
Dreiteiliges Fernsehspiel nach dem Roman von Hans Fallada, Personen und Darsteller: Willi Kufalt (Klaus Kammer), Bruhn (Siegurd Fitzek), Batzke (Peter Ehrlich), Freese (Karl Georg Saebisch), Krafft (Wilhelm Kürten), Kriminalassistent Brödchen (Hannes Kaetner), Hilde Harder (Ursula Dirichs), Frau Flege (Carola Wagner), Frau Zwietusch (Ellen Hille), Sekretärin bei Freese (Christine Österlein), Kriminalkommissar (Konrad Georg), Kalfaktor (Richard Beek), Wachtmeister Gröschke (Dietrich Thoms), Wossidlo (Hans Beuthner) sowie Werner Lieven, Elisabeth Wischert, Kurt Hinz, Sid Sindelar, Arnold Herff, Horst Pasterski, Werner Heyking, Joachim Bogs, Anja Buczkowski, Helmuth Patalong, Ingrid Schlosshauer, Josef Hauenzwickel, Regie: Fritz Umgelter
Ohne eigene Schuld ist Kufalt wieder mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Er verliert seine Stelle als Verlagsvertreter und wird von seiner Braut Hilde verlassen. Nun fühlt er sich endgültig aus der bürgerlichen Welt verstoßen. Kufalt geht nach Hamburg, wo ein alter Bekannter lebt, Berufsverbrecher Batzke. Bei einem gemeinsam begangenen Juwelenraub gehen sie der Polizei ins Netz. Willi Kufalt landet wieder vor Gericht und wird verurteilt. Er ist nicht unglücklich über seine Rückkehr ins Gefängnis. Dort fühlt er sich 'daheim' ...
ARD-Erstsendung: 10.05.1962
22:00 Tagesschau
Spätausgabe
22:10 Big Band
Count Basie und sein Orchester spielen: One o'clock Jump, Start of Something Big, April in Paris, Big Brother, Git, I can't stop loving you, Jumping at the Woodside, All of me und Corner Pocket
22:35 Programmvorschau

Do, 31. März 1966   ◀                 1966                 ▶   Sa, 2. April 1966