Fr, 1. Juli 1966

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Do, 30. Juni 1966   ◀                 1966                 ▶   Sa, 2. Juli 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

07:45 Farbfernseh-Versuchssendungen
– 09:45 Uhr

Vormittagsprogramm von ARD und ZDF
nur über die Fernsehsender des NDR mit RB, Meißner (HR), Kreuzberg/Rhön und Ochsenkopf/Fichtelgebirge (BR)
 10:00 Nachrichten
 10:05 Tagesschau
Wiederholung vom Vorabend
 10:20 Es muss nicht immer Schlager sein
Mit Monika Dahlberg, Erika Köth, Margit Schramm, Hans Söhnker und anderen
 11:45 Sagt die Fotografie die Wahrheit?
Eine Sendung von und mit Lieselotte Strelow
 12:00 Das aktuelle Magazin
– 13:30 Uhr

SR
 12:30 Im Dreieck
Eine Sendung für Schichtarbeiter im Montandreieck in deutscher und französischer Sprache (– 13:30 Uhr)

13:55 Nachrichten der Tagesschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
14:00 Internationale Tennismeisterschaften von England
Finale Herren-Einzel
Sprecher: Herbert Zimmermann und Hans-Joachim Rauschenbach
Eine Eurovisionssendung des Britischen Fernsehens BBC aus Wimbledon Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
16:45 Der Tag eines jungen Belgiers
Was treibt und macht ein 14jähriger Belgier, der in Brüssel lebt und viele Freunde hat? Ein Kamerateam des belgischen Fernsehens hat den Burschen begleitet und seine Alltagserlebnisse mitgefilmt. – Der Beitrag wurde im Rahmen eines Produktionsaustausches gedreht, den die Abteilung "Nachmittagsprogramm" des Südwestfunk-Fernsehens mit der Section Jeunesse des Belgischen Fernsehens vereinbart hat
Ein Film des Belgischen Fernsehens RTB (ab 12 / SWF)
17:15 Jachtschüler
Bericht von Markus Joachim Tidick
In Glücksburg an der Flensburger Fjörde liegt einer der fünf Schulen des Deutschen Hochsee-Sportverbandes "Hansa". Diese Jachtschule gilt als modernste Europas und verfügt nicht nur über kleinere Boote, sondern auch über neun große Hochsee-Jachten. Auf ihnen erlernen alljährlich hunderte junge Menschen das Hochsee-Segeln. Der Beitrag schildert die vielseitige Ausbildung der Jachtschüler in der Flensburger Fjörde (ab 12 / SWF)
17:55 Vorschau
auf das Nachmittagsprogramm der kommenden Woche (WDR)
18:00 Nachrichten der Tagesschau
Alle Sender außer BR (– 18:05 Uhr)

NDR/RB
 18:05 Berichte vom Tage
 18:16 Die Nordschau
Heute: Das Freitagsmagazin
 18:50 Das Sandmännchen
 19:00 Berichte vom Tage
 19:21 Jedermannstraße 11
Heute: Streit um Paulchen
 19:59 Programmhinweise

WDR
 18:05 5 nach 6
Sportvorschau
 18:30 Hier und Heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:10 Novellen aus aller Welt
Heute: Ein friedfertiger Mensch
 19:40 Wie im Scheinwerfer

HR
 18:05 Programmhinweise
 18:10 Familie Feuerstein
Heute: Der Swimmingpool
 18:40 Das Sandmännchen
 18:50 Die Hessenschau
 19:10 Die Abenteuer des Bob Moran
Heute: Die Zeugin
Bob und Bill haben im afrikanischen Busch eine Panne. Mit einem Jeep gelangen die beiden in die nächste Stadt ...
 19:50 Heute in Hessen

SR
 18:05 Aktuelles von hüben und drüben
 18:15 Wir wollen helfen
 18:30 Das Sandmännchen
 18:35 Rätseloptik
 18:45 Treffpunkt New York
Heute: York Town, der Stadtteil der Deutschen
 19:20 Mosaik
 19:45 Aktueller Bericht

SDR/SWF
 18:05 Wells Fargo
Heute: Der Betrug
Jim Hardie findet den Leiter einer Poststation von Wells Fargo erschossen auf. Mord oder Selbstmord?
 18:40 Die Abendschau / Blick ins Land
 19:10 Das Sandmännchen
 19:20 Treffpunkt New York
Heute: Greenwich Village, das Künstlerviertel
 19:54 Nachrichten
aus Baden-Württemberg bzw. Rheinland-Pfalz

BR
 18:10 Panorama Italiano
Sendung für Italiener in Deutschland
 18:25 Nachrichten
 18:35 Sag die Wahrheit!
Ein Ratespiel mit Guido Baumann
Diesmal sind ein Diplom-Mineraloge und der Leiter des Uhrenmuseums Furtwangen zu erraten. Im Rateteam wieder: Lilian Westphal, Petra Schürmann, Dr. Hans Stotz und Dr. Kreile, Regie: Peter Küp
 19:05 Nachrichten und aktuelle Viertelstunde
 19:25 Die Münchner Abendschau
Heute: Das Magazin

20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen, mit dem Reisewetterbericht zum Wochenende
20:15 Monitor
Berichte zur Zeit
Das Hamburger Abendblatt schrieb am 02.07.1966: Nun steht es endgültig fest: Die französische Zeitschrift Paris Match hat ihre Reportage "Nazis 1966" mit gestellten Fotos und falschen Texten versehen. Die jungen Männer aus München, die von der französischen Illustrierten als Fotomodelle angeheuert worden waren, packten gestern Abend in der aufschlussreichen Monitor-Sendung aus: Die Reporter aus Paris hatten sie, schlicht gesagt, mit Lügen und Vorspiegelung falscher Tatsachen für die Aufnahmen der Fotos angeworben. Der deutsch-französischen Zusammenarbeit wurde mit dieser Methode ein schlechter Dienst erwiesen. Nach diesem klarstellenden Beitrag blendete Monitor über zu einem Thema, das zur Zeit rheinauf und rheinab beliebtester Gesprächsstoff ist: Die Spannungen in der CDU. Das Interview mit dem CSU-Bundestagesabgeordneten von Guttenberg versprach allerdings mehr als es hielt. Man horchte auf, als der Abgeordnete gefragt wurde, ob Bonn seiner Ansicht nach einen besseren Bundeskanzler haben könnte als Ludwig Erhard. Die Antwort kam prompt: "Natürlich glaube ich das!" Dann aber kam die Abschwächung: Die CDU/CSU habe mit dem gegenwärtigen Kanzler aber denjenigen präsentiert, "der für uns der richtige Kanzler ist". Die Frage nach den Spannungen in der CDU parierte Guttenberg mit der Feststellung: "Ich nenne das Stärke!" (ab 16 / WDR)
21:00 Polizeirevier 87
Heute: Mister X
Von Finlay McDermid und Evan Hunter, Personen und Darsteller: Steve Carella (Robert Lansing), Roger Havilland (Gregory Walcott), Bert Kling (Ron Harper), Meyer Meyer (Norman Fell), Bill Brewster (John Anderson), Blinky Smith (Eddie Quillan), Labortechniker (Dennis McCarthy), Mrs. Renfrew (Jean Engstrom), Mrs. Hofman (Sheila Bromley) sowie Joe Higgins, James Bannett, Juney Ellis, Herbert Lytton, Kate Murtagh, Regie: James Wong Howe
Blinky Smith ist ein Gauner, der sich nach jedem Einbruch am Tatort die Augen auswäscht und eine Spur von Streichhölzern zurücklässt. In letzter Zeit scheint er besonders "fleißig" zu sein, denn mehrere Einbrüche tragen deutlich Blinkys Handschrift. Doch der kleine Gauner kann seine Unschuld beweisen, anscheinend will ihm ein "Kollege" die Verbrechen in die Schuhe schieben. Wer ist der mysteriöse Mr. X? Die Beamten von Polizeirevier 87 sind ratlos und erleben eine weitere Überraschung, als sie einen anderen Einbruchspezialisten dingfest machen wollen, dessen Schuld bewiesen scheint: der Mann ist längst tot!
Gong 26/1966: Amerikanische Krimi-Serie. Die Detektive vom Polizeirevier 87 im Herzen New Yorks auf Verbrecherjagd. Diesmal zerbrechen sich die Beamten den Kopf, ob einige bekannte Gangster sich Doppelgänger zugelegt haben. Für Erwachsene
Das Hamburger Abendblatt schrieb am 02.07.1966: Gut zu sehen, wie die amerikanische Polizei arbeitet: Beharrliche Männerarbeit mit aufgekrempelten Hemdsärmeln und gelegentlichem heißen Kaffee in Blechtassen. Beruhigend, wie sie ihre Pappenheimer kennen. Aber wenn dann einer aus den eigenen Reihen, versehen mit Verbrecherkartei, Schauspielertalent und gekränktem Ehrgeiz, mit Imitationen von Straftaten die Routinearbeit durcheinanderbringt, müssen zusätzlich Rätsel gelöst werden. Ein interessanter Fall. Sympathisch gespielt, ohne Stars und große Mache. Sehr gut fotografiert
Vom Deutschen Fernsehen aus Köln
21:45 Tagesschau
Das Wetter morgen
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
22:00 Bericht aus Bonn
22:15 Mariana Pineda
Volkstümliche Romanze von Federico García Lorca, deutsch von Enrique Beck, Personen und Darsteller: Mariana Pineda (Krista Keller), Isabel la Clavela (Brigitte Dryander), Doña Añgustias (Gefion Helmke), Amparo (Ulli Philipp), Lucia (Margot Philipp), Sor Carmen Borja (Hilde Weissner), Erste Novize (Gertrud Roll), Zweite Novize (Marthe Keller), Nonne (Martel Ferber), Don Pedro de Sotomayor (Günther Schramm), Fernando (Helmut Förnbacher), Pedrosa (Friedrich Joloff), Erster Verschworener (Alfred Holl), Zweiter Verschworener (Armas Sten Fühler), Dritter Verschworener (Wolfgang Bieger), Vierter Verschworener (Herbert Stass), Alegrito (Ferdi Welter), Richter (P. A. Stiege), Musik: Joachim Faber, Szenenbild: Hans-Heinrich Palitzsch, Regie: Wilm ten Haaf
Die wunderbare Mariana Pineda liebt Don Pedro de Sotomayor, den Führer des Volkes von Granada, das fanatisch um seine Freiheit kämpft. In dieser politisch aufgewühlten Zeit des nachnapoleonischen Spanien tritt Richter Pedrosa, Diktator der Gegenrevolution, die Freiheit der Granadier mit Füßen. Vor dem geplanten Aufstand versammeln sich die Unzufriedenen ein letztes Mal zur Beratung in Marianas Haus. Hier verbirgt sich Don Pedro, der auf der Flucht vor den Häschern Pedrosas Unterschlupf fand. Die Verschwörer glauben fest, dass die kommende Nacht dem Volk von Granada die ersehnte Freiheit bringen wird. Pedrosa schläft jedoch nicht. Er lässt Marianas Haus umstellen. Im letzten Moment gelingt Don Pedro und seinen Leuten die Flucht, Mariana wird verhaftet und in ein Kloster gesperrt. Pedrosa versucht alles, ihr Herz zu gewinnen, doch sie weist sein Werben ab. Die Verschwörer verrät sie auch nicht. Pedrosa reagiert erbarmungslos ...
ARD-Erstsendung: 4. April 1965
Gong 26/1966: Lyrische Ballade voller Musikalität und Schwermut. In faszinierenden Versen von oft dunklem Symbolgehalt wird die Geschichte eines unbedingten Gefühls kraftvoll und mit sensitiver Zartheit dargestellt. Ab 16 (SR)
23:50 Nachrichten der Tagesschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:30 Tour de France
11. Etappe: Pau–Luchon
Aufzeichnung einer Eurovisionssendung des Französischen Fernsehens vom Nachmittag Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
18:05 Reisewetter
18:10 Nachrichten
18:20 Die Drehscheibe
Ein Magazin zum Feierabend
Im Unterhaltungsteil Janine Bernard mit "Wie gewonnen, so zerronnen". Die dunkelhäutige Schönheit aus Belgien präsentiert einen Schlager vom Glück der Süchtigen, von den Menschen, deren ewige Jagd nach Ruhm und Macht niemals zum Ziel führt
18:55 Schiff ahoi!
Von Seebären und Landratten
Heute: Kursabweichung
Captain Sam Bailey, der alte Seebär, wittert ein neues Geschäft: warum nicht geräucherten Fisch wie Eis am Stiel verkaufen? Doch irgendwie haut das ganze nicht hin. Schuld daran ist eine attraktive Dame namens Mary, die den Captain gehörig vom Kurs abbringt ... (ab 16)
19:27 Mainzelmännchen-Kapriolen und Wetter
19:30 Heute
Nachrichten Themen des Tages
20:00 Klaus Fuchs (1)
Geschichte eines Atomverrats
Dokumentarspiel in zwei Teilen von Maria Matray und Answald Krüger, Personen und Darsteller: Dr. Klaus Fuchs (Robert Graf), William J. Skardon (Josef Meinrad), Captain Arnold (Kurt Ehrhardt), Professor Paiser (Walter Rilla), Commander Stevens (Werner Peters), Sir Edward Wingate (Paul Hoffmann), Diana Cunningham (Alwy Becker), Nancy Arnold (Gisela Hoeter), Elfriede Paiser (Doris Schade), John Cunningham (Edgar Mandel), Assistent John (Friedrich Georg Beckhaus) und andere, Kamera: Rolf Kästel, Szenenbild: Jan Schlubach, Regie: Ludwig Cremer
Das Dokumentarspiel ist im Frühherbst 1949 angesiedelt, die Autoren haben sich in ihrem Drehbuch streng an die offiziellen amtlichen Berichte gehalten, die ihnen bei ihrem Besuch in Washington vom ehemaligen US-Geheimdienstchef Allen W. Dulles zur Verfügung gestellt wurden. Hauptpersonen sind Klaus Fuchs und sein Gegenspieler, der Ermittlungsbeamte William J. Skardon vom britischen Intelligence Service
ZDF-Erstsendung: 4. Mai 1965
Gong 26/1966: Dokumentarspiel über die spannungsgeladene Aufklärung des folgenschweren Verrats von Atomgeheimnissen durch den Atomphysiker Klaus Fuchs. Schildung der risikoreichen Methode, die zu seiner Überführung und Verurteilung (1950) führte. – Sorgfältige und sachgerechte Inszenierung. Ab 16 Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
Anmerkung: Der Zweiteiler wurde in den damaligen Programminformationen als "Der Fall Klaus Fuchs" mit dem Untertitel "Geschichte eines Atomverrats" angekündigt
Anschließend
Kurznachrichten
21:00 Blickpunkt
Informationen und Meinungen zur Außenpolitik
Heute: De Gaulle in Russland (ab 16)
21:30 Das Geheimnis der Riesensteine
Die nordische Megalithkultur
Ein Bericht von Pierre Honoré und Hans Oelschläger
Tonnenschwere Steinzeichen in den nordeuropäischen Ebenen zeugen von einer etwa vor fünftausend Jahren entstandenen Kultur. Wie haben die Menschen jener Zeit die gewaltigen Felsbrocken transportieren und übereinanderschichten können? Welche technischen Hilfsmittel standen ihnen zur Verfügung? Was bedeuten die steinernen Mahnmale? Heute wissen wir, dass es Grabbauten sind. Der Beitrag möchte die Konstruktionsgeheimnisse dieser Hünengräber lüften
Das Hamburger Abendblatt schrieb am 02.07.1966: Den ersten Teil ihres Berichtes "Reise in die Steinzeit" hatten Pierre Honoré und Hans Oelschläger der Lebensweise der Steinzeitmenschen gewidmet. Sie wurden praktisch vorgelebt von fellbekleideten dänischen Studenten und Schülern in einer von ihnen selbst mit steinzeitlichen Werkzeugen errichteten Steinzeitsiedlung. Äxte, Messer und Sicheln wurden aus Feuerstein geklopft. Der gestrige Bericht galt dem inzwischen gelösten Architekturgeheimnis der Megalithkultur: den riesigen Findlingsgrabstätten der Könige und ihrer Bautechnik, in der die Sippen der führenden Bauerngeschlechter zur Ruhe gelegt wurden. Ein abschließender Bericht wird am Montag gezeigt (ab 14)
22:00 Heute
Nachrichten, Wetter, Themen des Tages
Anschließend
Reisewetter
22:30 Internationale Tennismeisterschaften von England
Finale Herren-Einzel
Sprecher: Rainer Günzler und Werner Schneider
Aufzeichnung einer Eurovisionssendung des Britischen Fernsehens BBC vom Nachmittag aus Wimbledon

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sendepause vom 4. April bis 4. September 1966

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Schreiben Sie schneller (24)
Stenografie mit Walter Klein
Wiederholung von gestern
19:30 Benvenuti in Italia (24)
Italienisch für Anfänger mit Ima Agustoni (Wh.)
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Beat! Beat! Beat!
Eine Musiksendung für junge Zuschauer
Mitwirkende: Dave Dee and Group, The Mindbenders, Spencer Davis Group, Dave Berry und Cherry Wainer, Sprecher: Mal Sondock, Gesamtleitung: Klaus Mikulla, Regie: Ekkehard Böhmer
21:00 Nachrichten aus Hessen
21:05 Schach – das königliche Spiel (12)
Mit Wolfgang Unzicker und Robert Lembke
21:15 Der Sportkalender
– gegen 21:50 Uhr

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

11:35 Schulfernsehen
Leben und Glauben der Hindus
Zweite Wiederholung (– 11:50 Uhr)
19:00 Kursprogramm
Kunst in Bayern (12)
Eine Stilkunde zum Erwandern mit Herbert Alexander Stützer
19:30 Schulfernsehen
Die Hitlerjugend
Zum Geschichtsunterricht der Oberstufe der Volksschule und der entsprechenden Klassen der Realschule und der Gymnasien
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Theaterkolleg
Der Autor und die Bühne (2)
Heute: Schwierigkeiten bei der Dramatisierung epischer Stoffe
Ein Werkstattgespräch mit Leopold Ahlsen über sein Stück "Raskolnikoff"
21:45 Chronik
Nachrichten und Information

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

09:50 Medizin nach Noten
10:00 Aktuelle Kamera
10:25 Im Blickpunkt
10:35 Objektiv
Wiederholung von gestern
11:15 Studio Halle
Lampenfieber (2)
Ein ungewöhnlicher Theaterbesuch mit Rolf Krickow im Landestheater Halle, Regie: Toni Stubhan
12:30 Testsendungen
U.a. von 13:30–14:50 Uhr: "Reserviert für den Tod" (– 18:00 Uhr)
18:05 Medizin nach Noten
18:15 Fernsehakademie
Russisch für Sie (55)
Heute: Im Kreml (Wh.)
18:45 Programmvorschau
18:50 Unser Sandmännchen
Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 ttt zum Wochenend
19:25 Das Wetter
19:30 Aktuelle Kamera
19:50 Im Blickpunkt
20:00 Dort hinterm Wald
Tschechoslowakischer Film mit Julius Vasek, Jiri Vala, Tibor Kiss, Jozef Kramar, Buch: Pavel Blumenfeld unter Mitarbeit von Vladimir Bor, Kamera: Vaclav Hunka, Musik: Jiri Pauer, Regie: Pavel Blumenfeld
Der Film erzählt von drei tschechischen Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg gegen Hitler kämpften ...
21:30 Ja oder nein – war hier die Frage
Filmreportage mit Vorgeschichte über die Geflügelfarm Baasdorf
21:55 Aktuelle Kamera
22:10 Solo und Quartett
Mit Radmila Karaklaitsch, Jugoslawien und dem grusinischen Quartett Dielo

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

10:00 Schulfernsehen
Was könnte ich werden?
Heute: Landwirtschaftliche Frauenberufe (7. Schulstufe)
11:00 Kurznachrichten
11:03 Programm für Schichtarbeiter
Die großen Familien
Wiederholung aus dem Technischen Versuchsprogramm vom Mittwoch
13:55 Kurznachrichten
14:00 Internationale Tennismeisterschaften von England
Finale Herren-Einzel
Eine Eurovisionssendung des Britischen Fernsehens BBC aus Wimbledon
16:45 Kurznachrichten
19:00 Kurznachrichten
19:03 Fernsehküche
Heute: Fernsehköche auf Camping
Anschließend
Für Sie notiert
19:30 Zeit im Bild
19:55 Schaufenster und Kurzfilm-Mosaik
20:10 Rendezvous mit Tieren
Ein Filmbericht von und mit Prof. Otto Koenig, Leiter der Biologischen Station auf dem Wilhelminenberg
Die heutige Ausgabe kommt aus dem Lainzer Tiergarten
21:00 Mademoiselle Löwenzorn
Eine fatale Komödie von Urlich Becher, Personen und Darsteller: Mlle. Ziselin (Anne-Marie Blanc), Dr. Till Ulen (Alexander Kerst), Madame Nairobi (Anneliese Stöckl), Nebelsteiner (Heinz Moog), Poldi Umschaden (Hedi Marek), Kilian Metzle (Gerhard Friedrich), Lamm (Horst Niendorf), Gemusäus (Georg Peter Pilz), Domenico Aprile (Friedrich Joloff), Paul Ziselin (Jean-Pierre Zola), Musik: Peter Fischer, Szenenbild: Lothar Kirchem, Regie: Gerhard Klingenberg
Mademoiselle Ziselin, Besitzerin des Hotels 'Zum Löwenzorn' in Basel und deshalb auch 'Mlle. Löwenzorn' genannt, wird während des Faschingstreibens ermordet. Als Täter kommen einige Hotelgäste in Frage, die alle ein seltsames Schicksal nach Basel geführt hat. Madame Nairobi z.B. möchte ihren Sohn operieren lassen, Friseur Paupale kam aus Paris, um von seiner Cousine Ziselin Geld zu leihen, Jude Nebelsteiner möchte nach Deutschland zurückkehren, Dr. Ulen, ebenfalls Emigrant, gastiert mit seiner Puppenbühne in der Schweiz. Ulen entlarvt den Eishockeytrainer Lamm als ehemaligen Obersturmbannführer, der in jenem KZ aktiv war, in dem seine Frau umgebracht wurde. Sollte einer dieser Menschen die Hotelbesitzerin getötet haben? Oder war es jemand vom Personal, Poldi oder Domenico?
Gong 26/1966: In einer interessanten Handlung werden eine Reihe von Personen charakterisiert und der Kriminalfall noch vor Ende der Fastnacht gelöst. Eher für Erwachsene
Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 02.07.1966: Zu Ulrich Bechers "Mademoiselle Löwenzorn" ist an sich dasselbe zu bemerken wie zu seinem "Samba", das wir vor gar nicht allzulanger Zeit ebenfalls am Bildschirm sahen. Nämlich, dass es ein überaus geschickt geschriebenes Stück ist, mit guten, abwechslungsreichen Dialogen, vom Dramaturgischen her ausgezeichnet aufgebaut, mit einer bunten, vielfältigen Figurenwelt, einer durchaus verständlichen, auch – dass es also mit sachkundiger Theaterhand geschrieben ist, ein richtiges Publikumsstück also. Aber das ist Bechers großer Nachteil: er glaubt, unbedingt Philosophisches hineinbringen zu müssen, politisch Bedeutsames, Konfliktsituationen, die nicht aus der Handlung selbst, sondern von außen kommen. Dadurch sind manche Szenen und Dialogmomente zu gewollt, zu unorganisch im fließenden Handlungsablauf gepresst. Und noch ein Nachteil: die Vielfalt der Figuren und Szenen, die Farbenpracht verlangt eine bunte Inszenierung, konkret: ein prächtiges Bühnenbild zum Anschaun. Das kann, und das ist der Nachteil auch dieser Fernsehinszenierung gewesen, die beste TV-Regie nicht gegenüber einer Bühneninszenierung wettmachen. Bleibt aber immer noch die Fraude am Miterleben und an der Darstellung so exzellenter Schauspieler, wie Heinz Moog, Alexander Kerst, Friedrich Joloff und Anne-Marie Blanc
22:45 Zeit im Bild
mit Parlamentsberichten
Anschließend
Filmbericht von der Tour de France
Kommentar: Ferry Dusika Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia

Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Kurznachrichten
19:03 Hallo – Herr Tankwart!
Heute: Der Unfall
Mit Klaus Behrendt, Wolfgang Bachmann, Regie: Cas W. van den Berg
19:30 Zeit im Bild
20:00 Der kuriös-musikalische Instrumental-Kalender des Gregorius Josephus Werner (7)
Heute: Juli
Buch und Regie: Leopold Hainisch, musikalische Leitung: Paul Angerer, Choreografie: Eva Bernhofer
Es spielen und tanzen Mitglieder des Orchesters und des Balletts der Wiener Volksoper, einführende Worte von Herbert Schreiber spricht Guido Wieland
20:15 Casanova wider Willen
US-Filmkomödie mit Clifton Webb
Gong 26/1966: Flotte amerikanische Komödie mit origineller Persiflierung von Stummfilmheldentum und Fernsehreklame. Ab 16
Lief im ORF-Hauptprogramm am 14. August 1965 Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

14:00 Internationale Tennismeisterschaften von England
Finale Herren-Einzel
Eine Eurovisionssendung des Britischen Fernsehens BBC aus Wimbledon
17:00 La Giostra
Wir übernehmen die Kinderstunde der Televisione della Svizzera italiana in italienischer Sprache (– 18:00 Uhr)
18:30 Tour de France
19:00 Nachrichten
19:05 Die Antenne
Anschließend
Tele-Spot
19:25 Harrys Girls
Anschließend
Tele-Spot / Programmvorschau
20:00 Tagesschau
Anschließend
Tele-Spot
20:20 Im Brennpunkt
Reportagen und Kommentare zur internationalen Lage
Leitung der Sendung: Hans O. Staub
20:45 Geschichte einer Geschichte
Fernsehspiel von Robert Neumann mit Robert Neumann, einem Programmgestalter und einem Techniker, Regie: Gerlach Fiedler
22:15 Club du Piano
Intermezzi am Flügel
22:30 Die Sommersession in der Rückblende
Die Fraktionspräsidenten im "Hearing" der Bundeshausjournalisten
23:00 Tagesschau
Spätausgabe
Anschließend
Filmbericht von der Tour de France
Anschließend
Programmvorschau

Do, 30. Juni 1966   ◀                 1966                 ▶   Sa, 2. Juli 1966