Fr, 13. Mai 1966

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Do, 12. Mai 1966   ◀                 1966                 ▶   Sa, 14. Mai 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vormittagsprogramm von ARD und ZDF
nur über die Fernsehsender des NDR mit RB, Meißner (HR), Kreuzberg/Rhön und Ochsenkopf/Fichtelgebirge (BR)
 10:00 Nachrichten
 10:05 Tagesschau
Wiederholung von gestern
 10:20 Bei Pfeiffers ist Ball
Ein Alt-Berliner Tanzvergnügen von Michael Alex
ARD-Erstsendung: 5. März 1966
 11:40 Als sie noch jung waren
Elisabeth Flickenschildt
 12:00 Das aktuelle Magazin
– 13:30 Uhr

SR
 12:30 Im Dreieck
Eine Sendung für Schichtarbeiter im Montandreieck in deutscher und französischer Sprache (– 13:30 Uhr)

SFB
 16:10 Buenos Dias, Fremder
Spanien und der moderne Tourismus

16:40 Nachrichten der Tagesschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
16:45 Nur für uns
Heute: Werbung – oder was noch glücklicher macht
Eine Sendung von und mit Martin Morlock, Leitung: Hans-Gerd Wiegand, Regie: Hanno Brühl
Martin Morlock untersucht satirisch, was uns werbend umwirbt. Ein neues Familiengefühl kann doch nur bestehen, wenn Mutti mit Waschmittelgefühl wäscht, Vati konsumbewusst raucht und Sohn und Tochter ihre Party ohne Pause feiern. Und wenn die Familie durch die vielfältigen Bemühungen der Werbung nicht von selbst merkt, wie unglücklich sie ist – dann muss die Glücksfee her, und sie mit Wundern der großen weiten Welt überschütten. Auch die letzte Familie soll das Glück wahren Konsumbewusstseins erfahren! – Die heutige Werbung-Analyse soll nicht wissenschaftlich sein, sie versucht nur, durch die Satire die verkümmerte Skepsis des umworbenen Individuums wieder aufzurichten (Jugendstunde ab 14 / WDR)
17:55 Vorschau
auf das Nachmittagsprogramm der kommenden Woche (WDR)
18:00 Nachrichten der Tagesschau
Alle Sender außer BR (– 18:05 Uhr)

NDR/RB
 18:05 Berichte vom Tage
 18:16 Die Nordschau
Heute: Das Freitagsmagazin
 18:50 Das Sandmännchen
 19:00 Berichte vom Tage
 19:21 Kentucky Jones
Heute: Der Goldsucher
 19:59 Programmhinweise

SFB
 18:30 Laienrichter Wegener
Auswahl und Aufgaben von Schöffen und Geschworenen
 19:05 Das Sandmännchen
 19:15 Blick in die Presse
 19:23 Wetterbericht
 19:25 Berliner Abendschau
mit "Stricheleien – Sticheleien" von Oskar

WDR
 18:05 5 nach 6
Sportvorschau
 18:30 Hier und Heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:10 Pater Brown
Heute: Der Kopf Cäsars
 19:40 Romanze F-dur von Gebauer

HR
 18:05 Programmhinweise
 18:10 Hessisches Tagebuch
Aktuelle Berichte aus Hessen
 18:40 Das Sandmännchen
 18:50 Die Hessenschau
 19:10 Das Haus der Schlangen (4)
Weitere Aufregungen im Hause von Mr. Perkins, nachdem eine Kugel einen prominenten Gast getroffen hat. Detektiv Harlow hat bestimmte Vermutungen, will sich aber erst telefonisch mit seinem Chef bei Scotland Yard beraten. Wenig später erscheint im Ortsgasthof ein Fremder ...
 19:50 Heute in Hessen

SR
 18:05 Aktuelles von hüben und drüben
 18:15 Drei und Paris
 18:30 Das Sandmännchen
 18:35 Wer will, der kann
 18:45 Lieblinge unserer Eltern
Heute: Paul Kemp
 19:20 Mosaik
 19:45 Aktueller Bericht

SDR/SWF
 18:05 Die Abenteuer des Hiram Holliday
Heute: Dancing Mouse (Die tanzende Maus)
 18:40 Die Abendschau / Blick ins Land
 19:10 Das Sandmännchen
 19:20 Zwischen den Kontinenten
Heute: Trinidad, die traumhafte Insel in der Karibischen See
 19:54 Nachrichten
aus Baden-Württemberg bzw. Rheinland-Pfalz

BR
 18:10 Panorama Italiano
Für Italiener in Deutschland
 18:25 Nachrichten
 18:35 Sag die Wahrheit!
Bei Guido Baumann haben sich wieder sechs Personen eingefunden, die jeweils zu dritt an der langen Tafel Platz genommen haben, zu erraten sind heute ein Architekt und ein Forscher für prähistorische Kunst. Im Rateteam: Lilian Westphal, Petra Schürmann, Hans Sachs und Dr. Hans Stotz
 19:05 Nachrichten und aktuelle Viertelstunde
 19:25 Die Münchner Abendschau
Heute: Das Magazin

20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Monitor
Berichte zur Zeit (ab 16 / WDR)
21:00 Auf der Flucht
Heute: Hollywood sehen und sterben
Vopn George Eckstein, Personen und Darsteller: Richard Kimble (David Jannsen), Joanne Spencer (Brenda Vaccaro), Vinnie (Lou Antonio), Miles (Chris Robinson), Ray (J. Pat O'Malley), Erster Teenager (Jimmy Hawkins), Zweiter Teenager (Melinda Casey) sowie Lane Bradford, Norman Burton, William Challee und andere, Regie: Andrew McCullough
Als "Al Fleming" arbeitet Richard Kimble in einem kleinen Ort in New Mexico. Eines Tages wird die Tankstelle von zwei Männern überfallen, die den Tankwart töten und Kimble als Geisel mitnehmen. Auch eine junge Frau, die an der Tankstelle einen Straßenplan kaufen wollte, wird gezwungen, mitzufahren. Die Verbrecher wollen in ihrem schnellen Wagen nach Hollywood. Kimble mimt einen ausgekochten Ganoven, der in Los Angeles einen großen Coup plant. Für ihn ist wichtig, sich von den Gangstern zu lösen, ehe die Polizei sie erwischt. Das wird umso wichtiger, nachdem das Verbrecherduo mit ihren Geiseln den Wagen gewechselt hat und die Beamten im ersten Fluchtauto Kimbles Fingerabdrücke finden ...
Hörzu 23/1966, Leserbriefe: Mich würde es brennend interessieren, ob man schon weiß, wer nach David Janssens Tod die Rolle des Richard Kimble übernehmen soll ...; – Muss Ihnen zu meinem größten Bedauern mitteilen, dass es dem deutschen Fernsehpublikum versagt bleiben muss, die Ergreifung des einarmigen Mörders von Mrs. Kimble zu erleben. Das Team von "Checkmate" hat ermittelt, dass der amputierte Übeltäter zwischenzeitlich an Altersschwäche verstorben ist; – "Auf der Flucht" wird immer spannender. Aber wieviel Folgen werden noch gesendet?; – Bitte veröffentlichen Sie doch endlich einmal eine positive Leserzuschrift über diese Fernsehreihe. Ich finde, sie ist mit Abstand die beste Fernsehserie beider deutscher Fernsehprogramme
Hörzu 24/1966, Leserbriefe: So schön und spannend dieses Kriminalserie auch ist – einmal müsste doch der große Moment kommen, wo der Frosch ins Wasser springt, das heißt: der Mörder gefunden wird; – Wie ich aus den Leserbriefen ersehe, bekommt diese Serie fast ausschließlich schlechte Kritiken. Ich dagegen möchte dieser Sendung ein hohes Lob aussprechen. Sie wendet sich nämlich, vielleicht unbewusst, gegen die Todesstrafe. Es ist immerhin ein Unterschied, ob einen die Todesstrafe oder lebenslänglich Zuchthaus erwartet, wenn man wieder eingefangen wird
Vom Deutschen Fernsehen aus Köln (ab 16)
21:45 Tagesschau
Das Wetter morgen
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
Anschließend
Kommentar
22:00 Wilhelmsburger Freitag
Fernsehspiel von Christian Geissler, Personen und Darsteller: Renate Ahlers (Ingeborg Hartmann), Jan Ahlers (Edgar Bessen), Frau Rathjen (Eva Maria Bauer), Herr Rathjen, der Chef (Harald Vock), Bauarbeiter (Karl Bunge, Harald Eggers, Peter Schimmelpfennig), Pförtner (Otto Lüthje), Werksbibliothekar (Hans Mahler), Nachbarin (Ilse Seemann), Buchhändler (Paul Seiler), sowie Roswitha Achilles-Steffen, Vera Gruber, Heinz Lanker, Hartwig Sievers, Frauke Twiesselmann, Uwe Jens Bruhn, Szenenbild: Albrecht Becker, Musik: Hans Koller, Regie: Egon Monk
Renate Ahlers ist 21 und erwartet ihr erstes Kind. Sie weiß nicht recht, ob sie sich darauf freuen soll. Ihr Mann Jan verdient als Baggerführer verhältnismäßig gut. Dennoch reicht das Geld für die hohen Ansprüche der Eheleute nicht aus. Man hat sich in den Anschaffungen übernommen und fühlt sich nun gehetzt, angetrieben und verfolgt. Trotz Wohnung, Kühlschrank, Waschmaschine und Auto ist das kleine Glück der Ahlers nicht vollkommen ...
ARD-Erstsendung: 19. März 1964
TV Hören & Sehen 19/1966: Thema dieses Fernsehspiels sind die Handlungen und Unterlassungen zweier junger Menschen an einem Freitag im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg. Es geht um das gar nicht "einfache Leben" des Baggerführers Ahlers und seiner jungen Frau
Gong 19/1966: Experimenteller Fernsehfilm, der konsequent auf konventionelle Theaterdramaturgie verzichtet. – Versuch, die Oberfläche alltäglicher Vorgänge im Leben eines Arbeiterehepaares abzufilmen; als Spiegelbild der Langeweile und Inhaltslosigkeit des modernen Lebens. Ab 16 (NDR)
23:30 Nachrichten der Tagesschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:40 Die Sportinformation
Dreißig Minuten rund um den Sport
18:10 Nachrichten
Anschließend
Wetterbericht
18:20 Die Drehscheibe
Ein Magazin zum Feierabend
Außenübertragung vom Stuttgarter Killesberg, im Unterhaltungsteil Ricky Stevens mit "Western Saloon" und der Bielefelder Kinderchor mit "Wahre Freundschaft soll nicht wanken"
18:55 Üb immer Treu nach Möglichkeit
Heitere Gaunergeschichten
Letzte Folge: Gretchens Geburtstag oder Wer hoch stapelt, fällt sehr tief
Mit Monika Berg, Klaus Knuth, Klaus Löwitsch, Jean-Pierre Zola, Götz Olaf Rausch und anderen, Szenenbild: Gabriel Pellon, Kamera: Karl Schröder, Musik: Erich Ferstl, Buch und Regie: Günter Gräwert
Hörzu 24/1966, Leserbrief: Gestatten Sie mir die Anfrage, ob es einen Fernsehteilnehmer gibt, dem diese Sendung gefällt. Sie ist weder lustig, geistreich noch spannend, sondern ausgesprochen blöd. Lediglich halbstarken Einbrechern könnte sie Hinweise geben, wie Fehler bei Einbrüchen zu vermeiden sind (ab 14)
19:27 Mainzelmännchen-Kapriolen und Wetter
19:30 Heute
Nachrichten Themen des Tages
20:00 Der Rivonia-Prozess (1)
Dokumentarspiel in zwei Teilen von Dr. Wolfgang Bretholz und Hermann Kugelstadt, Personen und Darsteller: Das Gericht: Staatsanwalt Dr. Percy Yutar (Jürgen Goslar), Richter Justice de Wet (Bruce Anderson), Verteidiger Bram Fischer (Geoffrey Morris), Verteidiger Berrangé (George Lane), Verteidiger Chaskalson (Frank Douglas), Verteidiger Bizos (Robert Robb); Die Angeklagten: Nelson Mandela (Simon Sabela), Walter Sisulu (Dennis Maraba), Govan Mbeki (Bravo Filipe), Raymond Mhlaba (John Marcus), Andrew Mlangeni (Sandy Jaffe Nkomo), Abel Mtembu (Franklin Mdluli), Arthur Goldreich (Nino Korda), Harold Wolpe (Brian O'Shaughnessy), Dennis Goldberg (John Dercksen), Lionel Bernstein (Gerhard Steinberg), James Kantor (Jimmy Mentis), Elias Motsoaledi (Solomon Nxumalo), Ahmed Mohamed Kathrada (Don Barrigo); Die Zeugen: Zeuge Pathee (Cocky Thotlhemaje), Zeuge Mashiloane (Solomon Ngalo), Zeuge Mr. X (Gedeon Manana), Schriftsteller Alan Paton (Gert van den Bergh), Die Polizei: Leutnant von Wyk (Bert Fortell), Oberst Klindt (Bill Brewer), Leutnant Smith (Jos Jansen), Konstabler Dirker (Patrick Mynhardt), Konstabler Greef (James White); Frau Hazel Goldreich (June Netthling), Frau Mandela (Bridget Taintan), Szenenbild: Peter Church, Kamera: Hans Kühle, W. P. Hassenstein, Regie-Assistenz und Schnitt: Adolph Schlyssleder, Produktion: Hans Kühle, Regie: Jürgen Goslar
Zwischen Oktober 1963 und Juni 1964 fand in der Hauptstadt der Republik Südafrika, Pretoria, der sogenannte Rivonia-Prozess statt, benannt nach dem Vorort von Johannesburg, in dem die Untergrundorganisation "Die Speerspitze der Nation" ihr Hauptquartier hatte. Zwölf Männer – sechs Schwarze, ein Inder und fünf Weiße – waren angeklagt, neben anderen Delikten gegen das "Sabotagegesetz" und gegen das "Gesetz zur Unterdrückung des Kommunismus" der Verwoerd-Regierung verstoßen zu haben. – Der am 9. Oktober 1963 begonnene Prozess erregte in der Weltöffentlichkeit großes Aufsehen. Zahlreiche Sprengstoffattentate, die den Putsch vorbereiten sollten, gingen auf das Konto der Angeklagten. Einen ersten Erfolg verbuchten sie, als der Hauptangeklagte Mandela eine aufsehenerregende Verteidigungsrede hielt ...
Gong 19/1966: Rekonstruktion eines politischen Prozesses in Südafrika, Schilderung seiner Hintergründe und der Sabotageakte der Angeklagten. Interessantes Beispiel für die Zusammenarbeit von Kommunisten mit der nationalafrikanischen Untergrundbewegung gegen die Apartheid-Politik der Regierung. Ab 16
Gong 23/1966 schrieb in seiner Kritik: Dieses von der Karat-Film in München an Originalschauplätzen aufgenommene zweiteilige Dokumentarspiel von Dr. Bretholz und Hermann Kugelstadt hatte ein Ereignis zum Gegenstand, das 1964 weltweites Aufsehen erregte. Der Prozess behandelte die geheimen Aktionen einer Untergrundbewegung, deren Ziel die Revolution und der Sturz der extrem rassistisch eingestellten Verwoerd-Regierung (Apartheid) war. Es wird die Geschichte dieser seit 1962 tätig gewesenen schwarzen Vaterlandsfreunde und weißen Gesinnungsgenossen auch optisch geschildert, indem während des Verlaufs der Verhandlung die entsprechenden Geschehnisse durch Rückblenden vergegenwärtigt werden. Der Schluss ist gerafft und bringt in wenigen Minuten das Urteil über die 12 Angeklagten. Der Orientierte bekommt es bestätigt, der nicht so Beschlagene hört voller Spannung aus dem Mund des Richters, de Wet, dass zwei freigesprochen werden, einer eine befristete Gefängnisstrafe, die übrigen – entgegen dem Antrag des energischen Staatsanwalts, der für Tod plädiert hatte – "lebenslänglich" erhalten. Das wurde auf beiden Ebenen (Prozess und Darstellung der Ereignisse) unter der sachlichen, nur je und dann im Dialog ins Plakative abrutschenden Regie Jürgen Goslars, der auch die dankbare Rolle des Staatsanwalts Dr. Yutar übernommen hatte, milieugerecht, instruktiv und ohne Tendenz gebracht. Die Besetzung der übrigen Rollen war vorbildlich (vor allem bei den Farbigen, weniger bei den anderen)
Hörzu 24/1966, Leserbrief: Das sollte ein Dokumentarspiel über Südafrika sein? Es war allenfalls eine – wenn auch geschickt verpackte – Propaganda für Verwoerd. Schade, dass zwei qualifizierte Schauspieler wie Jürgen Goslar und Bert Fortell sich für solche Wahrheitsverdrehung hergeben
Anschließend
Kurznachrichten
21:15 Bilanz
Informationen und Meinungen aus dem Wirtschaftsleben (ab 16)
21:45 Mozarts Leben (1)
Erzählt von Bernhard Paumgartner
Heute: Das Wunderkind aus Salzburg
Mitwirkende: Barbara Cogan (Sopran), Montserat Alavedra (Alt), Helmut Unterkofler (Tenor), der Kammerchor der Salzburger Festspiele, Einstudierung: Oskar Peter, die Camerata Academica Salzburg, Text und musikalische Leitung: Bernhard Paumgartner, Regie: Hannes Reinhardt (ab 14)
22:30 Heute
Nachrichten, Wetter, Themen des Tages

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sendepause vom 4. April bis 4. September 1966

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Schreiben Sie schneller (17)
Stenografie mit Walter Klein
Wiederholung von gestern
19:30 Benvenuti in Italia (17)
Italienisch für Anfänger mit Ima Agustoni (Wh.)
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Frankfurter Stammtisch
Jeden Monat lädt Botho Jung vier bis fünf alte Bekannte zu sich an den Stammtisch. Jeder schneidet das Thema an, das ihn am meisten bewegt. So kommt die Stammtischrunde zu Gesprächen, deren Wert vor allen in der Zwangslosigkeit liegt
21:00 Nachrichten aus Hessen
21:05 Film als Hobby (4)
Ein Amateurfilm-Album, präsentiert von Jan-Thilo Haux
21:35 Der Sportkalender
– gegen 22:05 Uhr

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

11:35 Schulfernsehen
Beobachte und schreibe
Zweite Wiederholung (– 12:00 Uhr)
19:00 Kursprogramm
Kunst in Bayern (5)
Eine Stilkunde zum Erwandern mit Herbert Alexander Stützer
19:30 Schulfernsehen
Ein Städtebild aus der Zone: Leipzig
Zum Erdkundeunterricht der 6. Klasse und zur Sozialkunde der 8. und 9. Klasse der Volksschule sowie der entsprechenden Klassen der Realschule und der Gymnasien
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Musisches Programm: Theaterkolleg
Die Welt der Bühne als Bühne der Welt (8)
Von Paul Frischauer und Michael Kehlmann
Heute: Sprachrohr des Zeitgeistes: Der Mensch als politisches Wesen – das Theater als moralische Anstalt
Das Zeitalter der Aufklärung lässt den Menschen entdecken, dass Politik nicht Privileg der Monarchen ist, dass das Theater nicht nur der Verschönerung des Alltags und dem Amüsement der Herrschenden dient, sondern dass es auch zur Waffe werden kann im Kampf um die Freiheit des Menschen
21:00 Chronik
Nachrichten und Information
21:15 Musisches Studienprogramm
Feuersnot
Ein Singgedicht in einem Akt von von Ernst von Wolzogen, Musik von Richard Strauss, mit Lorenz Fehenberger (Schweiker von Gundelfingen, der Burgvogt), Adolf Ziegler (Ortolf Sentlinger, der Bürgermeister; Gesang: Max Proebstl), Melitta Muszely (Dietmut, seine Tochter), Hannelore von Strohmer, Heidi Abel, Monika Kienzl (Elsbeth, Wigelis, Margret, Gespielinnen; Gesang: Brigitte Fassbaender, Monika Kienz, Gertrud Freedmann), Marcel Cordes (Kunrad, der Ebner), Georg Wieter (Jörg Pöschel, der Leitgeb), Willy Ferenz (Hämerlein, der Fragner), Otto von Rohr (Kofel, der Schmied), Karl Hanft (Kunz Gilgenstock, der Bäck und Bräuer; Gesang: Christian Kohn), Hans Pössenbacher (Ortlieb Tulbeck, der Schäfflermeister; Gesang: Paul Kuen), Irmgard Barth (Ursula, seine Frau), Karl Walther (Ruger Aspeck, der Hafner; Geang: Friedrich Lenz), Maria Antonia Harvey (Walpurg, seine Frau), Jutta Goll (Das kleine Mädchen), Bürger, Bürgerinnen, Kinder, herzogliche Knechte
Es spielen die Münchner Philharmoniker, Leitung: Fritz Rieger, der Tölzer Knabenchor, Einstudierung: Gerhard Schmidt, der Chor des Bayerischen Rundfunks, Einstudierung: Wolfgang Schubert, Regie: Theodor Grädler
Erstsendung im Dritten Programm Bayern: 30. Oktober 1964 (– gegen 22:45 Uhr)

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

09:50 Medizin nach Noten
10:00 Aktuelle Kamera
10:25 Im Blickpunkt
10:35 XIX. Internationale Radfernfahrt für den Frieden
Bericht von der 4. Etappe
10:45 Prisma
Wiederholung von gestern
11:25 Die vier Gerechten
Heute: Der Mann mit dem goldenen Herzen
Wiederholung von gestern
11:50 Die Ansichtskarte aus Prag
Wiederholung von gestern
12:30 Testsendungen
U.a. von 13:30–14:35 Uhr: "Die große Tournee" (– 16:10 Uhr)
16:15 Programmvorschau
16:20 Medizin nach Noten
16:30 Was – wann – wo?
DFF-Sportvorschau
16:45 Das Tschechoslowakische Fernsehen sendet für Intervision
XIX. Internationale Radfernfahrt für den Frieden
5. Etappe: Brno–Otrokovice Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
17:45 Schülerprogramm zum Unterricht in Deutsch/Literatur (8. bis 12. Klassen)
Es gilt Partei zu ergreifen
Von der Wandlung der Terese Carrar in Brechts Stück "Die Gewehre der Frau Carrar"
18:15 Fernsehakademie
Russisch für Sie (48)
Heute: Im Pionierpalast – Vorsilben der Zeitwörter (Wh.)
18:45 Programmvorschau
18:50 Unser Sandmännchen
Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 ttt zum Wochenend
19:25 Das Wetter
19:30 Aktuelle Kamera
19:50 Im Blickpunkt
20:00 Im Alter der Liebe
Rumänischer Spielfilm mit Ana Szeles, Barbu Baranga, Stefan Ciobotarasu, Sandina Stan, Dem. Radulescu, Septimiu Seuer, Reka Nagy und anderen, Drehbuch und Regie: Francisc Munteanu
21:20 Verlorene Siege (3)
Militärpolitische Fernsehuntersuchung mit Dr. Egbert von Frankenberg
Die dreiteilige Fernsehsendung beschäftigt sich mit der geistigen, physischen und materiellen Wiederaufrüstung der Bundesrepublik
22:00 Aktuelle Kamera
22:15 XIX. Internationale Radfernfahrt für den Frieden
Bericht von der 5. Etappe
22:25 Studio Halle
Sheriff
Heute: Ein ungewöhnlicher Besuch
Szenarium: Joachim Specht, Personen und Darsteller: George McFadden, Sheriff (Arno Wolf), Jim Carter, Hilfssheriff (Rudolf Ulrich), Amely Springfield (Ruth Kommerell), Jessy Springfield (Solveig Körner), Joe Holleday (Helmut Fiedler), Szenenbild: Christian Neugebauer, Regie: Jochen Zimmermann

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

10:00 Schulfernsehen
Der Glücksfisch
11:00 Kurznachrichten
11:03 Programm für Schichtarbeiter
Das letzte Ufer
Wiederholung aus dem Technischen Versuchsprogramm vom Mittwoch
Anschließend
Kurznachrichten
18:30 Kurznachrichten
18:35 Lukull schlendert durch Europa
Ein Lukull unserer Tage findet in Europa köstliche Spezialitäten, die charakteristisch sind für die Länder, die Landschaften und ihre Menschen
Anschließend
Tipp-Revue
19:00 Markt zum Wochenende
Die aktuelle Marktrundschau, heute zum Thema: Markt in Salzburg
Seit dem 10. Jahrhundert hat Salzburg das Marktrecht. Heute erfüllen nur mehr drei Märkte wichtige Versorgungsfunktionen: auf dem Universitätsplatz der Grünmarkt, der in der Franz-Josef-Straße und der "Schrannenmarkt". Die Sendung berichtet davon
Anschließend
Für Sie notiert
19:30 Zeit im Bild
19:55 Schaufenster und Kurzfilm-Mosaik
20:15 Alt, aber gut
Ein Einakterabend von und mit Karl Farkas und seinem Ensemble, Regie: Peter Hey
Mit den Sketchen: "In die Luft" um Verwicklungen, die sich vor dem Start des ersten österreichischen Luftschiffes ergeben, Darsteller: Relly Gmeiner, Elli Naschold, Maxi Böhm, Karl Farkas, Günther Frank und Rudolf Rosner
"In Vertretung" um zwei Herren, die beide etwas auf dem Kerbholz haben und vor dem Richter die Rollen tauschen, mit Maxi Böhm, Karl Farkas, Günther Frank, Karl Hruschka, Fritz Muliar und Rudolf Rösner
"Der wilde Westen" mit Relly Gmeiner, Elli Naschold, Mimi Shorp, Maxi Böhm, Karl Farkas, Peter Fröhlich, Fritz Heller, Karl Hruschka und Harry Glöckner
21:20 Verkehrsrundschau
Eine Sendung im Dienste der Verkehrserziehung von und mit Fritz Senger
22:30 Zeit im Bild

Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

18:50 Kurznachrichten
18:55 Aus dem Leben der Insekten
19:30 Zeit im Bild
20:00 Geheimer Krieg
Englischer Kriminalfilm (1956) mit John Justin (Nap Rumbold), Barbara Laage (Jacqueline Delbois), Frank Villard (Pierre Lemaire), Andree Debar (Vicki Martin), Donald Wolfit (Der Richter), Stephen Murray (Summers), Norman Wooland (Pelton), Kynaston Reeves (Colonel Wright), Regie: Edmund Greville
Die junge Vicki Martin steht in "Old Bailey" vor Gericht und ist angeklagt, einen ehemaligen Offizier in einem Londoner Hotel erschossen zu haben. Alle Indizien belasten sie. Der Getötete war während des Krieges ihr Geliebter und verließ sie treulos. Hat Vicki einen Racheakt begangen? Die Aussagen des Hotelpersonals belasten sie. Plötzlich setzt sich ein Landsmann für sie ein und versucht mit allen Mitteln, Vicki freizubekommen ...

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

14:15 Schulfernsehen
Ein aktuelles Ereignis
Autor: Roy Oppenheimer (Wh.)
15:15 Schulfernsehen
Ein aktuelles Ereignis
Autor: Roy Oppenheimer (Wh.)
17:00 La Giostra
Wir übernehmen die Kinderstunde der Televisione della Svizzera italiana in italienischer Sprache (– 18:00 Uhr)
19:00 Nachrichten
19:05 Die Antenne
Anschließend
Tele-Spot
19:25 Harrys Girls
Filmserie mit Larry Blyden, Susan Silo, Dawn Nickenson, Diahn Williams
Anschließend
Tele-Spot / Programmvorschau
20:00 Tagesschau
Anschließend
Tele-Spot
Anschließend
Tour de Romandie
Bericht von der 2. Etappe Sion–Lausanne
20:25 Im Brennpunkt
Reportagen und Kommentare zur internationalen Lage
Leitung der Sendung: Hans O. Staub
20:50 Der Bockerer
Dramatisches Possenspiel von Peter Preses und Ulrich Becher, Personen und Darsteller: Karl Bockerer, bürgerlicher Fleischhauer (Fritz Muliar), Sabine, seine Frau (Marianne Gerzner), Hans, beider Sohn (Heinz Trixner), Hatzinger, pensionierter Postoffizial (Hans Olden), Dr. Rosenblatt, Rechtsanwalt (Carl Merz), Rayoninspektor Guritsch (Franz Böheim), Hermann, Eisenbahner (Johann Sklenka), Frau vom Hermann (Paula Nefzger), Ferdinand Gstettner, SS-Mann (Walter Kohut), Dr. von Lamm (Walter Schirlitz), Mizzi Haberl (Herta Martin), Dr. Galleitner, Philosoph (Walter Varndal), Knabe, Uhrmacher (Günther Haenel), Alois Selchgruber (Heinrich Trimbur), Wastl, Weinwirt (Mario Kranz), Erster Berliner Parteigenosse (Peter Gerhard), Zweiter Berliner Parteigenosse (Curt Eilers), Dritter Berliner Parteigenosse (Michael Tellering), Vierter Berliner Parteigenosse (Otto Schmöle), Herr Blau (Peter Wehle), Frau Blau (Lotte Neumeyer), Erster Unauffälliger (Herbert Kersten), Zweiter Unauffälliger (Helmut Kolar), Anderer Unauffälliger (Hans Habietinek), Reisender aus Prag (Manfred Inger), Frau Klobassa, Hausmeisterin (Maria Gabler), Erster Backfisch (Rosemarie Strahal), Zweiter Backfisch (Christa Kunz), Erster Gemeiner (Anton Duschek), Zweiter Gemeiner (Wolfgang Litschauer), Ein alter Stehgeiger (Josef Hurka), Ein Kaffeehauskellner (Anton Rudolph), Feuerwehrmann (Alfred Tuma), Volkssturmmann (Josef Gmeinder), Kleinbürgerin (Auguste Ripper), Erster Blaubemützter (Florl Leitner), Zweiter Blaubemützter (Bernd Hall), Zeitungsverkäufer (Franz Pokorny), Szenenbild: Walter Dörfler, Musik: Gerhard Bronner, Fernsehbearbeitung und Regie: Michael Kehlmann
Karl Bockerer ist ein Wiener Original. Er überlebt die "große Zeit" – zu seinem Leidwesen hat er am gleichen Tag Geburtstag wie der "Führer" –, in dem er sich dümmer stellt als er ist, entlarvt durch echte und vorgetäuschte Naivität immer wieder die Verlogenheit und Verkrampftheit des epochalen Unfugs in seinem Umfeld. Wo Schweijk das herrschende System als scheinbarer Mitläufer ad absurdum führte, schwimmt der Wiener Metzgermeister gegen den Strom. Und er ist nicht allein, hat Familie und Freunde. Seine persönliche Tapferkeit schützt ihn weder vor der Rebellion im eigenen Haus noch vor dem Schrecken des totalen Kriegs ...
ORF-Erstsendung: 26. Januar 1963, ARD-Erstsendung: 12. Februar 1963
23:10 Tagesschau
Spätausgabe
Anschließend
Programmvorschau

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