Fr, 15. Januar 1960
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| Do, 14. Januar 1960 ◀ 1960 ▶ Sa, 16. Januar 1960 |
ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 14:30 | Internationales Hahnenkamm-Skirennen Riesenslalom der Damen und Herren Sprecher: Gerd Mehl Aufzeichnung einer Eurovisionssendung des Österreichischen Fernsehens ORF vom Mittag aus Kitzbühel Vom Deutschen Fernsehen aus München (– 17:40 Uhr) |
| 17:40 | Kinderstunde Ein Abenteuer im Schnee mit Fiete Appelschnut Ein Marionettenspiel der Bühne Fritz Fey, Mölln (NWRV Hamburg) |
| 18:00 | Jugendstunde Eine kleine Briefmarkenkunde Die Jungfernfahrt der "Bremen" (NWRV Hamburg) |
| 18:15 | Jugendstunde Unsere Autorennbahn Wir basteln mit Friedrich-Karl Ries und Carl Mühlberger (– 18:40 Uhr / NWRV Hamburg) |
NDR/RB | |
| 18:45 | Die Nordschau |
| 19:25 | Sehpferden zeigt Testflug: Sabotage |
SFB | |
| 18:45 | Das Telemagazin |
| 18:55 | Das Sandmännchen Ein Gute-Nacht-Gruß für die Kinder |
| 19:00 | Unterhaltungsprogramm des Werbefernsehens Gauner-Quartett |
| 19:30 | Berliner Abendschau |
WDR | |
| 18:45 | Hier und Heute Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen |
| 19:25 | Intermezzo Duett zu dritt |
HR | |
| 19:00 | Die Abendschau |
| 19:30 | Zwischen halb und acht O, meine Nichte |
SR | |
| 19:00 | Die Abendschau |
| 19:25 | Bunte Palette Fred-Kraus-Brettl |
SDR/SWF | |
| 19:00 | Die Abendschau |
| 19:30 | Werbefernsehen Inspektor Garrett |
BR | |
| 18:45 | Die Münchner Abendschau |
| 19:30 | Zwischen halb und acht Nebel über München |
| 20:00 | Nachrichten, Tagesschau, Wetterkarte Leitung: Martin S. Svoboda Mit dem persönlichen Auftreten von Sehbinchen und Sehbastian Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg |
| 20:25 | Mitteldeutsches Tagebuch Von Günther Lincke Die heutige Sendung befasst sich mit der sogenannten "Flaggenfrage", einem hochaktuellen politischen Problem. An keinem Symbol wird die Spaltung Deutschlands deutlicher als an der Neueinführung der "Spalterflagge" der kommunistischen Regierung in Ostberlin. Wikipedia schreibt dazu: Dadurch führten beide deutsche Staaten zeitweise identische Nationalflaggen, bis die DDR nach zehn Jahren ihres Bestehens am 1. Oktober 1959 ihr Staatswappen, „Hammer und Zirkel, umgeben von einem Ährenkranz“, in die Flagge einfügte, um so eine Unterscheidung zu der Flagge der Bundesrepublik zu schaffen. Das Wappen war als Symbol des Bündnisses von Arbeitern, Bauern und Intelligenz gedacht. Das öffentliche Vorzeigen dieser von der Bundesrepublik offiziell als „Sowjetzonenfahne“ und mitunter auch als „Spalterflagge“ bezeichneten Flagge wurde allerdings bis Ende der 1960er-Jahre in der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin als ein Verstoß gegen die Verfassung und Störung der öffentlichen Ordnung angesehen und grundsätzlich durch polizeiliche Maßnahmen verhindert (Erklärung der Innenminister von Bund und Ländern, Oktober 1959). Auch beim Hissen der Flagge der DDR im Ausland kam es stereotyp zu bundesdeutschen Protesten. Erst am 22. Juli 1969 verfügte die Bundesregierung (Große Koalition), „daß die Polizei nirgendwo mehr gegen die Verwendung von Flagge und Wappen der DDR einschreiten sollte.“ Die DEFA, die einzige staatliche Filmgesellschaft der DDR, beantragte vor einigen Monaten eine Einstweilige Verfügung gegen den SFB, dem verboten werden sollte, Wochenschau-Aufnahmen der DEFA zu senden. In der am 15. Dezember 1959 stattgefundenen Verhandlung vor dem 5. Senat des Kammergerichts Berlin schlug der DEFA-Anwalt einen Vergleich vor. Man einigte sich darauf, dass für die Dauer eines beim Landgericht Berlin anhängigen Urheberrechtsstreites zwischen beiden Parteien stets die DEFA als Hersteller genannt wird, wenn die SFB Filmaufnahmen dieser Firma zeigt. Das war ohnehin der Fall. Günther Lincke sagte dazu, er fühle sich durch diese Entscheidung in keiner Weise daran behindert, weiterhin sein "Mitteldeutsches Tagebuch" zu gestalten (SFB) |
| 21:00 | Thema in Jazz Es tanzen: Tana Herzberg, Wolfgang Leistner und Dieter Kaiser von der Städtischen Oper, Berlin In der letzten Folge des Zyklus "Getanzter Jazz" wird versucht, zu bestehenden Musiken, gespielt vom Orchester Stan Kenton, ein Libretto zu schaffen. Es wird weder gesprochen, noch gesungen, allein durch den tänzerischen Ausdruck soll der gedankliche Inhalt der Musik vermittelt werden. Eine Frau liebt es, mit den Männern zu spielen, selbst mit denen, die ihr echte Zuneigung entgegenbringen. Im Vollbesitz der Jugend und ihres Temperaments glaubt sie, in diesem Spiel die Erfüllung ihres Daseins zu sehen, bis plötzlich der Mann kommt, zu dem sie sich hingezogen fühlt, der sie jedoch nicht anders nimmt, als sie bislang die Männer genommen hat. Er verlässt sie, und in der Furcht, dass ihr die Gemeinsamkeit versagt bleiben wird, bleibt sie allein ... Choreografie: Manfred Taubert, Szenenbild: Werner Schachteli, Fernsehregie: Werner Schöne (SFB) |
| 21:30 | Die schönsten Jahre meines Lebens Manuskript: Peter Schultze und Matthias Walden, Kamera: Heinz Badekow, Regie: Lothar Kompatzki Immer wieder hört man in aufgeräumter, erinnerungstrunkener Männerrunde oder im Freundes- und "alte Kameraden"-Kreis die Meinung, dass die Soldatenjahre "die schönsten Jahre meines Lebens" gewesen seien. Der SFB hat dieser Schlagwort einer Sendung vorangestellt, in der das Problem der militärischen Tradition in Deutschland untersucht wird. Es geht um die Trennung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, um die Überreste missverstandenen Soldatentums, um die "Bewältigung der Vergangenheit". Das Team des SFB bereiste das ganze Land, filmte Veranstaltungen des Kyffhäuserbundes und das Treffen anderer Traditionsverbände, es interviewte den Commodore des ersten Düsenjägergeschwaders der Bundeswehr, den erfolgreichsten Jagdflieger der Welt, Major Hartmann, es fragte Ruhrkumpel um ihre Meinung und sprach mit jungen Menschen in Oldenburg über ihre Ansicht zur Uniform, es befragte ehemalige Angehörige der Waffen-SS auf dem HIAG-Treffen in Hameln und unterhielt sich mit einem Ritterkreuzträger über Orden und Ehrenzeichen. Die Sendung ist ein Rückblick auf die Vergangenheit und ein Test auf die Rolle der soldatischen Tradition in der Gegenwart. Über tausend Traditionsverbände gibt es in der Bundesrepublik. Manches, was der Beitrag zutage förderte, war nicht erfreulich, anderes erschien hoffnungsvoll (SFB) |
| Anschließend Wiederholung der zweiten Abendnachrichten | |
DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 10:25 | Internationales Hahnenkamm-Rennen Riesenslalom der Damen Übernahme aus Kitzbühel |
| 11:35 | Wir wiederholen für Spätarbeiter Interview mit Berlin |
| 12:55 | Internationales Hahnenkamm-Rennen Riesenslalom der Herren Übernahme aus Kitzbühel |
| 17:00 | Für Oberschüler und Lehrlinge Musikanten stellen sich vor Die Holzbläser |
| 18:35 | Kurz notiert |
| Anschließend Wetterbericht | |
| 18:55 | Unser Sandmännchen Abendgruß des Kinderfernsehens |
| 19:00 | Jugendfernsehen Hier DM 1 JF – bitte kommen Ein internationales Jugendkaleidoskop |
| 19:45 | Aktuelle Kamera |
| 20:00 | Wir sind nicht zu bezwingen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zum Gedenken |
| 20:30 | Erich Kubak Ein DEFA-Film von und für den Menschen unserer Zeit |
| 21:50 | Aktuelle Kamera Spätausgabe |
Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 10:25 | Internationales Hahnkammrennen Damen-Riesentorlauf Sprecher: Marcel Meier Übertragung aus Kitzbühel (– 11:30 Uhr) |
| 12:55 | Internationales Hahnkammrennen Herren-Riesentorlauf Sprecher: Marcel Meier Übertragung aus Kitzbühel (– 14:30 Uhr) |
| 20:15 | Tagesschau |
| 20:30 | Heute Kommentare und Berichte |
| 20:35 | Das Abendstudio Vom Hebelgesetz zur Kernreaktion (4) Experimente zur Einführung in die Atomphysik, vorgeführt und erläutert von Prof. Dr. P. Scherrer Direktübertragung aus dem physikalischen Institut der ETH |
| 21:10 | Internationales Hahnenkammrennen Spezialbericht aus Kitzbühel von den heutigen Bewerben Kommentar: Jan Hiermeyer |
| 22:25 | Programmvorschau / Nachrichten / Wiederholung der Tagesschau |
| Do, 14. Januar 1960 ◀ 1960 ▶ Sa, 16. Januar 1960 |


