Fr, 18. Februar 1966
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| Do, 17. Februar 1966 ◀ 1966 ▶ Sa, 19. Februar 1966 |
ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Vormittagsprogramm von ARD und ZDF Nur über NDR, RB, SFB, Meißner (HR) sowie Kreuzberg und Ochsenkopf (BR) | |
| 10:00 | Nachrichten |
| 10:05 | Tagesschau (Wiederholung) |
| 10:20 | Das Hörrohr Komödie von Karl Bunje. Mitwirkende: Otto Lüthke, Heinz Lanker, Hilde Sicks und Gisela Wessel. Aufzeichnung einer Übertragung aus dem "Ohnsorg-Theater" in Hamburg. ARD-Erstsendung: 20. Juni 1964 |
| 12:00 | Das aktuelle Magazin – 13:30 |
SR | |
| 12:30 | Im Dreieck Eine Sendung für Schichtarbeiter im Montandreieck in deutscher und französischer Sprache (– 13:30 Uhr) |
| 16:45 | Sport – Spiel – Spannung Eine (möglichst) unterhaltsame Sendung mit Klaus Havenstein Wie immer mit einem prominenten Sportler als Gast bei Sammy Drechsel, dem Quiz "Zwei aus einer Klasse" und dem Ausschnitt aus einem spannenden Spielfilm (Jugendstunde ab 12 / BR) |
| 17:55 | Hinweise auf das Nachmittagsprogramm der kommenden Woche |
| 18:00 | Nachrichten der Tagesschau (Alle Sender außer Bayerischer Rundfunk, bis 18:05) |
NDR/RB | |
| 18:05 | Berichte vom Tage |
| 18:16 | Die Nordschau Heute: Das Freitagsmagazin |
| 18:50 | Das Sandmännchen |
| 19:00 | Nachrichten der Tagesschau |
| 19:03 | Berichte vom Tage |
| 19:25 | Kentucky Jones Heute: Der Halbstarke |
| 19:59 | Programmhinweise |
WDR | |
| 18:05 | 5 nach 6 Sportvorschau |
| 18:30 | Hier und Heute Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen |
| 19:10 | Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger Heute: Es liegt in der Luft |
| 19:40 | Die kleine Serenade |
HR | |
| 18:10 | Hessisches Tagebuch |
| 18:40 | Sandmännchen |
| 18:50 | Die Hessenschau |
| 19:10 | Nachrichten |
| 19:15 | Kommissar Freytag Filmfolge: "Silberknauf mit Elfenbein" Bei einem Kostümverleih taucht nach 13 Jahren ein alter Spazierstock mit Silberknauf und Elfenbein-Intarsien wieder auf, der damals einem Verschwundenen gehörte ... |
| 19:50 | Heute in Hessen |
SR | |
| 18:05 | Aktuelles von hüben und drüben |
| 18:15 | Drei aus Paris |
| 18:30 | Das Sandmännchen |
| 18:35 | Wer will, der kann |
| 18:45 | Lieblinge unserer Eltern Heute: Ferdinand Marian |
| 19:30 | Mosaik |
| 19:45 | Aktueller Bericht |
SDR/SWF | |
| 18:05 | Die Abenteuer des Hiram Holliday Filmfolge: "False Monarch" Hiram vertritt heute als Double den König eines Landes ... |
| 18:40 | Die Abendschau / Nur SWF-Studio Mainz: Blick ins Land |
| 19:10 | Sandmännchen |
| 19:20 | Talentschuppen (2) Dieter Pröttel stellt Nachwuchs vor. |
| 19:54 | Nachrichten aus Baden-Württemberg / Nur SWF-Studio Mainz: Nachrichten aus Rheinland-Pfalz |
BR | |
| 18:25 | Nachrichten |
| 18:35 | Garderobengeflüster Filmfolge: "Das bezaubernde Kaninchen" In der Garderobe eines Varietés unterhalten sich die Begleiter der Artisten, ausnahmslos Tiere: zwei Hunde, ein Papagei, ein Affe, zwei Katzen und ein Karpfen. Mit einigen lustigen Pointen erfahren wir, dass sich ihre Sorgen nicht wesentlich von denen ihrer Herrschaften unterscheiden ... Regie: Peter Küp, eine Produktion des Bayerischen Rundfunks München |
| 19:05 | Nachrichten und aktuelle Viertelstunde |
| 19:25 | Die Münchner Abendschau Heute: Das Magazin |
| 20:00 | Tagesschau Das Wetter morgen mit Hinweisen für Wintersportler |
| 20:15 | Lohn und Macht Das Ringen der "Sozialpartner" um Einfluss in Wirtschaft, Gesellschaft und Staat. Ein Bericht von Klaus Ullrich und Erich Bottlinger Der Beitrag befasst sich mit der neuen Lohnrunde. Am Beispiel der Tarif-Auseinandersetzungen werden die Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften dargelegt Das Hamburger Abendblatt schrieb am 19.02.1966: Für diesen Beitrag konnte es keinen günstigeren Termin geben als den Tag der Einigung im Tarifkonflikt der Metallindustrie. Ein glücklicher Zufall. Es kamen alle Seiten zu Wort: Gewerkschaften, einzelne Arbeiter, Arbeitgeber und Wissenschaftler. Dass dabei in vielen Fragen gegenteilige Meinungen geäußert wurden, liegt in der Natur der Sache. Eine Reihe von Professoren vertrat die Ansicht, dass die Forderungen nach Lohnerhöhungen seitens der Arbeitnehmer berechtigt und verständlich seien. Kann man es jemandem verargen, wenn er mit seiner Familie aus einer Liliput-Wohnung herausdrängt und wenn er Urlaubswünsche äußert? Kritisiert wurde, wenn auch in Maßen, die staatliche Ausgabenpolitik. Eine Sendung, die die Problematik der Lohnpolitik von vielen Seiten anleuchtete Eine Gemeinschaftsproduktion des SDR und SWF (ab 16 / SDR) |
| 21:00 | Amos Burke Kriminalserie Heute: "Wer hat April Adams umgebracht?" Mitwirkende: Gene Barry, Regis Toomey, Gary Conway, Leon Lontoc u. a. Als Gaststars: Hans Conried, Jack Carter, Gloria Grahame, Martha Hyer, Louis Nye und Mark Goddard Captain Burke wird zu einem Schrottplatz gerufen, auf dem Arbeiter die Leiche einer jungen Frau gefunden haben. Bei der Ermordeten handelt es sich um April Adams, die als Kellnerin ein einem Schnellimbiss beschäftigt war. Als die Kriminalbeamten ihre Wohnung aufsuchen, staunen sie über die luxuriöse Einrichtung, zudem stellt sich heraus, dass Miss Adams sehr vermögend war. Und das sind nicht die letzten Überraschungen in diesem Fall ... Das Hamburger Abendblatt schrieb am 19.02.1966: Luxusautos, Luxuswohnungen und Luxusmädchen (zumindest nach Lieschen Müllers Ansicht!), kurz, einer der üblichen Amos-Burke-Luxus-Krimis. Ansonsten gab's nichts Neues zwischen Beverly Hills und Malibu. Wenn man fünf oder zehn dieser Folgen beim Filmschnitt verwechseln würde, niemand würde es bemerken. Vielleicht nicht einmal die Darsteller. Wann wird eigentlich Amos Burke umgebracht ...? Vom Deutschen Fernsehen aus Stuttgart (Für Erwachsene) |
| 21:45 | Tagesschau Das Wetter morgen |
| 22:00 | Bericht aus Bonn (WDR) |
| 22:15 | Kleider machen Leute Ein Fernsehspiel von Leopold Ahlsen nach Motiven von Gottfried Keller Wenzel Graf (Hanns Lothar). Amtsrat Kämbel (Erwin Klietsch). Frau Kämbel (Doris Kiesow). Nettchen (Monika Peitsch). Gabwiller (Hans Zesch-Ballot). Nievergelt (Georg Lehn). Pütschli (Heini Göbel). Häberlin (Hans Pössenbacher). Wirt (Hans Karl Friedrich). Köchin (Flory Jacoby). Kommissar (Hans Herrmann-Schaufuß). Böhni (Hans J. Diedrich). Pflümli (Wolfried Lier). Vorsitzende (Charlotte Scheyer-Herold). Oberst (Harry Hardt). Graf Strapinsky (Wolfgang Schirlitz). Diener des Grafen (Rolf Castell). Hochstapler (Jaspar von Oertzen). Kutscher des Hochstaplers (Willy Semmelrogge). August (H. O. Ball) u. a. Musik: Hermann Thieme Regie: Paul Verhoeven (Wiederholung vom 1. 9. 1963) Gong 7/1966: Fernsehbearbeitung der bekannten Novelle. Etwas gewichtig interpretiert. Ab 14 (WDR) |
| 23:45 | Nachrichten der Tagesschau |
ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 17:35 | Die Sport-Information Dreißig Minuten rund um den Sport |
| 18:05 | Wintersport-Wetter |
| 18:10 | Nachrichten – Wetter |
| 18:20 | Die Drehscheibe Ein Magazin zum Feierabend Benny und Petra mit "Bleib bei mir, Babe" und andere Beiträge |
| 18:55 | Heitere Gaunergeschichten: Üb immer Treu nach Möglichkeit Heute: "Eine Uhr müsste man haben oder Das ist die Zeit der schweren Not" Mitwirkende: Monika Berg, Klaus Knuth, Klaus Löwitsch, Jean-Pierre Zola, Götz Olaf Rausch und andere Regie: Günter Gräwert (ab 14) |
| 19:27 | Der Wetterbericht |
| 19:30 | Heute Nachrichten; Themen des Tages |
| 20:00 | Der Fall Auer/Ranneth "Unschuldig hinter Gittern" Dokumentarspiel von Hellmut Andics Personen: Josef Auer (Bruno Dallansky). Hubert Ranneth (Hugo Gottschlich). Anwalt (Herbert Kersten). Reporter (Ernst Anders). Kommissar (Hanns Obonya). Erster Kriminalbeamter (Johann Sklenka). Zweiter Kriminalbeamter (Georg Corten). Dritter Kriminalbeamter (Walter Raha). Polizeiarzt (Helmut Janatsch). Erster Staatsanwalt (Josef Hendrichs). Zweiter Staatsanwalt (Erik Frey). Vorsitzender (Hans Habietinek). Zeugin (Hilde Rom). Zeuge Märzinger (Karl Ehmann). Zeuge König (Leopold Strecha). Zeuge Polizist (Harry Hornisch) und andere. Szenenbild: Felix Smetana, Kamera: Friedl Behn-Grund, Regie: Gedeon Kovacs Am 1. November 1947 werden in einer Baracke in der Nähe von Linz die Leichen dreier Männer gefunden, die offensichtlich Opfer eines Raubmordes wurden. Bald kann die Polizei zwei Verdächtige, ehemalige Arbeitskollegen der Toten, festsetzen: Josef Auer und Hubert Ranneth. Die beiden legen kein Geständnis ab und auch die Beweise und Zeugenaussagen sind nicht überzeugend, doch die Polizei sucht in diesen unruhigen Zeiten einen schnellen Erfolg, um die aufgebrachte Bevölkerung zu beruhigen. So verabreicht der Polizeiarzt den beiden Verdächtigen eine Injektion mit Scopolamin. Dadurch beantwortet Josef Auer alle Fragen mit 'ja' ... Das Urteil lautet schließlich auf lebenslängliches Zuchthaus, alle Wiederaufnahmebemühungen scheitern. Nach 15 Jahren entschließt sich der Polizeiarzt zu einem Geständnis ... Das Hamburger Abendblatt schrieb am 18.02.1966: [...] Der Fall wurde vor drei Jahren von dem Wiener Journalisten Gustav Adolf Neumann aufgedeckt. [...] Der Reporter des Fernsehspiels ist jedoch nicht identisch mit Neumann. Er steht für alle an der Aufklärung des Falles beteiligten Journalisten. Mit dieser Formel wurde gestern vor einem Mainzer Gericht ein Vergleich geschlossen. Gustav Adolf Neumann hatte die Sendung verhindern wollen, weil sie seine Verdienste angeblich nicht richtig würdigte Gong 7/1966: Szenische Rekonstruktion eines bitteren Justizirrtums. Ab 16 Das Hamburger Abendblatt schrieb am 19.02.1966: Das österreichische Dokumentarspiel von Hellmut Andics blendete in das unselige zweite Friedensjahr nach dem totalen Zusammenbruch des Dritten Reiches zurück, in dem auch in Österreich noch Besatzungsnotstand, Inflation, Hunger und Verbrechen auf der Tagesordnung standen. Es ging um den Linzer Raubmord an drei schlafenden Kutschern "mit Hilfe stumpfer Gewalt". Die schon lange beunruhigte Öffentlichkeit der Stadt zwang die Kriminalpolizei, auf Methoden zurückzugreifen, die ihr jahrelang von der Gestapo erfolgreich vorexerziert worden waren. Aber diese einzig mögliche Erklärung für das unverantwortliche und kaltschnäuzige Verhalten der Linzer Kriminalisten wurde leider nicht angesprochen. Man hörte auch nichts darüber, ob die an dem Skandalurteil gegen Auer und Ranneth beteiligten Schuldigen noch zur Verantwortung gezogen wurden. Dass die unschuldig Verurteilten schließlich durch einfachen Kassationsbeschluss des Landgerichts Linz die Freiheit und je 225 000 Schilling Haftentschädigung erhielten, wird die Zuschauer schwerlich zufriedengestellt haben. Ihren Aufgaben nichts schuldig blieben dagegen Regie (Gedeon Kovacs), Kamera (Friedl Behn-Grund), Szenenbilder (Felix Smetana) und das vorzügliche Ensemble Hörzu 10/1966 schrieb in ihrer Kritik: Mit der Problematik von Wiederaufnahmeverfahren in der Strafrechtspflege befasste sich die Sendung "Report" (Anm.: am Montag). Eine nützliche, Anerkennung verdienende Aufklärung, zu der das einige Tage später auf dem anderen Kanal laufende Dokumentarspiel 'Der Fall Auer/Ranneth' eine düstere Untermalung bildete! Zeitkritik und Fernsehspiel ergänzten sich hier aufs beste Gong 11/1966 schrieb in seiner Kritik: Die Fälle häufen sich! Hatten wir kürzlich lobend erwähnt, dass sich der Stil der Dokumentarspiele des ZDF auffallend gewandelt habe, dass man mit der nüchtern-kühlen Ausbreitung der Fakten in diesem Genre vollkommen richtig liege, so müssen wir nun doch eine gewisse Einschränkung anbringen. Wenn allzuviel Phantasie des Autors einem Dokumentarspiel schlecht bekommt, dann sollte aber zumindest bei der Titelfindung dem Einfallsreichtum ein Spielraum gelassen werden. Mit dem bloßen "Fall XY" macht man es sich auf die Dauer zu leicht. Journalisten wissen freilich, dass es oft schwieriger ist, eine gute Überschrift zu finden, als einen Artikel zu schreiben. Im übrigen war der Fall Auer/Ranneth eine geradezu beklemmende Schilderung der Nachkriegsatmosphäre. Nur durch die nervöse Unruhe und die Angst der Bevölkerung sowie die relativ geringen Befugnisse der Polizei ist es wohl zu erklären, dass man unbedingt, und sei es mit unerlaubten Mitteln, einen Schuldigen präsentieren wollte, um den Albdruck der drei ungeklärten Morde möglichst schnell loszuwerden. Und einem falschen Prestigedenken der Justiz dürfte es anzulasten sein, dass die beiden Unschuldigen erst nach 15 Jahren freikamen – überdies stillschweigend und ohne eine neue Verhandlung |
| anschl. | Kurznachrichten |
| 21:15 | Blickpunkt Informationen und Meinungen zur Außenpolitik Vorgesehen: Kolumbien im Kampf mit den Rebellen |
| 21:45 | Die Fernseh-Elternschule "Das Jugendalter: Die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit" Gesprächsleitung: Dr. Hertha Sturm (ab 16) |
| 22:15 | Heute Nachrichten, Wetter; Themen des Tages |
| anschl. | Wintersport-Wetter |
| 22:45 | Tanz mit mir! Karl Breuer zeigt heute: Tango Eine Party mit Danny Mann (Wiederholung vom 12. 2., bis 23:15) |
Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 19:00 | Das Laboratorium (20) Eine Sendung von Hans Jürgen Bersch Wiederholung vom Dienstag |
| 19:30 | Das Leben im Meer (7) Heute: Schutz und Trutz Wiederholung vom Mittwoch |
| 20:00 | Tagesschau Das Wetter morgen |
| 20:15 | Momente Von Karlheinz Stockhausen Der Komponist diskutiert mit Lukas Foss die Anlage seines Stückes und dirigiert danach die US-Erstaufführung Ausführende: Martina Arroyo, Sopran, The Cran Collegiate Singers und The Buffalo Philharmonic Orchestra Eine Produktion der National Educational Television |
| 21:15 | Studio III Aus Kunst und Wissenschaft Leitung: Christian Gneuß |
| Anschließend Nachrichten |
Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 19:00 | Schreiben Sie schneller Stenografie mit Walter Kein, 7. Folge (Wiederholung) |
| 19:30 | Benvenuti in Italia Italienisch für Anfänger mit Ima Agustoni, 7. Folge (Wiederholung) |
| 20:00 | Tagesschau – Wetter |
| 20:15 | Hessen lacht zur Fassenacht Drei Stunden Unterhaltung mit Karnevalisten aus dem Hessenland. Karnevalisten aus Hessen wollen den närrischen Beweis liefern, dass Seine Tollität Gott Jokus nach wie vor im Hessischen und besonders in Frankfurt seine feste Residenz hat. Drei Stunden lang erwartet uns ein Feuerwerk echten Volkshumors in unverfälschter Mundart Es spielt das Tanzorchester des Hessischen Rundfunks unter Willy Berking, Bühnenbild: Harmut Schönfeld, Regie: Hartmut Schottler Übertragung aus dem Zoo-Gesellschaftshaus Frankfurt am Main (Sendeschluss: ca. 23:15) |
Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 11:25 | Schulfernsehen Ebbe und Flut (Zweite Wiederholung, bis 12:00) |
| 19:00 | Bausteine unserer Architektur Ein Beitrag zur Kulturgeschichte Europas, mit Bodo W. Jaxtheimer 7. Folge: "Gotik (II) und Frührenaissance" Um 1400 entstehen die Hallenkirchen mit den mächtigen Säulenreihen und Dachkonstruktionen. Die Steinbautechnik und die künstlerische Bearbeitung der Baustoffe sind hoch entwickelt. |
| 19:30 | Schulfernsehen Das Handelshaus der Fugger Zum Geschichtsunterricht der 6. Klasse der Volksschule, der 9. Klasse der Realschule und der entsprechenden Klassen der Gymnasien |
| 20:00 | Tagesschau – Wetter |
| 20:15 | Leonard Bernstein stellt junge Pianisten und Dirigenten vor mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Franz List. Es spielt das New York Philharmonic-Orchestra. Eine Sendung aus der Reihe "Konzerte für die Jugend" |
| 21:10 | Deutsche Dichtung gesprochen von Ernst Ginsberg: Heinrich von Kleist. Nicht der preußische Patriot, auch nicht der große Dramatiker Heinrich von Kleist kommt heute zu Wort. Der vor rund zwei Jahren verstorbene Schauspieler Ginsberg stellt den wenigerbekannten, humorvollen Herausgeber der "Berliner Abendblätter" vor. |
| 21:25 | Chronik Nachrichten und Information (Sendeschluss: 21:40) |
DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 09:50 | Medizin nach Noten |
| 10:00 | Aktuelle Kamera |
| 10:25 | Im Blickpunkt |
| 10:35 | Prisma Wiederholung von gestern |
| 11:10 | Willi Schwabes Rumpelkammer Wiederholung vom Mittwoch |
| 12:10 | Pariser Miniaturen Kennwort: Stiefmütterchen Wiederholung vom Mittwoch |
| 12:35 | Testsendungen U.a. von 13:30–14:15 Uhr: "Mathematik und Pulverschnee" (– 17:45 Uhr) |
| 17:50 | Medizin nach Noten |
| 18:05 | Wer – wann – wo? DFF-Sportvorschau |
| 18:30 | Tausend Tele-Tipps |
| 18:45 | Programmvorschau |
| 18:50 | Unser Sandmännchen Abendgruß des Kinderfernsehens |
| 19:00 | Für junge Leute zwischen 12 und 16 Jahren sendet Jugendwelle Berlin "Basar" mit Rainer Schöne Wir empfehlen neue Bücher und Platten und stellen junge Künstler vor, Regie: Günter Puppe |
| 19:25 | Das Wetter |
| 19:30 | Aktuelle Kamera |
| 19:50 | Im Blickpunkt |
| 20:00 | Papa, Mama, meine Frau und ich Französisches Filmlustspiel mit Fernand Ledoux, Regie: Jean-Paul Le Chanois |
| 21:30 | Weiter wird der Horizont Beobachtungen über Personen, Pläne und Perspektiven Redaktion: Fritz Bohne, Regie: Dieter Jäger |
| 21:55 | Aktuelle Kamera |
| 22:10 | Bitte, Plätze einnehmen! Sport aktuell Mit Berichten von den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften |
Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 10:00 | Schulfernsehen Unter uns die Erde 7. Schulstufe |
| 11:00 | Kurznachrichten |
| 11:03 | Programm für Schichtarbeiter Der Fremdenführer von Lissabon Wiederholung von gestern |
| 12:35 | Programm für Schichtarbeiter Streiflichter aus Österreich Wiederholung von gestern |
| Anschließend Kurznachrichten | |
| 18:30 | Kurznachrichten |
| 18:35 | Im letzten Augenblick (2) Filmfolge: "Erdspalte" |
| Anschließend Tipp-Revue | |
| 19:00 | Der Konsument Heute: Probleme der Textildeklaration Wie kann der Käufer wissen, ob er einen guten Kauf tätigt? Welche Hinweise gibt es und was bedeuten die Etiketten auf den Textilien? In Interviews, Reportagen und Diskussionen will die heutige Sendung darüber informieren |
| Anschließend Für Sie notiert | |
| 19:30 | Zeit im Bild |
| 19:55 | Schaufenster und Kurzfilm-Mosaik |
| 20:15 | Alles wegen ihr Einakterabend Der Irrtum von Hugo Wiener, Personen und Darsteller: Prof. Wandl (Hans Buchta), Assistenzarzt Dr. Bollmann (Walter Scheuer), Pflegerin (Edith Picha), Herr Binder (Hans Melton), Frau Vogel (Maria Engelbrecht), Herr Vogel (Wolfgang Litschauer), Reporter (Günther Verdin), Weger (Paul Löwinger) Heinz hustet von Mark Twain, Personen und Darsteller: Heinrich (Erich Padalewski), Elisabeth (Gretl Löwinger), Heinz (Helmut Brodl), Lieserl (Christl Smida), Maly (Edith Picha), Tante Bozena (Maria Engelbrecht), Ein Taxichauffeur (Günther Verdin), Arzt (Hans Melton) Brautschau von Ludwig Thoma, Personen und Darsteller: Corbinian Christl, Sedlbauer von Weidenbach (Sepp Löwinger), Rosina Christl, sein Weib (Maria Engelbrecht), Simon (Wolfgang Litschauer), Jakob Elsinger (Hans Buchta), Ursula Griesberger (Edith Picha), Alois Palser (Hans Melton), Maria Atzenhofer (Doris Goldner), Afra Salbermoser (Karin Neumann) Inszenierung: Gretel Löwinger, Bildregie: Wolfgang Lesowsky Eine Aufführung der Löwingerbühne Wien Österreich-Hörzu 7/1966: Man sage ja nicht, die Löwinger können nur das eine: Urwüchsig-derbes Bauernmilieu auf die Bühne stellen. Und sie haben auch mehrfach bewiesen, dass sie bei den "Klassikern" des Volksstücks ebenso "zhaus" sind. Diesmal spielen sie [drei Einakter] für uns. Aber keine Angst, Löwinger-Fans! "Literarisch" wird es deswegen noch lang nicht zugehen, dafür sorgen schon Regisseurin Gretel Löwinger und die ganze Familie, allen voran der Paul. Wie der Titel des Abends beweist, gibt es wieder Schwierigkeiten mit dem widerspenstigen schwachen Geschlecht Österreich-Hörzu 10/1966 schrieb in ihrer Kritik: Wenn die Löwinger etwas von Mark Twain oder Ludwig Thoma spielen, dann geht man trotzdem nicht zu Twain oder Thoma, sondern zu Löwinger: So sehr reißen sie alles an sich, so sehr biegen sie sich die Texte zurecht, und so sehr pressen sie den Geist des Hauses in alles, was ihnen unter die Hände kommt. Doch ist man das durchaus gewöhnt, der Fernsehzuschauer – wenigstens der geübte – erwartet sich nicht anderes. Im Gegenteil: Es würde Leute geben, die hätten was gegen Mark Twain reinsten Wassers, wenn sie die Löwinger angekündigt sehen |
| 21:45 | Zeit im Bild |
| 22:05 | Jazz aus USA Jazzstars und Jazzbands beim Newport Jazzfestival Heute mit dem Dizzy-Gillespie-Quintett und dem Julian "Cannonball" Adderley-Quintett Es gab eine Zeit, in der man dachte, Gillespie habe seinen eigenen Stil überlebt und ehrte ihn nur noch als Klassiker. Doch 1962 überraschte er auf dem Jazz-Festival in Antibes erstmals in Europa mit einer Musikform, die auch bald in Amerika Furore machte, den Bossa Nova. – Adderleys Stil bezeichnet man heute in Harlem als "hard bop". Der Spitzname Cannonball indes ist nicht hart, sondern ein Missverständnis: Bei einer Wette aß Julian Adderley "wie ein Kannibale". Daraus machten Freunde "Cannonball". Er widerlegte die These, dass man mit anspruchsvollem Jazz nichts verdienen kann |
Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 19:00 | Kurznachrichten |
| 19:03 | Streiflichter aus Österreich |
| 19:30 | Zeit im Bild |
| 20:00 | Bel Ami Filmkomödie von und mit Willi Forst |
| 21:40 | Lebendiges Wasser Ein Streifzug durch Leningrad |
Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Do, 17. Februar 1966 ◀ 1966 ▶ Sa, 19. Februar 1966 |


