Fr, 18. Februar 1966

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Do, 17. Februar 1966   ◀                 1966                 ▶   Sa, 19. Februar 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vormittagsprogramm von ARD und ZDF
Nur über NDR, RB, SFB, Meißner (HR) sowie Kreuzberg und Ochsenkopf (BR)
 10:00 Nachrichten
 10:05 Tagesschau
(Wiederholung)
 10:20 Das Hörrohr
Komödie von Karl Bunje.
Mitwirkende: Otto Lüthke, Heinz Lanker, Hilde Sicks und Gisela Wessel.
Aufzeichnung einer Übertragung aus dem "Ohnsorg-Theater" in Hamburg.
ARD-Erstsendung: 20. Juni 1964
 12:00 Das aktuelle Magazin
– 13:30

SR
 12:30 Im Dreieck
Eine Sendung für Schichtarbeiter im Montandreieck in deutscher und französischer Sprache (– 13:30 Uhr)

16:45 Sport – Spiel – Spannung
Eine (möglichst) unterhaltsame Sendung
mit Klaus Havenstein
Wie immer mit einem prominenten Sportler als Gast bei Sammy Drechsel, dem Quiz "Zwei aus einer Klasse" und dem Ausschnitt aus einem spannenden Spielfilm (Jugendstunde ab 12 / BR)
17:55 Hinweise auf das Nachmittagsprogramm der kommenden Woche
18:00 Nachrichten der Tagesschau
(Alle Sender außer Bayerischer Rundfunk, bis 18:05)

NDR/RB
 18:05 Berichte vom Tage
 18:16 Die Nordschau
Heute: Das Freitagsmagazin
 18:50 Das Sandmännchen
 19:00 Nachrichten der Tagesschau
 19:03 Berichte vom Tage
 19:25 Kentucky Jones
Heute: Der Halbstarke
 19:59 Programmhinweise

WDR
 18:05 5 nach 6
Sportvorschau
 18:30 Hier und Heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:10 Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger
Heute: Es liegt in der Luft
 19:40 Die kleine Serenade

HR
 18:10 Hessisches Tagebuch
 18:40 Sandmännchen
 18:50 Die Hessenschau
 19:10 Nachrichten
 19:15 Kommissar Freytag
Filmfolge: "Silberknauf mit Elfenbein"
Bei einem Kostümverleih taucht nach 13 Jahren ein alter Spazierstock mit Silberknauf und Elfenbein-Intarsien wieder auf, der damals einem Verschwundenen gehörte ... Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
 19:50 Heute in Hessen

SR
 18:05 Aktuelles von hüben und drüben
 18:15 Drei aus Paris
 18:30 Das Sandmännchen
 18:35 Wer will, der kann
 18:45 Lieblinge unserer Eltern
Heute: Ferdinand Marian
 19:30 Mosaik
 19:45 Aktueller Bericht

SDR/SWF
 18:05 Die Abenteuer des Hiram Holliday
Filmfolge: "False Monarch"
Hiram vertritt heute als Double den König eines Landes ... Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
 18:40 Die Abendschau / Nur SWF-Studio Mainz: Blick ins Land
 19:10 Sandmännchen
 19:20 Talentschuppen (2)
Dieter Pröttel stellt Nachwuchs vor. Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
 19:54 Nachrichten aus Baden-Württemberg / Nur SWF-Studio Mainz: Nachrichten aus Rheinland-Pfalz

BR
 18:25 Nachrichten
 18:35 Garderobengeflüster
Filmfolge: "Das bezaubernde Kaninchen"
In der Garderobe eines Varietés unterhalten sich die Begleiter der Artisten, ausnahmslos Tiere: zwei Hunde, ein Papagei, ein Affe, zwei Katzen und ein Karpfen. Mit einigen lustigen Pointen erfahren wir, dass sich ihre Sorgen nicht wesentlich von denen ihrer Herrschaften unterscheiden ...
Regie: Peter Küp, eine Produktion des Bayerischen Rundfunks München
 19:05 Nachrichten und aktuelle Viertelstunde
 19:25 Die Münchner Abendschau
Heute: Das Magazin

20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
mit Hinweisen für Wintersportler
20:15 Lohn und Macht
Das Ringen der "Sozialpartner"
um Einfluss in Wirtschaft, Gesellschaft und Staat.
Ein Bericht von Klaus Ullrich und Erich Bottlinger
Der Beitrag befasst sich mit der neuen Lohnrunde. Am Beispiel der Tarif-Auseinandersetzungen werden die Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften dargelegt
Das Hamburger Abendblatt schrieb am 19.02.1966: Für diesen Beitrag konnte es keinen günstigeren Termin geben als den Tag der Einigung im Tarifkonflikt der Metallindustrie. Ein glücklicher Zufall. Es kamen alle Seiten zu Wort: Gewerkschaften, einzelne Arbeiter, Arbeitgeber und Wissenschaftler. Dass dabei in vielen Fragen gegenteilige Meinungen geäußert wurden, liegt in der Natur der Sache. Eine Reihe von Professoren vertrat die Ansicht, dass die Forderungen nach Lohnerhöhungen seitens der Arbeitnehmer berechtigt und verständlich seien. Kann man es jemandem verargen, wenn er mit seiner Familie aus einer Liliput-Wohnung herausdrängt und wenn er Urlaubswünsche äußert? Kritisiert wurde, wenn auch in Maßen, die staatliche Ausgabenpolitik. Eine Sendung, die die Problematik der Lohnpolitik von vielen Seiten anleuchtete
Eine Gemeinschaftsproduktion des SDR und SWF (ab 16 / SDR)
21:00 Amos Burke
Kriminalserie
Heute: "Wer hat April Adams umgebracht?"
Mitwirkende: Gene Barry, Regis Toomey, Gary Conway, Leon Lontoc u. a.
Als Gaststars: Hans Conried, Jack Carter, Gloria Grahame, Martha Hyer, Louis Nye und Mark Goddard
Captain Burke wird zu einem Schrottplatz gerufen, auf dem Arbeiter die Leiche einer jungen Frau gefunden haben. Bei der Ermordeten handelt es sich um April Adams, die als Kellnerin ein einem Schnellimbiss beschäftigt war. Als die Kriminalbeamten ihre Wohnung aufsuchen, staunen sie über die luxuriöse Einrichtung, zudem stellt sich heraus, dass Miss Adams sehr vermögend war. Und das sind nicht die letzten Überraschungen in diesem Fall ...
Das Hamburger Abendblatt schrieb am 19.02.1966: Luxusautos, Luxuswohnungen und Luxusmädchen (zumindest nach Lieschen Müllers Ansicht!), kurz, einer der üblichen Amos-Burke-Luxus-Krimis. Ansonsten gab's nichts Neues zwischen Beverly Hills und Malibu. Wenn man fünf oder zehn dieser Folgen beim Filmschnitt verwechseln würde, niemand würde es bemerken. Vielleicht nicht einmal die Darsteller. Wann wird eigentlich Amos Burke umgebracht ...?
Vom Deutschen Fernsehen aus Stuttgart (Für Erwachsene)
21:45 Tagesschau
Das Wetter morgen
22:00 Bericht aus Bonn
(WDR)
22:15 Kleider machen Leute
Ein Fernsehspiel von Leopold Ahlsen
nach Motiven von Gottfried Keller
Wenzel Graf (Hanns Lothar). Amtsrat Kämbel (Erwin Klietsch). Frau Kämbel (Doris Kiesow).
Nettchen (Monika Peitsch). Gabwiller (Hans Zesch-Ballot). Nievergelt (Georg Lehn).
Pütschli (Heini Göbel). Häberlin (Hans Pössenbacher). Wirt (Hans Karl Friedrich).
Köchin (Flory Jacoby). Kommissar (Hans Herrmann-Schaufuß). Böhni (Hans J. Diedrich).
Pflümli (Wolfried Lier). Vorsitzende (Charlotte Scheyer-Herold). Oberst (Harry Hardt).
Graf Strapinsky (Wolfgang Schirlitz). Diener des Grafen (Rolf Castell).
Hochstapler (Jaspar von Oertzen). Kutscher des Hochstaplers (Willy Semmelrogge).
August (H. O. Ball) u. a.
Musik: Hermann Thieme
Regie: Paul Verhoeven
(Wiederholung vom 1. 9. 1963)
Gong 7/1966: Fernsehbearbeitung der bekannten Novelle. Etwas gewichtig interpretiert. Ab 14 (WDR)
23:45 Nachrichten der Tagesschau

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:35 Die Sport-Information
Dreißig Minuten rund um den Sport
18:05 Wintersport-Wetter
18:10 Nachrichten – Wetter
18:20 Die Drehscheibe
Ein Magazin zum Feierabend
Benny und Petra mit "Bleib bei mir, Babe"
und andere Beiträge Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
18:55 Heitere Gaunergeschichten:
Üb immer Treu nach Möglichkeit
Heute: "Eine Uhr müsste man haben oder Das ist die Zeit der schweren Not"
Mitwirkende: Monika Berg, Klaus Knuth, Klaus Löwitsch,
Jean-Pierre Zola, Götz Olaf Rausch und andere
Regie: Günter Gräwert (ab 14) Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
19:27 Der Wetterbericht
19:30 Heute
Nachrichten; Themen des Tages
20:00 Der Fall Auer/Ranneth
"Unschuldig hinter Gittern"
Dokumentarspiel von Hellmut Andics
Personen:
Josef Auer (Bruno Dallansky). Hubert Ranneth (Hugo Gottschlich). Anwalt (Herbert Kersten).
Reporter (Ernst Anders). Kommissar (Hanns Obonya). Erster Kriminalbeamter (Johann Sklenka).
Zweiter Kriminalbeamter (Georg Corten). Dritter Kriminalbeamter (Walter Raha). Polizeiarzt (Helmut Janatsch).
Erster Staatsanwalt (Josef Hendrichs). Zweiter Staatsanwalt (Erik Frey). Vorsitzender (Hans Habietinek).
Zeugin (Hilde Rom). Zeuge Märzinger (Karl Ehmann). Zeuge König (Leopold Strecha). Zeuge Polizist (Harry Hornisch) und andere.
Szenenbild: Felix Smetana, Kamera: Friedl Behn-Grund, Regie: Gedeon Kovacs
Am 1. November 1947 werden in einer Baracke in der Nähe von Linz die Leichen dreier Männer gefunden, die offensichtlich Opfer eines Raubmordes wurden. Bald kann die Polizei zwei Verdächtige, ehemalige Arbeitskollegen der Toten, festsetzen: Josef Auer und Hubert Ranneth. Die beiden legen kein Geständnis ab und auch die Beweise und Zeugenaussagen sind nicht überzeugend, doch die Polizei sucht in diesen unruhigen Zeiten einen schnellen Erfolg, um die aufgebrachte Bevölkerung zu beruhigen. So verabreicht der Polizeiarzt den beiden Verdächtigen eine Injektion mit Scopolamin. Dadurch beantwortet Josef Auer alle Fragen mit 'ja' ... Das Urteil lautet schließlich auf lebenslängliches Zuchthaus, alle Wiederaufnahmebemühungen scheitern. Nach 15 Jahren entschließt sich der Polizeiarzt zu einem Geständnis ...
Das Hamburger Abendblatt schrieb am 18.02.1966: [...] Der Fall wurde vor drei Jahren von dem Wiener Journalisten Gustav Adolf Neumann aufgedeckt. [...] Der Reporter des Fernsehspiels ist jedoch nicht identisch mit Neumann. Er steht für alle an der Aufklärung des Falles beteiligten Journalisten. Mit dieser Formel wurde gestern vor einem Mainzer Gericht ein Vergleich geschlossen. Gustav Adolf Neumann hatte die Sendung verhindern wollen, weil sie seine Verdienste angeblich nicht richtig würdigte
Gong 7/1966: Szenische Rekonstruktion eines bitteren Justizirrtums. Ab 16
Das Hamburger Abendblatt schrieb am 19.02.1966: Das österreichische Dokumentarspiel von Hellmut Andics blendete in das unselige zweite Friedensjahr nach dem totalen Zusammenbruch des Dritten Reiches zurück, in dem auch in Österreich noch Besatzungsnotstand, Inflation, Hunger und Verbrechen auf der Tagesordnung standen. Es ging um den Linzer Raubmord an drei schlafenden Kutschern "mit Hilfe stumpfer Gewalt". Die schon lange beunruhigte Öffentlichkeit der Stadt zwang die Kriminalpolizei, auf Methoden zurückzugreifen, die ihr jahrelang von der Gestapo erfolgreich vorexerziert worden waren. Aber diese einzig mögliche Erklärung für das unverantwortliche und kaltschnäuzige Verhalten der Linzer Kriminalisten wurde leider nicht angesprochen. Man hörte auch nichts darüber, ob die an dem Skandalurteil gegen Auer und Ranneth beteiligten Schuldigen noch zur Verantwortung gezogen wurden. Dass die unschuldig Verurteilten schließlich durch einfachen Kassationsbeschluss des Landgerichts Linz die Freiheit und je 225 000 Schilling Haftentschädigung erhielten, wird die Zuschauer schwerlich zufriedengestellt haben. Ihren Aufgaben nichts schuldig blieben dagegen Regie (Gedeon Kovacs), Kamera (Friedl Behn-Grund), Szenenbilder (Felix Smetana) und das vorzügliche Ensemble
Hörzu 10/1966 schrieb in ihrer Kritik: Mit der Problematik von Wiederaufnahmeverfahren in der Strafrechtspflege befasste sich die Sendung "Report" (Anm.: am Montag). Eine nützliche, Anerkennung verdienende Aufklärung, zu der das einige Tage später auf dem anderen Kanal laufende Dokumentarspiel 'Der Fall Auer/Ranneth' eine düstere Untermalung bildete! Zeitkritik und Fernsehspiel ergänzten sich hier aufs beste
Gong 11/1966 schrieb in seiner Kritik: Die Fälle häufen sich! Hatten wir kürzlich lobend erwähnt, dass sich der Stil der Dokumentarspiele des ZDF auffallend gewandelt habe, dass man mit der nüchtern-kühlen Ausbreitung der Fakten in diesem Genre vollkommen richtig liege, so müssen wir nun doch eine gewisse Einschränkung anbringen. Wenn allzuviel Phantasie des Autors einem Dokumentarspiel schlecht bekommt, dann sollte aber zumindest bei der Titelfindung dem Einfallsreichtum ein Spielraum gelassen werden. Mit dem bloßen "Fall XY" macht man es sich auf die Dauer zu leicht. Journalisten wissen freilich, dass es oft schwieriger ist, eine gute Überschrift zu finden, als einen Artikel zu schreiben. Im übrigen war der Fall Auer/Ranneth eine geradezu beklemmende Schilderung der Nachkriegsatmosphäre. Nur durch die nervöse Unruhe und die Angst der Bevölkerung sowie die relativ geringen Befugnisse der Polizei ist es wohl zu erklären, dass man unbedingt, und sei es mit unerlaubten Mitteln, einen Schuldigen präsentieren wollte, um den Albdruck der drei ungeklärten Morde möglichst schnell loszuwerden. Und einem falschen Prestigedenken der Justiz dürfte es anzulasten sein, dass die beiden Unschuldigen erst nach 15 Jahren freikamen – überdies stillschweigend und ohne eine neue Verhandlung
anschl. Kurznachrichten
21:15 Blickpunkt
Informationen und Meinungen zur
Außenpolitik
Vorgesehen: Kolumbien im Kampf mit den Rebellen
21:45 Die Fernseh-Elternschule
"Das Jugendalter: Die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit"
Gesprächsleitung: Dr. Hertha Sturm (ab 16)
22:15 Heute
Nachrichten, Wetter; Themen des Tages
anschl. Wintersport-Wetter
22:45 Tanz mit mir!
Karl Breuer zeigt heute: Tango
Eine Party mit Danny Mann
(Wiederholung vom 12. 2., bis 23:15)

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Das Laboratorium (20)
Eine Sendung von Hans Jürgen Bersch
Wiederholung vom Dienstag
19:30 Das Leben im Meer (7)
Heute: Schutz und Trutz
Wiederholung vom Mittwoch
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Momente
Von Karlheinz Stockhausen
Der Komponist diskutiert mit Lukas Foss die Anlage seines Stückes und dirigiert danach die US-Erstaufführung
Ausführende: Martina Arroyo, Sopran, The Cran Collegiate Singers und The Buffalo Philharmonic Orchestra
Eine Produktion der National Educational Television
21:15 Studio III
Aus Kunst und Wissenschaft
Leitung: Christian Gneuß
Anschließend
Nachrichten

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Schreiben Sie schneller
Stenografie mit Walter Kein,
7. Folge (Wiederholung)
19:30 Benvenuti in Italia
Italienisch für Anfänger
mit Ima Agustoni,
7. Folge (Wiederholung)
20:00 Tagesschau – Wetter
20:15 Hessen lacht zur Fassenacht
Drei Stunden Unterhaltung mit Karnevalisten aus dem Hessenland.
Karnevalisten aus Hessen wollen den närrischen Beweis liefern, dass Seine Tollität Gott Jokus nach wie vor im Hessischen und besonders in Frankfurt seine feste Residenz hat. Drei Stunden lang erwartet uns ein Feuerwerk echten Volkshumors in unverfälschter Mundart
Es spielt das Tanzorchester des Hessischen Rundfunks unter Willy Berking, Bühnenbild: Harmut Schönfeld, Regie: Hartmut Schottler
Übertragung aus dem Zoo-Gesellschaftshaus Frankfurt am Main
(Sendeschluss: ca. 23:15)

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

11:25 Schulfernsehen
Ebbe und Flut
(Zweite Wiederholung, bis 12:00)
19:00 Bausteine unserer Architektur
Ein Beitrag zur Kulturgeschichte Europas, mit Bodo W. Jaxtheimer
7. Folge: "Gotik (II) und Frührenaissance"
Um 1400 entstehen die Hallenkirchen mit den mächtigen Säulenreihen und Dachkonstruktionen.
Die Steinbautechnik und die künstlerische Bearbeitung der Baustoffe sind hoch entwickelt.
19:30 Schulfernsehen
Das Handelshaus der Fugger
Zum Geschichtsunterricht der 6. Klasse der Volksschule,
der 9. Klasse der Realschule und der entsprechenden Klassen
der Gymnasien
20:00 Tagesschau – Wetter
20:15 Leonard Bernstein
stellt junge Pianisten und Dirigenten vor
mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Franz List.
Es spielt das New York Philharmonic-Orchestra.
Eine Sendung aus der Reihe "Konzerte für die Jugend"
21:10 Deutsche Dichtung
gesprochen von Ernst Ginsberg: Heinrich von Kleist.
Nicht der preußische Patriot, auch nicht der große Dramatiker Heinrich von Kleist kommt heute zu Wort.
Der vor rund zwei Jahren verstorbene Schauspieler Ginsberg stellt den wenigerbekannten,
humorvollen Herausgeber der "Berliner Abendblätter" vor.
21:25 Chronik
Nachrichten und Information
(Sendeschluss: 21:40)

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

09:50 Medizin nach Noten
10:00 Aktuelle Kamera
10:25 Im Blickpunkt
10:35 Prisma
Wiederholung von gestern
11:10 Willi Schwabes Rumpelkammer
Wiederholung vom Mittwoch
12:10 Pariser Miniaturen
Kennwort: Stiefmütterchen
Wiederholung vom Mittwoch
12:35 Testsendungen
U.a. von 13:30–14:15 Uhr: "Mathematik und Pulverschnee" (– 17:45 Uhr)
17:50 Medizin nach Noten
18:05 Wer – wann – wo?
DFF-Sportvorschau
18:30 Tausend Tele-Tipps
18:45 Programmvorschau
18:50 Unser Sandmännchen
Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 Für junge Leute zwischen 12 und 16 Jahren sendet
Jugendwelle Berlin
"Basar" mit Rainer Schöne
Wir empfehlen neue Bücher und Platten und stellen junge Künstler vor, Regie: Günter Puppe
19:25 Das Wetter
19:30 Aktuelle Kamera
19:50 Im Blickpunkt
20:00 Papa, Mama, meine Frau und ich
Französisches Filmlustspiel mit Fernand Ledoux, Regie: Jean-Paul Le Chanois
21:30 Weiter wird der Horizont
Beobachtungen über Personen, Pläne und Perspektiven
Redaktion: Fritz Bohne, Regie: Dieter Jäger
21:55 Aktuelle Kamera
22:10 Bitte, Plätze einnehmen!
Sport aktuell
Mit Berichten von den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

10:00 Schulfernsehen
Unter uns die Erde
7. Schulstufe
11:00 Kurznachrichten
11:03 Programm für Schichtarbeiter
Der Fremdenführer von Lissabon
Wiederholung von gestern
12:35 Programm für Schichtarbeiter
Streiflichter aus Österreich
Wiederholung von gestern
Anschließend
Kurznachrichten
18:30 Kurznachrichten
18:35 Im letzten Augenblick (2)
Filmfolge: "Erdspalte"
Anschließend
Tipp-Revue
19:00 Der Konsument
Heute: Probleme der Textildeklaration
Wie kann der Käufer wissen, ob er einen guten Kauf tätigt? Welche Hinweise gibt es und was bedeuten die Etiketten auf den Textilien? In Interviews, Reportagen und Diskussionen will die heutige Sendung darüber informieren
Anschließend
Für Sie notiert
19:30 Zeit im Bild
19:55 Schaufenster und Kurzfilm-Mosaik
20:15 Alles wegen ihr
Einakterabend
Der Irrtum von Hugo Wiener, Personen und Darsteller: Prof. Wandl (Hans Buchta), Assistenzarzt Dr. Bollmann (Walter Scheuer), Pflegerin (Edith Picha), Herr Binder (Hans Melton), Frau Vogel (Maria Engelbrecht), Herr Vogel (Wolfgang Litschauer), Reporter (Günther Verdin), Weger (Paul Löwinger)
Heinz hustet von Mark Twain, Personen und Darsteller: Heinrich (Erich Padalewski), Elisabeth (Gretl Löwinger), Heinz (Helmut Brodl), Lieserl (Christl Smida), Maly (Edith Picha), Tante Bozena (Maria Engelbrecht), Ein Taxichauffeur (Günther Verdin), Arzt (Hans Melton)
Brautschau von Ludwig Thoma, Personen und Darsteller: Corbinian Christl, Sedlbauer von Weidenbach (Sepp Löwinger), Rosina Christl, sein Weib (Maria Engelbrecht), Simon (Wolfgang Litschauer), Jakob Elsinger (Hans Buchta), Ursula Griesberger (Edith Picha), Alois Palser (Hans Melton), Maria Atzenhofer (Doris Goldner), Afra Salbermoser (Karin Neumann)
Inszenierung: Gretel Löwinger, Bildregie: Wolfgang Lesowsky
Eine Aufführung der Löwingerbühne Wien
Österreich-Hörzu 7/1966: Man sage ja nicht, die Löwinger können nur das eine: Urwüchsig-derbes Bauernmilieu auf die Bühne stellen. Und sie haben auch mehrfach bewiesen, dass sie bei den "Klassikern" des Volksstücks ebenso "zhaus" sind. Diesmal spielen sie [drei Einakter] für uns. Aber keine Angst, Löwinger-Fans! "Literarisch" wird es deswegen noch lang nicht zugehen, dafür sorgen schon Regisseurin Gretel Löwinger und die ganze Familie, allen voran der Paul. Wie der Titel des Abends beweist, gibt es wieder Schwierigkeiten mit dem widerspenstigen schwachen Geschlecht
Österreich-Hörzu 10/1966 schrieb in ihrer Kritik: Wenn die Löwinger etwas von Mark Twain oder Ludwig Thoma spielen, dann geht man trotzdem nicht zu Twain oder Thoma, sondern zu Löwinger: So sehr reißen sie alles an sich, so sehr biegen sie sich die Texte zurecht, und so sehr pressen sie den Geist des Hauses in alles, was ihnen unter die Hände kommt. Doch ist man das durchaus gewöhnt, der Fernsehzuschauer – wenigstens der geübte – erwartet sich nicht anderes. Im Gegenteil: Es würde Leute geben, die hätten was gegen Mark Twain reinsten Wassers, wenn sie die Löwinger angekündigt sehen
21:45 Zeit im Bild
22:05 Jazz aus USA
Jazzstars und Jazzbands beim Newport Jazzfestival
Heute mit dem Dizzy-Gillespie-Quintett und dem Julian "Cannonball" Adderley-Quintett
Es gab eine Zeit, in der man dachte, Gillespie habe seinen eigenen Stil überlebt und ehrte ihn nur noch als Klassiker. Doch 1962 überraschte er auf dem Jazz-Festival in Antibes erstmals in Europa mit einer Musikform, die auch bald in Amerika Furore machte, den Bossa Nova. – Adderleys Stil bezeichnet man heute in Harlem als "hard bop". Der Spitzname Cannonball indes ist nicht hart, sondern ein Missverständnis: Bei einer Wette aß Julian Adderley "wie ein Kannibale". Daraus machten Freunde "Cannonball". Er widerlegte die These, dass man mit anspruchsvollem Jazz nichts verdienen kann

Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Kurznachrichten
19:03 Streiflichter aus Österreich
19:30 Zeit im Bild
20:00 Bel Ami
Filmkomödie von und mit Willi Forst Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
21:40 Lebendiges Wasser
Ein Streifzug durch Leningrad

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:00 La Giostra
Settimanale per i ragazzi a cura di Mimma Pagnamenta
Für italienische Gastarbeiter
Wir übernehmen die Kinderstunde der Televisione Svizzera italiana in italienischer Sprache (– 18:00 Uhr)
19:00 Nachrichten
19:05 Die Antenne Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
Anschließend
Tele-Spot
19:25 Mario
Filmfolge: "Der Sturzhelm" Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
Anschließend
Tele-Spot / Programmvorschau
20:00 Tagesschau
Anschließend
Tele-Spot
20:20 Im Brennpunkt
Reportagen und Kommentare zur internationalen Lage.
Leitung der Sendung: Hans O. Staub
20:45 Schöne Geschichten mit Papa und Mama
Komödie von Alfonso Paso, Personen und Darsteller: Dr. Juan G. Bolt (Karl Schönböck), Dolores Velasco (Luise Ullrich), Fernando Cano (Karl Paryla), Manuela (Hannelore Elsner), Ricardo (Christian Wolff), Dr. Rodriguez (Theo Riegler), Isabella (Trude Göringer), Bühnenbild: Gerhard Zircher, Deutsche Bearbeitung und Regie: Gerhard Metzner
Aufzeichnung einer Aufführung der Kleinen Komödie München
Der spanische Arzt Dr Rodriguez empfiehlt als Rezept gegen vorzeitiges Altern eine leidenschaftliche Liebe und zeigt, wie zwei einsame alte Hypochonder, Witwe Dolores und Witwer Fernando, die einander zufällig in seinem Wartezimmer über den Weg laufen, unversehens einen zweiten Frühling erleben. Weniger erfreut sind die Nachkommen der beiden Herrschaften, die einer nüchtern-sachlichen Generation angehören. Nur langsam lernen die Jungen am Beispiel der Alten, was auch für sie wichtig wäre ...
22:50 Tagesschau / Programmvorschau

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