Fr, 29. Juli 1966

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Do, 28. Juli 1966   ◀                 1966                 ▶   Sa, 30. Juli 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

07:45 Farbfernseh-Versuchssendungen
– 09:45 Uhr

Vormittagsprogramm von ARD und ZDF
nur über die Fernsehsender des NDR mit RB, Meißner (HR), Kreuzberg/Rhön und Ochsenkopf/Fichtelgebirge (BR)
 10:00 Nachrichten
 10:05 Tagesschau
Wiederholung vom Vorabend
 10:20 Der Drache
Märchenkomödie von Jewgenij Schwarz
ARD-Erstsendung: 8. Mai 1965
 12:00 Das aktuelle Magazin
– 13:30 Uhr

SR
 12:30 Im Dreieck
Eine Sendung für Schichtarbeiter im Montandreieck in deutscher und französischer Sprache (– 13:30 Uhr)

SFB
 16:10 Dschungelboy
Heute: Junge Liebe

14:50 Nachrichten der Tagesschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
14:55 Deutsche Schwimm- und Springmeisterschaften
Sprecher: Gerd Mehl und Sepp Scherbauer
Übertragung aus dem Freibad in Sindelfingen
Vom Deutschen Fernsehen aus Stuttgart
16:45 Winnetou II
Aufzeichnung von den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg
Personen und Darsteller: Winnetou (Heinz Ingo Hilgers), Ribanna (Gisela Gressmann), Old Shatterhand (Harry Walther), Tim Finnetey (Tilo Weber), "Hundertfacher Donner" (Klaus Lerm), "Tapferer Büffel" (Silkirtis Nichols), Harry (Klaus-Hagen Latwesen) und viele andere
Ribanna, Tochter des Häuptlings der Assiniboins, hat den Weißen Tim Finnetey abgewiesen. Um sich zu rächen, überredet er den Häuptling der Poncas, Falkenauge, einen Angriff auf die Assiniboins, Firehand, seine Frau Ribanna und deren Sohn Harry zu wagen. Er selbst schießt auf Harry und tötet dabei Ribanna, die sich schützend vor ihren Sohn geworfen hat. Damit nimmt das Verhängnis seinen Lauf ...
Hörzu 34/1966, Leserbriefe: Von dem Karl-May-Spiel aus Segeberg war ich sehr enttäuscht. Der Aufwand lohnte wirklich nicht. Droll, der in Karl Mays Büchern als kluger Westmann geschildert wird, benahm sich außerordentlich dumm; – Die Übertragung der Karl-May-Spiele war wieder einmal Klasse! Auch fand ich es als gute Idee, die Fernsehansagerin als "Squaw" zu verkleiden, denn dadurch wurde man nach dem Spiel nicht wieder so schnell in die Wirklichkeit zurückgerufen; – War überhaupt nicht schön, denn es wurde immer auf demselben Platz gespielt. Kein Vergleich mit dem, wie es im Kino gezeigt wurde; – Man sollte sich beim Fernsehen wirklich überlegen, ob man angesichts der Filmkonkurrenz Winnetou fürs Fernsehen nicht lieber sterben lassen sollte; – Mir kam die Übertragung aus Bad Segeberg viel zu altmodisch vor. Ein bisschen moderner muss man Karl May heute schon gestalten; – In meiner Jugend war ich selbst ein leidenschaftlicher Karl-May-Leser. Deswegen konnte ich gut verstehen, dass meine beiden Söhne bei der Übertragung lachten. Das war ja einfach unmöglich! und schreibt weiter: Der verantwortliche Fernsehregisseur Udo Langhoff erklärte dazu: "Ich habe die Übertragungen immer gern geleitet, bin aber nicht mehr zufrieden. Man sollte sich in Bad Segeberg endlich vom Pathos Karl Mays lösen. Auch die Besetzung der Rollen reicht nicht mehr, denn die Filmkonkurrenz ist zu groß. Die Güte der Besetzung der Festspiele in Bad Hersfeld könnte – zumindest bei Titelrollen – Vorbild sein. Anerkennenswert bleibt, dass Kulissen und Kostüme liebevoll nachempfunden sind bis ins kleinste Detail." (Etwa ab 12 / NDR) Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
17:55 Vorschau
auf das Nachmittagsprogramm der kommenden Woche (WDR)
18:00 Nachrichten der Tagesschau
Alle Sender außer BR (– 18:05 Uhr)

NDR/RB
 18:05 Berichte vom Tage
 18:16 Die Nordschau
Heute: Das Freitagsmagazin
 18:50 Das Sandmännchen
 19:00 Berichte vom Tage
 19:21 Jedermannstraße 11
Heute: Besuch am Abend
Müllers sind verreist, Jeschkes betreuen in dieser Zeit deren Wohnung. Sie weisen nicht nur den Hallodri Harry ab, der bei seinem Onkel schlafen will, sondern warnen auch ein junges Mädchen vor ihm ...
 19:59 Programmhinweise

SFB
 18:05 Programmhinweise
auf die kommende Woche zum Mitschreiben
 18:30 Hättest du geschossen?
Ein Fernsehspiel
 19:05 Das Sandmännchen
 19:15 Blick in die Presse
 19:23 Wetterbericht
 19:25 Berliner Abendschau
mit "Stricheleien-Sticheleien" von Oskar

WDR
 18:05 5 nach 6
Sportvorschau
 18:30 Hier und Heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:10 Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger
Heute: Rivalitäten
 19:40 Die Diamanten von Palinos
Heute: Korfu

HR
 18:05 Programmhinweise
 18:10 Berlin in Berlin
Musikalische Unterhaltung in der Weltstadt, dazu Melodien von Irving Berlin
 18:40 Das Sandmännchen
 18:50 Die Hessenschau
 19:10 Die Abenteuer des Bob Moran
Heute: Der versunkene Schatz
Wegen eines alten Buches geraten Bob und Bill in gefährliche Situationen ...
 19:50 Heute in Hessen

SR
 18:05 Aktuelles von hüben und drüben
 18:15 Wir wollen helfen
 18:30 Das Sandmännchen
 18:35 Rätseloptik
 18:45 Treffpunkt New York
Heute: Die Beatniks und Greenwich-Village
 19:20 Mosaik
 19:45 Aktueller Bericht

SDR/SWF
 18:05 Wells Fargo
Heute: Die komische Alte
Auf der Postkutschenroute nach Leadville kommen immer wieder Überfälle vor. Jim Hardie reist nach Leadville, um Ordnung zu schaffen. Er teilt die Kutsche mit einer alten Frau, die ihm unterwegs mit vorgehaltenem Revolver Brieftasche und Waffen abnimmt ...
 18:40 Die Abendschau / Blick ins Land
 19:10 Das Sandmännchen
 19:20 Der dunkle Nachbar
Heute: Die kleine Savannenstadt
Der schlichte Alltag der kleinen Stadt Maradi
 19:54 Nachrichten
aus Baden-Württemberg bzw. Rheinland-Pfalz

BR
 18:10 Panorama Italiano
Sendung für Italiener in Deutschland
 18:25 Nachrichten
 18:35 Träumereien hinter dem Ladentisch
Ein ausgefallenes Kaufhaus erwartet die Zuschauer als Kunden. Es bietet zwar keine Ware, dafür aber viel Musik und Witz ...
Anmerkung: Nach anderen Angaben "Ein bisschen Glück und viel Musik", möglicherweise auch anderer Titel für die gleiche Sendung
 19:05 Nachrichten und aktuelle Viertelstunde
 19:25 Die Münchner Abendschau
Heute: Das Magazin

20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen, mit dem Reisewetterbericht zum Wochenende
20:15 Monitor
Berichte zur Zeit (ab 16 / WDR)
21:00 Der Fund
Englischer Kriminalfilm mit Patricia Driscoll (Betty), Robert Ayres (Mike), John Pike (Jimmy), Neil Hallett (Glyn), John Longden (Inspektor Syms), Kenneth J. Warren (Warner), Robert Raglan, Gordon Boyd, Frazer Hines und anderen, Buch: Brian Clemens, Eldon Howard, Regie: Godfrey Grayson
Betty hat früh ihren Mann verloren und tut sich schwer mit der Erziehung des gemeinsamen Sohnes Jimmy. Der Bursche ist unter den schlechten Einfluss einer Gruppe von Jugendlichen geraten. Eines Tages entdeckt die junge Witwe unter dem Mülleimer ein dickes Geldbündel. Bald darauf wird Jimmy von einem Polizisten zu ihr gebracht, weil er gemeinsam mit seinen Kumpanen einen Einbruch versucht hat. Betty verschweigt dem Polizisten gegenüber den Geldfund ...
Vom Deutschen Fernsehen aus Köln (Für Erwachsene)
22:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
22:15 Fußball-Weltmeisterschaft
Berichte und Informationen vom Tage
Vom Deutschen Fernsehens aus London
22:30 Die Hose
"Aus dem bürgerlichen Heldenleben"
Eine Komödie von Carl Sternheim
Personen: Theobald Maske (Martin Held), Luise Maske (Karin Kleine), Gertrud Deuter (Gudrun Genest), Frank Scarron (Josef Eschenbrücher), Benjamin Mandelstam (Walter Pfeil) und ein Fremder (Walter Morbitzer)
Szenenbild: Horst Klös
Regie: Klaus Wagner
Im Mittelpunkt der humorvoll-satirischen Handlung steht der subalterne Beamte Theobald Maske, der sich nicht scheut, sein drohnenhaftes Spießbürgertum ungehemmt auszuleben. Theobald Maske weiß sich vor Wut kaum zu fassen. Beim üblichen Sonntagsspaziergang mit seiner Frau ist etwas ungemein Schreckliches geschehen: Gerade in dem Augenblick, in dem die königliche Kutsche vorüberfuhr, verlor Luise Maske jenes diskrete Kleidungsstück, das man in der Öffentlichkeit kaum beim Namen zu nennen, geschweige denn zu zeigen wagt. Maske gerät aus dem Häuschen. Er sieht seine Existenz, sein ruhiges Beamtendasein mit 700 Talern, Hammelbraten am Sonntag und einer guten Zigarre gefährdet. Doch seine Befürchtungen bewahrheiten sich nicht. Im Gegenteil, der peinliche Vorfall mit Luises Hose entpuppt sich als ein Geschenk des Himmels für den Hausherrn. Zwei Männer, ein vornehmer Dichterling und ein Barbier, haben das "Ereignis" beobachtet und sind entzückt von der jungen Frau. Die beiden fassen gemeinsam einen Entschluß und handeln danach. Sie mieten sich ganz einfach gegen hartes Geld und gute Worte bei der Familie Maske ein und bestürmen die schöne Luise, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet, mit ihren Liebesbemühungen. Der Hausherr schlägt auf eine für ihn bezeichnende Weise unentwegt Kapital aus der doch eigentlich für alle recht fatalen Situation. – Das Stück ist vor mehr als 30 Jahren mit Jenny Jugo und Werner Krauß verfilmt worden. 1961 wurde der Film im Fernsehen gezeigt. – Der expressionistische Dramatiker Carl Sternheim (1878–1942) übt in seinen wichtigsten Stücken, die zwischen 1908 und 1922 entstanden, "ätzende Kritik jener Zustände, die zum Krieg geführt haben". Diese Komödien und Schauspiele wurden unter dem Serientitel "Aus dem bürgerlichen Heldenleben" zusammengefaßt. Das Fernsehen sendete bereits "Bürger Schippel", "Tabula rasa" und "1913". (HR)
ARD-Erstsendung: 15. Juli 1965
Gong 30/1966: Aggressive gesellschaftskritische Komödie (1911) über das snobistische und dekadente Bürgertum der Wilhelminischen Zeit. Für Erwachsene
00:10 Nachrichten der Tagesschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

18:05 Reisewetter
18:10 Nachrichten
18:20 Die Drehscheibe
Mit Bericht von der Fußball-Weltmeisterschaft und dem musikalischen Beitrag "Ich weiß nicht, wohin ich gehöre" mit Ruth Grafenau
18:55 Schiff ahoi!
Von Seebären und Landratten
Heute: Der gestrandete Pädagoge
Jim Bailey und seine Verlobte Barbara haben für ein paar Wochen den kleinen Stanley unter ihre Fittiche genommen. Seitdem reißen die Aufregungen nicht ab. Unglaublich, was so ein Lausebengel alles anstellt ... (ab 12)
19:27 Mainzelmännchen-Kapriolen und Wetter
19:30 Heute
Nachrichten Themen des Tages
20:00 Conan Doyle und der Fall Edalji
Dokumentarspiel von Rolf und Alexandra Becker, Personen und Darsteller: Sir Arthur Conan Doyle (Paul Klinger), Alfred Wood (Alfons Höckmann), Jean Leckie (Barbara Schmid), Mr. Yelverton (Hans Zesch-Ballot), Mr. Edalji (Richard Lauffen), Mrs. Edalji (Paula Denk), George Edalji (Harry Engel), Maud Edalji (Edburga Christin), Hauptmann Anson (Hans Elwenspoek), Inspektor Campbell (Kurt Hepperlin), Wachtmeister Robinson (Harald Baerow), Herbert Gladstone (Alexander Golling), Gymnasialdirektor (Friedrich Maurer), Mr. Green (Karl Striebeck), Mrs. Green (Mathilde Zedler-Striebeck), Mrs. Smallking (Ellen Frank), Garrett (Peter Mönch), Journalist (Hartmut Reck), Archivar (Harry Hertzsch), Transporteur (Helmut Alimonta), Aufnahmeleitung: Fritz Fuhlert, Regie-Assistenz: Yosria Sabry, Schnitt: Inga Sauer, Ton: Bernd Schmid, Manfred Kohn, Kostüme: Else Heckmann, Szenenbild: Peter Scharff, Musik: Rolf Unkel, Kamera: Werner Schröder, Produktionsleitung: Werner Roeder, Regie: Karlheinz Bieber
Eine Produktion der Elan-Film Gierke & Co.
London um 1910. Der junge Rechtsanwalt indischer Abstammung George Edalji wurde unschuldig wegen Tiermisshandlung zu einer hohen Gefängnisstrafe verurteilt. Da dieses Urteil für den jungen Anwalt das Ende seiner Karriere bedeuten würde, wendet sich Mr. Yelverton, pensionierter Lord-Oberrichter, mit der Bitte an den berühmten Schriftsteller Conan Doyle, sich des Falles anzunehmen und den junge Edalji zu rehabilitieren. Zögernd akzeptiert Conan Doyle schließlich ...
Gong 30/1966: Dokumentarspiel über den politischen Autor und Kriminalschriftsteller Sir Arthur Conan Doyle (1859–1930), der aus Gerechtigkeitsliebe in die Rolle seiner Romanfigur Sherlock Holmes schlüpft und einen Fall löst. Interessant und spannend. Etwa ab 16
Gong 34/1966 schrieb in seiner Kritik: Arzt, Sportler und Schriftsteller dazu – alles das war Sir Arthur Doyle. Er ist der Schöpfer einer neuen literarischen Gattung, des Kriminalromans, und der geistige Vater der ersten klassischen Detektivfigur der Welt: von Sherlock Holmes, dem Mann im großkarierten Anzug, die unvermeidliche Pfeife im Mund. Ein Fall, der sich tatsächlich ereignet hat, gab den Mainzern das Recht, das Denkmal, das sie Mr. Doyle errichteten, in ihrer beliebten Reihe der Dokumentarspiele aufzunehmen. Ein pensionierter Lord-Oberrichter gewann seinerzeit den Schriftsteller dafür, einen Justizirrtum nachzuweisen, dem ein junger indischer Anwalt zum Opfer gefallen war. Arthur Doyle schlüpfte höchstselbst in die Gestalt seiner Phantasie und löste im Namen der Gerechtigkeit und mit den verblüffenden Gedankenkombinationen seines literarischen Helden die Angelegenheit. Das war ein reizvolles und spannendes Spiel, das sehr geschickt, unter der Hand, in einer kleinen Rahmenhandlung mit der Titelfigur bekannt machte: Ein Journalist hat einen Geburtstagsartikel über Arthur Doyle zu verfassen und stößt dabei auf die Vorkommnisse aus der Zeit um 1900, als Holmes-Doyle im altväterlichen Töff-töff durch England tuckerte. Karl-Heinz Bieber hatte die kräftige Krimi-Kost angerührt. In der Titelrolle machte Paul Klinger, in vorzüglicher Maske kaum wiederzuerkennen, treffliche Figur. Es ist unverständlich, dass dieser einst im Film so populäre Darsteller so gut wie überhaupt nicht auf dem Bildschirm zu sehen ist, allenfalls zu hören – als Synchronsprecher Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
Anschließend
Kurznachrichten

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sendepause vom 4. April bis 4. September 1966

West 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

13:00 Ein Tag = Eine Stunde
Aus den WDR-Regionalprogrammen
14:00 Programmhinweise
19:00 Programmhinweise
19:10 Nachrichten aus Nordrhein-Westfalen
19:15 Hierzulande – Heutzutage
Prisma des Westens: Landesforum / Kommentar "Für und Wider"
19:50 Ihre Heimat – Unsere Heimat
Für italienische Gastarbeiter
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Der Große Krieg (17)
Geschichte des Ersten Weltkriegs
Heute: Gaskrieg in Ypern
Eine Produktion der BBC, Übernahme aus dem 3. Programm Hessen
20:45 Gericht über Auschwitz
Der Prozess in Frankfurt
Nach dem Frankfurter Auschwitz-Prozess, dem größten Verfahren in der Geschichte der deutschen Justiz, versucht der Beitrag von Emil Walter eine Bilanz zu ziehen. Die Sendung rekonstruiert die Vorbereitung und Führung des Verfahrens und schildert die Schwierigkeiten und Probleme, die sich während der über hundert Verhandlungstage ergeben haben. Zeugen sagen aus über die Beteiligung der Angeklagten an den Vernichtungsmaßnahmen im Lager Auschwitz. Dokumentarisches Bildmaterial führt an die Stätten des Geschehens. Der Bericht schließt mit einem Überblick über das zwiespältige Echo, das der Prozess in der deutschen Öffentlichkeit gefunden hat
ARD-Erstsendung: 19. August 1965
Anschließend
Programmhinweise

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommerpause vom 16. Juli bis 18. September 1966

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommerpause vom 17. Juli bis 18. September 1966

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

09:50 Medizin nach Noten
10:00 Aktuelle Kamera
10:25 Im Blickpunkt
10:35 Objektiv
Wiederholung von gestern
11:15 Ferien wie noch nie
Englisches Filmlustspiel Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
12:45 Testsendungen
U.a. von 13:30–14:45 Uhr: "Die letzte Heuer" (– 17:25 Uhr)
17:30 Programmvorschau
17:35 Medizin nach Noten
17:45 Fernsehakademie
Russisch für Sie (59)
Heute: Auf dem Segelboot (Wh.)
18:15 Vor dem Endspiel
Meinungen, Prognosen, Tabellen zur Fußball-Weltmeisterschaft 1966
18:30 Deutsche Kinder- und Jugendspartakiade in Berlin
18:45 Programmvorschau
18:50 Unser Sandmännchen
Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 ttt zum Wochenend
19:25 Das Wetter
19:30 Aktuelle Kamera
19:50 Im Blickpunkt
20:00 Bericht aus Vietnam
Ein Film von Roger Pic und Wilfred Burchett, aufgenommen im Frühjahr 1966 in der Demokratischen Republik Vietnam
20:35 Die Tür bleibt offen
Jugoslawischer Spielfilm mit Vera Cukic, Mihajlo Kostic, Uros Glovacki und anderen, Kamera: Aleksandar Petkovic, Regie: Marko Babac
21:50 Aktuelle Kamera
22:05 Melodien aus Bulgarien
Es spielen und singen: Das Tanzorchester Sofia, Petko Karlukowsi, Stefan Assenow und viele andere

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

11:00 Kurznachrichten
11:03 Programm für Schichtarbeiter
Doddy und die Musketiere
Wiederholung aus dem Technischen Versuchsprogramm vom Mittwoch
12:30 Kurznachrichten
19:00 Kurznachrichten
19:03 Fernsehküche
Küchenchef Helmut Misak bereitet und serviert heute einen Marillenfleck
19:25 Für Sie notiert
19:30 Zeit im Bild
19:55 Schaufenster und Kurzfilm-Mosaik
20:05 Das Glück läuft hinterher
Fernsehspiel von Horst Lommer, Personen und Darsteller: Sabine Heinking (Katrin Schaake), Dieter Vorbauer (Werner Bruhns), Erich Abt (Dirk Dautzenberg), Christel Abt (Rosemarie Pruppacher), Harry Abt (Walter Feuchtenberg), Lottchen Abt (Ilsemarie Schnering), Theo Schallbecher (Benno Hoffmann), Margot Schallbecher (Wera Frydtberg), Klara Gumpricht (Ingeborg Lapsien), Frau Schmolke (Lisa Helwig), Bruno Blisse (Thomas Piper), Gustav Eifert (Walter Jokisch), Otmar Eifert (Helmut Förnbacher), Kurt König (Wolfgang Stumpf), Frau König (Ursula Ludwig), Ingrid König (Angelika Thieme), Jochen König (Gerhard Bormann), Bedeutender Mann (Gert Haucke), Witzbold (Gerlach Fiedler), Drei Whiskytrinker (Fred Berthold, Max Walter Sieg, Kurt Weitkamp), Chansonsängerin (Heidi Thuns), Chanson-Sänger (Conny Wehrhan), Sehr junges Mädchen (Doris Kunstmann), Musik: Hans Martin Majewski, Kamera: Ludwig Berger, Szenenbild: Jan Schlubach, Regie: Peter Beauvais
In einem Postamt wird eine Krokodilleder-Handtasche mit mehreren tausend Mark Inhalt geklaut. Doch der Amateurdieb fühlt sich beobachtet und wirft die Tasche in ein parkendes Auto. Ehe er sie wieder an sich nehmen kann, steigt ein Pärchen in den Wagen und fährt davon. Das ist der Auftakt zu einer Affäre, in der bald ein Dutzend Menschen verwickelt sind, die alle nach dem Geld jagen. Da sind Gelegenheitsarbeiter und Amateurdieb Bruno und die Näherin Sabine und ihr Freund Dieter, ein Kraftfahrer, der auch nach Feierabend noch von seinem Chef beansprucht wird. Dieter lebt ebenso über seine Verhältnisse wie der Straßenbahner Erich Abt, dessen Ratenzahlungen immer mehr werden und dessen Ehe immer einengender wird, obwohl seine tüchtige Frau mitverdient. Und da ist der Fabrikant Schallbecher, dessen geschäftlichen Manipulationen alles untergeordnet wird, auch seine attraktive junge Ehefrau Margot. Am Ende stellt sich heraus: Fortuna kann man nicht nachjagen – das Glück läuft hinterher ...
ARD-Erstsendung: 3. Dezember 1963, lief im Technischen Versuchsprogramm am 10. August 1965
Gong 30/1966: Krasse Fälle, locker verbunden zu einem zeitkritischen Spiel. Schwarzgemalte Kritik an der Wohlstandsgesellschaft, teil oberflächlich und klischiert. Nur für Erwachsene
21:35 Blutspender, bitte melden!
Ein Fernsehbericht über die Arbeit des Roten Kreuzes mit Dr. Friedrich Kail und Dr. Friedrich Frank
Buch und Regie: Heinz Sturm
21:55 Zeit im Bild
22:15 Jazz aus USA

Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Kurznachrichten
19:03 Die Karte mit dem Luchskopf
Anmerkung: Nach anderen Angaben lief eine weitere Folge des Kommissar-Kollin-Klub
19:30 Zeit im Bild
20:00 Die Männer
US-Spielfilm mit Marlon Brando Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
Anmerkung: Nach anderen Angaben lief der Spielfilm "Ivanhoe, der schwarze Ritter" mit Robert Taylor

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Nachrichten
19:05 Die Antenne
Anschließend
Tele-Spot
19:25 Harrys Girls
Anschließend
Tele-Spot / Programmvorschau
20:00 Tagesschau
Anschließend
Tele-Spot
20:20 Im Brennpunkt
Reportagen und Kommentare zur internationalen Lage
Leitung der Sendung: Hans O. Staub
20:45 Haben
Drama von Julius Hay, Personen und Darsteller: Frau Képes (Therese Giehse), Mari (Ingmar Zeisberg), Dani (Günther Neutze), Zsofi (Hanne Hiob), Nachbar David (Heinrich Gretler), Hochwürden (Carl Wery), Tante Rézi (Tilla Durieux), Feldwebel (Erwin Lindner), Witwe Arva (Annemarie Schradiek), Arzt (Manfred Steffen), Witwe Nátli (Hela Gruel), Witwe Minácsik (Marion Korbach), Witwe Biro (Renate Grosser), Witwe Kis (Eva Zlonitzky), Schulmeister (Max Strassberg), Frau des Schulmeisters (Erica Schramm), Eisenbahner (Wilhelm Fricke), Gódó (Hans-Ulrich Meves), Vágó (Erich Dunskus), Enkelin Rozi (Evelyn Meyka), Maurer (Horst Michael Neutze), Junge Männer (Fritz Suppan, Dieter Geissler), Musik: Peter Thomas, Szenenbild: Mathias Matthies, Regie: Rolf Hädrich
Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit: in den 1920er-Jahren beendete ein sensationeller Mordprozess eine Serie unglaublich scheinender Giftmorde, mit denen sich die Frauen der ungarischen Dörfer Nagyrev und Tiszakürt ihrer Männer entledigten, sobald sie 'überflüssig' wurden. Anstifterin der Verbrechen war die Männerfeindin Képes, Hebamme und Beherrscherin der beiden Dörfer ...
ARD-Erstsendung: 9. Januar 1964
22:40 Tagesschau
Spätausgabe
Anschließend
Programmvorschau

Do, 28. Juli 1966   ◀                 1966                 ▶   Sa, 30. Juli 1966