Fr, 3. Juni 1966
Seite zuletzt bearbeitet vor 140 Tage
Aus TV-Programme
Zur Navigation springen
Zur Suche springen
| Do, 2. Juni 1966 ◀ 1966 ▶ Sa, 4. Juni 1966 |
ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 07:45 | Farbfernseh-Versuchssendungen – 09:45 Uhr |
| Vormittagsprogramm von ARD und ZDF nur über die Fernsehsender des NDR mit RB, Meißner (HR), Kreuzberg/Rhön und Ochsenkopf/Fichtelgebirge (BR) | |
| 10:00 | Nachrichten |
| 10:05 | Tagesschau Wiederholung vom Vorabend |
| 10:20 | Gelernt bleibt gelernt Artisten von damals, heute gesehen |
| 11:10 | Teste dich selbst Ein modernes Gesellschaftsspiel? |
| 12:00 | Das aktuelle Magazin – 13:30 Uhr |
SR | |
| 12:30 | Im Dreieck Eine Sendung für Schichtarbeiter im Montandreieck in deutscher und französischer Sprache (– 13:30 Uhr) |
SFB | |
| 16:10 | Dschungel-Boy Heute: Der verlorene Sohn |
| 16:40 | Nachrichten der Tagesschau Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg |
| 16:45 | Sport – Spiel – Spannung Eine (möglichst) unterhaltsame Sendung mit Klaus Havenstein Universitätsprofessoren klagen, dass heutige Studenten nur noch Lernmaschinen seien. Wie sieht es in dieser Beziehung bei unseren Schülern aus? Normalerweise ist ihre freie Zeit am Nachmittag so sehr mit Lernen ausgefüllt, dass wenig Zeit für Pläne und Wünsche bleibt. Die heutige Ausgabe will Beispiele und Anregungen geben, wie man trotzdem noch einem Hobby frönen kann (ab 12 / BR) |
| 17:55 | Vorschau auf das Nachmittagsprogramm der kommenden Woche (WDR) |
| 18:00 | Nachrichten der Tagesschau Alle Sender außer BR (– 18:05 Uhr) |
NDR/RB | |
| 18:05 | Berichte vom Tage |
| 18:16 | Die Nordschau Heute: Das Freitagsmagazin |
| 18:50 | Das Sandmännchen |
| 19:00 | Berichte vom Tage |
| 19:21 | Jedermannstraße 11 Heute: Die Einladung |
| 19:59 | Programmhinweise |
SFB | |
| 18:30 | Gewagtes Spiel Heute: Tod in der Roßbachwand |
| 19:05 | Das Sandmännchen |
| 19:15 | Blick in die Presse |
| 19:23 | Wetterbericht |
| 19:25 | Berliner Abendschau mit "Stricheleien – Sticheleien" von Oskar |
WDR | |
| 18:05 | 5 nach 6 Sportvorschau |
| 18:30 | Hier und Heute Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen |
| 19:10 | Vergessene Inseln der Südsee Heute: Marquesas |
| 19:40 | Wie im Scheinwerfer Jugendsendung mit Trude Kaiser und Prof. Clemens Kaiser-Breme |
HR | |
| 18:05 | Programmhinweise |
| 18:10 | Philipp II. – Bildnis eines Einsamen Szenen aus Schillers Drama und Verdis Oper "Don Carlos" vervollständigen das Porträt |
| 18:40 | Das Sandmännchen |
| 18:50 | Die Hessenschau |
| 19:10 | Die Abenteuer des Bob Moran Heute: Das Geheimnis der alten Vase Prof. Harding, ein Freund Bobs, hat mit zwei anderen Forschern eine seltsame alte Vase ausgegraben. Bei einem Besuch findet Bob seinen Freund leblos im Museum von Beirut ... |
| 19:50 | Heute in Hessen |
SR | |
| 18:05 | Aktuelles von hüben und drüben |
| 18:15 | Drei und Paris |
| 18:30 | Das Sandmännchen |
| 18:35 | Rätseloptik |
| 18:45 | Der dunkle Nachbar Heute: Das 3000jährige Reich des Negus Negesti |
| 19:20 | Mosaik |
| 19:45 | Aktueller Bericht |
SDR/SWF | |
| 18:05 | Wells Fargo Heute: Der Deserteur |
| 18:40 | Die Abendschau / Blick ins Land |
| 19:10 | Das Sandmännchen |
| 19:20 | Treffpunkt New York Heute: German Town |
| 19:54 | Nachrichten aus Baden-Württemberg bzw. Rheinland-Pfalz |
BR | |
| 18:10 | Panorama Italiano Für Italiener in Deutschland |
| 18:25 | Nachrichten |
| 18:35 | Sag die Wahrheit! Ein Ratespiel mit Guido Baumann Heute sind zu erraten: der Leiter der Milchwirtschaft, Dr. Edmund Renner, und der Lawinenforscher Dr. Claude Jaccard, im Rateteam: Lilian Westphal, Petra Schürmann, Dr. Hans Stotz und Hans Sachs, Regie: Peter Küp |
| 19:05 | Nachrichten und aktuelle Viertelstunde |
| 19:25 | Die Münchner Abendschau Heute: Das Magazin |
| 20:00 | Tagesschau Das Wetter morgen, mit dem Reisewetterbericht zum Wochenende |
| 20:15 | Thilo Koch berichtet: Begegnungen in Deutschland Regie: Peter Otto Trotz Mauer und Minengürtel gibt es Begegnungen zwischen Deutschen zu beiden Seiten der Zonen- und Sektorengrenzen. Mehr als eineinhalb Millionen Rentner kommen jährlich in die Bundesrepublik zu Besuch. Thilo Koch und seine Mitarbeiter unter Leitung von Peter Otto filmten in Ost und West solche "Begegnungen in Deutschland" Gong 26/1966 schrieb in seiner Kritik: Jährlich 1,2 Millionen Besucher aus Mitteldeutschland in der Bundesrepublik, zwei Millionen Bundesrepublikaner und 200 000 Jugendliche – zumeist in Gruppen – zu Besuch in der Zone! Nüchterne, für den Abseitsstehenden vielleicht einmal interessante Zahlen, die Thilo Koch an den Anfang seiner gelungenen Dokumentation stellte. Sachlich, ohne kritischen Kommentar, zeigte er die Tragik und Problematik des geteilten Deutschland auf, aber gerade diese Aufzählung von Fakten in Wort und Bild besagte mehr, als er mit einer stimmungsheischenden Kamera erreicht hätte. Die Frage, ob wir nach über 20 Jahren hüben und drüben noch Gemeinsamkeiten besitzen, wurde vielleicht am besten damit beantwortet, dass es schwerer ist, über politische Gegensätzlichkeiten zu sprechen, als Gemeinsamkeiten festzustellen. Aber gerade die auf der oberen politischen Ebene eingenommene Haltung erschwert auch die menschlichen Kontakte, die als einzige Brücke heute noch geblieben sind. Doch die Antwort darauf, ob diese "kleinen Kontakte" genügen, um bei einer unveränderten politischen Situation auch weiterhin "Gemeinsamkeiten" zu besitzen, blieb im Raum stehen. Somit war der Beitrag am Vorabend des Redneraustausches eine Mahnung, dass zur Wiedervereinigung auch ein Geben und Nehmen in beiden Teilen Deutschlands gehört Hörzu 26/1966 schrieb in ihrer Kritik: Dem Weg der kleinen Schritte, oft gefordert und auf privater Ebene demonstriert, folgten Thilo Koch und seine Kameramänner. Die "Begegnungen in Deutschland" waren zumeist persönlicher Art. Thilo Koch fing einzelne Gespräche der Menschen aus Ost und West ein – einfache Gespräche vor einem politischen Hintergrund. Jede Unterhaltung, so privat sie auch sein mochte, stand im Schatten der politischen Auseinandersetzung. Aber die Sendung zeigte auch, wie bewusst die Begegnungen und Kontakte gesucht werden, und nicht nur um der verwandtschaftlichen Bedingungen willen. Auch der Fernsehzuschauer, der den östlichen Alltag nicht aus eigenem Erleben kennt, dürfte bei diesen Filmdokumenten und Interviews nachdenklich geworden sein (ab 14 / NDR) |
| 21:00 | Polizeirevier 87 Heute: Immer im Einsatz Von Evan Hunter, Personen und Darsteller: Steve Carella (Robert Lansing), Robert Havilland (Gregory Walcott), Bert Kling (Ron Harper), Meyer Meyer (Norman Fell), Karl Harrod (Richard LePore), Danny Gimp (Walter Burke), Carol Rodale (Barbara Turner), Claire Townsend (Margie Regan), Terry (Anita Sands), Monoghan (King Calder), Brecht (Ben Hammer), Artie (Alan Dexter), Helen (Stephanie Hill), Mrs. Mattfield (Vivi Janiss), Robert "Bobby" Mattfield (John Clarke Bowman), Blaney (Dal McKennon), Labortechniker (Dennis McCarthy) und andere, Regie: Don Weis Bert Kling, Benjamin des Teams im Polizeirevier 87, freut sich auf ein verlängertes Wochenende mit seiner Freundin Claire. Auf der Fahrt wird Kling zufällig Augenzeuge eines Raubüberfalls. Zwei junge Burschen haben die Tageskasse eines Kinos geraubt und wollen flüchten. Als der Beamte die beiden stellen will, schießt einer auf ihn. King erwidert das Feuer und trifft einen der Räuber tödlich, dem anderen gelingt die Flucht. Es stellt sich heraus, dass der Tote Robert Mattfield hieß, Sohn einer Witwe war und die Tat aus materieller Not beging. Kling belastet der Vorfall schwer, erst seinem Chef gelingt es, ihn aus der schweren seelischen Krise zu helfen ... Vom Deutschen Fernsehen aus Köln (ab 16) |
| 21:45 | Bericht vom SPD-Parteitag in Dortmund (WDR) |
| 22:05 | Tagesschau Das Wetter morgen Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg |
| 22:20 | Glück in Frankreich Von Ernst von Salomon, Personen und Darsteller: Ernst (Hartmut Reck), Majie (Veronique Viala), Oskar (Herbert Bötticher), Isa (Marijke Bakker), Verleger (Hans Cossy), Seyerlen (Friedrich Joloff), Tantine (Louisette Rousseau), Dominique (Simono), Polizeikommissar (Jean Pierre Zola), Jean-Pierre (Clement Harari), Gambetta (Lucien Frégis), Kapitän (Albert Michel), Eisverkäufer (Jacques Serres), Szenenbild: Paul Haferung, Musik: Rolf Wilhelm, Kamera: Walter H. Schmitt, Regie: Paul May 1931. Schriftsteller Ernst wird in den politischen Wirren der Weimarer Republik als angeblicher Bombenleger ins Gefängnis gesteckt und beginnt dort, einen neuen Roman zu schreiben. Nach seiner Entlassung schickt ihn sein Verleger nach Frankreich, wo er in der stillen Atlantik-Bucht von Erromardie sein Werk vollenden soll. In seiner Pension lernt Ernst die hübsche Majie kennen und verliebt sich in das Mädchen. Doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer ... ARD-Erstsendung: 30. Mai 1965 Hörzu 26/1966, Leserbrief: Dieses Fernsehspiel nach einem Buch Ernst v. Salomons hat mir auch als Wiederholung sehr gefallen. Ganz großartig spielte Veronique Viala die Majie. Ich könnte mir keine andere Darstellerin denken, die diese Rolle so natürlich, so frisch und überzeugend spielen würde (Für Erwachsene / WDR) |
| 23:55 | Nachrichten der Tagesschau Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg |
ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 17:40 | Die Sportinformation Dreißig Minuten rund um den Sport |
| 18:10 | Nachrichten |
| Anschließend Wetterbericht | |
| 18:20 | Die Drehscheibe Ein Magazin zum Feierabend Im Unterhaltungsteil Barbara Valentin mit "Dreht dich nicht um, Monsieur" und The Modern Sounds mit "Verträumtes Meer" |
| 18:55 | Schiff ahoi! Von Seebären und Landratten Heute: Gut geködert ist halb gefangen Captain Bailey hat als passionierter Angler die Bucht von Balboa genau im Kopf. Doch seit einigen Tagen ist es wie verhext: kein Fisch will bei ihm anbeißen. Und das gerade jetzt, da zahlungskräftige Kunden warten. Als er eines Tages wieder mit leeren Händen von einer Angelpartie zurückkehrt, sieht er am Ufer den kleinen Stanley, der mühelos einen selten weißen Seebarsch aus dem Wasser holt. Das muss am Köder liegen. Den hat Stanleys Großmutter zubereitet ... Mit Paul Ford (Captain Bailey), Rosemary De Camp (Großmutter) (ab 14) |
| 19:27 | Mainzelmännchen-Kapriolen und Wetter |
| 19:30 | Heute Nachrichten Themen des Tages |
| 20:00 | Die großen Spione Der Mann, der sich Abel nannte Dokumentarspiel von Maria Matray und Answald Krüger, Personen und Darsteller: Abel (Carl Raddatz, erste Fernsehrolle), Hayhanen (Rolf Boysen), Hanna (Ida Krottendorf), Major Howard (Heinz Weiss), Captain Macintosh (Harry Riebauer), Captain O'Brian (Herbert Mensching), Remisoff (Ernst Fritz Fürbringer), Jones (Reinhard Glemnitz), Bancroft (Paul Glawion), Pittaluga (Otto Stern), Stanley Wood (Alexander von Rosen), Sylvia (Almut Eggert), Richter Byers (Hans Leibelt), Verteidiger Donovan (Hans Korte), Staatsanwalt Tompkins (Herbert Fleischmann), Barlow (Lutz Moik), Kioskbesitzer (Jean-Pierre Zola), Gerichtssprecher (Hannes Kaetner), Bradley (Johannes Buzalski), Walter (Fred Klaus), Verbindungsoffizier (Harry Raymon) und andere, Sprecher: Reinhard Glemnitz, Kamera: Georg Krause, Schnitt: Ira Oberberg, Kostüme: Ingeborg Ege-Grützner, Masken: Fritz Seyfried, Aufnahmeleitung: Dieter Schönemann, Regieassistenz: Ilona Juranyi, Musik: Hans-Martin Majewski, Szenenbild: Willi Schatz, Produktionsleitung: Jörg Zorer, Regie: Ludwig Cremer Am 10. Februar 1962 fand auf der Glienicker Brücke in Berlin ein denkwürdiges Ereignis statt: Der sowjetische Meisterspion Rudolf Iwanowitsch Abel wurde gegen den über der Sowjetunion abgeschossenen U-2-Piloten Francis Gary Powers ausgetauscht ... Das Dokumentarspiel erzählt die Geschichte Abels, der das sowjetische Spionagenetz in Nord- und Mittelamerika leitete. In New York tarnte er sich als "armer Maler. Keiner ahnt, dass er geheime Funknachrichten empfängt und von hier aus Mikrofilme hinter den Eisernen Vorhang gehen. Einer seiner Mitarbeiter, Oberstleutnant Hayhanen, verrät ihn eines Tages an die Amerikaner ... Gong 22/1966: Dokumentarspiel um die Spionagetätigkeit des russischen Obersten Abel, der 1962 von den Amerikanern gegen den in Russland abgestürzten Piloten Powers ausgetauscht wurde. Ab 16 Das Hamburger Abendblatt schrieb am 04.06.1966: Das Dokumentarspiel, das den Fall des russischen Meisterspions Rudolf Abel durchleuchten wollte, musste sich weitgehend mit landläufigen Klischees über das gefährliche Leben der Agenten begnügen. Wer dieser sogenannte Oberst Abel, der auch unter vielen anderen Namen neun Jahre lang in den USA aufgetreten ist, wirklich war, scheint nach den Ermittlungen des Autorengespanns Maria Matray und Answald Krüger noch keineswegs ergründet worden zu sein. Ludwig Cremer hat das Spiel trotz der mangelhaften Dokumentation dank guter Darsteller immerhin zu einer spannenden Story zurechtgeknetet. Carl Raddatz, Rolf Boysen und Ida Krottendorf haben ihn neben vielen anderen Mitwirkenden nach Kräften dabei unterstützt. Raddatz wird man nun hoffentlich häufiger auf dem Bildschirm sehen |
| Anschließend Kurznachrichten | |
| 21:15 | Blickpunkt Informationen und Meinungen zur Außenpolitik |
| 21:45 | Aspekte Informationen und Meinungen aus dem Kulturleben Heute mit einem Porträt des Schriftstellers Ernst Jünger (ab 16) |
| 22:15 | Heute Nachrichten, Wetter, Themen des Tages |
Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Sendepause vom 4. April bis 4. September 1966 |
Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 19:00 | Schreiben Sie schneller (20) Stenografie mit Walter Klein Wiederholung von gestern |
| 19:30 | Benvenuti in Italia (20) Italienisch für Anfänger mit Ima Agustoni (Wh.) |
| 20:00 | Tagesschau Das Wetter morgen |
| 20:15 | Deutschlandstreicher Wiederholung aus dem ARD-Hauptprogramm vom 26. Mai 1966 |
| 21:00 | Beat! Beat! Beat! Eine Musiksendung im Beat-Rhythmus für junge Leute Mitwirkende: The Rattles, Lee Curtis, Sounds Incorporated, Helen Shapiro und The Overlanders Sprecher: Mal Sondock, Regie: Ekkehard Böhmer |
| 21:45 | Nachrichten aus Hessen |
| 21:50 | Schach – das königliche Spiel (10) Mit Wolfgang Unzicker und Robert Lembke |
| 22:05 | Der Sportkalender – gegen 22:35 Uhr |
Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 19:00 | Kursprogramm Kunst in Bayern (8) Eine Stilkunde zum Erwandern mit Herbert Alexander Stützer In der Münchner Alten Pinakothek sieht man Werke, an denen man die Entwicklung der Malerei der Renaissance verfolgen kann. Auch Beispiele des zeitlich sich anschließenden Manierismus befinden sich dort. Zwar hat Bayern Bauwerke aufzuweisen, die Merkmale der Renaissance tragen, aber immer finden sich an ihnen auch Stilmerkmale der späten Gotik |
| 19:30 | Das internationale Rote Kreuz |
| 20:00 | Tagesschau Das Wetter morgen |
| 20:15 | Musisches Programm: Theaterkolleg Die Welt der Bühne als Bühne der Welt (11) Von Paul Frischauer und Michael Kehlmann Heute: So ist es – ist es so. Zeigt das moderne Theater die Wirklichkeit? Ist Wirklichkeit Theater? Das Theater unserer Zeit spiegelt die tiefe geistige Unsicherheit, in der vertraute Maßstäbe nicht mehr gelten, in der die Begriffe von Zeit und Raum aufgehoben sind. Das absurde Theater lehrt die Menschen, seine eigene Situation in seiner ganzen Verzweiflung und Härte zu begreifen – so Martin Esslin. Wie die Mystik nimmt das Theater des Absurden seine Zuflucht in einer poetischen Metaphernsprache. Wir sehen Ausschnitte aus Schnitzlers "Der grüne Kakadu", Pirandellos "So ist es – ist es so", Tennessee Williams' "Glasmenagerie", Beckets "Warten auf Godot" und von Schönthans "Der Raub der Sabinerinnen" |
| 21:05 | Musisches Studienprogramm Robert Schumann Sieben Stücke aus den "Kinderszenen" und "Vogel als Prophet" Jörg Demus spielt auf einem Klavier Robert Schumanns |
| 21:20 | Chronik Nachrichten und Information |
DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 10:00 | Schulfernsehen Islandsaga (1) Heute: Landnahme und Besiedelung Text: Hans-Ole Hansen und Mogens Winkler, deutsche Version: Dr. Anton Böhm Eine Sendung des Dänischen Rundfunks |
| 11:00 | Kurznachrichten |
| 11:03 | Programm für Schichtarbeiter Mittwoch zwischen 5 und 7 Wiederholung von gestern |
| Anschließend Kurznachrichten | |
| 18:30 | Kurznachrichten |
| 18:35 | Blick ins Land Unsere landwirtschaftliche Rundschau Vorgesehene Beiträge: Land- und forstwirtschaftliche Zusammenarbeit (Norwegen), Urbarmachung von Lehmböden (Australien), Milchabholung Gmünd (Österreich), Schneckenzucht (Österreich) Gestaltung: Hans Richter |
| Anschließend Tipp-Revue | |
| 19:00 | Fernsehküche Küchenchef Hans Hofer bereitet und serviert: Junges Huhn mit Gemüse |
| Anschließend Für Sie notiert | |
| 19:30 | Zeit im Bild |
| 19:55 | Schaufenster und Kurzfilm-Mosaik |
| 20:15 | Schöne Geschichten mit Papa und Mama Von Alfonso Paso, deutsch von Gerhard Metzner, Personen und Darsteller: Dr. Rodriguez (Hans Holt), Dolores Velasco (Vilma Degischer), Fernando Cano (Erik Frey), Manuela Velasco (Ingrid Kohr), Ricardo Cano (Albert Rueprecht), Consuelo, medizinische Assistentin (Marianne Chappuis), Isabella, Raumpflegerin (Helen Arcon), Bühnenbild: Gaby Niedermoser, Kostüme: Inge Lüttich, Bildregie: Wolf Dietrich, Inszenierung: Hans Hollmann Aufzeichnung einer Aufführung aus den Wiener Kammerspielen Der spanische Arzt Dr. Rodriguez empfiehlt als Rezept gegen vorzeitiges Altern eine leidenschaftliche Liebe und zeigt, wie zwei einsame alte Hypochonder, Witwe Dolores und Witwer Fernando, die einander zufällig in seinem Wartezimmer über den Weg laufen, unversehens einen zweiten Frühling erleben. Weniger erfreut sind die Nachkommen der beiden Herrschaften, die einer nüchtern-sachlichen Generation angehören. Nur langsam lernen die Jungen am Beispiel der Alten, was auch für sie wichtig wäre ... Österreich-Hörzu 22/1966: Das Stück ist eine Komödie! Handfestes Theater, jedoch vom Charme der Grand Dame Vilma Degischer verfeinert Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 11.11.1965 zur Theaterpremiere am 09.11.1965: [...] versetzt den Kritiker in die angenehme Lage, herzlich mitzulachen [...]. Es ist sicherlich keine große Sache, aber man sollte dergleichen auch nicht unterschätzen: ein Stück, eine Inszenierung, eine Darstellung, die zu allen Spielarten der Heiterkeit vom Schmunzeln bis zur Lachsalve einlädt. [...] Man soll diesen Kammerspielabend ohne falsche literarische Scham genießen, auch wenn das Stück von Alfonso Paso und die Inszenierung von Hans Hollmann gelegentlich in Klamauk ausarten. Der Regisseur hat sicherlich zuviel gemacht, aber doch zuviel des Guten! [...] Und dieses Stück, das nicht mehr als ein Schwank sein will, erlaubt Vilma Degischer immerhin die fulminante Abrechnung einer enttäuschten Frau mit ihrem verstorbenen Pedanten von Ehemann. In der Szene ist die Degischer ganz groß. Die liebe Mama vom Dienst kann endlich einmal wieder zeigen, was für eine Komödiantin sie ist, welches Temperament sie hat, vom Sex-Appeal und der Ironie, mit der sie ihn würzt, gar nicht zu reden. [...] Erik Frey legt einen eingebildeten Kranken hin, von dem Molière allerhand lernen könnte. Gegen den raunzigen Humor seines Hypochonders kommt diesmal nicht einmal der bubenhafte Charme des Liebhabers mit den grauen Schläfen auf. Hans Holt konferiert, ein Liebesdoktor, der Esprit und Skepsis mit Eleganz verteilt. Wie gut Marianne Chappuis ihm assistiert, zeigt, dass ihr erstes "Guten Abend" sofort Stimmung im Haus macht. Das in Pflichtbewusstsein verstockte junge Paar karikieren Ingrid Kohr mit weniger, Albert Rueprecht mit mehr Ironie, Helen Arcon ist eine Carmen von Bedienerin. Witz und Einfall haben auch die Bühnenbilder und Kostüme. Hans Hollmann hat mit seinen übersprudelnden und entwaffnenden Einfällen alle zu guter Laune angesteckt. Seit Jahren die beste Stimmung in den Kammerspielen Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 04.06.1966: Der Gourmet hat Gänseleber auf dem Toast gehabt, hat Papageienzungen – geröstet, getrüffelt, geräuchert – gespeist, hat vom Rind prinzipiell nur den Tafelspitz akzeptiert, vom Schwein überhaupt nichts, und dazu nur erlesene Spitzenweine. Der Gourmet hat alles im Magen gehabt, was gut und teuer und nicht küchenjedermanns Sache ist. Und jetzt ist er so weit, dass er einen ganz deplacierten Heißhunger auf ein simples Wiener Schnitzel hat. Er bestellt es, genießt es, ist glücklich. So ist es mit solchen Stücken wie "Schöne Geschichten mit Papa und Mama", dessen Aufzeichnung wir gestern sahen. Der Fernseher ist mit den Bildschirmdramaturgen durch die Höhen und Tiefen der Psychologie gewandert, hat Grenzsituationen der Existenz gesehen, hat sich mit Schaudern von dieser Hölle gewandt und Surreales, Naturalistisches, Symbolisches, Mystisches, Klassisches und allerhand ähnlich Gedankenvolles gesehen. Der Fernseher hat sich war nicht das Hirn verdorben, aber er sehnt sich ab und zu nach unbeschwertem Lachen, Pointen und reinem Komödiantentum. Und eben das wurde ihm mit obengenanntem Stück serviert, appetitlich angerichtet. Der Fernseher lehnte sich zurück, war entspannt, genoss nur und war froh, weil er lachen konnte. Nur ist der Fernseher ein wenig traurig, weil er weiß, dass derlei dramatische Kost ungemein rar ist. Deshalb allerdings schätze er's wieder doppelt, das Stück und das Lachen Österreich-Hörzu 25/1966 schrieb in ihrer Kritik: [...] Der Autor ist ein Meister in der Herbeiführung komischer Situationen, er lässt seine Figuren zur dermaßen unrechten Zeit auftreten, dass die Possenwirkung keine Grenzen kennt und der Zuschauer an die Klamaukgenies Arnold und Bach erinnert wird. Dazu kommt eine sichere Pointierung des Dialoges, die von Regisseur Hans Hollmann in jedem Fall richtig verwertet worden ist |
| 22:15 | Zeit im Bild |
| 22:35 | Jazz aus USA Jazzstars und -bands beim Newport-Festival Mitwirkende: Bobby Hackett, Louis Armstrong und Duke Ellington |
Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 14:15 | Schulfernsehen Im Atelier eines Künstlers |
| 15:15 | Schulfernsehen Im Atelier eines Künstlers – 15:55 Uhr |
| 17:00 | La Giostra Wir übernehmen die Kinderstunde der Televisione della Svizzera italiana in italienischer Sprache (– 18:00 Uhr) |
| 18:30 | Giro d'Italia Bericht von der 16. Etappe: Ankunft in Bezzecca Aufzeichnung vom Nachmittag |
| 19:00 | Nachrichten |
| 19:05 | Die Antenne |
| Anschließend Tele-Spot | |
| 19:25 | Harrys Girls Filmserie mit Larry Blyden, Susan Silo, Dawn Nickenson, Diahn Williams |
| Anschließend Tele-Spot / Programmvorschau | |
| 20:00 | Tagesschau |
| Anschließend Tele-Spot | |
| 20:20 | Im Brennpunkt Reportagen und Kommentare zur internationalen Lage Leitung der Sendung: Hans O. Staub |
| 20:45 | Gsetz isch Gsetz Fernsehfilm von Kurt Früh nach dem Schauspiel "Force de Loi" von Henri Deblue, Personen und Darsteller: Mathias Worf (Franz Matter), Annie Worf (Elisabeth Wenger), Landammann (Fred Tanner), Anwalt (Joseph Scheidegger), Pfarrer (Paul Bösiger), Zihler (Heinrich Gretler), Wirtin (Ellen Widmann), Hellbühl (Peter W. Loosli), Stocker (Max Knapp), Huber (Wernher Buck), Brienz (Edwin Mächler), Tschuppert (Klaus Steiger), Jules (C. F. Vaucher), Zwei Wärter (Paul Bühlmann, Eduard Huber), Zwei Richter (Karl Meier, Wolfgang Danegger), Zwei Gendarmen (Erich Muggli, Luzi Versell), Leitung und Regie: Kurt Früh Erstsendung im Schweizer Fernsehen: 3. Mai 1965 |
| 22:50 | Tagesschau Spätausgabe |
| 23:00 | Programmvorschau |
| Do, 2. Juni 1966 ◀ 1966 ▶ Sa, 4. Juni 1966 |


