Mi, 22. Juni 1966

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Di, 21. Juni 1966   ◀                 1966                 ▶   Do, 23. Juni 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

07:45 Farbfernseh-Versuchssendungen
– 09:45 Uhr

Vormittagsprogramm von ARD und ZDF
nur über die Fernsehsender des NDR, SFB, Meißner (HR), Kreuzberg/Rhön und Ochsenkopf/Fichtelgebirge (BR)
 10:00 Nachrichten
 10:05 Tagesschau
Wiederholung vom Vorabend
 10:20 Gesetz ist Gesetz
Ital.-frz. Spielfilm mit Fernandel, Totò Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
Anmerkung: Nach anderen Angaben lief der Spielfilm "Zwei unter Millionen" mit Hardy Krüger
 11:50 Optische Spielereien
Begegnung im Park
 12:00 Das aktuelle Magazin
– 13:30 Uhr

SR
 12:30 Im Dreieck
Eine Sendung für Schichtarbeiter im Montandreieck in deutscher und französischer Sprache (– 13:30 Uhr)

16:40 Nachrichten der Tagesschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
16:45 Aus dem Bücherschrank geholt
Heute: "Frau Jenny Treibel" von Theodor Fontane
Personen und Darsteller: Frau Jenny Treibel (Tatjana Sais), Kommerzienrat Treibel (Joachim Schneider), Leopold Treibel (Reinhard Jahn), Professor Schmidt (Erwin Aderhold), Korinna Schmidt (Christa Oenicke), Die Scholke (Lilo Hartmann), Manuskript und Regie: Peter Podehl
Heute erfahren wir einiges aus dem Leben Theodor Fontanes, dazu sehen wir einige der schönsten Szenen aus seiner Geschichte "Frau Jenny Treibel". Sie handelt von einer Verlobung, die Staub aufwirbelt, und einer Entlobung mit noch größerem Wirbel
ARD-Erstsendung: 13. Dezember 1964
Gong 25/1966: Diesmal ein Roman des deutschen Schriftstellers und Journalisten (1819–1898). Realistisches, leicht ironisches Abbild einer Repräsentantin des bürgerlichen Standes aus dem vorigen Jahrhundert (ab 14 / WDR)
17:45 Bilder für Caligula
Von der Skizze bis zum Bühnenbild
Ein Film von Wolf Schneider
Am Beispiel des Schauspiels "Caligula" schildert die Sendung die Entstehung von Bühnenbildern. Sie zeigt, wieviel Vorbereitungen nötig sind und wieviele Gespräche geführt werden müssen, bis man mit den Proben anfangen kann. Das Bühnenbild muss mit der Auffassung des Regisseurs vom Stück übereinstimmen. Von der Idee über die Skizze bis zum fertigen Modell ist es eine mühevoller Weg (Eher ab 14 / WDR)
18:00 Nachrichten der Tagesschau
Alle Sender außer BR (– 18:05 Uhr)

NDR/RB
 18:05 Berichte vom Tage
 18:16 Die Nordschau
Heute: Von Nachbar zu Nachbar
 18:50 Das Sandmännchen
 19:00 Berichte vom Tage
 19:21 Der Nachtkurier meldet ...
Heute: Vor Wieland wird gewarnt
 19:59 Programmhinweise

WDR
 18:05 5 nach 6
Streiflichter – am Rande des Zeitgeschehens
 18:30 Hier und Heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:15 Der Nachtkurier meldet ...
Heute: Wer sah Christa?
 19:40 Von A–Z für Balkon und Fensterbrett
Florian gibt Ratschläge für den Blumenfreund
Heute: Südlicher Zauber im Kübel

HR
 18:05 Programmhinweise
 18:10 Der Fenstergucker
Heute: Reise ins Biedermeier
Mit der Pferdekutsche erkunden wir die Umgebung Wiens
 18:40 Das Sandmännchen
 18:50 Die Hessenschau
 19:15 Der Nachtkurier meldet ...
Heute: Selbstmord ausgeschlossen
Fotoreporter Rensmann glaubt nicht an den Selbstmord eines Kartenspielers ...
 19:50 Heute in Hessen

SR
 18:05 Aktuelles von hüben und drüben
 18:15 Gymnastik im Fernsehen
 18:30 Das Sandmännchen
 18:35 Frieden auf der Straße
 18:45 Fragen Sie Frau Sybille!
 19:20 Mosaik
 19:45 Aktueller Bericht

SDR/SWF
 18:05 Unbekanntes Deutschland
Ein Tag mit Sissi
Dorf Bergweis in Niederbayern ist ein Dackeldorf. Mehr darüber erfahren wir von Dackeldame "Sissi"
 18:40 Die Abendschau / Blick ins Land
 19:10 Das Sandmännchen
 19:20 Kommissar Freytag
Heute: Am Abgrund
 19:54 Nachrichten
aus Baden-Württemberg bzw. Rheinland-Pfalz

BR
 18:25 Nachrichten
 18:35 Kurs für Eheglück
Heute: Schwere Gewitter
Auf einer Geschäftsreise erlebt Dominique ein schwedisches Abenteuer. Sein nachfolgendes Geständnis bei seiner Gemahlin löst ein heftiges Ehegewitter aus. Aber wie es Gewitter so an sich haben – sie reinigen auch die Atmosphäre ...
 19:05 Nachrichten und aktuelle Viertelstunde
 19:25 Die Münchner Abendschau
Heute: Das aktuelle Feuilleton

20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Was bin ich?
Heiteres Beruferaten mit Robert Lembke
Prominente Gäste: Esther & Abi Ofarim
Gong 25/1966: Robert Lembkes gemütliches Ratespiel hält sich nun schon seit Jahren auf dem Spielplan – und zwar mit zunehmender Beliebtheit. Daran wird sich wohl auch nichts ändern, solange Robert Lembke immer wieder die ausgefallensten Berufe vorstellen kann und solange sein sympathisches Rateteam und die Kandidaten gute Laune mitbringen, die einfach anstecken muss. Zum Rateteam gehören aller Wahrscheinlichkeit nach wieder Annette von Aretin, Marianne Koch, Hans Sachs und Guido Baumann
Eine Produktion des Bayerischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Fernsehen (BR)
21:00 Spiel ohne Grenzen
Das internationale Städteturnier zwischen Belgien, Frankreich, Italien und Deutschland
4. Wettkampf: Ath im Hennegau (Belgien) gegen Erkelenz (Deutschland)
Spielleiter in Belgien: Jean Claude Menessier, in Deutschland: Camillo Felgen
Kommentator in Belgien: Til Elstner
Regie in Deutschland: Ekkehard Böhmer
Die Kämpfer werden sich auf dem Platz vor der ums Jahr 1300 errichteten Geldrischen Landesburg mit offenem Visier gegenüberstehen und versuchen, mit Köpfchen und Muskeln um die wichtigen Punkte zu streiten (Für alle / WDR) Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
22:30 Tagesschau
Das Wetter morgen
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
Anschließend
Kommentar
22:45 Berichte von den Aufstiegsspielen zur Bundesliga Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
23:15 Tanzparty mit dem Ehepaar Fern
Heute: Boogie-Woogie und Langsamer Walzer
ARD-Erstsendung: 12. März 1966 (WDR)
00:00 Nachrichten der Tagesschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:55 Französisch – in Paris gelernt (24)
En France comme si vous y étiez
Heute: Au Quartier Latin
Kurzfassung der Sendung vom Samstag
18:10 Nachrichten
Anschließend
Der Wetterbericht
18:20 Die Drehscheibe
Ein Magazin zum Feierabend
Im Unterhaltungsteil Jimmy Fontana mit "Cammina, Cammina"
18:55 Dezernat M
Im Kampf mit der Unterwelt Chikagos
Heute: Zum Schweigen verurteilt
Personen und Darsteller: Frank Ballinger (Lee Marvin), Captain Grey (Paul Newlan), Sergeant Shanley (Mark Tapscott), Willie Nichols (Alan Hale), Mary Nichols (Peggy Webber), Bobby Nichols (Steve Talbot), Chris (Robert Hoy), Milt (Mark Tapscott), Ben Craley (Harry Lauter), Regie: Donald McDougall
Kronzeuge Willie Nichols soll der Chikagoer Polizei helfen, einen Rauschgifthändlerring zu sprengen und die Gangster hinter Schloss und Riegel zu bringen. Vor dem Termin für seine Aussage vor der Untersuchungskommission ist der frühere Fußballstar und jetzige Restaurantbesitzer plötzlich verschwunden: nach einem Drohanruf ist Willie untergetaucht. Doch ohne polizeilichen Schutz ist Nichols verloren ... (ab 16)
19:27 Mainzelmännchen-Kapriolen und Wetter
19:30 Heute
Nachrichten, Themen des Tages
20:00 Am Klavier in Studio 4
Evergreens – präsentiert von Paul Kuhn
Mit Margarita Cantero ("Amor, Amor, Amor"), Monika Grimm, Frank Forster, letztere singen u.a. "Die kleine Stadt will schlafen gehn" und "Blue Skies" und gemeinsam mit Paul Kuhn "Schau in meine Augen"
Es spielt das Orchester Max Greger, Choreografie: Gunter-R. Eggert, Regie: Dieter Wendrich (ab 14)
20:30 Marshalls Erben
Bericht über die OECD von Horst Wünsche (ab 14)
Anschließend
Kurznachrichten
21:00 Johannisnacht
Komödie von James Matthew Barrie, deutsch von Peter Lotar, Fernsehbearbeitung: F. K. Wittich, Personen und Darsteller: Herr X (Hans Putz), Matey (Benno Sterzenbach), Herr Coade (Werner Hammer), Frau Coade (Käthe Haack), Will Dearth (Peter Paul), Alice Dearth (Ruth Hausmeister), Jack Purdie (Walter Kohut), Mabel Purdie (Katinka Hoffmann), Joanna (Emily Reuer), Lady Caroline Laney (Alwy Becker), Margaret (Viktoria Brams), Musik: Rolf Unkel, Szenenbild und Kostüme: Walter Dörfler und Otto Stich, Regie: Oswald Döpke
Um die Jahrhundertwende treffen in einem abgelegenen schottischen Haus eine Handvoll Menschen zusammen, die bei allen Charakterunterschieden eine Gemeinsamkeit haben: die Unzufriedenheit mit ihrem bisherigen Leben und der Wunsch, nocheinmal von vorne anfangen zu können. In der Johannisnacht wird ihnen von ihrem Gastgeber diese Sehnsucht erfüllt. Aber obwohl – oder gerade weil – das Resultat ihren Vorstellungen nicht entspricht, gewinnen sie an Selbsterkenntnis und Lebenseinsicht. Im Zentrum steht der kleine, etwas verrückte, gnomenhafte Lob, der seine Gäste verhext und sie ihre Wünsche nocheinmal erleben lässt. Aber wenn der Zauber weicht, haben sie sich nicht verändert, sondern werden vielmehr "ewig die gleichen Dummheiten wiederholen, und wenn sie hundertmal neu anfangen können" ...
TV Hören & Sehen 25/1966: Hier verweben sich uralte keltische Phantasien mit einer Gesellschaftskritik, die kaum mehr klassengebunden ist und deshalb Allgemeingültigkeit beanspruchen darf. Mit Vorliebe flicht Barrie in das Gesellschaftsspiel atmosphärebildende Lyrik und quellende Märchenphantastik. Wo der Moralist G. B. Shaw eine besserungsbedürftige Welt mit der Schärfe des Intellekts, weiser Skepsis und sarkastischem Witz attackiert, spielt Barrie einen hintersinnig-burlesken Humor aus, der seine Satire versöhnlich durchleuchtet. Barrie war wie O'Neill Schüler des Havard-Professors Baker und wurde ein Vorläufer von Tennessee Williams
Gong 28/1966 schrieb in seiner Kritik: James Matthew Barries "Johannisnacht" ist eine Jugendstil-Komödie; so nimmt sie auch Oswald Döpke, der Regisseur, Hans Putz tritt als Moderator auf, er bemüht sich um distanzierte Conférence, wenn er mit dem Zeigefinger bedeutet, dass so etwas natürlich ganz unrealistisch sei, man habe da seine Erfahrungen. Die Sprache gehört zum Jugendstil, sie ist neckisch, sie klingt pseudoromantisch, sie hat den Vorzug, nicht doppeldeutig zu sein. Albumblätter der Liebe und der sexuellen Beziehungen werden aufgeschlagen, Hans Putz wendet sich immer wieder in des Fernsehers Stube und sagt: so merkwürdig treiben es die Spielfiguren dort, mit uns hat das natürlich gar nichts zu tun. Kann sein, dass das stimmt. Heute erträgt man schon schwerere Kaliber. Stilisiert spricht man; die Menschengruppe, die in dem schottischen Schloss zur Johannisnacht den zauberischen Park aufsucht, um sich dort zu einem Sommernachtstraum mit Panflöte und Bett im Grünen einzufinden, besteht aus Puppen. Am Ende kommt der moralische Kater oder die Hoffnung, man könne immerzu Johannisnacht feiern. Döpke hat das alles sehr bedeutsam in Szene gesetzt, der Jugendstil wird klassisch. Vielleicht ist bei diesem oder jenem Fernseher (oder Fernseherin) die Lust auf den Jugendstil gewachsen, als man das sah: auf die naive, gar nicht frustrierte Bekömmlichkeit der endlosen Sommernachtswiese
Hörzu 28/1966 schrieb in ihrer Kritik: [...] die "Johannisnacht" von Barrie ist ein Nachklang von Shakespeares "Sommernachtstraum". Das Stück, in dem sich nun tatsächlich Geheimnisvolles abspielt, Verzauberung und lehrreiche Verblendung, wirkte dagegen (Anm.: zu "Ein Schloss" gestern) einfach wie Rechenaufgaben fürs dritte Schuljahr. Das gab es in einer behutsamen Inszenierung, die den Ton romantischer Ironie mit Grazie anschlug (Eher ab 16)
22:35 Heute
Nachrichten, Wetter, Themen des Tages

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sendepause vom 4. April bis 4. September 1966

West 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

13:00 Ein Tag = Eine Stunde
Aus den WDR-Regionalprogrammen
14:00 Programmhinweise
19:00 Programmhinweise
19:10 Nachrichten aus Nordrhein-Westfalen
19:15 Hierzulande – Heutzutage
Prisma des Westens: Handel und Wandel / Kommentar "Für und Wider"
19:50 Ihre Heimat – Unsere Heimat
Für spanische Gastarbeiter
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Der Dichter und seine Stadt
Heute: Franz Kafka und Prag
ARD-Erstsendung: 23. April 1964, erste ARD-Wiederholung am 7. September 1965
Anschließend
Programmhinweise

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:30 Italien in seinen Landschaften (10)
Eine Geografie der Apenninenhalbinsel von Eckhart Peterich
Heute: Kampanien (2)
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Filmstudio
Berlin – Alexanderplatz
Deutscher Spielfilm (1931) mit Heinrich George
Mit einer Einführung von Heinz Ungureit Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
21:45 Nachrichten aus Hessen

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

11:35 Schulfernsehen
Zwischen den Schlagzeilen
Zweite Wiederholung (– 12:00 Uhr)
19:00 Kursprogramm
Die Erde baut ein Gebirge (11)
Eine Gesteinskunde mit Klaus Raacke
Heute: Gneis und Marmor
19:30 Schulfernsehen
Der Beschwerdebrief
Zur Sozialkunde der 7. und 8. Klasse der Volksschule und der entsprechenden Klassen der Realschule und der Gymnasien
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Wissenschaftliches Studienprogramm
Welt der Musik (11)
Eine Einführung in die Musikgeschichte von Professor Erich Valentin
Heute: Spiel und Schrift
20:45 Wissenschaftliches Studienprogramm
Formen des Lebendigen (11)
Eine biologische Vorlesung von Professor Adolf Portmann
Heute: Das Problem der Zweckmäßigkeit
Viele Tierformen lassen sich mit der Theorie der Zweckmäßigkeit zur Behauptung des Tiers in seiner Umwelt erklären. Vergleiche von fossilen Entwicklungsreihen bestätigten oft diese Zweckmäßigkeit. Das So- und Anderssein eines Musters, sein Eigenwert, wird dadurch noch nicht erklärt und bleibt ein Forschungsproblem. Prof. Portmann hat für diese Eigenart der Lebewesen sich nicht nur in Verhalten, Nahrungserwerb und Umweltanpassung, sondern auch in einer jeder Art charakteristischen Tracht auszudrücken, den Begriff der Selbstdarstellung als einer noch weitgehend unerklärten Grundeigenschaft alles Lebendigen geprägt
21:15 Chronik
Nachrichten und Information
21:30 Repetitorium
Bildungswege (11)
Von Margret Zang und Friedrich Mager
Heute: Meister, Lehrer, Professor
21:40 Repetitorium
Deutsch für Deutsche (11)
Mit Margarete Schaumann
21:55 Repetitorium
Benvenuti in Italia (50)
Italienischer Sprachkurs
Heute: Im letzten Augenblick
Wiederholung von gestern (– 22:25 Uhr)

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

09:50 Medizin nach Noten
10:00 Aktuelle Kamera
10:25 Im Blickpunkt
10:35 Deckname "Sommerreise"
Wiederholung von gestern
11:15 Herzklopfen kostenlos
Junge Talente grüßen die 8. Arbeiterfestspiele aus dem Klubhaus "Wilhelm Florin" in Henningsdorf
12:20 Testsendungen
U.a. von 13:30–14:40 Uhr: "Betrogen bis zum jüngsten Tag" (– 16:40 Uhr)
16:45 Programmvorschau
16:50 Medizin nach Noten
17:00 Kinderfernsehen für Kinder von 8 Jahren an
Unser Dorf wird 1000 Jahre alt
... und alle Kinder feiern mit
17:30 Die Suche geht weiter
Sowjetischer Dokumentarfilm
17:45 Auf der Dunajez
Sommerliche Floßfahrt
18:00 Von Tieren und Trickfiguren
Kinderstube am Strand / Olympiade
18:30 Tausend Tele-Tipps
18:45 Programmvorschau
18:50 Unser Sandmännchen
Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 Treffpunkt Berlin
19:40 Das Wetter
19:45 Aktuelle Kamera
20:00 Mit Zikmund und Hanzelka durch Asien (24)
Heute: Im entferntesten und nächsten Land
20:25 Sind Sie sicher?
Spiel um gutes Wissen mit Karl Gass
Redaktion: Evelyn Matt, Regie: Bruno Kleberg, NPT
21:25 Pariser Miniaturen
Vor 16 Jahren für tot erklärt
"Skandal um George" mit Frank Villard
George B., inzwischen 32 Jahre alt, wird nach 16 Jahren völlig geheilt aus einer Nervenklinik entlassen. Vier Wochen muss er Probezeit bei seiner Verwandtschaft absolvieren. Diese hatte ihn damals für tot erklären lassen, um die Schande zu vertuschen, einen Geisteskranken in der Familie zu haben. Sie verhindern, dass George sich frei in der Stadt bewegen kann, bis es zum offenen Streit kommt ...
21:45 Aktuelle Kamera
22:00 Die das Feuer auf sich lenken (2)
Sowjetischer Fernsehfilm mit Ludmilla Kossatkina, Elena Korolewa, R.- Bykow, Isolda Iswizkaja, Regie: Sergej Kolossow
Leben und Kampf der jungen sowjetischen Partisanin Anja Marosowa während des Zweiten Weltkriegs
Wiederholung vom 23. Februar 1966 anlässlich des 25. Jahrestages des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

10:00 Schulfernsehen
Reise in die frühchristliche Welt (4)
Heute: Sacrea Historie (Wh.)
11:00 Kurznachrichten
11:03 Programm für den Schichtarbeiter
Maigret im Luxushotel
Wiederholung vom Montag
11:55 Programm für den Schichtarbeiter
Die größten Boxkämpfe des Jahrhunderts
Wiederholung vom Montag
12:35 Programm für den Schichtarbeiter
Zeitventil
Wiederholung vom Freitag
Anschließend
Kurznachrichten
17:00 Kurznachrichten
17:03 Für die Kinder von 5 Jahren an
Kasperls Abenteuer
Eine Aufführung der Puppenbühne des Theaters der Jugend
17:45 Für die Kinder von 12 Jahren an
Lassie
18:10 Das Betthupferl
Eine Gute-Nacht-Sendung für die kleinen Leute
18:30 Kurznachrichten
18:35 Les Francais chez vous
Französisch für Anfänger mit Prof. Georges Creux und Ulli Petek
18:55 Streiflichter aus Österreich
19:23 Für Sie notiert
19:30 Zeit im Bild
19:55 Schaufenster
20:00 Die Welt unter dem Meeresspiegel
Ein Film über die Herstellung der Geräte und Tauchanzüge, die für die Unterwasserforschung notwendig sind. Auch Unterwasseraufnahmen sind zu sehen
20:15 Was bin ich?
Übernahme vom Deutschen Fernsehen
21:00 Spiel ohne Grenzen
Übernahme vom Deutschen Fernsehen
22:30 Zeit im Bild
mit Parlamentsberichten
Anschließend
Filmbericht von der Tour de France
2. Etappe: Charleville-Mézières – Tournai Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia

Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Kurznachrichten
19:03 Der Fußgänger
Zur Verkehrserziehung
19:30 Zeit im Bild
20:00 Neues aus der Welt der Wissenschaft
Ein populärwissenschaftliches Magazin
20:30 Der arme Mann Luther
Fernsehspiel von Leopold Ahlsen, Personen und Darsteller: Luther (Hans Dieter Zeidler), Der Mönch (Hannes Messemer), Karl V. (Ernst Fritz Fürbringer), Der Kardinal (Paul Hoffmann), Katharina, Luthers Frau (Margarete Carl), Luthers Vater (Hans Mahnke), Luthers Mutter (Lina Carstens), Staupitz (Robert Meyn), Geyer (F. W. Rasch), Sickingen (Karl Worzel), Hutten (Heinz Baumann), Erasmus (Claus Clausen), Münzer (Lothar Ostermann), Karlstadt (Hans Baur), Schuhmacher (Hans Korte), Papst (Herbert Steiniger), Abbé (Alexander Hegarth), Prediger (Norbert Kappen), Prior (Ludwig Anschütz) sowie Gerhard Jentsch, Adolf Gerstung, Dietrich Thoms, Pino Demschick, Helmut Alimonta, Hans Martin und andere, Musik: Wilhelm Killmayer, Szenenbild: Gerd Richter und Helmut Gassner, Regie: Franz Peter Wirth
Leopold Ahlsen geht es in seinem eigens für das Fernsehen geschriebenen Stück weniger um die geschichtlichen Tatbestände, die zur Kirchenteilung führten, als vielmehr um die Darstellung eines Menschen, der einzig und allein nach seinem Gewissen handelte und fast wider Willen zu einer historischen Figur und zum religiösen Reformator wurde. Der Autor hat dabei alle Gesetze der Bühne außer acht gelassen und fernsehgerechte Lösungen angestrebt. Alles ist nur aus der Perspektive Martin Luthers gesehen, die zugleich auch die Perspektive Ahlens ist. Deshalb steht für den Schriftsteller weder die Theologie noch die Historie im Vordergrund, sondern die Gestalt des "armen Mannes" aus Wittenberg ...
ARD-Erstsendung: 21. Januar 1965, erste ARD-Wiederholung: 8. April 1966
Gong 25/1966: Die historischen Geschehnisse sind subjektiv in Luthers Sicht, in den Fakten jedoch korrekt dargestellt. Wirkungsvoll inszeniert, sehenswerte darstellerische Leistungen
Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 23.06.1966: "Der arme Mann Luther" stand im Zweiten Programm von seinem Totenbett auf, der Bavaria-Autor Leopold Ahlsen hat ihn erweckt, und durchlebte sein stilisiertes Leben, voll von Ängsten, Zweifeln und ausgelassenen Saufereien. Als er sich am Schluss wieder hinlegte und in den Schlusstitel entschlummerte, hatte er Fernsehgeschichte gemacht. Über die Qualität der Fernsehfilme, die aus den Bavaria-Ateliers kommen, braucht man nicht zu diskutieren. Es ist das beste, was man heute in Deutschland finden kann. Bei der Bavaria haben ausgezeichnete Autoren, unter ihnen eben Leopold Ahlsen, und Regisseure eine Heim- und Versuchsstätte gefunden. Es spricht für das gesunde Klima dieser Produktionsgesellschaft, dass sich die verschiedenartigsten Stile entwickeln konnten. Leopold Ahlsen verwendet den kahlen Studioraum, lässt die Personen in starken Schwarzweißkontrasten kräftig abheben, geizt mit Requisiten. In Franz Peter Wirth hat er seinen Regisseur gefunden, der seine Einfälle richtig in Szene zu setzen weiß. Angeblich wurde dieser Studiostil der abstrahierten Dekoration aus einer Notlösung heraus entwickelt: in leerstehenden Ateliers musste möglichst ohne viel Aufwand möglichst rasch produziert werden. Überdies fielen mir am "Armen Mann Luther" die überlappenden Übergänge zwischen den Szenen auf. Dadurch ergaben sich immer neue Überraschungsmomente, welche die nüchterne Abhandlung flüssiger und lebendiger machten Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:00 Kinderstunde
Marika: Erlebnisse einer kleinen Mädchens / Peter das Schweinchen und Heer Pospisil. Tschechischer Zeichentrickfilm
17:20 Jugend-tv
Jugendnachrichten aus aller Welt / Wir bauen ein Aquarium / Briefe aus "La Rosière"
19:00 Nachrichten
19:05 Die Antenne
Eine aktuelle Sendereihe
Anschließend
Tele-Spot
19:25 Jörg Preda
Heute: Sturm über Marseille
Anschließend
Tele-Spot / Programmvorschau
20:00 Tagesschau
Anschließend
Tele-Spot
20:20 Aus der Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaften 1920–1962
Zusammenstellung und Kommentar: Jan Hiermeyer
21:00 Spiel ohne Grenzen
Siehe Deutsches Fernsehen
22:20 Session im Bundeshaus
22:45 Tagesschau
Spätausgabe
22:55 Programmvorschau

Di, 21. Juni 1966   ◀                 1966                 ▶   Do, 23. Juni 1966