Mi, 22. Juni 1966
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| Di, 21. Juni 1966 ◀ 1966 ▶ Do, 23. Juni 1966 |
ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 07:45 | Farbfernseh-Versuchssendungen – 09:45 Uhr |
| Vormittagsprogramm von ARD und ZDF nur über die Fernsehsender des NDR, SFB, Meißner (HR), Kreuzberg/Rhön und Ochsenkopf/Fichtelgebirge (BR) | |
| 10:00 | Nachrichten |
| 10:05 | Tagesschau Wiederholung vom Vorabend |
| 10:20 | Gesetz ist Gesetz Ital.-frz. Spielfilm mit Fernandel, Totò Anmerkung: Nach anderen Angaben lief der Spielfilm "Zwei unter Millionen" mit Hardy Krüger |
| 11:50 | Optische Spielereien Begegnung im Park |
| 12:00 | Das aktuelle Magazin – 13:30 Uhr |
SR | |
| 12:30 | Im Dreieck Eine Sendung für Schichtarbeiter im Montandreieck in deutscher und französischer Sprache (– 13:30 Uhr) |
| 16:40 | Nachrichten der Tagesschau Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg |
| 16:45 | Aus dem Bücherschrank geholt Heute: "Frau Jenny Treibel" von Theodor Fontane Personen und Darsteller: Frau Jenny Treibel (Tatjana Sais), Kommerzienrat Treibel (Joachim Schneider), Leopold Treibel (Reinhard Jahn), Professor Schmidt (Erwin Aderhold), Korinna Schmidt (Christa Oenicke), Die Scholke (Lilo Hartmann), Manuskript und Regie: Peter Podehl Heute erfahren wir einiges aus dem Leben Theodor Fontanes, dazu sehen wir einige der schönsten Szenen aus seiner Geschichte "Frau Jenny Treibel". Sie handelt von einer Verlobung, die Staub aufwirbelt, und einer Entlobung mit noch größerem Wirbel ARD-Erstsendung: 13. Dezember 1964 Gong 25/1966: Diesmal ein Roman des deutschen Schriftstellers und Journalisten (1819–1898). Realistisches, leicht ironisches Abbild einer Repräsentantin des bürgerlichen Standes aus dem vorigen Jahrhundert (ab 14 / WDR) |
| 17:45 | Bilder für Caligula Von der Skizze bis zum Bühnenbild Ein Film von Wolf Schneider Am Beispiel des Schauspiels "Caligula" schildert die Sendung die Entstehung von Bühnenbildern. Sie zeigt, wieviel Vorbereitungen nötig sind und wieviele Gespräche geführt werden müssen, bis man mit den Proben anfangen kann. Das Bühnenbild muss mit der Auffassung des Regisseurs vom Stück übereinstimmen. Von der Idee über die Skizze bis zum fertigen Modell ist es eine mühevoller Weg (Eher ab 14 / WDR) |
| 18:00 | Nachrichten der Tagesschau Alle Sender außer BR (– 18:05 Uhr) |
NDR/RB | |
| 18:05 | Berichte vom Tage |
| 18:16 | Die Nordschau Heute: Von Nachbar zu Nachbar |
| 18:50 | Das Sandmännchen |
| 19:00 | Berichte vom Tage |
| 19:21 | Der Nachtkurier meldet ... Heute: Vor Wieland wird gewarnt |
| 19:59 | Programmhinweise |
WDR | |
| 18:05 | 5 nach 6 Streiflichter – am Rande des Zeitgeschehens |
| 18:30 | Hier und Heute Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen |
| 19:15 | Der Nachtkurier meldet ... Heute: Wer sah Christa? |
| 19:40 | Von A–Z für Balkon und Fensterbrett Florian gibt Ratschläge für den Blumenfreund Heute: Südlicher Zauber im Kübel |
HR | |
| 18:05 | Programmhinweise |
| 18:10 | Der Fenstergucker Heute: Reise ins Biedermeier Mit der Pferdekutsche erkunden wir die Umgebung Wiens |
| 18:40 | Das Sandmännchen |
| 18:50 | Die Hessenschau |
| 19:15 | Der Nachtkurier meldet ... Heute: Selbstmord ausgeschlossen Fotoreporter Rensmann glaubt nicht an den Selbstmord eines Kartenspielers ... |
| 19:50 | Heute in Hessen |
SR | |
| 18:05 | Aktuelles von hüben und drüben |
| 18:15 | Gymnastik im Fernsehen |
| 18:30 | Das Sandmännchen |
| 18:35 | Frieden auf der Straße |
| 18:45 | Fragen Sie Frau Sybille! |
| 19:20 | Mosaik |
| 19:45 | Aktueller Bericht |
SDR/SWF | |
| 18:05 | Unbekanntes Deutschland Ein Tag mit Sissi Dorf Bergweis in Niederbayern ist ein Dackeldorf. Mehr darüber erfahren wir von Dackeldame "Sissi" |
| 18:40 | Die Abendschau / Blick ins Land |
| 19:10 | Das Sandmännchen |
| 19:20 | Kommissar Freytag Heute: Am Abgrund |
| 19:54 | Nachrichten aus Baden-Württemberg bzw. Rheinland-Pfalz |
BR | |
| 18:25 | Nachrichten |
| 18:35 | Kurs für Eheglück Heute: Schwere Gewitter Auf einer Geschäftsreise erlebt Dominique ein schwedisches Abenteuer. Sein nachfolgendes Geständnis bei seiner Gemahlin löst ein heftiges Ehegewitter aus. Aber wie es Gewitter so an sich haben – sie reinigen auch die Atmosphäre ... |
| 19:05 | Nachrichten und aktuelle Viertelstunde |
| 19:25 | Die Münchner Abendschau Heute: Das aktuelle Feuilleton |
| 20:00 | Tagesschau Das Wetter morgen |
| 20:15 | Was bin ich? Heiteres Beruferaten mit Robert Lembke Prominente Gäste: Esther & Abi Ofarim Gong 25/1966: Robert Lembkes gemütliches Ratespiel hält sich nun schon seit Jahren auf dem Spielplan – und zwar mit zunehmender Beliebtheit. Daran wird sich wohl auch nichts ändern, solange Robert Lembke immer wieder die ausgefallensten Berufe vorstellen kann und solange sein sympathisches Rateteam und die Kandidaten gute Laune mitbringen, die einfach anstecken muss. Zum Rateteam gehören aller Wahrscheinlichkeit nach wieder Annette von Aretin, Marianne Koch, Hans Sachs und Guido Baumann Eine Produktion des Bayerischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Fernsehen (BR) |
| 21:00 | Spiel ohne Grenzen Das internationale Städteturnier zwischen Belgien, Frankreich, Italien und Deutschland 4. Wettkampf: Ath im Hennegau (Belgien) gegen Erkelenz (Deutschland) Spielleiter in Belgien: Jean Claude Menessier, in Deutschland: Camillo Felgen Kommentator in Belgien: Til Elstner Regie in Deutschland: Ekkehard Böhmer Die Kämpfer werden sich auf dem Platz vor der ums Jahr 1300 errichteten Geldrischen Landesburg mit offenem Visier gegenüberstehen und versuchen, mit Köpfchen und Muskeln um die wichtigen Punkte zu streiten (Für alle / WDR) |
| 22:30 | Tagesschau Das Wetter morgen Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg |
| Anschließend Kommentar | |
| 22:45 | Berichte von den Aufstiegsspielen zur Bundesliga |
| 23:15 | Tanzparty mit dem Ehepaar Fern Heute: Boogie-Woogie und Langsamer Walzer ARD-Erstsendung: 12. März 1966 (WDR) |
| 00:00 | Nachrichten der Tagesschau Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg |
ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 17:55 | Französisch – in Paris gelernt (24) En France comme si vous y étiez Heute: Au Quartier Latin Kurzfassung der Sendung vom Samstag |
| 18:10 | Nachrichten |
| Anschließend Der Wetterbericht | |
| 18:20 | Die Drehscheibe Ein Magazin zum Feierabend Im Unterhaltungsteil Jimmy Fontana mit "Cammina, Cammina" |
| 18:55 | Dezernat M Im Kampf mit der Unterwelt Chikagos Heute: Zum Schweigen verurteilt Personen und Darsteller: Frank Ballinger (Lee Marvin), Captain Grey (Paul Newlan), Sergeant Shanley (Mark Tapscott), Willie Nichols (Alan Hale), Mary Nichols (Peggy Webber), Bobby Nichols (Steve Talbot), Chris (Robert Hoy), Milt (Mark Tapscott), Ben Craley (Harry Lauter), Regie: Donald McDougall Kronzeuge Willie Nichols soll der Chikagoer Polizei helfen, einen Rauschgifthändlerring zu sprengen und die Gangster hinter Schloss und Riegel zu bringen. Vor dem Termin für seine Aussage vor der Untersuchungskommission ist der frühere Fußballstar und jetzige Restaurantbesitzer plötzlich verschwunden: nach einem Drohanruf ist Willie untergetaucht. Doch ohne polizeilichen Schutz ist Nichols verloren ... (ab 16) |
| 19:27 | Mainzelmännchen-Kapriolen und Wetter |
| 19:30 | Heute Nachrichten, Themen des Tages |
| 20:00 | Am Klavier in Studio 4 Evergreens – präsentiert von Paul Kuhn Mit Margarita Cantero ("Amor, Amor, Amor"), Monika Grimm, Frank Forster, letztere singen u.a. "Die kleine Stadt will schlafen gehn" und "Blue Skies" und gemeinsam mit Paul Kuhn "Schau in meine Augen" Es spielt das Orchester Max Greger, Choreografie: Gunter-R. Eggert, Regie: Dieter Wendrich (ab 14) |
| 20:30 | Marshalls Erben Bericht über die OECD von Horst Wünsche (ab 14) |
| Anschließend Kurznachrichten | |
| 21:00 | Johannisnacht Komödie von James Matthew Barrie, deutsch von Peter Lotar, Fernsehbearbeitung: F. K. Wittich, Personen und Darsteller: Herr X (Hans Putz), Matey (Benno Sterzenbach), Herr Coade (Werner Hammer), Frau Coade (Käthe Haack), Will Dearth (Peter Paul), Alice Dearth (Ruth Hausmeister), Jack Purdie (Walter Kohut), Mabel Purdie (Katinka Hoffmann), Joanna (Emily Reuer), Lady Caroline Laney (Alwy Becker), Margaret (Viktoria Brams), Musik: Rolf Unkel, Szenenbild und Kostüme: Walter Dörfler und Otto Stich, Regie: Oswald Döpke Um die Jahrhundertwende treffen in einem abgelegenen schottischen Haus eine Handvoll Menschen zusammen, die bei allen Charakterunterschieden eine Gemeinsamkeit haben: die Unzufriedenheit mit ihrem bisherigen Leben und der Wunsch, nocheinmal von vorne anfangen zu können. In der Johannisnacht wird ihnen von ihrem Gastgeber diese Sehnsucht erfüllt. Aber obwohl – oder gerade weil – das Resultat ihren Vorstellungen nicht entspricht, gewinnen sie an Selbsterkenntnis und Lebenseinsicht. Im Zentrum steht der kleine, etwas verrückte, gnomenhafte Lob, der seine Gäste verhext und sie ihre Wünsche nocheinmal erleben lässt. Aber wenn der Zauber weicht, haben sie sich nicht verändert, sondern werden vielmehr "ewig die gleichen Dummheiten wiederholen, und wenn sie hundertmal neu anfangen können" ... TV Hören & Sehen 25/1966: Hier verweben sich uralte keltische Phantasien mit einer Gesellschaftskritik, die kaum mehr klassengebunden ist und deshalb Allgemeingültigkeit beanspruchen darf. Mit Vorliebe flicht Barrie in das Gesellschaftsspiel atmosphärebildende Lyrik und quellende Märchenphantastik. Wo der Moralist G. B. Shaw eine besserungsbedürftige Welt mit der Schärfe des Intellekts, weiser Skepsis und sarkastischem Witz attackiert, spielt Barrie einen hintersinnig-burlesken Humor aus, der seine Satire versöhnlich durchleuchtet. Barrie war wie O'Neill Schüler des Havard-Professors Baker und wurde ein Vorläufer von Tennessee Williams Gong 28/1966 schrieb in seiner Kritik: James Matthew Barries "Johannisnacht" ist eine Jugendstil-Komödie; so nimmt sie auch Oswald Döpke, der Regisseur, Hans Putz tritt als Moderator auf, er bemüht sich um distanzierte Conférence, wenn er mit dem Zeigefinger bedeutet, dass so etwas natürlich ganz unrealistisch sei, man habe da seine Erfahrungen. Die Sprache gehört zum Jugendstil, sie ist neckisch, sie klingt pseudoromantisch, sie hat den Vorzug, nicht doppeldeutig zu sein. Albumblätter der Liebe und der sexuellen Beziehungen werden aufgeschlagen, Hans Putz wendet sich immer wieder in des Fernsehers Stube und sagt: so merkwürdig treiben es die Spielfiguren dort, mit uns hat das natürlich gar nichts zu tun. Kann sein, dass das stimmt. Heute erträgt man schon schwerere Kaliber. Stilisiert spricht man; die Menschengruppe, die in dem schottischen Schloss zur Johannisnacht den zauberischen Park aufsucht, um sich dort zu einem Sommernachtstraum mit Panflöte und Bett im Grünen einzufinden, besteht aus Puppen. Am Ende kommt der moralische Kater oder die Hoffnung, man könne immerzu Johannisnacht feiern. Döpke hat das alles sehr bedeutsam in Szene gesetzt, der Jugendstil wird klassisch. Vielleicht ist bei diesem oder jenem Fernseher (oder Fernseherin) die Lust auf den Jugendstil gewachsen, als man das sah: auf die naive, gar nicht frustrierte Bekömmlichkeit der endlosen Sommernachtswiese Hörzu 28/1966 schrieb in ihrer Kritik: [...] die "Johannisnacht" von Barrie ist ein Nachklang von Shakespeares "Sommernachtstraum". Das Stück, in dem sich nun tatsächlich Geheimnisvolles abspielt, Verzauberung und lehrreiche Verblendung, wirkte dagegen (Anm.: zu "Ein Schloss" gestern) einfach wie Rechenaufgaben fürs dritte Schuljahr. Das gab es in einer behutsamen Inszenierung, die den Ton romantischer Ironie mit Grazie anschlug (Eher ab 16) |
| 22:35 | Heute Nachrichten, Wetter, Themen des Tages |
Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Sendepause vom 4. April bis 4. September 1966 |
West 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 13:00 | Ein Tag = Eine Stunde Aus den WDR-Regionalprogrammen |
| 14:00 | Programmhinweise |
| 19:00 | Programmhinweise |
| 19:10 | Nachrichten aus Nordrhein-Westfalen |
| 19:15 | Hierzulande – Heutzutage Prisma des Westens: Handel und Wandel / Kommentar "Für und Wider" |
| 19:50 | Ihre Heimat – Unsere Heimat Für spanische Gastarbeiter |
| 20:00 | Tagesschau Das Wetter morgen |
| 20:15 | Der Dichter und seine Stadt Heute: Franz Kafka und Prag ARD-Erstsendung: 23. April 1964, erste ARD-Wiederholung am 7. September 1965 |
| Anschließend Programmhinweise |
Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 11:35 | Schulfernsehen Zwischen den Schlagzeilen Zweite Wiederholung (– 12:00 Uhr) |
| 19:00 | Kursprogramm Die Erde baut ein Gebirge (11) Eine Gesteinskunde mit Klaus Raacke Heute: Gneis und Marmor |
| 19:30 | Schulfernsehen Der Beschwerdebrief Zur Sozialkunde der 7. und 8. Klasse der Volksschule und der entsprechenden Klassen der Realschule und der Gymnasien |
| 20:00 | Tagesschau Das Wetter morgen |
| 20:15 | Wissenschaftliches Studienprogramm Welt der Musik (11) Eine Einführung in die Musikgeschichte von Professor Erich Valentin Heute: Spiel und Schrift |
| 20:45 | Wissenschaftliches Studienprogramm Formen des Lebendigen (11) Eine biologische Vorlesung von Professor Adolf Portmann Heute: Das Problem der Zweckmäßigkeit Viele Tierformen lassen sich mit der Theorie der Zweckmäßigkeit zur Behauptung des Tiers in seiner Umwelt erklären. Vergleiche von fossilen Entwicklungsreihen bestätigten oft diese Zweckmäßigkeit. Das So- und Anderssein eines Musters, sein Eigenwert, wird dadurch noch nicht erklärt und bleibt ein Forschungsproblem. Prof. Portmann hat für diese Eigenart der Lebewesen sich nicht nur in Verhalten, Nahrungserwerb und Umweltanpassung, sondern auch in einer jeder Art charakteristischen Tracht auszudrücken, den Begriff der Selbstdarstellung als einer noch weitgehend unerklärten Grundeigenschaft alles Lebendigen geprägt |
| 21:15 | Chronik Nachrichten und Information |
| 21:30 | Repetitorium Bildungswege (11) Von Margret Zang und Friedrich Mager Heute: Meister, Lehrer, Professor |
| 21:40 | Repetitorium Deutsch für Deutsche (11) Mit Margarete Schaumann |
| 21:55 | Repetitorium Benvenuti in Italia (50) Italienischer Sprachkurs Heute: Im letzten Augenblick Wiederholung von gestern (– 22:25 Uhr) |
DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 09:50 | Medizin nach Noten |
| 10:00 | Aktuelle Kamera |
| 10:25 | Im Blickpunkt |
| 10:35 | Deckname "Sommerreise" Wiederholung von gestern |
| 11:15 | Herzklopfen kostenlos Junge Talente grüßen die 8. Arbeiterfestspiele aus dem Klubhaus "Wilhelm Florin" in Henningsdorf |
| 12:20 | Testsendungen U.a. von 13:30–14:40 Uhr: "Betrogen bis zum jüngsten Tag" (– 16:40 Uhr) |
| 16:45 | Programmvorschau |
| 16:50 | Medizin nach Noten |
| 17:00 | Kinderfernsehen für Kinder von 8 Jahren an Unser Dorf wird 1000 Jahre alt ... und alle Kinder feiern mit |
| 17:30 | Die Suche geht weiter Sowjetischer Dokumentarfilm |
| 17:45 | Auf der Dunajez Sommerliche Floßfahrt |
| 18:00 | Von Tieren und Trickfiguren Kinderstube am Strand / Olympiade |
| 18:30 | Tausend Tele-Tipps |
| 18:45 | Programmvorschau |
| 18:50 | Unser Sandmännchen Abendgruß des Kinderfernsehens |
| 19:00 | Treffpunkt Berlin |
| 19:40 | Das Wetter |
| 19:45 | Aktuelle Kamera |
| 20:00 | Mit Zikmund und Hanzelka durch Asien (24) Heute: Im entferntesten und nächsten Land |
| 20:25 | Sind Sie sicher? Spiel um gutes Wissen mit Karl Gass Redaktion: Evelyn Matt, Regie: Bruno Kleberg, NPT |
| 21:25 | Pariser Miniaturen Vor 16 Jahren für tot erklärt "Skandal um George" mit Frank Villard George B., inzwischen 32 Jahre alt, wird nach 16 Jahren völlig geheilt aus einer Nervenklinik entlassen. Vier Wochen muss er Probezeit bei seiner Verwandtschaft absolvieren. Diese hatte ihn damals für tot erklären lassen, um die Schande zu vertuschen, einen Geisteskranken in der Familie zu haben. Sie verhindern, dass George sich frei in der Stadt bewegen kann, bis es zum offenen Streit kommt ... |
| 21:45 | Aktuelle Kamera |
| 22:00 | Die das Feuer auf sich lenken (2) Sowjetischer Fernsehfilm mit Ludmilla Kossatkina, Elena Korolewa, R.- Bykow, Isolda Iswizkaja, Regie: Sergej Kolossow Leben und Kampf der jungen sowjetischen Partisanin Anja Marosowa während des Zweiten Weltkriegs Wiederholung vom 23. Februar 1966 anlässlich des 25. Jahrestages des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion |
Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 19:00 | Kurznachrichten |
| 19:03 | Der Fußgänger Zur Verkehrserziehung |
| 19:30 | Zeit im Bild |
| 20:00 | Neues aus der Welt der Wissenschaft Ein populärwissenschaftliches Magazin |
| 20:30 | Der arme Mann Luther Fernsehspiel von Leopold Ahlsen, Personen und Darsteller: Luther (Hans Dieter Zeidler), Der Mönch (Hannes Messemer), Karl V. (Ernst Fritz Fürbringer), Der Kardinal (Paul Hoffmann), Katharina, Luthers Frau (Margarete Carl), Luthers Vater (Hans Mahnke), Luthers Mutter (Lina Carstens), Staupitz (Robert Meyn), Geyer (F. W. Rasch), Sickingen (Karl Worzel), Hutten (Heinz Baumann), Erasmus (Claus Clausen), Münzer (Lothar Ostermann), Karlstadt (Hans Baur), Schuhmacher (Hans Korte), Papst (Herbert Steiniger), Abbé (Alexander Hegarth), Prediger (Norbert Kappen), Prior (Ludwig Anschütz) sowie Gerhard Jentsch, Adolf Gerstung, Dietrich Thoms, Pino Demschick, Helmut Alimonta, Hans Martin und andere, Musik: Wilhelm Killmayer, Szenenbild: Gerd Richter und Helmut Gassner, Regie: Franz Peter Wirth Leopold Ahlsen geht es in seinem eigens für das Fernsehen geschriebenen Stück weniger um die geschichtlichen Tatbestände, die zur Kirchenteilung führten, als vielmehr um die Darstellung eines Menschen, der einzig und allein nach seinem Gewissen handelte und fast wider Willen zu einer historischen Figur und zum religiösen Reformator wurde. Der Autor hat dabei alle Gesetze der Bühne außer acht gelassen und fernsehgerechte Lösungen angestrebt. Alles ist nur aus der Perspektive Martin Luthers gesehen, die zugleich auch die Perspektive Ahlens ist. Deshalb steht für den Schriftsteller weder die Theologie noch die Historie im Vordergrund, sondern die Gestalt des "armen Mannes" aus Wittenberg ... ARD-Erstsendung: 21. Januar 1965, erste ARD-Wiederholung: 8. April 1966 Gong 25/1966: Die historischen Geschehnisse sind subjektiv in Luthers Sicht, in den Fakten jedoch korrekt dargestellt. Wirkungsvoll inszeniert, sehenswerte darstellerische Leistungen Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 23.06.1966: "Der arme Mann Luther" stand im Zweiten Programm von seinem Totenbett auf, der Bavaria-Autor Leopold Ahlsen hat ihn erweckt, und durchlebte sein stilisiertes Leben, voll von Ängsten, Zweifeln und ausgelassenen Saufereien. Als er sich am Schluss wieder hinlegte und in den Schlusstitel entschlummerte, hatte er Fernsehgeschichte gemacht. Über die Qualität der Fernsehfilme, die aus den Bavaria-Ateliers kommen, braucht man nicht zu diskutieren. Es ist das beste, was man heute in Deutschland finden kann. Bei der Bavaria haben ausgezeichnete Autoren, unter ihnen eben Leopold Ahlsen, und Regisseure eine Heim- und Versuchsstätte gefunden. Es spricht für das gesunde Klima dieser Produktionsgesellschaft, dass sich die verschiedenartigsten Stile entwickeln konnten. Leopold Ahlsen verwendet den kahlen Studioraum, lässt die Personen in starken Schwarzweißkontrasten kräftig abheben, geizt mit Requisiten. In Franz Peter Wirth hat er seinen Regisseur gefunden, der seine Einfälle richtig in Szene zu setzen weiß. Angeblich wurde dieser Studiostil der abstrahierten Dekoration aus einer Notlösung heraus entwickelt: in leerstehenden Ateliers musste möglichst ohne viel Aufwand möglichst rasch produziert werden. Überdies fielen mir am "Armen Mann Luther" die überlappenden Übergänge zwischen den Szenen auf. Dadurch ergaben sich immer neue Überraschungsmomente, welche die nüchterne Abhandlung flüssiger und lebendiger machten |
Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 17:00 | Kinderstunde Marika: Erlebnisse einer kleinen Mädchens / Peter das Schweinchen und Heer Pospisil. Tschechischer Zeichentrickfilm |
| 17:20 | Jugend-tv Jugendnachrichten aus aller Welt / Wir bauen ein Aquarium / Briefe aus "La Rosière" |
| 19:00 | Nachrichten |
| 19:05 | Die Antenne Eine aktuelle Sendereihe |
| Anschließend Tele-Spot | |
| 19:25 | Jörg Preda Heute: Sturm über Marseille |
| Anschließend Tele-Spot / Programmvorschau | |
| 20:00 | Tagesschau |
| Anschließend Tele-Spot | |
| 20:20 | Aus der Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaften 1920–1962 Zusammenstellung und Kommentar: Jan Hiermeyer |
| 21:00 | Spiel ohne Grenzen Siehe Deutsches Fernsehen |
| 22:20 | Session im Bundeshaus |
| 22:45 | Tagesschau Spätausgabe |
| 22:55 | Programmvorschau |
| Di, 21. Juni 1966 ◀ 1966 ▶ Do, 23. Juni 1966 |


