Mo, 27. Juni 1966

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So, 26. Juni 1966   ◀                 1966                 ▶   Di, 28. Juni 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

07:45 Farbfernseh-Versuchssendungen
– 09:45 Uhr

Vormittagsprogramm von ARD und ZDF
nur über die Fernsehsender des NDR, SFB, Meißner (HR), Kreuzberg/Rhön und Ochsenkopf/Fichtelgebirge (BR)
 10:00 Nachrichten
 10:05 Tagesschau
Wiederholung von gestern
 10:20 Die Sportschau
 10:50 Skizzen und Notizen
Zur Orientierung für junge Leute
 12:00 Das aktuelle Magazin
– 13:30 Uhr

SR
 12:30 Im Dreieck
Eine Sendung für Schichtarbeiter im Montandreieck
In deutscher und französischer Sprache (– 13:30 Uhr)

16:40 Nachrichten der Tagesschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
16:45 Vater und Sohn
Bildkantate von Albrecht Rosenstengel nach den Karikaturen von E. O. Plauen
Kamera: Walter B. Rahfeld, Regie: Manfred Heikaus
Die Sendung bietet die Möglichkeit, die unnachahmlichen Zeichnungen E. O. Plauens zu sehen und dazu neuartige, darauf abgestimmte Chormusik zu hören. Der Komponist beschreitet, auch unter Einbeziehung von Jazzrhythmen, einen neuen Weg in der Chormusik und liefert so eine entsprechende akustische Ergänzung zu den heiteren Bildern (ab 12 / SR)
17:05 Die Brüder Lumière
Ein französischer Dokumentarfilm
Der Beitrag schildert die Lebensgeschichte der Brüder und ihre leidenschaftlichen Anstrengungen, die Welt in beweglichen Bildern einzufangen und die aufgenommenen Szenen mit Hilfe ihres Gerätes wieder vorzuführen. In der Sendung wechseln nachempfundene Spielszenen mit originalen Filmstreifen der Erfinder ab, die auch auf dem Gebiet der Fotografie in ihrer Lyoner Fabrik zahlreiche Neuerungen schufen (ab 12 / SR)
17:35 Vom Bauhaus zur Industrie
Bemerkungen zu Wilhelm Wagenfeld
Ein Film von Georg Bense
Der Beitrag stellt zahlreiche Gebrauchsgegenstände vor, denen der heute in Stuttgart lebende Professor Wagenfeld Form und Gestalt gab (ab 12 / SR)
18:00 Nachrichten der Tagesschau
Alle Sender außer BR (– 18:05 Uhr)

NDR/RB
 18:05 Berichte vom Tage
 18:16 Die Nordschau
mit der Sportschau
Vorgesehene Beiträge: Vorschlussrundenspiele zur deutschen Fußball-Amateurmeisterschaft: Werder Bremen–Amicitia Viernheim; Hannover 96–Westend Frankfurt / Leichtathletik-Länderkampf der Geher: Deutschland gegen Schweden in Braunschweig / Deutschland-Pokal im Tischtennis: VfL Osnabrück–Tusa 08 Düsseldorf / Eröffnung der Derby-Woche in Hamburg und Interviews mit Trainern und Jockeis / Norddeutsche Jugend-Meisterschaft im Fußball / Nationales Reitturnier in Destedt
 18:50 Das Sandmännchen
 19:00 Berichte vom Tage
 19:21 Intercontinental-Express
Heute: Schwester Nanni
 19:59 Programmhinweise

WDR
 18:05 5 nach 6
Verkehrsfragen für alle
 18:30 Hier und Heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:10 Jens Claasen und seine Tiere
Heute: Auf Tigerfährte
 19:40 Stippvisiten in Afghanistan
Tanz der Paschtunen

HR
 18:05 Programmhinweise
 18:10 Wells Fargo
Heute: Abrechnung
Jim Hardie sucht einen Betrüger. Ein Unbekannter begleitet ihn, der sich an diesem Betrüger rächen will ...
 18:40 Das Sandmännchen
 18:50 Die Hessenschau mit Sport
 19:10 Kentucky Jones
Heute: Die Masern
Eine kleine Artistengruppe bringt das Leben auf der Ranch durcheinander ...
 19:50 Heute in Hessen

SR
 18:05 Aktuelles von hüben und drüben
 18:15 Filmfeuilleton
 18:30 Das Sandmännchen
 18:35 Inventar – Inventur
 18:45 Fünf Clowns suchen einen Zirkus
 19:20 Sportschau
 19:45 Aktueller Bericht

SDR/SWF
 18:05 Harrys Girl
Heute: Berufswechsel
 18:40 Die Abendschau / Blick ins Land mit Sport
 19:10 Das Sandmännchen
 19:20 Meine drei Söhne
Heute: Der Boxkampf fällt aus
Chip will einem geheimen Schülerklub beitreten. Bedingung für die Aufnahme ist ein Boxkampf ...
 19:54 Nachrichten
aus Baden-Württemberg bzw. Rheinland-Pfalz

BR
 18:25 Nachrichten
 18:35 Der Nachtkurier meldet ...
Heute: Nobel – Nobel
Ein neues Taxiunternehmen mit luxuriösen Limousinen samt Krone am Wagenschlag und livriertem Chauffeur sorgt für Aufsehen. Wieland erhält den Auftrag, einen Tag Fahrer eines solchen "nobel cabs" zu spielen. Das verwickelt ihn in einen Kriminalfall ...
 19:05 Nachrichten und aktuelle Viertelstunde
 19:25 Die Münchner Abendschau
Heute: Der Sportquerschnitt

20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Report
Berichte zu Nachrichten von gestern und morgen
Hörzu 29/1966, Leserbrief: In der Sendung Report vom 27.6. antwortete Minister Bucher sinngemäß auf eine Frage: dass ein Mieter das gleiche Recht habe, gegen eine Kündigung anzugehen, wie ein Arbeitnehmer, dem sein Arbeitsplatz gekündigt wurde. Dieser Vergleich hinkt: Während auf einen gekündigten Arbeitnehmer meist schon mehrere freie Stellen warten, kann ein gekündigter Mieter nicht zum nächsten Vermieter gehen und sagen: Hier bin ich, geben Sie mir eine neue Wohnung! (ab 16 / SWF)
21:00 Meine Melodie
Ein Fernsehwunschkonzert mit Udo Jürgens ("Merci, Cherie")
Lieblingsmelodien der Zuschauer singen und spielen: Corry Brokken ("So ist die Liebe"), France Gall ("Poupée de cire"), Marion Litterscheid ("Er ist wieder da"), Siw Malmkvist ("Sieben Tränen"), Gilbert Bécaud ("Nathalie"), Drafi Deutscher ("Marmor, Stein und Eisen bricht"), Rex Gildo (Musical-Potpourri), Knut Kiesewetter ("Yesterday"), The Spencer Davis Group, das Jochen-Stein-Quartett und die Original Oberkrainer, Leitung: Slavko Avsenik
Kamera: Willi Traber, Szenenbild: Martin Freyer, Regie: Truck Branss
Viele Tausend Postkarten mit musikalischen Wünschen der Zuschauer erreichten Saarbrücken. Aus diesen Einsendungen wurde die heutige Sendung gestaltet, glückliche Einsender werden vor der Kamera ihre Lieblingsstars begrüßen dürfen. Udo Jürgen stellt die Künstler vor und improvisiert die musikalischen Überleitungen
Hörzu 29/1966 schrieb in ihrer Kritik: Eine Woche der Schlagerfestivals – aus Deutschland, aus Frankreich und, mit dem Nimbus der Internationalität, aus Preßburg. Es regnete Gold, Silber und Bronze. Der Lorbeer aber gebührt einer Schlagersendung, die das Etikett "Festival" nicht trug, einer ganz gewöhnlichen Montagabend-Show: "Meine Melodie" mit Udo Jürgens, Regie Truck Branss. Rund 40 Sterne und Sternchen des Schlagers und Chansons waren bei den diversen Festivals aufgeboten. Sie alle wurden an die Wand gespielt und gesungen von einem "Altstar", der schon ein dutzendmal dem Showgeschäft ade gesagt hatte und immer zurückgekehrt ist: Josephine Baker. Eine ernüchternde Bilanz für die mit soviel Aufwand inszenierten Festivals. Über das, was den Schlagerfreunden in Osteuropa und Frankreich gefällt, steht uns keine Kritik zu. Andere Länder, andere Schlager
Hörzu 29/1966, Leserbriefe: Udo Jürgens ist einfach einmalig und unübertrefflich. Mein Kompliment; – Udo ist der Größte! (ab 14 / SR)
21:50 Tagesschau
Das Wetter morgen
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
Anschließend
Kommentar
22:05 Ein Eremit wird entdeckt
Fernsehspiel von James Saunders, deutsch von Hilde Spiel, Personen und Darsteller: Staub (Hans Clarin), Lizzie (Carla Hagen), Rosch (Walter Riss), Eremit (Claus Hofer), Meff (Günter Pfitzmann), Kamera: Willi Kuhle, Szenenbild: Oskar Pietsch, Regie: Hans Lietzau
Fünf Schauspieler wollen hinter das Lebensgeheimnis eines Einsiedlers kommen, der 60 Jahre lang abgeschieden von der Welt lebte und mit 84 Jahren starb. Bei ihrer Arbeit wird Sinnvolles und Sinnloses angesprochen, am Ende wird klar: jeder ist einsam, in seinem eigenen Gehirn eingesperrt und damit also sein eigener Eremit ...
Erstsendung im Dritten Programm Nord: 3. Februar 1965, lief am 30. April 1966 im Dritten Programm West
Gong 26/1966: Erfolgreiches avantgardistisches Schauspiel des englischen Dramatikers. In einem vielfach gebrochenen Spiel ohne Handlung wird die Frage nach dem Sinn des Lebens gestellt und nicht beantwortet. Nur für Erwachsene
Gong 29/1966 schrieb in seiner Kritik: Das war absurdes Theater reinsten Wassers ... Aber so pessimistisch-nihilistisch wie selten. Doch – meine ich – durfte man dieses Stück nicht "avantgardistisch" nennen. Die Bühne hat für die Zukunft bestimmt auch noch andere Aufgaben als die Darstellung des geistig-seelischen Zustands von Menschen, der etwa in den Worten von Spielleiter Rosch gipfelt, wenn er sagt: "Gehirn, Gram – und bedeutet nichts!" Die verstandesmäßig gestellte Frage nach dem Sinn des Lebens, meist über erlittenem Unglück, ist ja uralt. Und was das Dramaturgisch-technische betrifft: Sowas gibt es mindestens seit Pirandello und Wilder schon – das Miteinbeziehen des Publikums ins Geschehen. Auch dieses auf der englischen Experimentierbühne erstaufgeführte, mittlerweilen recht bekanntgewordene Werk des jungen Ex-Mittelschullehrers James Saunders ist schwer verständlich. Man hat Mühe, in die Zusammenhänge einzudringen. (Friedrich Luft sei gedankt, dass er eine kurze Einführung gab.) Aber dann offenbaren sich je länger je mehr die Bemühungen der Beteiligten, an Hand eines Menschenlebens – eben jenes Einsiedlers – der Frage auf den Grund zu gehen, was sich hinter einem solchen verberge. Das wird in Dialogfetzen, unterbrochen von immerwährenden Abschweifungen, fast ohne Handlung, in einem Raum spielend, gebracht. Ein Ergebnis kommt nicht zustande. Der Eremit wird eigentlich nicht "entdeckt". Ergo: Es gibt keinen "Sinn des Lebens". So sehr Erschütterung über dieses Fazit bei den Nachdenklichen unter den Zuschauern der nächtlichen Sendung Platz gegriffen haben mag, so sehr werden viele von der vulgären Sprache, die streckenweise das Blasphemische streift, schockiert worden sein. Die Aufführung selbst freilich war ausgezeichnet (Regie: Hans Lietzau). Bedauerlich nur, dass die beiden Hauptrollen Walter Riss (Rosch) und Claus Hofer (Eremit) abfielen
Gong 29/1966, Leserbrief: In bin auf Ihre Kritik gespannt, die Sie hoffentlich zu diesem Stück veröffentlichen werden. Für mich waren es verlorene Stunden. Ein Glück, dass dieses Saunders-Spiel zu so später Zeit kam. Vielen Zuschauern blieb somit Ärger erspart
Hörzu 30/1966, Leserbrief: Ich zwang mich, diese Sendung bis zum Schluss anzusehen, um Ihnen sagen zu können, dass man etwas Unverständlicheres dem Fernsehpublikum wohl nicht vorsetzen kann. Aber vielleicht reicht auch meine Bildung nicht aus, um diese Art "Kunst" zu verstehen (SFB)
23:20 Nachrichten der Tagesschau
Vom Deutschen Fernsehens aus Hamburg

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

18:10 Nachrichten
Anschließend
Wetterbericht
18:20 Die Drehscheibe
Ein Magazin zum Feierabend
Mary Roos singt im Unterhaltungsteil "Nebenbei"
18:55 Mit einem Bein im Mittelmeer
"Der Film gibt sich ein Fest"
Heiterer Reisebericht von Hanns Dieter Hüsch und Kurt Bernhard Schmaltz über Rummel und Sternchen bei Filmfestivals von Cannes bis Berlin
Ein Bein im Mittelmeer, eins im Ballsaal, eins auf der Uferpromenade und eins vor dem kalten Buffet im Luxushotel, so geht es in Cannes, in Venedig und auch am Wannsee zu, wenn der Film für Stars und Fußvolk seine Feste gibt
19:27 Mainzelmännchen-Kapriolen und Wetter
19:30 Heute
Nachrichten, Themen des Tages
20:00 Tagebuch
Aus der Katholischen Kirche
20:15 Reise in die Steinzeit
Bericht von Pierre Honoré, Regie: Günther Schürmann
Der Däne Anders Kragh demonstriert in seiner Werkstatt, wie in der Steinzeit die ersten primitiven Geräte hergestellt wurden. Mit der Sendung startet eine dreiteilige Reihe über die Steinzeit (ab 14)
Anschließend
Kurznachrichten
21:00 Der besondere Film
Maxim Gorkis Weg ins Leben (3): Meine Universitäten
Russischer Spielfilm (1939) von Mark Donskoj
Gong 26/1966: Subtile Darstellung von Charakter und Entwicklung des Schriftstellers Maxim Gorki, verbunden mit einer hervorragenden Schilderung des Russlands der Jahrhundertwende. – Dritter Teil (Russland, 1939): Gorkis bittere Lehrjahre, sein Kampf gegen die Not, sein Selbstmordversuch. Eher ab 16
22:30 Heute
Nachrichten, Wetter, Themen des Tages

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sendepause vom 4. April bis 4. September 1966

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:30 Album der Natur (34)
Eine biologische Sendereihe von Dr. Ernst W. Bauer
Heute: Die Inseln Darwins
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Wir wiederholen auf Ihren Wunsch
Die Rebellion
Von Joseph Roth, Bearbeitung: Rüdiger von Schmeidel, Personen und Darsteller: Andreas Pum (Josef Meinrad), Witwe Blumich (Erna Schickl-Wegrostek), Willi (Hans Putz), Klara (Ida Krottendorf), Vinzenz Topp (Erwin Linder), Hans Arnold (Fritz Eckhardt), Lugi Bernotat (Peter Vogel), Aufseher (Josef Mitterer), Vernonika Lenz (Katrin Schirrmeister), Ramharter (Rolf Kutschera) sowie Konrad Mayerhoff, Fritz Grieb, Philipp von Zeska, Walter Jokisch, Peter Franck, Georg S. Schiller, Günther Jerschke, Wilhelm Walter, Fred Weis, Sprecher: Helmut Janatsch, Musik: Siegfried Franz, Szenenbild: Mathias Matthies und Ellen Schmidt, Regie: Wolfgang Staudte
Im Krieg hat Korporal Pum ein Bein verloren. Die Belohnung dafür war ein Orden der Regierung. Diese Regierung ist inzwischen gestürzt, die Nachfolger genehmigen Pum anstatt der Prothese einen Holzstumpf und eine Arbeit als Drehorgelspieler. Als er dann auch noch die Bekanntschaft einer wohlhabenden Witwe macht, scheint sein Glück vollkommen. Dann gerät er ohne Verschulden mit der Obrigkeit in Konflikt ...
Bild + Funk 26/1966: "Die Rebellion" ist die Geschichte eines naiven, obrigkeitsgläubigen Invaliden des Ersten Weltkrieges, der durch die Autoritäten, denen er blind vertraute, zur Rebellion gegen die Ordnung der Welt getrieben wird
ARD-Erstsendung: 13.09.1962
21:35 Nachrichten aus Hessen

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

08:50 Schulfernsehen
Berufswege des Physikers
Eine Sendung zur Berufskunde für Schüler, die kurz vor dem Abitur stehen und Physik studieren wollen. Sie erörtert die Berufschancen nach Abschluss des Studiums
Erste Wiederholung (– 09:15 Uhr)
11:35 Schulfernsehen
Der Beschwerdebrief
Zweite Wiederholung (– 12:00 Uhr)
19:00 Kursprogramm
Französisch im Fernsehen (25)
Ein Konversationskurs mit dem Sprachfilm des Französischen Fernsehens ORTF
Mit Roger Défossez (Louis), Heidi Fischer (Inge) und Sepp Strubel (Hans)
Heute geht es seltsam zu, man könnte meinen, die Lektion spielt im Niemandsland. Dabei zeigt der Film nichts anderes als eine der Kuriositäten und Naturschönheiten aus den großen Wäldern in der Nähe von Paris: das Sandmeer von Ermenonville, dem Sterbeort Jean-Jacques Rousseaus. Die seltsamen Ereignisse sollen bei der Übung der Befehlsform helfen
19:30 Schulfernsehen
Leben und Glauben der Hindus
Zum Religionsunterricht der Oberstufe der Gymnasien und zum Erdkundeunterricht der Oberstufe der Volksschule (– 20:00 Uhr)

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

09:50 Medizin nach Noten
10:00 Aktuelle Kamera
10:25 Im Blickpunkt
10:35 Der gefilmte Brehm
Wiederholung von gestern
11:35 Der Goldene Notenschlüssel
Wiederholung von gestern
13:10 Testsendungen
U.a. von 13:30–14:55 Uhr: "Was Ihr wollt" (– 16:10 Uhr)
16:15 Programmvorschau
16:20 Medizin nach Noten
16:30 Kinderfernsehen für Kinder von 8 Jahren an
Bei Professor Flimmrich
Bücher für die Ferien und die anschließende Flimmerstundenpremiere "Der verlorene Sommer"
18:05 Testsendungen
(– 18:25 Uhr)
18:30 Tausend Tele-Tipps
18:45 Programmvorschau
18:50 Unser Sandmännchen
Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 Eine Sendung von und mit der KPD
19:25 Das Wetter
19:30 Aktuelle Kamera
19:50 Im Blickpunkt
20:00 Für den Filmfreund ausgewählt
Träumerei
Mit Hilde Krahl, Mathias Wieman, Regie: Harald Braun Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
21:30 Der schwarze Kanal
Eine Sendung von und mit Karl-Eduard von Schnitzler
21:50 Japanische Tierwelt
Heute: Im Winterquartier
22:00 Aktuelle Kamera

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

18:30 Kurznachrichten
18:35 Les Francais chez vous
Französisch für Anfänger mit Prof. Georges Creux und Ulli Petek
Anschließend
Tipp-Revue
19:00 Abenteuer unter Wasser
Heute: Flugsand
19:23 Für Sie notiert
19:30 Zeit im Bild
mit Sport
19:55 Schaufenster
20:05 Männer und Mächte
Heute: Mao Tse Tung
Manuskript: Hellmut Andics, Beratung: Helmut Zilk, Regie: Walter Davy
Mao, 73jähriger unumschränkter Herrscher über 700 Millionen Chinesen, gilt als letzter großer Stalinist
20:55 Immer Ärger mit Harry
US-Spielfilm von Alfred Hitchcock mit Shirley McLaine, Edmund Gwenn
Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 28.06.1966: Weil Kommissär Maigret ausspannte, gab es "Immer Ärger mit Harry" von Alfred Hitchcock. Dieser groteske Kriminalfilm war mehrfach bemerkenswert: Da ist eine handfeste Exposition – ein toter Mann wird gefunden, offensichtlich erschossen. Und dann die treffend karikierten Verhaltensweisen der Menschen auf diesen Fund. Die alte Jungfer steigt über die Leiche, während sie den pensionierten Kapitän zur Jause einlädt, den Landstreicher interessiert nichts weiter als die Schuhe des Toten, der literaturbeflissene Dorfarzt stolpert zweimal über die Leiche, ohne sie zu bemerken. Das ist schwarzer, makabrer Humor in Vollendung, der nie zum Selbstzweck ausartet. Die Menschen sind keineswegs schwarze Scherenschnitte, sondern eher harmlos und wahnsinnig durchschnittlich. Harmlos wie die Landschaft. Leider geht das am Bildschirm verloren, aber in Wirklichkeit schwelgt der herbstliche Laubwald in wunderschönen rot-gelb-grünen Tönen, im Gegensatz zum ausgewaschenen Blau des Himmels. Für Momente glaubt man sich in Vardas "Le bonheur" verirrt zu haben. Großartig, wie Hitchcock Humor und Spannung unaufhörlich steigert bis zum überraschenden Ende. Großartig auch sämtliche Schauspieler, vor allem Shirley MacLaine, John Forsythe und Edmund Gwenn
Österreich-Hörzu 29/1966 schrieb in ihrer Kritik: Hitchcocks humoriger Gruselfilm "Immer Ärger mit Harry" hatte im Fernsehen nicht die schaurige Kraft, die er seinerzeit im Kino hatte. Hitchcock ist ein Mann, der alle Möglichkeiten benutzt, und eine der Möglichkeiten ist eben die breite Kinoleinwand. Wenn er eine Landschaft zeigt, über die ein leichter kalter Wind streicht, dann haben schon die Bäume und die großen Zwischenräume eine Gruselfunktion. Auf dem Bildschirm sind diese Bäume angeblasene 5-cm-Gewächse, da ist weit und breit nichts zu fürchten. Die veränderte Größenordnung bringt den Film um einen großen Teil seiner Wirkung. Und so sah der Streifen wie ein unbeholfenes Spiel mit makabren Situationen aus, im dem Erwachsene mit einer Leiche spielten, und das ist weitaus zuwenig gewesen. Es gibt auch Filme, die man ins Fernsehen bringen kann, ohne sie wesentlich zu beschädigen. Man sollte nach diesem Gesichtspunkt die Auswahl treffen und nicht allein danach, welche Kritiken sie einmal gehabt haben Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
22:35 Zeit im Bild
22:55 Janine Aimée (15)
Die Geschichte eines französischen Mädchens von Paul Xandor, Buch: Jacques Siclier, Regie: Jean-Pierre Desagnat
Der Gautier-Familienrat berät über die erpresserische Forderung Emile Dajous, der sich als Freund von Janine Gauthiers verschwundenen Bräutigam Bernard Talon ausgibt. Janine platzt in die Sitzung, macht ihren Verwandten schwere Vorwürfe, dass man sie, die Hauptbetroffene, nicht zugezogen hat. Da wird sie, Krankenschwester im Spital einer benachbarten Stadt, zu einem dringenden Fall im Krankenhaus gerufen. Janine erkennt in dem verletzt Eingelieferten ihren Verlobten. Scheinbar ruhig assistiert sie ihrem Chef Dr. Laurent. Nach dem Eingriff verliert Janine ihre Beherrschung ...

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

18:00 Jazz in USA
Präsentiert von Heinz Wehrle
18:30 Le francais par la Télévision (17)
19:00 Nachrichten
19:05 Die Antenne
Anschließend
Tele-Spot
19:25 Sportecho
Anschließend
Tele-Spot / Programmvorschau
20:00 Tagesschau
Anschließend
Tele-Spot
20:20 Shinding Show
Musik und Tanz für Teens und Twens
Mitwirkende: Gerry and the Peacemakers, The Rigteous Brothers, The Blossoms, The Wellingtons, Glan Campbell, Ketty Lester, Gene Pitney, Smokey Robinson, The Miracles und andere
Eine Sendung der US-Fernsehgesellschaft ABC
20:45 Forum 66
Eine Auseinandersetzung mit Zeitproblemen, die von der Öffentlichkeit zur Diskussion gestellt werden
21:45 Wolfgang Amadeus Mozart
Streichquartett in g-Moll, KV 516
Es spielt das Amadeus-Quartett mit Cecil Aronowitz, Viola
22:15 In eigener Sache
Aus der Korrespondenzmappe des Programmleiters
22:30 Tagesschau
Spätausgabe
22:45 Programmvorschau

So, 26. Juni 1966   ◀                 1966                 ▶   Di, 28. Juni 1966