Sa, 11. Juni 1966

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Fr, 10. Juni 1966   ◀                 1966                 ▶   So, 12. Juni 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

07:45 Farbfernseh-Versuchssendungen
– 09:45 Uhr

Vormittagsprogramm von ARD und ZDF
nur über die Fernsehsender des NDR, SFB, Meißner (HR), Kreuzberg/Rhön und Ochsenkopf/Fichtelgebirge (BR)
 10:00 Nachrichten der Tagesschau
 10:05 Tagesschau
Wiederholung vom Vorabend
 10:20 Rendezvous mit Peter Igelhoff
Anmerkung: Nach anderen Angaben: 10:20 Der Sportspiegel, Wiederholung vom Dienstag / 10:50 Konzert im Frühling mit Werken von Mozart, Haydn / 11:30 Die Eroberung des Weltraums: Wir kommen wir zum Mars?
 11:00 Der Sportspiegel
 11:30 An der Saale hellem Strande ...
 12:00 Das aktuelle Magazin
– 13:00 Uhr

WDR
 13:30 Die Woche – Hier und heute

13:55 Nachrichten der Tagesschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
14:00 Wir lernen Englisch (34)
Der neue Kurs "Walter and Connie reporting"
Heute: At the Zoo (WDR)
14:15 Das Kaleidoskop
Meldungen, Kommentare, Berichte (ab 14 / HR)
14:45 Baierisches Bilder- und Notenbüchl
Aufgeschlagen von Wastl Fanderl, der heute die Wallfahrtskirche Marienberg besucht, die am Salzachufer zwischen Burghausen und Raitenhaslach liegt (BR)
15:15 Fortsetzung heute
Von fast vergessenen Schlagzeilen und Schicksalen
Eine Sendung von Ernst-Ludwig Freisewinkel (ab 14 / WDR)
15:45 Spiel ohne Grenzen
Das internationale Städteturnier zwischen Belgien, Frankreich, Italien und Deutschland
2. Wettkampf: Tivoli (Italien) gegen Antoing (Belgien)
Spielleiter in Italien: Enzo Tortora, in Belgien: Jean-Claude Menessier, Kommentator in Italien: Otto E. Rock, in Belgien: Camillo Felgen
Aufzeichnung vom 8. Juni
Hörzu 27/1966 schrieb in ihrer Kritik: Dreißig Grad im Schatten! Da stöhnte selbst Televisor und litt unter dem Albtraum, der einzige Mensch zu sein, der in dieser heißen Juniwoche vor dem Bildschirm ausharrte. Glühend beneidete er die Mitarbeiter des "Spiels ohne Grenzen", die reihenweise per Rutschbahn, Fahrrad oder Auto ins kühle Wasser purzelten. Dieses internationale Städteturnier hat viele nette Einfälle, die nur darunter leiden, dass die Kommentatoren, Spielleiter und Dolmetscher ohne Punkt und Komma reden, als erhielten sie für jedes Wort eine Prämie
Hörzu 27/1966; Leserbrief: Eine grenzenlose Zumutung in jeder Hinsicht: primitive Kommentierung, Mangel an technischer Direktion, provinziell angelegte Werbung für billige Späße – eine Fernsehproduktion, wie sie nicht sein soll (Für alle / WDR) Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
17:15 Der Markt
Wirtschaft für jedermann (SR)
17:45 Die Sportschau
Aktuelles vom Tage, Berichte und Informationen

NDR/RB
 18:30 Hucky und seine Freunde
Drei Geschichten
 19:00 Berichte vom Tage
 19:15 Die Nordschau
Heute: Die aktuelle Schaubude
Unterhaltungssendung mit Rolf Eschenbach
 19:58 Programmvorschau

WDR
 18:30 Hier und heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:10 Kentucky Jones
Heute: Der erste Schultag
 19:38 Hinweise
auf das Programm der kommenden Woche
 19:40 Moment mal
Heute: Einen Augenblick bitte

HR
 18:30 Pixie und Dixie
Zwei Zeichentrickfilme
 18:50 Die Hessenschau
 19:10 Intercontinental-Express
Heute: Der Kronzeuge
Kommissar Krapp hat einen unter Mordverdacht stehenden Untersuchungshäftling unauffällig in einem Wagen des Schnellzugs Frankfurt–Stuttgart gebracht. Er wird beschuldigt, seine Schwester aus einem fahrenden Zug gestoßen zu haben ...
 19:50 Hessen in dieser Woche

SR
 18:30 Das Sandmännchen
 18:35 Frankreich mit deutschen Augen gesehen
 18:45 Sag die Wahrheit!
 19:20 Mosaik
 19:45 Aktueller Bericht

SDR/SWF
 18:30 Hucky und seine Freunde
Heute: Die Rakete
 18:40 Die Abendschau / Blick ins Land
 19:10 Das Sandmännchen
 19:20 Der Nachtkurier meldet ...
Heute: Note ungenügend
Eine Sechs in einer Klassenarbeit belastet den kleinen Jochen ...
 19:54 Nachrichten
aus Baden-Württemberg bzw. Rheinland-Pfalz

BR
 18:30 Der politische Wochenkommentar
 18:45 Kommissar Freytag
Heute: 1:0 für Frankfurt
Eine alte Dame bittet den Kommissar um Hilfe: sie berichtet, sie habe vor einer halben Stunde zufällig einen Teil der Sportschau und darin auf einer Fußball-Tribüne einen Mann gesehen, den sie zu ihrem großen Schrecken wiedererkannt hat. Er hat ihr vor fünf Monaten, als Vertreter des Magistrats getarnt, die ganzen Ersparnisse abgegaunert. Kommissar Freytag sucht den sogenannten "Rentnerschreck" seit zwei Jahren und sieht nun endlich die Chance gekommen, ihm das Handwerk zu legen ...
 19:15 Aktuelles am Samstagabend
 19:30 Die Münchner Abendschau

20:00 Tagesschau – Wetter
20:15 Ein Mädchen von heute
Eine erfundene Dokumentation mit Musik
Mitwirkende: Karin Baal (als Ingrid alias Corinna de Bruck), Sylvia Lydi, Erna Haffner, Hartmut Reck (als Werner Hansen), Konrad Georg (als Der Doktor), Alexander Welbat, Achim Strietzel, Rudolf Schündler, Gert Günther Hoffmann, Rolf Weih, Kurt Buecheler, Wolfgang Völz und vielen anderen
Es singen und musizieren: Friedl Hensch und die Cyprys, Inge Brandenburg, Monika Grimm, Peter Müller, Willy Hagara, Gert Böttcher, das Johannes-Rediske-Quintett und das Tanz- und Unterhaltungsorchester des NDR, Musik und musikalische Leitung: Siegfried Wegener, Kamera: Wolfgang Zeh, Szenenbild: H. U. Thormann
Ein Film von Dieter Finnern
Das Mädchen von heute, Ingrid, wird unter dem klangvollen Künstlernamen Corinna de Bruck zu einem Plattenstar "aufgebaut". Ingrid alias Corinna ist attraktiv, eher unbegabt und wird dem Publikum als erfolgreiche Schlagersängerin "verkauft". Ganz allmählich erkennt das Mädchen, was es mit seiner "Karriere" auf sich hat. Ingrid sehnt sich zurück in ihr einfaches Leben ohne Schein. Doch es ist zu spät: wer einmal in der Branche Fuß gefasst hat, kann nicht mehr zurück ... Das unterhaltsame Spiel zeigt zugleich jene Welt, in der Schlager und Stars gemanagt werden. Der äußere Rahmen für die "erfundene Dokumentation" hat Show-Charakter: Tanz, Singsang und Musik. Dabei wurde die Handlung nicht nachträglich um die Musik gerankt, Show- und Gesangsnummern sind vielmehr Bestandteile der Geschichte eines Mädchens unserer Tage
Gong 24/1966: Eigenwillig gestaltete Unterhaltungssendung, die Show- und Gesangsnummern mit einer Handlung verknüpft. Ein Mädchen, das man mit technisch raffinierten Mitteln zum Plattenstar aufbauen will, setzt sich zur Wehr. Voraussichtlich ab 14
Hörzu 27/1966 schrieb in ihrer Kritik: Das Fernsehen zeigte sich überhaupt sehr angriffslustig in dieser Woche. Dieter Finnern, der Chef der Berliner Fernseh-Unterhaltung, richtete mit seinem Spiel "Ein Mädchen von heute" Pfeile gegen die Schallplatten-Industrie, von der er sonst für seine Show-Sendungen die Sternchen zu beziehen pflegt. Erbarmungslos leuchtete er in die Untiefen der Schlagerbranche. Mit ein paar Hebeln, die Oberstimme, Hallton und Chor abstellten, entlarvte er die dünnen Pieps-Stimmchen mancher Singe-Sternchen. Sätze wie "Sie ist jung, und das genügt schon manchmal" oder der Seitenhieb gegen die Schlagerfans "Wer Sülze bestellt, will keinen Kaviar" waren mit spitzer Feder geschrieben. Ein Genieblitz war die Besetzung der Titelrolle. Diese Ingrid aus dem Berliner Hinterhof, die unter dem Künstlernamen Corinna de Bruck dank Tontechnik und Reklame zum Star wird, spielte Karin Baal. Genauer gesagt: Karin Blauermel aus dem Berliner Hinterhof, die unter dem Künstlernamen Karin Baal vor Jahren zum Star wurde
Hörzu 27/1966, Leserbriefe: War einer sehr aufschlussreiche Sendung für alle diejenigen, die glauben, dass die Schallplatte oder überhaupt das ganze Showgeschäft nur mit Glück oder Zufall, etwas Stimme oder gar mit einer Goldmedaille zu meistern sind. Autor und Regisseur der Sendung zeigten uns, dass dazu mehr gehört, nämlich Beziehungen und Geld; – Eine Sendung, die von dem üblichen Show-Stil einmal abwich. Karin Baal bewies ihre gesanglichen und schauspielerischen Qualitäten (NDR)
21:45 Ziehung der Lotto-Zahlen
Übertragung der 24. Ausspielung im Deutschen Lottoblock (HR)
21:50 Tagesschau – Wetter
Anschließend
Das Wort zum Sonntag
Es spricht Pfarrer Ferdinand Krenzer, Frankfurt/Main (katholisch / HR)
22:05 Abend der Gaukler
Schwedischer Spielfilm von Ingmar Bergman
Erstsendung im 2. Programm der ARD: 27. März 1963
Gong 24/1966: Bittere Betrachtung über Menschen, die sich dem Zwang der Leidenschaften und ihrer Verhältnisse nicht zu entziehen vermögen. Mit künstlerischer Eindringlichkeit inszeniert und dargestellt. Nur für Erwachsene
Gong 27/1966, Leserbrief: Es hat sich gelohnt, so lange aufzubleiben. Dieser Ingmar-Bergman-Film hat mich nicht enttäuscht Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
23:35 Nachrichten der Tagesschau

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

14:40 Hinweise
auf das Programm der Woche
15:00 Französisch – in Paris gelernt (23)
En France comme si vous y étiez
Ein Sprachkurs
Heute: Un voyage en Champagne
15:30 Hier kommt Petter
Eine schwedische Jungengeschichte von Hans Peterson, Regie: Kaege Gimtell
Heute: Abschied von der Stadt (Für alle)
16:00 Der Löwe und das Lied
Tschechoslowakischer Puppenfilm
16:15 Die Unterwasser-Reporter berichten
Heute: Munitionstaucher in der Ostsee
Allein die Räumungsgruppe des Landes Schleswig-Holstein hat bisher 1,2 Millionen Granaten – Überbleibsel aus dem Weltkrieg – vernichtet. Heute wird über den Einsatz von Tauchgruppen in der Ostsee und in Binnenseen berichtet. Die Reporter verfolgen dabei den 'letzten Weg' der tödlichen Hinterlassenschaften vom Fundort zum Zerlegungsbetrieb
ZDF-Erstsendung: 10. März 1964 (ab 12)
16:40 Start einer neuen Reihe
4-3-2-1 Hot & Sweet
Musik für junge Leute
Die Sendung möchte einmal im Monat das Neueste vom Schlagermarkt vorstellen und die Stars dieses Geschäfts im Bild zeigen: eine bunte Show mit Hot und Sweet und ein bisschen mehr. Denn in jeder Sendung wird auch ein prominenter Gast im Studio interviewt
Mitwirkende: Drafi Deutscher ("Nimm mich so, wie ich bin"), The Five Dops, The Fleets, The Magics, Manuela ("Mit Siebzehn fängt das Leben erst an" / "Es ist zum Weinen"), Marion ("Er ist wieder da" / "Wie soll es weitergehen?"), Nancy Sinatra und ein prominenter Gast
Durch die Sendung führt Lotti, Regie: Thomas Land
Hörzu 27/1966, Leserbriefe: "Nimm mich so, wie ich bin!" singt Drafi Deutscher. Vielleicht darf ich trotzdem eine Empfehlung aussprechen: Es scheint mir dringend nötig, dass Drafi sich einer Abmagerungskur unterzieht. Er wird – offen gestanden – zu dick!; – Lotti, die durch die Sendung führte, machte ihr Sache sehr nett. Bei ihrem Interview mit George Nader haute sie allerdings daneben. Die Sache mit dem Blanko-Scheck – die sicher abgesprochen war – wirkte peinlich; wie mir schien auch auf George Nader, der anfangs zögerte, dann aber gute Miene zum geschmacklosen Spiel machte (Voraussichtlich ab 14)
17:30 Meine Frau Susanne
Heute: Scherben bringen Glück
Mit Heidelinde Weis und Claus Biederstaedt sowie Brigitte Mira, Edith Hancke, Horst Keitel, Kurt Weitkamp
Susanne zerbricht eine Schale aus Kristall, die Martin und sie von Martins Tante Lilli als Hochzeitsgeschenk erhalten haben. Ausgerechnet jetzt kündigt sich der Besuch der wohlhabenden Erbtante an ...
ZDF-Erstsendung: 28. Juni 1963 (ab 14)
17:55 Nachrichten / Wetter
18:00 Samstag um sechs
Informationen und Meinungen aus den deutschen Ländern
18:30 Neues aus der Welt des Films
Kinobummel am Wochenende
18:55 Musik ohne Frack
Guido Baumann zeigt wieder, was Amateure können
Musikalische Leitung: Boris Jojic, Regie: Harry Burdich
Dabei u.a. der Gymnasiast Rainer Herpichböhm, der in einem Chanson die Abschiedsstimmung auf Bahnhöfen besingt, die Tegernseer "Winnie-Singers" und eine erst fünfjährige Sängerin (ab 14)
19:27 Mainzelmännchen-Kapriolen und Wetter
19:30 Heute
Nachrichten, Chronik der Woche
20:00 Das Rätsel von Foresthouse
Fernsehspiel von E. R. Ellis, Personen und Darsteller: Adele (Carola Höhn), Philipp (Christian Doermer), Stevenson (Alexander Golling), Scott (Carlos Werner), Haigh (Luigi Malipiero), Flint (Horst Janson), Betty (Ellen Frank), Thomas (Josef Bommer), Ellen (Isabel Stumpf), John (Wolf Schmidtholstein), Mirr (Walter Ladengast) und andere, Musik: Herbert Jarczyk, Szenenbild: Otto Stich, Regie: Karlheinz Bieber
Mr. Stevenson ist alt, reich und geizig. Zwei Leidenschaften treiben den Sonderling um: das Sammeln von alten Gewehren und das Tyrannisieren seiner Verwandtschaft. Vor allem Neffe Philipp ist Stevensons ständiges Ziel, weil er dessen Oxford-Studium für Zeit- und Geldverschwendung hält. An einem schwülen Sommernachmittag liegt Stevenson mit einer Kugel mitten im Herz tot in seinem Arbeitszimmer. Philipp gilt als Hauptverdächtiger. Bei den Ermittlungen stößt Inspektor Scott auf weitere Verdächtige: Stevensons Schwester Adele, die seiner Schikanen müde war oder Chauffeur John, dem wegen seiner Heirat gekündigt worden war ...
Gong 24/1966: Geschickt gebautes und spannendes Kriminalspiel mit überraschender Lösung. Eher ab 16
Gong 27/1966 schrieb in seiner Kritik: Das war eine ganz nette, spannende Unterhaltung, die uns da von Mainz geliefert wurde. Die Hitze jenes verhängnisvollen Tages dort im englischen Foresthouse hätte sich wohl auch dann auf den Zuschauer übertragen, wenn er nicht ebenfalls schwitzend vor dem Bildschirm gesessen hätte. Ein origineller Einfall – es gab gar keinen Mörder, der tödliche Schuss hatte sich durch Wärmeerzeugung von selbst aus dem hundertjährigen Gewehr gelöst – und ein geschickt gebautes Drehbuch mit ordentlichen Dialogen waren die Voraussetzungen für diesen guten Gebrauchskrimi. Leider verstanden aber nicht alle Darsteller der verdächtigen Personen sich entsprechend zu verhalten. Einige (vor allem Christian Doermer) meinten etwas durch Gestik, Mimik, Tonfall usw. dazu beitragen zu müssen, dass die Verschleierung des – ihnen ja bekannten – Tatbestandes möglichst perfekt würde. (Ausnahme: Carola Höhn, mit der man ein angenehmes Wiedersehen feierte.) Auch die Polizeiseite war nicht sehr glücklich besetzt. (Am besten gefiel mir der junge Horst Janson.) Eine prächtige Charge war der spinnerische Waldarbeiter in der Haut von Walter Ladengast. Warum sieht man diesen vortrefflichen Mimen so selten in tragenden Rollen? Alle überragte zweifellos Alexander Golling als Mr. Stevenson, das auslösende Moment. Er gab exakt den Typ eines selbstgerechten, herrschsüchtig-harten Prinzipienreiters, wie er im Buch steht. Die Regie Karlheinz Biebers schwankte ein wenig zwischen dokumentarisch und geheimnisvoll, und die Musik Herbert Jarczyks hätte sich ruhig ein bisschen zurückhalten können
Hörzu 27/1966, Leserbriefe: Ich erwartete einen spannenden Krimi, aber es war und blieb eine farblose Geschichte (gilt auch für die Darsteller!). Um 21:10 Uhr wechselte ich das Programm. Und da wurde mir nach kurzer Zeit klar, dass ich eine interessante Sendung versäumt hatte, und so habe ich mich über das "Rätsel" noch mehr geärgert; – Ein spannender Krimi mit ausgezeichneter Verteilung der Verdachtsmomente auf alle Anwesenden. Ein lehrreiches Beispiel dafür, wie "schulmäßig" Verdächtigungen konstruiert werden können. Unmöglich nur der Schluss, an dem der Professor nachweisen will, dass das Gewehr sich selbst entladen hat
Anschließend
Kurznachrichten
21:15 Der Kommentar
Mit Professor Dr. Otto B. Roegele
21:25 Das aktuelle Sportstudio
mit Bekanntgabe der Lottozahlen
23:00 Nachrichten / Wetter

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sendepause vom 4. April bis 4. September 1966

West 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

13:00 Ein Tag = Eine Stunde
Aus den WDR-Regionalprogrammen
14:00 Programmhinweise
19:00 Programmhinweise
19:10 Nachrichten aus Nordrhein-Westfalen
19:15 Hierzulande – Heutzutage
Prisma des Westens: Expedition am Wochenende
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 The Lover
Fernsehspiel von Harold Pinter mit Alan Badel (The Husband) und Vivien Merchant (The Wife), Szenenbild: Fred Pusey, Regie: Joan Kemp-Welch
In englischer Originalfassung
Eine Produktion der Granada-TV London
Anschließend
Programmhinweise

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heute keine Sendung

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

08:50 Schulfernsehen
Hitler und die Autobahn
Erste Wiederholung (– 9:15 Uhr)
18:45 Chronik
Nachrichten und Information
18:50 Repetitorium
Bildungswege (9)
Von Margret Zang und Friedrich Mager
Heute: Hochschulen
Wiederholung vom Mittwoch
19:00 Hof und Garten
Der landwirtschaftliche Berater empfiehlt
19:15 Hof und Garten
Aus der Weltlandwirtschaft
19:30 Die Information
Wissenschaftliches Stadtgespräch
20:00 Tagesschau – Wetter
20:15 Teleclub
Die Albigenser
Ein französischer Dokumentarfilm von Claude Laporte
20:50 Teleclub
Hauteclaire
Ein Fernsehspiel nach Barbey d'Aurevilly mit Mireille Darc (Hauteclaire), Clotilde Joano, Paul Frankeur (Dr. Torty), Michel Piccoli (Graf Serian de Savigny) und anderen, Regie: Jean Prat
Mit einer Einführung von Gert Rabanus, München
Eine Produktion des Office Radiodiffusion Télévision Francaise
Hauteclaire arbeitet als Zofe bei der Gräfin de Savigny. Zugleich ist sie die Geliebte des Grafen. Ist sie auch Schuld am Tod der Gräfin?
22:00 Chronik
Nachrichten und Information
22:15 Kleines Spiel
Zärtliches Spiel (The Tender Game)
US-Zeichentrickfilm von John Hubley (– 22:20 Uhr)

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

09:50 Medizin nach Noten
10:00 Aktuelle Kamera
10:25 Im Blickpunkt
10:35 Eine Generation
Von Andrzej Wajda
Wiederholung von gestern
11:40 Das Geheimnis von Oberursel
Wiederholung von gestern
12:20 Ostseestudio Rostock
Hafenkonzert
Übertragung aus Saßnitz
13:05 Testsendungen
– 14:15 Uhr
14:20 Schlager einer kleinen Stadt
Runde IV aus Barth
Buch und Regie: Fritz Boeck (Wh.)
15:30 Tanz mit mir!
Heute: Rumba, mit den Tanzlehrern Isabell und Werner Ullrich
16:00 Kinderfernsehen für Kinder von 6 Jahren an
Zu Besuch in Meister Nadelöhrs Schneiderstube
16:30 Die Lichtpause (2)
Heute: Ach, du meine Güte!
Von Helmut Baierl und Herbert Fischer mit Erik S. Klein, Ernst Meincke und anderen, Regie: Herbert Fischer
17:05 Der Fernsehkoch empfiehlt
17:30 Nachrichten
17:35 Vollblut
Besuch im volkseigenen Gestüt Graditz
18:30 Tausend Tele-Tipps
18:45 Programmvorschau
18:50 Unser Sandmännchen
Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 Berliner Luft – Berliner Leute
Kleines Hauptstadt-Mosaik der Tele-BZ
19:25 Das Wetter
19:30 Aktuelle Kamera
19:50 Im Blickpunkt
20:00 Wir gratulieren
Originalübertragung aus der Berliner Volksbühne zum Pressefest und 20. Geburtstag des "ND"
Mit Jacqueline Boyer, Bärbel Wachholz, Esma Redszepowa, Luciana Gonzales, Peter Wieland, Reiner Süss, Michael Ehrlich, Emil Gorowez, Allo Alajew, 7 Filipinski, den Zschorlauer Nachtigallen, Blockflöten-Quintett Mühlhausen, den Kolibris, dem Jugendchor des Berliner Rundfunks, dem Volksinstrumental-Ensemble der ungarischen Volksarmee, jungen Pionieren einer Sportgruppe und anderen
Es tanzt das Fernsehballett, es spielen das Orchester der IG Wismut und das Fernsehtanzorchester, Leitung: Günter Blumhagen und Fips Fleischer
Durch das Programm führen Rolf Krichow und das Werner-Trio, Musikredaktion: Hajo Fiebig, Redaktion: Hans W. Schlase, Regie: Charlotte Sommerfeld
21:40 Aktuelle Kamera
Anschließend
Kommentar
21:55 Bitte, Plätze einnehmen!
Sport aktuell
22:10 Raubfischer in Hellas
Regie: Horst Hächler Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
Anmerkung: Als "griechischer Film" und unter dem Titel "Raubfischer von Hellas" angekündigt

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

15:40 Kurznachrichten
15:45 Spiel ohne Grenzen
Übernahme von der ARD
Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 12.06.1966: Die Riten haben sich geändert, weil man schließlich im 20. Jahrhundert lebt: Keine Jungfrauen für die Löwen, keine lebenden Fackeln, kein Tod in der Arena. Doch im Sinn ist es dasselbe: die Gladiatoren fahren mit dem Gesicht in die Schmierseife, fallen ins Wasser und torkeln total erledigt hinaus – und das Publikum tobt. Nein, an dieses "Spiel ohne Grenzen" werde ich mich nie – auch nach dem letzten vermutlich nicht – gewöhnen können. Ich bin vom Quizspiel, wenn es halbwegs gut gemacht wird, rasch angetan. Bei jener infantilen Spielerei aber ist der eigentliche Quiz hinterher wie ein verkümmerter Wurmfortsatz an der monströsen Muskelprotzerei. Und dazu noch die unsagbar kläglichen Bonmots, Witzchen und Randbemerkungen der Kommentatoren – es ist traurig
Anmerkung: Ursprünglich geplant: 17:00 Kurznachrichten / 17:05 Modische Handarbeiten mit Dr. Marianne Stradal, Handarbeiten aus der Bretagne / 17:35 Meisterschule für Autofahrer, Huschke von Hanstein beschäftigt sich mit Motorbooten
17:15 Familie Leitner
Heute: Das Kind
ORF-Erstsendung: 17. April 1960
17:45 Betthupferl
17:50 Der Standpunkt
Aktuelle Reportage von Erich Beyer, Kurt Frischler und Helmut Zilk
Heute: Lehrlinge – heuer ausverkauft?
Wie schon im "Horizonte"-Beitrag über das 9. Schuljahr angekündigt, beschäftigt sich die heutige Ausgabe mit dem Lehrlingsmangel. Am Ende des Schuljahres 1965/66 wird es so gut wie keine Pflichtschulabsolventen geben und daher so gut wie keine Lehrlinge. Das wird noch durch die Tatsache verschärft, dass Österreichs Wirtschaft ohnehin unter starkem Nachwuchsmangel leidet
18:30 Kurznachrichten
18:35 Was sieht man Neues?
Von und mit Heinz Conrads
19:23 Für Sie notiert
19:30 Zeit im Bild
19:55 Schaufenster und Kurzfilm-Mosaik
20:15 Bilanz der Saison
Eine kabarettistische Revue von und mit Karl Farkas mit Henriette Ahlsen, Relly Gmeiner, Sissy Hodacs, Nadja Marina, Elly Naschold, Maxi Böhm, Karl Hruschka, Günther Frank, Herbert Prikopa, Ossy Kolmann und Ernst Waldbrunn, Musik: Norbert Pawlicki, Regie: Peter Hey
Die Sendung wird heute auch eine Bilanz der Wiener Festwochen bzw. der Festwochenstimmung ziehen, dazu zweihundert Jahre Prater feiern und sich politisch um die erste Ministerin kümmern
Österreich-Hörzu 26/1966 schrieb in ihrer Kritik: Karl Farkas zog mit seinem Ensemble die "Fernsehwochen-Bilanz" und es war wie immer: Der Autor schmückte sich einige Male mit der eigenen Feder und brachte manche Dinge auf den Schirm, die ihm nicht erst gestern, sondern schon vorgestern eingefallen waren, aber er tat es mit Anstand und Selbstverständlichkeit, wissend, was die Ware made by Farkas wert ist. Sie griffen an, jedoch mit Waffen, die die Unmöglichkeit in sich tragen, jemandem Verletzungen beizubringen – entweder weil der, der aufs Korn genommen wurde, zu weit vom Schuss war (wie Chris Howland), oder weil sich die Geschosse als Gummikügelchen entpuppten. Farkas ist einer der Erfinder der weichen Waffe
21:35 Abendnachrichten
Anschließend
Im Scheinwerfer
Rückblick auf sieben Tage Zeitgeschehen mit dem außenpolitischen Kommentar von Prof. Vinzenz Ludwig Ostry
22:05 Unser Nachtprogramm
An einem Tag wie jeder andere
US-Kriminalfilm mit Humphrey Bogart, Frederic March Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
23:50 Österreich-Radrundfahrt der Amateure 1966
Filmbericht

Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Jazz Casual: Turk Murphy
19:30 Zeit im Bild
20:00 Ein Mann geht durch die Wand
Deutsche Filmkomödie mit Heinz Rühmann Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
Anmerkung: Nach anderen Angaben lief der Film "Wer den Wind sät" mit Spencer Tracy

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

10:45 Trooping the Colour
Zeremonie zum offiziellen Jahrestag der Revue und Salut der Gardekavallerie für Königin Elisabeth II.
Eurovision aus London (– 12:10 Uhr)
14:00 Un'ora per voi
Für italienische Gastarbeiter (– 15:00 Uhr)
17:00 Tibetaner im Engadin
Filmbericht von Robert D. Garbade
17:25 Jugendnachrichten aus aller Welt
17:45 Le francais par la Télévision (16)
Französischkurs
Heute: Le chat va tomber
18:15 Rendez-vous am Samstagabend
Mit Jean Pierre Gerwig, Kaplan Flury, Lilo Haussener, C. F. Vaucher, Werner Vetterli und dem Telewiesel
19:00 Nachrichten
19:05 Sag die Wahrheit
Ratespiel mit Guido Baumann
Anschließend
Tele-Spot
19:35 Hucky und seine Freunde
19:45 Das Wort zum Sonntag
Es spricht Pater Rektor Josef Gemperle, Gossau
Anschließend
Tele-Spot / Programmvorschau
20:00 Tagesschau
Anschließend
Tele-Spot
20:20 Es muss nicht immer Schlager sein
Unterhaltungssendung
21:35 Weana Brettl (2)
Unterhaltungskabarett aus Österreich mit Gunther Philipp und Peter Wehle
22:15 Am Fuß der Blauen Berge
Heute: Unter falscher Anklage
23:00 Tagesschau
Spätausgabe
Anschließend
Programmvorschau

Fr, 10. Juni 1966   ◀                 1966                 ▶   So, 12. Juni 1966