Sa, 11. Juni 1966
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| Fr, 10. Juni 1966 ◀ 1966 ▶ So, 12. Juni 1966 |
ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 07:45 | Farbfernseh-Versuchssendungen – 09:45 Uhr |
| Vormittagsprogramm von ARD und ZDF nur über die Fernsehsender des NDR, SFB, Meißner (HR), Kreuzberg/Rhön und Ochsenkopf/Fichtelgebirge (BR) | |
| 10:00 | Nachrichten der Tagesschau |
| 10:05 | Tagesschau Wiederholung vom Vorabend |
| 10:20 | Rendezvous mit Peter Igelhoff Anmerkung: Nach anderen Angaben: 10:20 Der Sportspiegel, Wiederholung vom Dienstag / 10:50 Konzert im Frühling mit Werken von Mozart, Haydn / 11:30 Die Eroberung des Weltraums: Wir kommen wir zum Mars? |
| 11:00 | Der Sportspiegel |
| 11:30 | An der Saale hellem Strande ... |
| 12:00 | Das aktuelle Magazin – 13:00 Uhr |
WDR | |
| 13:30 | Die Woche – Hier und heute |
| 13:55 | Nachrichten der Tagesschau Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg |
| 14:00 | Wir lernen Englisch (34) Der neue Kurs "Walter and Connie reporting" Heute: At the Zoo (WDR) |
| 14:15 | Das Kaleidoskop Meldungen, Kommentare, Berichte (ab 14 / HR) |
| 14:45 | Baierisches Bilder- und Notenbüchl Aufgeschlagen von Wastl Fanderl, der heute die Wallfahrtskirche Marienberg besucht, die am Salzachufer zwischen Burghausen und Raitenhaslach liegt (BR) |
| 15:15 | Fortsetzung heute Von fast vergessenen Schlagzeilen und Schicksalen Eine Sendung von Ernst-Ludwig Freisewinkel (ab 14 / WDR) |
| 15:45 | Spiel ohne Grenzen Das internationale Städteturnier zwischen Belgien, Frankreich, Italien und Deutschland 2. Wettkampf: Tivoli (Italien) gegen Antoing (Belgien) Spielleiter in Italien: Enzo Tortora, in Belgien: Jean-Claude Menessier, Kommentator in Italien: Otto E. Rock, in Belgien: Camillo Felgen Aufzeichnung vom 8. Juni Hörzu 27/1966 schrieb in ihrer Kritik: Dreißig Grad im Schatten! Da stöhnte selbst Televisor und litt unter dem Albtraum, der einzige Mensch zu sein, der in dieser heißen Juniwoche vor dem Bildschirm ausharrte. Glühend beneidete er die Mitarbeiter des "Spiels ohne Grenzen", die reihenweise per Rutschbahn, Fahrrad oder Auto ins kühle Wasser purzelten. Dieses internationale Städteturnier hat viele nette Einfälle, die nur darunter leiden, dass die Kommentatoren, Spielleiter und Dolmetscher ohne Punkt und Komma reden, als erhielten sie für jedes Wort eine Prämie Hörzu 27/1966; Leserbrief: Eine grenzenlose Zumutung in jeder Hinsicht: primitive Kommentierung, Mangel an technischer Direktion, provinziell angelegte Werbung für billige Späße – eine Fernsehproduktion, wie sie nicht sein soll (Für alle / WDR) |
| 17:15 | Der Markt Wirtschaft für jedermann (SR) |
| 17:45 | Die Sportschau Aktuelles vom Tage, Berichte und Informationen |
NDR/RB | |
| 18:30 | Hucky und seine Freunde Drei Geschichten |
| 19:00 | Berichte vom Tage |
| 19:15 | Die Nordschau Heute: Die aktuelle Schaubude Unterhaltungssendung mit Rolf Eschenbach |
| 19:58 | Programmvorschau |
WDR | |
| 18:30 | Hier und heute Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen |
| 19:10 | Kentucky Jones Heute: Der erste Schultag |
| 19:38 | Hinweise auf das Programm der kommenden Woche |
| 19:40 | Moment mal Heute: Einen Augenblick bitte |
HR | |
| 18:30 | Pixie und Dixie Zwei Zeichentrickfilme |
| 18:50 | Die Hessenschau |
| 19:10 | Intercontinental-Express Heute: Der Kronzeuge Kommissar Krapp hat einen unter Mordverdacht stehenden Untersuchungshäftling unauffällig in einem Wagen des Schnellzugs Frankfurt–Stuttgart gebracht. Er wird beschuldigt, seine Schwester aus einem fahrenden Zug gestoßen zu haben ... |
| 19:50 | Hessen in dieser Woche |
SR | |
| 18:30 | Das Sandmännchen |
| 18:35 | Frankreich mit deutschen Augen gesehen |
| 18:45 | Sag die Wahrheit! |
| 19:20 | Mosaik |
| 19:45 | Aktueller Bericht |
SDR/SWF | |
| 18:30 | Hucky und seine Freunde Heute: Die Rakete |
| 18:40 | Die Abendschau / Blick ins Land |
| 19:10 | Das Sandmännchen |
| 19:20 | Der Nachtkurier meldet ... Heute: Note ungenügend Eine Sechs in einer Klassenarbeit belastet den kleinen Jochen ... |
| 19:54 | Nachrichten aus Baden-Württemberg bzw. Rheinland-Pfalz |
BR | |
| 18:30 | Der politische Wochenkommentar |
| 18:45 | Kommissar Freytag Heute: 1:0 für Frankfurt Eine alte Dame bittet den Kommissar um Hilfe: sie berichtet, sie habe vor einer halben Stunde zufällig einen Teil der Sportschau und darin auf einer Fußball-Tribüne einen Mann gesehen, den sie zu ihrem großen Schrecken wiedererkannt hat. Er hat ihr vor fünf Monaten, als Vertreter des Magistrats getarnt, die ganzen Ersparnisse abgegaunert. Kommissar Freytag sucht den sogenannten "Rentnerschreck" seit zwei Jahren und sieht nun endlich die Chance gekommen, ihm das Handwerk zu legen ... |
| 19:15 | Aktuelles am Samstagabend |
| 19:30 | Die Münchner Abendschau |
| 20:00 | Tagesschau – Wetter |
| 20:15 | Ein Mädchen von heute Eine erfundene Dokumentation mit Musik Mitwirkende: Karin Baal (als Ingrid alias Corinna de Bruck), Sylvia Lydi, Erna Haffner, Hartmut Reck (als Werner Hansen), Konrad Georg (als Der Doktor), Alexander Welbat, Achim Strietzel, Rudolf Schündler, Gert Günther Hoffmann, Rolf Weih, Kurt Buecheler, Wolfgang Völz und vielen anderen Es singen und musizieren: Friedl Hensch und die Cyprys, Inge Brandenburg, Monika Grimm, Peter Müller, Willy Hagara, Gert Böttcher, das Johannes-Rediske-Quintett und das Tanz- und Unterhaltungsorchester des NDR, Musik und musikalische Leitung: Siegfried Wegener, Kamera: Wolfgang Zeh, Szenenbild: H. U. Thormann Ein Film von Dieter Finnern Das Mädchen von heute, Ingrid, wird unter dem klangvollen Künstlernamen Corinna de Bruck zu einem Plattenstar "aufgebaut". Ingrid alias Corinna ist attraktiv, eher unbegabt und wird dem Publikum als erfolgreiche Schlagersängerin "verkauft". Ganz allmählich erkennt das Mädchen, was es mit seiner "Karriere" auf sich hat. Ingrid sehnt sich zurück in ihr einfaches Leben ohne Schein. Doch es ist zu spät: wer einmal in der Branche Fuß gefasst hat, kann nicht mehr zurück ... Das unterhaltsame Spiel zeigt zugleich jene Welt, in der Schlager und Stars gemanagt werden. Der äußere Rahmen für die "erfundene Dokumentation" hat Show-Charakter: Tanz, Singsang und Musik. Dabei wurde die Handlung nicht nachträglich um die Musik gerankt, Show- und Gesangsnummern sind vielmehr Bestandteile der Geschichte eines Mädchens unserer Tage Gong 24/1966: Eigenwillig gestaltete Unterhaltungssendung, die Show- und Gesangsnummern mit einer Handlung verknüpft. Ein Mädchen, das man mit technisch raffinierten Mitteln zum Plattenstar aufbauen will, setzt sich zur Wehr. Voraussichtlich ab 14 Hörzu 27/1966 schrieb in ihrer Kritik: Das Fernsehen zeigte sich überhaupt sehr angriffslustig in dieser Woche. Dieter Finnern, der Chef der Berliner Fernseh-Unterhaltung, richtete mit seinem Spiel "Ein Mädchen von heute" Pfeile gegen die Schallplatten-Industrie, von der er sonst für seine Show-Sendungen die Sternchen zu beziehen pflegt. Erbarmungslos leuchtete er in die Untiefen der Schlagerbranche. Mit ein paar Hebeln, die Oberstimme, Hallton und Chor abstellten, entlarvte er die dünnen Pieps-Stimmchen mancher Singe-Sternchen. Sätze wie "Sie ist jung, und das genügt schon manchmal" oder der Seitenhieb gegen die Schlagerfans "Wer Sülze bestellt, will keinen Kaviar" waren mit spitzer Feder geschrieben. Ein Genieblitz war die Besetzung der Titelrolle. Diese Ingrid aus dem Berliner Hinterhof, die unter dem Künstlernamen Corinna de Bruck dank Tontechnik und Reklame zum Star wird, spielte Karin Baal. Genauer gesagt: Karin Blauermel aus dem Berliner Hinterhof, die unter dem Künstlernamen Karin Baal vor Jahren zum Star wurde Hörzu 27/1966, Leserbriefe: War einer sehr aufschlussreiche Sendung für alle diejenigen, die glauben, dass die Schallplatte oder überhaupt das ganze Showgeschäft nur mit Glück oder Zufall, etwas Stimme oder gar mit einer Goldmedaille zu meistern sind. Autor und Regisseur der Sendung zeigten uns, dass dazu mehr gehört, nämlich Beziehungen und Geld; – Eine Sendung, die von dem üblichen Show-Stil einmal abwich. Karin Baal bewies ihre gesanglichen und schauspielerischen Qualitäten (NDR) |
| 21:45 | Ziehung der Lotto-Zahlen Übertragung der 24. Ausspielung im Deutschen Lottoblock (HR) |
| 21:50 | Tagesschau – Wetter |
| Anschließend Das Wort zum Sonntag Es spricht Pfarrer Ferdinand Krenzer, Frankfurt/Main (katholisch / HR) | |
| 22:05 | Abend der Gaukler Schwedischer Spielfilm von Ingmar Bergman Erstsendung im 2. Programm der ARD: 27. März 1963 Gong 24/1966: Bittere Betrachtung über Menschen, die sich dem Zwang der Leidenschaften und ihrer Verhältnisse nicht zu entziehen vermögen. Mit künstlerischer Eindringlichkeit inszeniert und dargestellt. Nur für Erwachsene Gong 27/1966, Leserbrief: Es hat sich gelohnt, so lange aufzubleiben. Dieser Ingmar-Bergman-Film hat mich nicht enttäuscht |
| 23:35 | Nachrichten der Tagesschau |
ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 14:40 | Hinweise auf das Programm der Woche |
| 15:00 | Französisch – in Paris gelernt (23) En France comme si vous y étiez Ein Sprachkurs Heute: Un voyage en Champagne |
| 15:30 | Hier kommt Petter Eine schwedische Jungengeschichte von Hans Peterson, Regie: Kaege Gimtell Heute: Abschied von der Stadt (Für alle) |
| 16:00 | Der Löwe und das Lied Tschechoslowakischer Puppenfilm |
| 16:15 | Die Unterwasser-Reporter berichten Heute: Munitionstaucher in der Ostsee Allein die Räumungsgruppe des Landes Schleswig-Holstein hat bisher 1,2 Millionen Granaten – Überbleibsel aus dem Weltkrieg – vernichtet. Heute wird über den Einsatz von Tauchgruppen in der Ostsee und in Binnenseen berichtet. Die Reporter verfolgen dabei den 'letzten Weg' der tödlichen Hinterlassenschaften vom Fundort zum Zerlegungsbetrieb ZDF-Erstsendung: 10. März 1964 (ab 12) |
| 16:40 | Start einer neuen Reihe 4-3-2-1 Hot & Sweet Musik für junge Leute Die Sendung möchte einmal im Monat das Neueste vom Schlagermarkt vorstellen und die Stars dieses Geschäfts im Bild zeigen: eine bunte Show mit Hot und Sweet und ein bisschen mehr. Denn in jeder Sendung wird auch ein prominenter Gast im Studio interviewt Mitwirkende: Drafi Deutscher ("Nimm mich so, wie ich bin"), The Five Dops, The Fleets, The Magics, Manuela ("Mit Siebzehn fängt das Leben erst an" / "Es ist zum Weinen"), Marion ("Er ist wieder da" / "Wie soll es weitergehen?"), Nancy Sinatra und ein prominenter Gast Durch die Sendung führt Lotti, Regie: Thomas Land Hörzu 27/1966, Leserbriefe: "Nimm mich so, wie ich bin!" singt Drafi Deutscher. Vielleicht darf ich trotzdem eine Empfehlung aussprechen: Es scheint mir dringend nötig, dass Drafi sich einer Abmagerungskur unterzieht. Er wird – offen gestanden – zu dick!; – Lotti, die durch die Sendung führte, machte ihr Sache sehr nett. Bei ihrem Interview mit George Nader haute sie allerdings daneben. Die Sache mit dem Blanko-Scheck – die sicher abgesprochen war – wirkte peinlich; wie mir schien auch auf George Nader, der anfangs zögerte, dann aber gute Miene zum geschmacklosen Spiel machte (Voraussichtlich ab 14) |
| 17:30 | Meine Frau Susanne Heute: Scherben bringen Glück Mit Heidelinde Weis und Claus Biederstaedt sowie Brigitte Mira, Edith Hancke, Horst Keitel, Kurt Weitkamp Susanne zerbricht eine Schale aus Kristall, die Martin und sie von Martins Tante Lilli als Hochzeitsgeschenk erhalten haben. Ausgerechnet jetzt kündigt sich der Besuch der wohlhabenden Erbtante an ... ZDF-Erstsendung: 28. Juni 1963 (ab 14) |
| 17:55 | Nachrichten / Wetter |
| 18:00 | Samstag um sechs Informationen und Meinungen aus den deutschen Ländern |
| 18:30 | Neues aus der Welt des Films Kinobummel am Wochenende |
| 18:55 | Musik ohne Frack Guido Baumann zeigt wieder, was Amateure können Musikalische Leitung: Boris Jojic, Regie: Harry Burdich Dabei u.a. der Gymnasiast Rainer Herpichböhm, der in einem Chanson die Abschiedsstimmung auf Bahnhöfen besingt, die Tegernseer "Winnie-Singers" und eine erst fünfjährige Sängerin (ab 14) |
| 19:27 | Mainzelmännchen-Kapriolen und Wetter |
| 19:30 | Heute Nachrichten, Chronik der Woche |
| 20:00 | Das Rätsel von Foresthouse Fernsehspiel von E. R. Ellis, Personen und Darsteller: Adele (Carola Höhn), Philipp (Christian Doermer), Stevenson (Alexander Golling), Scott (Carlos Werner), Haigh (Luigi Malipiero), Flint (Horst Janson), Betty (Ellen Frank), Thomas (Josef Bommer), Ellen (Isabel Stumpf), John (Wolf Schmidtholstein), Mirr (Walter Ladengast) und andere, Musik: Herbert Jarczyk, Szenenbild: Otto Stich, Regie: Karlheinz Bieber Mr. Stevenson ist alt, reich und geizig. Zwei Leidenschaften treiben den Sonderling um: das Sammeln von alten Gewehren und das Tyrannisieren seiner Verwandtschaft. Vor allem Neffe Philipp ist Stevensons ständiges Ziel, weil er dessen Oxford-Studium für Zeit- und Geldverschwendung hält. An einem schwülen Sommernachmittag liegt Stevenson mit einer Kugel mitten im Herz tot in seinem Arbeitszimmer. Philipp gilt als Hauptverdächtiger. Bei den Ermittlungen stößt Inspektor Scott auf weitere Verdächtige: Stevensons Schwester Adele, die seiner Schikanen müde war oder Chauffeur John, dem wegen seiner Heirat gekündigt worden war ... Gong 24/1966: Geschickt gebautes und spannendes Kriminalspiel mit überraschender Lösung. Eher ab 16 Gong 27/1966 schrieb in seiner Kritik: Das war eine ganz nette, spannende Unterhaltung, die uns da von Mainz geliefert wurde. Die Hitze jenes verhängnisvollen Tages dort im englischen Foresthouse hätte sich wohl auch dann auf den Zuschauer übertragen, wenn er nicht ebenfalls schwitzend vor dem Bildschirm gesessen hätte. Ein origineller Einfall – es gab gar keinen Mörder, der tödliche Schuss hatte sich durch Wärmeerzeugung von selbst aus dem hundertjährigen Gewehr gelöst – und ein geschickt gebautes Drehbuch mit ordentlichen Dialogen waren die Voraussetzungen für diesen guten Gebrauchskrimi. Leider verstanden aber nicht alle Darsteller der verdächtigen Personen sich entsprechend zu verhalten. Einige (vor allem Christian Doermer) meinten etwas durch Gestik, Mimik, Tonfall usw. dazu beitragen zu müssen, dass die Verschleierung des – ihnen ja bekannten – Tatbestandes möglichst perfekt würde. (Ausnahme: Carola Höhn, mit der man ein angenehmes Wiedersehen feierte.) Auch die Polizeiseite war nicht sehr glücklich besetzt. (Am besten gefiel mir der junge Horst Janson.) Eine prächtige Charge war der spinnerische Waldarbeiter in der Haut von Walter Ladengast. Warum sieht man diesen vortrefflichen Mimen so selten in tragenden Rollen? Alle überragte zweifellos Alexander Golling als Mr. Stevenson, das auslösende Moment. Er gab exakt den Typ eines selbstgerechten, herrschsüchtig-harten Prinzipienreiters, wie er im Buch steht. Die Regie Karlheinz Biebers schwankte ein wenig zwischen dokumentarisch und geheimnisvoll, und die Musik Herbert Jarczyks hätte sich ruhig ein bisschen zurückhalten können Hörzu 27/1966, Leserbriefe: Ich erwartete einen spannenden Krimi, aber es war und blieb eine farblose Geschichte (gilt auch für die Darsteller!). Um 21:10 Uhr wechselte ich das Programm. Und da wurde mir nach kurzer Zeit klar, dass ich eine interessante Sendung versäumt hatte, und so habe ich mich über das "Rätsel" noch mehr geärgert; – Ein spannender Krimi mit ausgezeichneter Verteilung der Verdachtsmomente auf alle Anwesenden. Ein lehrreiches Beispiel dafür, wie "schulmäßig" Verdächtigungen konstruiert werden können. Unmöglich nur der Schluss, an dem der Professor nachweisen will, dass das Gewehr sich selbst entladen hat |
| Anschließend Kurznachrichten | |
| 21:15 | Der Kommentar Mit Professor Dr. Otto B. Roegele |
| 21:25 | Das aktuelle Sportstudio mit Bekanntgabe der Lottozahlen |
| 23:00 | Nachrichten / Wetter |
Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Sendepause vom 4. April bis 4. September 1966 |
West 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 13:00 | Ein Tag = Eine Stunde Aus den WDR-Regionalprogrammen |
| 14:00 | Programmhinweise |
| 19:00 | Programmhinweise |
| 19:10 | Nachrichten aus Nordrhein-Westfalen |
| 19:15 | Hierzulande – Heutzutage Prisma des Westens: Expedition am Wochenende |
| 20:00 | Tagesschau Das Wetter morgen |
| 20:15 | The Lover Fernsehspiel von Harold Pinter mit Alan Badel (The Husband) und Vivien Merchant (The Wife), Szenenbild: Fred Pusey, Regie: Joan Kemp-Welch In englischer Originalfassung Eine Produktion der Granada-TV London |
| Anschließend Programmhinweise |
Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Heute keine Sendung |
Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 08:50 | Schulfernsehen Hitler und die Autobahn Erste Wiederholung (– 9:15 Uhr) |
| 18:45 | Chronik Nachrichten und Information |
| 18:50 | Repetitorium Bildungswege (9) Von Margret Zang und Friedrich Mager Heute: Hochschulen Wiederholung vom Mittwoch |
| 19:00 | Hof und Garten Der landwirtschaftliche Berater empfiehlt |
| 19:15 | Hof und Garten Aus der Weltlandwirtschaft |
| 19:30 | Die Information Wissenschaftliches Stadtgespräch |
| 20:00 | Tagesschau – Wetter |
| 20:15 | Teleclub Die Albigenser Ein französischer Dokumentarfilm von Claude Laporte |
| 20:50 | Teleclub Hauteclaire Ein Fernsehspiel nach Barbey d'Aurevilly mit Mireille Darc (Hauteclaire), Clotilde Joano, Paul Frankeur (Dr. Torty), Michel Piccoli (Graf Serian de Savigny) und anderen, Regie: Jean Prat Mit einer Einführung von Gert Rabanus, München Eine Produktion des Office Radiodiffusion Télévision Francaise Hauteclaire arbeitet als Zofe bei der Gräfin de Savigny. Zugleich ist sie die Geliebte des Grafen. Ist sie auch Schuld am Tod der Gräfin? |
| 22:00 | Chronik Nachrichten und Information |
| 22:15 | Kleines Spiel Zärtliches Spiel (The Tender Game) US-Zeichentrickfilm von John Hubley (– 22:20 Uhr) |
DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 15:40 | Kurznachrichten |
| 15:45 | Spiel ohne Grenzen Übernahme von der ARD Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 12.06.1966: Die Riten haben sich geändert, weil man schließlich im 20. Jahrhundert lebt: Keine Jungfrauen für die Löwen, keine lebenden Fackeln, kein Tod in der Arena. Doch im Sinn ist es dasselbe: die Gladiatoren fahren mit dem Gesicht in die Schmierseife, fallen ins Wasser und torkeln total erledigt hinaus – und das Publikum tobt. Nein, an dieses "Spiel ohne Grenzen" werde ich mich nie – auch nach dem letzten vermutlich nicht – gewöhnen können. Ich bin vom Quizspiel, wenn es halbwegs gut gemacht wird, rasch angetan. Bei jener infantilen Spielerei aber ist der eigentliche Quiz hinterher wie ein verkümmerter Wurmfortsatz an der monströsen Muskelprotzerei. Und dazu noch die unsagbar kläglichen Bonmots, Witzchen und Randbemerkungen der Kommentatoren – es ist traurig Anmerkung: Ursprünglich geplant: 17:00 Kurznachrichten / 17:05 Modische Handarbeiten mit Dr. Marianne Stradal, Handarbeiten aus der Bretagne / 17:35 Meisterschule für Autofahrer, Huschke von Hanstein beschäftigt sich mit Motorbooten |
| 17:15 | Familie Leitner Heute: Das Kind ORF-Erstsendung: 17. April 1960 |
| 17:45 | Betthupferl |
| 17:50 | Der Standpunkt Aktuelle Reportage von Erich Beyer, Kurt Frischler und Helmut Zilk Heute: Lehrlinge – heuer ausverkauft? Wie schon im "Horizonte"-Beitrag über das 9. Schuljahr angekündigt, beschäftigt sich die heutige Ausgabe mit dem Lehrlingsmangel. Am Ende des Schuljahres 1965/66 wird es so gut wie keine Pflichtschulabsolventen geben und daher so gut wie keine Lehrlinge. Das wird noch durch die Tatsache verschärft, dass Österreichs Wirtschaft ohnehin unter starkem Nachwuchsmangel leidet |
| 18:30 | Kurznachrichten |
| 18:35 | Was sieht man Neues? Von und mit Heinz Conrads |
| 19:23 | Für Sie notiert |
| 19:30 | Zeit im Bild |
| 19:55 | Schaufenster und Kurzfilm-Mosaik |
| 20:15 | Bilanz der Saison Eine kabarettistische Revue von und mit Karl Farkas mit Henriette Ahlsen, Relly Gmeiner, Sissy Hodacs, Nadja Marina, Elly Naschold, Maxi Böhm, Karl Hruschka, Günther Frank, Herbert Prikopa, Ossy Kolmann und Ernst Waldbrunn, Musik: Norbert Pawlicki, Regie: Peter Hey Die Sendung wird heute auch eine Bilanz der Wiener Festwochen bzw. der Festwochenstimmung ziehen, dazu zweihundert Jahre Prater feiern und sich politisch um die erste Ministerin kümmern Österreich-Hörzu 26/1966 schrieb in ihrer Kritik: Karl Farkas zog mit seinem Ensemble die "Fernsehwochen-Bilanz" und es war wie immer: Der Autor schmückte sich einige Male mit der eigenen Feder und brachte manche Dinge auf den Schirm, die ihm nicht erst gestern, sondern schon vorgestern eingefallen waren, aber er tat es mit Anstand und Selbstverständlichkeit, wissend, was die Ware made by Farkas wert ist. Sie griffen an, jedoch mit Waffen, die die Unmöglichkeit in sich tragen, jemandem Verletzungen beizubringen – entweder weil der, der aufs Korn genommen wurde, zu weit vom Schuss war (wie Chris Howland), oder weil sich die Geschosse als Gummikügelchen entpuppten. Farkas ist einer der Erfinder der weichen Waffe |
| 21:35 | Abendnachrichten |
| Anschließend Im Scheinwerfer Rückblick auf sieben Tage Zeitgeschehen mit dem außenpolitischen Kommentar von Prof. Vinzenz Ludwig Ostry | |
| 22:05 | Unser Nachtprogramm An einem Tag wie jeder andere US-Kriminalfilm mit Humphrey Bogart, Frederic March |
| 23:50 | Österreich-Radrundfahrt der Amateure 1966 Filmbericht |
Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 10:45 | Trooping the Colour Zeremonie zum offiziellen Jahrestag der Revue und Salut der Gardekavallerie für Königin Elisabeth II. Eurovision aus London (– 12:10 Uhr) |
| 14:00 | Un'ora per voi Für italienische Gastarbeiter (– 15:00 Uhr) |
| 17:00 | Tibetaner im Engadin Filmbericht von Robert D. Garbade |
| 17:25 | Jugendnachrichten aus aller Welt |
| 17:45 | Le francais par la Télévision (16) Französischkurs Heute: Le chat va tomber |
| 18:15 | Rendez-vous am Samstagabend Mit Jean Pierre Gerwig, Kaplan Flury, Lilo Haussener, C. F. Vaucher, Werner Vetterli und dem Telewiesel |
| 19:00 | Nachrichten |
| 19:05 | Sag die Wahrheit Ratespiel mit Guido Baumann |
| Anschließend Tele-Spot | |
| 19:35 | Hucky und seine Freunde |
| 19:45 | Das Wort zum Sonntag Es spricht Pater Rektor Josef Gemperle, Gossau |
| Anschließend Tele-Spot / Programmvorschau | |
| 20:00 | Tagesschau |
| Anschließend Tele-Spot | |
| 20:20 | Es muss nicht immer Schlager sein Unterhaltungssendung |
| 21:35 | Weana Brettl (2) Unterhaltungskabarett aus Österreich mit Gunther Philipp und Peter Wehle |
| 22:15 | Am Fuß der Blauen Berge Heute: Unter falscher Anklage |
| 23:00 | Tagesschau Spätausgabe |
| Anschließend Programmvorschau |
| Fr, 10. Juni 1966 ◀ 1966 ▶ So, 12. Juni 1966 |


