Sa, 19. März 1966

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Fr, 18. März 1966   ◀                 1966                 ▶   So, 20. März 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vormittagsprogramm von ARD und ZDF
nur über die Fernsehsender des NDR, SFB, Meißner (HR), Kreuzberg/Rhön und Ochsenkopf/Fichtelgebirge (BR)
 10:00 Nachrichten
 10:05 Tagesschau
Wiederholung vom Vorabend
 10:20 Die Kunst, Frieden zu machen
150 Jahre Wiener Kongress
Ein Bericht von Eberhard Leube und Friedrich Heer
 11:00 Der Sportspiegel
Heute: Tortur der Fußballtrainer – Im Netz der Bälle und Bilanzen
 11:30 Familienalbum der Weltgeschichte
Napoleon und Eugenie: Der Adler zwischen Ehre und Liebe
 12:00 Das aktuelle Magazin
– 13:00 Uhr

WDR
 13:30 Die Woche – Hier und heute

14:00 Wir lernen Englisch (25)
Der neue Kurs "Walter and Connie reporting"
Heute: The Lost Baby (BR/NDR/WDR)
14:15 Meisterwerke aus Naturwissenschaft und Technik (4)
Besuch im Deutschen Museum mit Ernst von Khuon (ab 12 / SWF)
14:45 Als Verlobte grüßen ...
Eine Ballettstudie in vier Bildern von Michael Braun und William Milié
Es tanzen: William Milié, Christine Hennessy, Michael de Lutry und Svea Köller, Choreografie: William Milié, Kamera: Kurt Gewissen
Wir erleben die Liebe eines jungen Mannes zu einem bezaubernden Mädchen, dem er in vier verschiedenen Zeitepochen begegnet: im Rokoko, um die Jahrhundertwende, in den goldenen Zwanzigern und schließlich in der Gegenwart. In dieser Zeit haben sich nicht nur die Kostüme geändert ...
Erstsendung im 2. Programm der ARD am 10.08.1962, erste ARD-Wiederholung am 12. September 1965 (ab 14 / SDR)
15:15 Ausgerechnet Tatsachen
Eine Bilanz in bewegten Bildern von Alfred G. Wurmser (WDR)
15:30 Hand aufs Herz
Fragen zur Person und ihrer Sache
Lovis H. Lorenz spricht mit namhaften Persönlichkeiten unserer Zeit
Heutiger Gast: Jesuitenpater Leppich
Gong 16/1966, Leserbrief: Leider haben die drei Gesprächspartner des Pater Leppich im allgemeinen keine konstruktiven Fragen gestellt. Die Fragen zur Person wirken mehrfach zu persönlich, fast peinlich. Man hatte den Eindruck, dass die Herren nicht genügend spezifisch vorbereitet waren, sonst hätten nicht so allgemeine Auskünfte über Jazz in der Kirche und die Zukunft des Christentums in Deutschland eingeholt werden dürfen
Gong 17/1966, Leserbrief: Diese Sendung bewies, dass man mit Pater Leppich interessante Gespräche führen kann, auch dann, wenn die Gesprächspartner – wie er sich ausdrückte – nicht von seiner "Firma" sind (ab 14 / NDR)
16:00 Das Rasthaus
Berichte und Gespräche über aktuelle Verkehrsfragen
Von Günter Jendrich (SWF)
16:45 Zum Blauen Bock
Musik und Humor beim Äppelwoi mit Heinz Schenk und Lia Wöhr
Übertragung aus Lauterbach
Gong 17/1966, Leserbrief: Wenn ich dem Wechsel von Otto Höpfner zu Heinz Schenk auch mit einiger Besorgnis entgegensah, so bin ich durchaus angenehm überrascht worden. Beifall und Dank für diese wirklich schönen, mit Humor und Kunst gewürzten Stunden (HR)
17:45 Die Sportschau
Aktuelles vom Tage, Berichte und Informationen

NDR/RB
 18:30 Begegnung mit einem Jazzmusiker
Ein Berufsbild
 19:00 Nachrichten der Tagesschau
 19:03 Berichte vom Tage
 19:15 Die Nordschau
Heute: Die aktuelle Schaubude
 19:59 Programmvorschau

WDR
 18:30 Hier und heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:10 Die Erde, auf der wir stehen
 19:40 Denken wir schon global?

HR
 18:30 Pixie und Dixie
Zwei Zeichentrickfilme
Die stärkste Maus der Welt besucht Pixie und Dixie ...
 18:50 Die Hessenschau
 19:10 Nachrichten der Tagesschau
 19:15 Kurs für Eheglück
Heute: Wenn ein Kind kommt
Im Warteraum der Klinik haben sich Collettes Vater, Dominiques Freund Bernard und der vorgesehene Taufpate um den werdenden Vater versammelt ...
 19:50 Hessen in dieser Woche

SR
 18:30 Das Sandmännchen
 18:35 Frankreich mit deutschen Augen gesehen
 18:45 Paßwort
 19:20 Mosaik
 19:45 Aktueller Bericht

SDR/SWF
 18:30 Hucky und seine Freunde
Heute: Schlossbesitzer
Jinks erbt ein altes Schloss, in dem es spukt ...
 18:40 Die Abendschau / Blick ins Land
 19:10 Das Sandmännchen
 19:20 Der Nachtkurier meldet ...
Heute: Der Lockvogel
 19:54 Nachrichten
aus Baden-Württemberg bzw. Rheinland-Pfalz

BR
 18:30 Der politische Wochenkommentar
 18:45 Kommissar Freytag
Heute: Fahrerwechsel
Bei einem nächtlichen Einbruch im Autohaus Wehnauer & Co wurden 86.000 DM gestohlen, das Zahlenschloss des Safes weist keine Gewaltanwendung auf. Kommissar Freytag vermutet den Täter in der Firma oder deren Umfeld. Ein unerschütterliches Alibi hat nur Firmenchef Wehnauer selbst, der während der Tat im 500 km entfernten Bad Ems zur Kur weilte ...
 19:15 Nachrichten und aktuelle Viertelstunde
 19:30 Die Münchner Abendschau
Gong 15/1966 schrieb in seiner Kritik: Recht kurzweilig und interessant war die Abendschau am Samstag. Direkt neidisch konnte man werden, als der Münchner Gärtner erzählte, dass er jeden Winter drei Monate lang mit Sattelschlepper und Wohnwagen gen Süden "urlaubert". Es gibt also noch Menschen in unserer hektischen, betriebsamen Zeit, die zu leben verstehen. – Auch die Tätigkeit und die Erfahrungen eines Hotel-Chefportiers waren es wert, gehört zu werden. Wie man sah, kann man es in diesem Beruf mit viel Fleiß, Sprachkenntnisse und einem guten Quäntchen Menschenkenntnis zu Ehren und zu beachtlichen Wohlstand bringen. – Ein Schlaumeier ist der singende Wirt eines Schwabinger Nachtlokals. Er hat den Trick gefunden, wie man sich eine Kapelle oder eine Plattenspieleranlage sparen kann: Die Gäste machen die Musik – und nicht die schlechteste

20:00 Tagesschau – Wetter
20:15 Kein Auskommen mit dem Einkommen
Lustspiel von Fritz Wempner, Personen und Darsteller: August Bodendiek, Rentner (Otto Lüthje), Ida, seine Frau (Heidi Kabel), Helmut Jäger, Obst- und Gemüsehändler (Ernst Grabbe), Klaus, sein Sohn (Edgar Bessen), Gerry Franzen (Hilde Sicks), Lisa, ihre Tochter (Heidi Mahler), Fide Sprott, Rentner (Henry Vahl), Frau Bollmann (Erna Raupach-Petersen), Frau Sprott (Gertrud Prey), Bühnenbild: Hans Albert Dithmer, Fernsehregie: Alfred Johst, Inszenierung: Heini Kaufeld
Aufzeichnung einer Aufführung aus dem Ohnsorg-Theater Hamburg
Ida und August Bodendiek, brave, wenig begüterte Rentner beschließen eines Tages zur Geldbeschaffung, ein Zimmer ihrer Wohnung möbliert zu vermieten. Während sich August ein braves junges Fräulein als Mieterin wünscht, kommt für Ida nur ein grundsolider, ehrbarer Junggeselle in Frage. Und so kommt es, dass die beiden unabhängig voneinander ihr Zimmer doppelt untervermieten: an eine junge Dame, die tagsüber als Sekretärin arbeitet und nachts schläft und an einen jungen Fernfahrer, dessen Arbeits- und Schlafenszeiten genau umgekehrt sind. Das doppelte Einkommen muss von den Bodendieks mit viel Aufregung und Ärger erkauft werden. Und eines Tages stoßen die beiden Untermieter unerwartet aufeinander ...
Eine frühere Bearbeitung der Ohnsorg-Bühne zeigte die ARD am 08.06.1957
Hörzu 15/1966, Leserbriefe: Das Ohnsorg-Theater ist mit Abstand das besten Volkstheater in Deutschland; – Das beste Volksstück in letzter Zeit. Selten so viel gelacht!; – 1:0 fürs Ohnsorg-Theater. Henry Vahl war einsame Klasse; – Ein dickes Lob dem Autor Fritz Wempner. Er waren zwei köstliche Stunden; – Ich bedaure nur, dass so etwas nicht im Original, also plattdeutsch, gesendet werden kann. Mein Vorschlag: Würde man zur gleichen Zeit, in der ein Volksstück im Fernsehen plattdeutsch gesendet wird, das Stück im Funk als Hörspiel, und zwar hochdeutsch aufführen, könnte jeder Fernsehzuschauer die von ihm bevorzugte Sprache zum Bild "hinzuwählen"
Gong 16/1966, Leserbrief: Eine glänzende Besetzung, die es verstand, selbst aus einem so miserabel aufgebauten Stück noch viel herauszuholen (Eher ab 16 / NDR)
22:20 Ziehung der Lotto-Zahlen
Übertragung der 12. Ausspielung im Deutschen Lottoblock (HR)
22:25 Tagesschau – Wetter
Anschließend
Das Wort zum Sonntag
Es spricht Kaplan Werner Brüning (katholisch / RB)
22:40 Deutsche Meisterschaft der Amateure in den lateinamerikanischen Tänzen
Sprecher: Hans-Joachim Rauschenbach
Es spielt das Hans-Schepior-Ensemble
Die Meisterschaft wird zum zweitenmal vom "Frankfurter Kreis" durchgeführt, einem Klub, der sich der Pflege des Tanzsportes widmet. 25 Paare werden an dieser 6. Meisterschaft teilnehmen, darunter die acht Paare der deutschen Nationalmannschaft Fischer, Renz, Bodscheller, Neubeck–Fräulein Kaufmann, Ritzka, Reuter, Grunau und Beinhauer
Übertragung aus der Kongresshalle in Frankfurt am Main
00:05 Nachrichten der Tagesschau

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

14:40 Hinweise
auf das Programm der Woche
15:00 Französisch – in Paris gelernt (11)
En France comme si vous y étiez
Ein Sprachkurs
Heute: Le petit déjeuner
15:30 Flipper
Erlebnisse eines Jungen mit seinem Delphin
Heute: Flipper und die Hummerjäger
15:55 Aus dem Reich der Tiere
Ein Zoo-Magazin mit Prof. Hediger
ZDF-Erstsendung: 19. September 1965
16:25 Das Haus, in dem ich lebe
Sowjetischer Spielfilm (1958)
ZDF-Erstsendung: 29. Juli 1963 (ab 16)
17:55 Nachrichten / Wetter
18:00 Samstag um sechs
Informationen und Meinungen aus den deutschen Ländern
Heute u.a. vorgesehen: Aktivisten am Herd
18:30 Neues aus der Welt des Films
Kinobummel am Wochenende
18:55 So war's einmal
Ein Stimmungs-Potpourri für jung und alt
Mitwirkende: Ruth Stephan, Brigitte Mira, Berta Drews, Theo Lingen, Walter Gross, Achim Strietzel und andere, musikalische Leitung: Friedrich Schröder, Szenenbild: H. Nentwig und P. Markwitz, Regie: P. Martin
Ein Potpourri mit ewig jungen Liedern aus einer Zeit, als Berlin im Begriff war, sich zur Weltstadt zu entwickeln. Ausgangspunkt ist das typische Rixdorfer Gartenlokal der Jahrhundertwende. Der Bogen spannt sich hinüber zum "Nußbaum", in dem Heinrich Zille seine bekannten Motive fand: Mit zerrissenem Anzug und steifem Hut, nicht weit von der "Destille" stand der Eckensteher "Nante" und bot seine Dienste an; "Harfenjule" machte Musik; die "Tulpenfrieda" gab dem jungem Mann, der zu seiner Geliebten wollte, noch schnell ein paar Blumen mit auf dem Weg (ab 14)
19:27 Der Wetterbericht
19:30 Heute
Nachrichten, Chronik der Woche
20:00 Prinz Friedrich von Homburg
Schauspiel von Heinrich von Kleist, Personen und Darsteller: Friedrich Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg (Ewald Balser), Die Kurfürstin (Gerda Maurus), Prinzessin Natalie (Evelyn Balser), Feldmarschall Dörfling (Hermann Weisse), Prinz Friedrich Arthur von Homburg (Wolfgang Arps), Obrist Kottwitz (Arthur Mentz), Hennings (Heiner Kollhoff), Graf Truchß (Otto Gries), Graf Hohenzollern (Walter Kohls), Rittmeister von der Golz (Helmut Everke), Graf von Sparren (Alf Pankarter), Stranz (Wolfgang Jarnach), von Mörner (Wolfgang Grönebaum), Graf Reuß (Manfred Peathe), Bühnenbild und Kostüme: Teo Otto, Inszenierung: Karl Heinz Stroux
Aufzeichnung einer Aufführung des Düsseldorfer Schauspielhauses
Halbschlafend sitzt der schwärmerische Prinz von Homburg im Schlosspark von Fehrbellin und windet den Ruhmeskranz, in seiner Nähe der Kurfürst mit dessen Gesellschaft. Als der nachtwandelnde Friedrich Prinzessin Natalie erblickt, verrät er sein geheimstes Gefühl durch einen unbedachten Ausruf. Erwacht stellt er fest, dass er der Prinzessin einen Handschuh abgestreift hat. Das bringt den Prinzen so durcheinander, dass er die Befehle des Kriegsrats überhört. In der Schlacht greift er – erfüllt von seiner Liebe, übermütig vor ersehntem Glück – vorzeitig ein und erringt einen Sieg. Da dem Kurfürsten aber das Gesetz über eigenmächtige Willkür geht, lässt er Friedrich durch ein Kriegsgericht zum Tode verurteilen. Der verzweifelte Prinz bittet die Kurfürstin um Hilfe, will sogar auf seine geliebte Natalie verzichten. Der Kurfürst verspricht schließlich eine Begnadigung, wenn der Prinz das Urteil des Kriegsgerichts als ungerecht betrachtet – legt damit die Entscheidung in die Hände des Prinzen. In diesem Augenblick geht ein Wandel zu männlicher Reife in dem jungen Prinzen vor ...
Eine frühere Bearbeitung zeigte die ARD am 2. April 1961
Gong 12/1966: Klassisches Drama in eigenwilliger, eher komödiantisch anmutender Regie. Ab 14
Gong 15/1966 schrieb in seiner Kritik: Kleists sicherlich reifste, wenn auch uns heute recht ferngerückte Dichtung sah man vor ein paar Jahren im ersten Programm; Thomas Holtzmann war damals wohl keine Idealbesetzung der Titelrolle, dazu hätte es schon eines Oskar Werner bedurft oder des unvergessenen Gérard Philipe. Aber jene Inszenierung hatte immerhin Atmosphäre – was man von der Düsseldorfer Aufführung Karl Heinz Stroux' mitnichten sagen kann. Nicht ernst genommen und nicht ernst zu nehmen war die doch bei Kleist so lyrisch-schöne Traumszene des Anfangs; bei Stroux nahm sie sich neckisch-albern aus, und alle Zauberpoesie ging dabei in die Binsen. Nur noch eine komische Figur war da der Mondscheinträumer, der nächstens Kränze flicht. So steif und hölzern war diese verflachte Inszenierung, wie man sich heute einen "Homburg" nicht mehr leisten darf; sonst bringt man diese brandenburgisch-preußische Staatsdichtung, die im vorigen Jahrhundert von Hof- und Repräsentationstheatern ohnedies eifrig strapaziert worden ist, um den Rest ihrer Wirkung. In ihrer Thematik (Konflikt zwischen individueller Freiheit und Staatsräson) liegt sie uns ebenso fern wie in ihrer überhitzten seelischen Temperatur. Und Schlachtfeldwonnen auskosten ist schon gar nicht mehr unsere Sache. Wolfgang Arps war von der Erscheinung her ein nobler Prinz und Kleists kostbarer Sprachmusik durchaus gewachsen. Doch dann erlosch rasch aller Glanz: ein onkelhafter Kurfürst (Ewald Balser), eine schrecklich skandierende Natalie (Evelyn Balser) und auch sonst keine besonderen mimischen Vorkommnisse
Anschließend
Kurznachrichten
21:40 Der Kommentar
Mit Professor Dr. Otto B. Roegele
21:50 Das aktuelle Sportstudio
Mit Berichten von den Bundesliga-Spielen und Bekanntgabe der Lottozahlen
23:00 Nachrichten / Wetter
23:05 Unter dem Himmel von Paris
Frz. Spielfilm (1951), Regie: Julien Duvivier
Gong 12/1966: Im Jahre 1950/51 gedrehtes Filmkunstwerk hohen Ranges. Sehenswert für Erwachsene
ZDF-Erstsendung: 10. Juni 1963 Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Covergirls
Feuilleton über einen modernen Frauenberuf
Eine Sendung aus der Serie "Seize millions de jeunes" des Französischen Fernsehens
19:30 Der große Krieg (24)
Geschichte des Ersten Weltkriegs
Eine Produktion der BBC
20:00 Tagesschau – Wetter
20:15 Teleclub
Schwierigkeiten beim Zeigen der Wahrheit? (5)
Eine Sendereihe über politische Fernsehmagazine
Heute: Cinq colonnes à la une
Buch und Regie: Georg Stefan Troller
21:15 Der deutsche Kurzfilm (5)
Vorgestellt von Klaus Hebecker
Heute: Madeleine, Madeleine
Von Vlado Kristl
Anschließend
Nachrichten

West 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

13:00 Ein Tag = Eine Stunde
Aus den WDR-Regionalprogrammen
14:00 Programmhinweise
19:00 Programmhinweise
19:10 Nachrichten aus Nordrhein-Westfalen
19:15 Hierzulande – Heutzutage
Prisma des Westens: Expedition am Wochenende
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Ein Engel kommt nach Babylon
Komödie von Friedrich Dürrenmatt, Personen und Darsteller: Der Engel (Hannsgeorg Laubenthal), Das Mädchen Kurrubi (Miriam Spoerri), Akki (Hans Dieter Zeidler), Nebukadnezar, König von Babylon (Udo Vioff), Nimrod, Exkönig von Babylon (Gerhard Retschy), Der Erzminister (Wilhelm Grimm), Der Obertheologe (Michael Bruckner), Der General (Fridolin Eppe), Der Wachtmeister (Giselher Schweitzer), Der Bankier Enggibi (Wilhelm Wiegand), Der Weinhändler Ali (Heinrich Beuckelmann), Die Hetäre Tabtum (Herta Kravina), Der Feierliche (Hans Korte), Eselmilchverkäufer Gimil (Helmuth Kolar) sowie Rolf Jahnke, Franz Köchel, Konrad Horschik, Horst Vincon, Horst Janson, A. Anagnostopoulos, Ingrid Hocke, Hans Gaschler, Peter Schlapp, Regie: William Dieterle
Eine Produktion des Hessischen Rundfunks nach einer Aufführung der XIII. Bad Hersfelder Festspiele 1963
ARD-Erstsendung: 18. November 1964
Anschließend
Programmhinweise

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heute keine Sendung

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

08:50 Schulfernsehen
Das Ende der Donaumonarchie
Erste Wiederholung
09:15 Kursprogramm
Benvenuti in Italia (24)
Italienisch für Anfänger mit Ima Agustoni
Heute: Beim Augenarzt
09:45 Kursprogramm
Spielregeln der Natur (11)
Mit Alexander Spoerl
10:15 Kursprogramm
Der Skilauf (11)
Ein Fernsehkurs von Lothar Brandler und Friedl List
10:30 Kursprogramm
Französisch im Fernsehen (11)
Ein Konversationskurs mit dem Sprachfilm des Französischen Fernsehens ORTF (Wh. / – 11:00 Uhr)
19:00 Landwirtschaftliche Winterschule
Der aktuelle Bericht
Immer noch offene Wahl
19:20 Landwirtschaftliche Winterschule
Winterkurs (20)
Betriebsumstellung mit Dr. Klaus Dietrich Bauer
Heute: Keine Buchführung erforderlich
19:30 Bayern für Liebhaber
Beim Nervenarzt Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia / Der Firmling Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
Zwei Kurzfilme mit Karl Valentin und Liesl Karlstadt
20:00 Tagesschau – Wetter
20:15 Teleclub
Die Banditen von Orgosolo
Ital. Spielfilm von Vittorio De Seta
Gong 12/1966: Mit seinem ersten und bisher einzigen Spielfilm (entstanden 1960) hat der heute 41jährige Vittorio De Seta auf internationalen Festivals Aufsehen erregt. Man erkannte in diesem Werk von archaischer Einfachheit und Dramatik die zweite Generation des italienischen Neorealismus, die die Problematik der Gegenwartsgesellschaft zu kritisieren begann
Gong 15/1966 schrieb in seiner Kritik: Dass der italienische Nachkriegsfilm zum besten gehört, was in unseren Kinos geboten wird, ist keine Neuigkeit. Der im Grunde passive, episch-breite Film, in dem nur Laien, Hirten und Dorfbewohner der Insel Sardinien spielten, war trotzdem ergreifend dramatisch in seiner Aussage. Regisseur und Kameramann Vittorio de Seta, der zweiten Generation der Neorealisten zugehörig, gelang es mit bewundernswert einfachen, ja naiven Mitteln, deutlich zu machen, dass das natürliche Rechtsempfinden eines Menschen durch die in seinen Augen widernatürliche Maschinerie der Obrigkeit verletzt, den unschuldig Verfolgen zum Verbrechen treiben muss. Der Film entließ den Zuschauer mit einem ganzen Paket nachdenkenswerter Probleme Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
21:55 Chronik
Nachrichten und Information

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

09:50 Medizin nach Noten
10:00 Aktuelle Kamera
Wiederholung von gestern
10:25 Im Blickpunkt
Wiederholung von gestern
10:35 Dr. Schlüter (2)
Wiederholung von gestern
12:25 Club du Piano
Wiederholung von gestern
12:45 Testsendungen
– 14:05 Uhr
14:10 Die Rede
Heiteres Kurzspiel von Dietrich Müller, Dramaturgie: Jutta Schütz, mit Jochen Thomas (Redner), Hanna Rieger (Erna), Walter Richter-Reinick (Quasebart), Erhard Köster (Wede), Szenenbild: Werner Richter, Regie: Klaus Gendries (Wh.)
14:35 Mit Zikmund und Hanzelka durch Asien (11)
Wiederholung vom Mittwoch
15:10 Sportmeridiane
15:40 Der Fernsehkoch empfiehlt
16:05 Studio Halle
Dreieck
Hallo, Halle! – Was gibt's Neues?
Manuskript: H. D. Krüger, Redaktion: Harry Worreschk, Regie: Angela Gentzmer
17:00 Kinderfernsehen für Kinder von 6 Jahren an
Meister Nadelöhr erzählt Märchen
17:30 Nachrichten
17:35 Bitte, Plätze einnehmen!
Sport aktuell
Mit Berichten vom Spieltag der Fußball-Oberliga
18:30 Tausend Tele-Tipps
18:45 Programmvorschau
18:50 Unser Sandmännchen
Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 Tele-BZ
19:25 Das Wetter
19:30 Aktuelle Kamera
Mit Berichten aus dem Messestudio
20:00 Schlager einer kleinen Stadt
Runde 5 aus Schwarzenberg
Reiseführung: Heinz Florian Oertel, musikalische Leitung: Walter Kubiczek, Kamera: Herbert Wagner, Buch und Regie: Fritz Boeck
Nach einer längeren Pause geht es mit der Schlagersuche in der kleinen Kreisstadt Schwarzenberg in der Nähe von Aue im Erzgebirge weiter, den meisten Zuschauern wohl als Heimstatt des VEB Waschgerätewerks bekannt. Heinz Florian Oertel zeigt, was diese Stadt im Tal der Schwarzwasser interessant macht: ihre romantische Silhouette, ihre Vergangenheit, die Gegenwart der modernen Großbetriebe und das Handwerk der Schnitzer und Klöpplerinnen. Außerdem erleben wir die Endphase eines Schach-Fernwettkampfes zwischen den Lehrerkollegien der Betriebsberufsschule "Ernst Scheffler" in Schwarzenberg und ihrer Schwesternschule in Nejdek/CSSR. Im VEB Messgerätewerk Beierfeld treffen wir eine der bekanntesten Sportlerinnen der DDR, die Weltmeisterin im Rennrodeln Ortrun Enderlein an ihrem Arbeitsplatz. Und auch prominente Gäste sollen heute nicht fehlen: in der romantischen Umgebung einer Köhlerhütte unterhält sich Heinz Florian Oertel mit dem Minister für Post- und Fernmeldewesen Rudolf Schulze, dem Stellvertretenden Minister für Nationale Verteidigung, Generalleutnant Sigfrid Riesel, und deren Eltern, die heute noch in Schwarzenberg ansässig sind. Was wäre ein Winter im Erzgebirge ohne Wintermelodien? Walter Kubiczek hat die beliebtesten Titel dieses Genres ausgewählt und zusammengestellt. Neben bekannten Solisten wie Bärbel Wachholz, Helga Brauer, Heidi Kempa, Rec Demont, Horst Krüger, den Babsis und den Instrumentalsolisten Günter Gollasch, Toni Stepanek und einer Posaunengruppe wirken mit: ein Blasorchester der Deutschen Reichsbahn, eine Heimatgruppe des Waschgerätewerkes, das Collegium musicum, der Kinderchor der Ernst-Schneller-Oberschule und eine Eiskunstlaufgruppe des SV Dynamo Berlin
21:15 Solange du da bist
Spielfilm mit O. W. Fischer, Maria Schell Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
22:50 Aktuelle Kamera
23:05 Tele-Jazz
Das Leo-Wright-Quintett zu Gast in der DDR
Ausschnitte aus einem öffentlichen Konzert, Bildführung: Berthold Beissert

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:00 Kurznachrichten
17:03 Für die Familie
Beim Blumendoktor
Anton Eipeldauer zeigt Wissenswertes für den Blumenfreund
Heute: Baumschnitt und Obstgarten
17:30 Mode einmal anders
Heute: Internationale Frühjahrsmode
Eine Sendung von und mit Senta Klik
Man bzw. frau zeigt wieder Knie in diesem Frühjahr – und trägt zarte Töne: weiß, beige, hellviolett und als Kontrast marineblau
17:55 Betthupferl
Unsere Gute-Nacht-Sendung für die Kleinsten
18:00 Wie es die anderen sahen
Ein Beitrag zur Gegenwartskunde
18:30 Kurznachrichten
18:35 Tipp-Revue
18:40 Was sieht man Neues?
Von und mit Heinz Conrads
19:20 Für Sie notiert
19:30 Zeit im Bild
19:55 Schaufenster und Kurzfilm-Mosaik
20:15 Start einer neuen Reihe
Weana Leut' – Weana Freud'
Eine Sendung aus dem Etablissement Klein mit reichhaltigem, höchst dezentem Familienprogramm
Personen und Darsteller: Gretl Gartinger, Wirtin (Herta Freund), Ober Toni (Toni Niessner), Aushilfskellner Karl (Rudolf Carl), Piccolo Peppi (Josef Menschik), Onkel Hermann (Hermann Thimig), Maitre de plaisir (Fritz Muliar) sowie Maxi Böhm, Karl Hruschka, Wolfgang Dauscha, als Gäste: Günther Frank, Heinz Petters, Cissy Kraner, Hugo Wiener, Peter Heinz Kersten, Leo Heppe, Renate Holm, Rudi Schippel
Es spielt das Salonorchester Hruza-Bruzak, Buch: Peter Hey, musikalische Leitung: Karl Grell, Regie: Peter Dörre
Die Sendung möchte alle unterhalten, die "Freude an Wiener Musik, Gesang, Humor und Varieté-Nummern haben". Im Etablissement Neroth in Hernals, dem "Studio", hat man die Zeit um mehr als 50 Jahre zurückgedreht. Alle Zuschauer müssen sich nach der Mode 1910 kleiden und binnen weniger Tage waren alle Karten vergeben. Die Wiener haben also noch Sinn für Romantik! Eine Wirtin, ein Ober, ein Aushilfskellner, ein Piccolo, Onkel Hermann und der Maitre de plaisir gestalten die Rahmenhandlung: Frau Gartinger hat ihre liebe Not mit dem Aushilskellner Karl und dem Unglücksraben von ewigem Piccolo. Onkel Hermann zeigt Verständnis für ihre Sorgen. Ein neuer Oberkellner, dier die Zügel fest in die Hand nimmt, soll neuen Wind in das gemütliche Lokal bringen ...
Österreich-Hörzu 14/1966 schrieb in ihrer Kritik: [...] die erste Folge einer neuen Reihe, die von der Unterhaltungsabteilung produziert wird, wie der Titel sagt. Hier war so ziemlich alles an Menschen, Ideen und Material versammelt, was dem Ressort des Ronacher zum Thema "Goldenes Wienerherz" gemeiniglich einzufallen pflegt, und es ist auch durchaus Entsprechendes dabei herausgekommen. Auf die Möglichkeit, in einer Wienerischen Unterhaltungssendung nicht die niedrigste Stilschicht anzuwenden, ist man leider nicht gekommen. Man bekam eine "Süße Weana Musi" zu sehen und zu hören, etwas aufwändiger vielleicht als ehedem, doch in der Banalität ebensowenig unterbietbar. Das Warten auf eine repräsentative Wiener Unterhaltungssendung hält somit weiter an
21:40 Abendnachrichten
Anschließend
Im Scheinwerfer
Rückblick auf sieben Tage Zeitgeschehen
22:30 Unser Nachtprogramm
Chicago – 12 Uhr Mitternacht
US-Kriminalfilm mit Gig Young Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia

Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Trude Hesterberg
Ein Künstlerporträt
19:30 Zeit im Bild
20:00 Der Protest
Fernsehspiel von Rhys Adrian, deutsch von Marianne de Barde und Hanns A. Hammelmann, mit Alexander Kerst (als Arthur), Gisela Trowe (als Joan), Walo Lüönd (als Harry), Stanislav Ledinek (als George), Hans-Peter Scholz (als Dickinson), Dirk Dautzenberg (als John), Kurt Postel (als Jack), Hans Timerding (als Hotelmanager), P. Walter Jacob (als Direktor), Karl Bockx (als Zauberer), Curt Faber, Annemarie Schlaebitz, Elfriede Lucca, Joachim Hildebrandt, Harald Meister, Doris Swoboda, Günter Kemper, Renate Haupt und anderen, Musik: Kurt Herrlinger, Szenenbild: Alfons Windau, Regie: Eberhard Itzenplitz
Der Rummel einer Firmenjahresfeier wird dazu benutzt, die ganze Fragwürdigkeit des menschlichen Miteinander und Zueinander aufzudecken. Alle Jahre wieder veranstaltet die Firma Linley ihr Betriebsfest in einem Londoner Hotel. In langen Reden wird Gemeinschaft gepriesen, unter der Oberfläche jedoch schwelen Missgunst und Strebertum. Das einzig Verbindende scheint die gegenseitige Gleichgültigkeit zu sein. Für einige wird dieser Abend Anlass, einen letzten Versuch zu unternehmen, aus dem Alltag auszubrechen: Harry will die Illusion eines Glücks erreichen, dem er seit Jahren vergeblich nachjagt, Arthur rafft sich zu einer offenen Kampfansage gegen die selbstgefällige Lebenslüge und seinen Chef auf und Joan würde gern ihre Ehefesseln und ihren alkoholkranken Ehemann George abstreifen. Sie hat Gefallen an Arthur gefunden ...
ARD-Erstsendung: 13. August 1964

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

14:00 Un'ora per voi
Für italienische Gastarbeiter, Kinderstunde in italienischer Sprache (– 15:00 Uhr)
15:00 Aktuelle Reportage
17:00 Komm und sieh die Welt
17:25 Jugendnachrichten aus aller Welt
17:45 Le francais par la Télévision (6)
Französischkurs
18:15 Rendez-vous am Samstagabend
Mit Heidi Abel, Lilo Haussener, Flavia Schnyder und anderen
19:00 Nachrichten
19:05 Musikalisches Allerlei
Anschließend
Tele-Spot
19:30 Drei in Paris (25)
19:45 Das Wort zum Sonntag
Anschließend
Tele-Spot / Programmvorschau
20:00 Tagesschau
Anschließend
Tele-Spot
20:20 Chämi-Hütte
Fröhliches Wochenende auf dem Steinbockhorn mit den Gästen Laila Kinnunen, Bruce Lowe, Inigo Gall, Rainer Bertram und dem Medium-Terzett
21:20 Was bin ich?
Heiteres Beruferaten mit Robert Lembke
22:05 St. Dominic und seine Schäfchen
Heute: Die Party
Ein Fernsehspiel von Richard Baer, Personen und Darsteller: Pfarrer Fitzgibbon (Leo G. Carroll), Kaplan O'Malley (Gene Kelly), Mrs. Featherstone (Nydia Westman), Tom Colwell (Dick York), Owen Colwell (Ed Begley), Stadtrat Hughes (Frank Albertson), Dr. Thornton (Chris Warfield) und andere, Regie: Joe Pevney
Vor dem Fest des Jugendclubs sieht sich Kaplan O'Malley gezwungen, Tanzunterricht zu geben. Schwerwiegendere Probleme gefährden den Tanzabend jedoch ernstlich. Der Vater des Jugendfürsorgers kommt unerwartet zu Besuch und durchkreuzt die Pläne seines Sohnes ...
ZDF-Erstsendung: 5. September 1964
Anmerkung: Nach anderen Angaben lief eine Folge "Am Fuß der Blauen Berge"
22:50 Tagesschau
Spätausgabe
23:00 Programmvorschau

Fr, 18. März 1966   ◀                 1966                 ▶   So, 20. März 1966