Sa, 30. Juli 1966

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Fr, 29. Juli 1966   ◀                 1966                 ▶   So, 31. Juli 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

07:45 Farbfernseh-Versuchssendungen
– 09:45 Uhr

Vormittagsprogramm
Nur über NDR, RB, Meißner (HR) sowie Kreuzberg und Ochsenkopf (BR)
 10:00 Nachrichten
 10:05 Tagesschau
(Wiederholung vom Vortag)
 10:20 Kennziffer 01 (15/39)
Aus der Arbeit einer internationalen Flugsicherheitsbehörde
Heute: "Künstlerpech"
(Erstausstrahlung im ZDF am 10. April 1963)
 10:45 Weltpolitik – charmant
"Frauen in der UNO"
Aus dem amerikanischen Skizzenbuch von Renate Harpprecht
 11:00 Blickpunkt
Informationen und Meinungen zur Außenpolitik
 11:30 An der Saale hellem Strande
Von den Dornburger Schlössern bis Naumburg
 12:00 Das aktuelle Magazin
(–13:00)

Übrige Sender
 10:00 Testsendungen
(–12:00)

13:00 Testsendungen

SFB
 13:00 Zu Gast bei unseren Gästen
USA (der deutsche Text läuft über 96,3 MHZ = Kanal 31 / – 13:30 Uhr)

WDR
 13:30 Die Woche – Hier und Heute

14:10 Nachrichten der Tagesschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
14:15 Unternehmen Rhino
"Großwild in Kenia"
Die afrikanischen Nashörner sind vom Aussterben bedroht. Um das seltene Rhinozeros vor der völligen Ausrottung zu bewahren, werden die Tiere in Kenia in freier Wildbahn eingefangen und in den Nationalparks wieder ausgesetzt. Der Film schildert solch eine abenteuerliche Fangaktion im afrikanischen Busch. (Für alle / WDR)
14:45 Fußball-Weltmeisterschaft
Endspiel
Eine Eurovisionssendung des Britischen Fernsehens / UKP aus dem Wembleystadion in London
Höhepunkt und Ende des Weltmeisterschaftsturniers 1966: Heute treten die zwei besten der 16 nach England gekommenen Fußballteams zum Kampf um den begehrten Jules-Rimet-Pokal an. Millionen beschäftigt die Frage: Welche Nation wird sich als achter Titelträger in die Liste der Fußballweltmeister eintragen? Der Sieger muß nicht unbedingt schon nach 90 Minuten feststehen. Endet das Finale unentschieden und ändert auch eine Verlängerung daran nichts, wird das Endspiel wiederholt. – Die Weltmeister: 1930 Uruguay, 1934 Italien, 1938 Italien, 1950 Uruguay, 1954 Deutschland, 1958 Brasilien, 1962 Brasilien.
Anmerkung: England gewann das Endspiel mit 4:2 nach Verlängerung gegen Deutschland. Große Aufregung gab es in der 101. Minute, als der Ball an die Unterkante der Latte des deutschen Tores prallte und dann halb vor und halb auf der Torlinie aufschlug. Der Schweizer Schiedsrichter Gottfried Dienst entschied nach Befragung des Linienrichters auf Tor und die Engländer führten 3:2. Wegen der Verlängerung veränderte sich das nachfolgende Programm.
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17:00 Oskar Kokoschka malt Konrad Adenauer
"Notizen einer Begegnung"
Ein Film von Hans Hermann Köper und Gerhard Schmidt
Kamera: Lucas Maria Böhmer
Text: Rolf Schroers
Ein Kamerateam der Produktion "Books and Films" produzierte für den WDR diesen Farbfilm von Kokoschkas Arbeit an einem Bildnis Adenauers in Cadenabbia. Daraus wurden Notizen einer Begegnung zwischen einem Staatsmann und einem Künstler. Das Bild bekam der Deutsche Bundestag, gestiftet von der Illustrierten "Quick". Der Künstler wiederum stellte sein Honorar den gemeinnützigen Verbänden "Kinder in Not" und "arts and music" zur Verfügung (WDR)
17:45 Die Sportschau
Aktuelles, Berichte und Informationen

NDR/RB
 18:30 Die letzte Hoffnung (13/26)
Filmfolge: "Der Fall Westover"
 19:00 Berichte vom Tage
 19:15 Till Eulenspiegel
Filmfolge: "Aus dem Leben eines Taugenichts"

SFB
 18:30 Meine drei Söhne
Heute: Feuerwache
 19:05 Das Sandmännchen
 19:15 Blick in die Presse
 19:23 Wetterbericht
 19:25 Berliner Abendschau

WDR
 18:30 Hier und Heute
 19:10 Meine drei Söhne (81/380)
Filmfolge: "Der Boxkampf fällt aus"
 19:40 Die Diamanten von Palinos (4/14)
Filmfolge: "Piräus"
Anmerkung: Laut fernsehserien.de wurde die Folge erst am 9. August 1966 gesendet.

HR
 18:30 Silberschmiede im Orient
Dokumentarfilm
 18:50 Die Hessenschau
 19:10 Förster Horn (7/13)
Filmfolge: "In letzter Minute"
Ein Holzschlepper verunglückt auf den Eisenbahnschienen am Ausgang des Schlossbergtunnels. Die Stämme blockieren die Bahnstrecke und in wenigen Minuten kommt der Schienenbus ...
 19:50 In dieser Woche

SR
 18:30 Das Sandmännchen
 18:35 Die alte Bank
 18:45 Jedermannstraße 11
Heute: Eifersucht und Angst vor Dieben
 19:20 Mosaik
 19:45 Aktueller Bericht

SDR/SWF
 18:30 Abc der Tiere
 18:40 Die Abendschau / Blick ins Land
 19:10 Das Sandmännchen
 19:20 Novellen aus aller Welt
Heute: Verkäufer aus Leidenschaft
Charlie ist in seinem Beruf als Verkäufer äußerst tüchtig. Keiner ist ihm gewachsen, nichtmal seine Verlobte Cylia ...
 19:54 Nachrichten
aus Baden-Württemberg bzw. Rheinland-Pfalz

BR
 18:30 Der politische Wochenkommentar
 18:45 Intercontinental-Express
Heute: Frau Neumann
Else Neumann ist der "gute Geist" des Express-Zuges Hamburg–Wien, im dem sie als "Dienstfrau" arbeitet. Sie schmückt das Dienstabteil mit einem Blumenstrauß, da Zugführer Fragner Geburtstag hat. Dabei ahnt Frau Neumann nicht, dass er ihren Versetzungsbescheid in der Tasche hat. Sie soll nicht mehr in den Zügen arbeiten. Enttäuscht diktiert sie der Zugsekretärin ein Protestschreiben an den Bundesbahn-Präsidenten. Der persönliche Kummer beeinträchtigt jedoch nicht Frau Neumanns Diensteifer. Durch ihre Aufmerksamkeit wird ein Zugbrand verhindert ...
 19:15 Aktuelles am Samstagabend
 19:30 Die Münchner Abendschau

20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Zu Gast im Olympia
Ausschnitte aus internationalen Musikshows des großen Pariser Revuetheaters
Mitwirkende: Yona Levy, Nehama Hendel, das Trio Rovina und Ruth Ben Zwi aus Israel; das Ballett des Zanase-Theaters, Mircea Krishan, Mariana Badoio und Stella Popesco aus Rumänien sowie das Jazz-Orchester von Radio Belgrad, das Folklore-Ballett Branko Krsmanovitch und das Zigeunerensemble Teo Dosijevsky aus Jugoslawien
Regie: Alexander Tarta
Als Bruno Coquatrix das alte Kino "Olympia" am Pariser Boulevard des Capucines zu einem Showtheater umbaute, wollte niemand bei ihm singen – mit einer Ausnahme: Edith Piaf. Heute ist seine Revuebühne das Bayreuth der Chansonstars. Charles Aznavour, Juliette Gréco, Gilbert Bécaud, Johnny Hallyday – sie alle kommen, wenn Coquatrix es will. "Wer bei mir Erfolg hat", sagt der "Olympia"-Chef, "hat es geschafft. Wer durchfällt, ist fertig!" – Eine halbe Stunde zeigt die Sendung Ausschnitte aus einer Show, in der Künstler aus Israel, Jugoslawien und Rumänien auftreten. (ab 14 / SR)
21:45 Ziehung der Lottozahlen
Übertragung der 31. Ausspielung (HR)
21:50 Tagesschau
Das Wetter morgen
Anschließend
Das Wort zum Sonntag
Es spricht Altbischof D. Wilhelm Stählin, Rimsting am Chiemsee (evangelisch / BR)
22:05 Irgendwo in Europa
Originaltitel: "Valahol Európában"
Ungarischer Spielfilm aus dem Jahre 1947
Mitwirkende: Artúr Somlay (als Burgbewohner), Miklós Gábor, Zsuzsa Bánki, Ladoslao Horváth, György Bárdy und andere
Regie: Géza von Radványi
Kinder ziehen "irgendwo in Europa" plündernd durch das zerstörte Land. Sie haben ihre Eltern verloren und wissen nicht mehr, wo sie zu Hause sind. Die Horde zerlumpter Halbwüchsiger wird zum Schrecken der Bevölkerung. Eines Tages machen die jugendlichen Räuber in einer Burgruine Rast. Hier begegnen sie einem alten, vor dem Krieg geflüchteten Musikprofessor, der ihr Vertrauen gewinnt . . . – Dieser ungarische Film ist ein erschütterndes Dokument aus der Zeit des Krieges: Kinder als Opfer einer aus den Fugen geratenen Welt!
(Wiederholung vom 20. Mai 1957), lief im früheren 2. Programm der ARD am 2. März 1963
Gong 31/1966: Erschütterendes Zeitdokument über verwahrloste Jugendliche nach dem Zweiten Weltkrieg. Eher für Erwachsene
Vom Deutschen Fernsehen aus München Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
23:40 Nachrichten der Tagesschau

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

14:40 Hinweise auf das Programm der Woche
15:00 Flamenco (2)
Kastagnetten, Gitanos und Gitarren
Tänze und Lieder aus Spanien
15:25 Wolken über Kaprun (1/13)
Fernsehserie von Helmut Andics
Heute: "Sprengstoff"
Mit Doris Kirchner, Horst Naumann, Marianne Schönauer, Senta Wengraf, Edith Elmay, Fred Bertelmann und anderen
Regie: Franz Josef Gottlieb
Vor der eindrucksvollen Kulisse des Stauwerks von Kaprun am Fuße des Großglockners spielt eine heute beginnende Fernsehserie. Die erste Folge berichtet von den gefährlichen Abenteuern zweier Schulbuben. Die beiden leichtsinnigen Jungen entwenden aus dem Lager des Kraftwerks Dynamit. (ab 12)
15:50 Zirkus Mainzelmann
Ein großer Spaß für kleine Leute
Regie: Thomas Land (Für alle)
16:30 Ladenschluß unbekannt
Renate Harpprecht berichtet aus Amerika.
ZDF-Erstsendung: 24. April 1963 (Etwa ab 14)
16:45 Der Sportspiegel
"Das Ski-Abenteuer Chile"
Ein Bericht von Harry Valérien über die Generalprobe zur Ski-Weltmeisterschaft 1966
17:05 Soeben eingetroffen
Leichte Musik, frisch aus der Presse
Eine Sendung mit Gus Backus
Wiederholung vom Montag (Etwa ab 16)
17:30 Meine Frau Susanne (18/20)
Heute: "Die große Wäsche"
Mit Heidelinde Weis, Claus Biederstaedt und anderen
Regie: Erik Ode
(Wiederholung vom 9. August 1963) (ab 14)
17:55 Nachrichten – Wetter
18:00 Samstags um sechs
Informationen und Meinungen
18:30 . . . 18 – 20 – nur nicht passen
Skat und Musik am Wochenende
Gäste von Hanns-Heinz Röll: Jackel Fuchs, Oberbürgermeister von Mainz und Dr. Erich Ruge, Schwenningen
18:55 Loch im Leck
Heitere Geschichten aus der Steinzeit
Mitwirkende: Hans Timerding (als Jadeit), Margaret Carl (als seine Frau), Kurt Haars, Reinhold Brandes, Charlotte Grün (als Frau Admiral), Vera Haffner und andere
Regie: Hans-Ulrich Carl
Feierlicher Stapellauf eines stolzen Kriegsschiffes. Kaum ist der Kahn zu Wasser gelassen, da sinkt er auch schon mit Mann und Maus. "Ein Loch im Schiffsboden!" schreit das Volk. "Sabotage!" schimpft das Staatsoberhaupt. Da ist doch bestimmt wieder einmal ein feindlicher Agent am Werk gewesen. Das ist ein Fall für Kriminalinspektor Ipszet . . . – Klingt das nicht ganz nach einem aktuellen Spionagereißer à la James Bond? Aber nein, das ominöse Geschehen in diesem neuen "Fernsehkrimi" hat sich in grauer Vorzeit unter Urmenschen abgespielt, wenn man Hans-Ulrich Carl, dem Drehbuchautor und Regisseur dieses "Stückes aus der Steinzeit", glauben will. Die possenhaften Phantasien über das Leben unserer vorgeschichtlichen Vorfahren in seinem Film "Loch im Leck" sind natürlich keineswegs ernst gemeint. Jedenfalls hat ein ganzes Dorf mit Begeisterung daran mitgewirkt. In der Höhlenlandschaft der Schwäbischen Alb, rund um die Gemeinde Gutenberg, fand man die geeignete Szenerie für diesen neckischen Ausflug in die Vergangenheit. (ab 14)
19:27 Der Wetterbericht
19:30 Heute
Nachrichten und "Chronik der Woche"
20:00 Das Sonntagskind
Deutscher Spielfilm aus dem Jahre 1956
Personen: Anton Wibbel (Heinz Rühmann), Fin, seine Frau (Hannelore Bollmann), Mölfes (Werner Peters), Bosty McMillar (Walter Giller), Mattes (Günther Lüders) und Mariechen (Carla Hagen)
Regie: Kurt Meisel
Karneval am Rhein! Selbst in der schweren Zeit nach dem 2. Weltkrieg gehen die Wogen der Freude schon wieder ganz schön hoch! Und wo gelacht und getrunken wird, ist auch Schneider Wibbel dabei. In angeheitertem Zustand leiht er sich von einem schottischen Besatzer die Uniform – als Karnevalskostüm! Das spaßige Spiel endet vor dem Richter: drei Wochen Gefängnis wegen unbefugtem Tragens einer Uniform! Aber Wibbel versteht es, sich vor der Strafe zu drücken . . . – Der Film fußt auf Müller-Schlössers berühmtem Volksstück.
Gong 31/1966: Dank guter Besetzung witzig und unterhaltsam. Etwa ab 16 Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
Anschließend
Kurznachrichten
21:30 Der Kommentar
Dr. Klaus Scholder
21:40 Das aktuelle Sportstudio
mit einem Bericht vom Endspiel um die Fußball-Weltmeisterschaft sowie Bekanntgabe des "Großen Loses der Woche" und der Lottozahlen
23:00 Nachrichten – Wetter

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühlings- und Sommerpause vom 4. April bis 4. September

West 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

10:00 Testsendungen
13:00 Ein Tag = Eine Stunde
Aus den WDR-Regionalprogrammen
14:00 Programmhinweise
Anschließend
Testsendungen
(–18:00)
19:00 Programmhinweise
19:10 Nachrichten aus Nordrhein-Westfalen
19:15 Hierzulande – Heutzutage
("Prisma des Westens")
Expedition am Wochenende
20:00 Tageschau – Wetter
20:15 Amphitryon 38
Ein Fernsehspiel von Jean Giraudoux
Personen: Jupiter (Hermann Lenschau), Merkur (Peer Schmidt), Sosias (Heini Göbel), Trompete (Hans Jürgen Dietrich), Krieger (Konrad Georg), Amphitryon (Hannes Messemer), Alkmene (Ingrid Andree), Ekklissa (Käthe Lindenberg), Leda (Karin Jacobsen) und andere
Szenenbild: Kurt Halleger
Regie: Dieter Haugk
(Erstausstrahlung in der ARD am 25. April 1963)
Anschließend
Programmhinweise

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommerpause vom 16. Juli bis 18. September

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommerpause vom 17. Juli bis 18. September 1966

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

09:50 Medizin nach Noten
10:00 Die aktuelle Kamera
10:25 Im Blickpunkt
10:35 Kinderfernsehen für Kinder von 5 Jahren an
Der seltsame Fund
Ein neuer Fall für Schnuffel und Pieps
11:05 Die Anfrage
Zu Gast im Wirtschaftsstudio
11:30 Gefilmtes Dessert
Die Tür bleibt offen
Jugoslawischer Spielfilm
12:45 Nachrichten
Anschließend
Gefilmtes Dessert

Moskau im Vorübergehen
13:15 Tausend Teletips
13:25 Deutsche Kinder- und Jugendspartakiade in Berlin
14:20 Dein pädagogischer Ratgeber
Das neue Schuljahr
14:55 Der Deutsche Fernsehfunk übernimmt vom Englischen Fernsehen
Fußball-Weltmeisterschaft 1966: Endspiel und Siegerehrung
Direktübertragung
17:00 Zeitgeschehen im Blickpunkt
17:30 Nachrichten
17:35 Kinderfernsehen für Kinder von 6 Jahren an
Zu Besuch in Meister Nadelöhrs Schneiderstube
18:05 Der Nächste, bitte . . .
Heute: "Das Kur-Abc"
Eine Sendung mit dem Direktor und Chefarzt des Kurbades Bad Lausick, Obermedizinalrat Dr. Cordes, und dem Betriebsarzt des VEB Schwermaschinenbau, Verlade- und Transportanlagen Leipzig, Dr. Schönfeldt
Redaktion: Margit Schaumäker, Regie: Ellis Lander
18:35 Deutsche Kinder- und Jugendspartakiade in Berlin
18:50 Unser Sandmännchen
19:00 Man wird doch fragen dürfen ...
Kleine Fragestunde der "Tele-BZ"
19:25 Das Wetter
19:30 Die aktuelle Kamera
19:50 Im Blickpunkt
20:00 Der Teufel spielt Zufall
Englischer Kriminalfilm, Regie: Lance Comfort
21:05 Frühstück mit Julia
Lustspiel von Burton Graham
Deutsch von Jochen Weber-Unger
Dramaturgie: Götz Jäger
Personen und Darsteller: Julia (Dorothea Garlin), Ben (Herbert Köfer), Robert (Werner Roewekamp), Conchita (Jutta Klöppel), Szenenbild: Heinz Zehkorn, Bildregie: Christian Zergiebel, Fernsehbearbeitung und Inszenierung: Hans-Joachim Preil
22:15 Die aktuelle Kamera
Anschließend
Kommentar
22:30 Bitte, Plätze einnehmen!
Sport aktuell

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

14:40 Kurznachrichten
14:50 Fußball-Weltmeisterschaft 1966
Finale England–Deutschland
Österreich-Hörzu 33/1966 schrieb in ihrer allgemeinen Kritik: Natürlich regierte in den letzten Wochen "König Fußball". Waren vor den Übertragungen die Lager in ziemlich gleich große Pro- und Kontra-Gruppen geteilt, so liefen im Laufe der Woche viele der Gegner ins Lager jener über, die sich – wie zu einer großen Wanderung verpflegt – vor dem Bildschirm niederließen, wenn das runde Leder rollte und die 22 Mann im sportlichen Streit um Tore kämpften. Die Vorgänge auf dem Bildschirm hatten – und das war wohl der Hauptgrund der Anziehungskraft – ausgesprochenen Showcharakter. So manche Begegnung auf dem grünen Rasen war ein Spiel ohne Grenzen, mit einem Schuss jener Clownerie, die Lou van Burg in die TV-Shows brachte. Viele Fußballer hätten als Mimen so manchem großstädtischen Theater alle Ehre gemacht, andere wiederum waren wie Nestroys "Lausbuben". Ja, und die Herren Schiedsrichter waren von jener Unsicherheit, die wir von verschiedenen Quizmeistern her kennen, und so trugen auch sie zum Gelingen der großen Show bei. Leider versäumten die Reporter des Österreichischen Fernsehens, einen Blick hinter die Kulissen zu tun. Die Berichterstattung beschränkte sich fast ausschließlich auf den Kommentar bei den Spielen. Das ist ein bisschen wenig, besonders zu einer Zeit, da unser Fernsehen schon längst den Kinderschuhen entwachsen ist. Uns scheint, dass man sich in der Vorplanung allzu sorglos der echt österreichischen Hoffnung hingegeben hat: "Es wird schon gehen, lass ma das Ganze an uns herankommen"
18:30 Kurznachrichten
18:35 Was sieht man Neues?
Von und mit Heinz Conrads, der wieder eine Bilanz der Wochenereignisse zieht
Am Flügel: Gustav Zelibor, Regie: Herbert Fuchs
19:23 Für Sie notiert
19:30 Zeit im Bild
19:55 Schaufenster
20:00 Der feurige Elias
Volksoperette in drei Akten von Hermann Demel-Freischmied und Maximilian Gottwald-Ahlvens, für das Fernsehen bearbeitet von Vera Svoboda, Musik: Rudi Gfaller, Personen und Darsteller: Leopold Birnstingl, Lokomotivführer (Emmerich Arleth), Wabi, seine Gattin (Mitzi Tesar), Anni (Vera Svoboda), Resi, Verkäuferin (Herta Freund), Ing. Norbert Schönwald, Ministerialsekretär (Heribert Ronge), Heinrich Eisenstrang, Fahrdienstleiter (Adi Fischer), Karl Radlmayer, Autobus-Chauffeur (Carlo Böhm), Elias Schnappke (Peter Hey), Paula Weisse (Paula Elges), der Trachtenverein Bad Ischl und der Operettenchor Bad Ischl
Musikalische Leitung: Prof. Eduard Macku, Regie: Peter Dörre
Fernsehversion nach der Uraufführung bei den Operettenfestwochen Bad Ischl
"Der feurige Elias" verkehrt regelmäßig zwischen Salzburg und Bad Ischl und versorgt damit neben einer Reihe von Eisenbahnern den rüstigen Lokomotivführer Birnstingl, sein andenkenverkaufendes Töchterl Resi und Bahnhofsvorsteher Eisenstrang. Doch sowohl Autobusunternehmer Radlmayer als auch die hohen Herren in Wien stören sich an dem kleinen Zug. Und so kommt es, dass die defizitäre Kleinbahn eines Tages eingestellt wird. Das war ein Schlag für die Ischler: auf Birnstingls Silberhochzeit kam es daraufhin zu heftigen Konflikten, die Liebesgeschichte zwischen Resi und Karli ging in die Brüche und der hohe Abgesandte aus Wien wurde fast verprügelt ...
ORF-Erstsendung: 9. November 1963
21:40 Abendnachrichten
Anschließend
Fußball-Weltmeisterschaft 1966
Ausschnitte aus dem Finale
22:20 Unser Nachtprogramm
Der Henker nimmt Maß
US-Kriminalfilm mit Jack Palance
Österreich-Hörzu 33/1966 schrieb in ihrer allgemeinen Kritik: Die oft widersinnige Filmumtitelung wird leider auch vom Fernsehen übernommen. Was dabei herauskommt, haben wir am Beispiel des amerikanischen Films "The house of the numbers" gesehen. Zu deutsch hieß der Streifen "Der Henker nimmt Maß". Dabei erzählte die Story die Befreiung eines Sträflings durch seinen Bruder aus dem berühmt-berüchtigten Zuchthaus von St. Quentin. Vergeblich wartete man auf das "Maßnehmen des Henkers". Der reißerische (und irreführende) Titel sollte das Publikum in die Kinos locken. Hätte sich jemand vom Fernsehen den Film rechtzeitig angesehen, so hätte sich wohl auch ein Titel finden lassen, der dem Inhalt des Streifens halbwegs entspricht

Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Kurznachrichten
19:03 The Big Bands (5)
19:30 Zeit im Bild
20:00 Kirche – heute und morgen
Protestantismus in Österreich (2)
20:30 In einem Garten in Aviamo
Fernsehfilm von Claus Hubalek, Personen und Darsteller: George (Paul Danquah), Jonnie (Francis Charles), Philippo (Leonard Steckel), Anna-Maria (Kathleen Breck), Dr. Dufoe (Günther Neutze), Szenenbild: Azime Axerio, Kamera: Giuseppe di Mitri, Produktion: Egon Monk, Regie: John Olden
Zwei farbige US-Düsenjägerpiloten, Leutnant Hammon und Leutnant Jonnie, sind auf einem abgelegenen NATO-Flugplatz in Süditalien stationiert. Bei einer Überlandfahrt im Jeep macht Hammon in einer Gaststätte die Bekanntschaft des Wirts und seiner Tochter Anna-Maria. Er fühlt sich zu dem Mädchen hingezogen, wiederholt bei nächster Gelegenheit seinen Besuch und führt ein langes Gespräch mit Anna-Maria, überrascht, dass sie wegen seiner Hautfarbe keine Zurückhaltung erkennen lässt. Zu seiner Verwunderung erfährt er, dass das Mädchen blind ist ...
ARD-Erstsendung: 19. November 1964

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

14:50 Fußball-Weltmeisterschaft 1966
Finale
Sprecher: Ernst Hui
18:00 Rintintin
18:30 Le francais par la Télévison (22)
Wir frischen unser Französisch auf
Heute: Pourquoi n'est-il pas là?
19:00 Nachrichten
19:05 Jedermannstraße 11
Heute: Vom Pferd gefallen
Anschließend
Tele-Spot
19:30 Hucky und seine Freunde
19:45 Das Wort zum Sonntag
Es spricht Pfarrer Max Willimann, Zürich
Anschließend
Tele-Spot / Programmvorschau
20:00 Tagesschau
Anschließend
Tele-Spot
20:20 Piste
Varietéprogramm mit internationalen Künstlern: Norberti, Jim Cuny und Marion, Alma Piaia, Elephant Moni, Trio Eilers, The Heirolls, Orchester: Tony Vess, Regie: Jos van der Valk
21:05 Das Studium der Weiber ist schwer
Von der Operette zum Musical
ARD-Erstsendung: 15. Dezember 1965
22:05 Kommissar Maigret
Heute: Maigret und der Mann auf der Bank
Fernsehfilm nach dem gleichnamigen Roman von Georges Simenon, Fernsehbearbeitung: Giles Cooper, Personen und Darsteller: Maigret (Rupert Davies), Lucas (Ewen Solon), Lapointe (Neville Jason), Madame Thouret (Christine Lindsay), Monique Thouret (Sylvia Kay), Fred (Jack Rodney), Mariette Gibon (Eileen Kennally), Josette (Mary Webster), Ginette (Joan Philipps), Philippe Natali (Stratford Johns), Concierge (Nora Gordon), Madame Machére (Madge Ryan), Louis Thouret (Bartlett Mullins), Nachbarin (Janet Bruce), Doktor Gadelle (Allan McClelland), Polizist (Robert McBain) sowie John Miller, Musik: Ernst August Quelle, Regie: Terence Williams
Louis Thouret ist das Paradebeispiel eines bescheidenen Kleinbürgers, der Tag für Tag von seiner kleinen Vorstadtwohnung in eines der zahllosen Pariser Büros fährt und pünktlich um sechs Uhr abends von der Arbeit zu Frau und Kind zurückkehrt. Doch Thouret führt nur dem äußeren Anschein nach ein geregeltes Leben. Als er nämlich eines Tages in einer abgelegenen Straße erstochen auf einer Parkbank sitzend aufgefunden wird, stellt Maigret fest, dass der kleine Angestellte ein abenteuerliches Doppelleben geführt hat ...
ZDF-Erstsendung: 26. Juni 1965
22:50 Tagesschau
Spätausgabe
Anschließend
Programmvorschau

Fr, 29. Juli 1966   ◀                 1966                 ▶   So, 31. Juli 1966