Sa, 8. August 1959

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Fr, 7. August 1959   ◀                 1959                 ▶   So, 9. August 1959

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

WDR
 14:00 Die Woche – Hier und Heute
Eine wöchentliche Zusammenstellung der wichtigsten Beiträge aus dem aktuellen Regional-Fernsehprogramm des Westdeutschen Rundfunks

16:00 Deutsche Wasserski-Meisterschaften 1959
Übertragung von den Wettkämpfen im Slalom und Springen auf dem Main in Frankfurt
Sprecher: Karl Kraft
In diesem Jahr finden die Meisterschaften nicht auf einem See, sondern auf einem Fluss statt: dem Main mitten in Frankfurt, zu Füßen des Domes und des Römers. Vor dieser historischen Kulisse sehen wir heute in einer Direktübertragung mit Ausschnitten aus den Wettbewerben im Slalom, Springen und Figurenlaufen eine der zwar unbekanntesten, aber harmonischsten und schönsten Sportarten. Ein kleiner Filmbericht wird zuvor mit den wichtigsten Vorschriften und Wertungsregeln des Wasserski-Laufs bekanntmachen (HR)
17:00 An der Reling (2)
Klönsnack mit Musik – umweht von einer leichten Brise
Mit Walter Scherau (als Kapitän), Heidi Kabel (als Seine Frau), Harry Gondi (als 1. Offizier), Viktor Reschke (Bordkapelle), Karlheinz Bieber (als Steuermann), Horst Trinkwald (als Lotse)
Übertragung von Bord des MS "Senator Petersen" aus dem Hamburger Hafen
Hörzu 35/1959, Leserbrief: Was bei der ersten Sendung noch nicht ganz gelang – die zweite hatte wirklich Atmosphäre. Wie liebevoll fingen die Kameraleute das bunte Treiben im Hamburger Hafen ein!; – Das Drehbuch dürfte gern etwas liebevoller geschrieben werden. Großartig fand ich Lale Andersen als Frau Senator (NWRV)
18:00 Schweizer Ananascreme
Eine Hochsommerspeise, bereitet von Clemens Wilmenrod (– 18:15 Uhr / NWRV)

NDR/RB
 18:45 Die Nordschau
Die aktuelle Schaubude
Treffpunkt Studio D. Ein buntes Kaleidoskop von Informationen, Unterhaltung und einem Rückblick auf die Ereignisse der vergangenen Woche
 19:30 Sehpferden zeigt
Tick-Tack-Quiz

SFB
 19:00 Die Berliner Abendschau
 19:15 Die Revolver-Lady
– 19:45 Uhr

WDR
 18:45 Hier und Heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:25 Werbefernsehen
Tick-Tack-Quiz

HR
 19:00 Die Abendschau
 19:30 Zwischen halb und acht
Von Hand zu Hand

SWF
 19:00 Die Abendschau
 19:30 Zwischen halb und acht
Von Hand zu Hand

BR
 18:45 Die Münchner Abendschau
 19:30 Zwischen halb und acht
Von Hand zu Hand

20:00 Nachrichten, Tagesschau
Leitung: Martin S. Svoboda
20:20 Safari am Kilimandscharo
Bericht von Horst Scharfenberg, Kamera: Horst Schuritz
Die beiden Südwestfunk-Männer waren zusammen mit Oberforstmeister Walter Frevert auf Jagdsafari in Afrika. Im Landrover reisten sie durch Kenia und Tanganyika, das Gebiet des ehemaligen Deutsch-Ostafrika
Hörzu 34/1959 schrieb in ihrer Kritik: Sehr gut auch der Afrika-Bericht "Safari am Kilimandscharo" (SWF)
21:00 Der blaue Strohhut
Lustspiel von Friedrich Michael mit Bum Krüger (Caesar), Lola Müthel (Claudia, seine Frau), Claus Holm (Carlo), Ettore Cella (Grassini), Karin Hardt (Beatrice, seine Frau), Uta Sax (Lola), Iwe Noller (Mara), Dirk Dautzenberg (Mario), Szenenbild: Alfred Kuenzer, Produktion: Hermann Pfeiffer, Fernsehbearbeitung und Regie: Hannes Tannert
Inhaltsangabe 1: Komödie um den titelgebenden Damenhut, der mehrmals die Besitzerinnen wechselt und um eine hübsche Hutverkäuferin, deren Traum Wirklichkeit wird, Operettensängerin zu werden ...
Inhaltsangabe 2: Im Lauf der Zeit haben sich die Gefühle in der Ehe von Notar Caesar und der zauberhaften Claudia abgekühlt. Ein hübscher blauer Strohhut bringt die Krise zum Ausdruck. Claudia, Mutter dreier Kinder, hat das schöne Stück im berühmten Hutsalon Grassini erstanden, um damit ihrem Verehrer Carlo, einem Freund ihres Mannes, zu gefallen. Die kapriziöse Modistin Lola soll den Hut bei Claudia abliefern. Unterwegs kann Lola der Versuchung nicht widerstehen, den Hut aufzusetzen. Damit löst sie eine ganze Reihe von Verwicklungen aus ...
Hörzu 34/1959 schrieb in ihrer Kritik: Das dritte Stück der Woche: "Der blaue Strohhut" von Friedrich Michael. Köln bestritt damit den Samstagabend. Ein harmloser und naiver Spaß. Darsteller und Regie mühten sich mit Erfolg, frischen Wind in die Handlungsflaute hineinzupusten, so dass es an Munterkeit nicht mangelte. Kurzweiliger wurde das gewichtlose und zu lange Stück dadurch kaum (NWRV)
Anschließend
Das Wort zum Sonntag
Es spricht Pfarrer Adolf Sommerauer, München (BR)

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

12:00 Testsendungen
– 16:00 Uhr
16:00 Kinderfernsehen für Kinder von 6 Jahren an
Meister Briefmarke erzählt Märchen
– 16:30 Uhr
17:00 Demnächst in Ihrem Theater
17:50 Helenchen ist glücklich
Eine Posse fast ohne Gesang nach Labiche von I. Voscovec und J. Werich, Fernsehbearbeitung: Wolfgang Stemmler, mit Rudolf Wessely, Friedrich Teitge, Heinz Frölich, Hans Knötzsch, Hedi Marek, Ulrich Folkmar, Gabriele Hofmann, Fritz Decho, Irmgard Düren, Hans Fiebrandt, Ellinor Vogel, Wolfgang E. Parge, Ingeborg Nass, Szenenbild: Joachim Bette, Regie: Gerhard Klingenberg
Eine Übertragung aus dem Kulturpalast des VEB elektrochemischen Kombinats Bitterfeld
Erstsendung im DDR-Fernsehen: 25. Oktober 1958
18:55 Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 Der gefilmte Brehm
Durch Urwald und Dschungel
Anschließend
Wetterdienst
20:00 Unserem Volk den Friedensvertrag!
Berichte von der Außenministerkonferenz in Genf
20:20 Dies und das – Tanz und Spaß
Im Programm u.a. "Ein gemütlicher Abend", TV-Inszenierung einer Humoreske von Walter Karl Schweickert mit Peter Kalisch, Gerti Pfab, Hannelore Fabry, Gerd E. Schäfer, Wolf von Beneckendorff und anderen
Anschließend
Aktuelle Kamera und die letzten Nachrichten

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:30 Programmvorschau
20:00 Zeit im Bild
20:15 Sportkaleidoskop
20:35 Aus unserem Filmprogramm
Alltag unter der Lupe
21:00 Der blaue Strohhut
Übernahme vom Deutschen Fernsehen
Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 15.08.1959: Nicht nur ausgesprochen geistreiche, auch bloß spritzige Komödien sind heute durchaus Mangelware. "Der blaue Strohhut" von Friedrich Michael, dessen mythologisches Götterlustspiel "Ausflug mit Damen" wir kürzlich – ebenfalls via Television – kennengelernt haben, gehört zu den vergnüglichen Produkten der zweiten Gattung. Das Stück wurde im Krieg geschrieben und ist mit viel Erfolg über so ziemlich alle Bühnen deutscher Zunge gegangen. Es war nicht die schlechteste Idee, es wieder hervorzuholen und in einer sehr beschwingten Einstudierung über den Bildschirm auszustrahlen. Sein Reiz liegt nicht in der Originalität der Handlung, sondern in der Anmut des offenkundig an französischen Vorbildern geschulten Dialogs, im Charme der gezeichneten Figuren und in den wenigen leicht philosophisch angehauchten Wahrheiten über einige Gefühlsstationen des menschlichen Daseins. Das Ganze ist nicht mehr als eine der schillernden Seifenblasen, wie sie der im Stück vorkommende Oberkellner mit solcher Leidenschaft produziert. Es lässt keine tiefen Erkenntnisse, aber einen durchaus erfreulichen Eindruck zurück, nachdem sich der Vorhang über dem Spiel geschlossen hat. Der Regisseur Hannes Tannert hat sein Ensemble zu einem einheitlichen Ganzen zu verschmelzen verstanden, dem der Konservationston geradezu josefstädtische Selbstverständlichkeit war
Anschließend
Zeit im Bild

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

20:15 Tagesschau
20:30 La fin du jour (Lebensabend) Originalton mit Untertiteln
Spielfilm von Julien Duvivier mit Michel Simon, Louis Jouvet Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
22:10 Das Wort zum Sonntag
Es spricht für die Katholische Kirche Rektor Josef Gemperle, Gossau
22:20 Programmvorschau / Nachrichten

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