So, 10. April 1966

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Sa, 9. April 1966   ◀                 1966                 ▶   Mo, 11. April 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

10:30 Die Vorschau
Hinweise auf das Programm der Woche
Vom Deutschen Fernsehen aus Köln
11:10 Ostermesse mit Papst Paul VI.
Übertragung aus der Basilika St. Peter
11:55 Urbi et Orbi
Der Ostersegen von Papst Paul VI.
Übertragung vom Petersplatz in Rom
Eine Eurovisionssendung des Italienischen Fernsehens/RAI (– gegen 13:00 Uhr)
13:15 Wochenspiegel
Die Tagesschau berichtet von den Ereignissen der vergangenen Woche
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
14:00 Lassie
Geschichten um einen treuen Hund (Kinderstunde für alle / BR)
14:30 Mit Kalorien leben
Ein Bericht zum Schlankbleiben und Schlankwerden von Rudolf Klicks
Jeder zweite Bundesbürger hat etwa 2 kg Übergewicht und 10 Prozent von ihnen sind schon bedenklich übergewichtig – das sind unsere Sorgen in der Wohlstandsgesellschaft. Zahlreiche Ärzte, Fachleute auf dem Gebiet der Ernährung, kommen mit interessanten Forschungsergebnissen zu Wort und geben Tipps zum Abnehmen (SWF)
15:15 Schaulaufen der Weltmeister
Aufzeichnung einer Veranstaltung mit den Weltmeistern im Eiskunstlauf und Eistanz im Kölner Eisstadion
Vom Deutschen Fernsehen aus Köln
16:45 Preis der Frankfurter Messe
Sprecher: Wolfgang Kuhlins
Übertragung von der Galopprennbahn in Frankfurt/Main-Niederrad
Vom Deutschen Fernsehen aus Frankfurt
17:15 Prinz Friedrich von Homburg
Von Heinrich von Kleist mit Ewald Balser (Friedrich Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg), Anna Dammann (Die Kurfürstin), Liselotte Rau (Pinzessin Natalie von Oranien, Nichte des Kurfürsten, Chef eines Dragoner-Regiments), Thomas Holtzmann (Prinz Friedrich Artur von Homburg, General der Reiterei), Ernst Fritz Fürbringer (Feldmarschall Dörfling), Alfred Schieske (Obrist Kottwitz, vom Regiment der Prinzessin von Oranien), Alexander Kerst (Graf Hohenzollern, von der Suite des Kurfürsten), Werner Meissner (Rittmeister von der Goltz), Hans Epskamp (Truchs, Oberst der Infanterie), Werner Hessenland (Graf Georg von Sparren), Heinz Weiss (Siegfried von Mörner), Karl Michael Vogler (Graf Reuss), Musik: Peter Thomas, Kamera: Kurt Grigoleit, Szenenbild: Theo Zwierski und Helmut Gassner, Regie: Fritz Umgelter
Halbschlafend sitzt der schwärmerische Prinz von Homburg im Schlosspark von Fehrbellin und windet den Ruhmeskranz, in seiner Nähe der Kurfürst mit dessen Gesellschaft. Als der nachtwandelnde Friedrich Prinzessin Natalie erblickt, verrät er sein geheimstes Gefühl durch einen unbedachten Ausruf. Erwacht stellt er fest, dass er der Prinzessin einen Handschuh abgestreift hat. Das bringt den Prinzen so durcheinander, dass er die Befehle des Kriegsrats überhört. In der Schlacht greift er – erfüllt von seiner Liebe, übermütig vor ersehntem Glück – vorzeitig ein und erringt einen Sieg. Da dem Kurfürsten aber das Gesetz über eigenmächtige Willkür geht, lässt er Friedrich durch ein Kriegsgericht zum Tode verurteilen. Der verzweifelte Prinz bittet die Kurfürstin um Hilfe, will sogar auf seine geliebte Natalie verzichten. Der Kurfürst verspricht schließlich eine Begnadigung, wenn der Prinz das Urteil des Kriegsgerichts als ungerecht betrachtet – legt damit die Entscheidung in die Hände des Prinzen. In diesem Augenblick geht ein Wandel zu männlicher Reife in dem jungen Prinzen vor ...
Kleists "Prinz Friedrich von Homburg" ist sein letztes und reifstes Werk, entstanden 1810, ein Jahr vor seinem tragischen Tod. Erst zehn Jahre später wurde es in Wien unter dem Titel "Die Schlacht bei Fehrbellin" uraufgeführt, nach vier Spieltagen jedoch schon wieder abgesetzt. Kleist verstand es, die historischen Gegebenheiten souverän zu verändern – mit der wirklichen preußischen Geschichte des Jahres 1675 hat sein Werk wenig gemein
ARD-Erstsendung: 2. April 1961 (ab 14 / WDR)
19:15 Die Sportschau
Berichte und Informationen zum Wochenende
20:00 Nachrichten
Das Wetter morgen
20:05 La Bohème
Oper in vier Bildern von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica, Musik von Giacomo Puccini, künstlerische Leitung und Dirigent: Herbert von Karajan
Personen und Darsteller: Rudolf, ein Poet (Gianni Raimondi), Marcel, ein Maler (Rolando Panerai), Schaunard, ein Musiker (Gianni Maffeo), Colline, ein Philosoph (Ivo Vinco), Benoit, der Hauswirt (Carlo Badioli), Mimi (Mirella Freni), Musette (Adriana Martino), Alcindor (Carlo Badioli), Parpignol (Franco Ricciardi), Sergeant der Zollwache (Giuseppe Morresi), Ein Zollwächter (Carlo Forti), Ein Obstverkäufer (Angelo Mercuriali)
Es singt der Chor der Mailänder Scala, Einstudierung: Roberto Benaglio, es spielt das Orchester der Mailänder Scala, Kamera: Werner Krien, Inszenierung und Bühnenbild: Franco Zeffirelli
Erste Fernsehproduktion von Herbert von Karajan, in italienischer Sprache
Gong 18/1966 schrieb in seiner Kritik: Ein Fest der schönen Stimmen war die von Wilhelm Semmelroth (Bildregie) mit besonderer Sorgfalt vorbereitete "Bohème"-Aufzeichnung aus der Mailänder Scala. Den Rang des Außergewöhnlichen erhielt die Aufführung allein schon dadurch, dass Herbert von Karajan am Pult stand. Was er an Dynamik, Farbe und Klangfeinheit aus dem Orchester herausholte, war im Zusammenwirken mit den italienischen Belkantisten (es wurde vorbildlich synchronisiert) von erregender Schönheit. Auch das Spiel ausgezeichneter Sängerdarsteller führte die Handlung an die Grenze des Ausdrucks dramatischer Spannung. Mirella Freni verkörperte eine ideale Mimi; ihr ebenbürtig waren Gianni Raimondi als leidenschaftlich empfindender Poet, Rolando Panerai als Maler Marcel, der den Musiker Schaunard quicklebendig darstellende Gianni Maffeo und der mit seinem wundervollen Bass an den stimmgewaltigen Schaljapin erinnernde Ivo Vinco als Philosoph. Auf der großräumigen Bühne hatte sich die Kameraführung vor allem in den turbulenten Szenen auf der Straße und im Café Momus mit Problemen auseinanderzusetzen, die vielleicht besser hätten gelöst werden können. Um so mehr beeindruckte das winterliche Bild an der Zollschranke mit seinem ergreifenden Stimmungsgehalt. In ihrer Vorzüglichkeit war die Aufführung für die zu Ostern daheimgebliebenen Opernfreunde ein beglückendes Fernseh-Festgeschenk
Hörzu 18/1966 schrieb in ihrer Kritik: Was würden wohl die Besucher der Mailänder Scala oder der Prager Oper sagen, wenn hinter der Bühne ein Tonband abliefe und die Sänger nur den Mund öffnen würden? Die Fernseher aber müssen sich mit dieser störenden Zweiteilung abfinden. Bei der "Bohème" und mehr noch bei der "Verkauften Braut" (Anm.: morgen, ZDF) strauchelten die Sänger über ihre eigene Synchronisation. Wenn trotzdem die beiden Opern zum Höhepunkt der Osterwoche wurden, so allein dank der glanzvollen Stimmen. Bei Mirella Freni als Mimi vergaß man den Staub auf den überladenen "Bohème"-Dekorationen. Man übersah die schlechte Ausleuchtung und genoss Karajans feinfühlige Musikalität. Wieviel schöner noch hätte dieser Genuss sein können, wenn die Geräte-Hersteller endlich auf die Lautsprecher der Fernsehapparate die gleiche Mühe verwenden würden wie bei den Rundfunkgeräten!
Hörzu 18/1966, Leserbriefe: Diese Opernaufführung war wirklich eine gelungene Osterüberraschung, sowohl schauspielerisch als auch in der Ausstattung. Und musikalisch war sie einfach grandios; – ... ein von schönen Stimmen und herrlicher Musik untermalter italienischer Filmschinken. Wie soll solch ein Erzeugnis mit Namen von Weltklang wie "Mailänder Scala" oder Herbert von Karajan in Verbindung zu bringen sein? (Sehenswert ab 14 / WDR) Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
21:50 Nachrichten
Das Wetter morgen
21:55 Das Profil
Siegfried Unseld im Gespräch mit Friedrich Luft (SFB)
22:25 Mein lieber Schwan
Neue Plaudereien von und mit Walter Slezak und mit einem Beitrag von Dieter Hildebrandt
Es wirken mit: Nicolai Gedda, Esther und Abi Ofarim, Dieter Hildebrandt, Virginia Towne und das Symphonie-Orchester Graunke
Musikalische Leitung: Bert Grund, Szenenbild: Utz Elsässer und Hans Ehegartner, Regie: Manfred Lisson
Die erste Ausgabe, die Ostern vergangenes Jahr lief, erntete nur einen mäßigen Publikumserfolg. Walter Slezak wird aus einigen Zuschauerbriefen von damals heute vorlesen
Hörzu 18/1966 schrieb in ihrer Kritik: Ein Eigentor dagegen schoss Walter Slezak, der in seiner Sendung "Mein lieber Schwan" etwas viel Lob auf sich häufte. Der Wiener aus Amerika hat Witz und Charme. Ihm fehlt nur ein energischer Regisseur, der auf die Bremse tritt, wenn Slezak dem Slezak Komplimente macht
Hörzu 19/1966, Leserbrief: Eine ganz reizende, vielseitige Sendung. Ganz besonders erfreut waren wir, endlich Nicolai Gedda in voller Größe erleben zu können. Nur zu gern würden wir ihn in einer Oper auf dem Bildschirm sehen (Eher ab 16 / – gegen 23:25 Uhr / WDR)

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

14:10 Vorschau
auf das Programm der Woche
14:30 Menschen und Mächte
General Douglas MacArthur
Manuskript: Gunter Péus
Wiederholung vom 8. Februar 1964 (ab 14)
15:00 Französisch – in Paris gelernt (14)
En France comme si vous y étiez
Heute: Dans le métro
Wiederholung von gestern
15:30 Das Zauberkarussell
(Für alle)
15:35 Hallo Freunde!
Unser Studio für junge Zuschauer mit Wolfgang Ohm und dem Zauberer Sino
16:00 Philipp, der junge Held (2)
Fernsehfilm in vier Teilen aus der Zeit der Französischen Revolution von Sherald Powell und Cathcart Borer nach der Geschichte von Ian Grundy mit James Kenney, Colin Simpson, Valerie Carton, Ian Colin, Louise Gainsborough, John Longden, Regie: Cecil Musk
Hörzu 19/1966, allgemeiner Leserbrief: Die vielen kurzen Fortsetzungsfolgen des Jugend-Programms im Mainzer Fernsehen gehen einem langsam auf die Nerven. Wer hat schon jeden Sonntag Zeit, sich die nächste Folge anzusehen? (ab 12)
16:15 Die englische Heirat
Deutsche Filmkomödie (1934) mit Adele Sandrock, Renate Müller, Adolf Wohlbrück, Regie: Reinhold Schünzel
Bild + Funk 15/1966: Ein posthumes Hoch auf Adele Sandrock. Immer wieder einmal. Denn ihr Verdienst ist es zum großen Teil, dass man sich den Film immer wieder gern ansieht [...]
ZDF-Erstsendung: 21. September 1963 (Eher für Erwachsene) Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
17:45 Nachrichten / Wetter / Sport
18:00 Unter Segeln um die Welt
Die drei großen Fahrten des Captain Cook
Ein Film von Günther Geisler (Eher ab 14)
18:30 Lieder und Worte
Was ist ein Spiritual?
19:00 Theater zwischen Meer und Moor
Ein Bericht über das Wilhelmshavener Theater von Reinhart Hoffmeister
Die Bühne hat sich seit 1946 zur kulturellen Aufgabe gesetzt, das Land zwischen Ems und Elbe in Gastspielaufführungen mit wichtigen Stücken des klassischen und modernen Spielplans vertraut zu machen
19:27 Der Wetterbericht
19:30 Nachrichten
19:35 Fiesta in New York
Impressionen aus dem italienischen Viertel New Yorks mit einem Bericht über das traditionelle Fest des Heiligen Gennaro
20:00 Der Ritter vom Mirakel
Komödie von Lope de Vega, deutsch von Hans Schlegel, Personen und Darsteller: Luzmán (Michael Degen), Tristán (Heinz Schubert), Isabella (Gertrud Kückelmann), Patricio (Sigfrit Steiner), Octavia (Elisabeth Wiedemann), Leonato (Dieter Kirchlechner), Beatrice (Blanche Aubry), Filiberto (Rolf Arndt), Lofraso (Karl Lieffen), Camillo (Georg Hartmann), Lombardo (Hugo Lindinger), Eugenio (Gert Wiedenhofen), Deofrido (Viktor Stefan Görtz), Wirt (Hans Elwenspoek), Gerichtsdiener (Manfred Günther), Musik: Erich Ferstl, Kostüme: Hanna Jordan und Ursula Sensburg, Szenenbild: Hanna Jordan und Helmut Gassner, Regie: Imo Moszkowicz
Der spanische Abenteurer und Hochstapler Don Luzmán treibt in Rom sein betrügerisches Spiel mit leichtgläubigen Damen und vertrauensseligen Edelleuten. Binnen kurzer Zeit trifft er Isabella, Octavia und die französische Kurtisane Beatrice. Luzmán versteht es, alle drei Damen für sich zu gewinnen, ihre Liebhaber und Ehemänner gegeneinander auszuspielen und seinen leeren Geldbeutel mit klingender Münze zu füllen. Doch fast sieht es aus, als ob sich Luzmán diesmal verschätzt hat ...
Gong 18/1966 schrieb in seiner Kritik: Wollte schon Lope de Vega im Kleid der Degen-und-Mantel-Komödie als Zeitspiegel das Gesellschaftsbild seiner Zeit glossieren und ironisieren, so hat der Kern dieser Story vom betrogenen Betrüger auch heute nach über 300 Jahren seine Gültigkeit nicht verloren. Dabei war es ein Vergnügen, den fatalistischen Glücksritter Luzmán sich mit immer neuen Listen durch die Tücken des Geschicks winden zu sehen, bis kurz vor der Erfüllung seines größten Wunsches Fortuna ihm das letzte "Mirakel" versagte. Der herausragende Darsteller blieb ohne Zweifel Michael Degen. Sein Temperament, seine Wandlungsfähigkeit in Vortrag und Mimik hätte man teilweise seinen Mitspielern gewünscht, die er in den meisten Szenen (leider) überspielte. Von seinen drei "Auserwählten" wusste Blanche Aubry in der Rolle der Beatrice noch am besten zu gefallen, während Gertrud Kückelmann als Isabella im Stil der Schäferspiele zu verspielt und die Oktavia von Elisabeth Wiedemann übertrieben exaltiert wirkte. Überzeugend auch Georg Hartmann als Hauptmann Camillo, während Karl Lieffen auffallend blass blieb. Die Regie von Imo Moszkowicz war bemüht, gerade in der Bühnenfassung die Atmosphäre des spanischen Barocktheaters einzufangen, jedoch ist der Versuch nicht immer als geglückt zu bezeichnen. Besonders in den Übergangspassagen blieb das Ganze abzurunden. Doch nicht nur vom pointierten Witz her, sondern vor allem wegen der Leistung von Michael Degen blieb das Stück insgesamt gesehen ein amüsantes Erlebnis
Hörzu 18/1966, Leserbrief: ... ein Bühnenbild, das fast zu schön war. Die vielerlei Gässchen und Türen und Balkone, auf denen die Kamera genüsslich verweilte, minderten das Tempo. Mantel- und Degenstücke aber wirken nur, wenn die Handlung rasant abläuft. So behände Michael Degen auch agierte und seine Kumpane ihm assistierten – die ewigen Gänge ermüdeten (ab 16)
21:35 Der Mann, der sich verkaufte
Deutscher Spielfilm (1959) mit Hildegard Knef, Hansjörg Felmy, Regie: Josef von Baky
Bild + Funk 15/1966: Ein interessanter Film aus der deutschen Wirtschaftswunderwelt, der besonders durch die Mitwirkung der beiden Schauspieler Hildegard Knef und Hansjörg Felmy an Profil gewinnt
Gong 18/1966, Leserbriefe: Endlich einmal ein guter, alter Spielfilm, den man gerne noch einmal sah!; – ... ein berechtigtes Urteil über die geldgierigen Sensationsreporter
ZDF-Erstsendung: 2. März 1964 Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sendepause vom 4. April bis 4. September 1966

West 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Programmhinweise
19:15 Hierzulande – Heutzutage
Prisma des Westens
20:00 Nachrichten
Das Wetter morgen
20:05 Die Erde bebt
Ital. Spielfilm (1948) von Luchino Visconti
Hören & Sehen 15/1966: Der Film ist einer der berühmtesten und unbekanntesten Werken des italienischen Neorealismus. Sein Misserfolg begann bereits mit der Uraufführung. Bei den Filmfestspielen 1948 in Venedig musste "La terra trema" sich hinter Laurence Oliviers "Hamlet" mit dem "Silbernen Löwen" begnügen. Nur bei dieser Gelegenheit lief der Film in der Originalfassung mit sizilianischen Dialogen, die auch dem Italiener unverständlich sind. Für den Markt wurde er italienisch synchronisiert und wegen seiner vermeintlichen Spannungslosigkeit außerdem stark gekürzt. Trotz dieser Konzessionen an das Publikum ist er über den Kreis der Filmclubs kaum hinausgelangt. Auch in Deutschland, wo er nur noch neunzig statt fast hundertachtzig Minuten dauert, ist er ausschließlich in Filmclubs und im Fernsehen gelaufen. Visconti benützte als Vorlage den Roman "I Malavoglia" von Giovanni Verga. Der Fischer Ntoni leidet nicht nur unter den ungerechten sozialen Bedingungen, er revoltiert gegen sie. Er und seine Familie machen sich vom Fischgroßhändler unabhängig, ein Sturm aber zerstört ihr Boot. Sie müssen sich dem Ausbeuter wieder unterwerfen. Ntoni haben diese Ereignisse politisch reifer gemacht. Im Kollektiv würden die Fischer siegen, das wird ihm klar. Visconti formuliert diese Erkenntnis nicht als These, er teilt sie als Geschichte mit Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
Anschließend
Programmhinweise

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ostersendepause bis 17. April 1966

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heute keine Sendung

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

08:50 Medizin nach Noten
09:00 Aktuelle Kamera
09:25 Im Blickpunkt
09:35 Fernsehakademie
Russisch für Sie
Heute: Freunde treffen sich in der Hauptstadt (Wh.)
10:00 Kinderfernsehen für Kinder von 5 Jahren an
Rolf und Reni
Rore I – startklar!
10:20 Der Deutsche Fernsehfunk sendet für Intervision: Kinderfernsehen für Kinder von 8 Jahren an
Mach mit – mach's nach – mach's besser
Sport und Spiel mit Theo Doll
11:00 Berlin am Sonntagmorgen
Unterhaltsamer Ausflug mit Heinz-Florian Oertel
Redaktion: Christa Gelling, Regie: Charlotte Sommerfeld
12:20 Nachrichten
12:25 Erntekapitäne auf großer Fahrt
Reisebericht von Hans Günther und Heinz Prenzlow
13:00 Sonntagsgespräch des Deutschlandsenders
13:30 Bunte Mischung
Von Kaunas bis zum Wolgadelta
14:30 Mit Zikmund und Hanzelka durch Asien (14)
Heute: Grüße von Java und Bali (Wh.)
15:00 Studio Halle
Genosse Dr. Heinz Scharf
Vom Chemiewerker-Lehrling zum Betriebsleiter
Dokumentation von Kurt Gehrmann, Kamera: Walter Laaß
15:40 Wünsch dir was!
Mit Irmgard Düren
17:15 Nachrichten
17:20 Ostseestudio Rostock
Weidmannsheil
Forstwirtschaftliche Plaudereien, Redaktion: Konrad Kutzner
18:00 Bitte, Plätze einnehmen!
Sport aktuell
18:50 Unser Sandmännchen
19:00 Sag niemals: Niemals
Szenische Dokumentation von Eva Riga
19:25 Die Glückszahlen
19:30 Aktuelle Kamera
19:50 Im Blickpunkt
20:00 Pitaval des Kaiserreiches (3)
Die Synagoge brennt
Von Friedrich Karl Kaul und Walter Jupe, Dramaturg: Aenne Keller, Personen und Darsteller: Heidemann sen. (Paul Lewitt), Heidemann jun. (Franz List), Frau Heidemann (Hanna Türcke), Lesheim sen. (Helmut Straßburger), Lesheim jun. (Michael Nathan-Pan), Frau Lesheim (Gisela Morgen), Tempeldiener Löwenberg (Hans-Ulrich Lauffer), Fräulein Jasse (Ingeborg Krabbe), Wachtmeister/Polizeidiener Conrad (Georg Helge), Herr von Bonin (Siegfried Weiß), Hoffmeister, Sekretär (Christoph Engel), Lehrer Pieper (Walter Lendrich), Pastor Klammroth (Hermann Hiesgen), Bürgermeister Zingler (Gustav Stähnisch), Schuhmacher Greiser (Karl Brenk), Arbeiter Buchholz (Gerhard Lau), Steinsetzer Beyer (Erich Brauer), Steinsetzer Janitz (Erich Altrock), Fleischermeister Angermann (Fritz Barthold), Dr. Henrici (Hannjo Hasse), Krause, Besitzer der Mundtschen Hotels (Joe Schorn), Kubelke, Tischler (Günter Drescher), Lehrer Hübner (Hans Fiebrandt), Hofprediger Stoecker (Heinz Suhr), Staatsanwalt Pinoff (Karl-Heinz Weiß), Synagogenvorsteher Löwe (Werner Schulz-Wittan), Gärtner Wiesenhart (Siegfried Seibt), Vorsitzender Buhrow (Horst Friedrich), Verteidiger Dr. Selle (Peter Sturm), Erster Wachtmeister (Rudolf Napp), Lehrling Denzin (Wolfgang Kammerer), Ein Herr vom Zentralvorstand (Hans-Joachim Döring), Richter (Hans-Hartmut Krüger), Vorsitzender Landgerichtsdirektor Arndt (Guido Matscheck), Staatsanwalt Schlingmann (Erich Haussmann), Beisitzer: Landrichter von Kaltenborgen (Karl M. Steffens), Erster Wachtmeister in Konitz (Otto Coldoni), Kriminalkommissar Höft (Wolfgang Lippert), Weichensteller und Wagenschmierer Gärtner (Otto-Erich Edenharter), Arbeiter Dobverstein (Lothar Förster), Kommentar: Prof. Dr. F. K. Kaul, Regie: Wolfgang Luderer
21:30 Ich bin, wie ich bin ...
Musikalische Impressionen mit Juliette Gréco
Lichtgestaltung: Klaus-Dieter Ahlgrimm, Redaktion: Klaus Tudyka, Regie: Charlotte Sommerfeld
21:50 Nachrichten
21:55 Krankenschwester auf Rädern
Englisches Filmlustspiel (1963)
23:20 Eishockey-Länderspiel DDR–CSSR
Aus Berlin

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

11:05 Kurznachrichten
11:10 Ostermesse mit Papst Paul VI.
Übertragung aus der Basilika St. Peter
11:55 Urbi et Orbi
Der Ostersegen von Papst Paul VI.
Übertragung vom Petersplatz in Rom
Eine Eurovisionssendung des Italienischen Fernsehens/RAI
Anschließend
Kurznachrichten
17:00 Kurznachrichten
17:03 Für die Kinder von 5 Jahren an
Das tapfere Schneiderlein
Ein Märchen von Rudolf Kayser nach den Gebrüdern Grimm, Fernsehbearbeitung: Johannes Hoflehner, mit Hans Krassnitzer, Helinde Gärtner, Klaus Behrendt, Gaby Banschenbach, Götz von Langheim, Walter Regelsberger, Heinz Petters, Walter Skapa, Karl Krittl, Musik: Karl Grell, Regie: Fritz Zecha
18:15 Für die Kinder von 11 Jahren an
Welt der Jugend
Das internationale Filmmagazin mit dem Österreichbeitrag "Elefanten" und Beiträgen aus Kanada, Australien und Holland
18:45 Betthupferl
18:50 Kurznachrichten
19:00 Fenstergucker
Heute: Alla Turca
Ein Fernsehfeuilleton über Orientalisches in Wien, Gestaltung: Jörg Mauthe, wissenschaftliche Beratung: Doz. Hans Wagner, Sprecher: Richard Fortin
19:30 Aktuelle Sportschau
20:10 Erste Abendnachrichten
20:20 Die Tänzerin Fanny Elssler
Operette von Johann Strauß, Personen und Darsteller: Fanny Elssler (Ingeborg Hallstein), Friedrich von Gentz (Robert Lindner), Baron Franz Fournier (Peter Minich), Vater Elssler (Karl Paryla), Fürst Esterhazy (Wolf Albach-Retty), Minna (Liselotte Ebnet), Dominik (Peter Garden), Herzog von Reichstadt (Michael Münzer), Eine Patriotin (Christine Buchegger), Aranka (Christiane Klein) und andere
Es spielt das Sinfonie-Orchester Graunke, musikalische Leitung: Werner Schmidt-Boelcke, Choreografie: Dia Luca, Szenenbild: Felix Smetana, Regie: Arthur-Maria Rabenalt
ZDF-Erstsendung: 1. Januar 1966
Österreich-Hörzu 17/1966 schrieb in ihrer Kritik: Zwei Stücke österreichischen Ursprungs, doch mit prinzipiellem Unterschied, sahen wir zum fröhlichen Osterfest: Am Sonntag: "Die Tänzerin Fanny Elssler". Ein als "Musical" getarnter, langweiliger, holpriger und also schlechter Zeitvertreib
22:10 Christ in der Zeit
22:15 Zweite Abendnachrichten

Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Kurznachrichten
19:03 Silents please
Aus den Kindertagen des Films
19:30 Der Altar von Kalkar
20:00 Der Komödiant
Engl. Filmdrama (1960) mit Laurence Olivier Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

10:00 Ostergottesdienst
Übertragung aus der "Kievitskerk" in Wassenaar, Holland
Predigt: Pfarrer J. T. Wiersma
11:10 Ostermesse mit Papst Paul VI.
Übertragung aus der Basilika St. Peter
11:55 Urbi et Orbi
Der Ostersegen von Papst Paul VI.
Übertragung vom Petersplatz in Rom
Eine Eurovisionssendung des Italienischen Fernsehens/RAI
14:00 Un'ora per voi
15:00 Auf dem Dach Japans
Ein Dokumentarfilm über das Tierleben in den japanischen Alpen
16:05 Der Froschkönig
Nach den Brüdern Grimm frei bearbeitet von Jörg Schneider
Ein Spiel der Zürcher Märchenbühne
17:20 Trickfilm
17:30 Meine drei Söhne
17:55 Für Stadt und Land
Eine volkstümliche Sendung mit dem Zuger Zytturmbläsern unter Oskar Schärer, den vereinigten Appenzeller Streichmusiken Alder Urnäsch, Alpstein Weissbad und Bänziger Herisau sowie den Jodlerinnen Geschwister Dörig, Brülisau und Cäcilia Dähler-Koller, Appenzell
Dazwischen Berichte vom Zuger Zytturm, der Bauernmalerin Sibylle Neff und ... Osterhasen
18:45 Wege durch Sand und Stein
Aktion "Brot für Brüder"
19:15 Nachrichten
19:20 Marc Chagall und seine Bilderbibel
20:00 Tagesschau
20:15 Der Schatten
Ein Märchen für Erwachsene von Jewgenij Schwarz, Personen und Darsteller: Der Gelehrte und sein Schatten (Robert Graf), Pietro (Hanns Ernst Jäger), Annunziata (Anneli Granget), Julia Ginli (Senta Wengraf), Prinzessin (Elke Neidhardt), Cäsar Borgia (Hubert Suschka), Arzt (Herbert Stass), Der Premierminister (Walter Jokisch), Der Finanzminister (Bruno Hübner), Der Geheime Rat (Gert Niemitz), Der Haushofmeister (Manfred Fürst), sowie Ingrid von Bothmer, Karl-Friedrich Feudell, Ursula Graeff, Walter Grüters, Bruno Klockmann, Bernd Kreibich, Konrad Mayerhoff, Reinhilt Schneider, Renate Schubert, Rüdiger Schulzki, Wendelin Starcke-Brauer, Margit von Storen, Michael Weckler, Musik: Bernd Kampka, Regie: Werner Düggelin
ARD-Erstsendung: 7. Mai 1963
21:30 Lobgesänge
Eine Übertragung aus der Westminsterabtei
22:05 Nachrichten / Wiederholung der Tagesschau
22:15 Programmvorschau

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