So, 10. Juli 1966

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Sa, 9. Juli 1966   ◀                 1966                 ▶   Mo, 11. Juli 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vormittagsprogramm
Nur über NDR, RB, SFB, Meißner (HR) sowie Kreuzberg und Ochsenkopf (BR)
 10:00 Nachrichten
 10:05 Tagesschau
Wiederholung vom Vorabend
 10:20 Die Fernseh-Elternschule
Heute: Von Lohn und Strafe
Ein Gespräch unter der Leitung von Dr. Hertha Sturm (– 10:50 Uhr)

11:00 Hinweise auf das Programm der Woche
Vom Deutschen Fernsehen aus Köln
11:30 Auf dem Weg nach Bamberg
Die Stadt des 81. Deutschen Katholikentages
Ein Filmbericht von Klaus Müller-Gräffshagen, Kamera: Rudolf Bosler
Vom 13. bis 17. Juli findet in Bamberg der Katholikentag statt. Der Beitrag möchte eine Einführung geben und die Besucher des Tages wie die Zuschauer, die das Ereignisse aus der Ferne beobachten, mit dem Tagungsort und seiner reichen Tradition, aber auch mit der Thematik des ersten Katholikentages nach dem Konzil vertraut machen. Das Konzil ist vorbei, nun soll die beschlossene Reform im kirchlichen Leben Wirklichkeit werden. Führende Katholiken werden über die Neuorientierung der Kirche diskutieren, über die "Eindeutschung des Konzils" und "Die Lage nach dem Konzil". Zwischen den einzelnen, sicher oft hitzigen Diskussionen locken erholsame Spaziergänge durch die malerische Altstadt ebenso wie unzählige geschichtliche Bauwerke und interessante Ausstellungen (BR)
12:00 Der Internationale Frühschoppen
Mit sechs Journalisten aus fünf Ländern
Gastgeber: Werner Höfer (WDR)
12:45 Wochenspiegel
Die Tagesschau berichtet von den Ereignissen der vergangenen Woche
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
13:15 Magazin der Woche
Eine Regionalumschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Frankfurt
14:30 Wir lernen Englisch (37)
Wiederholung von gestern (WDR)
14:45 Die kleine Lok Ivor
Ivor und der Zugführer sind erstaunt, als sie einen Elefanten mit verletztem Fuß auf den Schienen finden. Als Dank für ihre Hilfe lädt sie der Dickhäuter in den Zirkus ein, aus dem er ausgerissen ist ... (Kinderstunde für alle / NDR)
15:15 Noch 24 Stunden
... bis zum Beginn der 8. Fußballweltmeisterschaft
Die Weltmeisterschaftsredaktion der ARD informiert einen Tag vor dem WM-Start über den Stand der Vorbereitungen. Wir sehen erste Berichte aus Trainingscamps, u.a. der Schweizer, Argentinier und Spanier und aktuelle Interviews. Helmuth Schön stellt einige seiner bekanntesten Spieler vor, und zwar wie er sie sieht und ihre "Spiel"-Fähigkeiten beurteilt
Vom Norddeutschen Rundfunk aus London
16:00 Hardys Bordbuch
Heute: Mexiko hat viele Gesichter
Mit Hardy Krüger und Dieter Seelmann, Kamera: Günther Wedekind
Die heutige Tour geht nach Chiapez, einer der südlichen mexikanischen Provinzen. Wir treffen Indianer in den dortigen Bergwäldern, und zwar zusammen mit einer Puppenspielergruppe, die im Auftrag der Regierung unterwegs ist. Mit Hilfe eines Kasperle-Theaters wird versucht, den Indianern den Unterschied zwischen einem richtigen Arzt und einem Medizinmann beizubringen. Dazu erteilt der Kasperle auch Unterricht in moderner Hygiene. Hardy Krüger erlebt die Beschwörung eines Schwerkranken durch einen Medizinmann und nimmt als einziger Weißer an einer Indianerfiesta teil (ab 14 / RB)
Anmerkung: Bereits für den 05.05.1966 vorgesehen, damals wahrscheinlich wegen einer Fußballübertragung ausgefallen
16:30 Hinter der Leinwand
Kino zwischen Geld und Kunst
U.a. ein Gespräch mit Dr. Hugo Hartung, Autor der Filme "Ich denke oft an Piroschka" und "Wir Wunderkinder" (ab 16 / BR)
17:00 Weltspiegel
Auslandskorrespondenten berichten
Hörzu 31/1966, Leserbrief: Es gibt im Deutschen Fernsehen keine bessere politische Sendung als den "Weltspiegel" am Sonntagabend. Warum darf man diese hochaktuelle Sendung nur einmal wöchentlich eine halbe Stunde sehen? Die für diese Sendung arbeitenden Korrespondenten sollten öfter zu Wort kommen (WDR / NDR)
17:30 Internationales Reitturnier – CHIO
"Der große Preis von Aachen"
Sprecher: Hans-Heinrich Isenbart und Wolfhard Kuhlins
Übertragung aus dem Reitstadion in Aachen-Laurensberg
Vom Deutschen Fernsehen aus Köln
19:30 Die Sportschau
Berichte und Informationen zum Wochenende
20:00 Tagesschau – Das Wetter morgen
20:15 Wahl an Rhein und Ruhr
Berichte und Analysen von der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen
Mit Dieter Gütt und Rudolf Rohlinger
Hörzu 31/1966 schrieb in ihrer Kritik: Mit der Wahlnacht begann es. Beide Anstalten bemühten sich, ihr Programm so attraktiv wie möglich zu gestalten. Beiden gelang es – unterschiedlich in der Form, gleichwertig in der Substanz. Die Hauptrolle spielte der Computer. Gegen 19 Uhr hatte er das vorläufige Ergebnis der Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen heraus. Trotzdem ebbte die Spannung nicht ab. Gelungener Abschluss der ARD. Werner Höfers "frühester Frühschoppen aller Zeiten". Naturgemäß nicht der aufschlussreichste. Das war so kurz nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses auch nicht zu erwarten
Hörzu 31/1966, Leserbriefe: Das erste und zweite Fernsehen berichteten laufend und zuverlässig über die eintreffenden Wahlergebnisse. Zwischendurch sendeten beide Anstalten Kommentare, Interviews und Unterhaltungsprogramm. Prominente Politiker aller Parteien kamen zu Wort, obwohl prägnante Äußerungen nicht zu erwarten waren. Mein Vorschlag geht dahin, beide Anstalten zu einer gemeinsamen Wahlsendung zu veranlassen. Konkurrenz, die unbedingt qualitätsfördernd wirkt, kann das ganze Jahr hindurch geübt werden. Hier ist sie nicht am Platz. Wahlergebnisse samt Computer-Prognosen sind dieselben, die Interviews gleichen sich. Außerdem ließe sich auf beiden Seiten eine Menge Geld einsparen; – Wenn die Endergebnisse erst gegen Mitternacht zu erwarten sind, würde es doch ausreichen, die Wahlsendungen gegen 22:00 Uhr beginnen zu lassen. Die vorläufigen Ergebnisse sind doch nur wirklich nicht so interessant, dass man deshalb das ganze Abendprogramm zerstören muss (WDR) Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
20:25 Im Reich des weißen Bären
Ein russischer Dokumentarfilm aus der Arktis, der die Einsamkeit der felsigen Küsten, der Packeisfelder und der windüberwehten Schneeflächen zeigt. Seevögel kreisen über die Klippen, Walrosse tauchen in den eisigen Fluten des Polarmeeres. In dieser Welt leben die "weißen Bären", die bis zu 1,4 Meter hoch und 2,8 Meter lang werden können
Hörzu 31/1966 schrieb in ihrer Kritik: Mögen einzeln politisch besonders Interessierte die bewussten Zäsuren der ARD zwischen den Wahlergebnissen als zu einschneidend empfunden haben, sie waren zum mindesten klug gewählt. 40 Minuten "Im Reich des weißen Bären" war fast zu knapp. Durch Heinz Sielmanns überragende Filme sind die deutschen Fernseher verwöhnt. Dieser, aus der Tierwelt der Arktis, russischer Herkunft, hielt allen Vergleichen stand; er war atemberaubend
Hörzu 31/1966, Leserbrief: Lob und Anerkennung für die Gestalter dieses Dokumentarfilms. Hoffentlich werden in Zukunft häufiger ähnliche deutsche Tierfilme gezeigt, damit die Menschen unserer Zeit die hilflose, so herrliche Kreatur wieder mehr achten- und liebenlernen (ab 12 / WDR)
21:05 Wahl an Rhein und Ruhr
Fortsetzung von 20:15 Uhr (WDR)
21:30 Der Bass muss mit
Bericht von einer Reise mit Musik
Von Ernst-Ludwig Freisewinkel, mit dem Orchester Kurt Edelhagen und Joachim Hackethal
Anfang des Jahres ging das Orchester Edelhagen auf eine Tournee durch acht nordafrikanische und arabische Städte. Vor dem Abflug von Köln-Wahn tauchte ein Problem auf, das den schwergewichtigen Orchesterwart "Hacky" fast verzweifeln ließ: die Basstransportkiste passte nicht in den Flieger. Kurt Edelhagen blieb standhaft: "Der Bass muss mit!", Bassist Joey Sydow verzweifelte "Was bin ich denn ohne meine Emma!" Schließlich musste "Hacky" vor jedem Konzert von Casablanca bis Beirut eine aufregende Jagd nach einem Ersatz-Bass starten ...
Gong 28/1966: Das Kurt-Edelhagen-Orchester auf Tournee in Nordafrika. Schwierigkeiten mit dem Gepäck, die Jagd nach einem Ersatzinstrument. Voraussichtlich möglich ab 12 (WDR)
22:25 Nachrichten – Das Wetter morgen
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
22:30 Wahl an Rhein und Ruhr
Fortsetzung (WDR)
23:00 Geheimnis einer Reise
Kriminalfilm mit Fay Bainter (Geraldine Redfern), Paul Hartmann (Onkel Gregory Stafford), Anne Seymour (Tante Hortenste Stafford), Myrna Fahey (Alice Page), Rhodes Reason (Anthony Page), Cloris Leachman (Beatrice Stafford), Harry Ellerbe (Walter Devon), Ellen Corby (Mrs. Peele), Esther Dale, James Seay, Rex Holman, Victor Buono und anderen, Regie: Mitchell Leisen
Inhaltsangabe 1: Eine junge Frau gerät als Mitwisserin eines Geheimnisses in Lebensgefahr. Tony Page, ein Mann mit zwei Berufen, hat eine Flugreise unternommen, vor der nur er und seine Frau Alice wissen, wohin sie führt und warum sie angetreten wurde. Alice muss schweigen, wenn sie nicht das Leben ihres Mannes aufs Spiel setzen möchte – auch dann noch, als sie Zeugin eines Mordes wird ...
Inhaltsangabe 2: Alice Page hat sich ihre Flitterwochen ganz anders vorgestellt. Schon auf der Hochzeitsreise zu den Schwiegereltern ereignen sich merkwürdige Dinge. Während des Fluges von Chicago nach Kalifornien wirkt Ehemann Tony äußerst unruhig und nervös. Auf dem Flugplatz beobachtet Alice, wie ein Fremder Tonys Koffer mit einem anderen vertauscht. Bei der Weiterfahrt versucht ein anderes Auto, ihren Wagen auf einer kurvigen Bergstraße abzudrängen. Und Tony bittet seine Frau, von alledem seiner Familie nichts zu erzählen. Endgültig misstrauisch wird Alice, als Tony gleich nach der Ankunft wieder abreisen muss. Er behauptet, er müsse für die Firma in den Osten der USA reisen, dabei lautet sein Flugzeugticket auf das Ziel "Mexiko-City" ...
Vom Deutschen Fernsehen aus Köln
Anmerkung: Wurde in den USA 1960 als eine Folge der von Boris Karloff präsentierten Reihe "Thriller" ausgestrahlt
23:45 Wahl an Rhein und Ruhr
Fortsetzung (WDR)

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

13:50 Hinweise auf das Programm der Woche
14:10 Der Zar ist weit
Tiflis – Hauptstadt der Sowjetrepublik Georgien
Gesehen von Gerhard Dambmann und Manfred Durniok
Der Beitrag berichtet über das Leben in der georgischen Hauptstadt. Hier werden im Winter Erdbeeren angeboten, hier staut sich der Autoverkehr, hier ist alles anders als sonst in der Sowjetunion. Chruschtschow soll gesagt haben, es genüge für Russland, wenn es den Wohlstand Georgiens erreiche. Die Reporter haben sich zwei Wochen lang umgesehen und das Leben in der 800 000-Einwohner-Stadt beobachtet. Da Filmarbeiten in Russland immer wieder auf Schwierigkeiten stoßen, haben sie mit der Fotokamera gearbeitet und 1000 Fotos mitgebracht. Sie zeigen Neubauten und Elendsviertel, ein Handballspiel gegen eine rotchinesische Militärmannschaft, eine Lokomotiven- und eine Weinbrandfabrik, eine Synagoge und ein Filmstudio
ZDF-Erstsendung: 27. April 1965
Bild + Funk 28/1966: Als im April 1965 dieser Film zum erstenmal gesendet wurde, haben die Sowjets beim ZDF gegen diese Darstellung von Tiflis-Tbilissi protestiert und seitdem alle Reiseanträge von ZDF-Teams abgelehnt (ab 14)
14:55 Nachrichten – Wetter
15:00 Aus dem Reich der Tiere
Ein Zoomagazin mit Prof. Hediger
Mit einem Bericht über Tiere als Jäger und Fischer, als trickreiche Spezialisten des Nahrungserwerbs. Seltene Aufnahmen von bisher unbekannten Fressvorgängen werden gezeigt (Wh.)
15:30 Das Zauberkarussell
(Für alle)
15:35 Hallo Freunde!
Unser Studio für junge Zuschauer mit Harry Gondi (Für alle)
16:00 Unter Schmugglern (6)
Eine abenteuerliche Geschichte aus dem alten England
Heute: Richard weiß zu viel (ab 12)
16:15 Leichtathletik-Länderkampf Deutschland–Frankreich
Aufzeichnung vom zweiten Tag aus dem Berliner Olympiastadion
Sprecher: Gerd Krämer
Hörzu 31/1966, Leserbrief: Die gute Bildführung und die schönen Leistungen der deutschen Athleten entschädigten für das von Fehlern strotzende Gerede des Sportkommentators. Lieber weniger und dafür richtiger, Herr Krämer!
17:45 Nachrichten – Wetter – Sport
18:00 Die Wahlprognose
Zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen
Anschließend
Die rätselhaften Amerikaner
Sendereihe von Peter von Zahn und Dieter Franck
Heute: Der neue Häuptling
Von George Washington bis Lyndon B. Johnson reicht die wechselvolle Geschichte der bisherigen 36 US-Präsidenten. Die Macht der "Häuptlinge" wurde im Lauf der Jahre immer größer. Der Bericht untersucht, wie es dazu kam und welche Rolle der Präsident im Bewusstsein der Amerikaner spielt. Die amerikanische Präsidentschaft ist heute die stärkste und stabilste demokratische Führungsposition der Welt (ab 14)
18:30 Pfarrer Sommerauer antwortet
19:00 Jede Stimme zählt
Erste Ergebnisse der Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen mit Sport und Musik
19:27 Der Wetterbericht
19:30 Nachrichten
19:40 Jede Stimme zählt
Eine aktuelle und unterhaltsame Sendung zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen mit Professor Dr. Rudolf Wildenmann
Mitwirkende: Esther und Abi Ofarim, Nini Rosso, Heidi Brühl, Petula Clark, Udo Jürgens, Vico Torriani und andere, es spielen die Orchester Mantovani und Max Greger
Hörzu 31/1966 schrieb in ihrer Kritik: In den Pausen zwischen den Nachrichten von der Wahlschlacht blendete das ZDF Songs und Schlager unterschiedlichster Güte ein, durchweg sentimental verbrämt. Sollte die harte Wirklichkeit mit Kintopp-Idylle aufgewertet werden?
Hörzu 31/1966, Leserbriefe: Was das Mainzer Fernsehen am Tag der Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen brachte, war ausgezeichnet. Dass man schneller unterrichtet wurde als im ersten Fernsehen, muss besonders vermerkt werden. Nicht ganz so glücklich waren die Einblendungen der Gesangstars, weil sie teilweise in miserablen Aufzeichnungen erfolgten; – Ich finde die unkonventionelle Art, mit der Mainz solche Sendungen macht, einfach prima. Man fühlt sich viel unmittelbarer ins Geschehen einbezogen
Anschließend
Nachrichten – Wetter
Anschließend gegen 22:00 Uhr
Maigret kennt keine Erbarmen
Frz.-ital. Spielfilm mit Jean Gabin, Regie: Jean Delannoy
Maigret reist auf Bitten der Gräfin de Saint-Fiacre, die eine schriftliche Morddrohung erhalten hat, in die Provinz. Er war früher Gutsverwalter auf dem Besitz der Familie und ist erschrocken über die Veränderungen. Am Tag, an dem das Verbrechen angekündigt war, bricht die Gräfin während des Frühgottesdienstes neben dem Kommissar tot zusammen ...
Gong 28/1966: Französisch-italienischer Kriminalfilm (1959) nach dem Roman von Georges Simenon. Darstellerisch bemerkenswert. Für Erwachsene
Hörzu 31/1966 schrieb in ihrer Kritik: Als Gegengewicht dann der "erbarmungslose" Maigret-Film. Den Stoff kannten die Zuschauer aus der Fernseh-Serie. Jean Gabins Maigret-Verkörperung mit der von Rupert Davies zu vergleichen war nicht ohne Reiz. Das Spiel Bildschirm gegen Leinwand ging 1:1 aus!

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sendepause vom 4. April bis 4. September 1966

West 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Gewählt – Gezählt
Berichterstattung von der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Gewählt – Gezählt
Fortsetzung der Berichterstattung von der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heute keine Sendung

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heute keine Sendung

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

08:50 Medizin nach Noten
09:00 Fernsehakademie
Mathematik – Begriffe, Gesetze, Verfahren
Heute: Zwischenbilanz
09:25 Aktuelle Kamera
09:50 Im Blickpunkt
10:00 Eröffnung der Ostseewoche 1966
Direktübertragung aus Rostock
11:00 Der Deutsche Fernsehfunk sendet für Intervision: Kinderfernsehen für Kinder von 8 Jahren an
Mach mit – mach's nach – mach's besser
Sport und Spiel mit Theo Doll beim Finale mit den drei besten Mannschaften
12:00 Nachrichten
12:05 Für die Landwirtschaft
DFF-Original von der 14. LWA / Lernt man je aus im Leben?
13:00 Sonntagsgespräch des Deutschlandsenders
13:30 Der Deutsche Fernsehfunk sendet für Intervision
Hafenkonzert
Aus dem Jachthafen Warnemünde
Redaktion: Heiner Jahnke, Regie: Manfred Spitz
14:30 Bunte Mischung
Urlaubserlebnisse in der DDR, Rumänien, Bulgarien und Volkspolen
15:30 Tomek und sein Hund
Heute: Ferienabenteuer
Polnische Fernsehfilmreihe
15:45 Der Schornsteinfeger kommt
Klamauk und Komik aus der Stummfilmzeit
16:00 Die Königin der Tankstelle
Sowjetische Filmkomödie, Regie: A. Mischurin, N. Litus
17:10 Nachrichten
17:15 Bitte, Plätze einnehmen!
Sport aktuell
Mit Berichten von den Deutschen Meisterschaften im Kanu-Rennsport in Berlin-Grünau und von den Deutschen Meisterschaften im Turnen in Potsdam
18:50 Dazwischen
Unser Sandmännchen
19:25 Die Glückszahlen
19:30 Aktuelle Kamera
19:50 Im Blickpunkt
20:00 Ostseestudio Rostock
Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats, dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade
Drama in zwei Akten von Peter Weiss, Personen und Darsteller: Direktor Coulmier (Kurt Wetzel), Frau Coulmier (Maryela Baumann), Tochter Coulmiers (Katrin Stephan), Marquis de Sade (Ralph Borgwardt, Kunstpreisträger), Jean Paul Marat (Gerd Micheel, Kunstpreisträger), Simonne Evrad (Annelise Matschulat), Charlotte Corday (Christine van Santen), Duperret (Ulrich Voß), Jacques Roux (Dieter Unruh), Ausrufer (Hans Rohde), Die vier Sänger (Cucurucu: Horst Ziethen, Polpoch: Peter Bause, Kokol: Ernst Heise, Rossignol: Erika Solbrig), 1. Patient (Karl-Heinz Fischer), 2. Patient (Wolfram Lindner), 3. Patient (Siegfried Kellermann), 4. Patient (Erich Staubach), Nonnen (Hans Joachim Theil, Johannes Suschke, Karlheinz Siewert, Rudolf Brachmann), Patient als Lavoisier (Armin Roder), Patient als Lehrer (Jac Diehl), Patient als Mutter (Herbert Clemens), Patient als Neureicher (Erhard Schmidt), Patient als Priester (Paul Henkel), Patient als Vater und Napoleon (Hermann Wagemann), Patient als Vertreter des Militärs (Helmut Grell), Patient als Voltaire (Georg Lichtenstein), Patienten (Erhard Treffkorn, Ettore Gaipa, Georg Kreisler, Klaus Dickhoff, Kurt Helms, Kurt Lehmann, Wilfried Kretschmer), Patientinnen (Brigitte Jeuthe, Dagmar Evers, Elsbeth Schönfeld, Gertrud Böttcher, Gertrud Kobermann, Helga Isensee, Leny Budd, Renate Voigt) und andere sowie Mitglieder des Orchester, des Chores und des Corps de ballet des Volkstheaters Rostock, Musik: Hans-Martin Majewski, Bildregie: Henry Riedel, Inszenierung: Hanns-Anselm Perten, NPT, choreografische Mitarbeit: Jean Weidt und Dagmar Evers
Übertragung aus dem Volkstheater Rostock
FF dabei 28/1966: Ausgehend von der Urfassung des Stückes, die auch den Epilog enthält, zielte die Inszenierung des Volkstheaters Rostock, die erste in der DDR darauf, Wort und Anliegen des Autors herauszuarbeiten im Sinne seiner Auffassung, dass eine Inszenierung verfehlt sei, in der Marat nicht der "moralische Sieger" bleibe
Eine andere Theaterbearbeitung zeigte das Dritte Programm Hessen am 20. Oktober 1965
21:50 Nachrichten
21:55 Bitte, Plätze einnehmen!
Sport aktuell

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:00 Kurznachrichten
17:03 Für die Kinder von 11 Jahren an
Fury
Die Abenteuer eines Pferdes
17:30 Für die Jugend von 11 Jahren an
Welt der Jugend
Unser internationales Filmmagazin mit Beiträgen aus den USA (Vergnügungspark "Freiheitsland" in New York), Schweden (Tierpark von Boras), Schweiz ("Felsputzen" in der Aareschlucht) und Italien (Keramikerzeugung aus Castelli), Redaktion: Hans Richter
17:55 Was könnte ich werden?
Heute: Forstfacharbeiter
Ein Filmbericht von Dr. Irmbert Fried und Dr. Helmut Zilk
Mit einem Waldanteil von 43% ist Österreich das waldreichste Land Europas. Das bietet Forstfacharbeitern viele Möglichkeiten. Drei Lehrjahre an einer Ausbildungsstätte sind Pflicht, die Schulen liegen in Ossiach, Kärnten (als Internatsberufsschule), in Gams und Pichl, Steiermark, in Hohenlehen und Waidhofen an der Ybbs, Niederösterreich, in Ort bei Gmunden, Oberösterreich und in Rotholz, Tirol. Nach dem 3. Lehrjahr legt der Schüler seine Prüfung ab und nach einer vierjährigen Praxis sowie einem Meisterkursus kann er Meister werden
18:25 Betthupferl
Gute-Nacht-Sendung für kleine Leute
18:30 Für die Familie
Neues für die Frau
Ein aktuelles Magazin von Ingeborg Diwo und Dr. Helga Czeike
19:00 Rue Saint-Honoré
Porträt einer berühmten Straße
19:30 Aktuelle Sportschau
Berichte und Kommentare zu den Wochenendereignissen
Von und mit Dr. Kurt Jeschko
20:10 Erste Abendnachrichten
20:20 Mit besten Empfehlungen
Lustspiel in drei Akten von Hans Schubert († 22. Oktober 1965), Personen und Darsteller: Dr. Karl Brock (Carl Bosse), Eva (Monika Strauch), Juliane Kahr (Silva Medwed), Präsident Fohnsheim-Battenfeld (Erich Nikowitz), Dr. Eckert (Martin Costa), Max Stehberger (Otto Schenk), Müller (Johann Sklenka), Josef Pötzl (Ernst Waldbrunn), Ferdinand Neubauer (Franz Messner), Hilde Hartmann (Ilse Hanél), Inszenierung: Hans Hollmann, Regie: Herbert Fuchs
Aufzeichnung einer Aufführung der Wiener Kammerspiele
Der junge Max Stehberger hat "beste Empfehlungen", damit stehen ihm alle Türen offen und seiner Karriere sind keine Schranken gesetzt. Aber er hat Pech. Zwar erscheint er in dem Betrieb, für den ihm die "besten Empfehlungen" ausgestellt wurden, aber er hat die Tasche vergessen, die den so wichtigen Brief enthält. Durch allerlei Zufälle gelangt das wichtige Schreiben in die Hände des kleinen Lohnverrechners Josef Pötzl, der es weitergibt und damit öffen sich die Schleusen des Glücks für den bisher vom Schicksal arg gebeutelten Mann. Rasch steigt er die Erfolgsleiter empor – bis zu dem Tag, an dem der Schwindel auffliegt ...
Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 12.07.1966: Zur selben Zeit hat man im Ersten Programm übers "Protektionskind" gelacht. Das ist auch ein Weg, diese Probleme zu erledigen: über Korruption lachend den Bauch wackeln zu lassen
Österreich-Hörzu 31/1966 schrieb in ihrer Kritik: "Mit besten Empfehlungen", das Lustspiel von Hans Schubert, das wir schon 1962 sahen, wurde mit Berechtigung wiederholt. Es ist ein reines Lachstück, an dem alle Publikumsschichten ihr Vergnügen haben konnten. Hier wird die Protektionswirtschaft aufs Korn genommen und alle Pfeile treffen. Wenn auch gesagt werden muss, dass es kein aggressiver Ton ist, der hier angeschlagen wird, sondern eben ein wienerischer, mit Pointen, wie man sie sonst nirgends auf der Welt so sicher und so herzlich zu formulieren weiß. Die Hauptperson stellte Ernst Waldbrunn dar. Er ist selber so sehr Theaterhase, dass er es nicht übers Herz brachte, seinen Rollentext ungeschoren zu lassen: Er versah ihn mit typisch waldbrunnschen Klängen, er durchtränkte ihn mit seinem köstlichen Witz und spielte seine ganze feinsinnige Komik in die Kamera. Dazu Otto Schenk, der in letzter Zeit mit der Inszenierung von Opern dermaßen beschäftigt ist, dass er zum Leidwesen des Publikums anscheinend seine urkomische Begabung vernachlässigt. Was der Mann allein durch sein Vorhandensein auf der Bühne an Gelächter erzeugen kann, ist aufsehenerregend. Bei aller Freundschaft zur Oper und bei allem Verständnis der großen Aufgabe, eine solche in Szene zu setzen: Den Komiker Schenk wollen wir nicht missen
ORF-Erstsendung: 07.09.1962, eine andere Bearbeitung zeigte die ARD am 9. August 1964
22:25 Christ in der Zeit
Pater Johannes Leppich für die Katholische Kirche: "Kuriere des Nächsten"
22:35 Zweite Abendnachrichten
22:45 Bericht von der Tour de France
Kommentar: Ferry Dusika

Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Kurznachrichten
19:03 Silence please
Aus den Kindertagen des Films
19:30 Die Weimarer Republik (7)
Letzte Folge: Die verratene Republik
Eine Sendung von Albert Wucher und F. A. Krummacher
Die letzte Folge beginnt mit der Ernennung Papens zum Reichskanzler im Sommer 1932, setzt sich fort über die Zeit seines Nachfolgers Schleicher und endet mit der Machtergreifung Hitlers und der Errichtung der ersten Konzentrationslager
ZDF-Erstsendung: 8. Dezember 1964
20:15 Der Angeklagte
Tschechoslowakischer Spielfilm (1964) nach einer Novelle von Lenka Haskova mit Vlado Müller (Josef Kudrna), Jaroslav Blazek (Gerichtsvorsitzender), Miroslav Machácek (Staatsanwalt), Milan Jedlicka (Richter Frantisek Duchon), Kamil Besták (Verteidiger Dr. Hruska), Pavel Spaleny (Potucek), Richard Lederer (Zelenka) und anderen, Regie: Ján Kadár, Elmar Klos
Josef Kudrna, Direktor eines volkseigenen Werkes und überzeugter Kommunist, hat durch unerlaubte Leistungsprämien an seine Mitarbeiter gegen die Prinzipien des Marxismus verstoßen. Nun wird ihm und seinen Mitarbeitern Potucek und Zelenka vor einem tschechoslowakischen Gerichtshof der Prozess gemacht. Kudrna fühlt sich unschuldig. Werden die Richter bei der Urteilsverkündung nur politische oder auch menschliche Motive gelten lassen?
ZDF-Erstsendung: 25. Oktober 1965
Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 12.07.1966: "Bitte sehr", hat mir gestern ein Kollege geantwortet, als ich ihn fragte, wie ihm "Der Angeklagte" gefallen hätte, "wen interessiert es hier, welche Probleme sie in der Tschechoslowakei haben?" Den Standpunkt nenne ich zumindest egozentrisch. Denn wenn wir einmal so weit sind, dass uns alles, was um uns herum und jenseits der Grenzen, besonders aber jenseits des sogenannten Eisernen Vorhangs los ist, gleichgültig lässt, dann können wir gleich, gut wie wir sind, zusperren und unsere Jausenbrote auspacken und dazu ein kühles Seidel trinken und die Welt Walzer tanzen lassen. Aber davon sei nicht die Rede. Sondern vielmehr davon, dass wir uns glücklich schätzen können, wenn ein solcher Film hierzulande gemacht worden wäre. Nicht, dass ich meine, uns fehlen gerade solche Probleme – aber es gibt auch in unserem schönen Land (das ja gar nicht so wunderschön ist) Probleme genug, die einen Film wert wären. Ganz sicherlich hat dieser Film die gute Basis aller vorangegangenen, kritischen, analysierenden Filme in der Tschechoslowakei, aber er ist, ganz abgesehen davon, eine Mitteilung über Zustände an uns, die aussagereicher ist als seitenlange Analysen in Fachzeitschriften. Doch nicht nur diese Kritik am Dogma und am Apparat macht uns diesen Film sehenswert, sondern vielmehr sein Stil, der ein Beispiel für den neuen tschechoslowakischen Film überhaupt ist, dessen allgemeines Merkmal, wenn ein solches überhaupt festzustellen ist, ein wacher und frischer, mutiger und intelligenter kritischer Realismus ist, formal, in allen möglichen Ausdrucksarten, genauso jung wie im Inhalt

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

14:00 Il balcun tort
Rätoromanische Sendung
Emissiun planisada da Tista Murk e realisada da Willi Walther
15:00 Die Briefmarke
Ein Film der Televisione della Svizzera Italiana
15:15 Internationale Ruder-Regatta
Sprecher: Werner Vetterli
Übertragung aus Luzern
18:00 Meine drei Söhne
18:25 Tour de France
Aufzeichnung vom Nachmittag
19:00 Sport
Berichte und Toto-Ergebnisse
19:15 Nachrichten
19:20 Tatsachen und Meinungen
Unser politisches Gespräch, Leitung: Alphons Matt
20:00 Tagesschau
20:15 Sport am Wochenende
20:35 Die Katze
Frz. Spielfilm von Henri Decoin mit Francoise Arnoul, Bernhard Wicki (Deutsche Fassung)
22:10 Nachrichten
Anschließend
Bericht von der Tour de France
22:25 Internationales Reitturnier – CHIO
Großer Preis von Aachen
Anschließend
Wiederholung der Tagesschau / Programmvorschau

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