So, 15. Mai 1966
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| Sa, 14. Mai 1966 ◀ 1966 ▶ Mo, 16. Mai 1966 |
ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 14:05 | Hinweise auf das Programm der kommenden Woche |
| 14:25 | Die Mammies Nigerias erfolgreiche Marktfrauen Porträtiert von Gunter Péus Der Beitrag erzählt von dem erstaunlichen Geschäftsgebaren, dem Privatleben, dem Einfluss und des auf Exklusivität bedachten Gesellschaftslebens der erfolgreichen Marktfrauen Nigerias. In ganz Westafrika repräsentieren die Marktfrauen eine bedeutende wirtschaftliche und politische Macht. Sie beherrschen nicht nur den gesamten Kleinhandel, einige von ihnen besitzen auch Transportunternehmen und Handelsfirmen mit Millionenumsätzen. Einige wenige haben sich von der kleinen Händlerin zur Großhändlerin hochgearbeitet, viele von ihnen, die selbst noch keine Schule besucht haben und Analphabeten geblieben sind, konnten ihre Kinder auf europäische Universitäten schicken ZDF-Erstsendung: 27. Dezember 1964 (Eher ab 14) |
| 14:55 | Nachrichten – Wetter |
| 15:00 | Französisch – in Paris gelernt (19) En France comme si vous y étiez Ein Sprachkurs Heute: Le Châteaux de la Loire Wiederholung von gestern |
| 15:30 | Das Zauberkarussell (Für alle) |
| 15:35 | Hallo Freunde! Unser Studio für junge Zuschauer mit Georg Ruest (Etwa ab 12) |
| 16:00 | Kunstturm-Länderkampf Deutschland–Sowjetunion Übertragung aus der Ernst-Merck-Halle in Hamburg Sprecher: Josef Göhler |
| 17:45 | Nachrichten / Wetter / Sport |
| 18:00 | Die rätselhaften Amerikaner (2) Sendereihe von Peter von Zahn und Dieter Franck Heute: Die neue Gesellschaft Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte man in den besiegten Ländern Deutschland und Japan beobachten, wie amerikanische "Umerziehungsoffiziere" zielbewusst versuchten, die Welt für die Idee der Demokratie bereitzumachen. Dieser missionarische Eifer hatte nicht zuletzt den Ursprung in der kleinen Glaubensgemeinschaft, die im 17. Jahrhundert mit in die "Neue Welt" kamen, um dort eine gottgewollte menschliche Ordnung zu verwirklichen. Amerika wurde zum Experimentierfeld für die Idee der Aufklärung. Heute verbinden sich in seiner Demokratie die revolutionären Ideen Europas mit dem Freiheitsbewusstsein des Pioniers und dem Weltverbesserungsdrang der Puritaner. Der Film zeigt auch, wie sich die Gründung freiheitlicher Gesellschaften, die Ereignisse des Unabhängigkeitskrieges und die Gegensätze zwischen Kaufleuten und Farmern im Verhalten des modernen Amerikaners ausdrücken (ab 14) |
| 18:30 | Alle vier Wochen keinen Sonntag Jugendliche im freiwilligen Hilfsdienst Ein Filmbericht von Robert Bittner |
| 19:00 | Die Sport-Reportage Berichte, Nachrichten, Totozahlen |
| 19:26 | Mainzelmännchen-Kapriolen und Wetter |
| 19:30 | Nachrichten |
| 19:40 | Bonner Perspektiven Informationen und Meinungen aus der Bundeshauptstadt |
| 20:00 | Wie schön ist doch Musik Live-Übertragung eines Konzerts aus dem Kurfürstlichen Schloss anlässlich der Französischen Woche in Mainz Im Programm: Ferdinand Herold "Zampa"-Ouvertüre / Gounod: Valentins Gebet, Arie aus der Oper "Margarete" / Adolphe Adam: Postillionlied aus der Oper "Postillion von Lonjumeau" / Charles A. de Beriot: Scène de Ballet / Bizet: Duett aus "Die Perlenfischer" / Camille Saint-Saëns: 1. Violinkonzert a-moll Solisten: Hedi Gigler (Violine), Maurice Gendron (Violoncello), Horst Wilhelm (Tenor), Peter-Christoph Runge (Bariton), es spielt das Orchestre Radio Symphonique de Strasbourg, Leitung: Hermann Hildebrandt Regie: Günther Meyer-Goldenstaedt |
| 21:15 | Das kleine Fernsehspiel Das Fohlen Fernsehspiel von Arnold Vitol nach einer Erzählung von Michail Scholochow mit Jewgenij Matwejew (Trolim), Leonid Parchomenko (Kommandeur), G. Karelina (Kosakenfrau), S. Poleschajew (Offizier), A. Trussow (Wachtmeister) und anderen, Regie: Wladimir Fetin Ausgezeichnet bei den VII. Westdeutschen Kurzfilmtagen in Oberhausen 1961 Gong 20/1966: Kurzfilm über ein Fohlen, das in den Wirren des russischen Bürgerkrieges als Soldaten-Pferd zur Welt kommt und erschossen werden soll. Ab 16 |
| 21:50 | Nachrichten / Wetter |
| 21:55 | Besuch vom Broadway Johnny Mathis zu Gast im ZDF-Studio Szenenbild: Gabriel Pellon, Regie: Helmut Rost Im Programm u.a. "Tonight" und "Maria" aus der West Side Story, der Titelsong aus dem Film "Lili" und der "September Song" von Kurt Weill Hörzu 24/1966, Leserbrief: Ich habe am Montag eine 4 im Rechnen geschrieben, weil ich wegen der Sendung "Besuch vom Broadway" mit Johnny Mathis so spät ins Bett kam und nicht ausgeschlafen war. Kann man solche auch für jugendliche interessante Sendungen nicht früher senden? (ab 14) |
| 22:35 | Zum Tagesausklang Theodor Fontane: Man wird nicht besser mit den Jahren Es spricht Carl Wery |
Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Sendepause vom 4. April bis 4. September 1966 |
Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Heute keine Sendung |
Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Heute keine Sendung |
DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 17:00 | Kurznachrichten |
| 17:03 | Für die Kinder von 11 Jahren an Villervalle in der Südsee Die Erlebnisse einer schwedischen Familie in der Südsee Heute: Das Geheimnis der Höhlengeister |
| 17:30 | Für die Kinder von 11 Jahren an Welt der Jugend Unser internationales Filmmagazin mit Beiträgen aus Belgien (Katzenzug), Dänemark (Kabelverlegung), Holland (Wanda hat Geburtstag) und dem Österreich-Beitrag "Pferde" Sprecher: Luise Prasser und Fred Schaffer, Redaktion: Hans Richter |
| 17:55 | Was könnte ich werden? Heute: Sozialberufe Ein Filmbericht von Dr. Irmbert Fried und Dr. Helmut Zilk In keinem anderen Beruf macht sich der Mangel an Nachwuchskräften so bemerkbar wie in den Sozialberufen. Vor allem fehlen Heimerzieherinnen, Berufsberater und Kindergärtnerinnen. Die Stadt Wien hat Fachschulen eingerichtet, um dem Mangel abzuhelfen |
| 18:25 | Betthupferl Die Gutenacht-Sendung für kleine Leute |
| 19:00 | Dienst am Kunden Die Sendung des Fernsehdirektors |
| 19:30 | Aktuelle Sportschau Bildberichte und Kommentare zu den Wochenendereignissen Zusammenstellung und Präsentation: Dr. Kurt Jeschko |
| 20:10 | Erste Abendnachrichten |
| 20:20 | Samba Schauspiel von Ulrich Becher, Fernsehbearbeitung: Walter Davy, Personen und Darsteller: Julius Kornau (Helmuth Lohner), Emanuela Knotek, genannt Mana (Eva Kerbler), Rosa Goldscheider (Helly Servi), Parisius (Wolfgang Preiss), Franz Augustin, Hauptmann i. R. (Erik Frey), Monsieur Blaise (Heinz Zuber), Joajo Comes e Silva, Hotelbesitzer (Panos Papadopulos), Ernesto, Kellner (Hans Weicker), A Condessa (Tilly Lauenstein), Capitão Agamemnon Heredia, Polizeivorsteher (Helmut Qualtinger), Der Mann aus Rio (Albert Lieven), Ein alter Fotograf (Armand Ozory), Ein Zivilgardist (Ferry Christian), Kamera: Gerhard Wanderer, Klaus Matzka, Ernst Papp, Maske: Karl Lorenz, Kostüme: Edith Almoslino, Szenenbild: Gerhard Hruby, Produktion: Erich Neuberg, Regie: William Dieterle ORF-Eigenproduktion in Zusammenarbeit mit dem NDR In einem heruntergekommenen Hotel im brasilianischen Urwald während des Zweiten Weltkriegs: eine bunt zusammengewürfelte Truppe deutscher und österreichischer Flüchtlinge haben sich hierhin vor den Nazis und vor dem Krieg gerettet. So verschieden die Menschen in ihrer Herkunft sind, so verbindet sie doch das gemeinsame Schicksal und macht sie zu Freunden und Kameraden ... Die Halle des Hotels "Duque de Caxias" in der brasilianischen Kleinstadt Ibarahy-na-Serra in den Jahren 1941–1943. Die Gäste sind Europäer, Österreicher, Deutsche, ein Franzose – politische Flüchtlinge, deren Irrfahrt von Land zu Land hier im brasilianischen Urwald zu einem vorläufigen Ende gelangt ist. Doch auch hier kommen die Menschen nicht zur Ruhe. Wenn die Brasilianer feiern, ist es der Sambarhythmus, der die Nerven der Flüchtlinge belastet, und wenn der Samba schweigt, sind es die eigenen Gedanken. Sie drehen sich um Flucht, Verfolgung und Rassenhass und die Frage, ob die Eltern, die Familie sich noch retten konnten und was man tun könnte, um den Krieg gegen Nazi-Deutschland zu gewinnen. Als Element der Unruhe erweist sich auch Polizeichef Heredia, dem die Flüchtlinge vor den Nazis schon deshalb suspekt sind, weil er Hitlers Erfolge zutiefst bewundert ... Gong 20/1966: Bei allem Heimweh und Leid des Entwurzeltseins geht von der exotischen Atmosphäre des fremden Landes und von den Samba-Rhythmen im Karneval eine seltsame Faszination aus. Leben und Tod wohnen dicht beieinander, auch in der Seele der Menschen: man will überleben, eine Familie gründen, und doch fühlt man die Verpflichtung zum tödlichen Kampf. Das alles hat der Autor aus eigenem Erleben zu einer dramatischen Studie verdichtet, die dem Geist und Herzen des abendländischen Menschen mitten im Urwald unserer Epoche liebevoll ein Denkmal setzt Österreich-Hörzu 23/1966 schrieb in ihrer Kritik: "Samba", das Schauspiel von Ulrich Becher, ist kein Stück für das Fernsehen: Auf dem kleinen Schirm wirkt es durch die Vielzahl von Auftritten, Mitwirkenden und Stimmungen zerfahren und uneinheitlich (was nicht unbedingt gegen die Güte des Stückes spricht). Im Theater, für das der Text geschrieben ist, herrschen andere Gesetze, dort wird mit anderen Mitteln Atomsphäre erzeugt. Trotz der Anstrengung des Regisseurs William Dieterle ist die Verpflanzung des Stücks von der Bühne ins Fernsehstudio leider nicht geglückt. Wo man aufreibendes und enervierendes Singen und Treiben in einer brasilianischen Hotelhalle spüren sollte – dort spürte man Theaterbretter, Kulissenluft. Man hätte "Samba" als Aufzeichnung vom Theater senden sollen. Das hätte wenigstens Dokumentationswert gehabt |
| 22:25 | Christ in der Zeit Es spricht die Katholische Kirche Kaplan Hans Innerlohinger über das Thema "Liebe im Betrieb" |
| 22:35 | Zweite Abendnachrichten |
Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 19:00 | Kurznachrichten |
| 19:03 | Silence please Aus den Kindertagen des Films |
| 19:30 | Die Weimarer Republik (3) Heute: Der Feind steht rechts Eine Sendung von Albert Wucher und F. A. Krummacher Reichskanzler Wirth prägte nach der Ermordung Erzbergers und Rathenaus das Wort 'Der Feind steht rechts'. Dieses prägnante Schlagwort charakterisiert die Situation in der Weimarer Republik des Jahres 1923: Ruhrbesetzung und Separatismus drohen, die Einheit des Reiches zu zerstören, Kapp-Putsch, die Ermordung Erzbergers und Rathenaus sowie die Hitler-Revolte in München rütteln an den Fundamenten des Staates ZDF-Erstsendung: 10. November 1964 |
| 20:20 | Der Himmel ist nie ausverkauft Filmkomödie mit Hardy Krüger |
Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
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