So, 15. Mai 1966

Seite zuletzt bearbeitet vor 136 Tage
Aus TV-Programme
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Sa, 14. Mai 1966   ◀                 1966                 ▶   Mo, 16. Mai 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vormittagsprogramm von ARD und ZDF
nur über die Fernsehsender des NDR, SFB, Meißner (HR), Kreuzberg/Rhön und Ochsenkopf/Fichtelgebirge (BR)
 10:00 Nachrichten
 10:05 Tagesschau
Wiederholung vom Vorabend
 10:20 Die Fernseh-Elternschule
Heute: Vom Geltungsstreben des Kindes
Ein Film von und mit Professor Tobias Brocher (– 10:50 Uhr)

11:00 Die Vorschau
Hinweise auf das Programm der kommenden Woche
Vom Deutschen Fernsehen aus Köln
11:30 Fatima
Ein Filmbericht über den portugiesischen Wallfahrtsort
Von Klaus Müller-Gräffshagen, Kamera: Rudolf Busler
Gong 25/1966, Leserbrief: Es war bedauerlich, dass dieser Sendung im Programm ein so ungünstiger Platz eingeräumt wurde. So wird sie nur einen kleinen Zuschauerkreis erfasst haben. – In rascher, prägnanter Bildfolge gelang es Klaus Müller-Gräffshagen, die Atmosphäre des "Marianischen Landes" einzufangen. Mit einer intensiven Kameraführung und einem sachkritischen Kommentar machte er nicht den Versuch, eine These zu beweisen, sondern zeigte lediglich historische Fakten und ihre Auswirkungen auf, deren Beantwortung er dem Zuschauer überließ. Bei aller südländischen Emotion machte seine Dokumentation jedoch deutlich, das die menschliche Hoffnung letztlich nur durch die Bereitschaft eines Glaubens Erfüllung finden kann. Das werden Anhänger und Gegner, Gläubige und Skeptiker gleichermaßen zugeben müssen (BR)
12:00 Der Internationale Frühschoppen
Mit sechs Journalisten aus fünf Ländern
Gastgeber: Werner Höfer
Hörzu 23/1966, Leserbrief: Der Israeli brachte endlich mal wieder Pulver in die Sendereihe. Wie duckmäuserisch wir sonst sind, beweist, dass Werner Höfer die offenen Worte des israelischen Journalisten extra mit Lob bedachte (WDR)
12:45 Wochenspiegel
Die Tagesschau berichtet von den Ereignissen der vergangenen Woche
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
13:15 Magazin der Woche
Eine Regionalumschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Frankfurt
14:30 Wir lernen Englisch (31)
Wiederholung von gestern (NDR / WDR)
14:45 Wiedersehen mit Poly
Ein kleines Pferd auf Reisen
Das kluge und muntere Pony geht ab heute wieder auf Reisen, gemeinsam mit seinem Freund Tony. Die beiden wollen Pascal wiederfinden, der in ein Ferienlager geschickt wurde ... Auf vielfachen Wunsch junger Zuschauer wird die seinerzeit abgebrochene Serie mit sechs neuen Folgen weitergeführt (Kinderstunde für alle / SWF)
15:15 Cowboys
Heute: Der neue Boss
Mit Eric Fleming, Clint Eastwood, Paul Brinegar und anderen
Ausgerechnet in einer unwegsamen, wasserlosen Gegend wird Viehtreiber-Boss Gil Favor schwer krank. Zum Ärger seiner Leute übergibt er das Kommando nicht einem seiner Cowboys, sondern einem Fremden namens Cord, der behauptet, ein guter Kenner des Landes zu sein. Das Misstrauen und die Eifersucht von Gils Männern ist geweckt. Einige verdächtigen den neuen Boss sogar, mit einer Bande von Erpressern in Verbindung zu stehen. Und so machen es die Cowboys dem neuen Mann nicht leicht. Sie missachten seine Anordnungen und versuchen, Beweise für ihr Misstrauen zu finden. Bald jedoch zeigen die Ereignisse, das Gil Favors Wahl sehr klug war ... (ab 12 / WDR)
16:00 Hinter der Leinwand
Kino zwischen Geld und Kunst
Vorgesehene Beiträge: Bertelsmann und die Konzentration im deutschen Film / Porträt des Filmarchitekten Walter Haag / Atelierbericht über einen neuen Film / Bericht von den Dreharbeiten des neuen Will-Tremper-Films "Sperrbezirk" (ab 16 / RB)
16:25 Am grünen Strand der Spree (4)
Ein Fernsehroman in fünf Teilen nach dem Buch von Hans Scholz
Heute: Bastien und Bastienne
Mit Bum Krüger (Hesselbarth), Werner Lieven (Schott), Malte Jaeger (Lepsius), Günter Pfitzmann (Arnoldis), Elisabeth Müller (Barbara „Babsybi“ Bibiena, alias „Bastienne“), Peter Pasetti (Peter Koslowski), Ursula Dirichs (Bärbel Kroll), Fritz Rasp (Herr Schorin), Peter Thom (Hans Wratislaw von Zehdenitz-Pfuell), Traute Rose (Frau Pausin), Alfons Teuber (Herr Pausin), Wolfgang Georgi (Ein russischer Major), Peter Paul (Dr. Brose), Friedrich Schoenfelder (Dr. Rudolf Bon, Rechtsanwalt), Horst Niendorf (Dr. Mathias Brabender, Rechtsanwalt), Otto Hilke (Bürgermeister), Musik: Peter Thomas, Szenenbild: Alfred Bütow und Theo Zwierski, Drehbuch: Fritz Umgelter und Reinhard Müller-Freienfelds, Regie: Fritz Umgelter
1953. Koslowski, alter Jockey-Stammtischfreund, erzählt heute von einer hübschen jungen Frau, die er manchmal in den Straßen Berlins gesehen hatte. Später trifft er sie in einem Dorf in der Ostzone wieder. Bastienne, wie sie sich nennt, möchte dort das Grab von Hans von Zehdenitz besuchen. Mit Koslowskis Hilfe findet sie es. Bei einem zweiten Besuch ist das Grab unauffindbar. Von Bastienne, die wieder nach Berlin zurückgekehrt ist, hat Koslowski nie mehr etwas gehört. Seine Stammtischfreunde versprechen ihm ein Wiedersehen ...
ARD-Erstsendung: 03.05.1960 (Eher ab 16 / WDR)
Zur Serie: Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia; Zur Einzelfolge: Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
18:15 Die Sportschau
Auf der Tribüne / Ereignisse des Tages
19:00 Weltspiegel
Auslandskorrespondenten berichten (NDR / WDR)
19:30 Die Sportschau
Berichte und Informationen zum Wochenende
20:00 Tagesschau – Wetter
20:15 Die Unverbesserlichen – nichts dazugelernt
Fernsehspiel von Robert Stromberger, Personen und Darsteller: Kurt Scholz (Joseph Offenbach), Käthe Scholz, geb. Köpcke (Inge Meysel), Doris Wichmann, geb. Scholz (Monika Peitsch), Rudi Scholz (Gernot Endemann), Lore Scholz (Helga Anders), Elisabeth Köpcke, Oma (Agnes Windeck), Helmut Wichmann (Ralph Persson), Michael Wichmann (Michael Hornauf), Herr Schöllner (Detlof Krüger), Herr Merkel (Karl-Ulrich Meves), Klaus Rocker (Hans Peter Korff), Jürgen Lenz (Claus Ringer), Billing (Horst Warning) und andere, Szenenbild: Ellen Schmidt, Regie: Claus Peter Witt
Nach einem Jahr begegnen wir den Mitgliedern der Berliner Familie Scholz wieder. Sie sind inzwischen zwar älter geworden, jedoch kaum weiser. Immer noch begleitet Familienvater Scholz an den Wochenenden die Fußballtaten seines Sohnes Rudi vom Spielfeldrand aus mit fachmännischen Kommentaren. Einige fußballerische Erfolge sind dem Jungen inzwischen zu Kopf gestiegen. Er kündigt seine Arbeit bei der Post und entzieht sich der mütterlichen Fürsorge durch die Übersiedlung in ein Junggesellenheim. Nun zieht Oma Elisabeth in Rudis Zimmer bei Scholzens ein – sehr zum Missfallen von Schwiegersohn Kurt. Dessen tatkräftige Gemahlin erträumt sich inzwischen einen wohlhabenden Schwiegersohn für Töchterchen Lore. Für sie und das Mädchen entpuppt sich das Abenteuer mit dem Sportwagenfahrer Jürgen Lenz jedoch als herbe Enttäuschung. Papa Scholz erwartet inzwischen mit gemischten Gefühlen seinen 65. Geburtstag und die bevorstehende Pensionierung. So verschweigt er zuhause seinen betrieblichen Abschied und dass schon ein anderer seinen Dienst tut. Als Käthe dahinterkommt, ersinnt sie eine gutgemeintes, letztendlich jedoch dummes Täuschungsmanöver, um den "Pensionisten wider Willen" zu beschäftigen ...
Gong 23/1966 schrieb in seiner Kritik: Diesmal hatten sich die Scholzens, allen voran Inge Meysel als temperamentvolle Mutter und Joseph Offenbach als duldsamer Vater – neben vielen anderen Sorgen – mit einem sehr aktuellen sozialen Problem herumzuschlagen: Was tun mit rüstigen Pensionären? Mutter Scholz löste das Problem auf ihre Weise, aber im Grunde hatte sie recht: sinnvolle Beschäftigung. Und das gerade ist das Sympathische an dieser Fernsehfamilie: Sie kommt aus keiner Scheinwelt und will keine präsentieren. Was sie durchzumachen hat, könnte ebenso bei Meiers oder Müllers passieren. Man wünscht sich, Familie Scholz auf dem Bildschirm öfter zu begegnen
Hörzu 23/1966 schrieb in ihrer Kritik: "Aus dem Leben gegriffen" – wie man so schön sagt – "Die Unverbesserlichen". Auch diese zweite Folge mit dem prächtigen Gespann Inge Meysel und Joseph Offenbach war von Regisseur Claus Peter Witt mit viel Liebe angerichtet worden. Wohl in jeder Fernsehfamilie dürfte beim Besuch der Oma oder der Pensionierung des Herrn Scholz die Bemerkung gefallen sein: "Das ist ja genau wie bei uns."
Hörzu 23/1966, Leserbriefe: In diesem Stück glaubte ich dauernd meine Nachbarn zu sehen. Auch in dieser Familie kam es zu Schwierigkeiten, als der Vater pensioniert wurde oder, wie er es immer ausdrückte, von einem Tag zum anderen zum alten Eisen geworfen wurde. Gibt es denn bei uns keine Beschäftigung für rüstige 65er? Bei uns, wo eine Million Ausländer arbeiten müssen; – Dem Stück fehlte der Spritzer Humor, der eine Familiengeschichte erst liebenswert macht. Ganz zu schweigen von den ausgefallenen Bemerkungen des 23jährigen, der seiner Mutter die 50-Mark-Scheine um die Ohren warf und dafür herrisch Milch verlangte. Bin selber Mutter eines 18jährigen. Ich würde mir so etwas nicht bieten lassen; – Das ist endlich einmal eine Familie eines Durchschnittsbürgers. Wir würden gern noch mehr Freude an ihr haben. Bitte fortsetzen!; – Dieses Stück ist charakteristisch für viele moderne Familien, wo nicht nur die Kinder die Eltern, sondern auch die Eltern die Kinder belügen. Sind sich die Menschen überhaupt nicht mehr darüber klar, dass vor Gott eine Lüge genauso eine Sünde ist wie ein Mord?; – Inge Meysel einfach prima; – Das ist endlich einmal eine Familie eines Durchschnittsbürgers; – Der ledige junge Postbeamte im mittleren Dienst soll ein Gehalt von 1000,- DM beziehen? Das ist eine maßlose Übertreibung und entspricht keinesfalls der Wirklichkeit, Antwort Redaktion: Rudi Scholz verdiente sein Geld nicht nur als Postbeamter. Als Fußballhalbprofi sammelte er auch auf dem grünen Rasen 50-Mark-Scheine
Hörzu 25/1966, Leserbrief: War dem verantwortlichen Regisseur nicht die Version des deutschen Geburtstagsständchens bekannt? Nicht alles Ausländische ist immer das Bessere und Passendere. Lächerlich zu glauben, dass in einer deutschen Familie in englischer Sprache gratuliert wird! "Lang soll er leben", der Verantwortliche, damit er nachholen kann, was er anscheinend bisher versäumt hat – sich mit deutschem Brauchtum zu befassen (Eher ab 16 / NDR) Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
21:50 Nachrichten – Wetter
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
21:55 Woina i Mir
Ein Bericht über den sowjetischen Monumentalfilm "Krieg und Frieden" von Thomas Schamoni, Kamera: Peter Schloep
Die Mosfilm-Studios in Moskau sind das größte Filmatelier Europas. Seit vier Jahren laufen dort die Dreharbeiten zu dem achtstündigen Monumental-Farbfilm "Krieg und Frieden". Die WDR-Aufnahme-Equipe hatte als erstes deutsches Team Gelegenheit, die Dreharbeiten zu verfolgen (ab 14 / WDR)
22:40 Kunstturn-Länderkampf Deutschland–Sowjetunion
Ein Bericht aus der Ernst-Merck-Halle in Hamburg
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

14:05 Hinweise
auf das Programm der kommenden Woche
14:25 Die Mammies
Nigerias erfolgreiche Marktfrauen
Porträtiert von Gunter Péus
Der Beitrag erzählt von dem erstaunlichen Geschäftsgebaren, dem Privatleben, dem Einfluss und des auf Exklusivität bedachten Gesellschaftslebens der erfolgreichen Marktfrauen Nigerias. In ganz Westafrika repräsentieren die Marktfrauen eine bedeutende wirtschaftliche und politische Macht. Sie beherrschen nicht nur den gesamten Kleinhandel, einige von ihnen besitzen auch Transportunternehmen und Handelsfirmen mit Millionenumsätzen. Einige wenige haben sich von der kleinen Händlerin zur Großhändlerin hochgearbeitet, viele von ihnen, die selbst noch keine Schule besucht haben und Analphabeten geblieben sind, konnten ihre Kinder auf europäische Universitäten schicken
ZDF-Erstsendung: 27. Dezember 1964 (Eher ab 14)
14:55 Nachrichten – Wetter
15:00 Französisch – in Paris gelernt (19)
En France comme si vous y étiez
Ein Sprachkurs
Heute: Le Châteaux de la Loire
Wiederholung von gestern
15:30 Das Zauberkarussell
(Für alle)
15:35 Hallo Freunde!
Unser Studio für junge Zuschauer mit Georg Ruest (Etwa ab 12)
16:00 Kunstturm-Länderkampf Deutschland–Sowjetunion
Übertragung aus der Ernst-Merck-Halle in Hamburg
Sprecher: Josef Göhler
17:45 Nachrichten / Wetter / Sport
18:00 Die rätselhaften Amerikaner (2)
Sendereihe von Peter von Zahn und Dieter Franck
Heute: Die neue Gesellschaft
Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte man in den besiegten Ländern Deutschland und Japan beobachten, wie amerikanische "Umerziehungsoffiziere" zielbewusst versuchten, die Welt für die Idee der Demokratie bereitzumachen. Dieser missionarische Eifer hatte nicht zuletzt den Ursprung in der kleinen Glaubensgemeinschaft, die im 17. Jahrhundert mit in die "Neue Welt" kamen, um dort eine gottgewollte menschliche Ordnung zu verwirklichen. Amerika wurde zum Experimentierfeld für die Idee der Aufklärung. Heute verbinden sich in seiner Demokratie die revolutionären Ideen Europas mit dem Freiheitsbewusstsein des Pioniers und dem Weltverbesserungsdrang der Puritaner. Der Film zeigt auch, wie sich die Gründung freiheitlicher Gesellschaften, die Ereignisse des Unabhängigkeitskrieges und die Gegensätze zwischen Kaufleuten und Farmern im Verhalten des modernen Amerikaners ausdrücken (ab 14)
18:30 Alle vier Wochen keinen Sonntag
Jugendliche im freiwilligen Hilfsdienst
Ein Filmbericht von Robert Bittner
19:00 Die Sport-Reportage
Berichte, Nachrichten, Totozahlen
19:26 Mainzelmännchen-Kapriolen und Wetter
19:30 Nachrichten
19:40 Bonner Perspektiven
Informationen und Meinungen aus der Bundeshauptstadt
20:00 Wie schön ist doch Musik
Live-Übertragung eines Konzerts aus dem Kurfürstlichen Schloss anlässlich der Französischen Woche in Mainz
Im Programm: Ferdinand Herold "Zampa"-Ouvertüre / Gounod: Valentins Gebet, Arie aus der Oper "Margarete" / Adolphe Adam: Postillionlied aus der Oper "Postillion von Lonjumeau" / Charles A. de Beriot: Scène de Ballet / Bizet: Duett aus "Die Perlenfischer" / Camille Saint-Saëns: 1. Violinkonzert a-moll
Solisten: Hedi Gigler (Violine), Maurice Gendron (Violoncello), Horst Wilhelm (Tenor), Peter-Christoph Runge (Bariton), es spielt das Orchestre Radio Symphonique de Strasbourg, Leitung: Hermann Hildebrandt
Regie: Günther Meyer-Goldenstaedt
21:15 Das kleine Fernsehspiel
Das Fohlen
Fernsehspiel von Arnold Vitol nach einer Erzählung von Michail Scholochow mit Jewgenij Matwejew (Trolim), Leonid Parchomenko (Kommandeur), G. Karelina (Kosakenfrau), S. Poleschajew (Offizier), A. Trussow (Wachtmeister) und anderen, Regie: Wladimir Fetin
Ausgezeichnet bei den VII. Westdeutschen Kurzfilmtagen in Oberhausen 1961
Gong 20/1966: Kurzfilm über ein Fohlen, das in den Wirren des russischen Bürgerkrieges als Soldaten-Pferd zur Welt kommt und erschossen werden soll. Ab 16
21:50 Nachrichten / Wetter
21:55 Besuch vom Broadway
Johnny Mathis zu Gast im ZDF-Studio
Szenenbild: Gabriel Pellon, Regie: Helmut Rost
Im Programm u.a. "Tonight" und "Maria" aus der West Side Story, der Titelsong aus dem Film "Lili" und der "September Song" von Kurt Weill
Hörzu 24/1966, Leserbrief: Ich habe am Montag eine 4 im Rechnen geschrieben, weil ich wegen der Sendung "Besuch vom Broadway" mit Johnny Mathis so spät ins Bett kam und nicht ausgeschlafen war. Kann man solche auch für jugendliche interessante Sendungen nicht früher senden? (ab 14)
22:35 Zum Tagesausklang
Theodor Fontane: Man wird nicht besser mit den Jahren
Es spricht Carl Wery

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sendepause vom 4. April bis 4. September 1966

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heute keine Sendung

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heute keine Sendung

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

08:50 Medizin nach Noten
09:00 Fernsehakademie
Mathematik – Begriffe, Gesetze, Verfahren
Heute: Eins und eins
09:25 Aktuelle Kamera
09:50 Im Blickpunkt
10:00 Kinderfernsehen für Kinder von 6 Jahren
Flax und Krümel
10:20 Der Deutsche Fernsehfunk sendet für Intervision: Kinderfernsehen für Kinder von 10 Jahren
Schiff – ahoi!
Ein Sonntagvormittag zwischen Mole und Hafen
Direktübertragung aus Warnemünde
11:00 Ostseestudio Rostock
Hafenkonzert
Übertragung aus dem Hafen Stralsund
12:00 Nachrichten
12:05 Aus der Landwirtschaft – für die Landwirtschaft
Das Agro-Magazin / Kartoffeltipps aus Lüsewitz
Mit NPT Prof. Dr. Rudolf Schick
13:00 Sonntagsgespräch des Deutschlandsenders
13:30 Bunte Mischung
14:30 Zu neuen Horizonten
Erster bemannter Weltraumflug
Eine Sendung mit Heinz Mielke, dem Vizepräsidenten der deutschen astronautischen Gesellschaft
15:00 Mit Zikmund und Hanzelka durch Asien
Heute: Bad – vulkangeheizt? (Wh.)
15:30 Die schöne Lurette
DEFA-Musikfilm von Gottfried Kolditz Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
16:50 Nachrichten
17:00 Bitte, Plätze einnehmen!
Sport aktuell
Mit Berichten von der XIX. Internationalen Radfernfahrt für den Frieden: 6. Etappe Otrokovice–Kattowitz Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
18:50 Dazwischen
Unser Sandmännchen
19:25 Die Glückszahlen
19:30 Aktuelle Kamera
19:50 Im Blickpunkt
20:00 Pitaval des Kaiserreiches (4)
Der Skandal um Herrn Leberecht von Kotze
Von Friedrich Karl Kaul und Walter Jupé, Dramaturgie: Aenne Keller, mit Günter Wolf (Wilhelm II. von Preußen), Rudolf Horn (Fürst Stollberg), Walter Richter-Reinick (Leberecht von Kotze), Walter Jupé (Rittmeister von Schrader), Gerd Michael Henneberg (Graf von Hohenau), Herwart Grosse (Graf Eulenburg), Georg-Michael Wagner (Herzog E. Günther zu Schleswig), Peter Brang (Offizier beim Duell), Dietmar Richter-Reinick und Guido Matschek (Sekundanten beim Duell) sowie Wolfgang Brunecker, Otto Dierichs, Hannjo Hasse, Karl-Helge Hofstadt, Wolfgang Lohse, Jessy Rameik, Maria Rouvel, Max Adalbert Schleyer, Josef Stauder, Karl-Heinz Weiss, Szenenbild: Klaus Poppitz, Regie: Wolfgang Luderer
21:15 Afrika – wohin gehst du?
Berichte und Analysen zur Situation auf dem afrikanischen Kontinent
22:00 Nachrichten
22:05 Bitte, Plätze einnehmen!
Sport aktuell
Mit Berichten von der XIX. Internationalen Radfernfahrt für den Frieden, 6. Etappe

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:00 Kurznachrichten
17:03 Für die Kinder von 11 Jahren an
Villervalle in der Südsee
Die Erlebnisse einer schwedischen Familie in der Südsee
Heute: Das Geheimnis der Höhlengeister
17:30 Für die Kinder von 11 Jahren an
Welt der Jugend
Unser internationales Filmmagazin mit Beiträgen aus Belgien (Katzenzug), Dänemark (Kabelverlegung), Holland (Wanda hat Geburtstag) und dem Österreich-Beitrag "Pferde"
Sprecher: Luise Prasser und Fred Schaffer, Redaktion: Hans Richter
17:55 Was könnte ich werden?
Heute: Sozialberufe
Ein Filmbericht von Dr. Irmbert Fried und Dr. Helmut Zilk
In keinem anderen Beruf macht sich der Mangel an Nachwuchskräften so bemerkbar wie in den Sozialberufen. Vor allem fehlen Heimerzieherinnen, Berufsberater und Kindergärtnerinnen. Die Stadt Wien hat Fachschulen eingerichtet, um dem Mangel abzuhelfen
18:25 Betthupferl
Die Gutenacht-Sendung für kleine Leute
19:00 Dienst am Kunden
Die Sendung des Fernsehdirektors
19:30 Aktuelle Sportschau
Bildberichte und Kommentare zu den Wochenendereignissen
Zusammenstellung und Präsentation: Dr. Kurt Jeschko
20:10 Erste Abendnachrichten
20:20 Samba
Schauspiel von Ulrich Becher, Fernsehbearbeitung: Walter Davy, Personen und Darsteller: Julius Kornau (Helmuth Lohner), Emanuela Knotek, genannt Mana (Eva Kerbler), Rosa Goldscheider (Helly Servi), Parisius (Wolfgang Preiss), Franz Augustin, Hauptmann i. R. (Erik Frey), Monsieur Blaise (Heinz Zuber), Joajo Comes e Silva, Hotelbesitzer (Panos Papadopulos), Ernesto, Kellner (Hans Weicker), A Condessa (Tilly Lauenstein), Capitão Agamemnon Heredia, Polizeivorsteher (Helmut Qualtinger), Der Mann aus Rio (Albert Lieven), Ein alter Fotograf (Armand Ozory), Ein Zivilgardist (Ferry Christian), Kamera: Gerhard Wanderer, Klaus Matzka, Ernst Papp, Maske: Karl Lorenz, Kostüme: Edith Almoslino, Szenenbild: Gerhard Hruby, Produktion: Erich Neuberg, Regie: William Dieterle
ORF-Eigenproduktion in Zusammenarbeit mit dem NDR
In einem heruntergekommenen Hotel im brasilianischen Urwald während des Zweiten Weltkriegs: eine bunt zusammengewürfelte Truppe deutscher und österreichischer Flüchtlinge haben sich hierhin vor den Nazis und vor dem Krieg gerettet. So verschieden die Menschen in ihrer Herkunft sind, so verbindet sie doch das gemeinsame Schicksal und macht sie zu Freunden und Kameraden ... Die Halle des Hotels "Duque de Caxias" in der brasilianischen Kleinstadt Ibarahy-na-Serra in den Jahren 1941–1943. Die Gäste sind Europäer, Österreicher, Deutsche, ein Franzose – politische Flüchtlinge, deren Irrfahrt von Land zu Land hier im brasilianischen Urwald zu einem vorläufigen Ende gelangt ist. Doch auch hier kommen die Menschen nicht zur Ruhe. Wenn die Brasilianer feiern, ist es der Sambarhythmus, der die Nerven der Flüchtlinge belastet, und wenn der Samba schweigt, sind es die eigenen Gedanken. Sie drehen sich um Flucht, Verfolgung und Rassenhass und die Frage, ob die Eltern, die Familie sich noch retten konnten und was man tun könnte, um den Krieg gegen Nazi-Deutschland zu gewinnen. Als Element der Unruhe erweist sich auch Polizeichef Heredia, dem die Flüchtlinge vor den Nazis schon deshalb suspekt sind, weil er Hitlers Erfolge zutiefst bewundert ...
Gong 20/1966: Bei allem Heimweh und Leid des Entwurzeltseins geht von der exotischen Atmosphäre des fremden Landes und von den Samba-Rhythmen im Karneval eine seltsame Faszination aus. Leben und Tod wohnen dicht beieinander, auch in der Seele der Menschen: man will überleben, eine Familie gründen, und doch fühlt man die Verpflichtung zum tödlichen Kampf. Das alles hat der Autor aus eigenem Erleben zu einer dramatischen Studie verdichtet, die dem Geist und Herzen des abendländischen Menschen mitten im Urwald unserer Epoche liebevoll ein Denkmal setzt
Österreich-Hörzu 23/1966 schrieb in ihrer Kritik: "Samba", das Schauspiel von Ulrich Becher, ist kein Stück für das Fernsehen: Auf dem kleinen Schirm wirkt es durch die Vielzahl von Auftritten, Mitwirkenden und Stimmungen zerfahren und uneinheitlich (was nicht unbedingt gegen die Güte des Stückes spricht). Im Theater, für das der Text geschrieben ist, herrschen andere Gesetze, dort wird mit anderen Mitteln Atomsphäre erzeugt. Trotz der Anstrengung des Regisseurs William Dieterle ist die Verpflanzung des Stücks von der Bühne ins Fernsehstudio leider nicht geglückt. Wo man aufreibendes und enervierendes Singen und Treiben in einer brasilianischen Hotelhalle spüren sollte – dort spürte man Theaterbretter, Kulissenluft. Man hätte "Samba" als Aufzeichnung vom Theater senden sollen. Das hätte wenigstens Dokumentationswert gehabt
22:25 Christ in der Zeit
Es spricht die Katholische Kirche Kaplan Hans Innerlohinger über das Thema "Liebe im Betrieb"
22:35 Zweite Abendnachrichten

Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Kurznachrichten
19:03 Silence please
Aus den Kindertagen des Films
19:30 Die Weimarer Republik (3)
Heute: Der Feind steht rechts
Eine Sendung von Albert Wucher und F. A. Krummacher
Reichskanzler Wirth prägte nach der Ermordung Erzbergers und Rathenaus das Wort 'Der Feind steht rechts'. Dieses prägnante Schlagwort charakterisiert die Situation in der Weimarer Republik des Jahres 1923: Ruhrbesetzung und Separatismus drohen, die Einheit des Reiches zu zerstören, Kapp-Putsch, die Ermordung Erzbergers und Rathenaus sowie die Hitler-Revolte in München rütteln an den Fundamenten des Staates
ZDF-Erstsendung: 10. November 1964
20:20 Der Himmel ist nie ausverkauft
Filmkomödie mit Hardy Krüger Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

09:30 Gemeinschaftsmesse
Eine Übertragung aus der Hofkirche Luzern
Predigt: Pfarrer Dr. Joseph Bühlmann, es singt der Stifts-Chor St. Leodegar unter Leitung von Albert Jenny, an der Orgel: Stiftskaplan Eduard Kaufmann
Kommentar: Rektor Josef Gemperle (– 10:30 Uhr)
14:00 Un'ora per voi
Für italienische Gastarbeiter
Wiederholung von gestern
15:00 Die jungen Jakobiter (1)
Englischer Jugendfilm
Heute: Der Geheimbund
15:35 Friedliche Riesen
Elefanten in Südindien
Ein Dokumentarfilm der BBC
16:00 Sonntags zwischen vier und sechs
Ein Familienprogramm, präsentiert von Fritz Schäuffele
18:10 Sport
Totoergebnisse, Resultate und Berichte, mit der Übertragung einer Halbzeit eines Fußball-Meisterschaftsspiels der Nationalliga A oder B
19:15 Nachrichten
19:20 Tatsachen und Meinungen
Unser politisches Gespräch, Leitung: Alphons Matt
20:00 Tagesschau
20:15 Sport am Wochenende
20:35 Vertigo – Aus dem Reich der Toten
US-Spielfilm von Alfred Hitchcock Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
Anmerkung: Nach anderen Angaben lief der Film "Matto regiert" von Leopold Lindtberg
22:15 Europameisterschaft im Billard (Cadre 42/7)
Sprecher: Karlheinz Krienen
Aufzeichnung vom Nachmittag
Anschließend
Nachrichten / Wiederholung der Tagesschau / Programmvorschau

Sa, 14. Mai 1966   ◀                 1966                 ▶   Mo, 16. Mai 1966