So, 19. Juni 1966

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Sa, 18. Juni 1966   ◀                 1966                 ▶   Mo, 20. Juni 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vormittagsprogramm
Nur über NDR, RB, SFB, Meißner (HR) sowie Kreuzberg und Ochsenkopf (BR)
 10:00 Nachrichten
 10:05 Tagesschau
(Wiederholung vom Vortag)
 10:20 Meisterwerke aus Naturwissenschaft und Technik
Besuch im Deutschen Museum
Mit Ernst von Khuon
(–10:50)
Anmerkung: Nach anderen Angaben: "Die Vier-Winde-Inseln"

11:00 Hinweise auf das Programm der Woche
Vom Deutschen Fernsehen aus Köln
11:30 Gemeinde im Wandel (1/2)
"Laien predigen mit"
Ein Bericht von Gerd Courts
Kamera: Joachim Tolksdorf, Claus Koch und Dieter Marguhn
Viele Pastoren und Laien der evangelischen Kirche sind sich einig: Sonntag und Alltag, Gemeinde und "Welt" stehen nicht mehr in der richtigen Beziehung zueinander, sie scheinen oft durch eine breite Kluft getrennt. Die zweiteilige Reihe will vielfältige Versuche schildern, diese Kluft zu überwinden (WDR)
12:00 Internationaler Frühschoppen
mit sechs Journalisten aus fünf Ländern
Gastgeber: Werner Höfer (WDR)
12:45 Wochenspiegel
Die Tagesschau berichtet von den Ereignissen der vergangenen Woche
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
13:15 Magazin der Woche
Eine Regionalumschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Frankfurt
14:30 Wir lernen Englisch (74/78)
"Walter and Connie Reporting" (35/39): "On the Motorway"
(Wiederholung vom Vortag / WDR)
14:45 Wiedersehen mit Poly
Ein kleines Pferd auf Reisen
(Kinderstunde für alle / SWF)
15:30 Der zweite Mann
Aus der Arbeit eines Hilfssheriffs
Im Distrikt von Sheriff Simon Fry (Henry Fonda) wurde eine Postkutsche beraubt. Der Täter wird zwar rasch gefaßt, aber die Beute bleibt verschwunden. Da ersinnt Hilfssheriff Clay McCord einen raffinierten Trick . . .
Gong 25/1966: Konventionelle Wildwest-Serie. – Diesmal greift Clay zu einer List, um an das Geld eines zum Tode verurteilten Postkutschenräubers zu kommen. Ab 16 (SDR)
16:00 Fundsachen
Henno Lohmeyer kramt in Produktionen von gestern.
Ein Wiedersehen mit Lil Babs, Alfred Böhm, Margit Cargill, Maria Fris, den Hi-lo's, Bibi Johns, Rainer Köchermann und Rita Streich
Regie: Hans-Bernhard Theopold (SDR)
16:30 Freundschaftsspiel
Fernsehspiel von Dieter Meichsner
Personen: Erwin Koller (Hanns Lothar), Gerda Koller (Herta Fahrenkrog), Günther Maisch (Herwig Walter), Reitmayer (Heinz Weiss), Dr. Eckert (Gerhard Just), Binder, Platzwart (Karl Georg Saebisch), Sándor Zsolt (Erwin Strahl), Vater Göbel (Georg Lehn), Schwall (Hans Beuthner), Frau Schwall (Elisabeth Wischert), Schaffer (Siegurd Fitzek) und andere
Musik: Peter Thomas
Kamera: Günter Senftleben und Franz Hofer
Szenenbild: Walter Dörfler und Hans Ehegartner
Regie: Fritz Umgelter
Erwin Koller war einst ein gefeierter Fußballstar. Sein einziger Wunsch ist es, noch einmal spielen zu dürfen. Aber bei seinen Kameraden stößt er auf Ablehnung. Wird Koller einsehen, daß seine große Zeit endgültig vorbei ist?
(Wiederholung vom 20. Juni 1963)
Gong 25/1966: Aktuelles Fernsehspiel, das den Blick auf Probleme im heutigen Sportbetrieb richten will. Ab 14 (SDR)
17:30 Die Seidenstraße
"Auf den Spuren Marco Polos"
Ein Reisebericht aus dem Iran
Von Hermann Schäfer und Siegfried Baumann (SR)
18:15 Die Sportschau
"Auf der Tribüne", Ereignisse des Tages
19:00 Weltspiegel
Auslandskorrespondenten berichten.
19:30 Die Sportschau
Berichte und Informationen
20:00 Tagesschau – Das Wetter morgen
20:15 Römische Skizzen
Venedig 1966
"Die sterbende Stadt"
Eine Gemeinschaftsproduktion des Italienischen Fernsehens und des Bayerischen Rundfunks
Die Fremden, die solche romantischen Bilder wie den Blick vom weltberühmten Markusplatz auf die Insel San Giorgio bewundern, ahnen meist wenig oder nichts von den Sorgen, mit denen sich Venedigs Stadtväter abzuplagen haben. "La bella Venezia" scheint zum Sterben verurteilt – auf lange Sicht jedenfalls. Seit Jahrzehnten steigt der Wasserspiegel unmerklich. Die Folge: Viele alte Gebäude werden unterspült und verfallen. Ein weiteres Problem ist das Abwandern zahlreicher Einwohner, die in die nahe Industriestadt Mestre umsiedeln. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Möglichkeiten und Versuche zur Rettung der Stadt (ab 16 / BR)
21:00 Der Floh im Ohr
Schwank von Georges Feydeau
Deutsch von Fred Alten
Personen: Chandebise und Poche (Romuald Pekny), Raymonde Chandebise (Brigitte Rau), Carlos Hominedes (Lukas Ammann), Lucienne Hominedes (Ilse Kiewiet), Roman Tournel (Thomas Reiner), Dr. Finache (Peter Oehme), Camille Chandebise (Wolfgang Jansen), Augustin Ferraillon (Bum Krüger), Olympe Ferraillon (Doris Kiesow), Etienne (Wolfgang Völz), Antoniette (Viktoria Brams), Baptistin (Walter Wehner), Rugby (Reinhard Glemnitz) und Eugénie (Silva Simon)
Szenenbild: Utz Elsässer und Hans Ehegartner
Regie: Rolf von Sydow
Viktor Emanuel Chandebise ist nicht mehr der alte! Diese betrübliche Erkenntnis hat seine Ehefrau Raymonde in den letzten Wochen gewonnen. Und sie glaubt auch zu wissen, warum ihr einstmals so glutvoller Ehemann derart bequem geworden ist: Er muß in eine andere Frau verliebt sein. Um diese gewagte Behauptung zu beweisen, ersinnt Raymonde eine typisch weibliche List. Gemeinsam mit ihrer Freundin Lucienne verfaßt sie einen glühenden Liebesbrief an ihren Mann, in dem sie sich als unbekannte Verehrerin ausgibt und ihn um eine heimliche Zusammenkunft bittet. Bezeichnenderweise soll das Rendezvous im "Hotel zum galanten Kätzchen" stattfinden. Raymondes Plan hat allerdings ungeahnte Folgen. Er beschwört die verrücktesten Situationen herauf und bringt sie selbst in eine äußerst peinliche Lage . . . – Der Autor dieses Schwanks, Georges Feydeau (1862–1921), gehört zu den bekanntesten Lustspieldichtern Frankreichs. Dem Fernsehzuschauer ist er durch seine Werke "Sie und Er" und "Herzliches Beileid" bekannt geworden. Auch "Der Floh im Ohr" ist voller Situationskomik, über die man Tränen vergießen kann. Vor Lachen, natürlich.
Gong 25/1966: Salopp geschürztes Verwechslungs- und Verwicklungsspiel. Für Erwachsene
Hörzu 28/1966 schrieb in seiner Kritik: Der Schwank vom "Floh im Ohr" will anders abrollen: schneller, gröber, lauter. Aber das muss nicht bis zur Atemlosigkeit gehen – bei der ARD überschlug sich der "Floh" geradezu. Nun gut, das nimmt sich selbst nicht ernst und soll deshalb nicht ernst genommen werden. Bleibt die Frage: Weshalb bietet man ausgerechnet den schieren Nonsens in einer Fernsehinszenierung so, als ob ihn ein Theater spielte: mit Publikum, Applaus, Vorhang und Pausen? Mit Schiller oder Anouilh macht man derlei nicht. Das kann doch nur heißen: "Seht, der turbulente Schwachsinn ist die ureigene Sache des Theaters. Theater ist Klamauk. Das Fernsehen von sich aus würde doch niemals ..." Unfair. Denn bedenkt: Was wäre das Fernsehspiel, gerade das ernste, ohne seine hundertfachen Anleihen beim Theater! (WDR)
22:20 Nachrichten – Das Wetter morgen
22:25 NPD-Parteitag
Bericht aus Karlsruhe (SDR)
22:30 Auf den Straßen von Mississippi
Ein Sonderbericht von Gerd Ruge

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

13:50 Hinweise auf das Programm der Woche
14:10 Ruhrrevier 65 (1/3)
Porträt einer Industrielandschaft von Kurt P. Flaake und Just Ptach
"Vorstoß in die Tiefe"
(Wiederholung vom 16. März 1965)
14:55 Nachrichten – Wetter
15:00 Französisch – in Paris gelernt (24/26)
"Au Quartier Latin"
(Wiederholung vom Vortag)
15:30 Das Zauberkarussell (23)
(Für alle)
15:35 Hallo Freunde! (23)
Unser Studio für junge Zuschauer
Mit Wolfgang Ohm (Für alle)
16:00 Unter Schmugglern (3/8)
Eine abenteuerliche Geschichte aus dem alten England
"Die Geheimtür"
Regie: Ernest Morris
16:15 Weltgeschichte in Briefmarken
Ereignisse des Zweiten Weltkriegs
16:25 Ich hab dich lieb, Serjoscha
Russischer Spielfilm aus dem Jahre 1960
Personen: Serjoscha (Borja Barchatow), Korostelew (Sergej Bondartschuk), Mariana (Irina Skobzewa), Lidka (Natascha Tschetschotkina), Wasjka (Serjoscha Metlezin), Shenjka (Jura Koslow), Schurik (Aljoscha Dozenka) und andere
Regie: Georgi Daneli und Igor Talankin
Der fünfjährige Serjoscha bekommt einen neuen Vater. Kurz darauf sind die beiden ein Herz und eine Seele. Aber dann ist auf einmal alles anders: Ein Brüderchen wird geboren. Schon bald verlassen die Eltern mit dem Neugeborenen den Ort. Serjoscha muß allein zurückbleiben. Ob er eines Tages von ihnen nachgeholt wird? Er weiß es nicht. – Dieser russische Film, der die rührende Geschichte eines kleinen Jungen erzählt, wurde 1960 auf dem 12. internationalen Filmfestival in Karlsbad mit dem großen Preis, dem Kristallglobus, ausgezeichnet. Er entstand nach dem Buch "Kleiner Mann in großer Welt" von Vera Panowa.
Gong 25/1966: Kinderfilm über den Alltag eines kleinen russischen Jungen, der in seinen Stiefvater einen verständnisvollen Freund findet. Für alle
17:45 Nachrichten – Wetter – Sport
18:00 Die rätselhaften Amerikaner (7/12)
Sendereihe von Peter von Zahn und Dieter Franck
Heute: "Der neue Reichtum"
Die heutige Folge will deutlich machen, wie der amerikanische Glaube an Eigeninitiative im Land der unbegrenzten Möglichkeiten dem Marxismus den Wind aus den Segeln nahm. Aus dem Versagen des alten Kapitalismus in der Weltwirtschaftskrise wurde ein neuer geboren, und das System der Partnerschaft zwischen Staat, Kapital und Gewerkschaften erhielt eine völlig neue, brauchbare Grundlage (ab 14)
18:30 Boten aus der anderen Welt
"Das Bild der Engel in Kirche und Kunst"
Ein Film von Alfred Ehrhardt und Rudolf Kristen
Engelgestalten haben die kirchliche Kunst zwei Jahrtausende hindurch befruchtet; ihr Ursprung reicht jedoch noch über das Christentum hinaus in eine fernere Vergangenheit. Der heutige Filmbericht verfolgt die lange Entwicklung der Engelbilder von den vielen alten Religionen des Orients bis zum Mittelalter.
19:00 Die Sportreportage
Berichte – Nachrichten – Totozahlen
19:27 Der Wetterbericht
19:30 Nachrichten
19:40 Bonner Perspektiven
Informationen und Meinungen aus der Bundeshauptstadt
20:00 Tiefland
Oper von Eugen d'Albert
Text nach A. Guimera von Rudolf Lothar
Personen: Sebastiano (Gerd Feldhoff), Tommaso (Ivan Sardi), Moruccio (Ernst Krukowski), Marta (Isabel Strauss), Pepa (Martha Musial), Antonia (Alice Oelke), Rosalia (Margarete Klose), Nuri (Angelika Fischer), Pedro (Rudolf Schock) und Nando (Karl-Ernst Mercker)
Es spielen die Berliner Symphoniker.
Es singt der RIAS-Kammerchor.
Musikalische Leitung: Hans Zanotelli
Szenenbild: Karl Schneider
Regie: Werner Kelch
Der Gutsbesitzer Sebastiano ist haushoch verschuldet. Um sich vor dem totalen Ruin zu retten, will er ein reiches Mädchen heiraten. Zuvor aber muß er sich seiner Geliebten Marta entledigen, die dieser Eheschließung im Wege steht. Der arme Hirte Pedro kommt ihm da gerade recht; denn Pedros größter Wunsch ist eine Ehefrau. Aber Marta will sich nicht verkuppeln lassen. Sie weist Pedros Werbung zurück. Erst allmählich erkennt sie seine echte, tiefe Liebe. Gemeinsam ziehen die beiden in die Welt der Berge, wo ihnen die Niedrigkeit des Tieflandes – daher der Titel – nichts mehr anhaben kann. Sebastiano nimmt vorher ein böses Ende. – Trotz dieser melodramatischen Handlung hat Eugen d'Alberts Oper bis heute nichts von ihrem Glanz verloren – überwiegend ein Verdienst ihrer großartigen Musik.
(Wiederholung vom 26. Januar 1964)
Gong 25/1966: Hochdramatische Oper in folkloristischem Rahmen. – Bemerkenswerte musikalische Leistungen einer von Natur strotzenden Inszenierung. Ab 16
Hörzu 28/1966, Leserbrief: Noch ganz unter dem Eindruck dieser Oper stehend, möchten wir dem 2. Deutschen Fernsehen herzlich danken, dass es uns noch einmal in den Genuss dieser großartigen Aufführung gebracht hat. Alle Sänger verdienen uneingeschränktes Lob – besonders der Darsteller des Pedro, Rudolf Schock, war in Stimme, Spiel und Erscheinung unübertrefflich
22:10 Nachrichten – Wetter
22:15 Sportübertragung
Möglicherweise eine Übertragung vom Testspiel der deutschen Weltmeister-Elf gegen eine österreichische Auswahl im Augsburger Rosenaustadion
Anschließend
Zum Tagesausklang
Federico Moreno Torroba: Fandanguillo aus der Suite castellana
Es spielen Helga Storck (Harfe) und Klaus Storck (Violoncello)

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühlings- und Sommerpause vom 4. April bis 4. September

West 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Programmhinweise
19:15 Hierzulande – Heutzutage
("Prisma des Westens")
Sportausgabe
20:00 Tagesschau – Wetter
20:15 Weiße Nächte
Originaltitel: "Bjelije Notschi"
Sowjetischer Spielfilm aus dem Jahre 1960
Personen: Nastenka (Ludmilla Martschenko) und Fjodor (Oleg Strishenow)
Kamera: Valentin Pavlow
Musik: nach Motiven von Gioachino Rossini, Alexander Glasunow, Johann Strauß, Serge Rachmaninow und Alexander Skriabin
Buch und Regie: Iwan Pyrjew
Dieser Film nach einer Erzählung von Dostojewski ist die Lebensbeichte eines einsamen, altgewordenen Träumers, der in der Erinnerung den Sinn seines kleinen, armseligen Alltags zu enträtseln sucht.
Anschließend
Programmhinweise

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wochenendpause am 18. und 19. Juni

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heute keine Sendung

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

09:15 Medizin nach Noten
09:25 Die aktuelle Kamera
09:50 Im Blickpunkt
(Wiederholung vom Vortag)
10:00 Kinderfernsehen für Kinder von 8 Jahren an
Die zwei Monddiebe
Polnischer Kinderfilm
11:00 Greif zur Kamera, Kumpel!
Öffentliche Veranstaltung anlässlich der 8. Arbeiterfestspiele in Potsdam
12:00 Nachrichten
12:05 Für die Landwirtschaft
DFF original von der 14. LWA
Fruchtbare Böden – unser aller Bestreben
13:00 Sonntagsgespräch des Deutschlandsenders
13:30 Mit Filmreportern unterwegs
"Moderne Nomaden" / "An der Wiege der Woge – Der neue Weg des Dnjepr" / "Am Onegasee"
14:30 Mit Zikmund und Hanzelka durch Asien
Heute: "Versuchen Sie's mal mit Stäbchen!" (Wh.)
15:10 Wünsch Dir was
Mit Irmgard Düren
16:25 Nachrichten
16:30 Wie man bei uns Doktor wird
Porträt einer Dozentin der Parteihochschule "Karl Marx"
17:00 Bitte, Plätze einnehmen!
Sport aktuell
Mit Berichten vom Olympiapreis der Jugend im Radsport und vom Kusociński-Memorial in Warschau
18:50 Unser Sandmännchen
Anschließend
Sport aktuell
(Fortsetzung)
19:25 Die Glückszahlen
19:30 Die aktuelle Kamera
19:50 Im Blickpunkt
20:00 Pitaval des Kaiserreiches (5)
Justizmord in Elberfeld
Von Friedrich Karl Kaul und Walter Jupé, Dramaturgie: Aenne Keller, Personen und Darsteller: Albert Ziethen (Jochen Thomas), Frau Ziethen (Susanne Düllmann), August (Ingolf Gorges), Untersuchungsrichter (Arthur Jopp), Staatsanwalt (Wilhelm Koch-Hooge) sowie Erich Altrock, Helmut Dez, Erich Brauer, Gisela Graupner, Hannjo Hasse, Harry Hindemith, Christl Jährig, Walter Jupé, Traute Kayser, Walter Kröter, Hans-Hartmut Krüger, Günther Polensen, Otmar Richter, Werner Schulz-Wittan, Ernst Georg Schwill, Else Welz und andere, Szenenbild: Klaus Poppitz, Regie: Wolfgang Luderer
Am Donnerstag, den 25. Oktober 1883, hallen kurz nach 11 Uhr nachts verzweifelte Schreie durch das Haus Bachstraße 91 in Elberfeld. Mieter Fränzel und seine Tochter sowie die beiden Barbierlehrlinge August und Gustav eilen herbei. Was ist passiert? Der 38jährige Albert Ziethen, der die im Erdgeschoss des Hauses befindliche Schankwirtschaft mit anschließender Barbierstube besitzt, kam wenige Minuten vorher mit dem Zug aus Köln zurück. Er fand in der Wirtsstube seine schwerverletzte Ehefrau auf dem Boden liegend. Aus verschiedenen Gründen richtet sich der Verdacht schnell gegen Ziethen, obwohl Zeugenaussagen und Indizien auch Barbierlehrling August belasten. Marie Ziethen stirbt nach wenigen Tagen an ihren Verletzungen, Albert Ziehten und Lehrling August werden wegen Mordes angeklagt. Die Verhandlung vor dem Schwurgericht findet vom 28. Januar bis 2. Februar 1884 statt. Entscheidender Beweispunkt der Anklage ist die Aussage der Marie Ziethen, obwohl Sachverständige ihre Unzurechnungsfähigkeit erklären. Während die Anklage gegen Lehrling August fallengelassen wird, verurteilt das Gericht August Ziehten wegen Mordes an seiner Ehefrau zum Tode und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte, das Urteil wird schließlich gnadenweise umgewandelt in lebenslängliches Zuchthaus. Drei Jahre nach dem Urteil wird Lehrling August zum Geständnis gebracht ...
21:15 Herzklopfen kostenlos
Junge Talente grüßen die 8. Arbeiterfestspiele aus dem Klubhaus "Wilhelm Florin" in Henningsdorf
Begleitung: Simon-Franz-Quintett und das Orchester der IG Wismut, Leitung: Günter Blumhagen, Redaktion: Heinz Quermann, Regie: Klaus-Dieter Ahlgrimm
22:15 Nachrichten
22:20 Bitte, Plätze einnehmen!
Sport aktuell

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

15:55 Kurznachrichten
16:00 Österreichisches Galopperderby
Direktübertragung aus der Freudenau
17:00 Kurznachrichten
17:03 Für die Kinder von 11 Jahren an
Ein Ferientag voller Abenteuer
Russischer Jugendspielfilm, Regie: Vitor Eyssimont
18:10 Für die Kinder von 11 Jahren an
Welt der Jugend
Unser internationales Filmmagazin mit Beiträgen aus Dänemark (Reitturnier für Ponys), Schweiz (uralte Mühle in einem Tessiner Dorf), Holland (wie man ein Motorboot seetüchtig macht) und dem Österreich-Beitrag "Schmetterlingszucht zu Hause"
18:40 Das neunte Schuljahr
Aktueller Bericht des Bundesministeriums für soziale Verwaltung
18:45 Betthupferl
Die Gutenacht-Sendung für kleine Leute
18:50 Kurznachrichten
19:00 Der Fenstergucker
Heute: Fürst, Feldherr, Diplomat und Harlekin – Ein Feuilleton über den Fürsten Charles-Joseph de Ligne
Buch und Regie: Eduard von Borsody
Der Beitrag, der in Belœil in Belgien, dem Stammschloss des Fürsten de Ligne, und in Wien entstand, zeigt Schicksal und Bedeutung einer der faszinierendsten Persönlichkeiten an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert, der allen Größen seiner Zeit vorgelebt hat, was man unter dem Begriff "Aufklärung" versteht
19:30 Aktuelle Sportschau
Berichte und Kommentare zu den Wochenendereignissen
Von und mit Dr. Kurt Jeschko
20:10 Erste Abendnachrichten
20:20 Viktoria und ihr Husar
Deutsche Operettenverfilmung (1954)
Österreich-Hörzu 27/1966 schrieb in ihrer Kritik: Der Film "Viktoria und ihr Husar" stammte aus dem Jahre 1954 – es war die Zweitverfilmung und nicht, wie das Fernsehen bekanntgegeben hatte, die erste. Es wird noch selten in einen Film so viel Operettenkitsch auf einmal hineingegangen sein. Alles, was man einer schlechten Operette nachsagen kann – hier war es versammelt Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
Anmerkung: In damaligen Publikationen wurde die Ausstrahlung der 1931-Version angekündigt, z.T. auch eine deutsche Fernsehproduktion
21:50 Das Wort zum Sonntagabend
Eine Sendung der evangelischen Kirche
22:00 Zweite Abendnachrichten

Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Kurznachrichten
19:03 Silence please
Aus den Kindertagen des Films
19:30 Das Wirtshaus im Spessart
Filmkomödie mit Liselotte Pulver
Erstsendung im ORF-Hauptprogramm: 16. Dezember 1964 Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

14:00 Un'ora per voi
Für italienische Gastarbeiter
Wiederholung von gestern
15:00 Das Mosaik
Eine Sendung mit Roland Rasser und jungen Leuten
Mitwirkende: Voli Geiler, Walter Morath, die Tongas und die Diskussionsrunde mit Prof. Konrad Lorenz
Eine Sendung von Verena Tobler und Rolf Lerf, Gestaltung: Walter Klapper
16:00 Europameisterschaft der Springreiter
2. Prüfung, Sprecher: Karl Erb
Eurovision aus Luzern
18:30 24-Stunden-Rennen von Le Mans
Aufzeichnung
19:00 Sport
Berichte und Toto-Ergebnisse
19:15 Nachrichten
19:20 Tatsachen und Meinungen
Unser politisches Gespräch, Leitung: Alphons Matt
20:00 Tagesschau
20:15 Sport am Wochenende
20:35 Der goldene Salamander
Englischer Spielfilm (1950) mit Herbert Lom (Deutsche Version)
22:05 Nachrichten / Wiederholung der Tagesschau / Programmvorschau

Sa, 18. Juni 1966   ◀                 1966                 ▶   Mo, 20. Juni 1966