So, 19. Juni 1966
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| Sa, 18. Juni 1966 ◀ 1966 ▶ Mo, 20. Juni 1966 |
ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Vormittagsprogramm Nur über NDR, RB, SFB, Meißner (HR) sowie Kreuzberg und Ochsenkopf (BR) | |
| 10:00 | Nachrichten |
| 10:05 | Tagesschau (Wiederholung vom Vortag) |
| 10:20 | Meisterwerke aus Naturwissenschaft und Technik Besuch im Deutschen Museum Mit Ernst von Khuon (–10:50) Anmerkung: Nach anderen Angaben: "Die Vier-Winde-Inseln" |
| 11:00 | Hinweise auf das Programm der Woche Vom Deutschen Fernsehen aus Köln |
| 11:30 | Gemeinde im Wandel (1/2) "Laien predigen mit" Ein Bericht von Gerd Courts Kamera: Joachim Tolksdorf, Claus Koch und Dieter Marguhn Viele Pastoren und Laien der evangelischen Kirche sind sich einig: Sonntag und Alltag, Gemeinde und "Welt" stehen nicht mehr in der richtigen Beziehung zueinander, sie scheinen oft durch eine breite Kluft getrennt. Die zweiteilige Reihe will vielfältige Versuche schildern, diese Kluft zu überwinden (WDR) |
| 12:00 | Internationaler Frühschoppen mit sechs Journalisten aus fünf Ländern Gastgeber: Werner Höfer (WDR) |
| 12:45 | Wochenspiegel Die Tagesschau berichtet von den Ereignissen der vergangenen Woche Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg |
| 13:15 | Magazin der Woche Eine Regionalumschau Vom Deutschen Fernsehen aus Frankfurt |
| 14:30 | Wir lernen Englisch (74/78) "Walter and Connie Reporting" (35/39): "On the Motorway" (Wiederholung vom Vortag / WDR) |
| 14:45 | Wiedersehen mit Poly Ein kleines Pferd auf Reisen (Kinderstunde für alle / SWF) |
| 15:30 | Der zweite Mann Aus der Arbeit eines Hilfssheriffs Im Distrikt von Sheriff Simon Fry (Henry Fonda) wurde eine Postkutsche beraubt. Der Täter wird zwar rasch gefaßt, aber die Beute bleibt verschwunden. Da ersinnt Hilfssheriff Clay McCord einen raffinierten Trick . . . Gong 25/1966: Konventionelle Wildwest-Serie. – Diesmal greift Clay zu einer List, um an das Geld eines zum Tode verurteilten Postkutschenräubers zu kommen. Ab 16 (SDR) |
| 16:00 | Fundsachen Henno Lohmeyer kramt in Produktionen von gestern. Ein Wiedersehen mit Lil Babs, Alfred Böhm, Margit Cargill, Maria Fris, den Hi-lo's, Bibi Johns, Rainer Köchermann und Rita Streich Regie: Hans-Bernhard Theopold (SDR) |
| 16:30 | Freundschaftsspiel Fernsehspiel von Dieter Meichsner Personen: Erwin Koller (Hanns Lothar), Gerda Koller (Herta Fahrenkrog), Günther Maisch (Herwig Walter), Reitmayer (Heinz Weiss), Dr. Eckert (Gerhard Just), Binder, Platzwart (Karl Georg Saebisch), Sándor Zsolt (Erwin Strahl), Vater Göbel (Georg Lehn), Schwall (Hans Beuthner), Frau Schwall (Elisabeth Wischert), Schaffer (Siegurd Fitzek) und andere Musik: Peter Thomas Kamera: Günter Senftleben und Franz Hofer Szenenbild: Walter Dörfler und Hans Ehegartner Regie: Fritz Umgelter Erwin Koller war einst ein gefeierter Fußballstar. Sein einziger Wunsch ist es, noch einmal spielen zu dürfen. Aber bei seinen Kameraden stößt er auf Ablehnung. Wird Koller einsehen, daß seine große Zeit endgültig vorbei ist? (Wiederholung vom 20. Juni 1963) Gong 25/1966: Aktuelles Fernsehspiel, das den Blick auf Probleme im heutigen Sportbetrieb richten will. Ab 14 (SDR) |
| 17:30 | Die Seidenstraße "Auf den Spuren Marco Polos" Ein Reisebericht aus dem Iran Von Hermann Schäfer und Siegfried Baumann (SR) |
| 18:15 | Die Sportschau "Auf der Tribüne", Ereignisse des Tages |
| 19:00 | Weltspiegel Auslandskorrespondenten berichten. |
| 19:30 | Die Sportschau Berichte und Informationen |
| 20:00 | Tagesschau – Das Wetter morgen |
| 20:15 | Römische Skizzen Venedig 1966 "Die sterbende Stadt" Eine Gemeinschaftsproduktion des Italienischen Fernsehens und des Bayerischen Rundfunks Die Fremden, die solche romantischen Bilder wie den Blick vom weltberühmten Markusplatz auf die Insel San Giorgio bewundern, ahnen meist wenig oder nichts von den Sorgen, mit denen sich Venedigs Stadtväter abzuplagen haben. "La bella Venezia" scheint zum Sterben verurteilt – auf lange Sicht jedenfalls. Seit Jahrzehnten steigt der Wasserspiegel unmerklich. Die Folge: Viele alte Gebäude werden unterspült und verfallen. Ein weiteres Problem ist das Abwandern zahlreicher Einwohner, die in die nahe Industriestadt Mestre umsiedeln. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Möglichkeiten und Versuche zur Rettung der Stadt (ab 16 / BR) |
| 21:00 | Der Floh im Ohr Schwank von Georges Feydeau Deutsch von Fred Alten Personen: Chandebise und Poche (Romuald Pekny), Raymonde Chandebise (Brigitte Rau), Carlos Hominedes (Lukas Ammann), Lucienne Hominedes (Ilse Kiewiet), Roman Tournel (Thomas Reiner), Dr. Finache (Peter Oehme), Camille Chandebise (Wolfgang Jansen), Augustin Ferraillon (Bum Krüger), Olympe Ferraillon (Doris Kiesow), Etienne (Wolfgang Völz), Antoniette (Viktoria Brams), Baptistin (Walter Wehner), Rugby (Reinhard Glemnitz) und Eugénie (Silva Simon) Szenenbild: Utz Elsässer und Hans Ehegartner Regie: Rolf von Sydow Viktor Emanuel Chandebise ist nicht mehr der alte! Diese betrübliche Erkenntnis hat seine Ehefrau Raymonde in den letzten Wochen gewonnen. Und sie glaubt auch zu wissen, warum ihr einstmals so glutvoller Ehemann derart bequem geworden ist: Er muß in eine andere Frau verliebt sein. Um diese gewagte Behauptung zu beweisen, ersinnt Raymonde eine typisch weibliche List. Gemeinsam mit ihrer Freundin Lucienne verfaßt sie einen glühenden Liebesbrief an ihren Mann, in dem sie sich als unbekannte Verehrerin ausgibt und ihn um eine heimliche Zusammenkunft bittet. Bezeichnenderweise soll das Rendezvous im "Hotel zum galanten Kätzchen" stattfinden. Raymondes Plan hat allerdings ungeahnte Folgen. Er beschwört die verrücktesten Situationen herauf und bringt sie selbst in eine äußerst peinliche Lage . . . – Der Autor dieses Schwanks, Georges Feydeau (1862–1921), gehört zu den bekanntesten Lustspieldichtern Frankreichs. Dem Fernsehzuschauer ist er durch seine Werke "Sie und Er" und "Herzliches Beileid" bekannt geworden. Auch "Der Floh im Ohr" ist voller Situationskomik, über die man Tränen vergießen kann. Vor Lachen, natürlich. Gong 25/1966: Salopp geschürztes Verwechslungs- und Verwicklungsspiel. Für Erwachsene Hörzu 28/1966 schrieb in seiner Kritik: Der Schwank vom "Floh im Ohr" will anders abrollen: schneller, gröber, lauter. Aber das muss nicht bis zur Atemlosigkeit gehen – bei der ARD überschlug sich der "Floh" geradezu. Nun gut, das nimmt sich selbst nicht ernst und soll deshalb nicht ernst genommen werden. Bleibt die Frage: Weshalb bietet man ausgerechnet den schieren Nonsens in einer Fernsehinszenierung so, als ob ihn ein Theater spielte: mit Publikum, Applaus, Vorhang und Pausen? Mit Schiller oder Anouilh macht man derlei nicht. Das kann doch nur heißen: "Seht, der turbulente Schwachsinn ist die ureigene Sache des Theaters. Theater ist Klamauk. Das Fernsehen von sich aus würde doch niemals ..." Unfair. Denn bedenkt: Was wäre das Fernsehspiel, gerade das ernste, ohne seine hundertfachen Anleihen beim Theater! (WDR) |
| 22:20 | Nachrichten – Das Wetter morgen |
| 22:25 | NPD-Parteitag Bericht aus Karlsruhe (SDR) |
| 22:30 | Auf den Straßen von Mississippi Ein Sonderbericht von Gerd Ruge |
ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 13:50 | Hinweise auf das Programm der Woche |
| 14:10 | Ruhrrevier 65 (1/3) Porträt einer Industrielandschaft von Kurt P. Flaake und Just Ptach "Vorstoß in die Tiefe" (Wiederholung vom 16. März 1965) |
| 14:55 | Nachrichten – Wetter |
| 15:00 | Französisch – in Paris gelernt (24/26) "Au Quartier Latin" (Wiederholung vom Vortag) |
| 15:30 | Das Zauberkarussell (23) (Für alle) |
| 15:35 | Hallo Freunde! (23) Unser Studio für junge Zuschauer Mit Wolfgang Ohm (Für alle) |
| 16:00 | Unter Schmugglern (3/8) Eine abenteuerliche Geschichte aus dem alten England "Die Geheimtür" Regie: Ernest Morris |
| 16:15 | Weltgeschichte in Briefmarken Ereignisse des Zweiten Weltkriegs |
| 16:25 | Ich hab dich lieb, Serjoscha Russischer Spielfilm aus dem Jahre 1960 Personen: Serjoscha (Borja Barchatow), Korostelew (Sergej Bondartschuk), Mariana (Irina Skobzewa), Lidka (Natascha Tschetschotkina), Wasjka (Serjoscha Metlezin), Shenjka (Jura Koslow), Schurik (Aljoscha Dozenka) und andere Regie: Georgi Daneli und Igor Talankin Der fünfjährige Serjoscha bekommt einen neuen Vater. Kurz darauf sind die beiden ein Herz und eine Seele. Aber dann ist auf einmal alles anders: Ein Brüderchen wird geboren. Schon bald verlassen die Eltern mit dem Neugeborenen den Ort. Serjoscha muß allein zurückbleiben. Ob er eines Tages von ihnen nachgeholt wird? Er weiß es nicht. – Dieser russische Film, der die rührende Geschichte eines kleinen Jungen erzählt, wurde 1960 auf dem 12. internationalen Filmfestival in Karlsbad mit dem großen Preis, dem Kristallglobus, ausgezeichnet. Er entstand nach dem Buch "Kleiner Mann in großer Welt" von Vera Panowa. Gong 25/1966: Kinderfilm über den Alltag eines kleinen russischen Jungen, der in seinen Stiefvater einen verständnisvollen Freund findet. Für alle |
| 17:45 | Nachrichten – Wetter – Sport |
| 18:00 | Die rätselhaften Amerikaner (7/12) Sendereihe von Peter von Zahn und Dieter Franck Heute: "Der neue Reichtum" Die heutige Folge will deutlich machen, wie der amerikanische Glaube an Eigeninitiative im Land der unbegrenzten Möglichkeiten dem Marxismus den Wind aus den Segeln nahm. Aus dem Versagen des alten Kapitalismus in der Weltwirtschaftskrise wurde ein neuer geboren, und das System der Partnerschaft zwischen Staat, Kapital und Gewerkschaften erhielt eine völlig neue, brauchbare Grundlage (ab 14) |
| 18:30 | Boten aus der anderen Welt "Das Bild der Engel in Kirche und Kunst" Ein Film von Alfred Ehrhardt und Rudolf Kristen Engelgestalten haben die kirchliche Kunst zwei Jahrtausende hindurch befruchtet; ihr Ursprung reicht jedoch noch über das Christentum hinaus in eine fernere Vergangenheit. Der heutige Filmbericht verfolgt die lange Entwicklung der Engelbilder von den vielen alten Religionen des Orients bis zum Mittelalter. |
| 19:00 | Die Sportreportage Berichte – Nachrichten – Totozahlen |
| 19:27 | Der Wetterbericht |
| 19:30 | Nachrichten |
| 19:40 | Bonner Perspektiven Informationen und Meinungen aus der Bundeshauptstadt |
| 20:00 | Tiefland Oper von Eugen d'Albert Text nach A. Guimera von Rudolf Lothar Personen: Sebastiano (Gerd Feldhoff), Tommaso (Ivan Sardi), Moruccio (Ernst Krukowski), Marta (Isabel Strauss), Pepa (Martha Musial), Antonia (Alice Oelke), Rosalia (Margarete Klose), Nuri (Angelika Fischer), Pedro (Rudolf Schock) und Nando (Karl-Ernst Mercker) Es spielen die Berliner Symphoniker. Es singt der RIAS-Kammerchor. Musikalische Leitung: Hans Zanotelli Szenenbild: Karl Schneider Regie: Werner Kelch Der Gutsbesitzer Sebastiano ist haushoch verschuldet. Um sich vor dem totalen Ruin zu retten, will er ein reiches Mädchen heiraten. Zuvor aber muß er sich seiner Geliebten Marta entledigen, die dieser Eheschließung im Wege steht. Der arme Hirte Pedro kommt ihm da gerade recht; denn Pedros größter Wunsch ist eine Ehefrau. Aber Marta will sich nicht verkuppeln lassen. Sie weist Pedros Werbung zurück. Erst allmählich erkennt sie seine echte, tiefe Liebe. Gemeinsam ziehen die beiden in die Welt der Berge, wo ihnen die Niedrigkeit des Tieflandes – daher der Titel – nichts mehr anhaben kann. Sebastiano nimmt vorher ein böses Ende. – Trotz dieser melodramatischen Handlung hat Eugen d'Alberts Oper bis heute nichts von ihrem Glanz verloren – überwiegend ein Verdienst ihrer großartigen Musik. (Wiederholung vom 26. Januar 1964) Gong 25/1966: Hochdramatische Oper in folkloristischem Rahmen. – Bemerkenswerte musikalische Leistungen einer von Natur strotzenden Inszenierung. Ab 16 Hörzu 28/1966, Leserbrief: Noch ganz unter dem Eindruck dieser Oper stehend, möchten wir dem 2. Deutschen Fernsehen herzlich danken, dass es uns noch einmal in den Genuss dieser großartigen Aufführung gebracht hat. Alle Sänger verdienen uneingeschränktes Lob – besonders der Darsteller des Pedro, Rudolf Schock, war in Stimme, Spiel und Erscheinung unübertrefflich |
| 22:10 | Nachrichten – Wetter |
| 22:15 | Sportübertragung Möglicherweise eine Übertragung vom Testspiel der deutschen Weltmeister-Elf gegen eine österreichische Auswahl im Augsburger Rosenaustadion |
| Anschließend Zum Tagesausklang Federico Moreno Torroba: Fandanguillo aus der Suite castellana Es spielen Helga Storck (Harfe) und Klaus Storck (Violoncello) |
Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Frühlings- und Sommerpause vom 4. April bis 4. September
West 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 19:00 | Programmhinweise |
| 19:15 | Hierzulande – Heutzutage ("Prisma des Westens") Sportausgabe |
| 20:00 | Tagesschau – Wetter |
| 20:15 | Weiße Nächte Originaltitel: "Bjelije Notschi" Sowjetischer Spielfilm aus dem Jahre 1960 Personen: Nastenka (Ludmilla Martschenko) und Fjodor (Oleg Strishenow) Kamera: Valentin Pavlow Musik: nach Motiven von Gioachino Rossini, Alexander Glasunow, Johann Strauß, Serge Rachmaninow und Alexander Skriabin Buch und Regie: Iwan Pyrjew Dieser Film nach einer Erzählung von Dostojewski ist die Lebensbeichte eines einsamen, altgewordenen Träumers, der in der Erinnerung den Sinn seines kleinen, armseligen Alltags zu enträtseln sucht. |
| Anschließend Programmhinweise |
Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Wochenendpause am 18. und 19. Juni
Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Heute keine Sendung |
DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 09:15 | Medizin nach Noten |
| 09:25 | Die aktuelle Kamera |
| 09:50 | Im Blickpunkt (Wiederholung vom Vortag) |
| 10:00 | Kinderfernsehen für Kinder von 8 Jahren an Die zwei Monddiebe Polnischer Kinderfilm |
| 11:00 | Greif zur Kamera, Kumpel! Öffentliche Veranstaltung anlässlich der 8. Arbeiterfestspiele in Potsdam |
| 12:00 | Nachrichten |
| 12:05 | Für die Landwirtschaft DFF original von der 14. LWA Fruchtbare Böden – unser aller Bestreben |
| 13:00 | Sonntagsgespräch des Deutschlandsenders |
| 13:30 | Mit Filmreportern unterwegs "Moderne Nomaden" / "An der Wiege der Woge – Der neue Weg des Dnjepr" / "Am Onegasee" |
| 14:30 | Mit Zikmund und Hanzelka durch Asien Heute: "Versuchen Sie's mal mit Stäbchen!" (Wh.) |
| 15:10 | Wünsch Dir was Mit Irmgard Düren |
| 16:25 | Nachrichten |
| 16:30 | Wie man bei uns Doktor wird Porträt einer Dozentin der Parteihochschule "Karl Marx" |
| 17:00 | Bitte, Plätze einnehmen! Sport aktuell Mit Berichten vom Olympiapreis der Jugend im Radsport und vom Kusociński-Memorial in Warschau |
| 18:50 | Unser Sandmännchen |
| Anschließend Sport aktuell (Fortsetzung) | |
| 19:25 | Die Glückszahlen |
| 19:30 | Die aktuelle Kamera |
| 19:50 | Im Blickpunkt |
| 20:00 | Pitaval des Kaiserreiches (5) Justizmord in Elberfeld Von Friedrich Karl Kaul und Walter Jupé, Dramaturgie: Aenne Keller, Personen und Darsteller: Albert Ziethen (Jochen Thomas), Frau Ziethen (Susanne Düllmann), August (Ingolf Gorges), Untersuchungsrichter (Arthur Jopp), Staatsanwalt (Wilhelm Koch-Hooge) sowie Erich Altrock, Helmut Dez, Erich Brauer, Gisela Graupner, Hannjo Hasse, Harry Hindemith, Christl Jährig, Walter Jupé, Traute Kayser, Walter Kröter, Hans-Hartmut Krüger, Günther Polensen, Otmar Richter, Werner Schulz-Wittan, Ernst Georg Schwill, Else Welz und andere, Szenenbild: Klaus Poppitz, Regie: Wolfgang Luderer Am Donnerstag, den 25. Oktober 1883, hallen kurz nach 11 Uhr nachts verzweifelte Schreie durch das Haus Bachstraße 91 in Elberfeld. Mieter Fränzel und seine Tochter sowie die beiden Barbierlehrlinge August und Gustav eilen herbei. Was ist passiert? Der 38jährige Albert Ziethen, der die im Erdgeschoss des Hauses befindliche Schankwirtschaft mit anschließender Barbierstube besitzt, kam wenige Minuten vorher mit dem Zug aus Köln zurück. Er fand in der Wirtsstube seine schwerverletzte Ehefrau auf dem Boden liegend. Aus verschiedenen Gründen richtet sich der Verdacht schnell gegen Ziethen, obwohl Zeugenaussagen und Indizien auch Barbierlehrling August belasten. Marie Ziethen stirbt nach wenigen Tagen an ihren Verletzungen, Albert Ziehten und Lehrling August werden wegen Mordes angeklagt. Die Verhandlung vor dem Schwurgericht findet vom 28. Januar bis 2. Februar 1884 statt. Entscheidender Beweispunkt der Anklage ist die Aussage der Marie Ziethen, obwohl Sachverständige ihre Unzurechnungsfähigkeit erklären. Während die Anklage gegen Lehrling August fallengelassen wird, verurteilt das Gericht August Ziehten wegen Mordes an seiner Ehefrau zum Tode und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte, das Urteil wird schließlich gnadenweise umgewandelt in lebenslängliches Zuchthaus. Drei Jahre nach dem Urteil wird Lehrling August zum Geständnis gebracht ... |
| 21:15 | Herzklopfen kostenlos Junge Talente grüßen die 8. Arbeiterfestspiele aus dem Klubhaus "Wilhelm Florin" in Henningsdorf Begleitung: Simon-Franz-Quintett und das Orchester der IG Wismut, Leitung: Günter Blumhagen, Redaktion: Heinz Quermann, Regie: Klaus-Dieter Ahlgrimm |
| 22:15 | Nachrichten |
| 22:20 | Bitte, Plätze einnehmen! Sport aktuell |
Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 19:00 | Kurznachrichten |
| 19:03 | Silence please Aus den Kindertagen des Films |
| 19:30 | Das Wirtshaus im Spessart Filmkomödie mit Liselotte Pulver Erstsendung im ORF-Hauptprogramm: 16. Dezember 1964 |
Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 14:00 | Un'ora per voi Für italienische Gastarbeiter Wiederholung von gestern |
| 15:00 | Das Mosaik Eine Sendung mit Roland Rasser und jungen Leuten Mitwirkende: Voli Geiler, Walter Morath, die Tongas und die Diskussionsrunde mit Prof. Konrad Lorenz Eine Sendung von Verena Tobler und Rolf Lerf, Gestaltung: Walter Klapper |
| 16:00 | Europameisterschaft der Springreiter 2. Prüfung, Sprecher: Karl Erb Eurovision aus Luzern |
| 18:30 | 24-Stunden-Rennen von Le Mans Aufzeichnung |
| 19:00 | Sport Berichte und Toto-Ergebnisse |
| 19:15 | Nachrichten |
| 19:20 | Tatsachen und Meinungen Unser politisches Gespräch, Leitung: Alphons Matt |
| 20:00 | Tagesschau |
| 20:15 | Sport am Wochenende |
| 20:35 | Der goldene Salamander Englischer Spielfilm (1950) mit Herbert Lom (Deutsche Version) |
| 22:05 | Nachrichten / Wiederholung der Tagesschau / Programmvorschau |
| Sa, 18. Juni 1966 ◀ 1966 ▶ Mo, 20. Juni 1966 |


