So, 24. Juli 1966

Seite zuletzt bearbeitet vor 1 Stunde 56 Minuten
Aus TV-Programme
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Sa, 23. Juli 1966   ◀                 1966                 ▶   Mo, 25. Juli 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vormittagsprogramm
Nur über NDR, RB, SFB, Meißner (HR) sowie Kreuzberg und Ochsenkopf (BR)
 10:00 Nachrichten
 10:05 Tagesschau
Wiederholung vom Vorabend
 10:20 Die Fernseh-Elternschule
Heute: Von Trotz und Ungehorsam
Ein Film von und mit Prof. Tobias Brocher (– 10:50 Uhr)

11:00 Hinweise auf das Programm der Woche
Vom Deutschen Fernsehen aus Köln
11:30 Das Kreuz der Nachbarn
Evangelische Kirche in Elsaß und Lothringen
Ein Filmbericht von Heinrich Kalbfuß
Die Evangelische Kirche in Elsaß und Lothringen ist durch ihre mehr als bescheidene Finanzlage – sie ist im wesentlichen auf freiwillige Spenden angewiesen – und ihre Zweisprachigkeit zu Lösungen gezwungen, die Respekt abnötigen. 250 000 Protestanten leben in den Grenzprovinzen, in denen die evangelische Kirche noch immer eine Sonderstellung einnimmt, die auf das napoleonische Konkordat zurückgeht (SR)
12:00 Der Internationale Frühschoppen
Mit sechs Journalisten aus fünf Ländern
Gastgeber: Werner Höfer (WDR)
12:45 Wochenspiegel
Die Tagesschau berichtet von den Ereignissen der vergangenen Woche
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
13:15 Magazin der Woche
Eine Regionalumschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Frankfurt
14:30 Teddy Teddybär und der wilde Bock
Ein Puppenspiel von Johanna Schüppel
Familie Teddybär macht Ferien in einem hübschen Häuschen im grünen Wald. Klein Teddy langweilt sich sehr, bis er eines Tages den "wilden Bock" kennenlernt ... (Kinderstunde für alle / SFB)
15:00 Cowboys
Heute: Zwischenfall in Orinsville
Die Cowboys sollen heute ein Herde von Pferden zu ihrem neuen Weideplatz treiben. Unterwegs werden die Männer von einigen zwielichtigen Gestalten des Diebstahls verdächtigt, Gil Favor landet sogar im Gefängnis ... (ab 12 / WDR)
15:45 Hardys Bordbuch
Heute: Die Totenflieger
Mit Hardy Krüger und Dieter Seelmann, Kamera: Günther Wedekind, Regie: Ule J. R. Eith
Der Flug geht heute in die Nordwestecke Amerikas, nach Yakima im Staate Washington, zum Ehepaar Richardson, das halsbrecherische Einsätze zur Schädlings- und Waldbrandbekämpfung fliegt. Eigentlich wollten Krüger und Seelmann nur zwei Stunden bleiben, aber durch turbulente Ereignisse wurden sie drei Tage festgehalten, als bei einem Waldbrandalarm der Beobachtungspilot ausfällt (ab 14 / RB)
16:15 Der Prinz mit der Maske (Robin Hood, der schwarze Kavalier)
Ital. Spielfilm (1955) mit Maria Fiore, Frank Latimore, Regie: Leopoldo Savona
Bild + Funk 30/1966: Ein italienischer Spielfilm, der die abenteuerlichen Taten Robin Hoods schildert. Seine leidenschaftliche Liebe zu einem jungen Mädchen bringt ihn in tödliche Gefahr
Hörzu 33/1966, Leserbrief: Dank dem Fernsehen für diese Sendung. Sie war wundervoll. An manchen Stellen kamen mir die Tränen
Vom Deutschen Fernsehen aus Köln (Etwa ab 16)
17:30 Posen 1966
Wiedersehen mit einer Stadt
Ein Bericht von Olrik Breckhoff
Ein Bild der ehemaligen deutschen Reichsstadt anlässlich der Messe. In Posen lebten einst viele Deutsche, die nicht unerheblich das Gesicht der Stadt prägten. Heute hat sich die Stadt von dieser Vergangenheit losgesagt (ab 14 / WDR)
18:15 Die Sportschau
Mit Berichten von der Fußball-Weltmeisterschaft
19:00 Weltspiegel
Auslandskorrespondenten berichten (WDR / NDR)
19:30 Die Sportschau
Berichte und Informationen zum Wochenende
20:00 Tagesschau – Das Wetter morgen
20:15 Die Journalisten
Schauspiel von Gustav Freytag mit Alfred Schieske (Oberst a. D. von Berg), Ursula Kopp (Ida, seine Tochter), Dagmar Altrichter (Adelheid Runneck), Hans Beuthner (von Senden, Gutsbesitzer), Heinz Weiss (Professor Oldendorf), Karl Walter Diess (Dr. Konrad Bolz), Andreas Blum (Bellmaus), Karl Bockx (Kämpe), Otto Brüggemann (Henning, Druckereibesitzer), Arno Sommerfeld (Müller, Drucker), Hans E. Schons (Blumenberg), Thomas Fabian (Schmock), Gerhard Just (Piepenbrink), Käthe Itter (Lotte, seine Frau), Angela Pschigode (Bertha, ihre Tochter), Heinrich Wildberg (Kleinmichel, Wahlmann), Arnold Herff (Fritz, sein Sohn), Herbert Hübner (Justizrat Schwarz), Georg Lehn (Korb, Schreiber), Hannes Kaetner (Karl, Bedienter), Musik: Peter Thomas, Szenenbild: Walter Dörfler, Regie: Fritz Umgelter
Eine deutsche Kreisstadt in der Mitte des 19. Jahrhunderts, kurz nach der Revolution von 1848. Liberale und konservative Ansichten prallen hart aufeinander. Besonders heftig tobt der Kampf zwischen den beiden Zeitungen der Stadt, dem konservativen "Coriolan" (Blatt für Thron und Altar) und der liberalen "Union" (Zeitung des freidenkenden Lesers). Ausgerechnet Professor Oldendorf wird von den Liberalen als Kandidat für die bevorstehende Wahl aufgestellt – eine Situation, die die Konservativen in Verlegenheit bringt und auch im Hause des Obersten von Berg für Verwirrung sorgt. Der sah in Oldendorf bereits seinen künftigen Schwiegersohn. Zwischen den beiden Männern – durch private Bande verknüpft – entbrennt nun in der Öffentlichkeit ein heftiger Schlagabtausch, der sich im Wahlkampf immer mehr aufheizt. Buchstäblich im letzten Augenblick nehmen die Damen die weitere Entwicklung in die Hand. Adelheid Runneck und Ida von Berg gelingt es, das Durcheinander zu entwirren ...
ARD-Erstsendung: 09.09.1961
Hörzu 30/1966 zitiert die eigene Kritik von der Erstausstrahlung: Ein köstlicher, aber nachdenklich stimmender Spaß
Gong 30/1966: Realistisches Lustspiel voller bürgerlicher Moralität. Parteienwesen und -unwesen um 1850 werden karikiert. – Vorzügliche Rollenbesetzung. Ab 16
Hörzu 33/1966, Leserbrief: Dieses Stück von Gustav Freytag gehört zu den besten deutschen Lustspielen. Dagmar Altrichter war einer der charmantesten Darstellerinnen der Adelheid Runneck, die ich auf deutschen Bühnen sah (BR)
22:40 Nachrichten – Wetter

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

14:10 Hinweise auf das Programm der Woche
14:30 Jahre der Entscheidung
Ein Dokumentarbericht über die Entstehung des Staates Israel von Lasar Dunner
Der Journalist schuf einen Bericht mit der Leidenschaftlichkeit eines Juden, der sich dem neugegründeten Staat eng verbunden weiß, dabei aber die abwägende Distanz des erfahrenen Reporters nicht missen lässt. Der Beitrag verzichtet auf bewegtes Bildmaterial und besteht ausschließlich aus Hunderten von Fotos, die der Autor in Israel, Europa und Amerika gesammelt hat
ZDF-Erstsendung: 19. Juli 1964 (ab 14)
14:55 Nachrichten – Wetter
15:00 Start einer neuen Reihe
Fahrten ins Abenteuer
Reise-Erlebnisse in unbekannten Gegenden
Heute: Der höchste Wasserfall
Die neue Reihe berichtet von waghalsigen Reisen und Erlebnissen an kaum besuchten Orten der Welt. Die erste Tour führt zum höchsten Wasserfall der Erde, dem Angel-Fall im Hochland von Venezuela, der erst 1937 von einem Piloten entdeckt und 13 Jahre später von einer kleinen Expedition gefilmt wurde. Der Angel-Fall ist fünfzehn Mal höher als die Niagara-Fälle (ab 12)
15:25 Das Zauberkarussell
(Für alle)
15:30 Hallo Freunde!
Unser Studio für junge Zuschauer mit Wolfgang Ohm (Für alle)
16:00 Unter Schmugglern (8)
Eine abenteuerliche Geschichte aus dem alten England
Heute: Die letzte Fracht (ab 12)
16:15 Zwei unter Millionen
Deutscher Spielfilm (1961) mit Hardy Krüger, Loni von Friedl
ZDF-Erstsendung: 13. August 1965
Hörzu 33/1966, Leserbrief: Tausend Dank für diesen wunderbaren Spielfilm. Hoffentlich wir er bald wiederholt Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
17:45 Nachrichten – Wetter – Sport
18:00 Die rätselhaften Amerikaner
Sendereihe von Peter von Zahn und Dieter Franck
Letzte Folge: Der neue Mensch
Die letzte Ausgabe der Reihe soll keine Wiederholung und Zusammenfassung der vorangegangenen Filme sein. Peter von Zahn stellt die Frage: Was fängt der Amerikaner mit dem Leben an, welches seine Vorfahren der Wildnis abgerungen haben? Und womit füllt er seine Freizeit? Idole und Randfiguren der US-Geschichte treten als Pappfiguren in Reih und Glied an. Mit dieser Idee holt von Zahn die "Helden" seiner Sendereihe in den Alltag des Jahres 1966 (ab 14)
18:30 Treffpunkt
Unser Jugendclub
Heute: Freiheit, die ich meine
Was ist die große Freiheit? Was waren die Vorstellungen der am 20. Juli Beteiligten? Gräfin Hardenburg, eine von ihnen und damals 19 Jahre alt, wird im Jugendclub davon erzählen
19:00 Die Sport-Reportage
Berichte, Nachrichten, Totozahlen
19:27 Der Wetterbericht
19:30 Nachrichten
19:40 Die harten Helfer
Bericht über die Rettung abgeschossener Piloten
20:00 Das Leben ist schön
Komödie von Marcel Achard, deutsch von Alexander Jansen, Personen und Darsteller: Micky (Ilse Ritter), Charlemagne (Günther Tabor), Stephane (Johannes Großmann), Aubert (Hans Zesch-Ballot), Margot (Christa Berndl), Jacques (Gernot Duda), Zofe (Karin Heym), Polizist (Erik Jelde), Brissot (Karl Rudolf Liecke), Erster Clochard (Hans Karl Friedrich), Zweiter Clochard (Willi Genske), Musik: Erich Ferstl, Szenenbild: Peter Scharff, Regie: Erich Neureuther
Millionenerbin Micky hat ein sorgenfreies, gesichertes Leben. Onkel Aubert verwaltet das Erbe, ein smarter junger Kerl soll sie bald heiraten. Doch eines Tages bricht diese Geborgenheit in sich zusammen. Es fängt damit an, dass Micky eine Tasche mit 10 000 Francs abhanden kommt, wenig später eröffnet ihr der Onkel, dass er sie zu heiraten gedenkt und gleichzeitig muss das Mädchen erkennen, dass ihr Verlobter Stephane ihre Millionen viel mehr liebt als sie. Kopfüber flüchtet Micky an die Seine, wo sie auf Clochard und Lebenskünstler Charlemagne trifft, dem es gelingt, ihr das Selbstvertrauen zurückzugeben ...
Gong 33/1966 schrieb in seiner Kritik: Das strahlt frischgestärkten Optimismus aus, dies Märchen von der kleinen Micky, die ausgerechnet bei einem Clochard das Selbstvertrauen wiederfindet, das ihr ein Onkel und ein Geliebter raubten. Marcel Achard, ein "Unsterblicher" der Akademie, hat die etwas blutleere Komödie verfasst. Literarisches Gewicht hat sie kaum, diese nette Nichtigkeit um ein vornehmes Mädchen, das es sich erlauben kann, dem Clochard 1000 Franc Finderlohn zu geben und weitere 9000 Franc zu verschenken. Mit dem wirklichen Leben hat das kaum etwas zu tun, und viel zu sagen hat es uns deswegen auch nicht. Ilse Ritter, ein apartes Geschöpf à la Audrey Hepburn, war bemüht, ihrer Rolle ein wenig Echtheit einzuhauchen; spätestens bei der Hosenrolle unter den Seinebrücken war es dann mit aller Glaubwürdigkeit vorbei. Und auch Günther Tabor war als Clochard nur dekorativ verkleidet. Immerhin: Erich Neureuther hatte das "poetische" Spielchen recht anmutig ins Bild gesetzt
Hörzu 33/1966 schrieb in ihrer Kritik: Keine Klamotte, aber erst recht keine Komödie war "Das Leben ist schön". Marcel Achard, als Erzähler von Rang geschätzt, hatte hier halbe Arbeit getan. Reiche Erbin. Begehrlicher Onkel, geldgieriger Verlobter. Die derart Gekränkte sucht Zuflucht bei den Clochards. Unter einer Seine-Brücke gibt's viel von dem, was man so "esprit" nennt. Dann bleibt die Sache stehen wie ein Tonbandgerät, dessen Batterie leer ist. Ein Stück ohne Hand und Fuß
Hörzu 33/1966, Leserbrief: Zu dieser Komödie kann ich nur eines sagen: Die Goldene Kamera für Ilse Ritter! Ihre schauspielerische Leistung war einfach einmalig (ab 16)
21:25 Franz Liszt
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 F-Dur
Solist: Nelson Freire, es spielen die Bamberger Symphoniker, Leitung: Hermann Hildebrandt
Anmerkung: Nach anderen Angaben lief ab 21:35 Uhr in der Reihe "Musik im europäischen Fernsehen" das Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll von Camille Saint-Saëns, Solistin: Jacqueline Eymar, es spielt das Orchestre National de l'O.R.T.F., Paris, Leitung: Paul Klecki, als Produktion des Französischen Fernsehens
21:45 Das kleine Fernsehspiel
Der Strick
Einakter von Eugene O'Neill, deutsch von Marianne Wentzel, Personen und Darsteller: Annie (Eva-Katharina Schultz), Bentley (Fritz Rasp), Sweeney ( Friedrich W. Bauschulte), Lukas (Thomas Braut), Mary (Felicitias Binder), Szenenbild: Erich Grandeit, Regie: Werner Völger
Lukas, der einst das Vaterhaus mit gestohlenem Geld verlassen hat, kehrt nach sieben Jahren dorthin zurück. Sein Vater, der alte Bentley, ist der Meinung, Lukas hätte für seinen Diebstahl gehängt werden sollen, hat den dafür bestimmten Strick immer noch in der Scheune hängen. Der abgewirtschaftete kleine Hof am Meer steht vor dem Ruin und nun entsteht ein hasserfüllter Kampf um einen Goldschatz, den der alte Bentley versteckt halten soll. An den familiären Auseinandersetzungen beteiligen sich neben Vater und Sohn Bentleys Tochter Annie und Schwiegersohn Sweeney ...
Hörzu 33/1966 schrieb in ihrer Kritik: Was dem Komödienstadel (Anm.: "Die Mieterhöhung", gestern, ARD) die prächtige Dora Altmann, war dem "Strick" von O'Neill der Fritz Rasp, hinreißend als halbwahnsinniger Alter. Er machte das schwache Jugendwerk zum Erlebnis (Nur für Erwachsene)
22:20 Nachrichten – Wetter
Anschließend
Zum Tagesausklang
"Siziliana" nach einem Lautenstück aus dem 16. Jahrhundert
Es spielt Helga Storck (Harfe)

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sendepause vom 4. April bis 4. September 1966

West 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:15 Hierzulande – Heutzutage
Prisma des Westens
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Wer ist Scarlet Pimpernel? (Die scharlachrote Blume)
Engl. Spielfilm (1935)
Bild + Funk 30/1966: Der Film ist ein besonders gelungenes Beispiel für die spezifisch englische Form des historischen Unterhaltungsfilms, die versucht, geschichtliche Stoffe als psychologische Charakterkomödien auf die Leinwand zu bringen. [...] Der Akzent liegt zweifelsfrei auf der selbstironischen Charakterisierung des englischen Gesellschaftsmilieus. Regisseur Harold Young erzählt das Abenteuer als ironische Gesellschaftskomödie. Eleganz der Inszenierung, sarkastischer Witz und szenischer Pointenreichtum sowie die hervorragende Darstellungskunst des 1943 gestorbenen Leslie Howard lassen den Film auch heute noch als Musterbeispiel anspruchsvoller Unterhaltung erscheinen. [...] Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommerpause vom 16. Juli bis 18. September 1966

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommerpause vom 17. Juli bis 18. September 1966

Sa, 23. Juli 1966   ◀                 1966                 ▶   Mo, 25. Juli 1966