So, 29. Mai 1966

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Sa, 28. Mai 1966   ◀                 1966                 ▶   Mo, 30. Mai 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

10:00 Ökumenischer Gottesdienst
Übertragung aus der St.-Johannis-Kirche in Lüneburg
Predigt: Landessuperintendent Dieter Andersen (NDR)
11:00 Pontifikalamt zum Pfingstfest
Übertragung aus dem Hohen Dom zu Münster
Die Ansprache hält Dr. Joseph Höffner, Bischof von Münster (WDR)
12:15 Die Vorschau
Hinweise auf das Programm der kommenden Woche
Vom Deutschen Fernsehen aus Köln
12:45 Wochenspiegel
Die Tagesschau berichtet von den Ereignissen der vergangenen Woche
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
13:15 Magazin der Woche
Eine Regionalumschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Frankfurt
14:30 Wiedersehen mit Poly
Ein kleines Pferd auf Reisen
Auf der dritten Etappe der Reise in die Bretagne fällt das Pony heute dem Lumpensammler Anatol in die Hände, der es vor seinen Wagen spannt. Danach landet Poly beim kleinen Patric in einem Haus mit vielen anderen Tieren. Patric meint es gut mit dem Pony, aber viel lieber würde es seine ersehnte Freiheit wiederbekommen ... (Kinderstunde für alle / SWF)
15:00 Zwischen Riff und Küste
Wolfgang Klausewitz berichtet über seltsame Meeresbewohner
Heute: Die Stachelhäuter wie Seesterne und Seeigel – Bericht über die Ergebnisse einer meeresbiologischen Untersuchung (HR)
15:45 Rendezvous der Erinnerungen
Eine heitere Spätlese mit Heinrich Fischer (ab 14 / BR)
17:00 Hardys Bordbuch
Heute: Grenzfluss Rio das Mortes
Hardy Krüger und Dieter Seelmann durchstreifen den Dschungel Brasiliens an der Grenze zwischen Weiß und Rot. Sie halfen einen Indianer ins Krankenhaus zu bringen und beobachteten die Jagd auf Weißfische, ein nicht ungefährliches Unternehmen, denn mit den Weißfischen geraten auch die angriffslustigen Piranhas ins Netz. Außerdem treffen sie sich mit Andre, der die Malariabekämpfung an der Grenze zu den unbefriedeten Indianerstämmen leitet
Kamera: Günther Wedekind (ab 14 / RB)
17:30 Das Mädchen Marion (Preis der Nationen)
Deutscher Spielfilm (1956) mit Winnie Markus, Carl Raddatz
Funkuhr 22/1966: Dieser deutsche Spielfilm schildert das Schicksal eines Trakehnerhengstes und der Menschen, die ihn auf seinem Weg von der Flucht aus Ostpreußen bis zu seinem ersten Sieg auf dem Turnierplatz begleiten
Gong 22/1966: Das Schicksal eines Trakehner-Hengstes in der deutschen Nachkriegszeit. Verknüpft mit einer Liebesbegegnung, deren Probleme mit freundlichem Optimismus geglättet werden. Ab 16
Hörzu 25/1966, Leserbrief: Diesen alten deutschen Spielfilm fand ich sehr schön. Er war so traurig, dass mir die Tränen in den Augen standen
ARD-Erstsendung: 9. Februar 1963
Vom Deutschen Fernsehen aus Bremen Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
19:00 Die Sportschau
Berichte und Informationen zum Wochenende
20:00 Nachrichten – Wetter
20:05 Othello
Oper von Giuseppe Verdi, Personen und Darsteller: Othello (Wolfgang Windgassen, erstmals in einer Fernsehinszenierung zu sehen), Desdemona (Sena Jurinac), Jago (Norman Mittelmann), Cassio (William Blankenship), Rodrigo (Adolf Dallapozza), Lodovico (Walter Kreppel), Montano (Willi Ferenz), Herold (Leo Hoppe), Emilia (Margaretha Lilowa) und andere
Das Südfunk-Sinfonie-Orchester und der Chor der Wiener Staatsoper, Dirigent: Argeo Quadri, Szenenbild: Gerhard Hruby, Regie: Otto Schenk
Eine Gemeinschaftsproduktion des Südfunks Stuttgart und des Österreichischen Fernsehens
Lief im Österreichischen Fernsehen am 26. Dezember 1965
Hörzu 25/1966 schrieb in ihrer Kritik: Was ist eine Oper? Ein Radiohörer, der sich ohne Programmheft an den Lautsprecher setzt, würde vielleicht sagen: "Es ist was mit Gesang, abwechselnd oder gleichzeitig; leider gibt es dazwischen keine Ansage, so dass man nie recht weiß, was los ist." Diese – erfundene – Definition stammt von dem verstorbenen Kritiker Paul Fechter, der mit freundlicher Ironie den Nagel auf den Kopf traf. Denn, was für seine Rundfunkhörer gilt, das gilt, wie wir wissen, auch für den Fernseher. Am Pfingstsonntag nun geschah das Wunderbare, Unerwartete: eine Oper wurde gegeben, "Othello" von Verdi, und siehe da bzw. höre da! – jedes Wort war genau zu verstehen. Man wusste jederzeit, "was los ist". Ein Meisterstück der Playback-Synchronisation? Höhepunkt jenes Verfahrens, bei dem die Sänger in zierlicher, fotogener Manier den Mund auf- und zuklappen, während der vorher aufgenommene Ton aus dem Lautsprecher kommt? Weit gefehlt! Man war ganz schlicht vom Kothurn des "So-habens-wir's-immer-gemacht" herabgestiegen und hatte die Oper so aufgenommen, wie es auf der Bühne üblich ist: Bild und Ton zur gleichen Zeit. Ergebnis: Kein illusionsstörendes Nachklappern der Mundbewegungen, kein unverständliches "Rhabarber, Rhabarber"; dafür ein Gewinn an unmittelbarer, dramatischer Intensität. Ein Todesstoß für das Playback, das angeblich so unentbehrliche! (Es wird leider trotzdem nicht aussterben. Dafür werden schon gewisse Vertreter der leichten Muse sorgen, die zwar die Lippen bewegen, aber nicht singen können ...). Zur Aufführung selbst lässt sich nur Lobendes sagen: Wolfgang Windgassen (erstmals im Fernsehen) und Sena Jurinac sangen und spielten – von der Unnatur des Playbacks befreit –, als habe sie ein künstlerischer Rausch überkommen. Regisseur Otto Schenk wusste die besonderen Möglichkeiten des Fernsehens in Großaufnahmen und Massenszenen glücklich zu nutzen, und er zeigte zudem den Mut zum Ungewohnten: Ein Jago in Blond (Norman Mittelmann), ein Milchgesicht und nicht der übliche finstere Opernschurke, das war ein besonderes Glanzlicht dieser Inszenierung
Hörzu 25/1966, Leserbriefe: Einen solch ausdrucksstarken und erregenden Othello hat man selten gesehen. Stimmlich bewies Windgassen wieder einmal, dass er noch immer "der" Heldentenor ist; – Die Aufführung dieser Oper im Fernsehen war überwältigend schön; – Das erstemal, dass ich von einer Oper im Fernsehen richtig ergriffen war; – Eine Meisterleistung! (Sehenswert ab 14 / SDR)Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
22:20 Nachrichten – Wetter
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
22:25 Interview mit der Geschichte (6)
Historische Figuren im Kreuzverhör
Heute: Madame de Pompadour
Eine Sendung von Jam Brede, Beratung: Professor Dr. Percy Ernst Schramm
Mit Lola Müthel als Madame de Pompadour, als Gäste: Robert Neumann, Gregor von Rezzori, Ernst von Salomon, Regie: Heinz Schaefer (Eher für Erwachsene / RB)
22:55 "... noch immer überwältigt mich die Zeit"
Das Theater Erwin Piscators
Ein Bericht von Lieselotte Maas und Jürgen Böttcher über den am 30. März dieses Jahres verstorbenen Theatermann (– 23:35 Uhr / SFB)

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

13:45 Hinweise
auf das Programm der kommenden Woche
14:15 Drei Pfähle im Fleisch
Bericht über Großbritanniens Besitzungen in Südafrika
Von Gerhard Dambmann und Manfred Durniok
Von der Weltöffentlichkeit weitgehend unbemerkt entwickeln sich in Südafrika drei neue Krisenherde: Basutoland, Betschuanaland und Swaziland. Großbritannien sucht händeringend nach einer Lebensmöglichkeit für ihre drei Besitzungen, die bis vor wenigen Jahren einen Teil der Südafrikanischen Union bildeteten. Seit die Apartheid-Politik der Regierung Verwoerd in Pretoria die schwarze Bevölkerung Südafrikas zu erbitterten Feinden der Weißen gemacht hat, steht Großbritannien vor der Frage, was aus den drei Protektoraten werden soll. Ein ZDF-Team untersuchte die Chancen dieser drei Gebiete vor Ort. 10 000 km legten Redakteure und Kameramänner im Auto und in einem kleinen Flugzeug zurück. Sie sprachen mit Häuptlingen und britischen Gouverneuren, filmten 1000 Meter unter der Erde in einem Goldbergwerk und hätten fast am Rande der Kalahari-Wüste eine Bruchlandung gemacht
ZDF-Erstsendung: 11. August 1964 (Möglich ab 14)
15:00 Französisch – in Paris gelernt (21)
En France comme si vous y étiez
Ein Sprachkurs
Heute: Une fête foraine
Wiederholung von gestern
15:30 Das Zauberkarussell
(Für alle)
15:35 Hallo Freunde!
Unser Studio für junge Zuschauer mit Harry Gondi (Etwa ab 12)
16:00 Internationales Reit- und Springturnier (CHI)
Übertragung aus dem Schlosspark in Wiesbaden-Biebrich
Hörzu 25/1966, Leserbrief: Als Anhänger des Reitsports verfolgte ich die Übertragung vom Wiesbadener Turnier mit großem Interesse. Während ich jeden Sprung gespannt beobachtete, begann der Reporter Isenbart seine Zuhörer plötzlich mit Lebensweisheiten und Vorträgen über zwitschernde Vögel zu füttern. Dagegen waren die klaren Kommentare von Fritz Thiedemann ein Genuss
18:00 Die rätselhaften Amerikaner (4)
Sendereihe von Peter von Zahn und Dieter Franck
Heute: Der neue Nachbar
Die große Völkerwanderung führte im Lauf der Zeit 35 Millionen Menschen nach Amerika. Der heutige Beitrag macht deutlich, dass die Amerikaner ein Volk von neuen Nachbarn sind, begründet und bereichert durch den immer neuen Zustrom von Menschen aller Völker und Rassen (ab 14)
18:30 Die Pfingstkirche von Chile
Urchristliche Formen in der Ökumene
Ein Bericht von Fritz Puhl
19:00 Verwirrte Zeit
Das späte Mittelalter in seinen Miniaturen
Eine Dokumentation von Claus Hermans
19:30 Nachrichten / Wetter
19:35 Königsverbrennung auf Bali
Ein Bericht von Gerhard Dambmann und Manfred Durniok
Ein ZDF-Kamerateam war dabei, als am 10. November letzten Jahres der letzte König der Insel Bali nach alter Überlieferung in einem 25 Meter hohen, reichverzierten Turm feierlich zur Verbrennungsstätte getragen wurde
20:00 Polenblut
Operette von Oskar Nedbal, Libretto: Leo Stein, Fernsehbearbeitung: Mischa Mleinek, musikalische Bearbeitung: Wolfgang Friebe
Personen und Darsteller: Pan Jan Zarémba, Gutsherr (Hans Joachim Worringen), Heléna, seine Tochter (Ina Dressel), Graf Boléslaw Baránski (Günther George), Bronio von Popiel, sein Freund (Peter Garden), Wanda Kwasinskaja, Tänzerin (Marion Briner), Jadwiga Páwlówa, ihre Mutter (Hilde Konetzni), Die polnischen Edelleute: von Mirski (Carl Kaufmann), von Gorski (Horst Beck), von Wolenski (Dieter Wagner), von Senowicz (Jörg Sörensen), Wlastek, Diener bei Báranski (Konrad Mayerhoff)
Es spielen die Nürnberger Symphoniker, es singen Chor und Kinderchor der Städtischen Bühnen Nürnberg, musikalische Leitung: Wolfgang Ebert, Szenenbild: Maleen Pacha, Regie: Wolfgang Liebeneiner
Nur eine "gute Partie" kann Graf Baránski noch vor der Pleite retten. Auf dem Polenball soll er mit Heléna, der Tochter eines Gutsherrn, zusammengebracht werden. Doch der Graf hat keine Lust, sich zu verheiraten. Er flirtet heftig mit der rassigen Tänzerin Wanda. Dennoch verliebt sich Heléna in den eleganten Lebemann. Und sie hat auch schon einen Plan, wie sie Baránski die Níchtbeachtung heimzahlt ...
"Polenblut" wurde als eine der ersten deutschen Fernsehproduktionen im Studio Hamburg in Farbe aufgenommen
Hörzu 25/1966 schrieb in ihrer Kritik: Die gleichzeitig auf dem anderen Kanal ausgestrahlte Operette "Polenblut", Konzession an unbeschwertes Unterhaltungsbedürfnis, musste dagegen notgedrungen verblassen
Hörzu 25/1966, Leserbrief: Eine temperamentvolle, spritzige Operette mit gutem Textbuch und mitreißender Musik wurde als Wassersuppe gereicht. Kein Wunder, wenn die Operette stirbt (Etwa ab 14) Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
21:40 Alarm um Jesus
Droht eine Spaltung der evangelischen Kirche?
Über diese Frage diskutiert Heinz Zahmt mit Vertretern der pietistischen, traditionsgebundenen und der modernen Theologie
22:40 Nachrichten / Wetter
22:45 Natali
Frz.-ital. Spielfilm (1957) mit Martine Carol, Michel Piccoli, Regie: Christian-Jacque
Während einer Modenschau in einem exclusiven Pariser Salon wird einer etwas zwielichtigen Gräfin ein wertvolles Schmuckstück geraubt. Starmannequin Natali, mitten im turbulenten Geschehen der anlaufenden Polizei-Ermittlungen, lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Sie spielt auf eigene Faust Detektiv und schafft es schnell, den Schmuck wiederzufinden, jedoch ohne den dazugehörigen Täter. Natali setzt sich in den Kopf, den Gangster zu stellen ...
ZDF-Erstsendung: 28. Oktober 1963 (Für Erwachsene)
Anschließend
Zum Tagesausklang
Anatoli Ljadow: Une tabatière à musique
Es spielt Joachim Ludwig (Klavier)

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sendepause vom 4. April bis 4. September 1966

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heute keine Sendung

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heute keine Sendung

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

08:50 Medizin nach Noten
09:00 VIII. Deutscher Arbeiterjugendkongress
Berichte – Dialoge – Episoden aus Karl-Marx-Stadt
09:25 Aktuelle Kamera
09:50 Im Blickpunkt
10:00 Kinderfernsehen für Kinder von 6 Jahren
Flax und Krümel
10:25 Kinderfernsehen für Kinder von 6 Jahren
Heini und seine Geschichten (2)
Heute: Heini und der Thronsessel
Fernsehfassung und Regie: Beate Hanspach
Nachdem der kleine Heini einsehen musste, dass es keine Tarnkappen gibt, versucht er, die Komma-Regeln zu lernen. Doch eigentlich möchte der Bursche nur faulenzen. Mit seinen Freunden wettet er, dass er es schafft, gar nichts mehr zu tun. In der Geschichte mit der Tarnkappe hat Heini die Wette ja verloren. Ob seine Freunde auch diesmal einen guten Einfall haben?
11:00 Berlin am Sonntagmorgen
Direktübertragung aus dem Yachthafen Rauchfangswerder mit Heinz Florian Oertel
12:20 Nachrichten
12:25 Besuch im Moskauer Staatszirkus
13:00 Sonntagsgespräch des Deutschlandsenders
13:30 Mit Filmreportern unterwegs
Durch den Kaukasus / Bei den Carboneros
14:30 VIII. Deutscher Arbeiterjugendkongress
Berichte – Dialoge – Episoden aus Karl-Marx-Stadt
14:40 Mit Zikmund und Hanzelka durch Asien
Heute: Perlen, Algen, Pilgerstätten (Wh.)
15:00 Radio-DDR-Sendereihe
Mit dem Herzen dabei
Spielmeister: Hans-Georg Ponesky, Bildregie: Klaus-Dieter Ahlgrimm (Wh.)
17:40 Nachrichten
17:45 Bitte, Plätze einnehmen!
Sport aktuell
18:50 Unser Sandmännchen
19:00 VIII. Deutscher Arbeiterjugendkongress
Berichte – Dialoge – Episoden aus Karl-Marx-Stadt
19:25 Die Glückszahlen
19:30 Aktuelle Kamera
19:50 Im Blickpunkt
20:00 Feinde
Von Maxim Gorki, deutsch von O. D. Potthoff, Personen und Darsteller: Sachar Bardin, Fabrikant (Wilhelm Koch-Hooge, NPT), Polina, seine Frau (Lisa Macheiner), Jakow Bardin (Rolf Ludwig), Tatjana, seine Frau (Lissy Tempelhof), Nadja, Polinas Nichte (Ursula Genhorn), Petschenjegow, General a. D. (Kurt Steingraf), Michail Skrobotow (Siegfried Kilian), Kleopatra, seine Frau (Evamaria Bath), Nikolai Skrobotow (Heinz-Dieter Knaup) sowie Eberhard Esche, Joachim Tomaschewsky, Jochen Thomas, Dieter Mann, Willi Narloch, Erich Mirek, Ingold Gorges, Alfred Lux, Lotte Loebinger, NPT, Heinz-Werner Pätzold, Fred Mahr, Günter Otto, Hans Ohloff, Szenenbild: Harro Neujahr, Kostüme: Ute Rossberg, Inszenierung: Georg Leopold
22:05 Nachrichten
22:10 VIII. Deutscher Arbeiterjugendkongress
Berichte – Dialoge – Episoden aus Karl-Marx-Stadt
22:20 Die ehrbare Dirne
Von Jean-Paul Sartre, Personen und Darsteller: Lizzie (Ingrid van Bergen), Fred (Karl Michael Vogler), Senator Clars (Leonard Steckel), Der Neger (William Ray), 1. Polizist (Paul Glawion), 2. Polizist (Fred Scholz), 1. Bürger (Rolf Arndt), 2. Bürger (Günther Hoffmann), Musik: Delle Haensch und Hans Conzelmann, Szenenbild: Robert Hofer-Ach, Regie: Theodor Grädler
Straßendirne Lizzie wird vor die Wahl gestellt, ihren eigenen Grundsätzen zu folgen oder gegen ihr Gewissen der Zweckmoral einer verlogenen Gesellschaft zu dienen: In einem Zug reisen zwei Schwarze von New York in die Südstaaten. Einer wird unterwegs von einem Weißen erschossen. Als Vorwand für den Mord wird behauptet, der Schütze habe Lizzie vor dem Farbigen schützen wollen. Lässt sich Lizzie vom Sohn des Senators und der Polizei zu einer Falschaussage zwingen? Kann sie den zweiten Zeugen, der bei ihr Zuflucht sucht, vor der Lynchjustiz retten?
ZDF-Erstsendung: 10. Februar 1965

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:00 Kurznachrichten
17:03 Für die Kinder von 11 Jahren an
Till Eulenspiegel
Ein Spiel von Artur Walter, Musik: Gerhard Heinz, mit Peter Matic (Till Eulenspiegel), Marianne Gerzner (Griet), Tino Schubert (Hans Willstedtsmeer), Traute Furthner (Nele), Herbert Propst (Lamme Goedzak), Edd Stavjanik, Carlo Böhm (Claas), Wolfgang Dauscha und anderen, Fernsehbearbeitung und Regie: Johann Hoflehner, Produktion: Herbert Hauk
18:15 Für die Kinder von 11 Jahren an
Welt der Jugend
Unser internationales Filmmagazin mit Beiträgen aus Australien (Saltpan-Cove, eine Vorstadt von Sydney), Schweden (Hundeabrichten), Holland (Fahrende Schule für Jahrmarktkinder) und Italien (Die Wälder von Sila)
Sprecher: Luise Prasser und Fred Schaffer, Redaktion: Hans Richter
18:45 Betthupferl
Die Gutenacht-Sendung für kleine Leute
18:50 Kurznachrichten
19:00 Der Fenstergucker
Heute: Leutschau – Östliches Kunstkabinett im Festsaal Europas
Fernsehfeuilleton über die Stadt in der slowakischen Zips von Dr. Ann Matzner
19:30 Aktuelle Sportschau
Berichte und Kommentare zu den Wochenendereignissen
Von und mit Dr. Kurt Jeschko
20:10 Erste Abendnachrichten
20:20 Krach im Hinterhaus
Ein volkstümliches Lustspiel von Maximilian Böttcher, ins Wienerische übertragen und für das Fernsehen bearbeitet von Hans Schubert, Personen und Darsteller: Anna Bock (Lotte Lang), Fanny Bock, ihre Tochter (Gertraud Jesserer), Gustav Wambacher (Ossy Kolmann), Genoveva Stingl (Helga Papouschek), August Wimmer (Kurt Sowinetz), Rosa Wimmer, dessen Frau (Elisabeth Stiepl), Siegfried Prohaska (Karl Hruschka), Ludmilla Prohaska, dessen Frau (Paula Pfluger), Mizzi Prohaska, deren Tochter (Lieselotte Plauensteiner), Dr. Robert Horn (Carl Bosse), Dr. Erich Horn (Peter Fröhlich), Oberlandesgerichtsrat Dr. Müller (Egon Jordan), Saaldiener (Joe Trummer), Frau Pfneisl (Erna Schickl), Der Staatsanwalt (Herbert Kersten), Ein Bote (Alfred Tuma), Eine Kundin (Maria Menzel), Der Schriftführer (Josef Gmeinder) und andere, Kamera: Peter Jasicek, Klaus Matzka, Walter Wirsta, Felix Kränkl, Bildschnitt: Peter Hohl, Lichtgestaltung: Erich Windisch, Ton: Arnold Mausser, Technische Leitung: Ernst Huber, Studioassistenz: Peter Nürnberg, Regieassistenz: Edith Sokele, Karin Baur, Masken: Josefa Windisch, Szenenbild: Gerhard Hruby, Kostüme: Edith Almoslino, Herstellung: Leo Rottensteiner, Produktion: Erich Neuberg, Regie: Hermann Lanske
Im Hinterhaus Pommeislgasse Nr. 7 gibt es immer etwas zu tratschen und zu klatschen. Am besten über die Mieter und ihre Macken Bescheid weiß Witwe Bock, die in ihrer Wohnküche eine Büglerei betreibt. Mit dem Verdienst möchte sie ihrer Tochter Fanny eine schöne Aussteuer kaufen. Der verheiratete Hausverwalter Wimmer möchte sich bei Frau Bock einschmeicheln, was für allerlei Ärger sorgt. Die Witwe mutmaßt nämlich, Wimmer stiehlt Frau Prohaskas Kohlen, während Wimmer denkt, Frau Bock sei die Diebin. Um die Sache ein für allemal zu klären, lässt die Büglerin ein mit Schießpulver gefülltes Kohlenpaket in Prohaskas Keller bringen. Und prompt explodiert wenig später der Ofen des Hausverwalters ... Die Hinterhaus-Affäre hat ein gerichtliches Nachspiel: Witwe Bock kommt mit Bewährung davon, hat die Genugtuung, dass die Tochter eine gute Partie mit dem Sohn des Rechtsanwalts Dr. Horn macht. Und der windige Bäckergeselle Wambacher, der es auf Fanny abgesehen hatte, heiratet letztendlich Wimmers Tochter, die ein Kind von ihm hat. Nun kehrt wieder Friede und Freude ins Hinterhaus ein ...
Die Alt-Berliner Version zeigte das ZDF am 9. August 1963
Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 01.06.1966: "Krach im Hinterhaus", eine saftige, deftige Fernsehkomödie aus den enteren Gründen, von Hans Schubert glücklich aus dem Berlinerischen ins Wienerische transponiert und hervorragend gespielt. Schwer, einen aus dem hervorragenden Ensemble herauszuheben
Österreich-Hörzu 24/1966 schrieb in ihrer Kritik: Das volkstümliche Lustspiel "Krach im Hinterhaus" von Maximilian Böttcher und Hans Schubert war possenhaft und gemahnte in manchen Szenen an Löwinger-Hausmannskost. Da waren viele Lacher – dennoch ist es eine Frage, ob man Pfingstmontag (!) nicht ein Programm hätte bieten sollen, das der Würde des Tages besser angemessen wäre. Das soll aber nicht heißen, dass die Aufführung kein Vergnügen war
21:55 Christ in der Zeit
Es spricht Diözesanbischof Dr. Franz Zak, St. Pölten zum Thema "Die heilige Firmung"
22:15 Zweite Abendnachrichten

Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Kurznachrichten
19:03 Silence please
Aus den Kindertagen des Films
19:30 Nathan der Weise
Dramatisches Gedicht in fünf Aufzügen von Gotthold Ephraim Lessing, Personen und Darsteller: Sultan Saladin (Heinz Woester), Sittah, dessen Schwester (Eva Zilcher), Nathan, ein reicher Jude (Ernst Deutsch), Recha, dessen angenommene Tochter (Christiane Hörbiger), Ein junger Tempelherr (Wolfgang Stendar), Daja, eine Christin, Gesellschafterin der Recha (Adrienne Gessner), Der Derwisch (Helmut Janatsch), Der Patriarch von Jerusalem (Hanns Obonya), Ein Klosterbruder (Günther Haenel), Bildregie: Hermann Lanske, Inszenierung: Leopold Lindtberg
Übertragung aus dem Burgtheater Wien
Es ist die Zeit des dritten Kreuzzugs. In Jerusalem herrscht Waffenstillstand. Nathan, ein Jude, kehrt von einer Geschäftsreise zurück. Da wird ihm näher gebracht, dass Recha, seine Pflegetochter, aus dem brennenden Haus gerettet wurde. Der Retter war ein christlicher Ordensritter. Weiters wird bekannt, dass dieser Mann der einzige von 20 Mann war, der von Sultan Saladin, dem muslimischen Herrscher Jerusalems, begnadigt wurde. Der Mann verdankt sein Leben einzig der Tatsache, dass er optisch dem toten Bruder des Sultans stark ähnelt. Nathan, der ein weiser Mann ist, ist dennoch nicht gewillt daran zu glauben, dass die ganzen Umstände einer höheren Macht oder Schutzengeln zu verdanken seien. Vielmehr glaubt er an Zufall...
Erstsendung im ORF-Hauptprogramm: 26. März 1964

Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 01.06.1966: Da dazu im Versuchsprogramm Lessings "Nathan der Weise" in der Lindtberg-Inszenierung des Burgtheaters zu sehen war, konnte man von einer echten Alternative sprechen. Mit diesem Feiertagsprogramm wurde das schwache Programm der vergangenen Woche gutgemacht. Vielleicht diente es nur als Anlauf?

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

10:00 Gottesdienst
Übertragung aus der Stiftskirche von Neuchâtel
Die Predigt hält in französischer Sprache Pfarrer Dr. Gaston Deluz
11:00 Pontifikalamt zum Pfingstfest
Übertragung aus dem Hohen Dom zu Münster
Die Ansprache hält Dr. Joseph Höffner, Bischof von Münster
Eurovisionssendung der ARD
14:00 Un'ora per voi
Für italienische Gastarbeiter
Wiederholung von gestern
15:00 Stiere, Pferde, Hirten
Camargue – Saintes Maries de la Mer (1)
Aufzeichnung einer Direktübertragung des Französischen Fernsehens
15:40 Hans Tollpatsch
Ein Kindermärchen
16:15 Blumenfest in Tessin
Jugend und Blumen
Reportage vom Blumencorso in Locarno
17:20 Zarli Carigiet
Ein Kabarettistenporträt
Mitwirkende: Mario Pidermann und Paul Bühlmann (Wh.)
17:55 Piste
Ein neues Varietéprogramm mit internationalen Künstlern, Regie: Jos. von der Valk
18:35 Meine drei Söhne
Fernsehserie
18:55 Nachrichten
19:00 Konzert mit Yehudi Menuhin
Anlässlich seines 50. Geburtstags
"Romance in F" von Ludwig van Beethoven: es spielt das London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Sir Adrian Boult, Solist: Yehudi Menuhin / "Concerto für 3 Klaviere" von Wolfgang Amadeus Mozart, KV. 242, es spielt das London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Yehudi Menuhin, Solisten: Hephzibah, Yaltah, Jeremy Menuhin
Aufzeichnung vom 1. Mai
20:00 Tagesschau
20:15 Leonce und Lena
Lustspiel von Georg Büchner, Personen und Darsteller: König Peter vom Reiche Popo (Horst Tappert), Prinz Leonce, sein Sohn (Dieter Kirchlechner), Prinzessin Lena vom Reiche Pipi (Gertrud Kückelmann), Valerio (Rudolf Rhomberg), Die Gouvernante (Hortense Raky), Der Hofmeister (Anton Reimer), Der Präsident des Staatsrats (E. O. Fuhrmann), Erster Staatsrat (Willy Auerswald), Zweiter Staatsrat (Franz Jacob), Dritter Staatsrat (Rudolf Ortmann), Graff Chaplain, der Hofprediger (Heinz Kargus), Rosetta (Doris Schade), Erster Bedienter (Heini Göbel), Zweiter Bedienter (Fred Klaus), Dritter Bedienter (Knut Koch), Tutor (Willy Berling), Kamera: Hans Egon Koch, Bauten: Jörg Zimmermann, Musik: Josef Anton Riedl, Inszenierung: Fritz Kortner
Aufzeichnung nach einer Aufführung der Münchner Kammerspiele 1963
Lief am 31. Dezember 1964 im Dritten Programm Bayern, am 16. Februar 1965 im Dritten Programm Hessen und am 5. Januar 1966 im Dritten Programm Nord Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
22:20 Nachrichten
22:25 Stierkampf in der Camargue
Camargue – Saintes Maries de la Mer (2)
Fortsetzung der Sendung vom Nachmittag
23:25 Nachrichten / Wiederholung der Tagesschau / Programmvorschau

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