So, 5. Juni 1966
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| Sa, 4. Juni 1966 ◀ 1966 ▶ Mo, 6. Juni 1966 |
ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 07:45 | Farbfernseh-Versuchssendungen – 09:45 Uhr |
| Vormittagsprogramm von ARD und ZDF nur über die Fernsehsender des NDR, SFB, Meißner (HR), Kreuzberg/Rhön und Ochsenkopf/Fichtelgebirge (BR) | |
| 10:00 | Nachrichten |
| 10:05 | Tagesschau Wiederholung vom Vorabend |
| 10:20 | Einer aus Albi Leben und Werk des Henri de Toulouse-Lautrec (– 10:50 Uhr) |
| 11:00 | Die Vorschau Hinweise auf das Programm der kommenden Woche Vom Deutschen Fernsehen aus Köln |
| 11:30 | Nach dem Schützengraben Eine Generation sucht die Kirche Der totale Zusammenbruch Deutschlands 1945 hinterließ nicht nur materiell ein riesiges Trümmerfeld. Auch geistig waren viele, die unter dem Einfluss des Nationalsozialismus gestanden hatten, heimatlos geworden. In Gefangenenlagern und im Elend der zerbombten Städte suchten sie nach Orientierung und eine religiöse Erneuerung schien in beiden Kirchen möglich. Evangelischer Kirchentag und evangelische Akademie, soziales Engagement katholischer Laien und publizistisches Wirken katholischer Intellektueller, religiöse Filme und Bücher sind das Ergebnis dieses Aufbruchs. Der Beitrag schildert die Suche nach der Kirche nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und des Zusammenbruchs des Nazi-Regimes an Einzelschicksalen und Dokumenten und er fragt nach den einzelnen Gründen, warum so viele aus der "Schützengräbengeneration" inzwischen von der Kirche enttäuscht worden sind (WDR) |
| 12:00 | Der Internationale Frühschoppen Mit sechs Journalisten aus fünf Ländern Gastgeber: Werner Höfer (WDR) |
| 12:45 | Wochenspiegel Die Tagesschau berichtet von den Ereignissen der vergangenen Woche Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg |
| 13:15 | Magazin der Woche Eine Regionalumschau Vom Deutschen Fernsehen aus Frankfurt |
| 14:30 | Wir lernen Englisch (33) Wiederholung von gestern Walter und Connie haben ein Motorboot gekauft und wollen damit an einer Sternfahrt teilnehmen. Das Gefährt ist zwar alt, aber noch recht gut erhalten. Ob man allerdings damit das Ziel erreichen kann, bleibt fraglich ... (NDR / WDR) |
| 14:45 | Wiedersehen mit Poly Ein kleines Pferd auf Reisen Erstmals in seinem Leben spürt das kleine Pferd Poly einen Sattel auf seinem Rücken. Der junge Tierpfleger Tony beschließt, mit dem Tier in die Bretagne zu reiten und Pascal zu suchen. Dabei hat Poly großes Pech. Es wird eingefangen und in ein Pony-Hotel gebracht ... (Kinderstunde für alle / SWF) |
| 15:15 | Cowboys Heute: Schuldig – nicht schuldig Rowdy Yates verlässt Gil für eine Zeit und begleitet den Koch Wishbone zum nächsten Zahnarzt. Doch Doktor Matson darf momentan nicht praktizieren, er steht unter Mordverdacht! Außerdem terrorisiert der Arzt seine Mitbürger in der kleinen Stadt auf übelste Weise. Nun soll ihm der Prozess gemacht werden und Yates und Wishbone als Geschworene mitwirken ... (ab 12 / WDR) |
| 16:00 | Jugend in der Tschechoslowakei Ein Bericht von Sven Schürenberg Sind Träume und Wünsche der jungen Tschechen anders als jene ihre Altersgenossen im Westen? Der Bericht stellt fest: nein! Die Nachbarschaft mit der westlichen Welt und der immer mehr zunehmende Tourismus haben das bewirkt Hörzu 26/1966 schrieb in ihrer Kritik: Die "Jugend in der Tschechoslowakei", von unterschiedlichen Aspekten aus betrachtet, kam in zwei Filmen zu Wort (Anm.: außerdem in "Rhythmus in Prag", ZDF). Sven Schürenberg unterhielt sich mit den jungen Arbeitern und Studenten in Prag und in den Bergwerkszentren Nordböhmens. Hier wie dort: politisches Desinteresse. Man hält nichts von der Bewältigung der Vergangenheit. Die Söhne ignorieren die Ideale der Väter. Sport und Musik, Reisen und einen Partner kennenlernen, darum kreisen die Gedanken und Sehnsüchte der Jungen. Ihr Ziel ist das private Glück, ein ruhiges Leben (ab 14 / HR) |
| 16:45 | Sportübertragung |
| 18:15 | Die Sportschau Auf der Tribüne / Ereignisse des Tages |
| 19:00 | Weltspiegel Auslandskorrespondenten berichten (NDR / WDR) |
| 19:30 | Die Sportschau Berichte und Informationen zum Wochenende |
| 20:00 | Tagesschau – Wetter |
| 20:15 | Die großen Familien Frz. Spielfilm (1958) mit Jean Gabin Gong 23/1966: Gesellschaftstragödie mit pessimistisch-kritischem Akzent. Hervorragende Darstellung. Eher für Erwachsene Gong 26/1966, Leserbrief: Auch auf dem kleinen Bildschirm verlor dieser französische Spielfilm nichts von seiner Ausstrahlung. Bei so guten schauspielerischen Leistungen spielt das Alter des Films nicht die geringste Rolle. Dafür war dieser Steifen der beste Beweis Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg |
| 21:55 | Nachrichten – Wetter Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg |
| 22:00 | Das Klassenbild Bericht über eine Schulklasse des Jahrgangs 1900 Von Elmar Hügler, Kamera: Kurt Hirschel Ausgangspunkt der Sendung ist das Foto einer Schulklasse, das 1917 vor dem Gymnasium einer oberschwäbischen Kleinstadt entstand. Reporter und Kameramann versuchen, dem Schicksal der abgebildeten Schüler nachzuforschen und ihr vergangenes und gegenwärtiges Leben in kurzen Porträts aufzuzeigen. Sie besuchen die noch auffindbaren Klassenmitglieder und verfolgen die Spuren der inzwischen Verstorbenen und Verschollenen. Es soll ein Bericht sein, der sich einmal nicht mit einem außergewöhnlichen Lebensweg beschäftigt, sondern anonyme, aber nicht weniger interessante Schicksale von Zeitgenossen aufzeigt (Voraussichtlich ab 14 / SDR) |
ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 12:45 | Hinweise auf das Programm der kommenden Woche |
| 13:05 | XII. Internationales ADAC-1000-km-Rennen Weltmeisterschaftslauf für Sportwagen Sprecher: Rainer Günzler Direktübertragung vom Nürburgring |
| 13:45 | Menschen und Mächte Jomo Kenyatta – Der flammende Speer Ein Porträt von Gunther Péus Während des Mau-Mau-Aufstandes in Kenia wurde der Name Jomo Kenyatta bekannt. Damals nahmen die Engländer den "flammenden Speer" fest unter dem freilich nie bewiesenen Verdacht, geheimer Terroristen-Anführer zu sein. Heute steht Kenyatta an der Spitze des unabhängigen Kenia, respektiert als geschickter Politiker. Sein politischer Einfluss strahlt weit über die Grenzen Kenias nach ganz Ostafrika aus. Im Bild und im Gespräch mit Kenyatta zeichnet der Beitrag das Leben eines der einflussreichsten und eindruckvollsten Politiker Afrikas. Drei Wochen beobachtete ihn Gunther Péus als Staatschef in Nairobi, als Politiker aus Wahlreisen im Lande und als Privatmann ZDF-Erstsendung: 9. September 1965 |
| 14:30 | XII. Internationales ADAC-1000-km-Rennen Fortsetzung der Direktübertragung von 13:05 Uhr |
| 14:55 | Nachrichten / Wetter |
| 15:00 | Französisch – in Paris gelernt (22) En France comme si vous y étiez Ein Sprachkurs Heute: Au bord d'leau Wiederholung von gestern |
| 15:30 | Unter Schmugglern (1) Eine abenteuerliche Geschichte aus dem alten England Heute: Der verwundete Fremde (ab 12) |
| 15:45 | XII. Internationales ADAC-1000-km-Rennen Fortsetzung der Direktübertragung |
| 17:00 | Die Wunder des Herrn Barnabaschku Tschechoslowakischer Fernsehfilm von Ludvik Raza mit Jiri Lukes (Mark, ein kleiner Junge), Vladimir Mensik (Sein Vater), Vera Koktova und anderen, Regie: Ludvik Raza Der Junge Mark, der in einem Prager Vorort wohnt, wünscht sich ein Schwesterchen, doch leider haben seine Eltern momentan andere Sorgen. Die Sehnsucht ist so groß, dass Mark sein Wunsch bis in die Träume verfolgt. Dort erscheint dem Jungen der seltsame Herr Barnabaschku, der in einem geheimnisvollen Zauberwald lebt und für kindliche Wünsche Verständnis hat. Er führt Mark in sein Reich, in dem große Schätze verborgen sind ... ZDF-Erstsendung in der Reihe "Das Fernsehspiel des Auslands" am 27. Oktober 1965 (ab 12) |
| 17:45 | Nachrichten / Wetter / Sport |
| 18:00 | Die rätselhaften Amerikaner (5) Sendereihe von Peter von Zahn und Dieter Franck Heute: Der neue Westen (ab 14) |
| 18:30 | Gottesvolk mit Ausweisnummer Die Bedeutung kirchlicher Organisationen nach dem Konzil Bericht von CAJ-Kongress Essen 1966 Eine interessante kirchliche Organisation ist die CAJ, die Christliche Arbeiterjugend, die seit der Gründung 1947 eine erstaunliche Vitalität beweist. Am Pfingstfest hielt sie in Essen ihren ersten großen Kongress ab |
| 19:00 | Die Sport-Reportage Berichte, Nachrichten, Totozahlen |
| 19:26 | Mainzelmännchen-Kapriolen und Wetter |
| 19:30 | Nachrichten |
| 19:40 | Bonner Perspektiven Informationen und Meinungen aus der Bundeshauptstadt |
| 20:00 | Das Lächeln der Gioconda Schauspiel von Aldous Huxley, deutsch von Herbert E. Herlitschka, Personen und Darsteller: Janet Spence (Agnes Fink), Henry Hutton (Alexander Kerst), Schwester Braddock (Ilse Fürstenberg), Doris Mead (Christine Wodetzky), Dr. Libbard (Dieter Borsche), General Spence (Walter Hauttmann), Hausmädchen (Gery Müller), Bühnenbild: Ulrich E. Milatz, Inszenierung: Ilo von Jankó Eine Aufführung der Schaubühne München Henry Hutton ist ein typischer Vertreter der wohlhabenden britischen Oberschicht: an der Seite seiner schwerkranken Frau verbringt er ein behagliches, sorgenfreies Leben. Seine Jugendfreundin Janet Spence begehrt Hutton und will ihn ganz für sich haben. Um so schnell wie möglich ans Ziel zu kommen, vergiftet sie Mrs. Hutton mit einer tödlichen Medizin. Doch Hutton hat bereits eine andere Wahl getroffen. Kurz nach dem Tod seiner Frau heiratet er die blutjunge Doris Mead. Janet fühlt sich getäuscht und gedemütigt und lenkt in ihrem Hass den Verdacht auf Hutton, der nun des Gattenmordes beschuldigt wird. Einzig Hausarzt Dr. Libbard erkennt die wahren Zusammenhänge ... Frühere Bearbeitungen zeigte die ARD am 11.04.1953 und am 5. Oktober 1958 Hörzu 23/1966: Aldous Huxley versucht in seinem anspruchsvollen Kriminalstück die Verstrickung von Triebhaftigkeit und Schuld psychologisch zu deuten Gong 26/1966 schrieb in seiner Kritik: Weshalb dieses Schauspiel von Aldous Huxley so heißt, war nicht festzustellen. Agnes Fink als Jungfrau lächelte kaum, sie hatte sich ja mit einer neurotischen Frauensperson zu identifizieren, die der Autor ohne viel Psychologie erfunden hatte. Frau Fink ist immer gut für Neurosen im Fernsehspiel, aber diesmal war die Neurose nicht gut genug erfunden, um ihr eine dankbare Rolle zu liefern. Agnes Fink geriet in die Untiefen einer Aufführung, wo sie sich festlief. Man wünscht sich, dass sie bald wieder flottgemacht werde, sie könnte uns fehlen. Der kriminalistische Reiz des Stückes blieb gering, da der Autor sich nicht sehr geplagt hatte, die Handlung psychologisch zu fundieren. Einfache Kriminalstücke müssen heute besser konzipiert sein, wenn sie ihr Publikum finden wollen; die Ansprüche sind gewachsen. Als Aldous Huxley das schrieb, was man am Sonntagabend vorgesetzt bekam, herrschten noch einfachere Vorstellungen bei den Leuten vom Metier. Alexander Kerst war der attraktive Mann, Dieter Borsche trat nach längerer Pause wieder einmal als Arzt auf, Christine Wodetzky gefiel als werdende Mutter. Ilse Fürstenberg hatte als Krankenschwester nicht viel zu tun. Man schied von Ilo von Jankos Inszenierung mit dem Gefühl, den Juniabend schlecht verbracht zu haben. Die Schaubühne München (wohl eine Wanderbühne?) hinterließ einen TV-Kater Gong 26/1966, Leserbriefe: Schade um Agnes Fink. Man hätte dieser Schauspielerin gerne eine bessere Rolle gewünscht; – ... und ob wohl das ZDF jedes Spiel aufzeichnen muss, mit dem eine Bühne schon in der tiefsten Provinz auf Tournee war? Hörzu 26/1966, Leserbrief: Ich habe noch keinen "Krimi" gesehen, der mich so gefesselt hat wie dieses Schauspiel von Aldous Huxley. Ein ausgezeichnetes Stück mit erstklassigen Schauspielern (Eher für Erwachsene) |
| 21:30 | Musik im europäischen Fernsehen Heute: Tschechoslowakei Leoš Janáček: Capriccio für Klavier (linke Hand allein) und Blasinstrumente Solist: Josef Polenicek, Regie: Jan Kučera Aufzeichnung des Tschechoslowakischen Fernsehens |
| 21:55 | Konferenz in Krisenstimmung Sonderbericht aus Brüssel am Vorabend der NATO-Ministerratstagung |
| 22:25 | Nachrichten / Wetter |
| Anschließend Zum Tagesausklang |
Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Sendepause vom 4. April bis 4. September 1966 |
West 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Heute keine Sendung |
Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Heute keine Sendung |
DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 09:15 | Medizin nach Noten |
| 09:25 | Aktuelle Kamera |
| 09:50 | Im Blickpunkt |
| 10:00 | Kinderfernsehen für Kinder von 8 Jahren Huste oder niese nicht – anderen Leuten ins Gesicht Direktübertragung einer öffentlichen Veranstaltung aus dem Hygiene-Museum in Dresden Mitwirkende: Flax und Krümel, Struppi, Dr. Eisenbart und alle Zuschauer |
| 11:00 | Ostseestudio Rostock Hafenkonzert Aus Saßnitz, Redaktion: Heiner Jahnke, Regie: Rudolf Vedral |
| 12:00 | Nachrichten |
| 12:05 | Für die Landwirtschaft Gute Weiden – viel Milch: 4. Sendung zum Grünlandprogramm der DDR mit Prof. Dr. Krail, Institut für Grünland- und Moorforschung der DAL Paulinenaue / Studenten der "Universität im Grünen": Feuilletonistische Betrachtung zur Vorbereitung des Besuchs der 14. Landwirtschaftsausstellung in Markkleeberg |
| 13:00 | Sonntagsgespräch des Deutschlandsenders |
| 13:30 | Mit Filmreportern unterwegs Am Rybinsker Meer / Reiseskizzen am Schwarzen Meer / Ein Besuch in Gorki |
| 14:30 | Ostseestudio Rostock ... auf dem Rücken der Pferde Erinnerungen an die Hengstparade 1965 in Redefin |
| 15:00 | Mit Zikmund und Hanzelka durch Asien Heute: Japanische Kurse, Kunst und Schwefelquellen (Wh.) |
| 15:25 | Wünsch dir was Mit Irmgard Düren |
| 16:55 | Nachrichten |
| 17:00 | Bitte, Plätze einnehmen! Sport aktuell Mit Berichten vom Clubpokal der Leichtathleten und vom Fußball-Länderspiel UdSSR–Frankreich |
| 18:50 | Dazwischen Unser Sandmännchen |
| 19:25 | Die Glückszahlen |
| 19:30 | Aktuelle Kamera |
| 19:50 | Im Blickpunkt |
| 20:00 | Der Dieb und der König Komödie von Rolf Schneider, Dramaturgie: Wenzel Renner, Personen und Darsteller: Christian Andreas Käsebier (Bert Brunn), Friedrich II. (Harald Jopt), Helena (Nonnie Schwarz), Adjutant Friedrichs II. (Piet Drescher), Keith (Peter Kühle), Englische Gesandte (Georg Solga und Hans Zimmermann), Musketier Voigt (Horst Arndt), Prinz Karl (Hans Holdsch), Sein Adjutant (Günter Zschieschow), Andres (Wilfried Pucher), Korporal (Adolf Kuttner), Junger Sergeant (Hans-Dieter Leinhos), Wirt (Johannes A. Bauernfeld), Finstere Gestalt (Norbert Solga), Polizeisergeant (Gerhard Reich), Obrist (Hans-Keinz Kahl), Gefängniswärter (Fredy Roth), Kanonier (Heinz Buttchereit), Leutnant (Rolf Pertel) und andere, Szenenbild: Gerhard Kulosa, Regie: Martin Eckermann Es spielt das Ensemble der Bühnen der Stadt Gera, Intendant: NPT Wolfgang Pintzka |
| 21:10 | Kommandosache V Dokumentation zum Bonner Engagement im Vietnamkrieg mit neuen alarmierenden Tatsachen |
| 21:30 | Das Tschechoslowakische Fernsehen sendet für Intervision Prager Frühling XXI. Internationales Musikfestival 1966 |
| 22:30 | Nachrichten |
| 22:35 | Bitte, Plätze einnehmen! Sport aktuell Mit Berichten vom Fußball-Länderspiel Ungarn–Schweiz |
Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 10:55 | Kurznachrichten |
| 11:00 | Sonderkonzert der Wiener Philharmoniker Solist: Friedrich Gulda, Dirigent: George Szell Programm: Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 5 / Anton Bruckner: Symphonie Nr. 3 Eurovisionsübertragung aus dem Großen Saal des Wiener Musikvereins anlässlich der Wiener Festwochen 1966 |
| 13:00 | Kurznachrichten |
| 17:00 | Kurznachrichten |
| 17:03 | Für die Kinder von 11 Jahren an Villervalle in der Südsee Heute: Die Schildkrötenjagd |
| 17:30 | Für die Kinder von 11 Jahren an Welt der Jugend Unser internationales Filmmagazin mit Beiträgen aus Australien (Abschiedsfahrt einer Dampflokomotive, zur der sich fünfhundert junge Leute eingefunden haben), Belgien (Jugend auf der Verkehrsschulbank mit Infos über Verkehrsregeln und Motortechnik), Schweiz (der Alpentiergarten von Les Marécottes im Kanton Wallis) und dem Österreich-Beitrag "Die Mopeds der Luft" über das Motorseglertreffen in Schärding Sprecher: Luise Prasser und Fred Schaffer, Redaktion: Hans Richter |
| 18:00 | Die Arbeit des Jugend-Rotkreuzes Internationale Jugend-Rotkreuzlager |
| 18:25 | Betthupferl Die Gutenacht-Sendung für kleine Leute |
| 18:30 | Für die Familie Schach für alle Von und mit Dr. Josef Tomiser und Dr. Wilfried Dorazil, Fachberatung: Alfred Beni |
| 19:00 | Familie Leitner Unser monatliches Treffen mit der Fernsehfamilie Heute: Sommerpläne Mit Friedl Czepa, Erich Nikowitz, Gertraud Jesserer, Senta Wengraf, Rudolf Strobl, Guido Wieland, Paula Nefzger, Christine Merthan, Regie: Herbert Fuchs Urlaubsturbulenzen bei den Leitners. Schon im Februar hat Papa Leitner Mama gebeten, nach Steinhausen in Tirol zu schreiben, wo Frau Leitner eine Freundin hat. Doch die Mama hat den Brief vergessen und nun gibt es keine Zimmer mehr. Tatsächlich hat es Mama absichtlich vergessen, weil Papa wegen seines Blutdruckes nicht in die Berge fahren soll. Sie möchte mit Karl und Ilse und den Kindern nach Bibielle in Italien. Da Papa momentan knapp bei Kasse ist, passt ihm das wiederum nicht. Außerdem plant er gerade eine Anschaffung, von der Frau Leiter nichts wissen soll ... |
| 19:30 | Aktuelle Sportschau Berichte und Kommentare zu den Wochenendereignissen Von und mit Dr. Kurt Jeschko |
| 20:10 | Erste Abendnachrichten |
| 20:20 | Oberst Wennerström (1) Zweiteiliges Dokumentarspiel von Maria Matray und Answald Krüger Heute: Spion für Ost und West Personen und Darsteller: Oberst Wennerström (Paul Hoffmann), Generalleutnant Aratov (Friedrich Joloff), Oberst Suikov (Kurt Meisel), General Myrgren (Carl Lange), Kenneth Patterson (Hans Caninenberg), Ulla-Greta Wennerström (Lola Müthel), General Soworow (Karl Georg Saebisch), Oberst Woroschejkin (Detlof Krüger), Staatsanwalt Söderlund (Romuald Pekny), Verteidiger (Karl John), Jennssen und Sprecher (Karl Walter Diess), Phil Russel (Rainer Penkert), Kogonenko (Thomas Braut), Schlafwagenschaffner (Jürgen Scheller), Russischer Offizier (Arthur Brauss), Oberleutnant der Abhörstelle der Abwehr (Eva Berthold) und andere, Szenenbild: Rolf Zehetbauer, Kamera: Georg Krause, Musik: Martin Böttcher, Gesamtleitung: Helmut Ringelmann, Regie: Helmuth Ashley Stig Wennerström, schwedischer Oberst und Militärattaché seines Landes in Moskau und später in Washington, wurde im Juni 1963 als Spion verhaftet. Wennerström, zunächst zum Kommandeur der schwedischen Luft- und Raketenverteidigung befördert und schließlich zum offiziellen Abrüstungssachverständigen des schwedischen Außenministeriums ernannt, hatte während dieser ganzen Zeit nicht nur den Sowjets, sondern auch den Amerikanern wertvolle Spionagedienste geleistet ... Die Kontakte des eleganten, charmanten und in diplomatischen Kreisen geschätzten Offiziers mit den Amerikanern begannen 1946 auf einer Party. Nach einer Reise nach Moskau kann Wennerström den USA wichtige Informationen über Düsenflugzeuge liefern. Wenig später hat der ehrgeizige Oberst seine Fühler auch zu den Russen ausgestreckt: Der führende sowjetische Abwehroffizier Generalleutnant Aratov ist für den Schweden ein sicherer Partner für das Spionagegeschäft. Drei Jahre lang beliefert Spion Wennerström Amerikaner und Russen gleichermaßen mit Informationen. Doch eines Tages wird ihm das Doppelspiel zum Verhängnis. Die sowjetische Abwehr entdeckt, dass der Spion auch für die Gegenseite aktiv ist, doch Aratov stellt sich vor seinen Freund. Wennerström spioniert nun ausschließlich für die Sowjets und nimmt eine Stelle als Militärattaché in Washington an ... Zweiter Teil: Dienstag, Kritiken siehe dort Gong 23/1966: Dokumentarspiel über die Spionagetätigkeit des im Juni 1964 zu lebenslanger Zwangsarbeit verurteilten Oberst Wennerström. Versuch, seine Motive zu erhellen: skrupelloser Geltungsdrang, verletzter Ehrgeiz, Geld. Ab 16 ZDF-Erstsendung: 26. Oktober 1965, lief als Einteiler im Technischen Versuchsprogramm am 5. Februar 1966 Anmerkung: Zum Teil unter dem Titel "Oberst Wennerström trieb ein doppeltes Spiel" angekündigt |
| 21:20 | Rio Reisebericht von Heinz Fischer-Karwin Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 07.06.1966: "Das ist das Theater, in dem man die Namen der großen Dichter und Komponisten vor allem an der Fassade genießt", hieß es geistreich und humorig. Ob und warum das so ist, erfuhr man nicht. "In der Nähe ist auch die österreichische Botschaft", wurde einem mitgeteilt. Man sah weder die Botschaft noch erfuhr man Wissenswertes über ihre Arbeit oder vom Österreichbild der Brasilianer. Die Reportage Heinz Fischer-Karwins über Rio de Janeiro war, nach dem enttäuschenden Parisbericht, abermals eine Enttäuschung. Gute drei Viertel des Films waren mehr oder minder gut gefilmtes, aber keineswegs sensationelles Ansichtskartenmaterial: Copacabanabusen, Häuser, Kirchen, Rundblicke, Aussichten, Verkehr. Die TV-Kamera als Photoapparat des Durchschnittsreisenden, der en passant das Pensum von Sehenswürdigkeiten an Hand des Reiseführers absolviert. Ein Film, den ohne weiteres – und vermutlich sogar gratis – Brasiliens Fremdenverkehrswerbung zur Verfügung gestellt hätte. Keinerlei Recherchen, Auskünfte, Interessantes, Neues. Dutzendware. Einzig das Gespräch über das Zusammenleben der Rassen informierte über andere Belanglosigkeiten hinaus. Doch das scheint mir nun doch, bei allem Respekt, zu wenig für einen Einstundenfilm. Man erfuhr nichts über Probleme der Stadt, nichts über Armut oder Reichtum, nichts Soziologisches, Wirtschaftliches, Kulturelles. Man sah Ansichtskarten und war nachher genauso gescheit wie zuvor Österreich-Hörzu 26/1966 schrieb in ihrer Kritik: Heinz Fischer-Karwin weilte in Rio de Janeiro und brachte von dort einen Reisebericht mit. Reportagen von F.-K. sind immer sehr gepflegt, denn der Mann hat Kultur und sieht Zusammenhänge, die bemerkenswert sind. Rio aber ist eine heiße Stadt, und ihre Luft ist mit so viel Feuchtigkeit versehen, dass man fast sagen kann: Sie ist gegen Reporter, die aus der gemäßigten Zone Europas einreisen, um ihr auf die Finger zu sehen. Sicher wird es raue Brüder geben, die mit Rios Wasserluft fertig werden, der Gentleman Fischer-Karwin, zwar aus Linz, aber zu Hause in Opernhäusern, Theatern und Salons, hat diese klimatischen Verhältnisse offenbar nicht ganz bewältigen können. So ist sein Stil auch hier gepflegt geblieben, aber der journalistische Pfiff, die Meisterleistung eines Reporters, der mit Aktualitäten, seltsamen Zuständen und charakteristischen Einzelheiten seine Arbeiten anreichert, war das nicht. Es ist eine von Kameramann Nicki Nickel geschickt gefilmte Postkarte aus Rio geworden mit einigen netten Zeilen: Viele Grüße Euer Fischer-Karwin |
| 22:20 | Zweite Abendnachrichten |
Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Sa, 4. Juni 1966 ◀ 1966 ▶ Mo, 6. Juni 1966 |


