Di, 1. Dezember 1959
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| Mo, 30. November 1959 ◀ 1959 ▶ Mi, 2. Dezember 1959 |
ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 17:00 | Jugendstunde Schminke und Schnee Luis Trenker erzählt von seiner ersten Filmrolle Im Arnold-Fanck-Streifen "Berg des Schicksals" spielte Luis Trenker seine erste große Rolle spielte, sie war der Auftakt war für viele weitere Verpflichtungen. Trenker erzählt von seiner filmischen Unerfahrenheit und großen Ungeschicklichkeit bei den Dreharbeiten Hörzu 47/1959, Leserbrief: Ich glaube, dass nur ein kleiner Teil der jugendlichen Zuschauer den trenkerschen Dialekt (ladinisch-tirolerisch) verstehen kann. Viel besser wäre es, wenn man mehr von Trenker zu sehen als zu hören bekäme. Es wäre also angebracht, längere Ausschnitte aus seinen Dolomiten-Filmen zu zeigen (BR) |
| 17:20 | Jugendstunde Fury Die Abenteuer eines wilden Pferdes Waisenjunge Joey lebt glücklich auf der Ranch Jim Newtons, bei seinen neuen Eltern und seinem vierbeinigen Freund Fury. Eines Tages taucht auf der Ranch ein fremder Mann auf, der mit gültigen Dokumenten beweist, dass er Joeys totgeglaubter Vater ist. Der Junge ist verzweifelt über die Aussicht, Ranch und Freunde verlassen zu müssen, doch Jim und Helen machen ihm klar, wie schön es sein kann, einen richtigen Vater zu haben. Gerade rechtzeitig stellt sich heraus, dass der angebliche Vater ein Schwindler ist, der sein gefälschtes Vaterrecht für 10 000 Dollar an Jim Newtwon verkaufen will ... Wiederholung in einer Schmalfilm-Aufnahme (BR) |
| 17:45 | Singen und spielen in der Stub'n Mit Wastl Fanderl, seinen Sängern und Musikanten Das Jahr neigt sich dem Ende zu, die vorweihnachtlichen Tage beginnen, draußen ist es trüb und kalt. Die gemütliche Stube und der warme Ofen gewinnen an Bedeutung. Sänger und Musikanten, die sich ebenso wie im Sommer zum "Heimgarten" versammeln, treffen sich nun im Schein der warmen Lampe. Wie die Natur, so ist auch die Volksmusik dieser Zeit stiller und in sich gekehrter. Wastl Fanderl, der Chiemgauer Volksmusiksammler und -spezialist bringt heute Musik des ausgehenden Herbstes und der beginnenden Adventszeit. Mit dabei die Fischbachauer Dirndln und ein Kinderduo aus den Chiemgauer Bergen (– 18:05 Uhr / BR) |
NDR/RB | |
| 18:45 | Die Nordschau |
| 19:30 | Sehpferdchen zeigt Die Schule des Balletts |
SFB | |
| 18:55 | Das Sandmännchen Ein Gute-Nacht-Gruß für Kinder |
| 19:00 | Berliner Abendschau |
| 19:15 | Vater ist der Beste – 19:45 Uhr |
WDR | |
| 18:45 | Hier und heute Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen |
| 19:25 | Intermezzo Fred-Kraus-Brettl |
HR | |
| 19:00 | Die Abendschau |
| 19:30 | Zwischen halb und acht Tick-Tack-Quiz |
SDR/SWF | |
| 19:00 | Die Abendschau |
| 19:30 | Zwischen halb und acht Tick-Tack-Quiz |
BR | |
| 18:45 | Die Münchner Abendschau |
| 19:30 | Zwischen halb und acht Tick-Tack-Quiz |
| 20:00 | Nachrichten und Tagesschau Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg Leitung: Martin S. Svoboda |
| 20:20 | Der König ist tot Fernsehspiel von Mischa Mleinek mit Jürgen Goslar (Stanley Gordon), Ann Smolik (Silvia Johnson), Ina Halley (Dina Henderson), Günther Meisner (Dick Henderson), Käte Jaenicke (Pamela Barlay), Bobby Todd (Oliver Barlay), Rudi Stör (Paul Sullivan-Lefty), Benno Hoffmann (Leutnant der Kriminalpolizei), Ilse Trautschold (Polizei-Sekretärin), Joachim Boldt (Polizeibeamter), Curt Lucas (Dr. Wisdom), Walo Lüönd (Beerdigungsinstitutsangestellter), Heike Balzer (Hausmädchen), Erich Poremski (Generalvertreter einer Flugzeugfirma), Max Straßberg (Flugplatz-Arbeiter), Erich Dunskus (Speditionsangestellter), Astrid Handzick (Büro-Sekretärin), Manfred Schäffer (Alter Mann, "König"), Marlene Warlich (Mädchen bei Pamela), Stimme: Christa Oenicke, Musik: Peter Sandloff: Szenenbild: Heinz Brendel, Regie: Ralph Lothar James Jonas King, genannt "Der König", Besitzer der beiden einflussreichsten Klatschmagazine Hollywoods, ist tot. Der Mann, der mit seinen Blättern Karrieren machte und zerstörte, lebte hinter den Kulissen, in einem mystischen Dunkel. Zur selben Zeit kehrt der junge Tierarzt Stanley Gordon in die lange gemiedene Traumstadt zurück. Seine Exfrau, die Schauspielerin Silvia Johnson, bittet ihn, während der Beerdigung des "Kings" in dessen Villa einzubrechen, um kompromittierendes Material zu stehlen, das ihre Karriere ruinieren könnte. Obwohl Gordon beim Einbruch überrascht wird, kann er mit Hilfe von Mrs. Henderson, der Frau von Kings Sekretär, unerkannt entkommen. Das gefährliche Material übergibt er seinem Freund Lefty, der es der Schauspielerin überbringen soll. Doch Lefty wird ermordet, die brisanten Akten sind verschwunden ... Ein Zeitungsfoto von Kings Beerdigung weckt im jungen Tierarzt den Verdacht, dass King seinen Tod nur vorgetäuscht hat, um der Staatsanwaltschaft zu entkommen. Gordon beginnt, Beweise für seine Vermutung zu sammeln ... Hörzu 51/1959 schrieb in ihrer Kritik: Was denkt man sich eigentlich in den Studios, dass man es wagt, den Zuschauern ein technisch so unvollkommenes Bild anzubieten? Dieselbe Frage stellte sich bei dem Fernsehspiel "Der König ist tot" aus Berlin und beim Münchner Musikaleum. Wenn man schon nicht das Risiko einer Live-Sendung auf sich nehmen will oder, wie im Fall Musikaleum, aus wichtigen Gründen darauf verzichten muss, so sollte man doch begreifen, dass das Publikum Anspruch hat auf eine technisch einwandfreie Aufzeichnung. Die Möglichkeiten dazu sind bei jedem Sender vorhanden. Ein unverzeihlicher Fehler ist dem Koordinator unterlaufen, als er den Fernsehspielen "Der König ist tot" von Mischa Mleinek und "Das große Messer" von Clifford Odets sein Placet gab. Hätte er (oder sein Assistent) die Bücher gelesen oder zumindest die Inhaltsangaben, dann hätte er festgestellt, dass beide nicht nur in Hollywood spielen, sondern auch im selben Milieu, dass beide Anklagen gegen das üble Managertum, dass beide den Kampf eines Filmstars gegen die Macht der Produzenten zum Thema haben. Der einzige Unterschied: Das "Kriminalstück" war ein vordergründiger, das "Gesellschaftsstück" ein hintergründiger Reißer. Mit 48 Stunden Differenz rollten sie über den Bildschirm. Nennt man das "Koordination"? Ein Vergleich der beiden Stücke fällt klar zugunsten des "Großen Messers" aus. Bei Mleinek ist das Milieu Zufall, bei Odets ist es wesentlicher Bestandteil des Stückes [...] Gong 51/1959 schrieb in seiner Kritik: Die Fernsehspiele, die in der selben Woche auf dem Programm standen und einander im Abstand von zwei Tagen folgten, waren mit ihrem fast gleichen Milieu wenig vorteilhaft aufeinander abgestimmt. Zunächst einmal brachte der Sender Freies Berlin das kriminalistische Spiel "Der König ist tot", das erst nach einem langen, ins Peinliche übertriebenen Anlauf einige dramatische Spannungsmomente erreichte. Überdies war die technische Qualität der Sendung derart miserabel, dass man sich in die Anfangszeiten des Fernsehens zurückversetzt fühlte Hörzu 51/1959, allgemeiner Leserbrief: Der 1. Dezember war der Tag der schlechten Fernsehaufzeichnungen. Was uns Berlin und München geboten haben, war wirklich allerhand (SFB) |
| 21:35 | Musikaleum Plauderei um Musik mit Ludwig Kusche, Professor Hans Gebhart und Kurt Wilhelm Thema der heutigen Sendung: die Polka, als Gast der Wiener Musiker und Kabarettist Georg Kreisler vom dortigen Intimen Theater (BR) |
DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 11:00 | Wir wiederholen für Spätarbeiter Aktuelle Kamera |
| 11:15 | Wir wiederholen für Spätarbeiter Sport und Musik |
| 11:55 | Wir wiederholen für Spätarbeiter Zweierlei und doch nur eins |
| 13:00 | Testsendungen U.a. von 13:30–15:00 Uhr: "Polonia-Express" (– 16:00 Uhr) |
| 16:00 | Kinderfernsehen für Kinder von 12 Jahren an Ich weiß etwas, was du nicht weißt |
| 18:55 | Das Sandmännchen Abendgruß des Kinderfernsehens |
| 19:00 | Der denkende Mensch, der schaffende Mensch |
| 19:40 | Kurz notiert |
| 20:00 | Aktuelle Kamera |
| 20:15 | Zwischen Nacht und Morgen Drama von Aurel Baranga |
| 21:45 | Gestern – heute – morgen |
| 21:55 | Musik, Band der Freundschaft |
Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 19:30 | Kette der Beweise Kriminalspiel in Fortsetzungen |
| 20:00 | Zeit im Bld |
| 20:15 | Was ihr wollt Filmkomödie nach Shakespeare mit K. Lutschko Anmerkung: Vermutlich durch eine andere Sendung/anderen Film ersetzt, da für nächsten Dienstag wieder angekündigt, möglicherweise lief die Sendung "Wer filmt, hat mehr vom Urlaub", zu der die Wiener "Arbeiterzeitung" am 07.12.1959 schrieb: Weit mehr Beachtung, als sie fand, hätte die Schlussveranstaltung des Schmalfilm-Preisausschreibens der österreichischen Television verdient: "Wer filmt, hat mehr vom Urlaub" hieß die Sendung, "Hinaus in die Ferne" das gestellte Thema. Gewiss hatten viele Fernseher Angst, hier nichts weiter als langweilige, dilettantische Naturaufnahmen vorgesetzt zu bekommen. Weit gefehlt! Jedem der fünf vorgeführten Filme lag ein Idee zugrunde, die Aufnahmen hätten streckenweise jedem Berufskameramann alle Ehre gemacht. Drei der Filmchen, sie durften die Achtminutengrenze nicht überschreiten, hatten sogar richtige Story gänzlich verschiedener Richtung aufzuweisen: Sozialen Einschlag zeigte "Hinaus in die Ferne", die erträumten Reisen eines Rentners, der seine Fernsehsucht nur mit der Beobachtung des Bahnhofslebens und seiner Phantasie vor der fahrenden Spielzeugeisenbahn erfüllen kann; von Liebe zu Wien war die bezaubernde Realität und Märchen geschickt verbindende "Zauberkutsche" inspiriert, in der zwei Kinder die Schönheiten ihrer Heimatstadt erkennen; humorvoll, mit einigen netten Gags ausgestattet, der Groteskfilm "Albin in Nöten". Diplome, Statuetten – genannt "Seppl" – und Geldpreise waren der Lorbeer der Preisgekrönten. Wenig erfreut hat uns der Film "Das Urteil des Paris", der die durch die Publikumsabstimmung eintretende Pause auszufüllen hatte: eine billige Geschichte mit vielen Längen und schwächlicher Darstellung, die man uns hätte ersparen können |
| 21:45 | Zeit im Bild |
Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Heute keine Sendung |
| Mo, 30. November 1959 ◀ 1959 ▶ Mi, 2. Dezember 1959 |


