Di, 9. Juni 1959
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ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 17:00 | Kinderstunde Käpt'n Seebär Ein Zeichentrickfilm Seebärs Mannschaft sichtet heute ein Schiff, das allem Anschein nach von seiner Besatzung verlassen wurde. Durch das Fernrohr sieht der Käpt'n Unmengen köstlicher Schätze auf dem leeren Deck liegen. Schiffsjunge Tom rudert ihn hinüber. Als Seebär auf das Schiff schleicht, merkt er, dass er in eine Falle seines grimmigsten Feindes, Halsabschneider Jake, gegangen ist. Er und seine Leute hielten sich nur versteckt und nehmen nun den Käpt'n gefangen. Sie hängen ihm Goldsäcke um und werfen ihn ins Meer. Doch sie haben nicht mit dem tapferen Tom gerechnet, der Käpt'n Seebär wieder aus höchster Not rettet ... (BR) |
| 17:10 | Jugendstunde Wiedersehen mit Afrika Heute: Instrumente in West- und Äquatorial-Afrika Ein Bericht von Helmut Knorr Der bekannte Afrikaforscher, bereits aus mehreren Beiträgen für das Familienprogramm des BR bekannt, hat mit dem Bayerischen Rundfunk über sieben weitere Themen abgeschlossen. Die erste Sendung steht heute unter dem Motto "Musik klingt in Afrika", enthält einen nachdenklichen und heiteren Streifzug durch verschiedene Gegenden West- und Äquatorialafrikas und erzählt von den alten Wandermusikanten. Sie beschäftigt sich außerdem mit den einzelnen Musikinstrumenten des schwarzen Kontinents, von den ältesten bis zu denen eines jungen afrikanischen Studenten, der moderne "heiße" Musik nach eigenen Rhythmen spielt Eine Vorschau auf weitere Themen: Handwerk der Eingeborenen in Nigeria / Fetischmasken und Missionsschulen / Experimente mit dem Spiel / Afrikas Verkehrswege / Das Felsendorf der Dongo-Neger / Europäische Menschen und ihre Boys (BR) |
| 17:30 | Union Pacific Abenteuer beim Bau der berühmten Eisenbahnlinie Zwischen 1860 und 1870 machten sich die USA daran, eine transkontinentale Eisenbahnlinie zu bauen. Diese ungeheure Leistung hat einen Ehrenplatz in der amerikanischen Geschichte. Der farbige und abenteuerreiche Stoff bot sich an für eine Verfilmung und so produzierte die NBC diese Fernsehfilmreihe. Im Mittelpunkt steht der frühere Kavallerieoffizier Bart McClelland (gespielt von Jeff Morrow), der sich nach dem Bürgerkrieg als Leiter der Streckenarbeiten dem Bau der Union-Pacific-Linie verschrieb. Ihn und den Konstruktionstrupp begleitet sein ehemaliger Untergebener Bill Kincaid (Judd Pratt) und die schöne Georgia (Susan Cummings) von Omaha aus nach Westen. Indianerüberfälle, schwieriges Gelände, finanzielle Schwierigkeiten, menschliche Konflikte und Streitereien unter den Arbeitern sowie politische Querschüsse behindern immer wieder den Fortgang der Arbeiten. Die Reihe, aus der der Bayerische Rundfunk vorerst sechs Folgen ankaufte, zeigt in Ausschnitten das Wagnis des Unternehmens, das schließlich von Erfolg gekrönt war (– 18:00 Uhr / BR) Anmerkung: Unklar, ob heute die erste Folge der Reihe lief oder schon am vergangenen Mittwoch, 3. Juni |
NDR/RB | |
| 18:45 | Die Nordschau |
| 19:30 | Sehpferdchen zeigt Nachsitzen für Erwachsene |
SFB | |
| 19:00 | Berliner Abendschau |
| 19:15 | Tick-Tack-Quiz – 19:45 Uhr |
WDR | |
| 18:45 | Hier und heute Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen |
| 19:25 | Intermezzo Zirkus auf Reisen Nach dem letztwöchigen Bericht über den Zirkus im Winterquartier sehen wir heute den erregenden Start einer Tournee und den Alltag der Artisten |
HR | |
| 19:00 | Die Abendschau |
| 19:30 | Zwischen halb und acht Vater ist der Beste |
SDR/SWF | |
| 19:00 | Die Abendschau |
| 19:30 | Zwischen halb und acht Vater ist der Beste |
BR | |
| 18:45 | Die Münchner Abendschau |
| 19:30 | Zwischen halb und acht Vater ist der Beste |
| 20:00 | Nachrichten und Tagesschau Leitung: Martin S. Svoboda Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg |
| 20:20 | Umgang mit Menschen Ein Gesellschaftsspiel von und mit Wolf Schmidt Leitung: Hans Ulrich Reichert Die Besonderheit dieser Quizsendung besteht unter anderem darin, dass Gastgeber Wolf Schmidt von den Partnern keine reinen Gedächtnisprüfungen oder ähnliches abverlangt, sondern diese als echte Mitspieler mit ihm eine bestimmte Situation darstellen, sie es in der Freizeit, dem öffentlichen Leben oder innerhalb der Familie – im Alltag eben passieren kann. Erstmals im deutschen Fernsehen spielen dabei Laien eine aktive Rolle. Wolf Schmidt übernimmt in diesem Gesellschaftsspiel immer die etwas unsympathischen, miesepetrigen Typen, den Querulanten und sturen Pedanten, der von den Mitspielern umgestimmt werden soll, etwa in einer Szene, in der ein missgestimmter Vorgesetzter beschwichtigt werden soll. Das letzte Wort hat der Zuschauer, der mit einer Postkarte darüber abstimmen kann, wer von den neun Mitspielern der geschickteste und beste im "Umgang mit Menschen" ist. Der Gewählte und auch einer seiner Wähler erhalten als "Knigge-Preis" wertvolle Geschenke Nach sechs erfolgreichen Sendungen im Nachmittagsprogramm wird "Umgang mit Menschen" heute erstmals im Hauptabendprogramm gezeigt Hörzu 26/1959 schrieb in ihrer Kritik: [...] da haperte es schon wieder mit der Koordination, wenn zum Beispiel am Montagabend das sterbenslangweilige Pfennig-Quiz über den Bildschirm ging und am Abend darauf eine ganz ähnliche, wenn auch amüsantere Sendung: "Umgang mit Menschen" Gong 26/1959 schrieb in seiner Kritik: Der "Umgang mit Menschen" – genauer gesagt: der Umgang mit Wolf Schmidt – hat sich nun einen Platz im Abendprogramm erkämpft. Was dabei nach wie vor imponiert, das sind die improvisierten schauspielerischen Alleingänge Schmidts, der mit hartnäckiger Beredsamkeit eine Hürde nach der anderen aufbaut. Trotzdem ergibt sich die Frage, ob der verhältnismäßig enge Rahmen nicht zu einem raschen Verschleiß der netten Idee führen wird Hören & Sehen 27/1959 schrieb in ihrer Kritik: Dienstag hatte Wolf Schmidt seinen "Umgang mit Menschen". Er machte das wie immer mit blitzschnellen Verwandlungen, gekonnten Interviews der Mitspieler und ohne aufdringliche Effekthascherei. Und dennoch wurde es keine Sendung, die in das Abendprogramm gehört (SDR) |
| 21:25 | Hollywood Ein Vorort in vier Anekdoten Mit der Kamera erzählt von Michael Pfleghar Hollywood ist ein Vorort von Los Angeles und war bis vor vierzig Jahren kaum in Europa bekannt. Heute repräsentiert Hollywood einen guten Teil amerikanischen Lebens, die Stadt, vom Zelluloid aus dem Boden gestampft, in der sich das Filmkarussell unaufhörlich um den Dollar dreht, eine Stadt voll lebendigen Lebens, aber auch voller öder Fassaden. Michael Pfleghar ging dieser monströsen und zugleich provinziellen Stadt mit der Kamera zu Leibe. Er fotografierte mitten hinein, gelegentlich sogar mitten durch sie hindurch bis auf den Grund des Bildes, wo Betriebsamkeit sich zuweilen als Leere entlarvt oder Reichtum als Verlorenheit des Menschen Gong 26/1959 schrieb in seiner Kritik: Los Angeles ist eine Stadt ohne Mitte und ohne Orientierungspunkte. In der Sendung Michael Pfleghars über den berühmten Vorort Hollywood fiel es der Kamera deshalb auch spürbar schwer, klare Vorstellungen von den bedrückenden Dimensionen dieser Stadt zu vermitteln. Umso dichter rückte sie den Einzelheiten auf den Leib und ließ die Trostlosigkeit hinter den kitschig schillernden Fassaden spüren. Ein Bericht, dem eine seltsam starke, fast herbstlich melancholische Stimmung anhaftete Gong 26/1959, Leserbrief: Zum trostlosen Eindruck, den diese interessante Reportage vermittelte, empfehle ich als Ergänzung das Buch von Evelyn Waugh "Tod in Hollywood", das diesem Pseudokult schonungslos die Maske vom Gesicht reißt. Die Vorstellung, dass von dort aus über unzählige Kinos auf der ganzen Erde so eine Art "Weltbild" in die Menschen hineinprojiziert wird, ist bedrückend (SDR) |
DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 11:00 | Wir wiederholen für Spätarbeiter Aktuelle Kamera |
| 11:15 | Wir wiederholen für Spätarbeiter Sport und Musik |
| 11:45 | Wir wiederholen für Spätarbeiter Express 61 |
| 12:15 | Wir wiederholen für Spätarbeiter Im Zeichen des Uhu |
| 13:00 | Testsendungen U.a. von 13:30–15:00 Uhr: "Die Millionen der Yvette" (P 14) (– 16:00 Uhr) |
| 16:00 | Kinderfernsehen für Kinder von 10 Jahren an Mit Ing. Kluge bei Giganten der Technik |
| 16:30 | Testsendungen – 18:55 Uhr |
| 18:55 | Abendgruß des Kinderfernsehens |
| 19:00 | Der denkende Mensch – der schaffende Mensch Heute: "schneller – leichter – billiger" |
| Anschließend Wetterdienst | |
| 20:00 | Aktuelle Kamera |
| 20:15 | Die Fremde auf der Insel Schauspiel von Georges Soria, Personen und Darsteller: Alicia Harper, Augenärztin (Erika Pelikowsky), Pygmalion Spiropoulos, Rechtsanwalt (Fred Düren), Prof. Lewis Harper, Vater von Alicia (Wolf von Beneckendorff), Demetrios Mikaelides, Chirurg (Herwart Grosse), Elektra Spiropoulos, ihre Schwägerin (Karola Ebeling), Joe Nelson, Ingenieur (Wolfram Schaerf), Sekretärin (Anny Stöger), Sergeant der Sicherheitspolizei (Dom de Beern), Ausstattung: Siegfried Stepanek, Fernsehregie: Horst-Günter Flick, Inszenierung: Wolfgang Langhoff Direktübertragung aus den Kammerspielen des Deutschen Theaters Berlin |
| Anschließend Letzte Nachrichten der Aktuellen Kamera |
Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Heute keine Sendung |
Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Heute keine Sendung |
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