Fr, 28. August 1959
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| Do, 27. August 1959 ◀ 1959 ▶ Sa, 29. August 1959 |
ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 17:00 | Kinderstunde Martin will nicht schlafen Die Geschichte einer klugen Puppe (SDR) |
| 17:10 | Jugendstunde 1909 – Start in Dover 50 Jahre nach der Kanal-Überquerung durch Louis Blériot (SDR) |
| 17:40 | Jugendstunde Lasst Blumen sprechen ... Ein kleiner Spielfilm, den eine Schulklasse im Taunus gedreht hat (– 18:00 Uhr / SDR) |
NDR/RB | |
| 18:45 | Die Nordschau |
| 19:30 | Sehpferden zeigt Abenteuer unter Wasser |
SFB | |
| 19:00 | Berliner Abendschau |
| 19:15 | Der Lumpensammler – 19:45 Uhr |
WDR | |
| 18:45 | Hier und Heute Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen |
| 19:25 | Intermezzo Mr. Bodible geht baden |
HR | |
| 19:00 | Die Abendschau |
| 19:30 | Zwischen halb und acht Leckerbissen Die Sendung präsentiert den bekannten Komponisten und Koch aus Liebhaberei Ludwig Schmidseder. Er gibt Tipps für kleine, leicht zubereitende, aber dafür um so besser schmeckende Vorspeisen, Mahlzeiten und Nachtische. Mit Rezeptveröffentlichungen in verschiedenen Zeitungen, einem Kochbuch und einer erfolgreichen Reihe im Südwestfunk-Werbefernsehen hat sich der Komponist viele Freunde gemacht – ganz zu schweigen von seiner Musik. Wo lernte Schmidseder kochen? Er erzählt: "Als junger Devisenhändler ging ich nach Südamerika. Aber dann hatte ich keine rechte Lust mehr, und ich stellte ein Trio zusammen. Wir sind dann vier Jahre lang auf einem großen Passagierdampfer durch die Weltmeere gefahren. Dabei mussten wir jeweils zum Mittag- und Abendessen spielen. Und da passte ich immer haarscharf auf, was die Köche für die Gaumen der 1.-Klasse-Passagiere herrichteten" |
SDR/SWF | |
| 19:00 | Die Abendschau |
| 19:30 | Zwischen halb und acht Leckerbissen |
BR | |
| 18:45 | Die Münchner Abendschau |
| 19:30 | Zwischen halb und acht Leckerbissen |
| 20:00 | Nachrichten und Tagesschau Leitung: Martin S. Svoboda Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg |
| Anschließend Wetterkarte Mit dem persönlichen Auftreten von Sehbinchen und Sehbastian (NWRV) | |
| 20:25 | Im Tal der Steinböcke Ein Filmbericht aus dem Engadin Von Otto Guggenbichler, Kamera: Hans Lutz Das Engadin, das als landschaftlich schönster Teil des Kantons Graubünden gilt, hat seinen Namen nach der alten romanischen Bezeichnung des Inn. Die Tallandschaft, die Tirol mit Italien verbindet, ist in jeder Beziehung eigenwillig. Sie hat nicht nur Schönheit und Geschichte, sie hat auch ein eigenes, besonders sonnenreiches Klima und ihre eigene Sprache, die in ihrem Klang eine Mischung aus Altfranzösisch, Lateinisch und Italienisch ist. Der heutige Beitrag wird den Schulunterricht des entlegenen Bergdörfchens Vna im Unterengadin zeigen. Die Kinder sprechen nur "die vierte schweizerische Landessprache". Von Bedeutung sind auch die sehr eigenwilligen Straßen- und Terrassensiedlungen des Engadins. In fast allen Ortschaften trifft man auf Steinbock-Darstellungen. Nicht umsonst hat der Kanton Graubünden den Steinbock im Wappen. Vor 200 Jahren war das Tier noch im gesamten Alpenland heimisch, galt in der Zwischenzeit jedoch als ausgerottet. Das Mehl der Steinbockhörner war ein begehrtes Arzneimittel, auch die Innereien, das Fell und sogar das Steinbock-Blut wurde in alle Welt verschickt. Heute noch sind im Engadin und in den alten Bauernlandschaften Tirols und Oberbayerns Steinbock-Arzneien gebräuchlich. In diesem Jahrhundert wurden die Steinböcke aus dem Gran Paradiso im Aostatal wieder eingeschmuggelt, da die Italiener keinen Verkauf duldeten. Mit den beiden berühmten Schmuggelböcken begann die erfolgreiche Wiederansiedlung des Engadins mit dem Alpenwild. Heute gilt das Engadin als Europas erste Steinbock-Landschaft. Etwa 1500 Tiere wurden im vergangenen Sommer in der Gegend von Pontresina gezählt. Im Gegensatz zu Italien dürfen in der Schweiz keine Steinböcke geschossen werden. Viele werden aber gefangen und in Körben "exportiert", um auch andere Alpengebiete zu besiedeln. Ein staatliches Tier kostet etwa tausend Mark. Der Film zeigt die bedeutendsten Steinbockreviere des Engadins. Dabei gelang es, die großen Fünf, die kapitalsten Steinböcke des Engadins, zu filmen. Diese Tiere, die vor etwa fünf Jahren zum letztenmal fotografiert wurden, haben eine Hornauslage von bis zu 95 cm Hörzu 37/1959, Leserbrief: Dank dem Bayerischen Fernsehen für diesen hübschen Filmbericht aus dem Engadin; er war ausgezeichnet fotografiert, gut zusammengestellt und kommentiert Hören & Sehen 38/1959 schrieb in ihrer Kritik: Der Bayerische Rundfunk lieferte uns am Freitag ein Stückchen unberührter Natur frei Haus. Das "Tal der Steinböcke" war sicher nicht nur den Tierfreunden einen Abend wert. Diese Filmbericht sprach Bände über die harte Arbeit von Otto Guggenbichler und Kameramann Hans Lutz (Schmalfilmaufnahme / BR) |
| 21:00 | Start einer neuen Reihe Spiel mit Worten Ein heiterer Wettbewerb um zwei Sätze von und mit Robert Lembke Die neue Sendung soll kein großes Unterhaltungsquiz sein – sie ist ein Gesellschaftsspiel im intimen Rahmen, zu dem sich neben Robert Lembke zwei Parteien zu je drei Personen zusammenfinden. Es geht dabei um die Kunst des Erzählens. Es muss nicht nur frei erfunden werden, sondern die Teilnehmer müssen sich dabei noch bemühen, einen anderen hinter das Licht zu führen. Jede der Parteien erhält von Robert Lembke einen Satz, dessen Wortlaut die andere Partei nicht kennt. Es treten dann zwei Vertreter ihrer Partei gegeneinander an. Jeder muss irgendwas frei erzählen und versuchen, den vorgegebenen Satz möglichst unauffällig in der Erzählung unterzubringen. Diejenige Partei, die es schafft, den Satz der anderen herauszufinden, hat gewonnen Hörzu 37/1959 schrieb in ihrer Kritik: Robert Lembkes neues Quizspiel war eine Zumutung! Denn was dem Zuschauer als Augenblicksgeschehen vorgegaukelt wurde, war eine Aufzeichnung, und eine miserable dazu. Wer soll da glauben, dass die Phantasieblüten seiner Mitspieler nicht einstudiert waren? Herr Lembke möge sich bei solchen Sendungen gefälligst der Kamera stellen, wie es seine Kollgen bei öffentlichen Veranstaltungen tun müssen. Quiz auf Zelluloid erzeugt Misstrauen und einen gallenbitteren Geschmack! Hörzu 37/1959, Leserbriefe: ... hat mir nicht gefallen, abgesehen von der schlechten Bildqualität; – Wenn dieses "Spiel mit Worten" der Anfang einer neuen Sendereihe sein soll, dann lässt man es wohl besser; – In "Was bin ich?" war Lembke unübertrefflich. Hier war er leider schwach. Die Sendung taugt nichts Hören & Sehen 38/1959 schrieb in ihrer Kritik: Robert Lembke nahm sich danach eines "Spieles mit Worten" an. Lembke machte daraus eine Art Lügen-Olympiade, der sich ernsthafte Persönlichkeiten mit Lust und Laune hingaben. Herrlich das fabulierende Paar Annette und der Schriftsteller Hans Hömberg. Solche Sendungen sollten öfter kommen! (BR) |
| 21:40 | Susie (4) Ein Fernsehfilm mit Ann Sothern und Don Porter Susie McNamaras neuer Hut, 50 Dollar teuer, wurde gestohlen. Zu aller Erstaunen stellt sich heraus, dass der freundliche alte Herr Benjamin die Kopfbedeckung geklaut hat, um einer alternden Dame, bei der er arbeitet, eine Freude zu machen. Die Dame ist die Schauspielerin Florence Sheldon, einstmals berühmt, inzwischen vergessen und verarmt. Susie ist von der Geschichte so gerührt, dass sie Miss Sheldon von ihrem eigenen Geld einen neuen Hut kauft. Auch Polizeileutnant Green kommt auf die gleiche Idee und bringt einen Hut mit. Und Theatermanager Peter Sands, ebenfalls gerührt, besorgt nicht nur einen neuen Hut, sondern sorgt auch für das Comeback von Miss Sheldon ... Gong 34/1959 schreibt dazu: Diese Folge wurde schon zweimal angekündigt. Wegen einer Beschädigung der Kopie musste sie zweimal wieder zurückgezogen werden. Sie läuft nun als Folge IV der "Susie"-Fernsehfilm-Reihe (Schmalfilmaufnahme / BR) |
DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 11:00 | Wir wiederholen für Spätarbeiter Aktuelle Kamera |
| 11:15 | Wir wiederholen für Spätarbeiter Auf die Plätze – fertig – los Ein großes sportliches Unterhaltungsprogramm |
| 13:00 | Testsendungen U.a. von 13:30–15:00 Uhr: "Meine Frau und ich" und 16:30–17:30 Uhr: Augenzeuge / Ferien mit dir (– 18:55 Uhr) |
| 18:55 | Abendgruß des Kinderfernsehens |
| 19:00 | Jugendfernsehen Karbid fällt nicht vom Himmel (2) |
| 19:35 | Ein guter Rat zur rechten Zeit Heute: Maisernte im Fließsystem |
| Anschließend Wetterdienst | |
| 20:00 | Aktuelle Kamera |
| 20:15 | Razzia in Budapest Historisches ungarisches Filmdrama (1958) von Imre Bencsik nach einer Vorlage von Lajos Nagy, Personen und Darsteller: József Kosch (János Görbe), János Gere (Ádám Szirtes), Frau Kosch (Elma Bulla), Pataki (Tivadar Uray), Szentandrási (Gábor Agárdi) sowie László Bánhidi, László Misoga, András Tassy, Ervin Kirbédi, László Kozák, Ernö Szabó, Dezsö Garas, Éva Kelemen, Irma Vass und andere, Szenenbild: Tivadar Bertalan, Mátyás Varga, Kostüme: Kornél Heltai, Kamera: István Hildebrand, Musik: György Ránki, Regie: László Nádasy |
| Anschließend Letzte Nachrichten der Aktuellen Kamera |
Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 19:30 | Vom Erdboden verschwunden Ein Kriminalspiel von Ph. Johnson |
| 20:00 | Zauber der Jugend Lustspiel in drei Akten von Samson Raphaelson, deutsch von Karin Jacobsen, Personen und Darsteller: Linda Brown (Maria Emo), Steven Gaye (Erik Frey), Genevieve Lang (Wera Frydtberg oder Elfriede Ott), Flogdell (Karl Fochler), Frank Galloway (Hans Unterkircher), Jackie Reynolds (Albert Rueprecht oder Paul Robert), Miss Darling (Silva Medwed), Regie: Werner Kraut, Bühnenbild: Felix Smetana, Kostüme: Hertha Neuffer, Beleuchtung: Franz Pribil Der in die Jahre gekommene Schriftsteller Steven Gaye hat sich in seine viel jüngere Sekretärin Linda Brown verliebt. Linda erwidert diese Zuneigung zunächst, wendet sich dann aber dem smarten jungen Sportsmann Jacky Reynolds zu, der mit dem "Zauber der Jugend" um sie wirbt. Für Steven Gaye bedeutet das einen schweren Rückschlag, lässt ihn zugleich aber reifen. Für Linda wiederum entpuppt sich die Beziehung zu Jacky als Enttäuschung. Der "Zauber der Jugend" verfliegt und Linda kehrt zu Steven zurück ... Übertragung aus dem Theater in der Josefstadt Wien |
| 22:15 | Zeit im Bild |
Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 20:15 | Tagesschau |
| 20:30 | Negro-Spirituals Gesungen von der Gruppe Lester Y. Haristone, kommentiert von Dr. Jan Slawe |
| 21:00 | Der Libanon heute Reisebericht mit politischen Akzenten Berichterstatter: Robert D. Garbade, Mitarbeiter: Dr. Arnold Hottinger, Dario Bertoni und André Amsler |
| 21:40 | Der fliegende Arzt Eine Filmserie des englischen Fernsehens |
| 22:05 | Programmvorschau / Nachrichten / Wiederholung der Tagesschau |
| Do, 27. August 1959 ◀ 1959 ▶ Sa, 29. August 1959 |


