Mo, 1. Juni 1959
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| So, 31. Mai 1959 ◀ 1959 ▶ Di, 2. Juni 1959 |
ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 17:00 | Kinderstunde Kommt mit uns nach Schilda Wir erzählen Spaßgeschichten und zeigen Scherenschnitte von Anne Wichtel Die Schattenbilder zaubern eine mittelalterliche Stadt auf den Bildschirm, um die Streiche der Bewohner von Schilda lebendig werden zu lassen. Dass man in Schilda ein Rathaus baute und die Fenster vergaß, hat sich inzwischen herumgesprochen. Warum man aber versuchte, den Mond, der sich im Wasser spiegelte, aus dem Teich zu fischen und wie es kam, dass man eine Glocke im See versenkte und nur einen Bürgermeister wählen wollte, der einen guten Reim zu schmieden wusste, das ist weniger bekannt. Heute hören wir davon (SFB) |
| 17:20 | Für die Frau Modenschau an der Côte d’Azur Ein Filmbericht von Eva Baier-Post (SFB) |
| 17:30 | Expedition Paradiesvogel (2) BBC-Filmbericht von einer Reise ins Innere Neuguineas Die Fortsetzung einer Expeditionsreise in das Innere Neu-Guineas auf der Suche nach dem Paradiesvogel; eine Begegnung mit Menschen aus der Kulturstufe des Steinzeitalters und interessanten Tieren (– 18:10 Uhr / SFB) |
NDR/RB | |
| 18:45 | Die Nordschau Die Sportschau der Nordschau |
| 19:30 | Sehpferdchen zeigt Vater ist der Beste |
SFB | |
| 19:00 | Berliner Abendschau |
| 19:15 | Abenteuer unter Wasser – 19:45 Uhr |
WDR | |
| 18:45 | Hier und heute Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen |
| 19:25 | Intermezzo Quer durch Afrika In einer zweijährigen Reise mit dem Auto hat der Franzose Georges Grenier den afrikanischen Kontinent vom Kap der Guten Hoffnung bis Algier durchquert und diesen fesselnden Bildbericht über seltsame Begegnungen und spannende Abenteuer mitgebracht |
HR | |
| 19:00 | Die Abendschau Sport vom Wochenende |
| 19:30 | Zwischen halb und acht Alfred Hitchcock zeigt ... Heute: Das ideale Haus Eine alleinstehende Frau möchte ihr Häuschen verkaufen. Doch obwohl es baufällig ist, verlangt sie dafür einen utopisch hohen Preis und ist auch nicht bereit, zu verhandeln. Eines Tages meldet sich ein Interessent ... |
SDR/SWF | |
| 19:00 | Die Abendschau Sport vom Wochenende |
| 19:30 | Zwischen halb und acht Alfred Hitchcock zeigt ... Heute: Das ideale Haus |
BR | |
| 18:45 | Die Münchner Abendschau mit dem Sport-Querschnitt |
| 19:25 | Zwischen halb und acht Alfred Hitchcock zeigt ... Heute: Das ideale Haus |
| 20:00 | Nachrichten und Tagesschau Leitung: Martin S. Svoboda Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg |
| Anschließend Wetterkarte Persönliches Auftreten von Sehbinchen und Sehbastian | |
| 20:20 | Bilder aus der Neuen Welt Heute: Schicksale deutscher Auswanderer in Südamerika Von Peter von Zahn Viele Deutsche haben nach dem Krieg überlegt, nach Südamerika auszuwandern, einige haben es getan. Peter von Zahn fasst in seinem Beitrag zusammen, was er über die Situation deutscher Nachkriegs-Auswanderer in sieben Ländern Lateinamerikas erfahren hat. Der Filmbericht führt in deutsche Schulen und Radiostationen, Zeitungen und Weingüter, Fabriken und Kirchen. Er vermittelt ein buntes Bild von der Rolle, die Südamerikaner deutscher Abstammung in ihrer neuen Heimat übernommen haben Hörzu 25/1959 schrieb in ihrer Kritik: Peter von Zahn beleuchtete die Schicksale einiger deutscher Auswanderer in Südamerika. Nicht erschöpfend, aber aufschlussreich, genug und in seiner einmaligen Art, Originalität und Routine, Erlebtes und Erlerntes zu verbinden Gong 25/1959 schrieb in seiner Kritik: Peter von Zahn besuchte dieses Mal deutsche Auswanderer in Südamerika. Wenn er auch nur ein paar Steinchen in dem faszinierenden Kaleidoskop der Auswandererschicksale auffunkeln lassen konnte, so wirkte doch auch dieser Bericht fesselnd und orientierend Hören & Sehen 26/1959 schrieb in ihrer Kritik: Frischgebackene Südamerikaner stellt uns Peter von Zahn in seinen "Bilder aus der Neuen Welt" vor. Wie immer wusste der Starreporter Hamburgs fesselnd zu erzählen Gong 26/1959, Leserbrief: Wenn man schon mit "Schicksalen deutscher Auswanderer in Südamerika" große Titel macht, sollte auch etwas Greifbares dahinter stecken! Leider zeigten weder Bilder noch Worte des Reporters Peter von Zahn, was sie versprechen. Von ganz Argentinien z.B. sah man an Schicksalen nur ein paar alte Aushängeschilder von zwei deutschsprachigen Zeitungen, verbunden mit einem belanglosen Interview mit deren Herausgebern auf dem Hausdach. Warum ging der Reporter nicht einmal zur Redaktion des kath. deutschen Wochenblattes "Volksfreund", der schon an die 50 Jahre unverdrossen die Schicksale der Deutschen in Argentinien, Chile, Brasilien und Paraguay in die Hand genommen hat? Buenos Aires hat einen stark spürbaren, deutschen Zug und Puls in seinem fast deutsch sprechenden Stadtteil Villa Ballesten, wo uns ein Fernsehreporter mit Leichtigkeit das Schicksal vieler Deutschen erleben lassen könnte, ganz zu schweigen, wenn er sich mal die Mühe gemacht hätte, die Strapazen, Opfer und Erfolge deutscher Kolonisten, etwa in der Provinz Misiones aufzuspüren, die in den letzten Jahrzehnten aus dem Urwalddickicht blühende Kulturen und Industrien hervorgezaubert haben! Jedenfalls hat diese Fernsehschau einen sehr enttäuscht, der dort 20 Jahre gearbeitet hat! (NWRV) |
| 21:05 | George Gershwin Ein Porträt, vorgelegt von Josef Müller-Marein Die Sendung möchte die Persönlichkeit des amerikanischen Künstlers nicht anhand seines Lebenslaufes den Zuschauern nahebringen, sie beabsichtigt vielmehr, in Zusammenarbeit mit einem großen Orchester, das sich gerade in Proben zu Musikaufnahmen von Gershwin befindet, die Persönlichkeit des Komponisten und sein Werk zu erläutern. Gershwin gelang es als erstem weißem Komponisten, in genialer Weise die musikalischen Bestrebungen der schwarzen und der weißen Rasse zu einer neuen Musikauffassung zu vereinigen. Bedeutsam an seinem Schaffen ist auch, dass er ähnlich wie die Musiker der alten Zeit, Unterhaltung, Sinfonie und Tanz in einem Werk verbindet. Da Gershwins Musik oft für Filme und Musicals eingesetzt worden ist, soll versucht werden, durch Filmausschnitte, u.a. aus "Ein Amerikaner in Paris", auch diese Seite seines Schaffens aufzuzeigen Hörzu 25/1959 schrieb in ihrer Kritik: Josef Müller-Marein, dessen Musikerporträts im Rundfunk geschätzt sind, versuchte, ein Bild Gershwins zu zeichnen. Dass Gershwin Jazz-Komponist gewesen ist, dass sein Bruder "Ina" heißt, dass er in der "expressionistischen Schule" Debussys und Ravels gelernt hat, war zwar neu, aber falsch. "Ina" wurde am Schluss in "Ira" berichtigt. Die anderen, entscheidenden Fehler blieben unwidersprochen. Im übrigen sollte Josef Müller-Marein wissen, dass zwei attraktive Künstlerinnen, einige Standfotos und ein Filmausschnitt nicht genügen, aus einer Rundfunk- eine Fernseh-Sendung zu machen Hörzu 25/1959, Leserbrief: Wir hatten Gäste, die etwas von moderner Musik verstehen. Sie sagten, manches hätte nicht gestimmt Gong 25/1959 schrieb in seiner Kritik: Das Gershwin-Porträt [...] hatte zwar Farbe aber keine Konturen, weil Müller-Marein bewusst darauf verzichtete, den üblichen, mit Bildmaterial unterstützten biographischen Abriss zu geben, und statt dessen die Musik sprechen und zwei sympathische Interpretinnen spielen und singen ließ. so war das Konzept eher auf den Hörfunk zugeschnitten, obwohl der Schluss mit Ausschnitten aus "Ein Amerikaner in Paris" noch ein kleines Zugeständnis ans Optische brachte (NWRV) |
| 21:35 | 5000 Jahre Kunst aus Indien Ein Ausstellungsbericht von Rolf Wiesselmann 31 der bedeutendsten indischen Museen haben rund 900 Kunstwerke für die eindrucksvolle Schau in der Villa Hügel in Essen zur Verfügung gestellt. So werden Zeugnisse aller wichtigen Epochen der indischen Kunstgeschichte zu sehen sein. Die Ausstellung ist so bedeutend, weil man in Europa nur selten Gelegenheit hat, sich einen Eindruck von den Meisterwerken der indischen Kunst zu verschaffen Hörzu 25/1959 schrieb in ihrer Kritik: Den Freunden der bildenden Kunst gab der NWRV Köln einen umfassenden, eindrucksvollen Bericht von der Ausstellung indischer Kunst in der Villa Hügel. Selten haben wir einen so schön fotografierten und gut kommentierten Kunstbericht gesehen (NWRV) |
DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 19:30 | Die Perry-Como-Show Eine Fernseh-Revue aus den USA |
| 20:00 | Zeit im Bild |
| 20:15 | Aktueller Sport |
| 20:35 | Aus der Schule geplaudert Gaudeamus igitur 1959 |
| 21:05 | Die Tante Doktor hat gesagt US-Fernsehfilm mit Scott Brady, Joanne Dru und Lisa Farraday |
| 21:35 | Zeit im Bild |
Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| So, 31. Mai 1959 ◀ 1959 ▶ Di, 2. Juni 1959 |


