Sa, 21. November 1959

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Fr, 20. November 1959   ◀                 1959                 ▶   So, 22. November 1959

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

WDR
 14:00 Die Woche – Hier und Heute
Eine wöchentliche Zusammenstellung der wichtigsten Beiträge aus dem aktuellen Regional-Fernsehprogramm des Westdeutschen Rundfunks (– 15:00 Uhr)

17:00 Die Perry-Como-Show
Eine Fernsehaufzeichnung der NBC (Schmalfilm-Aufnahme / NWRV)
17:30 Wilder Westen Arizona
Heute: Einer war Zeuge (Schmalfilm-Aufnahme / NWRV)
18:00 Schweinepfeffer à la Tante Therese
Ein deutsches Winteressen, neu bereitet von Clemens Wilmenrod (– 18:15 Uhr / NWRV)

NDR/RB
 18:45 Die Nordschau
Die aktuelle Schaubude
 19:30 Sehpferdchen zeigt
Trickfilme der Welt

SFB
 19:00 Die Berliner Abendschau
 19:15 Mantovani-Show
– 19:45 Uhr

WDR
 18:45 Hier und Heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:25 Intermezzo
Vater ist der Beste

HR
 19:00 Die Abendschau
 19:30 Zwischen halb und acht
Treffpunkt: Lesesaal
Im Lesesaal einer Bibliothek lernen sich zwei schüchterne junge Leute kennen und sind sofort voneinander beeindruckt. Sie sagt, sie sei eine Dichterin und er behauptet, er sei Verleger. Das erste Rendezvous, für das beide etwas seltsame Vorbereitungen treffen, verläuft so nett, dass sie sich ein weiteres Mal verabreden ...

SDR/SWF
 19:00 Die Abendschau
 19:30 Zwischen halb und acht
Treffpunkt: Lesesaal

BR
 18:45 Die Münchner Abendschau
 19:30 Zwischen halb und acht
Treffpunkt: Lesesaal

20:00 Nachrichten, Tagesschau
Leitung: Martin S. Svoboda
20:20 Das große Rennen
In acht Etappen durch Europa
Nach einer Idee von Guido Baumann mit Robert Lembke
Von Köln aus setzen die sechs konkurrierenden Paare ihren Weg durch Europa fort. Auch in der zweiten Ausgabe erhalten sie Quiz-Aufgaben, die Rennleiter Robert Lembke stellt, allerlei lustige Überraschungen erwarten sie, und wieder sind die Fragen in kleine Szenen und artistische Nummern gekleidet. Als Assistentin fungiert Anneliese Fleyenschmidt
Gong 49/1959 schrieb in seiner Kritik: "Beim großen Rennen" sind inzwischen weitere Hürden genommen worden. Durchaus mit Erfolg, möchte man sagen, denn die anfänglichen Bedenken hat man sich offensichtlich auch in München durch den Kopf gehen lassen. Vor allem liegt es an der unkonventionellen Art Robert Lembkes, dass "das große Rennen" nicht in reiner Unterhaltungs-Routine erstarrt
Hörzu 49/1959 schrieb in ihrer Kritik: eine neue Folge des müden Rennens durch Europa mit Robert Lembke
Hörzu 49/1959, Leserbrief: Diese Gemeinschaftsproduktion des Bayerischen Fernsehens und des NWRV Köln wird leider immer mehr zu einem Gemeinschafts-Versager. Die Idee zu dieser Sendung ist keine echte Idee, und das Ganze wird von Robert Lembke nur notdürftig zusammengehalten. Schade um das große Maß an Liebe und Mühe, das man für diese Sendung offensichtlich aufgebracht hat. Lembke hat einmal mit einer Sendung sehr großen Erfolg gehabt. Es war die Reihe "Was bin ich?" Diese Reihe ließ man sterben; und das war gut so. Sollte man sie nicht eines Tages wieder aufleben lassen, vielleicht mit einem anderen Team und mit etwas veränderten Vorzeichen?
Hörzu 50/1959, Leserbriefe: Die Herren Lembke und Baumann sind mir sehr sympathisch. Trotzdem muss ich sagen, dass mir die Sendung nicht gefällt. Den Titel "Das große Pennen" fände ich angebrachter; – Diese Sendung zeigt in Vollendung gepflegte Langeweile. Durch die "nette Verpackung" jeder Frage verliert man viel zuviel Zeit. Abgesehen davon, dass die Fragen dadurch so leicht werden, dass sie eigentlich garnicht falsch beantwortet werden können, sofern man nicht entsetzliches Lampenfieber hat
Eine Gemeinschaftsproduktion des Bayerischen Fernsehens mit dem MWRV-Köln (Schmalfilm-Aufnahme)
Anmerkung: Ursprünglich in umgekehrter Sendereihenfolge geplant, 20:20 Eiger-Nordwand, 20:50 Das große Rennen
21:40 Eiger-Nordwand
Ein Filmbericht von Edmund Geer und Wolfgang Gorter
Sie erfreut sich als die gefährlichste Wand Europas einer zweifelhaften Berühmtheit, und der heutige Filmbericht von ihrer Durchquerung soll mitnichten eine Anregung für waghalsige Bergsteiger sein. 17 Menschen starben bereits in der Wand, die 1800 m hoch ist und die Form eines Hohlspiegels besitzt. An der Eiger-Nordwand treffen fast sämtliche Faktoren zusammen, die die Begehung eines Berges riskant machen und die sonst nur vereinzelt auftreten: Das Gestein ist nach unten geschichtet, der Fels für Kletterhaken nicht fest genug, plötzliche Wetterstürze können hereinbrechen, es gibt Lawinen, Steinschlag, Nässe und Vereisung. Edmund Geer, der bereits in allen Berggebieten der Welt gedreht hat, sagt, die Filmarbeit an der Eiger-Nordwand sei die bislang schwerste gewesen. – Im Mittelpunkt des heutigen Beitrags sollte ursprünglich eine deutsche Zweier-Seilschaft Lothar Brandler und Toni Hiebeler stehen, die ausgezogen waren, die Nordwand zu bezwingen. Die Kamera war beim Einstieg der beiden dabei, begleitete sie über Eisfelder und den unteren Teil der Wand bis zum Biwak. Als sich jedoch in der Nacht das Wetter verschlechterte, musste die Seilschaft mit den Kameras umkehren. Im unteren Teil der Wand kommt ihnen eine zweite Seilschaft entgehen, bestehend aus den Graubündenern Derungs und Albrecht. Die Schweizer setzten trotz der Warnung der Deutschen ihren Weg zur Nordwand fort. Nach 12stündigem Schneesturm, den die beiden Schweizer im Biwak überstehen, bessert sich das Wetter. Von der kleinen Scheidegg aus entdeckt die deutsche Kamera sie in der "Spinne", dem gefährlichsten Teil der Wand. Der Weg durch die "Spinne" ist ein Wettrennen mit dem Tod, den hier ist die Gefahr von Steinschlag und Lawinen besonders hoch. Entgegen aller Prognosen erreichen die beiden Schweizer den Gipfel und vollbringen damit die 14. Begehung der Eiger-Nordwand
Gong 49/1959 schrieb in seiner Kritik: Mit einer respektablen Kameraleistung wartete der Bayerische Rundfunk bei seinem Bericht über die Eiger-Nordwand auf. Warum aber dieser pathetische Text, der immer daran war, den Leichtsinn einer Schlechtwetter-Durchsteigung zu heroisieren und den "Wettlauf mit dem Tod" ohne jedes Fragezeichen zu kommentieren?
Hörzu 49/1959 schrieb in ihrer Kritik: und ein anschaulicher Film über die teuflische Eiger-Nordwand aus München (Schmalfilm-Aufnahme / BR)
Anschließend
Das Wort zum Sonntag
Es spricht Dr. Max Rössler, Würzburg (BR)

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

14:00 Fußball-Oberliga SC Aktivist Brieske–SC-Motor Jena
Eine Direktübertragung
16:00 Kinderfernsehen für Kinder von 6 Jahren an
Meister Nadelöhr erzählt Märchen
– 16:30 Uhr
17:15 Der große Spurt
Mit G. F. Weidling, Regie: Robert Hanke
18:15 Immer wenn es Abend wird
Eine kleine Feierabendgeschichte
18:55 Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 Kurz und knapp
Mit Werner Troegner und Gerd E. Schäfer
19:05 Nach Adam Riese
Dreißig Minuten Kopfzerbrechen mit dem Rechenphänomen Pataki, Budapest
19:45 Kurz notiert
20:00 Aktuelle Kamera
20:15 Wolfgang Reichardt bittet um ... einen Tusch für Sie
Hundert Minuten mit liebenswerten Mitmenschen und prominenten Gästen
21:55 Gestern – heute – morgen

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:30 Bilanz des Monats
Von und mit Karl Farkas
20:00 Zeit im Bild
20:20 Expedition ins Unbekannte
Von und mit Dr. Hans Hass
Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 29.11.1959: Hans Hass' letzte "Expedition ins Unbekannte" scheint unerschöpfliches Filmmaterial geliefert zu haben. Die Reihe hat aber vorläufig noch nichts an Zugkraft eingebüßt. Im Gegenteil, die letzte Folge mit der Entdeckung einer bisher unbekannten Aalgattung war besonders interessant ...
20:45 Humorparade
Gute Unterhaltung mit Peter Wehle, Spatz und Spätzchen, Fritz Pong, Harald Nielsen, den Peheiros, den Blakers und Noni
Conference: Marie Munke-Köllisch
22:00 Zeit im Bild

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:00 Jugendnachrichten aus aller Welt
17:30 Wunderwelt im Mikroskop
Eine Sendung mit Hans A. Traber
18:00 Sportmosaik
Internationaler Sportkalender (– 18:15 Uhr)
20:00 Tagesschau
20:20 Das große Rennen
Übernahme von der ARD
21:40 Unterhaltungsprogramm
22:00 Das Wort zum Sonntag
Es spricht für die Reformierte Kirche Pfarrer Willy Keiler, Thalwit
22:10 Programmvorschau / Nachrichten / Wiederholung der Tagesschau

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