Sa, 25. Juli 1959

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Fr, 24. Juli 1959   ◀                 1959                 ▶   So, 26. Juli 1959

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

WDR
 14:00 Die Woche – Hier und heute
Eine wöchentliche Zusammenstellung der wichtigsten Beiträge aus dem aktuellen Regional-Fernsehprogramm des WDR (– 15:00 Uhr)

15:00 59. Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften
Sprecher: Gerd Krämer und Gerd Mehl, Bildführung: Hans Ulrich Reichert
Eine Übertragung aus dem Neckar-Stadion, Stuttgart
Vom 24. bis 26. Juli trifft sich in Stuttgart die Elite der deutschen Leichtathleten zu den diesjährigen Titelkämpfen. Die Ausscheidungen werden im vorolympischen Jahr mit besonderem Interesse erwartet, denn es geht um die ersten Ausscheidungen zu den Olympischen Sommerspielen 1960 in Rom. Schon jetzt wartet die Fachwelt gespannt, wie sich die deutschen Europameister des letzten Jahres Hary, Germar, Jacobi, Werner und die in den Länderkämpfen mit Polen und der UdSSR erprobten Athleten wie Schmidt, Brenner, Müller und Püll im Kampf um den Meistertitel schlagen werden (– 18:00 Uhr / SDR)

NDR/RB
 18:45 Die Nordschau
Die aktuelle Schaubude
Treffpunkt Studio D. Ein buntes Kaleidoskop von Informationen, Unterhaltung und einem Rückblick auf die Ereignisse der vergangenen Woche
 19:30 Sehpferden zeigt
Zeichentrickfilme der Welt

SFB
 19:00 Die Berliner Abendschau
 19:15 Liebe geht durch den Magen
– 19:45 Uhr

WDR
 18:45 Hier und Heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:25 Intermezzo
Tick-Tack-Quiz

HR
 19:00 Die Abendschau
 19:30 Zwischen halb und acht
Jux und Jokus

SWF/SDR
 19:00 Die Abendschau
 19:30 Zwischen halb und acht
Jux und Jokus

BR
 18:45 Die Münchner Abendschau
 19:30 Zwischen halb und acht
Jux und Jokus

20:00 Nachrichten und Tagesschau
Leitung: Martin S. Svoboda
20:20 Die Traber-Truppe
Selbstporträt einer Artistenfamilie
Die Trabers sind eine alte Hamburger Artistenfamilie und an der Elbe noch gut bekannt durch ihre sensationelle Todesfahrt anno 1939 per Motorrad auf dünnem Schrägseil zur Nikolaikirche
Hören & Sehen 33/1959 schrieb in ihrer Kritik: Das Selbstporträt der "Traber-Truppe" auf dem Hochseil war kein großartiger Auftakt für das Sonnabendabend-Programm
Hörzu 33/1959, Leserbrief: Die Sendung war leider eine große Enttäuschung. Was hätte man daraus machen können! (SDR)
20:50 Konto ausgeglichen
Fernsehspiel nach Motiven des Kriminalromans "Der Defraudant" von James M. Cain von Franz Peter Wirth und Werner Illig mit Wolfgang Preiss (Robert Jacobi), Herbert Tiede (Joachim Brand, Hauptkassier), Margot Trooger (Linda, seine Frau), Eva Crüwell (Nelly Merz), Lorley Katz (Rita Thomas), Walter Thurau (Hoffmann), Gerold Krauel (Helm), Karl Bockx (Adler), Kurt Haars (Der Direktor), Gerhard Just (Der Kriminalinspektor), Klaus Höhne (Sein Assistent), Günter Gube (Pfeiffer), Gillas von Rappard (Gillmann, Lindas Vater), Willy Semmelrogge (Ein Gast) sowie Annemarie de Bruyn, Jutta Fehler, Hans Hanus, Karl Karner, Marieluise Rumpel, Werner Schramm, Wilhelm Seidler, Musik: Dave Hildinger, Szenenbild: Karl Wägele, Produktion: Hans Gottschalk, Regie: Franz Peter Wirth
Robert Jacobi wird vom Direktor seiner Bank nach Weilheim geschickt, um die dortige Filiale zu übernehmen. Außerdem soll er Ungereimtheiten bei den Spareinlagen einiger Bankkunden überprüfen, die unter seinem Vorgänger Brand aufgetreten sind. Jacobi hat nicht viel Zeit für seine Untersuchungen. Kurz nach seiner Ankunft meldet sich sein Vorgänger krank. Linda Brand teilt ihm mit, ihr Mann müsse sich einer schon länger hinausgeschobenen Operation unterziehen. Gleichzeitig bietet die Frau des Kassierers ihre Mithilfe in der Bank an, in der sie früher selbst gearbeitet hat. Jacobi willigt nach einigem Zögern ein. Bald gelingt es ihm, Beweise für Unterschlagungen zu finden. Ist Frau Brand, zu der sich Jacobi hingezogen fühlt, an den Betrügereien beteiligt und hat sie den Posten ihres Mannes nur übernommen, um die Vorfälle zu vertuschen?
Hörzu 32/1959 schrieb in ihrer Kritik: Zum Ausklang der Woche ein neuer Fernsehfilm des Süddeutschen Rundfunks: "Konto ausgeglichen". Ein Kriminalreißer mit psychologischem Tiefgang. Regie führte Franz Peter Wirth, gut und routiniert, aber nicht mit der Verve, die man bislang von ihm gewohnt war
Hörzu 33/1959, Leserbrief: Ich bin von Beruf Bankangestellter und muss sagen, dass solche plumpen und viel zu leicht gemachten Unterschlagungen, wie sie in diesem Fernsehspiel gezeigt werden, in einem geordneten Bank- und Sparkassenbetrieb nicht vorkommen können. Der Regisseur hätte einen Fachmann zu Rate ziehen sollen
Hören & Sehen 33/1959 schrieb in ihrer Kritik: Dafür wurde es bei "Konto ausgeglichen", Regisseur Franz Peter Wirth, spannender. Der Autor Werner Illig hatte Motive des Romans "Der Defraudant" benutzt, um ein handfestes Gebrauchsstück daraus zu machen. Sehr überzeugend waren die Leistungen von Margot Trooger und Wolfgang Preiss
Gong 34/1959 schrieb in seiner Kritik: Franz Peter Wirth gehört ohne Zweifel zu den intelligentesten Regisseuren des Fernsehens. Das zeigte in aller Deutlichkeit die Inszenierung dieses Fernsehspiels [...]. Wirth machte aus der Vorlage keine Kolportage, sondern versuchte, mehr die psychologischen Hintergründe, welche die Menschen zu ihrem Handeln treiben, zu beleuchten. Es gelang ihm mühelos, nicht nur eine nervenzerrende Spannung beim Zuschauer zu erzeugen, sondern sie auch fast über die ganze Dauer des Fernsehspiels hinweg zu halten. Man merkte an diesem Abend sehr deutlich, dass der Ausflug des Regisseurs in die deutsche Filmwirtschaft ihm "optischen" Gewinn eingebracht hat (SDR)
Anschließend
Das Wort zum Sonntag
Es spricht Pfarrer Adolf Sommerauer (BR)

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

12:00 Testsendungen
– 16:00 Uhr
16:00 Kinderfernsehen für Kinder von 6 Jahren an
Meister Nadelöhr erzählt Märchen
– 16:30 Uhr
17:00 Zirkusluft aus Budapest
60 Minuten mit dem Budapester Staatszirkus
18:55 Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 Strecke Yintang–Amoy
Anschließend
Wetterdienst
20:00 Unserem Volk den Friedensvertrag
Berichte von der Außenministerkonferenz in Genf
20:20 Donna Diana
Lustspiel von Augustin Moreto, Fernsehfassung: Gottfried Grohmann, Personen und Darsteller: Don Diego, ein spanischer Edelmann (Walther Michel), Donna Diana, seine Tochter (Lore Deutscher), seine Nichten: Donna Laura (Hanneliese Shantin), Donna Fenisa (Dana Dorer), junge Spanier: Don Cesar (Horst Langer), Don Luis (Jochen Zimmermann), Don Gaston (Rolf Colditz), Perin, Sekretär Donna Dianas (Joachim Zschocke), Floretta, Kammermädchen (Henny Müller), Zeremonienmeister (Rolf Thieme), Szenenbild und Kostüme: Klaus Poppitz, Inszenierung: Hans-Dieter Schmidt, Bildregie: Edgar Zahn
Anschließend
Letzte Nachrichten der Aktuellen Kamera

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:30 Was sieht man Neues?
Von und mit Heinz Conrads
20:00 Zeit im Bild
20:15 Sportkaleidoskop
20:30 Aus unserem Kulturfilmprogramm
Kleines Elsaß
20:50 Konto ausgeglichen
Übernahme vom Deutschen Fernsehen
Anschließend
Zeit im Bild

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:00 Sportreportage
20:15 Tagesschau
20:30 Ein Dokumentarfilm
20:50 Konto ausgeglichen
Übernahme vom Deutschen Fernsehen
22:40 Das Wort zum Sonntag
Es spricht für die Katholische Kirche Rektor Josef Gemperle, Gossau
22:50 Programmvorschau / Nachrichten / Wiederholung der Tagesschau

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