Sa, 27. Juni 1959
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| Fr, 26. Juni 1959 ◀ 1959 ▶ So, 28. Juni 1959 |
ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| WDR | |
| 14:00 | Die Woche – Hier und heute Eine wöchentliche Zusammenstellung der wichtigsten Beiträge aus dem aktuellen Regional-Fernsehprogramm des WDR (– 15:00 Uhr) |
| 16:00 | Schwimmländerkampf Deutschland–Niederlande Sprecher: Gerd Mehl und Harry Valerien Übertragung aus Saarbrücken (SWF) |
| 17:30 | Samstagnachmittag zu Hause Ein buntes Allerlei Gastgeber Hans Reinhard Müller präsentiert heute u.a. eine neue Folge "Lassie". Diesmal geht es um einen entsprungenen Sträfling, der sich in den Wäldern in der Nähe der Miller-Farm versteckt hält und zufällig von Lassie und Jeff aufgestöbert wird ... (– 18:45 Uhr / BR) |
NDR/RB | |
| 18:45 | Die Nordschau Heute: Treffpunkt Studio D |
| 19:30 | Sehpferden zeigt Musikalisches Rendezvous |
SFB | |
| 19:00 | Die Berliner Abendschau |
| 19:15 | Kleine Stadt mit Weltbedeutung – 19:45 Uhr |
WDR | |
| 18:45 | Hier und Heute Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen |
| 19:25 | Intermezzo Tick-Tack-Quiz |
HR | |
| 19:00 | Die Abendschau |
| 19:30 | Zwischen halb und acht Ferien am Meer Die junge verwitwete Malerin Jannet Wilson macht mit ihrer kleinen Tochter Penny ein paar Wochen Urlaub an der See. Eines Tages lernt sie einen sonderbaren Mann kennen, vom dem erzählt wird, dass Davy Johnes in diesem Küstennest ein völlig zurückgezogenes Dasein führt, seitdem Frau und Kind bei einem Zugunglück umkamen. Durch die spontane Zuneigung der kleinen Penny finden die beiden einsamen Menschen zueinander und Jannet kann Danny aus seiner unfruchtbaren Isolation befreien und behutsam ins Leben zurückführen ... Mit Irene Dunne, Richard Denning, Jo Ann Liliquist |
SWF/SDR | |
| 19:00 | Die Abendschau |
| 19:30 | Zwischen halb und acht Ferien am Meer |
BR | |
| 18:45 | Die Münchner Abendschau |
| 19:30 | Zwischen halb und acht Ferien am Meer |
| 20:00 | Nachrichten und Tagesschau Leitung: Martin S. Svoboda |
| 20:20 | Der möblierte Herr Schwank in drei Akten von Werner Schubert, Personen und Darsteller: Rosalinde Käselau (Heidi Kabel), Fräulein Bliesemann (Eri Neumann), Frau Wulff (Erna Raupach-Petersen), Mariechen, deren Tochter (Ilse Seemann), Olga (Gisela Wessel), Max Kolbe (Heinz Lanker), Joachim Grützkopp (Otto Lüthje), Schneider Winn (Hans Mahler), August Käselau (Walter Scherau), Krawuttke (Karl-Heinz Kreienbaum), Bühnenbild: Hans Albert Dithmer, Fernsehregie: Alfred Johst, Inszenierung: Hans Mahler Übertragung aus dem Ohnsorg Theater Hamburg Die neugierige Frau Käselau macht sich Sorgen um ihren Untermieter, der sich tagsüber in seinem Zimmer einschließt, um zu arbeiten. Auch dass er Frau Wulffs Tochter Mariechen nachstellt, erregt ihr Misstrauen. Der möblierte Herr, der sich unter dem falschen Namen Max Kolbe eingemietet hat, ist ein freundlicher Bildhauer, der in Ruhe arbeiten möchte und deshalb seiner lärmenden Freundin Olga entfloh. Als Frau Käselau und Frau Wulff heimlich sein Zimmer durchstöbern, meinen sie in den gefundenen Sachen Beweise dafür zu sehen, dass es sich bei Kolbe um einen Massenmörder handelt ... Gong 25/1959: Dieses Stück führt uns in das Milieu eines Mietshauses mit seinen verschiedenen Parteien, wobei die Frauen sich durch Klatsch und Schluderei, Neugierde und Neid untereinander auszeichnen und die Männer, wenn sie ihre heimlichen Wege gehen, nicht viel besser sind. [...] Alle Hausbewohner haben letzten Endes mehr zu verbergen, zu verheimlichen, zu beschönigen, als der schuldlose "möblierte Herr" Gong 29/1959 schrieb in seiner Kritik: Das Ohnsorg-Theater, Stammbühne des NWRV, hat uns schon manchen vergnüglichen Schwank beschert. "Der möblierte Herr" aber, der einige Klatschbasen in Verärgerung bringt, war billiger als das billigste Hinterhauszimmer und der Gebührenanteil am Fernsehprogramm. Immerhin wollen wir ihm seine Existenzberechtigung nicht völlig abstreiten: er nämlich bewies uns, dass das Primitive noch längst keine "Kunst für das Volk" ist, wie man höheren Orts bisweilen zu glauben scheint. Dieser schlecht und mit groben Effekten zusammengeschusterte Schwank – ehrbare Schuhmacher mögen mir den Ausdruck verzeihen – ließ sich allenfalls mit den Produkten emsiger Schlagerfabrikanten vergleichen, die ihrerseits ebenfalls vorgeben, sich fürs Volks inspirieren zu lassen. Wie konnte man dieses Stück, das inhaltlich gerade für einen schlechten Zehnminuten-Sketch ausgereicht hätte, überhaupt aufs Programm setzen? In Köln hat man kürzlich mit dem ebenfalls zum Klamauk neigenden Millowitsch-Ensemble den "Schneider Wibbel" inszeniert, eine mustergültige Aufführung zustande gebracht, und damit gezeigt, was echtes Volkstheater ist und welche Möglichkeiten es für das Fernsehen bietet. Möglichkeiten, die es allerdings dann verspielt, wenn es abonnementmäßig auch das Minderwertige abnimmt Gong 33/1959, Leserbrief: Ihrem Kritiker muss ich zu seinem Beitrag in GONG Nr. 29 völlig recht geben. Es ist geradezu kümmerlich, was uns manchmal von den sogenannte Volksbühnen vorgetragen wird. Zur Entschuldigung könnte man wahrscheinlich nur anführen, dass das Repertoire dieser Bühnen nicht sehr groß sein dürfte. Sehr begrüßt habe ich seinerzeit den Versuch des Bayerischen Rundfunks, in der Sendung "Komödienstadel" wirkliches Bauertheater zu zeigen. Leider scheint diese Sendung aber keine Resonanz gefunden zu haben, denn sie ist nicht mehr auf dem Programm erschienen. Fast scheint es so, als ob das Volk selbst am wenigsten zwischen ursprünglich Volkstümlichem und billiger Imitation, oder – um bei Ihrem Vergleich zu bleiben – zwischen Volkslied und Schlager zu unterscheiden weiß. Sicher sind daran auch die Heimatschnulzen des Kinos schuld Gong 29/1959, Leserbrief: Die Sendung "Der möblierte Herr" stand auf der richtigen Stufe der üblichen Millowitsch-Darbietungen und war so sehr blöd, dass sie nicht einmal der Herr Pfarrer vom "Wort zum Sonntag" als Überleitung benutzen konnte Gong 34/1959, Leserbrief: Zur Kritik des Herrn Otto B., K., über die Sendung "Der möblierte Herr" (in GONG Nr. 29) ist noch ein Wort zu sagen. Bevor Herr Otto B. gleich mit einem Ausdruck "So sehr blöd" herausplatzt, sollte er erst einmal feststellen, ob er auf der richtigen Stufe steht. Das Stück war nämlich gar nicht von der Millowitsch-Bühne. Im übrigen kann man den Schauspielern der Millowitsch-Bühne und auch denen des Ohnsorg-Theaters für ihre Leistungen nur Lob zollen Hören & Sehen 29/1959 schrieb in ihrer Kritik: Mit Hamburgs Ohnsorg-Theater [...] klang die Woche der Kapriolen zwischen Lustspielen und dramatischen Höhepunkten recht erfreulich aus. Dieses Volkstheater hält sein Niveau und bietet mit den bewährten Schauspielern, allen voran Walter Scherau, eine Unterhaltung, die immer ihre Freunde findet (NWRV) |
| Anschließend Das Wort zum Sonntag Es spricht Oberkirchenrat Dr. Hans Thimme, Bielefeld (NWRV) | |
DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 12:00 | Testsendungen – 15:00 Uhr |
| 15:00 | Kinderfernsehen für Kinder von 6 Jahren an Meister Nadelöhr erzählt Märchen |
| 16:00 | Ostsee – Meer des Friedens Direktübertragung von der Großkundgebung in Rostock |
| 18:00 | Der gefilmte Brehm Heute: Wie fängt man wilde Tiere? Es erzählt Dr. Ludwig Zukowsky, der Direktor des Leipziger Zoos, von der Großwildjagd |
| 18:55 | Abendgruß des Kinderfernsehens |
| 19:00 | Der Telewest-Briefkasten |
| Anschließend Wetterdienst | |
| 20:00 | Aktuelle Kamera |
| 20:15 | Das Fenster gegenüber Eine heitere Liebesgeschichte , für das Fernsehen erzählt von Hans Peter, Dramaturgie: Hermann Rodigast, Personen und Darsteller: Ev (Renate Rennhack), Peter (Reinhard Michalke), Gisela (Angela Brunner), Fred (Kurt Ulrich), Kuhn (Waldemar Jacobi), Rödel (Hans-Ulrich Lauffer), Ursula (Erika Stiska, Mutter (Aggie Riess), Dorle (Sylva Schüler), Frau Zoriffel (Charlotte Brummerhof), Zahnarzt (Guido Matschek) und andere, Szenenbild: Heinz Zeise, Regie: Robert Trösch |
| 21:45 | Rund um die Welt |
| Anschließend Letzte Nachrichten der Aktuellen Kamera |
Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 19:30 | Der blinde Zeuge Kriminalfilm Anmerkung: Nach anderen Angaben: "Was sieht man Neues" von und mit Heinz Conrads |
| 20:00 | Der Misanthrop Schauspiel von Jean Baptiste Molière, deutsch von Ludwig Fulda, bearbeitet nach den Übersetzungen von Adolf Lann und Wolf Graf Baudissin, Musik nach Motiven aus dem 17. Jahrhundert von Albert E. Kaiser, Personen und Darsteller: Alceste (Ernst Ginsberg), Philinte, sein Freund (Karl Schönböck), Orante (Peter Arens), Célimène (Agnes Fink), Eliante, ihre Cousine (Ursula Herwig), Arsinoe, ihre Freundin (Anne Kersten), Acaste (Hans Clarin), Clitandre (Hans Reinhard Müller), Basque, Diener Célimènes (Carl Simon), Dubois, Diener Alcestes (Heini Göbel), Ein Bote des Marschallamtes (Ernst Barthels), Szenenbild: Theo Otto, Fernsehbearbeitung und Regie: Kurt Horwitz Alceste ist ein Sonderling, ein Mensch, der sich durch seine Art ebenso verdächtig wie lächerlich macht. Doch so lächerlich ist er nicht – Alceste ist nur von einer extremen Wahrheitsliebe besessen. Das schafft in einer auf Vorteile bedachten Welt Probleme, er verliert lieber einen Prozess, als die Richter zu hofieren, erregt mit seiner Kompromisslosigkeit überall Anstoß. Auch seine Liebe zur koketten, reizvollen Célimène, die geschickt mehrere Verehrer gegeneinander auszuspielen weiß, scheitert letztendlich. Schließlich wird Alceste zum Menschenfeind und zieht sich in die Einsamkeit zurück ... ARD-Erstsendung: 23. April 1959 |
| 22:00 | Sportkaleidoskop Mit einem Sonderbericht von der Österreich-Rundfahrt |
| 22:20 | Zeit im Bild |
Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 15:30 | Sportreportage – 18:00 Uhr |
| 20:15 | Tagesschau |
| 20:30 | Der möblierte Herr Übernahme von der ARD |
| Anschließend Das Wort zum Sonntag Es spricht für die Katholische Kirche Pater Patrick Steiner, OSB, Kloster Einsiedeln | |
| Anschließend Programmvorschau / Nachrichten / Wiederholung der Tagesschau |
| Fr, 26. Juni 1959 ◀ 1959 ▶ So, 28. Juni 1959 |


