Di, 14. April 1959
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| Mo, 13. April 1959 ◀ 1959 ▶ Mi, 15. April 1959 |
ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 17:00 | Jugendstunde Wir werden durch Atome leben Eine Jugendstunde von und mit Gerhard Löwenthal Seit der Entdeckung der Atomkernspaltung im Dezember 1938 hat die Entwicklung der friedlichen Nutzung der Atomkraft revolutionierende Folgen gehabt. Die Anwendungsmöglichkeit der Kernenergie ist fast unbegrenzt. Die Erzeugung von elektrischem Strom, der Antrieb von Schiffen und die Verwendung radioaktiver Präparate in der Medizin und Chemie, Physik und Biologie, Industrie, Technik und Landwirtschaften seien als Beispiel erwähnt. In vielen Ländern der Welt sind Atom-Großkraftwerke in Betrieb oder im Bau, und es hat sich eine ausgedehnte Atomwirtschaft entwickelt. – Die heutige Sendung möchte anhand von Filmausschnitten einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten der friedlichen Anwendung der Atomenergie geben (SFB) Anmerkung: Für den 25. Mai 1959 wieder angekündigt, möglicherweise eine Fortsetzung oder heute ausgefallen |
| 17:30 | Expedition Paradiesvogel (1) BBC-Filmbericht von einer Reise ins Innere Neuguineas Das Innere der zweitgrößten Insel der Welt ist eines der letzten weißen Flecke auf der Landkarte. Viele Expeditionen sind schon aufgebrochen, um diese Gegend zu erkunden, und so mancher Forscher ist in den unwegsamen Hochgebirgen (bis zu 5000 Meter) und dem undurchdringlichen Dschungel verschollen oder in die Hände von Kopfjägern und Kannibalen gefallen, die tatsächlich dort noch vorkommen. – Wie soll dieses riesige Land erschlossen werden? Das Verkehrsproblem ist das Dilemma Neuguineas. Um die Orte Wau und Bulolo im Südosten der Insel gibt es einige Gebiete der Zivilisation, nachdem man hier vor 30 Jahren auf erhebliche Goldvorkommen gestoßen ist. Doch die Verbindung zwischen den Goldarbeiter-Siedlungen und den Rest der Welt kann nur durch eine Luftbrücke aufrechterhalten werden (SFB) |
NDR/RB | |
| 18:45 | Die Nordschau – 19:25 Uhr |
| 19:30 | Sehpferdchen zeigt Nachsitzen für Erwachsene |
SFB | |
| 19:00 | Berliner Abendschau |
| 19:15 | Tick-Tack-Quiz Mit Fritz Benscher |
WDR | |
| 18:45 | Hier und heute Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen |
| 19:25 | Intermezzo Cinematographen-Theater Deutsche Bearbeitung: Peter Küp, Erklärer: John Pauls-Harding, Musik: Hermann Thieme Die Reihe zeigt kurze Stummfilme aus den Kindertagen des Kinos, die zu den Kostbarkeiten und Raritäten der Filmgeschichte zählen |
HR | |
| 19:00 | Die Abendschau |
| 19:30 | Zwischen halb und acht Vater ist der Beste |
SDR/SWF | |
| 18:45 | Die Parteien zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz Nur für SWF (– 18:55 Uhr) |
| 19:00 | Die Abendschau |
| 19:30 | Zwischen halb und acht Vater ist der Beste |
BR | |
| 18:45 | Die Münchner Abendschau |
| 19:25 | Zwischen halb und acht Vater ist der Beste |
| 20:00 | Nachrichten und Tagesschau Leitung: Martin S. Svoboda Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg Hörzu 18/1959, allgemeiner Leserbrief: Seit fast einem Jahr sehen wir immer wieder das "hochinteressante" Landen eines Flugzeugs auf irgendeinem Flughafen, das Aussteigen und die im Grunde belanglosen Begrüßungsreden. Damit sollte die Tagesschau nun endlich aufhören |
| 20:20 | Zwischen Winter und Sommer Eine Plauderei über den Sport von Heinz Maegerlein Als Fortsetzung der Reihe "Zwischen den Zeiten" bringt Heinz Maegerlein eine feuilletonistische Sportplauderei mit eingestreuten Filmbeispielen, in der weniger die Leistung als vielmehr der Mensch im Vordergrund stehen soll. Im Wesentlichen werden die großen Ski- und Eissportereignisse des Winters gestreift, daran anschließend ein Ausblick auf den Sommer gegeben. – Die Wintersaison ging zeitig zu Ende, weil der Frühling einige Wochen verfrüht ins Land zog, Sprungschanzen, Slalomstrecken, Bobpisten und Eisbahnen haben den Sommerschlaf angetreten. Für die Ski- und Eiskunstläufer, Bobfahrer und Eishockeyspieler ist eine anstrengende Zeit vorüber, deren Veranstaltungen schon als Vorprüfungen für die Olympischen Winterspiele in Squaw Valley gelten durften Hörzu 18/1959 schrieb in ihrer Kritik: [...] ein interessantes Sport-Feuilleton Hörzu 18/1959, Leserbrief: Die Sportplaudereien macht Maegerlein einfach großartig. Es wird nie langweilig; immer weiß er die Dinge ins richtige Licht zu rücken (BR) |
| 21:00 | Das waren noch Zeiten Ein Querschnitt durch das New York der Zwanziger Jahre von Max Colpet Mit Beiträgen von Brecht, Hollaender und Farjeon, mit Helen Vita, Hans Reiser, Günter Pfitzmann, Hans Jürgen Diedrich, Heino Hallhuber, dem Orchester des Bayerischen Rundfunks und Hugo Strasser Musikalische Leitung und Arrangements: Mladen Gutesha und André Popp, es tanzt das Ballett Franz Baur, Choreografie: Walter Dörfler, Regie: Bernard Thieme Die heutige Sendung ist den früheren Beiträgen "Fräulein, pardon ...!" und "Cherchez la femme" verwandt, hat aber einen durchgehenden Handlungsfaden und das bisherige Prinzip eines einzigen Partners für Helen Vita verlassen. Die Handlung soll dadurch wesentlich mehr belebt werden. Auf der Grundlage der Evergreens der damaligen Zeit (Tea for two, We'll have Manhattan, Why do I love you?, Yankee Doodle, Yes, we have no bananas, We want to be happy, usw.) erscheint ein Kaleidoskop der amüsanten und bewegten Zwanziger Jahre in New York, in Szenen aus den verschiedensten Milieus. Symbol dieser Zeit, die mit dem "Schwarzen Freitag" endete, ist in der heutigen Sendung ein Klavier, dessen Stationen und Schicksale die Handlung begleitet. Vom Schaufenster, in dem es neu und glänzend steht, gelangt es in das Studio eines Komponisten, der es aber nicht abzahlen kann. Es landet im Stummfilm-Atelier und im "Speakeasy", einer der Flüsterkneipen, in der während der Prohibition heimlich Alkohol ausgeschenkt wurde. Schließlich endet das Klavier in einer Clown-Nummer auf der Bühne der Ziegfeld-Follies. – Max Colpet hat viele Jahre in New York und Hollywood gelebt und für zahlreiche Filme geschrieben, darunter "Heartbeat" mit Ginger Rogers sowie eine lange laufende wöchentliche Radiosendung für Marlene Dietrich, "Time for Love" Gong 18/1959 schrieb in seiner Kritik: Wenn Max Colpet auch lange Zeit in New York und Hollywood gelebt hat, so war sein "Querschnitt durch das New York der zwanziger Jahre" doch eher ein vom Kurfürstendamm importiertes Dreigroschenoper-Milieu. Die Münchner hatte sich mit dieser Sendung viel Mühe gemacht und keine Kosten gescheut, aber besser wurde sie dadurch auch nicht. In wirren Schlingen zog sich der dünne Rote Faden durch die turbulenten und haarscharf über die Grenzen des guten Geschmacks hinausgehenden Szenen, in denen es von Ganoven, Lebemännern und Geschäftshyänen wimmelte. Den morbiden Grundgehalt machten die simplen Dialoge nur noch trostloser. Unterhaltungssendungen, die ohne Dirnen- und Zuhältertypen nicht auszukommen glauben, sind im Fernsehen fehl am Platz Hörzu 18/1959 schrieb in ihrer Kritik: Wesentlich Erfreulicheres (Anm.: als von der Fernsehspiel-Front) ist von der Sparte "Unterhaltung" zu berichten: "Das waren noch Zeiten" hieß eine – nur streckenweise schlecht aufgezeichnete – Sendung um New York und die zwanziger Jahre. Mit New York hatte sie, abgesehen von Anklängen an die alte "Broadway Melody" nicht viel zu tun; aber die zwanziger Jahre waren trefflich eingefangen. Helen Vita war der Star des Abends. Ihre Vielseitigkeit und Wandlungsfähigkeit waren bewundernswert. Lobenswert auch Bernard Thiemes Regie, die aus vielen exzellenten Nummern ein amüsantes Ganzes formte Hörzu 18/1959, Leserbriefe: Eine sehr hübsche, in jeder Beziehung geglückte Unterhaltungssendung hat uns Bayern mit "Das waren noch Zeiten" vermittelt. Wir waren begeistert von Helen Vita; – Bernhard Thiemes neue Sendung hat uns – bis auf einige langweilige Passagen – sehr gut gefallen. Bitte mehr davon! Hören & Sehen 19/1959 schrieb in ihrer Kritik: Viel besser gelungen (Anm.: als "Abfahrt 14 Uhr 25") war Bernhard Thiemes "Das waren noch Zeiten" der vor dem schmissigen Bühnenbild von Walter Dörfler eine bunte kleine Revue um Helen Vita zusammengestellt hatte. Diese begabte Frau ist der lebendige Gegenbeweis für die Behauptung, der Bildschirm verschleiße Künstler. Die Vita gehört zu denjenigen Schauspielern, die sehr früh zum Fernsehen stießen und deren Beliebtheit mit zunehmendem Einsatz stieg. Wer seine Grenzen kennt und sich klug führen lässt, der kann noch in zwanzig Jahren Fernsehen in Deutschland machen! (BR) |
DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 11:00 | Wir wiederholen für Spätarbeiter Aktuelle Kamera |
| 11:15 | Wir wiederholen für Spätarbeiter Sport und Musik |
| 11:45 | Wir wiederholen für Spätarbeiter Irak ohne Fesseln Ein Filmbericht von Wolfgang Stein und Kurt Amling |
| 13:00 | Testsendungen U.a. von 13:30–15:00 Uhr: "Prinzess Mary" (P 14) (– 16:00 Uhr) |
| 16:00 | Kinderfernsehen für Kinder von 12 Jahren an Ich weiß etwas, was du nicht weißt! Bruno Paetzel und seine kleinen Gehilfen bitten euch in ihr Labor |
| 16:40 | Testsendungen – 18:55 Uhr |
| 18:55 | Abendgruß des Kinderfernsehens |
| 19:00 | Der denkende Mensch – der schaffende Mensch Heute: Blitze nutzbar gemacht |
| 19:30 | 12 lohnende Stunden Das Deutsche Rote Kreuz braucht viele helfende Hände |
| Anschließend Wetterdienst | |
| 20:00 | Aktuelle Kamera |
| 20:15 | Georg Friedrich Händel Fernsehreportage vom Festakt anlässlich der 200. Wiederkehr des Todestages von Georg Friedrich Händel Direktübertragung eines Konzertes aus dem Händel-Haus und der Aufführung des Oratoriums "Belsazar" (zweiter Teil) aus dem "Theater des Friedens", Halle |
| Anschließend Letzte Nachrichten der Aktuellen Kamera |
Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Heute keine Sendung |
Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Heute keine Sendung |
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