Di, 14. Juli 1959

Seite zuletzt bearbeitet vor 332 Tage
Aus TV-Programme
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Mo, 13. Juli 1959   ◀                 1959                 ▶   Mi, 15. Juli 1959

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

15:30 Tour de France 1959
Die schwerste Alpen-Etappe zwischen Grenoble und Saint-Vincent
Sprecher: Rudi Michel
Eine Eurovisionssendung des Französischen Fernsehens RTF (– 16:45 Uhr) Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
17:00 Jugendstunde
Die Lebensgeschichte eines Tiefdruckgebietes
Dr. Rudolf Kühn gibt Anleitungen zum Bau einer kleinen Wetterstation und zur eigenen Wetterbeobachtung
Im dritten Teil der Reihe befasst sich Dr. Kühn mit der Anwendung der kleinen Wetterstation, die in den beiden früheren Sendungen gebastelt wurde. Er verrät einige handfeste Wetterregeln, lehrt, eine Wetterkarte zu lesen und auszuwerten und zeigt, wie mit Hilfe der selbstgebauten Wetterstation eigene Vorhersagen aufgestellt werden können (BR)
17:25 Die Haflinger (1)
Paul Eipper erzählt von diesen kleinen Pferden aus den Alpen
Die kleinen zählen Pferde aus Südtirol sind für die landwirtschaftliche Arbeit wie auch den Transport in Berggegenden gut geeignet und auch in Nordtirol und Bayern sehr beliebt. Innerhalb der bayerischen Landespferdezucht wurden Gestüte eingerichtet und zu einem, dem Schoerghof über Weilheim, führt diese zweiteilige Sendung. Der erste Teil mit dem Untertitel "Geburt und Jugend eines Hengstfohlens" beschäftigt sich mit dem Jahreslauf vom Winter bis zum Frühsommer, zeigt die winterliche Arbeit der Haflinger-Pferde und die Geburt eines kleinen Hengstfohlens auf dem Gestüt. Besonders schöne und seltene Aufnahmen entstanden von den ersten Lebensminuten und -stunden des kleinen Tieres. Weiter erleben wir das Heranwachsen des Pferdes und begleiten es hinaus auf die Frühlingskoppel. Zum Schluss begegnen wir dem edlen goldfarbenen Haflinger-Zuchthengst "Hofrat" auf dem oberbayerischen Gestüt. – Der zweite Teil soll am 9. September gesendet werden (– 18:00 Uhr / BR)

NDR/RB
 18:45 Die Nordschau
 19:30 Sehpferdchen zeigt
Instrumentalisten von Weltruf, Segovia

SFB
 19:00 Berliner Abendschau
 19:15 Vater ist der Beste
– 19:45 Uhr

WDR
 18:45 Hier und heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:25 Intermezzo
Fred-Kraus-Brettl

HR
 19:00 Die Abendschau
 19:30 Zwischen halb und acht
Tick-Tack-Quiz

SDR/SWF
 19:00 Die Abendschau
 19:30 Zwischen halb und acht
Tick-Tack-Quiz

BR
 18:45 Die Münchner Abendschau
 19:30 Zwischen halb und acht
Tick-Tack-Quiz

20:00 Nachrichten und Tagesschau
Leitung: Martin S. Svoboda
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
20:20 Für die Filmfreunde
Prämien auf den Tod
Ein Spielfilm mit Judith Holzmeister, Werner Krauß, Regie: Curd Jürgens
Gong 28/1959: Die Idee dieses Films, der 1950 gedreht wurde, ist an sich fesselnd, die Gestaltung geschickt gemacht. Die leichten Surrealismen um das Wahnbild Oskar Zehner fügen sich in den schwebenden, melancholischen Grundton gut ein. Der Film ist allzu sehr geeignet, den Abscheu von Betrug und Verbrechen zu mindern, ja dürfte sogar Anreiz und Ideen dazu bieten. Der Film ist deshalb für Jugendliche nicht geeignet, dürfte jedoch reifen Menschen interessante Unterhaltung bieten
Hörzu 28/1959: Curd Jürgens ist heute ein internationaler Filmstar. Doch nur wenige seiner Anhänger wissen, dass der "normannische Kleiderschrank", Held breitwandiger Farbfilme, wenige Jahre nach dem Krieg selber einen Film geschrieben und inszeniert hat. Einen Film im Stil der Neorealisten mit einer Kriminalhandlung von psychologischem Tiefgang. Mit viel Idealismus, aber wenig Geld war Jürgens damals nach Genua gefahren. In den steilen, engen Gassen der Hafenstadt drehte er mit seinen Hauptdarstellern Judith Holzmeister, Werner Krauß und Siegfried Breuer seine "Prämien auf den Tod". Die klingenden Prämien an den Kinokassen blieben zwar so klein wie die Herstellungskosten. Aber die Kritik bescheinigte dem ambitionierten Drehbuch-Autor und Regisseur, mit Erfolg bemerkenswerte neue Filmwege gesucht zu haben. Curd Jürgens spielte in "seinem" Film natürlich auch eine Rolle: einen Opersänger
Gong 31/1959 schrieb in seiner Kritik: Mit dem Spielfilm "Prämien auf den Tod" versuchte Curd Jürgens, in die Fußstapfen der italienischen Neorealisten zu treten. Eine Weile ging das ganz gut. Dann aber rutschte die Handlung in einen symbolträchtigen Tiefsinn ab und plumpste schließlich ins Kitschig-Sentimentale. Ein Film, der durch die gute Kameraarbeit auffiel, vom Inhalt her aber kein Mitgefühl auszulösen vermochte
Hörzu 31/1959, Leserbrief: Wenn ich nicht den Namen Werner Krauß im Programm gelesen hätte – ich hätte ihn nicht erkannt, er überspielte maßlos. Gut, dass sich Curd Jürgens nicht weiter als Regisseur und "Dichter" betätigt. Das einzig Gute an diesem Film waren die wirklich schönen Bilder; aber sie waren nur ein schöner Rahmen für eine dumme, langweilige Handlung
Normalfilm-Aufnahme vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
21:45 Berlin mit britischen Augen gesehen
Ein Filmfeature der BBC
In den letzten Jahren sind viele Ausländer nach Berlin gekommen, die die Stadt von früher noch kannten. Sie werden viele Veränderungen festgestellt haben, die der Berliner selbst kaum bemerkt
Schmalfilm-Aufnahme
Vom Sender Freies Berlin aus Hamburg oder aus München

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

11:00 Wir wiederholen für Spätarbeiter
Aktuelle Kamera
11:15 Wir wiederholen für Spätarbeiter
Sport und Musik
11:45 Wir wiederholen für Spätarbeiter
Filme reisen nach Wien
13:00 Testsendungen
U.a. von 13:30–15:00 Uhr: "Reise durch die Urzeit" (– 16:00 Uhr)
16:00 Kinderfernsehen für Kinder von 10 Jahren an
Unsere Freundschaftsbriefecke
16:30 Testsendungen
– 18:55 Uhr
18:55 Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 Die Kräfte des Unsichtbaren (5)
Anschließend
Wetterdienst
20:00 Unser Volk den Friedensvertrag
Berichte zur Außenministerkonferenz in Genf
20:20 Der Freischütz
Romantische Oper in drei Aufzügen nach dem gleichnamigen Volksmärchen von Friedrich Kind, Musik: Carl Maria von Weber, Personen und Darsteller: Ottokar, böhmischer Fürst (Hans Wocke), Cuno, Erbförster (Erich Fritze), Agathe, seine Tochter (Katharina Matz), Ännchen, eine junge Verwandte (Hedi Marek), Caspar, Jägerbursche (Manfred Krug), Max, Jägerbursche (Otto Mellies), ein Eremit (Otto Dierichs), Kilian, ein reicher Bauer (Paul Denner), es singen: Karl Paul, Werner Faulhaber, Elfriede Trötschel, Irma Beilke, Kurt Böhme, Bernd Aldenhoff, Hannes Haegele, Hans Krämer, Karl-Heinz Thomann, Edith Hellriegel, Helga Brose, Ursula Richter
Eine Aufnahme mit dem Chor der Staatsoper Dresden, Einstudierung: Ernst Hinze, es spielt die Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Rudolf Kempe, Szenenbild: Horst Hennicke, Kostüme: Wolfgang Hinze, Fernsehinszenierung: Werner Kelch
Erstsendung im DDR-Fernsehen: 26. Dezember 1957, wiederholt am 01.08.1958 und 17.10.1958
Anschließend
Letzte Nachrichten der Aktuellen Kamera

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

15:30 Tour de France 1959
Die schwerste Alpen-Etappe zwischen Grenoble und Saint-Vincent
Sprecher: Rudi Michel
Eine Eurovisionssendung des Französischen Fernsehens RTF (– 16:45 Uhr)
Sonst heute keine Sendung

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heute keine Sendung

Mo, 13. Juli 1959   ◀                 1959                 ▶   Mi, 15. Juli 1959