Mi, 15. Juli 1959

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Di, 14. Juli 1959   ◀                 1959                 ▶   Do, 16. Juli 1959

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:00 Zehn Minuten mit Adalbert Dickhut
(NWRV)
17:10 Kinderstunde
Die schlafende Micky-Maus
Ein Film von Peter Podehl (NWRV)
17:35 Für die Frau
Modische Tipps für die Ferien-Garderobe
Mit Marlene Esser, die zeigt, wie man mit viel Phantasie, modischem Geschmack und wenig Geld den Koffer für die Reise packt (– 18:00 Uhr / NWRV)

NDR/RB
 18:45 Die Nordschau
 19:30 Sehpferdchen zeigt
Täter unbekannt

SFB
 19:00 Berliner Abendschau
 19:15 London 999
– 19:45 Uhr

WDR
 18:45 Hier und Heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:25 Intermezzo
Alfred Hitchcock zeigt ...
Heute: Auf Sieg

HR
 19:00 Die Abendschau
 19:30 Zwischen halb und acht
Lebenskunst in blanken Schuhen

SWF/SDR
 19:00 Die Abendschau
 19:30 Zwischen halb und acht
Lebenskunst in blanken Schuhen

BR
 18:45 Die Münchner Abendschau
 19:30 Zwischen halb und acht
Lebenskunst in blanken Schuhen

20:00 Nachrichten und Tagesschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
Anschließend
Wetterkarte
Persönliches Auftreten von Sehbinchen und Sehbastian (NWRV)
20:20 Der Schlagbaum
Ein Filmbericht über die Kinder in der Inselstadt Berlin
Der Beitrag zeigt das Schicksal Westberliner Kinder, die das ganze Jahr über festgehalten sind in den Mauern ihrer Heimatstadt. Viele Ausflugsziele in die weitere Umgebung der Stadt sind durch Schlagbäume isoliert. In geradezu gespenstischer Weise tauchen überall in diesem Film Schlagbäume, Wachtürme, Posten, Zäune und Grenzsteine auf, die die Kinder immer wieder zur Umkehr auf ihre freudlosen Spielplätze inmitten der grauen Mauern zwingen. Mit wenigen Ausnahmen sind ihnen Wälder, Wiesen und Umgebung genommen. Bei ihren Ausflügen in die schöne Umgebung Berlins stoßen sie immer wieder auf das Schild "Achtung. Sie verlassen den Sektor ...". Wie notwendig diese Kinder einen Ferienaufenthalt in Luft und Sonne und herrlicher Landschaft in Westdeutschland haben, zeigt diese Sendung
ARD-Erstsendung: 9. April 1958 (NWRV)
20:30 Steckenpferde und Außenseiter
Peter Hey stellt Hobbyisten vor, die eine neue Dosis der bekömmlichen Medizin gegen Langeweile und ungenutzte Freizeit verabreichen, u.a. dabei der Männerstrickverein "Die Masche", ein Düsseldorfer Primaner, der sich besonders für die Geschichte Mexikos und die Kultur der Azteken interessiert und kunstvoll die Gebäude des alten Mittelamerika nachbaut, Angestellte eines Kölner Kaufhauses, die gemeinsam Ballett tanzen, außerdem besuchen wir eine private Reitschule in der Nähe von Köln, in Osnabrück eine Kurzwellen-Amateurin und in Frankfurt den "Schnauferl-Klub", der in seiner Kartei alle westdeutschen Auto-Veteranen zu erfassen sucht sowie den "Bauern-Astronom" Johann Kern in seinem kleinen Dörfchen Steinmark im Spessart, in dem er seine selbstgebaute Sternwarte betreibt
Nach einer Idee von Heinz Schröter, Buch: Just Ptach, Regie: Günther Hassert (NWRV)
21:25 Schwerarbeiter des Meeres
Ein Filmbericht über neue Methoden in der Loggerfischerei
Manuskript: Max Stantze, Kamera: Rudolf Jasmer, Regie: Claus-Dieter Sottorf
Der Fernsehfilm entstand auf dem Logger "Heinrich Schulte" zwischen den Shetland-Inseln und der norwegischen Küste und befasst sich mit der Schleppnetzfischerei, die seit etwas fünf Jahren von den Fischdampfern – sowohl von Trawlern wie auch Loggern – betrieben wird. Die Besatzung eines Fischdampfers ist etwa 20 Mann stark, mit dem Schleppnetz, das bis zu 350 m Tiefe herabgelassen werden kann, wurde eine große Verbesserung gegenüber dem Treibnetz erreicht, das bis zu 15 m Tiefe herabhängt und mit dem nur Heringe bestimmter Größe gefangen werden können. Alle Fischer, die größer und kleiner sind als die Maschen des Netzes, gelangen gar nicht erst hinein oder schwimmen wieder heraus. Die Logger, Schiffe von etwa 300 BRT arbeiten mit Treib- und Schleppnetzen. Erst durch diese kombinierte Fangmethode haben die Logger die Möglichkeit, ihre Fänge zu vergrößern. So kann einmal die Salzheringsaison von Mai bis Dezember bis in den Januar hinein verlängert werden, zum anderen können diese Logger wie andere Fischdampfer in den Monaten Januar bis Mai auf Frischfischfang gehen. Die Umstellung der Loggerfischerei auf diese kombinierte Fangmethode kostet zwar viel Geld (verstärkte Maschinen, neue Hebeeinrichtungen für schwere Schleppnetze usw.) sowohl für die von Bund und Ländern finanzierte Forschung als auch für die Reedereien. Doch diese Ausgaben haben sich gelohnt, da sie die Wirtschaftlichkeit der Fischdampfer erhöhte. – Der Beitrag berichtet auch von der schweren Arbeit der Männer an Bord der Logger, die durch die neue Fangmethode keineswegs leichter geworden ist. Er zeigt die Sturmfahrt des 320 BRT großen Loggers "Heinrich Schulte" und er bietet vor allem einen interessanten Einblick in das einfache Leben der Männer an Bord der Fischdampfer, dieser "Schwerarbeiter des Meeres"
Hörzu 31/1959 schrieb in ihrer Kritik: Interessanter, weil ein echter Erlebnisbericht, war der Film, den die Reporter des NWRV von ihrer vierzehntägigen Fahrt ans Bord eines Fischkutters mitgebracht hatten. Er gab einen guten Einblick in das Leben und die Arbeit der "Schwerstarbeiter des Meeres" (Schmalfilmaufnahme / NWRV)

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

11:00 Wir wiederholen für Spätarbeiter
Aktuelle Kamera
11:15 Wir wiederholen für Spätarbeiter
Atlantische Erzählung
Ein Spielfilm
13:00 Testsendungen
U.a. von 13:30–15:00 Uhr: Augenzeuge / Das schwedische Zündholz (– 16:00 Uhr)
16:00 Kinderfernsehen für Kinder von 3 Jahren an
Kater und Häschen
16:30 Testsendungen
– 18:55 Uhr
18:55 Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 Treffpunkt Berlin
Mit Karl-Eduard von Schnitzler
Anschließend
Wetterdienst
20:00 Unserem Volk den Friedensvertrag
Berichte zur Außenministerkonferenz in Genf
20:20 Entlein, Entlein, du entschwandest
Eine Filmplauderei über den Berliner Tierpark in Friedrichsfelde
20:40 Der große Spurt
Eine bunte Stunde
21:40 Die Menschen und ihre Stadt
Eine kleine Lektion über Sauberkeit im Straßenbild
Anschließend
Letzte Nachrichten der Aktuellen Kamera

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:00 Für die Kinder von 5 Jahren an
Das Märchen vom verwunschenen Prinzen
Eine Aufführung der Schattenbühne Hella Soyka
17:30 Aus unserem Jugendfilmprogramm
Die iberische Halbinsel
17:45 Für die Familie
Leckerbissen aus aller Welt
Internationales Küchenmagazin (4 / – 18:00 Uhr)
19:30 Hüter der Gesundheit
Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 19.07.1959: Das Mittwochprogramm war in krassen Gegensätzen aufgebaut: Einem amerikanischen Wildwestfilm standen drei in bescheidenem Maß bildungsfördernde Kurzbeiträge gegenüber, deren erster, in der Reihe "Hüter der Gesundheit", in erster Linie Propaganda für den Schweineschmalzkonsum machte. Ganz ausgezeichnet aber dann der Kultursteifen über Schloss Greifenstein in Niederösterreich, ein nahezu unbekanntes bauliches Juwel unseres Landes mit reinen Renaissance- und Barockelementen. Ein folgender kurzer Streifzug durch umbrische Landschaft und Kunst vermochte zu interessanten Betrachtungen über landschaftlich bedingte Verschiedenheit von Baustilen anzuregen
20:00 Zeit im Bild
20:15 Cowboyrache in Oklahoma
US-Wildwestfilm mit Wayne Morris, Lloyd Corrigan, Alan Hale jr., Lola Albright Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
21:45 Zeit im Bild

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

20:15 Tagesschau
20:30 Kommentar zur Außenministerkonferenz
20:35 15 Minuten mit der französischen Sängerin Leo Marjane
20:50 Le collier du Général
Fernsehaufzeichnung eines französischen Einakters
21:20 Reisebericht
Anmerkung: Nach anderen Angaben: "Spritzer", Wasserball und Kunstspringen, Sprecher: Karl Schlatter, Direktübertragung aus dem Schwimmbad Montchoisi in Lausanne, nachfolgende Sendungen 15 Minuten später
21:50 Heute
Kommentare und Berichte
22:00 Programmvorschau / Nachrichten / Wiederholung der Tagesschau

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