Do, 14. Juli 1966

Seite zuletzt bearbeitet vor 16 Tage
Aus TV-Programme
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Mi, 13. Juli 1966   ◀                 1966                 ▶   Fr, 15. Juli 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

07:45 Farbfernseh-Versuchssendungen
– 09:45 Uhr

Vormittagsprogramm von ARD und ZDF
nur über die Fernsehsender des NDR mit RB, Meißner (HR), Kreuzberg/Rhön und Ochsenkopf/Fichtelgebirge (BR)
 10:00 Nachrichten
 10:05 Tagesschau
Wiederholung vom Vorabend
 10:20 Der Sportspiegel
Sport – letzte Rettung: Ein Filmfeuilleton über den Sport älterer Herren, Klettern im ersten Gang, Radrennen in den Slowenischen Alpen
 10:50 Blick zurück im Film
Ausschnitte aus beliebten deutschen Spielfilmen
 11:15 Kinderspiele
Ein Bild von Pieter Breughel, in Versen gedeutet von James Krüss
 11:35 Die Drehscheibe
 12:00 Das aktuelle Magazin
– 13:30 Uhr

SR
 12:30 Im Dreieck
Eine Sendung für Schichtarbeiter im Montandreieck in deutscher und französischer Sprache (– 13:30 Uhr)

16:40 Nachrichten der Tagesschau
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
16:45 Die Reise mit dem Dampfwagen
Eine Geschichte von Johanne von Gemmingen, Zeichnungen: Erika Klemme, Kamera: Norbert Holland
Seit Tagen herrscht Regenwetter und als die Mutter den Kindern eine Fahrt mit dem Dampfwagen von Nürnberg zu Tante Martha nach Fürth ankündigt, sind sie begeistert. Soviel haben sie schon von diesem neuen Fahrzeug gehört. Warum aber dann Hund Bello allein auf große Fahrt geht, soll noch nicht verraten werden ... (Kinderstunde für alle / SR)
17:00 Der Froschkönig
Ein Märchen der Brüder Grimm
Zeichnungen: Günter Walbeck, Regie: Peter Irion (Kinderstunde für alle / SR)
17:10 André Schweitzers kleines Marionetten-Kabarett
(Kinderstunde für alle / NDR)
17:25 Start einer neuen Reihe
Der Cowboy-Klub
Mit Erhard Reis
In der neuen Sendereihe sollen nach und nach die Teile für eine Cowboy-Ausrüstung hergestellt werden. In der heutigen ersten Ausgabe wird aus Resten eine zünftige Colttasche mit Gürtel gearbeitet (Kinderstunde für alle / NDR)
18:00 Nachrichten der Tagesschau
Alle Sender außer BR (– 18:05 Uhr)

NDR/RB
 18:05 Berichte vom Tage
 18:16 Die Nordschau
Heute: Es geht ums Geld
Rosen aus dem Norden: Ein Filmbericht von Christian Diederich Hahn und Günter Kunz
 18:50 Das Sandmännchen
 19:00 Berichte vom Tage
 19:21 Sommerliche Serenaden
Zwischen Alpirsbach und Weikersheim
 19:59 Programmhinweise

WDR
 18:05 5 nach 6
Adam kocht selbst
 18:30 Hier und Heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:10 Donaug'schichten
Heute: W. M. und die Ölquelle
 19:40 Kleines südosteuropäisches Feuilleton
Heute: Ein kleines Lächeln gesucht

HR
 18:05 Programmhinweise
 18:10 Dschungelboy
Heute: Das Kind am Fluss
Zwei Zuchthäusler auf der Flucht wollen sich am Distriktrichter rächen. Dschungelboy greift ein ...
 18:40 Das Sandmännchen
 18:50 Die Hessenschau
 19:10 Abel mit der Mundharmonika
Heute: Die Rettung
Peter und Jimbo gehen mit ihrem Boot auf große Fahrt. Unterwegs nehmen sie den schiffbrüchigen Abel mit ...
 19:50 Heute in Hessen

SR
 18:05 Aktuelles von hüben und drüben
 18:15 Drei und Paris
 18:30 Das Sandmännchen
 18:35 Boso, der Clown
 18:45 Die letzte Hoffnung
Heute: Thomas Mendoza
 19:20 Mosaik
 19:45 Aktueller Bericht

SDR/SWF
 18:05 Nicht träumen, Marie!
Fernsehspiel um die Sprechstundenhilfe Marie Müller, die sich in ihren Träumen schon als Filmdiva sieht ... (Wh.)
 18:40 Die Abendschau / Blick ins Land
 19:10 Das Sandmännchen
 19:20 Südwest-Magazin
Neben dem gewohnten Rätsel präsentiert Theo Lingen einen Film
Mit Dieter Pröttel und Bill Ramsey
 19:54 Nachrichten
aus Baden-Württemberg bzw. Rheinland-Pfalz

BR
 18:25 Nachrichten
 18:35 Unbekanntes Deutschland
Heute: Abc einer kleinen Stadt
Dokumentation über die nordrhein-westfälische Kleinstadt Erkelenz, 12 700 Einwohner, die auf eine tausendjährige Vergangenheit zurückblicken kann. Anhand von Dokumenten, Urkunden und Baudenkmälern erhält der Zuschauer einen Überblick über die wesentlichen geschichtlichen und kulturellen Ereignisse. In Form eines Tagesablaufs schildert der Beitrag den Alltag der Stadtbürger, ihre Arbeit, ihre Neigungen und ihre starke Bindung an altes Brauchtum
Sprecherin: Annemarie Schlaebitz
 19:05 Nachrichten und aktuelle Viertelstunde
 19:25 Die Münchner Abendschau
Heute: Zum Zeitgeschehen

20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Programmänderung bis 21:40 Uhr
Deutschland, 14. Juli 1966
Mit den Ansprachen von Willy Brandt, Herbert Wehner und Fritz Erler
Hörzu 31/1966 schrieb in ihrer Kritik: Dem aktuellen Ereignis fiel Arno Holz' Komödie "Socialaristokraten" zum Opfer. Beide Fernsehanstalten brachten gleichzeitig und live Erklärungen der SPD-Vorsitzenden Brandt, Wehner und Erler: "Deutschland, 14. Juli 1966". Ein Versuch, die erstarrten Fronten zwischen Ost und West zu lockern. – Ermutigend, dass alle Funk-Verantwortlichen diesmal jedes Proporz- und Rivalitätsdenken überwanden. So gab es mit Recht kein "Kontrastprogramm". Niemand wird das bedauert haben
Anmerkung: Ursprünglich vorgesehenes Abendprogramm: 20:15 "Socialaristokraten", Fernsehspiel von Arno Holz, auf den 30.08.1966 verschoben
20:55 Coreolan-Ouvertüre
21:05 Königin von Frankreich
Von Thornton Wilder
Anmerkung: Möglicherweise die Wiederholung des Fernsehspiels "Königinnen von Frankreich", erstgesendet am 18.07.1961, Personen und Darsteller: Monsieur Cahusac (Max Noack), Marie-Sidonie Cressaux (Isolde Bräuner), Madame Pugeot (Lina Carstens), Mademoiselle Pointevin (Ida Ehre), Kamera: Hannes Staudinger, Musik: Eugen Thomass, Szenenbild: Ulrich Elsässer, Rudolf Remp, Kostüme: Margit Bardy, Regie: Hans-Dieter Schwarze
21:40 Literarische Zentren
Paris 1925
Shakespeare und Co
Ein Bericht von Georg Stefan Troller, Kamera: Josef Kaufmann
Die junge Amerikanerin Sylvia Beach eröffnet 1919 auf dem Montparnasse ein kleines Buchgeschäft und gibt ihm den seltsamen Namen "Shakespeare und Co." Sie verkauft Bücher der jungen Generation und bald wird der kleine Laden Treffpunkt englischer und amerikanischer Schriftsteller in der französischen Hauptstadt: Hemingway, Gertrude Stein, Scott Fitzgerald, Ezra Pound und James Joyce. Sylvia finanzierte Joyce' teilweise verbotenes Buch "Ulysses". – Der heutige Beitrag verfolgt das Schicksal dieser aktiven Generation von Dichtern in den Jahren 1919 bis 1929, wir sehen, wie sie lebten, liebten, litten und arbeiteten. Augenzeugen erinnern sich, darunter der letzte Überlebende aus dieser Gruppe, der Schriftsteller Ezra Pound. So wird ein Stück Zeitgeschichte lebendig, ein Wendepunkt der modernen Literatur und eines der aufregendsten Jahrzehnte, das Paris erlebt hat
Gong 31/1966 schrieb in seiner Kritik: Gespickt mit Anekdoten, biographischen Details und einzigartigen filmischen Kostbarkeiten war Georg Stefan Trollers Bericht mit der berühmten Buchhandlung "Shakespeare und Co." im Mittelpunkt, ringsum Autoren und ihre Gefolgschaft. James Joyce, Ernest Hemingway, Gertrude Stein, Ezra Pound wirkten als "Sprecher" mit (man hörte Schallplattenaufnahmen). Der feuilletonistische Wirbel, den Troller souverän veranstaltete, ging hauptsächlich die wenigen Literaturkundigen an, die Sylvia Beach lasen und die Pariser Jahre der genannten Autoren kennen. Die anderen werden dieses Schriftsteller-Rendezvous kaum verstanden haben; so viele Einzelheiten waren nur für Eingeweihte. Aber das schadet nichts. Troller schien selbst berauscht von den damaligen Ereignissen, doch seine Emphase war uns sympathisch. So selten findet man ein fundiertes Engagement in literarischen Dingen auf dem Bildschirm, das dazu noch filmisch reizvoll ausgestattet ist. Am interessantesten war das Interview mit dem steinalten Poeten Ezra Pound, der fast nur mit "No" antwortete. An sein Schweigen konnte auch Troller nicht rühren, das der Dichter sich nach seiner Entlassung aus dem Irrenhaus auferlegt hat. Nur zum Schluss zwei Sätze: "Dankbarkeit für diejenigen, die mir halfen. Bewunderung für ihren Mut", womit Troller gemeint war
Hörzu 32/1966, Leserbrief: Georg Stefan Trollers unvergleichliche Art der Dokumentation, verbunden mit einer ebenso unvergleichlichen Stadt, verdienen das Prädikat "Ausgezeichnet"! Bitte bald zu günstigerer Sendezeit wiederholen (ab 16 / WDR)
22:30 Tagesschau
Das Wetter morgen
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
Anschließend
Kommentar
22:45 Fußball-Weltmeisterschaft
Berichte vom Tage
Vom Deutschen Fernsehen aus London

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:30 Tour de France
Letzte Etappe: Rambouillet – Paris
Aufzeichnung einer Eurovisionssendung des Französischen Fernsehens vom Nachmittag Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
18:10 Nachrichten
Anschließend
Wetterbericht
18:20 Die Fußball-Drehscheibe
Rund um die Weltmeisterschaft 1966
Berichte und Reportagen zu den Ereignissen des Tages
18:55 Das kleine Fernsehspiel
Eine französische Ehe
Heute: ... und ihre Einkäufe
Von Nicole de Buron mit Daniel Gélin (Monsieur), Micheline Presle (Madame) und anderen, Regie: Jean Becker
Neue Verwirrungen in der "französischen Ehe". Ein ganz "günstiges" Kaufhaus, ein ganz "einfaches" Kleid. Wie verhält sich der liebende Ehemann, wenn er samstags mit seiner Eva einkaufen geht. Welche Verführungskünste werden ihr einfallen, um endlich an den langersehnten Pelzmantel zu kommen? Vielleicht ein Ohnmachtsanfall vor dem Geschäft? Und so ein Sommerschlussverkauf hat auch seine Tücken, wenn Eva mit ihren Freundinnen etwas besonders Billiges ergattern möchte ... (ab 14)
19:27 Mainzelmännchen-Kapriolen und Wetter
19:30 Heute
Nachrichten, Themen des Tages
20:00 Programmänderung
Das kenn ich doch
Bekannte Melodien, bekannte Interpreten
Mit Monika Dahlberg, Monika Grimm, Li und Ev, Roberto Blanco, Russel Bob Evans, Nelson Serraz, Peter Hinnen und anderen
Anmerkung: Ursprünglich vorgesehenes Abendprogramm: 20:00 Und Ihr Steckenpferd?, 21:30 Lernt Lore lesen?, eine Diskussion über die Ganzheitsmethode, tw. für diesen Zeitpunkt auch das vorgezogene "Deutschland-Gespräch" angekündigt, ab 22:30 Uhr wie geplant
20:15 Das Deutschland-Gespräch
zum gescheiterten Redneraustausch mit der SED
Teilnehmer: Willy Brandt, Fritz Erler, Herbert Wehner und der Bundesminister für Gesamtdeutsche Fragen, Erich Mende
Anschließend
Kurznachrichten
21:00 Und Ihr Steckenpferd?
Hobbys und Talente – entdeckt von Peter Frankenfeld, Assistentin: Brigitte Laufer
Regie: Alexander Arnz
Heute u.a. vorgesehen: Heinz Born führt seine Huhn-Eier-Maschine vor, der Sparkassenangestellte Hans-Georg Schulte singt die Arie des Schulmeisters "Baculus" aus der "Wildschütz" von Albert Lortzing: "Fünftausend Taler", der junge Trompeter Wilhelm Brüntink mit dem Trompetensolo "Il Silenzio", Frau Winkel und ihr Wellensittich, eine Gruppe Schülerinnen mit Gymnastiklehrerin und einem Banklehrling tanzen nach der Musik "American Patrol" sowie Heidi und Christa als Parterre-Akrobaten. Als prominenter Gast wird ein Mitglied der Harlem Globetrotters erwartet, ihr "Star-Clown" Meadow Lark Lemon
Die Möglichkeiten der Freizeitnutzung sind vielfältig, das zeigt auch diese Sendereihe immer wieder: Einzel- und Teamleistungen, Sinniges und Un-Sinniges, Kurioses und Staunenswertes, Verblüffendes und Vergnügliches. Und niemand gebärdet sich dabei allzu tierisch ernst
Hörzu 32/1966, Leserbriefe: Es macht Spaß, diese Sendung zu sehen. Ich könnte mir denken, dass hier schon manches Talent für die Künstlerlaufbahn entdeckt worden ist; – Peter Frankenfeld macht seine Sache ausgezeichnet (ab 12)
22:30 Heute
Nachrichten, Wetter, Themen des Tages
23:00 Aus London
Fußball-Weltmeisterschaft
Bericht vom Tage

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sendepause vom 4. April bis 4. September 1966

West 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

13:00 Ein Tag = Eine Stunde
Aus den WDR-Regionalprogrammen
14:00 Programmhinweise
19:00 Programmhinweise
19:10 Nachrichten aus Nordrhein-Westfalen
19:15 Hierzulande – Heutzutage
Prisma des Westens: Fragezeichen / Kommentar "Für und Wider"
19:50 Ihre Heimat – Unsere Heimat
Für türkische Gastarbeiter
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Einführung in die Soziologie (8)
Von Hans Paul Bahrdt
Heute: Wandlungen in der Industriearbeiterschaft
20:45 Benvenuti in Italia (28)
Italienisch für Anfänger mit Ima Agustoni
Heute: Die Majolikatasse (Wiederholung vom 11. Juli)
Anschließend
Programmhinweise

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:30 Schreiben Sie schneller (26)
Stenografie mit Walter Klein
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Ideen und Versuche (2)
Heute: Die Verschmutzung von Wasser und Luft
Eine Untersuchung von Hermann Rockmann
21:00 Nachrichten aus Hessen
21:05 Neues aus der Universität
Aus der Arbeit hessischer Hochschulen
21:50 Operation
Ein Kurzfilm über die Herz-Lungen-Maschine (– 22:05 Uhr)

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

08:50 Schulfernsehen
Wie eine Nachricht entsteht
Erste Wiederholung (– 9:15 Uhr)
19:00 Richard Strauss' Jugendjahre in München
19:30 Und d' Leut, die hat's g'freut
Ein Porträt zum 60. Geburtstag des Roider Jakl von W. H. Bencker
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Intermezzo
Eine bürgerliche Komödie mit sinfonischen Zwischenspielen in zwei Aufzügen von Richard Strauß
Mit Hanny Steffek (als Christine), Erwin Gruber (als Der kleine Franzl, ihr Sohn), Hermann Prey (als Hofkapellmeister Robert Storch, ihr Mann), Gertrud Freedmann (als Anna, ihre Kammerjungfer), Ferry Gruber (als Baron Lummer), Karl Schmitt-Walter (als Der Notar), Cäcilie Reich (als Seine Frau), Friedrich Lenz (als Ein Kapellmeister), Carl Christian Kohn (als Ein Kommerzienrat), Hans Hermann Nissen (als Ein Justizrat), Max Proebstl (als Ein Kammersänger), Paula Meyer (als Fanny, Köchin), Hildegard Seefried (als Hausmädchen bei Storch), Brigitte Fassbeander (als Resi), es spielt das Orchester der Bayerischen Staatsoper, musikalische Leitung: Joseph Keilberth, Bühnenbild: Jean Pierre Ponelle, Inszenierung: Rudolf Hartmann
Eine Aufzeichnung aus dem Cuvilliestheater in München 1962
Kapellmeister Storch muss auf Tournee, was zu einem stürmischen Ehekrach führt. Während seiner Abwesenheit beginnt seine Frau Christine einen harmlosen Flirt mit dem jungen Baron Lummer, der ein jähes Ende findet. Ein Brief an den Kapellmeister, den Christine öffnet, weckt ihre Eifersucht ...
ARD 2-Erstsendung: 3. Februar 1963, lief am 6. November 1964 im Dritten Programm Bayern

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

09:50 Medizin nach Noten
10:00 Aktuelle Kamera
10:25 Im Blickpunkt
10:35 Willi Schwabes Rumpelkammer
Wiederholung von gestern
11:35 Gilbert Bécaud
Impressionen eines Chansonniers
12:25 Testsendungen
U.a. von 13:30–14:20 Uhr: "Der doppelte Bräutigam" (– 16:40 Uhr)
16:45 Programmvorschau
16:50 Medizin nach Noten
17:00 Kinderfernsehen für Kinder von 10 Jahren an
Wasser, Wind und Wellen
Zu Gast am Badestrand eines Sommerferienlagers
17:30 Ostseestudio Rostock
TV Nord
Reportagen, Betrachtungen und Feuilletons zur Ostseewoche 1966
18:15 Zwischen den Spielen
Meinungen, Prognosen, Tabellen zur Fußball-Weltmeisterschaft 1966
18:30 Tausend Tele-Tipps
18:45 Programmvorschau
18:50 Unser Sandmännchen
Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 Ostseestudio Rostock
Stadtbekanntschaften in Stralsund
Filmfeuilleton über eine mehr als 700jährige Stadt
19:25 Das Wetter
19:30 Aktuelle Kamera
19:50 Im Blickpunkt
20:00 Objektiv
Tatsachen – Hintergründe – Kontraste
Redaktion: Klaus Jeutner
20:40 Jörg Preda berichtet
Heißer Hafen Santos
Geheimnisse um einen geschäftstüchtigen Reeder
21:05 Zu Gast bei Marta Rafael
Fania Fénélon
Regie: Karlgerhard Seher
21:45 Aktuelle Kamera
Anschließend
Kommentar
22:00 Bitte, Plätze einnehmen!
Sport aktuell
Mit Berichten von den Deutschen Meisterschaften im Schwimmen

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

18:00 Kurznachrichten
18:05 Fußball-Weltmeisterschaft 1966
Spanien–Argentinien
19:00 Kurznachrichten
19:05 Sportkaleidoskop
Aktuelle Bildberichte, Kommentare, Interviews
Zusammenstellung und Präsentation: Dr. Kurt Jeschko
19:25 Für Sie notiert
19:30 Zeit im Bild
19:55 Schaufenster und Kurzfilm-Mosaik
20:05 Alibi für James
Kriminalspiel von Raymond Bowers, deutsche Fernsehfassung: Rudolph Cartier und Florian Kalbeck, Personen und Darsteller: Marshal Armitt, Rennfahrer (Peter Vogel), James Armitt, sein Bruder (Heinz Ehrenfreund), Chefinspektor Hurst von Scotland Yard (Jochen Brockmann), Mercia Sparling (Ulli Fessl), Sergeant Daniels, Hursts Assistent (Gerald Florian), Parker, Portier (Josef Krastl), Kamera: Gerhard Wanderer, Werner Füssl, Franz Kabelka, Felix Kränkl, Masken: Josefa Windisch, Musik: Hans Hagen, Kostüme: Edith Almoslino, Szenenbild: Gerhard Hruby, Produktion: Erich Neuberg, Regie: Rudolph Cartier
ORF-Eigenproduktion
Rennfahrer Marshal Armitt reagiert kaltblütig auf die schreckliche Nachricht, dass sein Bruder James in der vergangenen Nacht einen Radfahrer angefahren und liegengelassen habe. Die Fahrerflucht ereignete sich mit Marshals bekanntem Testwagen, 500 Kilometer nördlich von London. Da sich die beiden Brüder nicht besonders gut verstehen, wundert sich James, dass Marshal nach dieser Nachricht sofort eine Reise abgebrochen hat, um ihm beizustehen. Unverzüglich beginnt Marshal, ein lückenloses Alibi für James zu konstruieren, dessen Kern James' Aufenthalt bei seiner Mutter in Cornwall in der Nacht sein soll. Wenig später stehen Chefinspektor Hurst und sein Assistent Sergeant Daniels von Scotland Yard vor der Wohnungstür und eröffnen den beiden Brüdern, dass in der vergangenen Nacht ihre Mutter ermordet wurde ...
Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 15.07.1966 allgemein: Nach dieser Woche werde ich mir fünf Masken und einen unauffälligen Regenmantel und eine Pfeife kaufen und werde mich um einen lukrativen, bequemen Arbeitsplatz als Kriminalinspektor umsehen. Denn Anschauungsunterricht im Aufklären von Fällen habe ich genug gehabt. Am Montag klärte Rupert Davies alias Maigret einen Fall, Donnerstag hat Inspektor Hurst alias Jochen Brockmann in "Alibi für James" einige dunkle Zusammenhänge geklärt, heute wird im Versuchsprogramm die schöne Kai Fischer etwas aufklären, nachher wird der Inspektor Marek alias Fritz Eckhardt in der "Vorladung" seinen Fall klären, und am Samstag, im Nachtprogramm, wird es im Verlauf des Kriminalfilms mit dem Titel "Die fünf Fotos" sicher Aufklärungsbedarf geben. Das Problem ist nur: Wenn ich jetzt Kriminalist werde und in einer der nächsten Wochen wieder drei, vier Shows hintereinander über unsere Bildschirme gehen, werde ich es ziemlich schwer haben, einen schwierigen Fall abzubrechen und Gesangsstunden zu nehmen und am 16.07.1966 als Kritik zur Sendung: "Als du heute früh ins Zimmer gekommen bist, hast du mich geküsst – dein Atem war süß wie Honig", sagt er. Und sie sagt ihm: "Das ist er immer: Kaugummi!" Hinterher hätte sie noch eine Kaugummimarke sagen können – und es wäre eine hübsche Fernsehwerbeidee gewesen. Nun ist das aber nicht der Text eines Werbespots, sondern ein Zitat aus dem Kriminalfernsehspiel "Alibi für James", das wir am Donnerstag gesehen haben. Und weil eben dieses Fernsehspiel keine Werbesendung ist, war auch dieser Dialogteil einer der vielen unnötigen Dinge in dieser gar nicht notwendigen und ziemlich misslungenen Inszenierung. Denn ich sehe nur einen dramaturgischen Pluspunkt in der ganzen Angelegenheit: die Einheit des Ortes – das ganze Stück hat nur eine Dekoration. Aber das ist auch schon alles. Sonst ist zu sagen, dass dieses Spiel den größten Nachteil hatte, den ein Fernsehkrimi überhaupt haben kann: er war fad bis zum Schluss. Das ist erstens eine Folge der Tatsache, dass auch ein nur halbwegs intelligenter Zuschauer schon nach der ersten halben Stunde es sich ausrechnen konnte, wie sich die ganze Angelegenheit verhält. Das ist zweitens eine Folge der Tatsache, dass der Krimi zu 90 Prozent aus einem Dialog-Hin-und-Her bestand – und 10 Prozent Aktion, Bewegung sind halt einfach zuwenig. Ich habe nach einer Viertelstunde die Augen geschlossen – und ohne Bild war alles genauso gut. Es war ein photographiertes Hörspiel. Allerdings ist mir dabei, wie mir gestern mein Freund sagte, entgangen, wie Ulli Fessl fesch mit dem Popo gewackelt hat. Aber auch das ist, meine ich, kein überaus spannender Moment
21:55 Verkehrsrundschau
Unsere Sendung im Dienste der Verkehrserziehung von und mit Fritz Senger
23:05 Zeit im Bild
mit Parlamentsberichten
23:25 Filmbericht von der Tour de France
Kommentar: Ferry Dusika

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:00 Le cinq à six des jeunes
Übernahme der Kinderstunde des westschweizerischen Fernsehens Télèvision de la Suisse Romande, in französischer Sprache (– 18:15 Uhr)
18:30 Tour de France
Aufzeichnung der Schlussetappe vom Nachmittag, Sprecher: Karl Erb
19:00 Nachrichten
19:05 Die Antenne
Anschließend
Tele-Spot
19:25 Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger
Heute: Es liegt in der Luft
Anschließend
Tele-Spot / Programmvorschau
20:00 Tagesschau
Anschließend
Tele-Spot
20:20 Was bin ich?
Heiteres Beruferaten mit Robert Lembke
21:05 Große Opernhäuser der Welt
Heute: Teatro San Carlo di Napoli
21:40 Big Ben
Ein England-Mosaik, präsentiert von Theodor Haller
22:25 Tagesschau
Spätausgabe
Anschließend
Bericht von der Tour de France
22:45 Plauderei am Tagesende
Es spricht Fritz Tanner
22:50 Programmvorschau

Mi, 13. Juli 1966   ◀                 1966                 ▶   Fr, 15. Juli 1966