Do, 14. Juli 1966
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| Mi, 13. Juli 1966 ◀ 1966 ▶ Fr, 15. Juli 1966 |
ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 07:45 | Farbfernseh-Versuchssendungen – 09:45 Uhr |
| Vormittagsprogramm von ARD und ZDF nur über die Fernsehsender des NDR mit RB, Meißner (HR), Kreuzberg/Rhön und Ochsenkopf/Fichtelgebirge (BR) | |
| 10:00 | Nachrichten |
| 10:05 | Tagesschau Wiederholung vom Vorabend |
| 10:20 | Der Sportspiegel Sport – letzte Rettung: Ein Filmfeuilleton über den Sport älterer Herren, Klettern im ersten Gang, Radrennen in den Slowenischen Alpen |
| 10:50 | Blick zurück im Film Ausschnitte aus beliebten deutschen Spielfilmen |
| 11:15 | Kinderspiele Ein Bild von Pieter Breughel, in Versen gedeutet von James Krüss |
| 11:35 | Die Drehscheibe |
| 12:00 | Das aktuelle Magazin – 13:30 Uhr |
SR | |
| 12:30 | Im Dreieck Eine Sendung für Schichtarbeiter im Montandreieck in deutscher und französischer Sprache (– 13:30 Uhr) |
| 16:40 | Nachrichten der Tagesschau Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg |
| 16:45 | Die Reise mit dem Dampfwagen Eine Geschichte von Johanne von Gemmingen, Zeichnungen: Erika Klemme, Kamera: Norbert Holland Seit Tagen herrscht Regenwetter und als die Mutter den Kindern eine Fahrt mit dem Dampfwagen von Nürnberg zu Tante Martha nach Fürth ankündigt, sind sie begeistert. Soviel haben sie schon von diesem neuen Fahrzeug gehört. Warum aber dann Hund Bello allein auf große Fahrt geht, soll noch nicht verraten werden ... (Kinderstunde für alle / SR) |
| 17:00 | Der Froschkönig Ein Märchen der Brüder Grimm Zeichnungen: Günter Walbeck, Regie: Peter Irion (Kinderstunde für alle / SR) |
| 17:10 | André Schweitzers kleines Marionetten-Kabarett (Kinderstunde für alle / NDR) |
| 17:25 | Start einer neuen Reihe Der Cowboy-Klub Mit Erhard Reis In der neuen Sendereihe sollen nach und nach die Teile für eine Cowboy-Ausrüstung hergestellt werden. In der heutigen ersten Ausgabe wird aus Resten eine zünftige Colttasche mit Gürtel gearbeitet (Kinderstunde für alle / NDR) |
| 18:00 | Nachrichten der Tagesschau Alle Sender außer BR (– 18:05 Uhr) |
NDR/RB | |
| 18:05 | Berichte vom Tage |
| 18:16 | Die Nordschau Heute: Es geht ums Geld Rosen aus dem Norden: Ein Filmbericht von Christian Diederich Hahn und Günter Kunz |
| 18:50 | Das Sandmännchen |
| 19:00 | Berichte vom Tage |
| 19:21 | Sommerliche Serenaden Zwischen Alpirsbach und Weikersheim |
| 19:59 | Programmhinweise |
WDR | |
| 18:05 | 5 nach 6 Adam kocht selbst |
| 18:30 | Hier und Heute Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen |
| 19:10 | Donaug'schichten Heute: W. M. und die Ölquelle |
| 19:40 | Kleines südosteuropäisches Feuilleton Heute: Ein kleines Lächeln gesucht |
HR | |
| 18:05 | Programmhinweise |
| 18:10 | Dschungelboy Heute: Das Kind am Fluss Zwei Zuchthäusler auf der Flucht wollen sich am Distriktrichter rächen. Dschungelboy greift ein ... |
| 18:40 | Das Sandmännchen |
| 18:50 | Die Hessenschau |
| 19:10 | Abel mit der Mundharmonika Heute: Die Rettung Peter und Jimbo gehen mit ihrem Boot auf große Fahrt. Unterwegs nehmen sie den schiffbrüchigen Abel mit ... |
| 19:50 | Heute in Hessen |
SR | |
| 18:05 | Aktuelles von hüben und drüben |
| 18:15 | Drei und Paris |
| 18:30 | Das Sandmännchen |
| 18:35 | Boso, der Clown |
| 18:45 | Die letzte Hoffnung Heute: Thomas Mendoza |
| 19:20 | Mosaik |
| 19:45 | Aktueller Bericht |
SDR/SWF | |
| 18:05 | Nicht träumen, Marie! Fernsehspiel um die Sprechstundenhilfe Marie Müller, die sich in ihren Träumen schon als Filmdiva sieht ... (Wh.) |
| 18:40 | Die Abendschau / Blick ins Land |
| 19:10 | Das Sandmännchen |
| 19:20 | Südwest-Magazin Neben dem gewohnten Rätsel präsentiert Theo Lingen einen Film Mit Dieter Pröttel und Bill Ramsey |
| 19:54 | Nachrichten aus Baden-Württemberg bzw. Rheinland-Pfalz |
BR | |
| 18:25 | Nachrichten |
| 18:35 | Unbekanntes Deutschland Heute: Abc einer kleinen Stadt Dokumentation über die nordrhein-westfälische Kleinstadt Erkelenz, 12 700 Einwohner, die auf eine tausendjährige Vergangenheit zurückblicken kann. Anhand von Dokumenten, Urkunden und Baudenkmälern erhält der Zuschauer einen Überblick über die wesentlichen geschichtlichen und kulturellen Ereignisse. In Form eines Tagesablaufs schildert der Beitrag den Alltag der Stadtbürger, ihre Arbeit, ihre Neigungen und ihre starke Bindung an altes Brauchtum Sprecherin: Annemarie Schlaebitz |
| 19:05 | Nachrichten und aktuelle Viertelstunde |
| 19:25 | Die Münchner Abendschau Heute: Zum Zeitgeschehen |
| 20:00 | Tagesschau Das Wetter morgen |
| 20:15 | Programmänderung bis 21:40 Uhr Deutschland, 14. Juli 1966 Mit den Ansprachen von Willy Brandt, Herbert Wehner und Fritz Erler Hörzu 31/1966 schrieb in ihrer Kritik: Dem aktuellen Ereignis fiel Arno Holz' Komödie "Socialaristokraten" zum Opfer. Beide Fernsehanstalten brachten gleichzeitig und live Erklärungen der SPD-Vorsitzenden Brandt, Wehner und Erler: "Deutschland, 14. Juli 1966". Ein Versuch, die erstarrten Fronten zwischen Ost und West zu lockern. – Ermutigend, dass alle Funk-Verantwortlichen diesmal jedes Proporz- und Rivalitätsdenken überwanden. So gab es mit Recht kein "Kontrastprogramm". Niemand wird das bedauert haben Anmerkung: Ursprünglich vorgesehenes Abendprogramm: 20:15 "Socialaristokraten", Fernsehspiel von Arno Holz, auf den 30.08.1966 verschoben |
| 20:55 | Coreolan-Ouvertüre |
| 21:05 | Königin von Frankreich Von Thornton Wilder Anmerkung: Möglicherweise die Wiederholung des Fernsehspiels "Königinnen von Frankreich", erstgesendet am 18.07.1961, Personen und Darsteller: Monsieur Cahusac (Max Noack), Marie-Sidonie Cressaux (Isolde Bräuner), Madame Pugeot (Lina Carstens), Mademoiselle Pointevin (Ida Ehre), Kamera: Hannes Staudinger, Musik: Eugen Thomass, Szenenbild: Ulrich Elsässer, Rudolf Remp, Kostüme: Margit Bardy, Regie: Hans-Dieter Schwarze |
| 21:40 | Literarische Zentren Paris 1925 Shakespeare und Co Ein Bericht von Georg Stefan Troller, Kamera: Josef Kaufmann Die junge Amerikanerin Sylvia Beach eröffnet 1919 auf dem Montparnasse ein kleines Buchgeschäft und gibt ihm den seltsamen Namen "Shakespeare und Co." Sie verkauft Bücher der jungen Generation und bald wird der kleine Laden Treffpunkt englischer und amerikanischer Schriftsteller in der französischen Hauptstadt: Hemingway, Gertrude Stein, Scott Fitzgerald, Ezra Pound und James Joyce. Sylvia finanzierte Joyce' teilweise verbotenes Buch "Ulysses". – Der heutige Beitrag verfolgt das Schicksal dieser aktiven Generation von Dichtern in den Jahren 1919 bis 1929, wir sehen, wie sie lebten, liebten, litten und arbeiteten. Augenzeugen erinnern sich, darunter der letzte Überlebende aus dieser Gruppe, der Schriftsteller Ezra Pound. So wird ein Stück Zeitgeschichte lebendig, ein Wendepunkt der modernen Literatur und eines der aufregendsten Jahrzehnte, das Paris erlebt hat Gong 31/1966 schrieb in seiner Kritik: Gespickt mit Anekdoten, biographischen Details und einzigartigen filmischen Kostbarkeiten war Georg Stefan Trollers Bericht mit der berühmten Buchhandlung "Shakespeare und Co." im Mittelpunkt, ringsum Autoren und ihre Gefolgschaft. James Joyce, Ernest Hemingway, Gertrude Stein, Ezra Pound wirkten als "Sprecher" mit (man hörte Schallplattenaufnahmen). Der feuilletonistische Wirbel, den Troller souverän veranstaltete, ging hauptsächlich die wenigen Literaturkundigen an, die Sylvia Beach lasen und die Pariser Jahre der genannten Autoren kennen. Die anderen werden dieses Schriftsteller-Rendezvous kaum verstanden haben; so viele Einzelheiten waren nur für Eingeweihte. Aber das schadet nichts. Troller schien selbst berauscht von den damaligen Ereignissen, doch seine Emphase war uns sympathisch. So selten findet man ein fundiertes Engagement in literarischen Dingen auf dem Bildschirm, das dazu noch filmisch reizvoll ausgestattet ist. Am interessantesten war das Interview mit dem steinalten Poeten Ezra Pound, der fast nur mit "No" antwortete. An sein Schweigen konnte auch Troller nicht rühren, das der Dichter sich nach seiner Entlassung aus dem Irrenhaus auferlegt hat. Nur zum Schluss zwei Sätze: "Dankbarkeit für diejenigen, die mir halfen. Bewunderung für ihren Mut", womit Troller gemeint war Hörzu 32/1966, Leserbrief: Georg Stefan Trollers unvergleichliche Art der Dokumentation, verbunden mit einer ebenso unvergleichlichen Stadt, verdienen das Prädikat "Ausgezeichnet"! Bitte bald zu günstigerer Sendezeit wiederholen (ab 16 / WDR) |
| 22:30 | Tagesschau Das Wetter morgen Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg |
| Anschließend Kommentar | |
| 22:45 | Fußball-Weltmeisterschaft Berichte vom Tage Vom Deutschen Fernsehen aus London |
ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Sendepause vom 4. April bis 4. September 1966 |
West 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 13:00 | Ein Tag = Eine Stunde Aus den WDR-Regionalprogrammen |
| 14:00 | Programmhinweise |
| 19:00 | Programmhinweise |
| 19:10 | Nachrichten aus Nordrhein-Westfalen |
| 19:15 | Hierzulande – Heutzutage Prisma des Westens: Fragezeichen / Kommentar "Für und Wider" |
| 19:50 | Ihre Heimat – Unsere Heimat Für türkische Gastarbeiter |
| 20:00 | Tagesschau Das Wetter morgen |
| 20:15 | Einführung in die Soziologie (8) Von Hans Paul Bahrdt Heute: Wandlungen in der Industriearbeiterschaft |
| 20:45 | Benvenuti in Italia (28) Italienisch für Anfänger mit Ima Agustoni Heute: Die Majolikatasse (Wiederholung vom 11. Juli) |
| Anschließend Programmhinweise |
Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 19:30 | Schreiben Sie schneller (26) Stenografie mit Walter Klein |
| 20:00 | Tagesschau Das Wetter morgen |
| 20:15 | Ideen und Versuche (2) Heute: Die Verschmutzung von Wasser und Luft Eine Untersuchung von Hermann Rockmann |
| 21:00 | Nachrichten aus Hessen |
| 21:05 | Neues aus der Universität Aus der Arbeit hessischer Hochschulen |
| 21:50 | Operation Ein Kurzfilm über die Herz-Lungen-Maschine (– 22:05 Uhr) |
Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 08:50 | Schulfernsehen Wie eine Nachricht entsteht Erste Wiederholung (– 9:15 Uhr) |
| 19:00 | Richard Strauss' Jugendjahre in München |
| 19:30 | Und d' Leut, die hat's g'freut Ein Porträt zum 60. Geburtstag des Roider Jakl von W. H. Bencker |
| 20:00 | Tagesschau Das Wetter morgen |
| 20:15 | Intermezzo Eine bürgerliche Komödie mit sinfonischen Zwischenspielen in zwei Aufzügen von Richard Strauß Mit Hanny Steffek (als Christine), Erwin Gruber (als Der kleine Franzl, ihr Sohn), Hermann Prey (als Hofkapellmeister Robert Storch, ihr Mann), Gertrud Freedmann (als Anna, ihre Kammerjungfer), Ferry Gruber (als Baron Lummer), Karl Schmitt-Walter (als Der Notar), Cäcilie Reich (als Seine Frau), Friedrich Lenz (als Ein Kapellmeister), Carl Christian Kohn (als Ein Kommerzienrat), Hans Hermann Nissen (als Ein Justizrat), Max Proebstl (als Ein Kammersänger), Paula Meyer (als Fanny, Köchin), Hildegard Seefried (als Hausmädchen bei Storch), Brigitte Fassbeander (als Resi), es spielt das Orchester der Bayerischen Staatsoper, musikalische Leitung: Joseph Keilberth, Bühnenbild: Jean Pierre Ponelle, Inszenierung: Rudolf Hartmann Eine Aufzeichnung aus dem Cuvilliestheater in München 1962 Kapellmeister Storch muss auf Tournee, was zu einem stürmischen Ehekrach führt. Während seiner Abwesenheit beginnt seine Frau Christine einen harmlosen Flirt mit dem jungen Baron Lummer, der ein jähes Ende findet. Ein Brief an den Kapellmeister, den Christine öffnet, weckt ihre Eifersucht ... ARD 2-Erstsendung: 3. Februar 1963, lief am 6. November 1964 im Dritten Programm Bayern |
DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 09:50 | Medizin nach Noten |
| 10:00 | Aktuelle Kamera |
| 10:25 | Im Blickpunkt |
| 10:35 | Willi Schwabes Rumpelkammer Wiederholung von gestern |
| 11:35 | Gilbert Bécaud Impressionen eines Chansonniers |
| 12:25 | Testsendungen U.a. von 13:30–14:20 Uhr: "Der doppelte Bräutigam" (– 16:40 Uhr) |
| 16:45 | Programmvorschau |
| 16:50 | Medizin nach Noten |
| 17:00 | Kinderfernsehen für Kinder von 10 Jahren an Wasser, Wind und Wellen Zu Gast am Badestrand eines Sommerferienlagers |
| 17:30 | Ostseestudio Rostock TV Nord Reportagen, Betrachtungen und Feuilletons zur Ostseewoche 1966 |
| 18:15 | Zwischen den Spielen Meinungen, Prognosen, Tabellen zur Fußball-Weltmeisterschaft 1966 |
| 18:30 | Tausend Tele-Tipps |
| 18:45 | Programmvorschau |
| 18:50 | Unser Sandmännchen Abendgruß des Kinderfernsehens |
| 19:00 | Ostseestudio Rostock Stadtbekanntschaften in Stralsund Filmfeuilleton über eine mehr als 700jährige Stadt |
| 19:25 | Das Wetter |
| 19:30 | Aktuelle Kamera |
| 19:50 | Im Blickpunkt |
| 20:00 | Objektiv Tatsachen – Hintergründe – Kontraste Redaktion: Klaus Jeutner |
| 20:40 | Jörg Preda berichtet Heißer Hafen Santos Geheimnisse um einen geschäftstüchtigen Reeder |
| 21:05 | Zu Gast bei Marta Rafael Fania Fénélon Regie: Karlgerhard Seher |
| 21:45 | Aktuelle Kamera |
| Anschließend Kommentar | |
| 22:00 | Bitte, Plätze einnehmen! Sport aktuell Mit Berichten von den Deutschen Meisterschaften im Schwimmen |
Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 18:00 | Kurznachrichten |
| 18:05 | Fußball-Weltmeisterschaft 1966 Spanien–Argentinien |
| 19:00 | Kurznachrichten |
| 19:05 | Sportkaleidoskop Aktuelle Bildberichte, Kommentare, Interviews Zusammenstellung und Präsentation: Dr. Kurt Jeschko |
| 19:25 | Für Sie notiert |
| 19:30 | Zeit im Bild |
| 19:55 | Schaufenster und Kurzfilm-Mosaik |
| 20:05 | Alibi für James Kriminalspiel von Raymond Bowers, deutsche Fernsehfassung: Rudolph Cartier und Florian Kalbeck, Personen und Darsteller: Marshal Armitt, Rennfahrer (Peter Vogel), James Armitt, sein Bruder (Heinz Ehrenfreund), Chefinspektor Hurst von Scotland Yard (Jochen Brockmann), Mercia Sparling (Ulli Fessl), Sergeant Daniels, Hursts Assistent (Gerald Florian), Parker, Portier (Josef Krastl), Kamera: Gerhard Wanderer, Werner Füssl, Franz Kabelka, Felix Kränkl, Masken: Josefa Windisch, Musik: Hans Hagen, Kostüme: Edith Almoslino, Szenenbild: Gerhard Hruby, Produktion: Erich Neuberg, Regie: Rudolph Cartier ORF-Eigenproduktion Rennfahrer Marshal Armitt reagiert kaltblütig auf die schreckliche Nachricht, dass sein Bruder James in der vergangenen Nacht einen Radfahrer angefahren und liegengelassen habe. Die Fahrerflucht ereignete sich mit Marshals bekanntem Testwagen, 500 Kilometer nördlich von London. Da sich die beiden Brüder nicht besonders gut verstehen, wundert sich James, dass Marshal nach dieser Nachricht sofort eine Reise abgebrochen hat, um ihm beizustehen. Unverzüglich beginnt Marshal, ein lückenloses Alibi für James zu konstruieren, dessen Kern James' Aufenthalt bei seiner Mutter in Cornwall in der Nacht sein soll. Wenig später stehen Chefinspektor Hurst und sein Assistent Sergeant Daniels von Scotland Yard vor der Wohnungstür und eröffnen den beiden Brüdern, dass in der vergangenen Nacht ihre Mutter ermordet wurde ... Die Wiener Arbeiterzeitung schrieb am 15.07.1966 allgemein: Nach dieser Woche werde ich mir fünf Masken und einen unauffälligen Regenmantel und eine Pfeife kaufen und werde mich um einen lukrativen, bequemen Arbeitsplatz als Kriminalinspektor umsehen. Denn Anschauungsunterricht im Aufklären von Fällen habe ich genug gehabt. Am Montag klärte Rupert Davies alias Maigret einen Fall, Donnerstag hat Inspektor Hurst alias Jochen Brockmann in "Alibi für James" einige dunkle Zusammenhänge geklärt, heute wird im Versuchsprogramm die schöne Kai Fischer etwas aufklären, nachher wird der Inspektor Marek alias Fritz Eckhardt in der "Vorladung" seinen Fall klären, und am Samstag, im Nachtprogramm, wird es im Verlauf des Kriminalfilms mit dem Titel "Die fünf Fotos" sicher Aufklärungsbedarf geben. Das Problem ist nur: Wenn ich jetzt Kriminalist werde und in einer der nächsten Wochen wieder drei, vier Shows hintereinander über unsere Bildschirme gehen, werde ich es ziemlich schwer haben, einen schwierigen Fall abzubrechen und Gesangsstunden zu nehmen und am 16.07.1966 als Kritik zur Sendung: "Als du heute früh ins Zimmer gekommen bist, hast du mich geküsst – dein Atem war süß wie Honig", sagt er. Und sie sagt ihm: "Das ist er immer: Kaugummi!" Hinterher hätte sie noch eine Kaugummimarke sagen können – und es wäre eine hübsche Fernsehwerbeidee gewesen. Nun ist das aber nicht der Text eines Werbespots, sondern ein Zitat aus dem Kriminalfernsehspiel "Alibi für James", das wir am Donnerstag gesehen haben. Und weil eben dieses Fernsehspiel keine Werbesendung ist, war auch dieser Dialogteil einer der vielen unnötigen Dinge in dieser gar nicht notwendigen und ziemlich misslungenen Inszenierung. Denn ich sehe nur einen dramaturgischen Pluspunkt in der ganzen Angelegenheit: die Einheit des Ortes – das ganze Stück hat nur eine Dekoration. Aber das ist auch schon alles. Sonst ist zu sagen, dass dieses Spiel den größten Nachteil hatte, den ein Fernsehkrimi überhaupt haben kann: er war fad bis zum Schluss. Das ist erstens eine Folge der Tatsache, dass auch ein nur halbwegs intelligenter Zuschauer schon nach der ersten halben Stunde es sich ausrechnen konnte, wie sich die ganze Angelegenheit verhält. Das ist zweitens eine Folge der Tatsache, dass der Krimi zu 90 Prozent aus einem Dialog-Hin-und-Her bestand – und 10 Prozent Aktion, Bewegung sind halt einfach zuwenig. Ich habe nach einer Viertelstunde die Augen geschlossen – und ohne Bild war alles genauso gut. Es war ein photographiertes Hörspiel. Allerdings ist mir dabei, wie mir gestern mein Freund sagte, entgangen, wie Ulli Fessl fesch mit dem Popo gewackelt hat. Aber auch das ist, meine ich, kein überaus spannender Moment |
| 21:55 | Verkehrsrundschau Unsere Sendung im Dienste der Verkehrserziehung von und mit Fritz Senger |
| 23:05 | Zeit im Bild mit Parlamentsberichten |
| 23:25 | Filmbericht von der Tour de France Kommentar: Ferry Dusika |
Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 17:00 | Le cinq à six des jeunes Übernahme der Kinderstunde des westschweizerischen Fernsehens Télèvision de la Suisse Romande, in französischer Sprache (– 18:15 Uhr) |
| 18:30 | Tour de France Aufzeichnung der Schlussetappe vom Nachmittag, Sprecher: Karl Erb |
| 19:00 | Nachrichten |
| 19:05 | Die Antenne |
| Anschließend Tele-Spot | |
| 19:25 | Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger Heute: Es liegt in der Luft |
| Anschließend Tele-Spot / Programmvorschau | |
| 20:00 | Tagesschau |
| Anschließend Tele-Spot | |
| 20:20 | Was bin ich? Heiteres Beruferaten mit Robert Lembke |
| 21:05 | Große Opernhäuser der Welt Heute: Teatro San Carlo di Napoli |
| 21:40 | Big Ben Ein England-Mosaik, präsentiert von Theodor Haller |
| 22:25 | Tagesschau Spätausgabe |
| Anschließend Bericht von der Tour de France | |
| 22:45 | Plauderei am Tagesende Es spricht Fritz Tanner |
| 22:50 | Programmvorschau |
| Mi, 13. Juli 1966 ◀ 1966 ▶ Fr, 15. Juli 1966 |


