Mi, 9. September 1959
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| Di, 8. September 1959 ◀ 1959 ▶ Do, 10. September 1959 |
ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 17:00 | Kinderstunde Die Haflinger (2) Paul Eipper erzählt von diesen kleinen Pferden aus den Alpen Während der erste Teil vom Winter und Frühjahr der Bergpferde berichtete, so führt uns die Fortsetzung heute mitten in den Bergsommer und in die schwere Arbeit, die auf den Höhen zu leisten ist. Als Gespann- und Zaumtiere tun die kleinen und zähen Pferde auch dort noch ihren Dienst, wo jeder größere Artgenosse und erst recht der Motor versagt. Der von Kameramann Dix gemeinsam mit Paul Eipper festgehaltene Film zeigt herrliche Bilder der Haflinger in ihrer schönen Landschaft. Und wir begegnen dem Hengstfohlen wieder, dessen erste Lebensstunden im ersten Teil des Films beobachtet werden konnten (BR) |
| 17:30 | Jugendstunde Union Pacific Abenteuer beim Bau der berühmten Eisenbahnlinie Das zerrissene Gebirge der Black Hills hat die Bauarbeiten lange aufgehalten. Mit großer Mühe finden McClelland und sein Mitarbeiter Sutherland eine Route durch das Gebiet, die für die künftige Eisenbahn geeignet ist. Doch Regierungskommissär Ralston lehnt diese Trasse ab. Da es jedoch keine andere Möglichkeit gibt, handelt McClelland gegen die Anweisungen und führt die Bahnlinie entlang der ausgesuchten Route. Dabei verunglückt ein Arbeitszug. Nun wird Bart seines Amtes enthoben und Ralston ordnet eine neue Durchführung des Schienenweges durch die Black Hills an. Dabei kommt es zu einer aufregenden Fahrt, die gerade noch vor einem Abgrund gestoppt werden kann und so einige wichtige Leute der Regierung davon überzeugt, dass McClellands Route die richtige ist ... (BR) |
| 17:55 | Für die Frau Poesie in der Küche Dr. Irene Zander gibt praktische Hinweise Das Gesicht der modernen Küche verändert sich, weg vom reinen Laboratorium. Schwedische Statistiker fanden heraus, dass der Durchschnitt der Frauen auch im modernen Schweden, in dem es jegliche Rationalisierung und Erleichterung der Hausarbeit gibt, etwa sechs Stunden täglich in der Küche verbringt. Nun soll nicht der Wohnküche das Wort geredet werden. Die Küche ist zur Arbeit da, und es ist wichtig, dass die Arbeitsstellen wie Herd, Tisch und Spülbecken wie an einem Fließband nebeneinander liegen. Trotzdem aber muss die "Poesie" nicht aus der Küche verbannt sein. Das beweisen reizende Küchenkeramiken aus Skandinavien und bunte Cocktail-Tücher, mit denen man dem Raum ein freundliches Ambiente geben kann. Man kann aber auch mit lustigen Tapeten arbeiten, die man überlackiert, und die daraufhin die Unempfindlichkeit einer Kachelwand bekommen, man kann bunte Kacheln anbringen, etwas an die Wand malen oder nach Großmutter-Art schönes Kupfergeschirr aufhängen. Dr. Irene Zander zeigt heute hübsche Lösungen, die man schon in den USA und anderen Ländern für die Entlaborisierung der Küche gefunden hat. Unterstützt wird sie mit lustigen Zeichnungen von Christa Kemper (– 18:10 Uhr / BR) |
NDR/RB | |
| 18:45 | Die Nordschau |
| 19:30 | Sehpferdchen zeigt Inspektor Garrett |
SFB | |
| 19:00 | Berliner Abendschau |
| 19:15 | London 999 – 19:45 Uhr |
WDR | |
| 18:45 | Hier und Heute Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen |
| 19:25 | Intermezzo Scotland Yard |
HR | |
| 19:00 | Die Abendschau |
| 19:30 | Zwischen halb und acht Ein schöner Tag in 20 Minuten |
SWF/SDR | |
| 19:00 | Die Abendschau |
| 19:30 | Zwischen halb und acht Ein schöner Tag in 20 Minuten |
BR | |
| 18:45 | Die Münchner Abendschau |
| 19:30 | Zwischen halb und acht Ein schöner Tag in 20 Minuten |
| 20:00 | Nachrichten und Tagesschau Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg |
| Anschließend Wetterkarte Persönliches Auftreten von Sehbinchen und Sehbastian (NWRV) | |
| 20:25 | Sind Sie frei, Fräulein? Eine neue Fernsehrevue nach einer Idee von Ernst Verch Mitwirkende: Heidi Brühl, Edith Hancke, Ursula Herking, Friedel Hensch, Gisela Schlüter, Günther Jerschke, Günther Lüders und Lutz Moik Es tanzen Rosmarie Renz, Jan Boral und das Ballett, es spielt das Orchester Viktor Reschke, Bühnenbild: Heinz Heyer, Regie: Ernst Verch Hörzu 39/1959 schrieb in ihrer Kritik: Unterhaltung sollte auch sein, was der NWRV den Zuschauern am Mittwoch in einer nicht mehr zu verantwortenden miserablen Schirmbild-Schmalfilm-Aufzeichnung zumutete: "Sind Sie frei, Fräulein?" – eine Fernseh-Revue nach einer Idee von Ernst Verch, zweite Folge. Wieso Idee? Ein Salat aus Sentimentalitäten, Kitsch, Kalauern, Witzen mit langen Bärten. Schade um die Mitwirkenden, die hier ihre Haut zu Markte tragen mussten. Schade um die Zeit und das Geld! Es ist trostlos: Für die einfältigsten, absurdesten Dinge wird ein Aufwand getrieben, der in keiner Weise zu rechtfertigen ist. Unterhaltung auf Krampf. Dabei braucht man nur in einem Taschen-Operettenführer zu blättern, um hundert Revue-Operetten, musikalische Lustspiele und Singspiele zu finden, die sich tausendfach bewährt haben und deren Inszenierung nicht teuer, aber viel ersprießlicher wäre als dieser Mumpitz. Wann wird in den Unterhaltungs-Ressorts der Fernseh-Sender endlich der Groschen fallen? Hörzu 39/1959, Leserbriefe: Es soll sich hier um eine Fernseh-Revue nach einer Idee von ... handeln. Wo aber ist die Idee? Ich konnte sie nicht entdecken; – Das war ja mal wieder ein Schmarren! Es war mit unmöglich, bis zum Schluss auszuharren. Die Reihe wird hoffentlich nicht weitergehen? Gong 39/1959, Leserbriefe: Wie oft soll diese "Unterhaltungssendung" noch über den Bildschirm gehen? Das ist doch nur eine Aneinanderreihung platter Witze mit Bärten; – Da lobe ich mir die alte Sendereihe aus Stuttgart "Fräulein Pardon", an die man unwillkürlich erinnert wird. Dort gab es wenigstens noch Witz und vor allem auch tänzerisches Können Hören & Sehen 40/1959 schrieb in ihrer Kritik: Hamburg scheint dagegen plötzlich völlig verarmt zu sein. Vor allem an Ideen! Die Fernsehrevue "Sind Sie frei, Fräulein?" muss nach der Devis "Im Dutzend billiger" hergestellt worden sein. Man hatte eigentlich gehofft, dass der Vater der Idee, Ernst Verch, bereits nach der ersten Sendung "studiofrei" bekommen hätte. Aber nachdem nun auch die zweite Folge über den Sender ging, muss man annehmen, dass dem Bildschirmfreund aber auch gar nichts erspart bleibt (NWRV) |
| 21:10 | Was zu beweisen wäre Spurensuche nach Klaus Störtebeker, dem Seeräuber Von Joachim Jomeyer, Kamera: Thilo Haux Die Sendung begibt sich auf die Spur des legendären Seeräubers Gong 39/1959 schrieb in seiner Kritik: Die "Spurensuche nach Klaus Störtebeker", die der NWRV veranstaltete, verlief vom Start weg etwas zu feucht-fröhlich, um dem historischen Stoff gerecht zu werden. Auch trug das Beiwerk der Rahmenhandlung, mochte sie auch manche amüsante Einzelheit enthalten, nicht dazu bei, die verworrenen Seeräuberpfade deutlicher zu machen. Trotzdem lagen gerade in dieser Sendung thematische Möglichkeiten, die das Fernsehen noch stärker ausnutzen sollte (NWRV) |
DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 20:15 | Tagesschau |
| 20:30 | Heute Kommentare und Berichte |
| 20:50 | Sichlete im Seenland Ein alter Brauch im Bauernhaus Kommentar: Paul Schenk, Zusammenstellung und Regie: Walter J. Ammann |
| 21:25 | Tipp für neue Parlamentarier Diskussion Dr. Mörgeli und Parlamentarier |
| 21:45 | Swissair-Flug nach Südamerika |
| 21:55 | Programmvorschau / Nachrichten / Wiederholung der Tagesschau |
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