Di, 8. September 1959

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Mo, 7. September 1959   ◀                 1959                 ▶   Mi, 9. September 1959

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:00 Jugendstunde
Rogers schönster Sommer
Eine Pfadfinderreise in den kanadischen Sommer (NWRV)
17:15 Jugendstunde
Wir bauen Schiffsmodelle
Mit Friedrich-Karl Ries und Carl Mühlberger
Mit dieser Sendung schließt die Schiffsmodellbau-Reihe. Die Modelle sind inzwischen so weit, dass die ferngelenkte Probefahrt versucht werden kann. Unsere beiden Bastel-Chefs bereiten schon eine neue Sendereihe vor (NWRV)
17:55 Von Pilzen und Waldfrüchten
(– 18:10 Uhr / NWRV)

NDR/RB
 18:45 Die Nordschau
 19:30 Sehpferdchen zeigt
Zirkusluft

SFB
 19:00 Berliner Abendschau
 19:15 Vater ist der Beste
– 19:45 Uhr

WDR
 18:45 Hier und heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:25 Intermezzo
Fred-Kraus-Brettl

HR
 19:00 Die Abendschau
 19:30 Zwischen halb und acht
Tick-Tack-Quiz

SDR/SWF
 19:00 Die Abendschau
 19:30 Zwischen halb und acht
Tick-Tack-Quiz

BR
 18:45 Die Münchner Abendschau
 19:30 Zwischen halb und acht
Tick-Tack-Quiz

20:00 Nachrichten und Tagesschau
Leitung: Martin S. Svoboda
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
20:20 Schätze aus Peru
Indianerkunst in Keramik und Gold
Bericht von einer Ausstellung in Köln
Kernpunkt der Ausstellung ist die Privatsammlung von Miguel Mujica Gallo, Lima, mit goldenen Arbeiten aus fast allen Zeiten vor der Konquista. Diese wertvolle Sammlung stellt Mujica Gallo erstmals in so reicher Zahl aus. Vervollständigt wird der Goldschatz aus Peru durch Keramiken, Textilien, Federarbeiten und Holzschnitzereien, die der trockene und heiße Boden der Küste Perus bewahrt hat. Aus fast 30 europäischen Museen sind Privatsammlungen zusammengebracht. In einer solchen Fülle, unter Berücksichtigung fast aller prä-kolumbischen Kulturen, ist die Kölner Ausstellung einmalig. Sie wird in keiner anderen Stadt Europas gezeigt (NWRV)
20:40 Dr. med. Hiob Praetorius
Komödie von Curt Goetz mit Carl-Heinz Schroth (Dr. med. Hiob Praetorius), Eva Probst (Nastasja Petrowa), Bruno Hübner (Herr Shunderson), Gerhard Geisler (Professor Dr. Nack), Hans Epskamp (Professor Spiter), Walter Kiesler (Der Präsident des Ehrenrates), Annemarie de Bruyn (Die Großmutter), Eve Kern (Lilian), Ursula Herwig (Ann), Frank Scharf (Jack), Ernst Fritz Fürbringer (Sherlock Holmes), Fred C. Siebeck (Dr. Watson), Werner Schramm (Assistenzarzt), Musik: Rolf Unkel, Szenenbild: Rolf Illig, Regie: Paul Verhoeven
Gong 36/1959: "Nach dem Gesetz, dass das Mittel gegen eine Krankheit immer dann gefunden wird, wenn sie ihren Höhepunkt erreicht hat, wenn sie schier unerträglich geworden ist, nach diesem Gesetz muss heute oder morgen die Mikrobe der menschlichen Dummheit gefunden werden." Mit diesen Worten tritt der streitbare Dr. med. Hiob Praetorius, Facharzt für Frauenkrankheiten, in die wissenschaftliche Arena. Im geistreichen Duell mit seinen engstirnigen Kollegen demonstriert er, dass echte menschliche Anteilnahme am Patienten oft mehr sein kann als eine ausgeklügelte Therapie. Zweifellos hat der Schauspieler-Autor Curt Goetz, dem wir eine ganze Reihe prächtiger Lustspiele verdanken, viele eigene Züge im liebenswürdigen Porträt seines Titelhelden Praetorius verarbeitet. Dieser so gar nicht orthodoxe Mediziner beherrscht alle Möglichkeiten der ärztlichen Kunst, und weil es sie alle beherrscht, – noch besser beherrscht als die Erfolgsjäger – kann er sich eine höchst private, aristokratisch reservierte, aber doch menschliche Haltung gestatten. So hat die heitere Geschichte vom Dr. med. Hiob Praetorius – eine "Geschichte ohne Politik", wie sie der Autor ausdrücklich nennt – ihren ernsten Hintergrund
Hörzu 39/1959 schrieb in ihrer Kritik: Die Wiederholung des "Dr. med. Hiob Praetorius" von Curt Goetz litt unter der schlechten Bildqualität. Trotzdem war es ein Vergnügen, Carl Heinz Schroth in seiner Paraderolle wiederzusehen
Hören & Sehen 40/1959 schrieb in ihrer Kritik: Am Dienstag bewies der Erzschelm Curt Goetz wieder einmal, dass seine Stücke nicht umzubringen sind. "Dr. med. Hiob Praetorius" verpasste den Bildschirmfreunden eine erkleckliche Portion Humor. Die Freunde des verhaltenen Lachens kamen voll auf ihre Kosten. Carl-Heinz Schroth bot als Hiob eine beachtliche Leistung. Und dennoch konnten sich die Bewunderer von Curt Goetz nicht den Wunsch verkneifen, den Dichter als Helden zu sehen. Er hat dieses Stück nun einmal für seine Frau und sich selbst nach Maß geschneidert
ARD-Erstsendung: 19. April 1958 (Bildschirmaufnahme auf Schmalfilm / SDR)

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

11:00 Wir wiederholen für Spätarbeiter
Aktuelle Kamera
11:15 Wir wiederholen für Spätarbeiter
Sport und Musik
11:45 Wir wiederholen für Spätarbeiter
Die Mörder sind unter uns (3)
Heute: Die Apokalypse
13:00 Testsendungen
U.a. von 13:30–15:00 Uhr: "Robert Mayer – der Arzt aus Heilbronn" (P 6) (– 16:00 Uhr)
16:00 Kinderfernsehen für Kinder von 10 Jahren an
Streifzug durch das Vogelparadies
Atze und Rita erleben das Naturschutzgebiet Hiddensee
Ein Fernsehfilm von Hans Kubisch und Willi Berger
Anmerkung: Die Seite www.fernsehenderddr.de nennt für heute auch die Erstausstrahlung von "Der gestiefelte Kater", Fernsehmärchen vom Klaus Eidam nach Vorlage der Brüder Grimm, Dramaturgie: Karlheinz Rahn, mit Renate Luderer, Reinhard Michalke, Egon Geißler, Hans-Edgar Stecher, Lutz Friedrich, Gerhard Schinschke, Martin Rosen, Gisela Büttner, Peter Kalisch, Otto Zedler, Szenenbild: Reinhard Welz, Regie: Gisela Schwarz-Marell
16:30 Testsendungen
– 18:30 Uhr
18:30 Mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft unterwegs
Länderspiel gegen Finnland
18:55 Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 40 Tage später ...
Die Handelskonferenz wies neue Wege
Anschließend
Wetterdienst
20:00 Aktuelle Kamera
20:15 Mirandolina
Charakterkomödie von Carlo Goldoni, deutsche Textfassung: Harry Erlich, Personen und Darsteller: Mirandolina, Wirtin einer Locanda (Traute Richter), Cavaliere di Ripafratta (Dietrich Körner), Marchese von Forlipopoli (Siegfried Göhler), Graf von Aldafiorita (Walter Kainz), Ortensia (Lissy Tempelhof), Dejanira (Thea Elster), Fabricio, Kellner in der Locanda (Helmut Straßburger), Francesco, Kammerdiener des Cavaliere (Klaus Piontek), Romeo, Bedienter des Grafen (Willy Gade), Ausstattung: Gerhard Schade, Bühnenmusik: Wolfgang Hocke, Musikalische Leitung: Erhard Pupke, Inszenierung: Harry Erlich, Fernsehregie: Jürgen Degenhardt
Direktübertragung aus dem Kleinen Haus des Dresdner Staatstheaters
Anschließend
Schule der Technologen
Heute: Ultraschallbearbeitung
Anschließend
Neues vom Tage

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heute keine Sendung

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heute keine Sendung

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