Mo, 7. September 1959
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| So, 6. September 1959 ◀ 1959 ▶ Di, 8. September 1959 |
ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 17:00 | Kinderstunde Das Märchen von der Prinzessin, die alles nicht mochte Ein Spiel mit Grete Naues Tanzkindern Wir sehen eine Prinzessin, die zu allen Vorschlägen – essen, spielen, mit anderen zusammensein – "nein" sagt. In ihrem Trotz wünscht sie sich, allein in einer alten Fischerhütte zu sein, erlebt kurz die Erfüllung dieses Wunsches, um dann glücklich über die Gemeinschaft mit den anderen und dankbar für das, was sie hat, in ihre gewohnte Umgebung zurückzukehren ... (SFB) |
| 17:20 | Jugendstunde Das Nationale Jugendorchester von Großbritannien besucht Deutschland Ein Bericht von seinem Berliner Konzert Das "National Youth Orchestra of Great Britain" besuchte am 30. und 31. August erstmals die Bundesrepublik und West-Berlin. Die Vereinigung junger Amateurmusiker, die sich zusammensetzt aus den begabtesten Musikschülern Englands zwischen 13 und 18 Jahren, hat bereits internationale Anerkennung erhalten. Die heutige Sendung bringt einen kurzen Ausschnitt aus Beethovens Klavier-Konzert Nr. 1 C-Dur mit dem 16jährigen Solisten Allan Schiller. Außerdem sehen wir Interviews mit den jungen Künstlern und erfahren interessante Einzelheiten über diese einzigartige Orchestervereinigung Hörzu 39/1959, Leserbrief: Begeistert war ich von den großartigen Leistungen des Nationalen englischen Jugend-Orchesters. Schade nur, dass man so abrupt Schluss machte. Musste das sein, dass mitten im 1. Satz des C-dur-Konzerts von Beethoven abgebrochen wurde? Man hätte diesen musikbegeisterten jungen Menschen noch lange zuhören und zusehen können. Das ist doch etwas anderes als das ewige Schlagergeplärr. Hoffentlich lässt sich eine solche Sendung öfter ermöglichen! (SFB) |
| 17:35 | Beim Überschreiten der Fahrbahn Über häufige Unfallursachen und Probleme im Straßenverkehr berichtet Peter Schmidt "Bei Überqueren der Fahrbahn ..." lesen wir fast täglich in den Unfallmeldungen. Ist es Rücksichtslosigkeit der Kraftfahrer oder Gedankenlosigkeit der Fußgänger, oder sind es körperliche und seelische Krankheiten bzw. Störungen, die zu der erschreckenden Häufung dieser Art von Verkehrsunfällen geführt haben? Die Sendung möchte versuchen, das Thema von verschiedenen Seiten zu durchleuchten: Aus Sicht des Fußgängers, des Kraftfahrers, des Nervenarztes und Psychologen, des Augenarztes und der Verkehrspolizei. Kurze Filmberichte ergänzen die Interviews mit den Befragten (– 18:00 Uhr / SFB) |
NDR/RB | |
| 18:45 | Die Nordschau Die Sportschau der Nordschau |
| 19:30 | Sehpferdchen zeigt Vater ist der Beste |
SFB | |
| 19:00 | Berliner Abendschau |
| 19:15 | Abenteuer unter Wasser – 19:45 Uhr |
WDR | |
| 18:45 | Hier und heute Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen |
| 19:25 | Intermezzo Romanische Kunst in Frankreich |
HR | |
| 19:00 | Die Abendschau Sport vom Wochenende |
| 19:30 | Zwischen halb und acht Zimmer 506 |
SDR/SWF | |
| 19:00 | Die Abendschau Sport vom Wochenende |
| 19:30 | Zwischen halb und acht Zimmer 506 |
BR | |
| 18:45 | Die Münchner Abendschau mit dem Sport-Querschnitt |
| 19:25 | Zwischen halb und acht Zimmer 506 |
| 20:00 | Nachrichten, Tagesschau, Wetterkarte Leitung: Martin S. Svoboda Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg |
| 20:25 | Bilder aus der Farbigen Welt Heute: Schwarz-Weiß in Afrika Von Peter von Zahn, Kamera: Uwe Petersen Seit ein paar Jahren ist der afrikanische Kontinent zunehmend von Unruhe erfüllt. Überall fordern die Eingeborenen Unabhängigkeit von den Europäern. In Belgisch-Kongo, in Südafrika und in den französischen und britischen Kolonien revoltieren die Schwarzen gegen die herrschende Minderheit der Weißen. Peter von Zahn hat in den Zentren der Auseinandersetzungen die Ursachen der Rebellion erforscht und berichtet heute darüber Hörzu 39/1959 schrieb in ihrer Kritik: Mit ein paar nüchternen Worten registrierte der NWRV ein denkwürdiges Jubiläum: Peter von Zahns fünfzigste Sendung. Hinter dieser knappen Meldung verbirgt sich eine Leistung, die im Deutschen Fernsehen einmalig ist. Denn die fünfzigste Sendung Peter von Zahns war zugleich seine fünfzigste gute Sendung. Peter von Zahn hat einen Fernseh-Reportage-Stil entwickelt, der beispielhaft ist. Die Mischung von Bild und Wort, Glosse und Satire – auf einem soliden Wissen (!) aufgebaut – ist faszinierend. Ohne Beispiel auch das Arbeitspensum, das Peter von Zahn erledigt: Alle vierzehn Tage ein halbstündige Sendung, für deren Idee, Text und Regie er allein verantwortlich zeichnet. Amerika und die "farbige Welt" sind uns durch Peter von Zahn nähergerückt. Er hat mit seiner Arbeit mehr für die Verständigung unter den Nationen beigetragen als mancher Politiker Hörzu 39/1959, Leserbrief: Ich las in der Zeitung, dass die Sendung am 7. September die 50. Fernsehsendung von Peter von Zahn gewesen sein soll. Ich habe sie zwar nicht alle gesehen, aber doch sehr viele. Seine Berichte haben mich immer sehr gefesselt; denn sie vermitteln interessante Eindrücke von fremden Völkern und ihren Lebensbedingungen Gong 39/1959 schrieb in seiner Kritik: Peter von Zahn machte es sich dieses Mal ein wenig leicht: die gefilmten Festivitäten mit dem afrikanischen Abgesang an die britische Krone bestachen zwar durch den dabei entfalteten Pomp, erlaubten aber keinen Einblick in die wirklichen Probleme des Schwarzen Erdteils. Warten wir ab, ob Peter von Zahn das Versäumte in der folgenden Sendung nachholt Hören & Sehen 40/1959 schrieb in ihrer Kritik: Der NWRV schickte am Montag gleich drei Sendungen über den Bildschirm. Von den "Bildern aus der Farbigen Welt" über den "Fall Bunter" bis zur "Roten Optik" eine klare Linie: Quantität ging vor Qualität. Weniger wäre mehr gewesen! (NWRV) |
| 20:55 | Scotland Yard klärt auf Heute: Der Fall Bunter (NWRV) |
| 21:20 | Die rote Optik Dokumentation über Absicht und Methode des sowjetzonalen Fernsehprogramms Von Thilo Koch Gong 39/1959 schrieb in seiner Kritik: Thilo Kochs letzte Sendung wurde von denen, die die Vorgänge hinter den Kulissen kennen, vermutlich mit besonderem Interesse verfolgt. Das sowjetzonale Fernsehen plant nämlich, gegen den Sender Freies Berlin eine Urheberrechtsklage einzureichen. Dabei geht es den Ostberliner Stellen natürlich nicht darum, einige Honorarforderungen durchzusetzen, sondern dem "Mitteldeutschen Tagebuch" wie auch vermutlich der NWRV-Reihe "Die rote Optik" einen Riegel vorzuschieben. In Adlershorst – das systematisch ausgebaute Sendernetz an der Zonengrenze beweist es – hat man nichts dagegen, das Sowjetzonenprogramm unentgeltlich möglichst weit in den Westen hineinzustrahlen. Nur schätzt man es nicht, wenn es mit westdeutschen Kommentaren versehen wird. Thilo Koch gab sich auch in dieser Sendung nur sparsam. Er vermied Schlagwörter, verzichtete auf jede Gegenpropaganda und ließ statt dessen die Holzhammerschläge aus den mitteldeutschen Fernsehstudios hören. Ich vermute, dass selbst dem klassenbewussten Arbeiter die Sprechchorparolen vom Plan und vom Soll Qualen bereiten, und dass auch der ärgste Kunstbanause über das Unterfangen, aus dem Christus des Isenheimer Altares frühkommunistische Tendenzen hineinzudeuten, entsetzt war. Man wird, auch beim Betrachten anderer sowjetzonaler Fernsehsendungen, den ketzerischen Gedanken nicht los, sich noch mehr solcher Programmpropaganda zu wünschen: intensiver und glaubwürdiger, als es je westliche Publizistik vermöchte, gibt sie Auskunft über ihr wahres Wesen und reißt dem eigenen System samt seinen Funktionären die Maske vom Gesicht. Und dagegen würde auch ein gewonnener Prozess gegen die westdeutschen Sendeanstalten nichts nützen (NWRV) |
DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 19:30 | Alfred Hitchcock zeigt ... Heute: Der Unwiderstehliche |
| 20:00 | Zeit im Bild |
| 20:20 | Aktueller Sport |
| 20:40 | Aus der Schule geplaudert |
| 21:30 | Nat King Cole-Show Anmerkung: Nach anderen Angaben lief die "Perry Como-Show" |
| 22:00 | Zeit im Bild – 22:15 Uhr |
Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 20:15 | Tagesschau |
| 20:30 | Sport im Bild |
| 20:45 | Alle Rosen, sie blühen am Wege rot Zum 70. Geburtstag von Hans Roelli, dem bekannten Lyriker und Sänger |
| 21:00 | Attentat Schauspiel von W. O. Somin mit Eva Zilcher und Robert Dietl, Bühnenbild: Guy Dessauges, Regie: Ettore Cella Erstsendung im Schweizer Fernsehen: 29. Oktober 1958 Anmerkung: Die Wiederholung war bereits für den 06.08.1959 angekündigt |
| 22:05 | Nachrichten / Programmvorschau / Wiederholung der Tagesschau |
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