Mo, 15. Juni 1959
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| So, 14. Juni 1959 ◀ 1959 ▶ Di, 16. Juni 1959 |
ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 17:00 | Kinderstunde Kinder musizieren Das Orff-Schulwerk Gunild Keetman, Godela Orff und die Kindergruppe des Bayerischen Rundfunks sind heute mit neuen Stücken aus dem Schulwerk zu hören. Was die Kinder gelernt haben, wird jetzt innerhalb der Möglichkeiten des Fünftonraumes ausgebaut. Die Stücke werden rhythmisch und technisch schwieriger. Eine neue Aufgabe ist, die Kinder anzuregen, sich zu ihrer Musik zu bewegen. So bringt die Sendung das Lied vom Wanderzirkus, das gleichzeitig gespielt und getanzt wird. Das anschließende Stück "Bummfallera" ist ein Rondo. Zum Schluss hören wir das alte Kinderlied "Der Kuckuck ist ein braver Mann", das allem Anschein nach noch aus der Türkenzeit stammt und Anspielungen auf den Pascha enthält (BR) |
| 17:20 | Kinderstunde Die große Ohrfeige Luis Trenker erzählt aus seiner Jugend Luis Trenker stammt aus dem Grödnertal, im dem er seine ersten Kinderjahre verlebte, bis er im Alter von neun Jahren als Schafhirte zu einem Bauern in einem kleinen ladinischen Dorf nahe Corvara am Fuß der Sellatürme ging. Hier passierte auch die Geschichte mit der Ohrfeige. Der kleine Schafhirte hatte ein Feuer angezündet, um Pech zu brennen, dass die ladinischen Bauern wie eine Art Kaugummi kauen, und das die Zähne schön weiß macht. In seinem Eifer hatte der kleine Luis übersehen, dass dieses Feuer allzu nah an der Scheune war. Die nun folgende große Ohrfeige war ein einschneidendes Erlebnis in Trenkers Kinderzeit ... Auch in der heutigen Sendung steht die Bergwelt im Mittelpunkt seiner Erinnerungen. In einem kurzen Film führt Luis Trenker die Zuschauer in die heimatlichen Täler und zu den einsamen Dörfern, in denen man noch ladinisch spricht (BR) |
| 17:40 | Kollege kommt gleich! Eine kleine Berufskunde für Gaststättengehilfen und Kellner Der Beitrag wurde in einer oberbayerischen Hotelfachschule gedreht. Wer ins Hotelfach will, muss dort alles lernen, was es in dieser Branche zu tun gibt (– 18:00 Uhr / BR) |
NDR/RB | |
| 18:45 | Die Nordschau Die Sportschau der Nordschau |
| 19:30 | Sehpferdchen zeigt Vater ist der Beste |
SFB | |
| 19:00 | Berliner Abendschau |
| 19:15 | Abenteuer unter Wasser – 19:45 Uhr |
WDR | |
| 18:45 | Hier und heute Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen |
| 19:25 | Intermezzo Mexiko / Fiesta des Todes Der erste Film schildert die alte Kultur und die moderne Entwicklung von Stadt und Land Mexiko. Der zweite Beitrag behandelt den Stierkampf in Spanien. Im Mittelpunkt stehen die beiden spanischen Nationalhelden Miguel Dominguín und Manuel Rodrigues, oder Maonlete, wie er liebevoll von seinen Landsleuten genannt wird. Die heute gezeigte Corrida war seine letzte, denn hier war der Stier Sieger in der Arena. Die Sendung schließt mit einer kritischen Betrachtung dieser seltsamen und doch faszinierenden spanischen Tradition |
HR | |
| 19:00 | Die Abendschau Sport vom Wochenende |
| 19:30 | Zwischen halb und acht Alfred Hitchcock zeigt ... Heute: Auf Sieg |
SDR/SWF | |
| 19:00 | Die Abendschau Sport vom Wochenende |
| 19:30 | Zwischen halb und acht Alfred Hitchcock zeigt ... Heute: Auf Sieg |
BR | |
| 18:45 | Die Münchner Abendschau mit dem Sport-Querschnitt |
| 19:25 | Zwischen halb und acht Alfred Hitchcock zeigt ... Heute: Auf Sieg |
| 20:00 | Nachrichten und Tagesschau Leitung: Martin S. Svoboda Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg |
| Anschließend Wetterkarte Persönliches Auftreten von Sehbinchen und Sehbastian | |
| 20:20 | Hans Hass: Expedition ins Unbekannte (8) Heute: Giftschlangen und Tintenfische In den Erzählungen der Malediver im indischen Ozean spielten immer wieder giftige Seeschlangen eine Rolle. Ruderleute hatten Hans Hass und den Forschern auf der "Xarifa" erzählt, die Tiere seien gestreift und sehr angriffslustig. Hass ging den Meldungen nach und er schaffte es, einige der seltenen Exemplare lebend zu fangen. Fast gleichzeitig gelang dem Forscher ein Geheimnis zu enthüllen, dem er bereits vor 17 Jahren im Karibischen Meer auf der Spur war: ein durchsichtiges, schlauchförmiges Wesen, zwei Meter lang, treibt an der Oberfläche des Meeres. Hass gelang es jetzt, das röhrenförmige Gebilde einzufangen und unter dem Mikroskop zu klassifizieren Gong 27/1959, Leserbriefe: Jedesmal schalten wir an, wenn die Sendung "Expedition ins Unbekannte" angekündigt ist. Sie gibt doch sehr viel und ist immer wieder interessant; – Rein wissenschaftlich scheint mir manches in den Hass-Sendungen wenig haltbar zu sein. Etwa den eben ausgeschlüpften Tintenfischen menschliche Charaktereigenschaften unterzuschieben, ist eine Methode mit falschen Maßstäben Hören & Sehen 28/1959 schrieb in ihrer Kritik: Den Experten der Biologie gab Hans Hass wieder einmal Rätsel auf, die er aus der Tiefe des Wassers herausgefischt hatte. Für die Tierfreunde war seine Seeschlange eine ausgefallene Kost (SDR) |
| 20:50 | Wiederholung in einer Fernsehaufzeichnung Bernarda Albas Haus Von Federico Garcia Lorca, mit Elisabeth Flickenschildt (Bernarda Alba), Adele Lindemer (Maria Josefa), Eva Vaitl (Augustias), Rosemarie Reymann (Magdalena), Ellinor von Landesen (Amelia), Agnes Fink (Martirio), Isolde Chlapek (Adela), Lina Carstens (La Poncia), Ingeborg van Dyck (Magd), Erika Beilke (Prudencia), Szenenbild: Gerd Richter, Musik: Rolf Unkel, Fernsehbearbeitung und Regie: Franz Peter Wirth Frau Bernarda hält ihre fünf Töchter wie Gefangene, begräbt alle ihre Hoffnungen und unerfüllten Sehnsüchte. Doch eines Tages sprengt die Jüngste, Adela, die Fesseln der Mutter und verkündet leidenschaftlich ihre Liebe zu Pepe el Romano. Dieser verzweifelte Mut kostet Adela das Leben – der Wille Bernardas ist letztendlich stärker ... ARD-Erstsendung: 30. September 1957 Hörzu 27/1959 schrieb in ihrer Kritik: Zwei Fernseh-Spiele gab's: "Bernarda Albas Haus" [...] war eine Wiederholung, die man sich gern gefallen ließ. Denn Franz Peter Wirths Inszenierung gehört zu den bemerkenswertesten Ereignissen auf dem Bildschirm Gong 27/1959, allgemeiner Leserbrief: Es dürfte kaum ein Jahr her sein, seit "Bernarda Albas Haus" gesendet wurde. Nun steht es bereits als Wiederholung auf dem Programm. Kaufmännisch gesagt: der Fernsehzuschauer, also gewissermaßen der Kunde, soll zweimal für die gleiche Ware bezahlen Hören & Sehen 28/1959 schrieb in ihrer (allgemeinen) Kritik: Vom 14. bis zum 20. Juni schlug das Unterhaltungsbarometer des Deutschen Fernsehens wie ein bockiges Pferd nach hinten aus. Die Herren vom Programm holten bereits fertig gebratene Gerichte aus ihrer Kühltruhe und pumpten sich am Samstagabend eine von ausländischen Köchen zusammengebraute komplette Abendmahlzeit. Aus eisernem Bestand der Konserven stammten "Bernarda Albas Haus" – auch durch die Ablagerung nicht genießbarer geworden – und "Romeo und Julia in Berlin" (Anm.: am 17.6.) (SDR) |
DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 19:30 | Roboter unter sich |
| 20:00 | Zeit im Bild |
| 20:15 | Aktueller Sport |
| 20:35 | Wie ich sie sehe – wie ich es sehe Magnum-Fotograf Franz Hubmann berichtet von seinen Begegnungen mit Menschen, Landschaften und Dingen |
| 21:10 | Black and White |
| 21:55 | Zeit im Bild |
Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 20:15 | Tagesschau |
| 20:30 | Sport im Bild |
| 20:45 | Melodie und Rhythmus – Spiele und Gesang Es singen: Anita Traversi und das Quartett Radiosa, es spielen das Orchester Radiosa unter Leitung von Fernando Paggi und das Orchester Bruno Martino, Ehrengast: Jean Philippe |
| 21:45 | Programmvorschau / Nachrichten / Wiederholung der Tagesschau |
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