Mo, 7. Dezember 1959
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| So, 6. Dezember 1959 ◀ 1959 ▶ Di, 8. Dezember 1959 |
ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 17:00 | Kinderstunde Das faule Füchslein Eine Zeichengeschichte aus Polen Der Titel-Fuchs ist wirklich sehr faul und er stibitzt bei anderen Tieren die Nahrung, bis er schließlich bekehrt wird ... (HR) |
| 17:10 | Kinderstunde Meisterdetektiv Neunmalklug Die fehlenden Tortenstücke Heute geht es um zwei Tortenstücke, die Tante Frieda abhandengekommen sind. Sie hatte ihre Freundin zum Kaffee geladen und eine schöne Torte gebacken. Beide, Tante und Gast, sind empört. Jemand aus der Schar der Kinder muss sie genommen haben ... Einige Kinder im Studio werden zusammen mit Axel Ivers als Meisterdetektiv Neunmalklug versuchen, den Fall zu klären, mit Maria Madlen Madsen als Tante Frieda und Lilly Sedina als ihre Freundin (HR) |
| 17:40 | Das Ende der grünen Hölle Ein Film aus Südamerika Der österreichische Filmproduzent und Radioreporter E. Edlitzberger hat in dieser Sendung den Beginn einer neuen Epoche in der Geschichte des Amazons-Gebietes eingefangen: die Rodung der riesigen Urwälder, die Umschulung der indianischen Bewohner und die Verwandung von Teilen des Amazonas-Gebietes in fruchtbares Kolonisationsland (Schmalfilmaufnahme / – 18:00 Uhr / HR) |
NDR/RB | |
| 18:45 | Die Nordschau Die Sportschau der Nordschau |
| 19:30 | Sehpferdchen zeigt Musikalisches Rendezvous |
SFB | |
| 18:55 | Das Sandmännchen Ein Gute-Nacht-Gruß für die Kinder |
| 19:00 | Berliner Abendschau |
| 19:15 | Schatz von Urbano Douglas Fairbanks jr. spielt einen Professor, der gestohlenen Kunstgegenständen nachjagt. In Italien wird er in eine aufregende Verschwörung verwickelt. Er findet nicht nur die Kunst wieder, sondern lernt auch eine schöne Italienerin (gespielt von Marina Bari) kennen, die ihm bei der Suche hilft ... (– 19:45 Uhr) |
WDR | |
| 18:45 | Hier und heute Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen |
| 19:25 | Intermezzo Fest des St. Daniel / Legende der bleichen Berge |
HR | |
| 19:00 | Die Abendschau Sport vom Wochenende |
| 19:30 | Zwischen halb und acht Abenteuer unter Wasser Mike kümmert sich in einer Lagunenstadt für eine Telefongesellschaft um die Verlegung von Unterwasserleitungen. Ein anderer Taucher bietet seine Hilfe an und lernt dabei, wie man unter Wasser Mauerstücke in beliebiger Größe heraussprengen kann. Erst später kommt Mike die ganze Sache verdächtig vor, gerade noch rechtzeitig, um einen Einbruch in das direkt am Wasser gelegene Bankgebäude zu verhindern ... |
SDR/SWF | |
| 19:00 | Die Abendschau Sport vom Wochenende |
| 19:30 | Zwischen halb und acht Abenteuer unter Wasser |
BR | |
| 18:45 | Die Münchner Abendschau mit dem Sport-Querschnitt |
| 19:30 | Zwischen halb und acht Abenteuer unter Wasser |
| 20:00 | Nachrichten, Tagesschau und Wetterkarte Mit persönlichem Auftreten von Sehbinchen und Sehbastian Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg Leitung: Martin S. Svoboda |
| 20:25 | Bilder aus der Neuen Welt Heute: Die Amerikaner und das Jenseits Von Peter von Zahn, Kamera: Uwe Petersen Mit dieser Sendung startet Peter von Zahn eine neue Reihe über soziologische Probleme in den USA. Der erste Beitrag versucht heute, einen Überblick über die vielfältigen Formen der Religionsausübung in den Vereinigten Staaten zu geben, ohne Anspruch auf Vollständigkeit erheben zu wollen. Wohl in keinem anderen Land der Welt leben so viele verschiedene Religionen und Sekten friedlich nebeneinander – von der Gesellschaft und vom Staat toleriert. Trotz dieser starken Aufsplitterung ist der regelmäßige Kirchgang – stärker als in vielen europäischen Staaten – zu einer selbstverständlichen Handlung im Rhythmus der Arbeitswoche geworden. Darüberhinaus nimmt der Amerikaner rege am Gemeindeleben teil. Die Mauern vieler Kirchen umschließen nicht nur die sakralen, sondern auch die Gemeinschaftsräume der Gemeinde, in denen außer Diskussionen oft auch weltliche Themen wie Tanzveranstaltungen ihren Platz finden Gong 52/1959 schrieb in seiner Kritik: Zu den interessantesten Dokumentarberichten der selben Woche zählte ohne Zweifel Peter von Zahns Betrachtungen über die Amerikaner und das Jenseits, obwohl vieles darin nur gestreift werden konnte und manches, bedingt durch die Standpunktlosigkeit des Kommentars, nur von der Oberflächenerscheinung her registriert wurde. Aber auch so blieb noch viel Nachdenkenswertes zurück: Skepsis und auch ein wenig Verlegenheit gegenüber der fast motorischen "Reich-Gottes-Aktivität", die den amerikanischen Kontinent überspannt, und die Erkenntnis, wie stark das religiöse Leben der Christenheit von nationalen Eigenheiten geprägt wird Hörzu 52/1959 schrieb in ihrer Kritik: Peter von Zahn hat eine neue Reihe begonnen. "Der Amerikaner und das Jenseits" hieß die erste Folge. Fast jede Sendung dieses glänzenden Berichterstatters ist eine Freude. Gründlich und trotzdem taktvoll packte von Zahn das Thema an. Er machte es mit den nötigen Ernst, aber er vergisst auch das gelegentliche Lächeln nicht. Und er findet immer interessante Menschen, die interessante Dinge zu sagen haben. Er bleibt dabei natürlich, sachlich und hascht nicht nach Effekten Hörzu 52/1959, Leserbrief: Diese Sendung über die Religionen in Amerika war ganz besonders interessant (NWRV) |
| 21:10 | Drunten im Tal Ein Musical von Kurt Weill ("Down in the valley"), Text: Arnold Sundgaard, deutsch von Josef Strobl, Personen und Darsteller: Brack Weaver (Siegfried Tromnau), Jeannie Parsons (Ursula Anders), Thomas Bouché (Charles Palent), Jennies Vater (Benno Gellenbeck), Der Gefängniswärter (Henry Vahl), Peters (Wilhelm Fricke), Der Vorsänger (Herbert A. E. Böhme), Der Pfarrer (Franzl Jonas) Es singt der Chor des Norddeutschen Rundfunks Hamburg, Einstudierung: Max Thurn, es spielt das Hamburger Kammerorchester, musikalische Leitung: Gerhard Maasz, Szenenbild: Karl-Hermann Joksch, Fernsehbearbeitung und Regie: Herbert Junkers Das Musical erzählt die tragische Geschichte des Jungen Brack Weaver, der ein Mädchen so sehr liebte, dass er zum Totschläger wurde. Er soll gehängt werden, bricht am Abend vor der Hinrichtung aus, weil er nicht sterben kann, ohne die Geliebte zum letzten Mal geküsst zu haben. Er findet den Weg zu ihr ... In der Rückblende erleben wir dieses wirklich ganz junge und echte Liebesgefühl bis zum bitteren Ende Gong 49/1959: Der Regisseur Herbert Junkers sagt zu "Drunten im Tal": "Drunten im Tal" hat Kurt Weill 1948 in Amerika auf ein englisches Libretto von Arnold Sundgaard komponiert. Ein Musical, vielleicht, aber kein Broadway-Musical im Still von "Kiss me Kate". Auch ist der Weill dieses – nun sagen wir – "Singspiels" ein anderer als der des aggressiven Tons in der "Dreigroschenoper" oder in "Mahagonny". Man wundert sich? Diese Werke sind in Europa entstanden; und der amerikanische Weill bevorzugte das ganz schlichte, volksliedhafte Spiel. Zwei Seelen wohnen in der Brust des Amerikaners, und die eine ist die romantische. Dass Weill auch das Gemüt ansprechen könnte, hätte man bei uns kaum erwartet. [...] Dieses Buch und dieses Musik sind weit weg von jeder Naturalistik. "Drunten im Tal" ist eine Romanze. Ganze Teile der Musik beruhen auf amerikanischen Volksliedern. Auf dem Umschlag des Klavierauszuges hat Grandma Moses ein grünes Tal in der liebenswerten Naivität ihres Malstils beigesteuert. Kurt Weill sagt selbst im Vorwort: " "Down in the valley" wurde in der Hauptsache für die Laienbühne geschrieben. Es kann überall dargestellt werden, wo ein Chor, ein paar Sänger, ein paar Schauspieler zur Verfügung stehen" Gong 52/1959 schrieb in seiner Kritik: Zwei Tage später bot sich zum zweitenmal die Gelegenheit, Weills Singspiel "Drunten im Tal" auf sich wirken zu lassen. Musikalisch bietet dieses laienspielmäßige Stück einige wunderbare, volksliedhafte Stellen, während man hinter anderen Partien den aggressiven Kurt Weill der "Dreigroschenoper" herausspüren kann. Szenisch und darstellerisch hinterließ auch diese Wiederholung keinen geschlossenen und befriedigenden Eindruck. Liegt das daran, dass sich das Fernsehspiel schon zu sehr auf einen psychologisierenden, kammerspielhaften Ton eingestellt hat, und dass der spröde, fast in Holzschnittmanier arbeitende Stil fast wie ein Fremdkörper zwischen den übrigen Spielsendungen wirkte? (NWRV) ARD-Erstsendung: 31. Januar 1958 |
| 21:50 | Schicksal in eigener Hand Gespräch über die Demokratie in einer Stadt Eine Sendung anlässlich des hundertjährigen Bestehens der Hamburger Bürgerschaft von Dr. Lovis H. Lorenz Hörzu 52/1959 schrieb in ihrer Kritik: Dass man auch ein optisch unergiebiges Thema wie das hundertjährige Bestehen der Hamburger Bürgerschaft gut auf den Bildschirm bringen kann, bewies der Bericht "Schicksal in eigener Hand". Leider lief er zu sehr später Stunde (NWRV) |
DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 19:30 | Inspektor Garrett |
| 20:00 | Zeit im Bild |
| 20:20 | Aktueller Sport |
| 20:40 | Aus der Schule geplaudert |
| 21:10 | Aus der Welt der Forschung Ein Bericht von der steirischen Hindukusch-Expedition 1959 |
| 21:35 | Perry-Como-Show Eine Fernseh-Revue aus den USA mit Perry Como, Nat King Cole, Rosemary Clooney, Gail Davis und den Ray Charles Singers |
| 22:05 | Zeit im Bild |
Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 20:15 | Tagesschau |
| 20:30 | Sport im Bild |
| 20:45 | Wer ist wer? Das kleine Detektivspiel Mitwirkende: Die "Fahnder" Dr. Annemarie Gilomen, Dr. Paul Groß, Dr. Walter Kronauer und sechs "Verdächtige" Präsentation: Walter Plüß, Bearbeitung: Jürg Amstein |
| 21:30 | Perspektiven Eine Sendung über Literatur, Musik und bildende Kunst Besuch in einer Buchhandlung Redaktion: Dr. A. E. Hohler |
| 22:15 | Programmvorschau / Nachrichten / Wiederholung der Tagesschau |
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