So, 13. Dezember 1959
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| Sa, 12. Dezember 1959 ◀ 1959 ▶ Mo, 14. Dezember 1959 |
ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 12:00 | Der internationale Frühschoppen Mit sechs Journalisten aus fünf Ländern Gastgeber: Werner Höfer (– 13:00 Uhr / NWRV) |
| Anschließend Vorschau auf das Programm der kommenden Woche (NWRV) | |
| 14:30 | Kinderstunde Die Leute von Barbignol (3) Eine französische Kleinstadt stellt sich vor (SDR) |
| 15:00 | Einkaufsbummel zu zweit Mit Wiebke Paritz und Hellmut Lange und mit Ausschnitten aus Sendungen, die Sie im vergangenen Jahr sehen konnten Manuskript: Karl Peters (NWRV) |
| 17:00 | Turnländerkampf Deutschland–UdSSR Übertragung der letzten drei Übungen aus der Rheinlandhalle in Krefeld Sprecher: Heinz Maegerlein (– 19:00 Uhr / NWRV) |
WDR | |
| 19:00 | Hier und Heute Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen (– 19:25 Uhr) |
| 19:30 | Wochenspiegel Zusammenfassung der Tagesschauberichte der vergangenen Woche |
| 19:55 | Zum 3. Advent Illustrationen zur Bibel: Marc Chagall (NWRV) |
| 20:00 | Nachrichten |
| 20:05 | Was da kreucht und fleucht Ein Walt-Disney-Film (NWRV) |
| 20:30 | Evergreens Aus alt mach neu Mitwirkende: Iska Geri, Christa Williams, Rudolf Fenner, Kurt Fuss, Günther Jerschke und andere, es tanzen: Maria Litto, Heinz Schmiedel, Herbert Juzek und die Ballettgruppe, Choreografie: Heinz Schmiedel, es spielt Viktor Reschke und sein Orchester, Regie: Harald Vock Hörzu 1/1960 schrieb in ihrer Kritik: Viele gute Sendungen hatte sich das Fernsehen für die dritte Adventswoche aufgespart. Ein Qualitätsprogramm, wie man es nicht oft findet. Hoffentlich keine Eintagsfliege, hoffentlich nicht nur ein vorweggenommenes Weihnachtsgeschenk, sondern der Beginn neuer Taten! Die Woche begann mit einem Wirbel ungetrübten Vergnügens. Zwei blitzsauber gemachte Musiksendungen: eine neue Folge der "Evergreens" und Offenbachs satirischer Spaß "Salon Pitzelberger". Harald Vock hatte die Evergreens leicht, locker, mit viel Witz und Scharm inszeniert. Der Text war spritziger als in allen früheren Folgen, Günther Jerschke als Sprecher so gelost und heiter wie selten. Heinz Schmiedels Choreografie unkonventionell, die Musik hinreißend frech und ironisch-sentimental Hörzu 1/1960, Leserbriefe: Das war mit weitem Abstand die beste Sendung dieser Art, die wir bisher gesehen haben. Und endlich eine ausgezeichnete Bildqualität; – Was für nette Einfälle! Die Mitwirkenden waren gut ausgesucht. Wir hatten großen Spaß an der Sendung; – Die Kameraführung war fabelhaft. Bitte erfreuen sie uns weiter mit Evergreens in dieser Aufmachung! (Normalfilmaufnahme / NWRV) |
| 21:15 | Salon Pitzelberger Operette von Jacques Offenbach, Personen und Darsteller: Herr Pitzelberger (Hugo Lindinger), Ernestine (Elfriede Ott), Casimir Canefas (Ferry Gruber), Brösel (Willy Hofmann), Herr von Krauthofer (Jürgen Förster), Frau von Krauthofer (Ilse Hübener), Herr von Linden (Fritz Göllnitz), Frau von Linden (Emmy Jülich), Herr von Damsetzer (Karl Otto), Frau von Damsetzer (Lisa Bischoff), Herr von Bander (Jean W. Pfendt), Frau von Bander (Marlis Klentze) Es spielt das Hamburger Rundfunkorchester unter Leitung von Paul Burkhard, Szenenbild: Horst Hennicke, Fernsehbearbeitung und Regie: Cay Dietrich Voss Wien in den 1870er-Jahren. Kartoffelgroßhändler Pitzelberger ist durch das Vermögen seiner verstorbenen Frau ein Neureicher geworden. Damit kann er sich seinen größten Wunsch erfüllen, nämlich aus der Vorstadt wegzukommen und im Zentrum Wiens eine Villa zu bauen. Bei der Einweihung des Hauses soll Pitzelbergers Ziel, vornehm zu werden, erreicht sein. Um seinen Gästen – Geschäftsfreunden aus der Vorstadt – zu zeigen, wie er sich die vornehme Welt vorstellt, hat er sich über einen Kunstagenten drei klassische Opernsänger holen lassen. Töchterchen Ernestine ist erst vor kurzem aus dem Mädchenpensionat zurückgekehrt und hat sich in einen jungen Musiker und Komponisten verliebt, der in einer Dachkammer der Villa Pitzelberger gegenüber wohnt. Ihr Vater will von dieser Verbindung nichts wissen. Kaum dass die große Soirée näherrückt, bricht die Katastrophe herein: die drei italienischen Sänger sagen Pitzelberger kurzfristig ab. Ernestine ruft ihren Liebsten Casimir, der die Situation retten soll. Pitzelberger ahnt nicht, dass es sich beim "Retter" um den Geliebten seiner Tochter handelt. Der junge Mann schlägt vor, dass Vater, Tochter und er – verkleidet – als italienische Sänger auftreten. Erwartungsvoll und begeistert von dem schönen Haus treffen die Gäste ein. Das große italienische Terzett bildet den Höhepunkt der Soirée ... Hörzu 1/1960 schrieb in ihrer Kritik: Keine Operette im üblichen Sinn, sondern von Anfang bis Ende eine Persiflage ist Jacques Offenbachs "Salon Pitzelberger". Die Gesellschaft und der Starkult werden heftig durch den Kakao gezogen. Die Inszenierung unterstrich die satirischen und parodistischen Elemente; sie konnte es, weil die Hauptdarsteller, Elfi Ott, Ferry Gruber, Hugo Lindinger und Willy Hofmann, den Intentionen der Regie willig folgten. Cay Dietrich Voss gab sein Debüt als "Theater"-Regisseur. Aber man hatte nie den Eindruck, dass hier ein Debütant am Werk war. Wie er den Gehalt des Stücks ausschöpfte, wie er Darsteller und Kamera führte, das verdient höchstes Lob! Neu war das Verfahren, nur das Orchester vom Band in die Szene spielen, die Sänger jedoch "live" singen zu lassen. Die Musik wurde dadurch lebendiger, plastischer – aber so uneinheitlich in der Dynamik, dass wir meinen, das Experiment sollte nicht wiederholt werden Hörzu 1/1960, Leserbriefe: Die kleine Offenbach-Operette hat uns gut gefallen. Ein netter Ausklang eines gelungenen Sonntagabend-Programms; – Hübsch, diese Operettensendung des NWRV. Hin und wieder schien aber etwas mit dem Ton nicht zu stimmen. Wenn die Sängerin sich dem Hintergrund näherte oder mit dem Rücken zum Zuschauer stand, war sie öfter kaum zu hören Gong 2/1960, Leserbrief: Hier möchte ich wie bei den "Drei Möglichkeiten" sagen: danebengegriffen! Ich glaube, Offenbach würde sich im Grabe herumdrehen, wenn er das gesehen hätte. Muss man denn eine unbekannte, verstaubte Operette aus der Mottenkiste herausholen und dafür das Geld zum Fenster hinauswerfen? Gibt es nicht genug bekannte Operetten mit ihren herrlichen Melodien, die man lediglich textlich etwas modernisieren müsste, um sie fernsehgerecht senden zu können? (Magnetische Aufzeichnung / NWRV) |
DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 09:00 | Kinderfernsehen für Kinder von 8 Jahren an Entlang dem Donaustrand Blaue Blitze (5) Heiteres und Nachdenkliches von Spielplätzen, aus Schulen und Pioniergruppen |
| 10:00 | Zwischen Reck und Ringen Direktübertragung von den deutschen Einzelmeisterschaften der Männer in Dresden |
| 12:00 | Gut aufgelegt Ingeborg Schumacher plaudert über Schallplatten (Wh.) |
| 13:00 | Sendung für die Landwirtschaft Groß-Nemerov gestern, heute, morgen: Mit Bleistift, Uhr und Waage / Ein Viertelstündchen mit Gärtnerei Reinbeet |
| 15:20 | Fahrt über drei Meere Die abenteuerliche Reise des russischen Kaufmanns Nikition in einem sowjetisch-indischen Gemeinschaftsfilm (1. und 2. Teil) |
| 18:40 | Unser Sandmännchen Abendgruß des Kinderfernsehens |
| 18:45 | Fernsehstudio Naturwissenschaften Eiweiße – keine "Bausteine" des Lebens Experimentalsendung mit Prof. Dr. Segal |
| 19:30 | Eine Woche Zeitgeschehen |
| 20:00 | Die seidene Front Modespionage in Paris Fernsehspiel von Hans von Oettingen, Dramaturgie: Gottfried Grohmann, Personen und Darsteller: Renate Pauly, deutsche Modezeichnerin (Gerlind Ahnert), Jacqueline, Mannequin (Irma Münch), Mollard, Pariser Modeschöpfer (Peter Kiwitt), Josefine, Direktrice (Marion von de Kamp), Pellegrin, Journalist (Alfred Cogho), Maggy Lee, Modespionin (Irene Korb), Denise, Mannequin (Immo Camrath), Simone, Mannequin (Monika Weydern), Graham, Beauftragter der Konfektion (Jochen Sehrndt), Maurice, Detekitv (Karl-Heinz Weiß), Gaston, Wirt des Mouton Bleu (Johannes Maus), von Pankwitz, Botschaftssekretär (Arthur Jopp), Sekretärin bei Pankwitz (Ursula Schlundt), Francois, erster Beamter (K. Brenk), Pierre, zweiter Beamter (R. Napp), Angestellte eines Juweliers (Paul Funk, Friedrich Telgte), Jenkins, ein Amerikaner (W. Trinius), die Mannequins Roswitha, Evelyn, Karin und Barbara und andere, Modeberatung und Modelle: Heinz Bormann, Magdeburg, Kostümbild: Gerda Sachs, Szenenbild: Günter Broberg, Inszenierung: Robert Trösch Die Geschichte von Renate, einer kleinen deutschen Modezeichnerin, die zu einem der großen Modekönige kam, um zu volontieren ... |
| 21:20 | Sp(re)ezialitäten Ein Filmfeuilleton vom Berliner Weihnachtsmarkt Verfasser: Peter Palm |
| 21:40 | Hoppla, jetzt kommt Willy! Ein Leben für die Gunst Aufgezeichnet von Peter Dittrich, Gestaltung: Walter Heynowski |
Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 17:00 | Für die Jugend von 11 Jahren an Erlebte Heimat (3) Ein kulturgeschichtlicher Streifzug durch Österreich von und mit Prof. Franz Hubalek |
| 17:30 | Für die Jugend von 11 Jahren an Welt der Jugend |
| 18:00 | Fury Die Geschichte eines Pferdes (– 18:30 Uhr) |
| 19:30 | Dienst am Kunden |
| 20:00 | Zeit im Bild |
| 20:20 | Der Heiratsschwindler (Bigamie ist kein Vergnügen) Spielfilm mit Vittorio De Sica, Marcello Mastroianni |
| 21:45 | Zeit im Bild |
Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 09:30 | Reformierter Gottesdienst |
| 16:45 | Landwirtschaftliche Rundschau Heute: Wie ein Vacherin entsteht |
| 17:00 | Am Sunntig noomidag dehaim! Ein Familienprogramm |
| 18:00 | Sportresultate |
| 18:10 | Heute Kommentare und Berichte (– 18:30 Uhr) |
| 20:15 | Tagesschau – Wochenrückblick |
| 20:40 | Musikalische Plauderei Zwanzig Minuten Schlager |
| 21:05 | Gérard Philipe Kleines Porträt eines großen Künstlers († 25. November 1959) Anmerkung: Ursprünglich geplant: "Im Tal der Steinböcke", Bericht aus dem Engadin |
| 21:35 | Problemi di domani Diskussion über das aktuelle Problem des Straßenverkehrs zwischen dem Tessin und der deutschen Schweiz |
| 21:55 | Programmvorschau / Nachrichten |
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